Zum Inhalt springen

Dunkle Nacht

35 Antworten7'377 AufrufeGestartet von -Bushido- ·

#21
Dunkler Tag








Die Sonne geht auf



Ich hab die Nacht überstanden






Zuversichtlich blick ich in die Zukunft






Sonnenstrahlen dringen durch mein Fenster



Doch sie wärmen mich nicht






Die Stille der Nacht weicht dem Lärm des Lebens



Doch ich höre nichts






Die Dunkelheit weicht dem hellen Tageslicht



Trotzdem seh ich nichts






Gedanken dringen durch meinen Kopf



Doch sie trösten nicht






Menschen betrachten mich



Doch ich lasse meinen Blick gesenkt






Freunde reden mit mir



Doch ich versteh sie nicht






Erinnerungen an dich dringen hervor



Doch sie schmerzen so sehr









Zuversichtlich in die Zukunft blicken?



Ich kann nicht









Ich verlor das wichtigste in meiner Welt



Ich konnte nicht sehen, dass was ich tat du nicht verkraften konntest



Ich wollte dir doch nur gutes tun






Zu spät






Ich habe meine große Liebe verloren



Denn ich konnte nicht sehen was ich eigentlich tat



Für sie hab ich mich zerstört



Doch ich klage nicht, denn meine Liebe macht es mir zur Pflicht



Dein Glück ist mein Lebensziel



Meine Liebe, bitte werde mit meinem Geschenk an dich glücklich



Nur das wünsch ich mir



Vergiß mich nicht









Die Sonne geht unter



Doch die Nacht, sie hat niemals geendet


​




geschrieben am 03.11.2004

#22
Hi why?

Der Mensch, dem dies einst gewidmet war, braucht es nicht lesen. Ich habe es ihr gesagt. Doch leider hat sich dieser Mensch von mir abgewendet. Deswegen kann ich nur noch die letzten 2 Zeilen dieses Versprechens erfüllen.

#23
Ein neuer Tag








Die Zeit strich ins Land



Tag um Tag vergingen



Bedeutungslose Tage in einem Leben



Tage voller Fragen



Tage voller Unsicherheit



Tage voller Trauer



Tage voller Angst



Tage ohne jegliche Zuversicht



Tage der Verzweiflung






Dunkle Tage



Dunkle Nächte






Tage voller Nachdenklchkeit



Tage voller Unverständniss



Tage voller Veränderungen



Tage voller schmerzender Erinnerungen



Tage ohne Antworten



Tage der Vernunft






Aufwachen



Ohne Gedanken an dich



Ohne mich an dich zu erinnern



Ohne Angst vor der Einsamkeit



Ohne Trauer den Tag beginnen






Einschlafen



Ohne Gedanken an dich



Ohne mich an dich zu erinnern



Ohne Angst vor der Einsamkeit



Ohne Trauer den Tag beenden






Sind die dunklen Tag und Nächte wirklich vorbei?






Nun stand ich vor dir nach langer Zeit



Unsere Blicke trafen sich



Kälte drang durch deine Augen



Das Feuer meiner Augen ward längst erloschen



Du bist so befremdlich



Du bist so fern



Meine Gefühle, sie erstarren



Gebunden an mein Versprechen



Werfe ich dir den allerletzten Blick zu



Lächle dich ein letztes Mal an



Gehe das letzte Mal von dir fort



Irgendwann frage ich den Wind wo du bist









Mein Versprechen ist erfüllt



Mein Herz, es gehört wieder mir



Meine Gedanken, sie gehorchen nun wieder mir



Ich bin wieder frei!



Ich verschließe die Erinnerung an dich



Doch sie wird ein Teil von mir bleiben



Das dunkle Leichentuch der Liebe hat sich von mir gelöst



Und ich kehre zurück ins Leben



Erwache aus dem Alptraum






Ein neues Leben beginnt, ein Leben ohne dich



Vergessen werd ich dich nie



Doch wirst du mich vergessen?






