Die Dunkelheit
28 Antworten14'917 AufrufeGestartet von Sleepy ·
Deine machen mir auch sprachlos, leider können wir Menschen schlecht vergessen ;(
Die Sonne verschwindet unter dem Horizont
Taucht alles in ein wunderschönes Rot
Leise weht der Wind durch die Bäume
Langsam wird es Nacht
Der Mond leuchtet hell
Weist mir den Weg
Den selben Weg den ich einst mit dir ging
Arm in arm, glücklich und fröhlich
Und wenn ich die Augen schliesse bist du neben mir, lächelst mir ins Gesicht
Doch du bist nicht da und wirst es auch nie mer sein
Ich bleibe stehen
Setze mich auf unsere Bank
Noch immer spüre ich deine Küsse, so zährtlich so sanft
Mir kommt es vor als sei es erst gestern gewesen
Ich senke meinen Kopf
Eine Träne fällt zu Boden, voller Sehnsucht und Schmerz
Die Welt verdunkelt sich und ich gehe weiter
Gruss Sleepy
Die Sonne verschwindet unter dem Horizont
Taucht alles in ein wunderschönes Rot
Leise weht der Wind durch die Bäume
Langsam wird es Nacht
Der Mond leuchtet hell
Weist mir den Weg
Den selben Weg den ich einst mit dir ging
Arm in arm, glücklich und fröhlich
Und wenn ich die Augen schliesse bist du neben mir, lächelst mir ins Gesicht
Doch du bist nicht da und wirst es auch nie mer sein
Ich bleibe stehen
Setze mich auf unsere Bank
Noch immer spüre ich deine Küsse, so zährtlich so sanft
Mir kommt es vor als sei es erst gestern gewesen
Ich senke meinen Kopf
Eine Träne fällt zu Boden, voller Sehnsucht und Schmerz
Die Welt verdunkelt sich und ich gehe weiter
Gruss Sleepy
Die Gedichte sind einfach............ Ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll. Sie sind klasse. Und ich kann das sehr gut nachemfinden, da bei mir auch die Erinnerungen immer wieder kommen. ;( ;(
Ganz lieben Gruß
Ganz lieben Gruß
eigentlich bin ich Apo, aber hab mein passwort vergessen...naja ist ja auch nicht so wichtig, schreib hier nach langer zeit wieder mal etwas rein
Stunden vergehen vergebens
Rote Gläser leeren sich ohne was zu verändern
Meine Augen schweifen sinnlos durch den Raum
Hoffen dich zu sehen
Töne erklingen, die lange geschwiegen haben
Das letzte Mal an diesem Ort
Für jemand anderen, jetzt für dich
Ohne das du sie hörst
Klingen wehmütig, traurig, sehnsüchtig
Die Augen schliessen sich
Die Töne malen deine Augen, dein Gesicht
Sie klingen bedrückend, scheinen alles einzufrieren
Zeit vergeht fast nicht, anders als bei dir
Meine Hände werden müde
Die Augen wollen sich nicht mehr öffnen
Der Klang soll nie enden
Dein Gesicht, in meinen Gedanken nie verschwinden
Ich könnte spielen bis ans Ende, bis du vor mir stehst
Die Finger werden langsam
Vermögen nicht mehr Saiten zu drücken
Doch stärker erscheinst du mir vor Augen
Glaube dich neben mir zu spüren
Dein Atmen zu hören
Höre nur noch den Klang
Den Wechsel zur tiefsten Seite
Spüre nicht mehr was meine Finger tun
Schreien für mich ohne dass ich will
Machen für mich die Erklärung
Die ich nie könnte
Die du nie hören wirst
Der Finger bewegt sich nicht mehr
Verharrt auf einem A, vibriert leise
Ein Tropfen fällt herab
Die Lieder öffnen sich
Der Ton verstummt
Du bist nicht hier
Und dein Lied erreichte nie dein Ohr...
