Es ging nur um Bestätigung
78 Antworten6'084 AufrufeGestartet von Dany ·
Durch die endlosen Grübeleien, durch die negativen Gedanken badet man sozusagen im Schmerz, nicht wahr? Es versaut einen wirklich den ganzen Tag. Auch ich fühle mich sehr zurückgewiesen, klar. Da ist das Selbstbewusstsein, die optimistische Haltung, die Zuversicht natürlich im A... Negative Gedanken kann ich mir bei meinen Angststörungen eigentlich gar nicht leisten. Ich bin ein Meister in negativen Gedanken. Nach dem Grund frage ich nicht mehr. Ich habe akzeptiert, dass es so besser ist für uns beide. Aber natürlich stelle ich mir auch die Frage, ich bin doch immer noch dieselbe wie früher, oder nicht. Warum ist jetzt alles so gekommen? Worum drehen sich meine Gedanken? Ich führe lange Selbstgespräche (in Gedanken), in denen ich meinem Verflossenen erzähle, wie es mir geht. Ich lese immer wieder geschriebene Sachen von ihm durch, negative wie positive, gucke Bilder an und muss dann hemmungslos losweinen. Einerseits möchte ich mit ihm jetzt und sofort reden, weil ich mir dadurch Frieden erhoffe. Andererseits weiß ich, dass dies alles nur noch schlimmer macht. Er hat unsere Beziehung zurückgewiesen, ich möchte nicht auch noch als Mensch zurückgewiesen werden.
Ich habe ihr 1 Woche nachdem sie mich verlassen hat eine Mail geschrieben. In der ich ihr alles gesagt habe was ich über sie denke, für sie empfinde und wie ich mich fühl. Mit der bemerkung darunter das ich keine antwort erwarte oder sonst irgendwas aber das es mir jetzt besser geht. Ich war vorher irgendwie auch unglücklich weil ich das Gefühl hatte sie wisse gar nicht was sie für mich bedeutet.
Oft kann es auch nützlich sein richtig in seiner traurigkeit zu schwelgen und zb. ein Gedicht, ein Text oder ein Lied zu schreiben.
Hmm du möchtest nicht auch noch als Mensch zurückgewiesen werden? Ich glaub das ist bei mir Leider passiert. Sie hasst mich.
Oft kann es auch nützlich sein richtig in seiner traurigkeit zu schwelgen und zb. ein Gedicht, ein Text oder ein Lied zu schreiben.
Hmm du möchtest nicht auch noch als Mensch zurückgewiesen werden? Ich glaub das ist bei mir Leider passiert. Sie hasst mich.
Hallöchen Dany!
:)
Liebeskummer alleine reicht schon, um völlig aus der Bahn und dem alltäglichen Leben zu geraten. Deine Situation ist mir persönlich unbekannt, kenne 'nur' diesen 'normalen' Liebeskummer. Und ganz ehrlich möchte ich auch nicht, das es sich noch schlimmer anfühlt.
Du klingst sehr zuversichtlich, hast dich mit einer Trennung, mit dem Verlust eines Menschen den du liebst 'abgefunden' und bist dabei dich mit dir und deinen Gedanken und Gefühlen auseinander zu setzten. Du verarbeitest und das ist verdammt gut so!
Warum das alles so gekommen ist? Damit du verstehst, das das Geschehene eine Vorbereitung auf Kommendes war! Alles passiert aus einem bestimmt Grund und passiert einfach, weil es passieren muss. Du solltest daraus lernen und dir etwas davon annehmen aber vor allem das du das, was später kommt auch zu schätzen weisst und vor allem erkennst, wenn es soweit ist!
:]
Liebe Grüße
DreamCatcher
:)
Liebeskummer alleine reicht schon, um völlig aus der Bahn und dem alltäglichen Leben zu geraten. Deine Situation ist mir persönlich unbekannt, kenne 'nur' diesen 'normalen' Liebeskummer. Und ganz ehrlich möchte ich auch nicht, das es sich noch schlimmer anfühlt.
Du klingst sehr zuversichtlich, hast dich mit einer Trennung, mit dem Verlust eines Menschen den du liebst 'abgefunden' und bist dabei dich mit dir und deinen Gedanken und Gefühlen auseinander zu setzten. Du verarbeitest und das ist verdammt gut so!