Die dunklen Tage und Nächte sind nun vorbei



Die Knechtschaft der Liebe ist vorbei


​




geschrieben am 21.01.2005

#24
Die 3 Gedichte "Dunkle Nacht; Dunkler Tag; Ein neuer Tag;" bauen aufeinander auf und sind chronologisch. Warum ich sie schrieb, kann man sich wahrscheinlich denken :D

Würde mich wieder sehr über eure Meinung darüber freuen, oder ob es euch irgendwie bewegt hat!!! :]

Und natürlich würde ich auch genre eure Kritik hören :rolleyes:

Ich hoffe meine Sammlung gefällt euch irgendwie, und vielleicht hilft sie ja auch dem ein oder dem anderen auf irgend eine Art und Weise :)

#25
hallo! ich habe dein gedichte gelesen und konnte mit dir fühlen ich konnte mir die bilder die du beschrieben hast vorstellen! Es hat mir nur weh getan das aus den gedichten heraus geschriben wird das der mensch dem du dieses gedicht gewidmet hast dich nicht liebte! Ich bin froh das du aus diesem Alptraum erwachen konntest denn die meisten schaffen es nicht! Ich find die gedichte sind super geschirben und hoffe das wenn du ein neues hast diese auch hier aufschreibst! liebe grüße petra :schmatz:

#26
Hi petzi64!

Ich bin auch froh, dass es nun so gut wie vorbei ist! War ne ziemlich harte Zeit. Davon werden die meisten hier wahrscheinlich auch ein Liedchen von singen können :rolleyes:

Leider weiß ich nicht, was ich von ihr halten soll, im Bezug darauf, ob sie mich jemals geliebt hat. Soweit bin ich noch nicht, ein Urteil darüber zu machen.

Menschen sind halt manchmal ziemlich unlogisch!

Aber ich bin sicher, dass ich auch darüber irgendwann etwas schreiben werde :D

Es freut mich, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Zeilen zu lesen!!!

Danke dafür!

#27
Deine Gedichte sind echt voll schön!! Sie bringen einen zum Nachdenken.

Finde es schön, dass du deine Schmerzen in Gedichten verarbeitest!

#28
Hi sad girl!

Es freut mich, dass sie dir gefallen und dass sie dich zum Nachdenken bringen!

Danke dir!!! :schmatz:

#29
Bitteschön!! Ist ja nur die Wahrheit und nicht als die Wahrheit! :)

mach weiter so!!! :super:

#30
Der Bruch











Ein Abend



Der Morgen danach






Ein Bruch



Eine Enthüllung



Die unendliche Leere eines Augenblicks



Die unendliche Leere eines Blickes



Der quallvolle Tod eines Traumes



Der schmerzhafte Bruch in einem Herzem



Der Abschied eines Gefühls



Das Ende eines Lebens



Der Beginn der ewigen Nacht



Die unendliche, quallvolle, schmerzhafte Länge eines alles zerschlagenden Moments









Wenn die Sonne untergeht



Wenn der Regen alles vorwäscht



Alle Hoffnungen die ich aufbringen kann



An einen anderen Tag



Einen anderen Tag






All die Kämpfe dich ich überstand und erblickte



Die Zeiten haben sich geändert und ich muss nun langsam fort gehen



Die Wahrheit ist, ich fühle mich noch immer verloren ohne dich



Es ist schwer eine neue seele zu finden



Die Stille fordert nun ihren Tribut






Verfallen dem schwanken



Doch du weißt es nicht...



Verfallen dem schwanken



Doch du weißt es nicht...



Alles was ich doch nur will, ist nach Hause zu finden


​






Noch ein Gedicht über die Trennung meiner großen Liebe

geschrieben am 22.01.2005

#31
Was es ist

Es ist Unsinn

sagt die Vernunft

Es ist was es ist

sagt die Liebe

Es ist Unglück

sagt die Berechnung

Es ist nichts als Schmerz

sagt die Angst

Es ist aussichtslos

sagt die Einsicht

Es ist was es ist

sagt die Liebe

Es ist lächerlich

sagt der Stolz

Es ist leichtsinnig

sagt die Vorsicht

Es ist unmöglich

sagt die Erfahrung

Es ist was es ist

sagt die Liebe

Erich Fried

#32
Hier kommen einige schöne Gedicht und Zitate zum Thema Liebe. Manche von ihnen laden zum nachdenken ein

"Wer nicht leidet, der kann nicht wahrhaft lieben,


weil das Leiden der Akt der Befreiung von allen äußeren



Erwartungen ist, von seiner Gewohnheit an instinktivem,



unbewussten Genuss. Wer also nicht leidet, der ist nicht frei,



und ohne Freiheit gibt es keine Liebe und ohne Liebe keine Seligkeit."