QUELLE: Sleepy
lg Apo
Stunden vergehen vergebens
Rote Gläser leeren sich ohne was zu verändern
Meine Augen schweifen sinnlos durch den Raum
Hoffen dich zu sehen
Töne erklingen, die lange geschwiegen haben
Das letzte Mal an diesem Ort
Für jemand anderen, jetzt für dich
Ohne das du sie hörst
Klingen wehmütig, traurig, sehnsüchtig
Die Augen schliessen sich
Die Töne malen deine Augen, dein Gesicht
Sie klingen bedrückend, scheinen alles einzufrieren
Zeit vergeht fast nicht, anders als bei dir
Meine Hände werden müde
Die Augen wollen sich nicht mehr öffnen
Der Klang soll nie enden
Dein Gesicht, in meinen Gedanken nie verschwinden
Ich könnte spielen bis ans Ende, bis du vor mir stehst
Die Finger werden langsam
Vermögen nicht mehr Saiten zu drücken
Doch stärker erscheinst du mir vor Augen
Glaube dich neben mir zu spüren
Dein Atmen zu hören
Höre nur noch den Klang
Den Wechsel zur tiefsten Seite
Spüre nicht mehr was meine Finger tun
Schreien für mich ohne dass ich will
Machen für mich die Erklärung
Die ich nie könnte
Die du nie hören wirst
Der Finger bewegt sich nicht mehr
Verharrt auf einem A, vibriert leise
Ein Tropfen fällt herab
Die Lieder öffnen sich
Der Ton verstummt
Du bist nicht hier
Und dein Lied erreichte nie dein Ohr...
QUELLE: Sleepy
lg Apo
Hallo Sleepy
Schön, dass Du wieder hier schreibst. Aber bitte dringend noch folgende Forumsregel beachten:
- Wer ein Gedicht oder ähnliches im Liebeskummer-Forum veröffentlicht, ist verpflichtet nach der untersten Zeile die genaue Quelle anzugeben !
Also - Quellenangabe noch nachtragen - sonst müssen wir leider archivieren.
Liebe Grüsse
Sternenzauber
Schön, dass Du wieder hier schreibst. Aber bitte dringend noch folgende Forumsregel beachten:
- Wer ein Gedicht oder ähnliches im Liebeskummer-Forum veröffentlicht, ist verpflichtet nach der untersten Zeile die genaue Quelle anzugeben !
Also - Quellenangabe noch nachtragen - sonst müssen wir leider archivieren.
Liebe Grüsse
Sternenzauber
Entschuldige, es ist von mir, wenn ich etwas von mir selbst veröffentliche vergesse ich eigentlich immer zu erwähnen, dass ich es selbst geschrieben habe, werd versuchen in zukunft dran zudenken
lg Apo
lg Apo
Lieber Apo / Sleepy
Danke für die Erklärung - Du musst allerdings auf jeden Fall jeweils die Quelle unter Dein Gedicht schreiben, dies hat rechtliche Gründe.
Damit Du weisst wie ich es meine, habe ich ausnahmsweise die Quelle für Dich nachgetragen, damit Du weisst, wie es künftig aussehen muss.
Liebe Grüsse
Sternenzauber
Danke für die Erklärung - Du musst allerdings auf jeden Fall jeweils die Quelle unter Dein Gedicht schreiben, dies hat rechtliche Gründe.
Damit Du weisst wie ich es meine, habe ich ausnahmsweise die Quelle für Dich nachgetragen, damit Du weisst, wie es künftig aussehen muss.
Liebe Grüsse
Sternenzauber
Bin zurück...nach so langer Zeit hat's mich wieder hierhin verschlagen
hoffe es gefällt
Das Ende
M steht auf einem Hügel, ein Glas, eine Flasche Wein, eine Packung Zigaretten hält er in der Hand.
M: Hi wie geht’s?
F: Es geht und selbst?
M: Ich lebe, wie jeden Tag.
F: Hast du Angst?
M: Jeden Tag
F: Du brauchst Hilfe!
M: Ich habe Hilfe. (M giesst nach)
F: Nur vorübergehend.
M: Alles ist vorübergehend.
F: Wie lange bist du schon hier?
M: Zu lange.
F: Zu lange für was?
M: Zu lange, als dass ich gehen könnte. (M giesst nach)
F: Irgendwann muss jeder gehen.
M: Geschlossen wird noch lange nicht.
F: Wie lange bleibst du noch?
M: Bis zum Ende.
F: Alle sind schon weg.
M: Ich weiss.
F: Bist du gerne alleine?
M: Bin ich denn alleine?
F: Vielleicht (M giesst nach, nimmt eine Zigarette in den Mund und zündet sie an)
M: Kann sein.
F: Bist du gerne einsam?
M: Schlussendlich ist doch jeder alleine.