Aber natürlich stelle ich mir auch die Frage, ich bin doch immer noch dieselbe wie früher, oder nicht. Warum ist jetzt alles so gekommen? Worum drehen sich meine Gedanken?Nicht wirklich, denn die Menschen ändern sich. Durch die Einflüsse ihrer Umwelt, Erlebnisse und Erfahrungen. Du bist sicherlich als Person im Grossen und Ganzen weiterhin du selbst aber sicherlich nicht wie früher. Denn im Gegensatz zu früher bist du jetzt ein ganzes Stück weiter, reicher an Erfahrungen und weiteren brauchbaren und hilfreichen Gefühlen und Erinnerungen. Die Menschen verändern sich mit der Zeit, man sollte sich selbst nur immer treu bleiben.
Warum das alles so gekommen ist? Damit du verstehst, das das Geschehene eine Vorbereitung auf Kommendes war! Alles passiert aus einem bestimmt Grund und passiert einfach, weil es passieren muss. Du solltest daraus lernen und dir etwas davon annehmen aber vor allem das du das, was später kommt auch zu schätzen weisst und vor allem erkennst, wenn es soweit ist!
:]
Liebe Grüße
DreamCatcher
Mails habe ich auch geschrieben, in denen ich meinen Schmerz schilderte. Die letzte Mail am Tag der Entscheidung für die Trennung. Abends haben wir noch telefoniert. Da hat er den Brief von selbst gar nicht erwähnt, erst nachdem ich ihn gefragt habe, hat er gesagt, er habe ihn gelesen. Weiter gab es keinen Kommentar. Vielleicht wollte er sich so selbst schützen, vielleicht war er nur selber total hilflos. Am Telefon habe ich ihm auch noch mal viel gestanden, aber nach einer Weile machte er einen ziemlich genervten Eindruck. Er verspricht mir Freundschaft, will immer noch für mich da sein. Also offensichtlich hasst er mich nicht zum Glück. Ich wollte eine wichtige Rolle in seinem Leben spielen. Das will ich immer noch, wenn auch nur freundschaftlich. Hat sie sich zu Deinen Mails geäußert? Wieso meinst Du, dass sie Dich hasst? Kann es vielleicht nur ein Selbstschutz sein? Ich glaube auch, dass man seinen Schmerz irgendwie rauslassen muss durch schreiben, Lieder hören usw. Aber ich habe Angst mich da hineinzusteigern wegen meiner Panikattacken. Es tut aber auch gut zu reden, ähhh zu schreiben, so wie jetzt
Sie hat zurück geschrieben und das selbe geschrieben was sie mir schon gesagt hatte. Eben das sie mich halt nicht mehr liebt und das es ihr leid tut das sie mir so weh tun musste.
Seit dem geht sie mir aus dem weg. Da wir uns ab und an auf der arbeit sehe merke ich irgendwie das sie einfach nichts mehr mit mir zu tun haben will. Schon wenn ich ihr hallo sage wirkt sie genervt. Dazu kommt das wir so ziemlich den gleichen Freundeskreis haben. Irgendwie fühl ich mich da nun auch ausgeschlossen. Ich bin sehr traurig das sie mich nicht wenigstens auf Freundschaftlicher ebene noch gern hat.
Seit dem geht sie mir aus dem weg. Da wir uns ab und an auf der arbeit sehe merke ich irgendwie das sie einfach nichts mehr mit mir zu tun haben will. Schon wenn ich ihr hallo sage wirkt sie genervt. Dazu kommt das wir so ziemlich den gleichen Freundeskreis haben. Irgendwie fühl ich mich da nun auch ausgeschlossen. Ich bin sehr traurig das sie mich nicht wenigstens auf Freundschaftlicher ebene noch gern hat.
Hallöchen DreamCatcher!
Ja, es ist nicht leicht meine Seelenlage zu erklären. Liebeskummer belastet jeden, aber mich belastet er vor dem Hintergrund meiner Angststörungen noch mehr. Im Grunde bin ich auch zuversichtlich, aber ich habe halt noch einen schweren Weg vor mir, an dem ich sicherlich wachsen werde. Für mich wäre es leichter alles zu bewältigen, wenn meine Panik nicht wäre. Im Moment trinke ich einen Beruhigungstee nach dem anderen, nutze die Kraft der Natur (Baldrian etc) und habe noch meine Medikamente. Schlafen kann ich nur mit einem Tranquilizer intus(sorry, muss es zugeben, bin aber kein Abhängiger, gehe sehr sorgsam damit um, bin kein Psycho!). Ich will nur inneren Frieden finden! Außerdem weiß ich nicht, ob der freundschaftliche Kontakt zu meinem Verflossenen, den ich mir wünsche, wirklich gut für mich ist. Er sagt so Sachen wie, dass er immer für mich da sein wird usw. Er kennt mich gut (seit fast 20 Jahren). Aber er hat mir halt auch weh getan und das nicht nur einmal. Kann man mit so jemandem innerlich seinen Frieden finden. Ich meine, ist es möglich, sein Gemisch an Trauer, Hass und Liebe abzulegen und nicht daran zugrunde zu gehen? Ich schätze ihn als Mensch immer noch. Was kann man da tun?