Verfasser unbekannt














"Was aus Liebe getan wird,



geschieht immer



jenseits von Gut und Böse."






Friedrich Nietzsche














"Wer aus Liebe leidet, leidet nicht."






Verfasser unbekannt

















"Gib nie einen Menschen oder



die Hoffnung auf ihn lieblos auf,



denn es könnte selbst der verlorene Sohn,



der am tiefsten Gesunkene,



doch noch gerettet werden,



der erbittertste Feind,



auch der, der dein Freund war,



doch wieder dein Freund werden,



die Liebe, die erkaltete,



doch wieder entbrennen."






Sören Kierkegaard














Phönix






"Wenn



Illusionen sterben,



erscheint



aus der Asche



die Liebe."






Verfasser unbekannt

















"Ich halte es nicht für das größte Glück,



einen Menschen ganz enträtselt zu



haben; ein größeres noch ist, bei dem,



den wir lieben, immer neue Tiefen zu



entdecken, die uns immer mehr die



Unergründlichkeit seiner Natur nach ihrer



göttlichen Seite hin offenbaren"






Fjodor Michailowitsch Dostojewski














"Wenn du den triffst, den du dein



ganzes Leben lang gesucht hast,



wirst du augenblicklich mit



deinem ganzen Leben antworten"






Verfasser unbekannt














"Lieben muss man, rasend lieben,



ohne dabei zu sehen, was man liebt.



Man muss so lieben, dass man sich



an der Liebe berauscht, derart, dass



man nicht mehr weiß, was man trinkt.



Und trinken, trinken, trinken, ohne



Atem zu schöpfen, Tag und Nacht"






Guy de Maupassant














"Wenn ich Dein bin,



bin ich erst ganz mein."






Michelangelo Buonarroti














"Ich glaube,



dass uns nichts so sehr



in die Wirklichkeit verschlägt



wie eine wirkliche Liebe"






Vincent van Gogh














"Ich will geliebt sein



oder ich will begriffen sein.



Das ist eins."






Bettina von Arnim














"In der Liebe



versinken und



verlieren sich



alle Widersprüche



des Lebens.



Nur in der Liebe



sind Einheit



und Zweiheit



nicht in Widerstreit."






Rabindranath Tagore











"Die Sonne



und ihr Licht,



der Ozean



und die Welle,



der Sänger und



sein Lied.



Nicht eins.



Nicht zwei."






Anthony de Mello














"Das Erste und Letzte,



das Höchste und Entscheidendste der Liebe



ist der Sinn füreinander –



der unerklärliche, unauffindbare



geheimnisvolle Grund,



warum gerade diese zwei Menschen



beieinander stehen bleiben



und zueinander halten.



Wir leben im Menschen, den wir lieben.



Nur wer liebt, kennt die verborgenen



Schätze seines Weltinnenraumes."






Zenta Maurina














"Die wahre Liebe ist



keiner Untreue fähig.



Sie sucht den Geliebten



unter jeglicher Verwandlung"






Bettina von Arnim














"Abwesenheit bedeutet der Liebe das



Gleiche wie der Wind dem Feuer:



Sie löscht die kleine, entzündet die große"






Verfasser unbekannt














"Lieben ist



weder schöne Dinge zu tun,



noch Hilfe zu leisten.






Lieben ist



die Schönheit zu enthüllen,



dem anderen zu offenbaren,



dass er kostbar ist,



dass er einen Wert hat und dass



er einen Sinn in seinem Leben hat.






Jemanden lieben heißt ihm zu sagen:



„Ich freue mich über deine Gegenwart."