F: Scheint so. (F sieht zu Boden) War aber keine Antwort.
M: Mag sein, ob in einer Masse oder alleine, die Einsamkeit bleibt.
F: Hmmm, hast du kalt?
M: Es wird dunkel.
F: Aber hast du kalt?
M: Spielt das eine Rolle?
F: Wahrscheinlich nicht. (M giesst nach)
M: Kennst du das Gefühl müde zu sein?
F: Nein.
M: Hmmm…alles geht vorüber. (M zündet die nächste Zigarette an)
F: Ich muss gehen.
M: Kommst du wieder?
F: Weiss nicht, wirst du hier sein?
M: Mein Herz bewegt sich nicht mehr.
F: Komm zu mir.
M: Ich warte.
F: Auf was?
M: Das Ende.
M giesst nach und wirft die Zigarette an einer der vielen aufrechtstehenden Steinplatten vorbei
Veränderung
Menschen gehen, im Takt
Eins zwei drei.
Schwarze Massen breiten sich aus, rufen
Eins zwei drei.
Schritte dröhnen, schwer und laut, im Takt
Eins zwei drei.
Köpfe wippen, rauf und runter, im Takt
Eins zwei drei.
Köpfe setzen, rosa Brillen auf, im Takt
Eins zwei drei.
Ohren hören Musik, im Takt
Eins zwei drei.
Füsse bewegen sich, nach vorne, im Takt
Eins zwei drei.
Gehirne denken, im Takt
Eins zwei drei.
Menschen leben, im Takt
Eins zwei drei
Ich bleibe stehn auf eins
Und Menschen stolpern, auf zwei
Und Köpfe verlieren Brillen, auf drei
Und Schwarze Massen bleiben stehen, rufen
Vier!
Ruhe breitet sich aus, im Takt
- - - -
Menschen rasen
Menschen rasen
Wutentbrannt
Rufen, schreien
Glauben zu wissen
Fordern Recht
Fordern IHR Recht
Fordern die Welt
Auf zu Glauben
Zu Wissen
IHR Wissen
Nie zu Fragen
Nur zu Glauben
Und Menschen glauben
Gehirne drehen, wenden
Eine Richtung
Und Menschen rasen
Blind und taub
Schreien, Rufen
Fordern mit
Leben gerade
Entlang dem Weg
Richtung vorgegeben
Richtung bestimmt
Menschen rasen
Glauben zu wissen
Und Fallen ohne es zu wissen...
Quelle: Sleepy
hoffe es gefällt
Das Ende
M steht auf einem Hügel, ein Glas, eine Flasche Wein, eine Packung Zigaretten hält er in der Hand.
M: Hi wie geht’s?
F: Es geht und selbst?
M: Ich lebe, wie jeden Tag.
F: Hast du Angst?
M: Jeden Tag
F: Du brauchst Hilfe!
M: Ich habe Hilfe. (M giesst nach)
F: Nur vorübergehend.
M: Alles ist vorübergehend.
F: Wie lange bist du schon hier?
M: Zu lange.
F: Zu lange für was?
M: Zu lange, als dass ich gehen könnte. (M giesst nach)
F: Irgendwann muss jeder gehen.
M: Geschlossen wird noch lange nicht.
F: Wie lange bleibst du noch?
M: Bis zum Ende.
F: Alle sind schon weg.
M: Ich weiss.
F: Bist du gerne alleine?
M: Bin ich denn alleine?
F: Vielleicht (M giesst nach, nimmt eine Zigarette in den Mund und zündet sie an)
M: Kann sein.
F: Bist du gerne einsam?
M: Schlussendlich ist doch jeder alleine.
F: Scheint so. (F sieht zu Boden) War aber keine Antwort.
M: Mag sein, ob in einer Masse oder alleine, die Einsamkeit bleibt.
F: Hmmm, hast du kalt?
M: Es wird dunkel.
F: Aber hast du kalt?
M: Spielt das eine Rolle?
F: Wahrscheinlich nicht. (M giesst nach)
M: Kennst du das Gefühl müde zu sein?
F: Nein.
M: Hmmm…alles geht vorüber. (M zündet die nächste Zigarette an)
F: Ich muss gehen.
M: Kommst du wieder?
F: Weiss nicht, wirst du hier sein?
M: Mein Herz bewegt sich nicht mehr.
F: Komm zu mir.
M: Ich warte.