Ja, es ist nicht leicht meine Seelenlage zu erklären. Liebeskummer belastet jeden, aber mich belastet er vor dem Hintergrund meiner Angststörungen noch mehr. Im Grunde bin ich auch zuversichtlich, aber ich habe halt noch einen schweren Weg vor mir, an dem ich sicherlich wachsen werde. Für mich wäre es leichter alles zu bewältigen, wenn meine Panik nicht wäre. Im Moment trinke ich einen Beruhigungstee nach dem anderen, nutze die Kraft der Natur (Baldrian etc) und habe noch meine Medikamente. Schlafen kann ich nur mit einem Tranquilizer intus(sorry, muss es zugeben, bin aber kein Abhängiger, gehe sehr sorgsam damit um, bin kein Psycho!). Ich will nur inneren Frieden finden! Außerdem weiß ich nicht, ob der freundschaftliche Kontakt zu meinem Verflossenen, den ich mir wünsche, wirklich gut für mich ist. Er sagt so Sachen wie, dass er immer für mich da sein wird usw. Er kennt mich gut (seit fast 20 Jahren). Aber er hat mir halt auch weh getan und das nicht nur einmal. Kann man mit so jemandem innerlich seinen Frieden finden. Ich meine, ist es möglich, sein Gemisch an Trauer, Hass und Liebe abzulegen und nicht daran zugrunde zu gehen? Ich schätze ihn als Mensch immer noch. Was kann man da tun?
Seele in Not!
Ich bin mir nicht sicher, ob sie Dich wirklich hasst. Leute haben oft Angst, mit den Gefühlen anderer Leute konfrontiert zu werden und gehen dem aus dem Weg besonders dann wenn sie selber involviert sind. Wir hier im Forum sind ja schlauer! Wir reden miteinander. Bin mir sicher, dass mein Verflossener in nächster Zeit auch nicht meine Nähe suchen wird. Das ist auch etwas, das mich schmerzt! Wie lange liegt Deine Trennung zurück?
Ich bin mir nicht sicher, ob sie Dich wirklich hasst. Leute haben oft Angst, mit den Gefühlen anderer Leute konfrontiert zu werden und gehen dem aus dem Weg besonders dann wenn sie selber involviert sind. Wir hier im Forum sind ja schlauer! Wir reden miteinander. Bin mir sicher, dass mein Verflossener in nächster Zeit auch nicht meine Nähe suchen wird. Das ist auch etwas, das mich schmerzt! Wie lange liegt Deine Trennung zurück?
hi dany!
das was du mitmachst habe ich hinter mir ... auch ich habe körperlichen schmerz, habe mich ständig erbrochen, bin umgekippt ... mir war ständig schlecht, fing an zu stottern beim reden, heulte weil eine fliege sich auf mich setzte oder nicht ...
konnte nicht essen ... nicht schlafen ...
hatte angst, vor allem ... fühlte mich unverstanden ...
habe es mit pflanzlichen mitteln versucht, mit allem was ging ... aber es hat seine zeit gedauert ... es gibt noch viele tiefs, aber sie werden weniger ... zwar oft stärker ...
das dauertief war mir lieber ... aber alles wandelt sich ...
venice
das was du mitmachst habe ich hinter mir ... auch ich habe körperlichen schmerz, habe mich ständig erbrochen, bin umgekippt ... mir war ständig schlecht, fing an zu stottern beim reden, heulte weil eine fliege sich auf mich setzte oder nicht ...
konnte nicht essen ... nicht schlafen ...
hatte angst, vor allem ... fühlte mich unverstanden ...
habe es mit pflanzlichen mitteln versucht, mit allem was ging ... aber es hat seine zeit gedauert ... es gibt noch viele tiefs, aber sie werden weniger ... zwar oft stärker ...
das dauertief war mir lieber ... aber alles wandelt sich ...
