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Die Dunkelheit

28 Antworten14'917 AufrufeGestartet von Sleepy ·

SleepyThemenstart
#1
Manchmal wenn die Nacht herein bricht und die Welt in Dunkelheit versinkt.

Dann versinkt auch mein Herz im Meer der Dunkelheit.

Gezogen von der Einsamkeit und der Trauer sinkt es wie ein Stein in die Tiefe,

bis auf den schwarzen Grund.

Dort liegt es nun, mein Herz kalt und schwarz wie seine Umgebung.

Das Pochen in seinem Innern wird immer langsamer bis es schliesslich wie alles andere in der Dunkelheit untergeht und erstarrt.

Nun ist der letzte Lebensfunke erlöscht und meine Augen fallen zu.

Noch ein letztes Mal erscheint dein Gesicht vor meinem, dann sinke auch ich in die Dunkelheit.

by Sleepy

#2
hallöchen Sleepy,

das gedicht hört sich zwar unwarscheinlich traurig an, aber auch zugleich wunder schön. man fängt an nach zu denken..

ich hoffe , dass es dir zur zeit nicht so geht, denn das wäre echt traurig....

Liebe grüße

-shera-

#3
Leider doch ;(

Mfg Sleepy

#4
Dumpf dringen die Schreie zu mir hin. Alles um mich herum ist Nachtschwarz. Es wird eiskalt. Aus der Dunkelheit treffen mich die Schläge, grosse Fäuste treffen auf alle Körperstellen, Meine Kraft verlässt mich, jede Bewegung wird unendlich schwer. Ich falle auf den kalten Boden. Krümme mich zusammen. Die Schreie werden lauter. Kommen von überall. Dringen in meine Ohren ein, schlagen auf meine Seele ein, auf mein Herz. Ich krümme mich mehr und mehr zusammen. Die Kälte zehrt immer mehr an mir. Mein Körper fällt mehr und mehr in sich zusammen, blau von den vielen Schlägen. Das Blut das aus meiner Nase das Gesicht hinunter fliest gefriert langsam und erstarrt. Knochen zerbrechen, Splitter durchdringen meine Organe, Blut fliest mir aus dem Mund. Das Atmen fällt mir immer schwerer. Meine letzte Kraft schwindet, ergebe mich den Schreien und Schlägen.

Das Blut hört auf zu fliessen, tropft nur noch aus den Wunden. Das Herz steht still. Der Boden öffnet sich und ich falle, falle in die Unendlichkeit des Schmerzes

#5
das ist wirklich sehr sehr traurig, aber es trifft die heutige gesellschaft und das oberflächliche miteinander der menschen.....

aus welchem grund hast du es geschriebn?

einfach weil du mal diese oberflächlichkeit zeigen wolltest, oder aus nem bestimmten grund??

na meld dich wieder....

schnubbi :compi:

#6
warum ich es geschrieben habe weiss ich nicht mehr, ist schon etwas länger her. der grund warum ich es hier gepostet habe ist der, dass ich zeigen wollte wie es manchen menschen geht die gemobbt werden.

mfg Sleepy

#7
hey Sleepy,

hat mir wirklich gut gefallen.

Eine gute Freundin von mir ging auch durch die Hölle mobbing.

Ich frag mich echt wie kann man so grausam sein und andere Menschen , nicht nur physisch sondern auch psychisch, so verletzen.

Liebe grüsse

#8
gute frage, doch die antwort darauf werde ich wohl nie finden oder verstehen

mfg Sleepy

#9
Die Dunkelheit

Als du mir mein Herz brachst umschlang mich die Dunkelheit mit ihren schwarzen kalten Händen. Sie gruben sich in mein Fleisch und zogen mich mit in die Dunkelheit. Noch einmal schaute ich hinüber zu dir doch du erwidertest meinen Blick nicht und so verschwand ich in der Kälte. Jede Sekunde gleicht einem Jahr, einem Jahr der Qualen, Kälte und Trauer. Immer wider seh ich dich vor mir, deine sanften Bewegungen deine zarten Hände und dein wunderschönes Gesicht erscheinen vor meinen Augen. Nun kann ich es nicht mehr zurückhalten der Schmerz und die Traurigkeit meines Herzens fliesst in kleinen Tropfen an meinem Gesicht hinunter bis sie wie alles andere auch mit einem leisen Geräusch in der Dunkelheit verschwinden. Doch selbst die Tränen können mein Herz nicht davon befreien.

Es wird immer schwerer und kälter denn es vermag den Schmerz nicht mehr zu tragen der immer grösser wird. Schon bald wird es zusammenbrechen und ich mit ihm. Doch ist dies dann auch das Ende der Qualen?

#10
das ist wirklich sehr traurig...

tut mir leid für dich, dass es dir so geht..

aber gut geschrieben.. es macht mich nachdenklich und traurig..

ich wünsche dir alles gute und dass der schleier der dunkelheit bald wieder schwindet.