Jean Vanier














"Das ist wahre Liebe:



die immer sich gleich bleibt,



wenn man ihr alles gewährt,



wenn man ihr alles versagt."






Johann Wolfgang von Goethe














Es liebt keiner



einen anderen,



wenn er nicht



eine gewisse



Ehrfurcht



gegen ihn fühlt"






Henry Newman














Liebende sagen



einander die Wahrheit,



ohne zu verletzen.



Man läutert einander



durch die Teilhabe.






Zenta Maurina

​







Hoffe ich hab jetzt nix doppelt drin :) )

#33
An einem finsteren Platz


Traf ich dich mein Schatz



Du hast mir Hoffnung gegeben



Ein Lichtblick in meinem Leben



Du bist fort



Ich bin wieder an diesem finsteren Ort



Die Angst wieder einsam zu sein



Traf viel zu schnell ein



Seit ich das Licht gesehn



Kann ich im finstren nicht mehr gehn



Ich kaure mich in eine Ecke



Wo ich mich verstecke



Ich warte so lang auf dich



Sie tötet mich



Die Finsternis


​



Verfasser unbekannt

#34
Die Heimkehr





Wer zum ersten Male liebt,



Sei's auch glücklos, ist ein Gott;



Aber wer zum zweiten Male



Glücklos liebt, der ist ein Narr.






Ich, ein solcher Narr, ich liebe



Wieder ohne Gegenliebe;



Sonne, Mond und Sterne lachen,



Und ich lache mit - und sterbe.


Heinrich Heine

​




Sogar ihm gings so :D

#35
das letzte und das hier find ich super schön!!! :)

"" Was es ist

Es ist Unsinn

sagt die Vernunft

Es ist was es ist

sagt die Liebe

Es ist Unglück

sagt die Berechnung

Es ist nichts als Schmerz

sagt die Angst

Es ist aussichtslos

sagt die Einsicht

Es ist was es ist

sagt die Liebe

Es ist lächerlich

sagt der Stolz

Es ist leichtsinnig

sagt die Vorsicht

Es ist unmöglich

sagt die Erfahrung

Es ist was es ist

sagt die Liebe

Erich Fried """"

#36
Ich weiß nicht, warum ich das folgende hier reinschreibe. Es ist weder ein Gedicht, noch ein Zitat. Es ist meine Vergangenheit, also leider eine wahre Geschichte, die mir zeigte was es heißt zu leben.

In Erinnerung an meinen Vater

Es war ein kalter, verregneter Donnerstag Morgen. Eigentlich ein Tag wie jeder andere in meinen Schulferien. Dennoch lag mir bereits nach dem Aufstehen eine schwere Last auf den Schultern. Eine leichte Depression umnebelte meine Gedanke und meine Wahrnehmung. Wie ein Schleier vor meinen Augen legte sich dieses dumpfe Gefühle nieder.

Ich zog mich an und ging ins Wohnzimmer. Eine Unruhe begann in mir zu wachsen. Dadurch wurde ich auch mitten in der Nacht wach. Ich sah meine Mutter und meinen Bruder und begrüßte sie. Es lag etwas in der Luft. Jeder von uns dreien wurde von einem Unbehagen umklammert.

Ich nahm unseren 9 Wochen alten Welpen in die Arme und ging mit ihm in den Garten, damit er sein Geschäft erledigen konnte. Es regnete. Mein Herz beginn schneller zu schlagen als ich mit dem Hund in den Armen, die Treppen der Terrase hinab stieg. Das melanconische prasselen der Regentropfen auf die Blätter der Bäume verstärkte mein unbehagliches Gefühl, dass etwas passiert sei.

Die Gedanken drehten sich um meinen Vater. Er war am anderen Ende von Deutschland um eine Schulung für seine Belegschaft durchzuführen.

Gerade als ich den Hund wieder auf meine Arme nahm hörte ich einen entsetzlichen Schrei. Ein Schrei, der durch Mark und Bein ging. So voller Schmerz.

Es war meine Mutter die nach meinem 9 Jahre älteren Bruder rief.