venice
2 Monate. Irgendwie kommt es mir jetzt, wenn ich sie auf der Arbeit sehe,vor als ob sich ihre Schönheit noch verdoppelt hätte. Sie ist echt das schönste Mädchen das ich kenne und je gesehn habe. Das sag ich vielleicht weil schönheit irgendwie für mich was anderes heisst als für andere Männer und meine Ansicht von Schönheit hat nichts mit makeup, nagellack und grossem Burst umfang zu tun. Wir haben so gut zusammen gepasst und vom Charakter her ist sie einfach fantastisch.
grml :mauer:
grml :mauer:
Hallo Venice,
schön von Dir wieder zu hören. Na, Du kennst ja meine Geschichte etwas genauer. Wird Zeit, dass ich Deine Beiträge vollständig lese (habe damit angefangen), gerade jetzt, da Du mir erzählst, dass Du auch körperlich so gelitten hast und vielleicht noch tust. Noch ist ja mein richtiger Panikanfall mit Atemnot, Übelkeit usw. (was einen wirklich in die Notfallaufnahme bringen kann) nicht da, aber ich höre die Zeitbombe schon ticken. Wenn man körperlich auch so leidet, klammert man sich noch mehr an den geliebten Menschen in der Hoffnung, er könnte die Rettung sein. Nun, ich habe es gestern begriffen, dass dieser Mensch eben nicht meine Rettung ist, für mich in einer Beziehung (vielleicht auch in einer Freundschaft) nicht gut ist. Leute mit Angststörungen so wie ich, neigen dazu, leicht überzureagieren und die Dinge aus einem verzerrten Blickwinkel zu betrachten. Mitten im Liebeskummer sieht man eh schon alles verzerrt. Bei mir ist es vielleicht noch schlimmer, weiß nicht. Es wird seine Zeit dauern, ja da hast Du Recht, und es wird Rückschläge geben, aber ich möchte wenigstens schon jetzt die nötigen Schritte tun, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, deshalb tun mir Eure Meldungen gut. Die Trennung ist ja auch erst 2 Tage her. Hast Du auch so viel gegrübelt wie ich und hast Du Dich dadurch fast selbst wahnsinnig gemacht? Was hast Du unternommen, um Dich abzulenken? Was tat Dir gut? Bin sicher, Du hast nicht nur die Zeit für Dich spielen lassen, oder? Möchtest Du mehr davon erzählen?
schön von Dir wieder zu hören. Na, Du kennst ja meine Geschichte etwas genauer. Wird Zeit, dass ich Deine Beiträge vollständig lese (habe damit angefangen), gerade jetzt, da Du mir erzählst, dass Du auch körperlich so gelitten hast und vielleicht noch tust. Noch ist ja mein richtiger Panikanfall mit Atemnot, Übelkeit usw. (was einen wirklich in die Notfallaufnahme bringen kann) nicht da, aber ich höre die Zeitbombe schon ticken. Wenn man körperlich auch so leidet, klammert man sich noch mehr an den geliebten Menschen in der Hoffnung, er könnte die Rettung sein. Nun, ich habe es gestern begriffen, dass dieser Mensch eben nicht meine Rettung ist, für mich in einer Beziehung (vielleicht auch in einer Freundschaft) nicht gut ist. Leute mit Angststörungen so wie ich, neigen dazu, leicht überzureagieren und die Dinge aus einem verzerrten Blickwinkel zu betrachten. Mitten im Liebeskummer sieht man eh schon alles verzerrt. Bei mir ist es vielleicht noch schlimmer, weiß nicht. Es wird seine Zeit dauern, ja da hast Du Recht, und es wird Rückschläge geben, aber ich möchte wenigstens schon jetzt die nötigen Schritte tun, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, deshalb tun mir Eure Meldungen gut. Die Trennung ist ja auch erst 2 Tage her. Hast Du auch so viel gegrübelt wie ich und hast Du Dich dadurch fast selbst wahnsinnig gemacht? Was hast Du unternommen, um Dich abzulenken? Was tat Dir gut? Bin sicher, Du hast nicht nur die Zeit für Dich spielen lassen, oder? Möchtest Du mehr davon erzählen?
Hallo Dany,
ich kann deine Art Angst sehr gut nachvollziehen. Ich leide auch darunter.Bei mir kam das mit 20 mal ganz plötzlich, und zwar damals auch, als mich ein Freund verlassen hat.Das schlimme daran war bei mir immer, dass diese Panikattacken immer nicht im unmittelbaren zusammenhang mit gedanken an meine situation kamen, sonder ganz plötzlich, wenn ich beim Bäcker an der Theke stand, oder im auto saß und an etwas ganz anderes gedacht habe.