:trost:

#11
Die Welt so kalt und leer

Fühl mich klein und schwach

Der Regen schwer und dröhnend

Wasser fliesst unter mir

Der Wind im Gesicht eicht und kalt

Die klinge in der hand nass und schwer

Tränen tropfen rot und klar

Fliessen mir langsam den arm hinunter

Fallen vom kleine Finger

Fallen zu Boden ins Wasser

Verschwinden im regen

Rinnsal klein und fein

Rot fliesst ins Wasser

Die Klinge fällt zu Boden

Ich falle

Liege am Boden

Das Wasser färbt sich rot

Fliest durch meine Kleider

Ich Schliesse die Augen werde müde

Wärme macht sich breit

Durchströmt meinen Körper

Wohltuend erleichternd

schwarz

#12
Ein sehr heftiges Gedicht was mich sehr berührt hat ;(

Ich hoffe es sind nur Gedanken :(

Liebe Grüße

Alexiel :trost:

#13
sehr gutes und ansprechendes gedicht..

ich hoffe es trifft nicht auf dich zu, wenn schon, denk dran.. es gibt für alles einen Ausweg, Selbstmord ist nie die richtige Lösung!

lg sonja

#14
ja, das Gedicht hat mich sehr nachdenklich gemacht, ein wenig traurig...

aber es hat mich auch stark beeindruckt...

es ist gut geschrieben, aber auch ich hoffe, dass das nur gedanken sind, die du nicht in die tat umsetzen willst! :(

#15
Heute sind es nur noch Gedanken:) , früher war es mehr.

Danke für eure Kommentare

Gruss Sleepy

#16
Mein Herz wird schwer

Zieht mich nach unten

Es zehrt an meinen Kräften

Alles um mich herum versinkt im Chaos

Verlassen, einsam

Falle zusammen

Krümme mich vor Schmerz

Schmerz, den keine Worte aus zu drücken vermögen

Dennoch schreie ich

„Warum?“

Schreie um meine Traurigkeit zu verdeutlichen

Der Himmel antwortet

Er weint mit mir

Weint mit mir die Tränen der Einsamkeit

So sanft, aber dennoch schwer und kalt

Ich halte mich fest

An Erinnerungen, Erinnerungen früherer Ereignisse und glücklicher Gefühle

Dinge die ich vermisse

Gefühle kommen in mir hoch, alte Erinnerungen

Verdrängte Erinnerungen

Der Körper zittert, der Kopf schmerzt

Und das Herz, es zerspringt.

Gruss Sleepy

#17
früher waren es nur gedanken, heute ist es mehr... :heulen:

es ist absolut schön, spricht mir aus der seele... leider

#18
Stehe hier auf der Brücke

Unter mir der tosende Fluss, Wasser das gegen Steine prallt

Tränen fallen mir von den Augen

Fallen in den Fluss und verbinden sich mir dem reissenden Strom

Der Wind weht mir entgegen, kalt und umbarmherzig

Nun kommt der Schmerz hervor

Alle Erinnerungen, alles geschehene und alles unterdrückte

Es zerreist mich

Meine Kraft verlässt mich, ich schaue nach unten

Meine Hände lassen die Brüstung los

Vor mir erstrecken sich die Schneeberge

Ich falle nach vorn

Höre nichts mehr

Falle in die Tiefe, es erscheint mir unendlich lang

Das Leben zieht an mir vorbei

Schreckliche Ereignisse, aber dennoch einige schöne glückliche Gefühle

Ich sehe meine Freunde und Familie, sie weinen

Schauen mich mit ihren besorgten traurigen Gesichtern an

Einige verstehen nicht, schütteln den Kopf

Wollte ich das?

Für eine Antwort ist es nun zu spät

Dunkelheit umhüllt mich.

Gruss Sleepy

#19
Wunderschön...

Kenne das auch. Aber das ist zum Glück vorbei.

#20
Deine Gedichte machen mich sprachlos.

Ich kenne das Gefühl so gut, dass alles plötzlich wieder hochkommt, obwohl ich dachte, dass ich klar komme.

Ich verkrieche mich unter der Bettdecke

und weine leise vor mich hin

Die Erinnerungen an Dich

ergeben keinen Sinn

Meine Hände zittern,

die Liebe ist zerbrochen

und wenn ich dran denke

fängt mein Herz an zu pochen

Der Tag an dem ich es erfuhr

war der schlimmste in meinem Leben

Mein Körper war ausgebrannt

wie nach einem Beben

In der Zeit danach

habe ich viel nachgedacht

Warum hast du Dich umgebracht?

Jetzt bist du tot

was soll ich nur machen

Ich kann nicht denken nicht schlafen nicht lachen

Doch in meinem Herzen werde ich Dich immer sehn

und vielleicht werde ich Dich auch irgendwann verstehn...

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