F: Auf was?
M: Das Ende.
M giesst nach und wirft die Zigarette an einer der vielen aufrechtstehenden Steinplatten vorbei
Veränderung
Menschen gehen, im Takt
Eins zwei drei.
Schwarze Massen breiten sich aus, rufen
Eins zwei drei.
Schritte dröhnen, schwer und laut, im Takt
Eins zwei drei.
Köpfe wippen, rauf und runter, im Takt
Eins zwei drei.
Köpfe setzen, rosa Brillen auf, im Takt
Eins zwei drei.
Ohren hören Musik, im Takt
Eins zwei drei.
Füsse bewegen sich, nach vorne, im Takt
Eins zwei drei.
Gehirne denken, im Takt
Eins zwei drei.
Menschen leben, im Takt
Eins zwei drei
Ich bleibe stehn auf eins
Und Menschen stolpern, auf zwei
Und Köpfe verlieren Brillen, auf drei
Und Schwarze Massen bleiben stehen, rufen
Vier!
Ruhe breitet sich aus, im Takt
- - - -
Menschen rasen
Menschen rasen
Wutentbrannt
Rufen, schreien
Glauben zu wissen
Fordern Recht
Fordern IHR Recht
Fordern die Welt
Auf zu Glauben
Zu Wissen
IHR Wissen
Nie zu Fragen
Nur zu Glauben
Und Menschen glauben
Gehirne drehen, wenden
Eine Richtung
Und Menschen rasen
Blind und taub
Schreien, Rufen
Fordern mit
Leben gerade
Entlang dem Weg
Richtung vorgegeben
Richtung bestimmt
Menschen rasen
Glauben zu wissen
Und Fallen ohne es zu wissen...
Quelle: Sleepy
bearbeitet #28
Die Welt
Ein Mensch trägt sie an die Wand
Sie fällt um
Liegt im Staub
Der Mensch geht
Hilft ihr nicht auf
Lässt sie liegen
Sie hält die Hände vor die Augen
Grosse Tränen kullern ihr vom runden Gesicht
Der Boden saugt sie auf
Ihr Gesicht ist Schwarz und rot
Kann nicht sehen was mit ihr geschiet
Und doch weiss sie es so klar
Was hatte sie getan?
Eine Strafe die sie nicht verdient
Wollte doch nur Heimat sein
Zuflucht und Zukunft
Für alle
Menschen nehmen Gewehre
Laden Kugeln
Gross und spitz
Zielen auf das runde Ding
Schwarz im Staub
Drücken ab
Ein Knall erklingt
Und die Welt starb...
Herzensklänge
Töne erklingen
Singen schreien und weinen
Kläglich in die Nacht hinein
Ungehört
Verschwimmen im Lärm
Gehen unter ertrinken im Tenor
Singen von der Liebe
Schreien vor Sehnsucht
Weinen um den Verlust
Wimmern in der Stille
Ohren hören nicht hin
Herzen sind taub
Klänge ertönen in der falschen Frequenz
Werden erdrückt
Wollen berühren
Wollen ausdrücken
Wollen erzählen
Von Dingen
Verganger Tage
Versuchen zu ändern
Höre hin
Sie sind da
Tief in der Seele
Herzen singen
Töne erklingen
Höre hin
Bis deine Frequenz ertönt...
Ein Herz schlägt in der Stille
Ein Herz schlägt in der Stille
Einsam für sich selbst
Trägt Dornen auf der Haut
Wehrt, verteidigt
Erkennt nicht
Feind und Freund verschwimmen
Werden eine Masse
Herzen schlagen
Erschlagen sich gegenseitig
Schlagen schneller und heftiger
Drohen zu platzen
Zerspringen in der Stille
Ruhe kehrt ein
Splitter fallen zu Boden
Tausende an der Zahl
Schlagen nie mehr
Werden zu staub
Eine Hülle bleibt
Steht in der Gegenwart
Weder hier noch dort
Sucht sein Herz
Welches schlag in der Stille
Einsam für sich selbst
Eine Hülle die nicht hört
Die nicht sieht
Eine Hülle die stirbt.....
Quelle: Sleepy
Ein Mensch trägt sie an die Wand
Sie fällt um
Liegt im Staub
Der Mensch geht
Hilft ihr nicht auf
Lässt sie liegen
Sie hält die Hände vor die Augen
Grosse Tränen kullern ihr vom runden Gesicht
Der Boden saugt sie auf
Ihr Gesicht ist Schwarz und rot
Kann nicht sehen was mit ihr geschiet
Und doch weiss sie es so klar
Was hatte sie getan?