Ich habe das immer wieder gehabt,jedesmal wenn mich ein mann verlassen hat.zum Glück kam ich irgendwie immer alleine(ohne medis) wieder heraus. Habe dann gemerkt, dass es auch ursächlich mit zu wenig essen zusammenhing, d.h. wenn ich sehr stark abgenommen hatte, dann wars wesentlich schlimmer. Deshalb hab ich immer versucht das in den griff zu bekommen und wenigsten regelmäßig kleinigkeiten zu essen, oder flüssige nahrung(Buttermilch o.Ä) runterzu"würgen".
Aber am meisten hilft mir dabei immer, wenn ich die Angst "kommen lasse". ich spüre das meist vorher, ein mulmiges gefühl im magen und dann kommt es von unten nach oben, mir wird heiss und kalt und schwindelig und ich bekomme einfach nur Panik, ohne grund.. Dann versuche ich mir immer zu sagen:
"Ja komm doch angst, auf noch mehr- ich warte auf dich, komm noch stärker, dass es mich richtig umhaut"...
Und komischer weise geht es dann schneller wieder weg und auch die angst vor der angst wird weniger..
Vielleicht hab ich dir ein wenig geholfen-auf jeden fall weisst du , dass es dir nicht alleine so geht..
Liebe grüße
B.
ich kann deine Art Angst sehr gut nachvollziehen. Ich leide auch darunter.Bei mir kam das mit 20 mal ganz plötzlich, und zwar damals auch, als mich ein Freund verlassen hat.Das schlimme daran war bei mir immer, dass diese Panikattacken immer nicht im unmittelbaren zusammenhang mit gedanken an meine situation kamen, sonder ganz plötzlich, wenn ich beim Bäcker an der Theke stand, oder im auto saß und an etwas ganz anderes gedacht habe.
Ich habe das immer wieder gehabt,jedesmal wenn mich ein mann verlassen hat.zum Glück kam ich irgendwie immer alleine(ohne medis) wieder heraus. Habe dann gemerkt, dass es auch ursächlich mit zu wenig essen zusammenhing, d.h. wenn ich sehr stark abgenommen hatte, dann wars wesentlich schlimmer. Deshalb hab ich immer versucht das in den griff zu bekommen und wenigsten regelmäßig kleinigkeiten zu essen, oder flüssige nahrung(Buttermilch o.Ä) runterzu"würgen".
Aber am meisten hilft mir dabei immer, wenn ich die Angst "kommen lasse". ich spüre das meist vorher, ein mulmiges gefühl im magen und dann kommt es von unten nach oben, mir wird heiss und kalt und schwindelig und ich bekomme einfach nur Panik, ohne grund.. Dann versuche ich mir immer zu sagen:
"Ja komm doch angst, auf noch mehr- ich warte auf dich, komm noch stärker, dass es mich richtig umhaut"...
Und komischer weise geht es dann schneller wieder weg und auch die angst vor der angst wird weniger..
Vielleicht hab ich dir ein wenig geholfen-auf jeden fall weisst du , dass es dir nicht alleine so geht..
Liebe grüße
B.
Seele in Not
Kann Deine Gedanken verstehen. Der Mensch, der Dich verlies, ist für Dich eben einmalig. Mein Verflossener ist es für mich auch und der Verlust tut weh. Man hängt an dem Menschen einfach, möchte ihn behalten, aber man muss ihn ziehen lassen. Ich werde mich auf eine Freundschaft beschränken, denn es klappt anders nicht. Weiß nicht mal, ob die Freundschaft klappt. Wenn ich an ihn denke (ich sehe ihn ja im Moment nicht, ist auch ganz gut so), dann meine ich auch, dass wir ein ganz besonderes Paar waren. Er ist ein Typ, den man nicht alle Tage trifft, leicht androgyn, auffällig, vielleicht nicht schön im klassischen Sinn, aber markant und er hat viele Schattenseiten, zu viele für eine Beziehung.