Wie in Trance bestieg ich langsam die Treppen zur Terrasse hinauf. Ich wagte es nicht, mich dem Wohnzimmer zu nähern, denoch ging ich langsam weiter, mit der Gewissheit was geschehen sein mag. Ich ging an dem Bürofenster meines Vaters vorbei, welches zur Terrasse hin zeigte. Dort stand mein Bruder neben dem Telefon, den Hörer am Ohr und mit einer Hand sich an die Stirn fassend. Tränen flossen über seine Wangen, obwohl er dabei gefasst wirkte. Ein Kloß bildete sich in meinem Hals und ich konnte nicht den Mut aufbringen durch die Balkontür ins Wohnzimmer zu gehen. Wie erstarrt verhaarte ich vor der Tür, den kleinen Welpen fest an mein Gesicht gedrückt.

Ich hörte Weinen und Schluchzen durch, hörte die Tür klingeln. Ich nahm all meinen Mut zusammen und betrat das Wohnzimmer, blickte meine Mutter an. Ihr Blick sagte mir alles und ich brachte nur noch diesen einen Satz heraus, fast schon flüsternd "Papa ist Tod" und sang unmittelbar danach auf die Knie, immer noch den Welpen an mich drückend.Ein Mann aus der Firma meines Vaters kam auf mich zu und wollte mir hoch helfen, doch ich war bereits in einen tiefen Heulkrampf verfallen. Ich nahm nichts mehr wahr, alles war so befremdlich, wie ein Alptraum. Das Haus füllte sich mit Menschen. Irgendwann stand ich wieder auf. Der Mann aus der Firma, gekleidet in einem feinen Anzug, half mir auf und hielt seine Hand an meine Schulter. "Du musst jetzt stark sein, also weine nicht!" Ich soll nicht weinen?! Ich soll stark sein?! Doch die geschürrte Wut gegen seine Worte verklomm sofort wieder in der unendlichen Traurigkeit und in dem dahinschwindens meiner Wahrnehmung.

Es wurde abend, ein Arzt hatte mir mehrere Spritzen verabreicht mit irgendwelchen Mitteln. Ich bemerkte es aber nicht. Es kehrte Ruhe in meinen Gedanken an, obwohl alles so dumpf und abgestorben war. Mein Vater erlag in der Nacht einem Herzinfarkt. Er schlief als es geschah. Ein kleiner Trost für mich: er hatte nicht leiden müssen.

Irgendwann bemerkte ich, dass ich noch immer den kleinen Hund in den Armen hielt. Den ganzen Tag blieb er bei mir, vielleicht um mich zu trösten. Ich legte ihn in sein Körbchen und beschloss ins Bett zu gehen, da es bereits spät war. Als ich dabei aus dem Fenster sah, erblickte ich ein Auto den Berg zu uns herabfahren. Ich stieß einen Freudenschrei aus, denn es war unser BMW der dort fuhr. Doch es war nicht mein Vater der dort kam, es war irgend jemand, der den Wagen und die Sachen meines Vaters überführte. Als es mir dies bewusst wurde, legte sich eine derart gewaltige Depression über mich, das es mich wieder auf die Knie rieß: "Mein Papa ist tot?!" Ich ging zu Bett, jeodoch schlief die folgenden 3 Tage nicht.

Die Jahre darauf waren die Hölle für mich und ich hätte beinahe meine Zukunft abgeschossen. Erst im vierten Jahr nach dem Tode meines Vaters bekam ich mein Leben wieder in den Griff, kurz bevor es endgültig zu spät war.

Es war das prägenste Ereignis in meinem Leben. Alles schien dunkel und feindselig, alles war schlecht für mich. Eine graue dunkle Welt.

Es schien nichts schönes mehr zu geben. Doch eines Tages trat wieder etwas schönes in mein Leben: Es war die Liebe. Sie änderte meine negative Einstellung zur Welt.

Die Welt ist größtenteils schlecht. Aber wenn man sucht, findet man in den kleinen Dingen so wundervolles. Manchmal muss man halt nur ganz genau hinsehen, um sie zu entdecken. Dies habe ich gelernt.

Es wird immer wieder ein Lachen geben...

Seite 2 von 2 · 36 Beiträge in diesem Thema