Eine Strafe die sie nicht verdient
Wollte doch nur Heimat sein
Zuflucht und Zukunft
Für alle
Menschen nehmen Gewehre
Laden Kugeln
Gross und spitz
Zielen auf das runde Ding
Schwarz im Staub
Drücken ab
Ein Knall erklingt
Und die Welt starb...
Herzensklänge
Töne erklingen
Singen schreien und weinen
Kläglich in die Nacht hinein
Ungehört
Verschwimmen im Lärm
Gehen unter ertrinken im Tenor
Singen von der Liebe
Schreien vor Sehnsucht
Weinen um den Verlust
Wimmern in der Stille
Ohren hören nicht hin
Herzen sind taub
Klänge ertönen in der falschen Frequenz
Werden erdrückt
Wollen berühren
Wollen ausdrücken
Wollen erzählen
Von Dingen
Verganger Tage
Versuchen zu ändern
Höre hin
Sie sind da
Tief in der Seele
Herzen singen
Töne erklingen
Höre hin
Bis deine Frequenz ertönt...
Ein Herz schlägt in der Stille
Ein Herz schlägt in der Stille
Einsam für sich selbst
Trägt Dornen auf der Haut
Wehrt, verteidigt
Erkennt nicht
Feind und Freund verschwimmen
Werden eine Masse
Herzen schlagen
Erschlagen sich gegenseitig
Schlagen schneller und heftiger
Drohen zu platzen
Zerspringen in der Stille
Ruhe kehrt ein
Splitter fallen zu Boden
Tausende an der Zahl
Schlagen nie mehr
Werden zu staub
Eine Hülle bleibt
Steht in der Gegenwart
Weder hier noch dort
Sucht sein Herz
Welches schlag in der Stille
Einsam für sich selbst
Eine Hülle die nicht hört
Die nicht sieht
Eine Hülle die stirbt.....
Quelle: Sleepy
"In der Religionsstunde in der Schule fragte ich den
Lehrer, ob denn Gott grausam sei, warum er Menschen
sterben lasse und überhaupt all dieses Böse zulasse.
Zur Antwort bekam ich nur, dass nicht Gott böse sei,
sondern der Mensch, und uns Gott die grosse Ehre
gemacht hatte, selbst über uns entscheiden zu dürfen.
Ich war damals etwa zehn und sah den Geistlichen
verstört an, dieser lächelte, fuhr mir über den Kopf
und sagte, ich müsse mir keine Sorgen machen, ich
als netter Junge käme sowieso in den Himmel, zum
lieben Gott.
Ich erinnere mich wieder an die Zeitung und ich denke
mir, dass er vielleicht einen Fehler gemacht hat, dass
wir noch nicht mündig für so viel Freiheit sind."
"Die Vögel sind verschwunden. Sie sind im Süden,
wo sie nicht erfrieren, warten darauf, dass die Stadt
ihr Tuch abwirft, um dann wieder von den vielen
Touristen gefüttert zu werden. Einzig die Möwen
bleiben, irgendwo versteckt vor der Kälte, ich frage
mich wo sie sind. Warum fl iegen sie nicht weg, sie
hätten doch die Möglichkeit und doch verharren sie,
warten geduldig auf den Frühling, was wäre wenn er
nie mehr kommt, würden sie dann fl iegen? Vielleicht
könnten sie dann gar nicht mehr fl iegen."
"Über dem immergrünen
Rasen liegt eine dicke Schneeschicht. Eines Winters
als Clara und ich hier draussen standen, erklärte ich
ihr, dass unter der Schneeschicht die Temperatur
weniger tief ist als an der Luft und dass sich deshalb
viele kleine Lebewesen unter dieser Schneedecke
vergraben und so den Winter überleben. Sie war
fasziniert vom Gedanken, dass unter dieser kalten
Pracht, das Leben erhalten wird, ja sogar weiter geht.
Noch am selben Tag hängte sie ein Vogelhäuschen
auf und füllte es jeden Tag reichlich mit Körnern,
damit das Leben auch oberhalb weitergehe, sagte sie
mir beim Aufhängen."
