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Der Panther

48 Antworten7'973 AufrufeGestartet von la mare ·

#41
Komm raus!

Komm mit mir!

Komm endlich, komm!

Komm mir nicht so!

Komm bald mal wieder!

Komm runter - von Deinem hohen Ross.

Quelle: mein Innerstes

#42
Wer sich traut,

traut sich nur - nicht -

feige zu sein?

Wie ist es - gestrickt?

Das Leben?

Wenn wir alleine leben sollten,

wär es dann nicht einfacher?

Mann ohne Frau,

ohne Mann,

ohne Frau,

alleine!

Begrabt mich nicht alleine, ....

sondern nah - bei mir selbst.

Dann bleib ich nicht alleine.

Die Welt ist nur das Theater,

für unsere Seele.

Die Seele unsere Bühne und

die Liebe ist Applaus.

Applaus, den ich spende

und empfange.

Quelle: Ein Gedanke

#43
Brichst in mein Leben

ein.

Ich kann dir nichts geben.

Nein.

Wo ist unsre Zeit

geblieben?

Fein!

Dann bleib ich

halt einsam.

Dein

Duft liegt noch

Wochen

in meiner Luft.

Ich lieg hier im Bett,

wie in der Gruft.

Ich vermisse dich so.

Quelle? Nirgendwo

#44
Mandeln ess ich gern.

Süße Küsse

sind Genüsse

und von dir

aus weiter Fern

zwischen Hamburg - München - Bern

hätt ich statt der Mandeln

... süße Küsse

gern :-D

Quelle : eine einsame Stelle

#45
Ich stehe da,

bin festen Blickes.

Seh Deinen Weg,

ganz nah - gestoppt.

Wie eine unsichtbare Schranke,

getrennt vom Brausen

des Verkehrs,

blickst Du

mich an...

Durch mich hindurch.

Ich warte.

Auf der andern Seite.

Das rote Licht,

es leuchtet,

ewiglich.

In Harmonie,

stehn wir

uns gegenüber.

Ich seh Dich an.

Und Deine Haare,

wehn im Wind.

Die Ruhe -

vor dem Sturm.

Gescharre und Getrappel.

Aus Rot wird Grün.

Du gehst vorbei,

Dein Blick gen Boden fest verankert,

behutsam drauf bedacht,

mich nicht zu sehn.

Denn ich bleib einfach weiter stehn.

An dieser Ampel.

Ich Trampel.

Dein Duft zieht langsam

hinter Dir,

an mir vorbei.

Ich schließ die Augen.

Atme tief.

Die kleine Träne,

sie sah keiner,

als sie lief.

Dann hüllt mich ein,

der Motorlärm

und mit ihm auch

der Mief....

aus Abgasstaub

und kalten Wogen

wallender Gewänder,

die achtlos

peinlich drauf bedacht,

mich zu umgehen.

Ich bleib noch eine Weile,

genau an dieser

Ampel stehen.

Nur eine Frage,

die die Zeit mir stellt.

Wo ist sie hin?

Die weite Welt?

Vorüber

an mir

durch mich durch

gehastet.

Sich selbst verträumend

mit sich selbst belastet.

Ich kauf mir jetzt ein Znüni ein.

Begieße es mit billig Wein.

Dann kann die Welt sich

weiter drehn,

auf mich

hindurch,

hinweg schnell gehn.

Bin gar nicht da.

Wo ich einst war.

Du hast das längst gesehen.

Und ich bleib weiter stehen.

Jetzt satt.

Der Hunger ist gestillt.

Die Ampel Grün,

ich geh jetzt auch,

in meine Richtung.

Nicht ohne mich,

noch umzudrehn.

Ich muss Dich einfach

wieder sehn.

Komm morgen zu der selben Zeit,

an diese Ampel.

Bin bereit.

Und werde auf Dich warten.

Dann auf der selben Seite?

Arm in Arm ?

Die Fahrbahn dann zusammen

sicher

überquern'

und schließlich jeder

seiner eignen Wege gehn.

Bis wir erneut an dieser Ampel stehn.

Quelle: Ein grünes Rotlicht - an der Ecke

#46
...nein Du warst...

willst sein....

und wärst gerne

gewesen.

Ich muss Dich

lassen,

was Du bist,

ein Bild,

ein Gefühl,

ein Schein.

Ich kenne Dich

nicht.

Und doch

alles!

Kann ich Dich ändern?

Nein!

Kann ich Dich wollen?

Ohne Zweifel.

Kann ich ?

...eher nicht....

Ich stelle keine Bedingungen.

Und ich kann nicht.

Du bist - in meinem Kopf-

in meinem Herzen.

Ich liebe Dich !

Quelle: Dein einsamer Kampf

#47
Ich steh am Rand.

Ein Schritt - ein kleiner nur.

Dann ist's vorbei.

Endlich - für immer.

Du stehst daneben.

Unglücklich.

Gefangen.

Dein Leben

ein Traum - nur ein Schatten.

Ich geh ihn

den letzten

den letzten

den Letzten.

Ein Sprung nur,

ein tiefer.

Du merkst es nicht.

Siehst nur Deinen Schatten.

Selbst als ich schon falle,

bleibst Du einsam stehn.

Es wird Dir nichts fehlen.

Und mir ?

Auch nichts.

Nichts.

Nichts

Nichts.

Nichts.

Quelle: Ein trauriger Moment

#48
findet in mir statt.

Will es finden,

will es halten,

an mich nehmen,

doch so glatt,

sind die Wände,

die es halten,

mich begrenzen,

mich entfalten.

Ich habs satt.

Bin am Suchen,

bin am Scharren,

doch so matt,

wird mein Wünschen,

wird mein Rufen.

Einfach platt.

Nichts erwarten,

Nichts verlangen,

nicht erhoffen,

nicht drum bangen.

Nur bestehen,

nur bewegen,

in den vorgeschrieb'nen

Wegen.

Einfach Sein!

Bin ich einsam,

bist Du Mein!

Quelle: Ein kuscheliger Abend - und nicht mehr ....

#49
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gebe Und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille -und hört im Herzen auf zu sein.

Quelle:R.M.Rilke

...weil es gerade passt...

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