"Als Clara ging, hatte sie diesen roten Pullover an,
den ich ihr letztes Jahr zu Weihnachten schenkte,
darüber einen schwarzen Mantel. Sie ass sehr viel
und ihr Körper, vor allem ihr Bauch schien den
Mantel mehr auszufüllen als früher. Trotzdem
sah sie etwas verloren aus, zerbrechlich wie eine
Eisblume. Sie küsste mich auf den Mund. Es war
ein merkwürdiger Kuss, nur ganz leicht berührte sie
meine Lippen mit den Ihren, als würde sie etwas
aufhalten, eine Glasscheibe durch die ich sie sah,
ohne sie zu spüren. Wir hatten uns nie wirklich
geküsst, als hätten sich unsere Lippen nie getroffen.
Ich habe das Gefühl, dass, wenn ich mich anstrenge,
ich ihn noch einmal spüren kann, den Moment als
mich ihre dunklen Augen ansahen, sich abwendeten
und ihr Köper durch die Tür verschwand. Ich hätte
die Scheibe zerschlagen sollen."
Einige Auszüge aus dem Buch "Statuen"
Lehrer, ob denn Gott grausam sei, warum er Menschen
sterben lasse und überhaupt all dieses Böse zulasse.
Zur Antwort bekam ich nur, dass nicht Gott böse sei,
sondern der Mensch, und uns Gott die grosse Ehre
gemacht hatte, selbst über uns entscheiden zu dürfen.
Ich war damals etwa zehn und sah den Geistlichen
verstört an, dieser lächelte, fuhr mir über den Kopf
und sagte, ich müsse mir keine Sorgen machen, ich
als netter Junge käme sowieso in den Himmel, zum
lieben Gott.
Ich erinnere mich wieder an die Zeitung und ich denke
mir, dass er vielleicht einen Fehler gemacht hat, dass
wir noch nicht mündig für so viel Freiheit sind."
"Die Vögel sind verschwunden. Sie sind im Süden,
wo sie nicht erfrieren, warten darauf, dass die Stadt
ihr Tuch abwirft, um dann wieder von den vielen
Touristen gefüttert zu werden. Einzig die Möwen
bleiben, irgendwo versteckt vor der Kälte, ich frage
mich wo sie sind. Warum fl iegen sie nicht weg, sie
hätten doch die Möglichkeit und doch verharren sie,
warten geduldig auf den Frühling, was wäre wenn er
nie mehr kommt, würden sie dann fl iegen? Vielleicht
könnten sie dann gar nicht mehr fl iegen."
"Über dem immergrünen
Rasen liegt eine dicke Schneeschicht. Eines Winters
als Clara und ich hier draussen standen, erklärte ich
ihr, dass unter der Schneeschicht die Temperatur
weniger tief ist als an der Luft und dass sich deshalb
viele kleine Lebewesen unter dieser Schneedecke
vergraben und so den Winter überleben. Sie war
fasziniert vom Gedanken, dass unter dieser kalten
Pracht, das Leben erhalten wird, ja sogar weiter geht.
Noch am selben Tag hängte sie ein Vogelhäuschen
auf und füllte es jeden Tag reichlich mit Körnern,
damit das Leben auch oberhalb weitergehe, sagte sie
mir beim Aufhängen."
"Als Clara ging, hatte sie diesen roten Pullover an,
den ich ihr letztes Jahr zu Weihnachten schenkte,
darüber einen schwarzen Mantel. Sie ass sehr viel
und ihr Körper, vor allem ihr Bauch schien den
Mantel mehr auszufüllen als früher. Trotzdem
sah sie etwas verloren aus, zerbrechlich wie eine
Eisblume. Sie küsste mich auf den Mund. Es war
ein merkwürdiger Kuss, nur ganz leicht berührte sie
meine Lippen mit den Ihren, als würde sie etwas
aufhalten, eine Glasscheibe durch die ich sie sah,
ohne sie zu spüren. Wir hatten uns nie wirklich
geküsst, als hätten sich unsere Lippen nie getroffen.
Ich habe das Gefühl, dass, wenn ich mich anstrenge,
ich ihn noch einmal spüren kann, den Moment als
mich ihre dunklen Augen ansahen, sich abwendeten
und ihr Köper durch die Tür verschwand. Ich hätte
die Scheibe zerschlagen sollen."
Einige Auszüge aus dem Buch "Statuen"
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