Kann Deine Gedanken verstehen. Der Mensch, der Dich verlies, ist für Dich eben einmalig. Mein Verflossener ist es für mich auch und der Verlust tut weh. Man hängt an dem Menschen einfach, möchte ihn behalten, aber man muss ihn ziehen lassen. Ich werde mich auf eine Freundschaft beschränken, denn es klappt anders nicht. Weiß nicht mal, ob die Freundschaft klappt. Wenn ich an ihn denke (ich sehe ihn ja im Moment nicht, ist auch ganz gut so), dann meine ich auch, dass wir ein ganz besonderes Paar waren. Er ist ein Typ, den man nicht alle Tage trifft, leicht androgyn, auffällig, vielleicht nicht schön im klassischen Sinn, aber markant und er hat viele Schattenseiten, zu viele für eine Beziehung.
Hallo B52,
Du sprichst mir aus der Seele. Es ist genauso, wie Du sagst. Ich erlebe die Panik auch erst richtig, wenn eigentlich schon alles durchgestanden ist und ich an nichts Böses denke. Ist wohl so, dass in der eigentlichen Erholungsphase erst das ganze Übel hervorbricht. Meinen ersten Panikanfall hatte ich vor etwa zehn Jahren, weil mich mein damaliges Studium fertig gemacht hat und die Beziehung zu meinem Verflossenen, von dem ich hier die ganze Zeit erzähle, gerade anfing schwierig zu werden. Außerdem war ich, ich muss es zugeben, viel zu dünn. Ich habe damals die Situation geändert, ein anderes Studium gewählt (das ich erfolgreich abgeschlossen habe) und ein wenig später meinen Partner verlassen. Danach ging es mir gut, hatte keine Beschwerden bis vor etwa zwei/drei Jahren, als es aus heiterem Himmel wieder losgegangen ist. Na ich hatte wahnsinnigen Prüfungsstress, in dem ich auch abgenommen habe. Also die Sache mit dem wenig essen ist so, wie Du sagst. Man hat dann geschwächte Nerven, denke ich. Apropos Buttermilch: Ich trinke gerade eine, grins. Okay, ich muss also regelmäßig essen! Ich habe viele Bücher über Angst und Panik gelesen, lasse das Gefühl mittlerweile auch einfach kommen und nehme es hin, dass es mir mal ein paar Tage schlecht geht. Ich habe festgestellt, dass ich Panik dann kriege, wenn ich längere Zeit über etwas nachgedacht, gegrübelt habe und das tue ich ja gerade wegen meiner verlorenen Liebe. Ergo: Der Anfall wird sich wohl nicht vermeiden lassen, oder doch? Wie Du sagst, habe ich Angst vor der Angst und Angst vor Lebenskrisen. Nein, ich lege kein Vermeidungsverhalten an den Tag. Ich stelle mich allem, was kommt. Aber die Angststörung beeinflusst natürlich trotzdem meine Denk- und Verhaltensweisen irgendwie. Man fragt sich bei allem, was man tut, ob es gut für einen ist oder ob man es nicht lieber lassen sollte. Nun meine verlorene Liebe wollte ich gewiss zum Teil festhalten, weil ich Angst vor der Angst hatte. Ich würde gerne wissen, wie Du Dich gegenüber Deinen verflossenen Männern verhalten hast, als es aus war. Konntest Du eine Freundschaft pflegen oder hättest Du noch mehr Panik gekriegt?
Du sprichst mir aus der Seele. Es ist genauso, wie Du sagst. Ich erlebe die Panik auch erst richtig, wenn eigentlich schon alles durchgestanden ist und ich an nichts Böses denke. Ist wohl so, dass in der eigentlichen Erholungsphase erst das ganze Übel hervorbricht. Meinen ersten Panikanfall hatte ich vor etwa zehn Jahren, weil mich mein damaliges Studium fertig gemacht hat und die Beziehung zu meinem Verflossenen, von dem ich hier die ganze Zeit erzähle, gerade anfing schwierig zu werden. Außerdem war ich, ich muss es zugeben, viel zu dünn. Ich habe damals die Situation geändert, ein anderes Studium gewählt (das ich erfolgreich abgeschlossen habe) und ein wenig später meinen Partner verlassen. Danach ging es mir gut, hatte keine Beschwerden bis vor etwa zwei/drei Jahren, als es aus heiterem Himmel wieder losgegangen ist. Na ich hatte wahnsinnigen Prüfungsstress, in dem ich auch abgenommen habe. Also die Sache mit dem wenig essen ist so, wie Du sagst. Man hat dann geschwächte Nerven, denke ich. Apropos Buttermilch: Ich trinke gerade eine, grins. Okay, ich muss also regelmäßig essen! Ich habe viele Bücher über Angst und Panik gelesen, lasse das Gefühl mittlerweile auch einfach kommen und nehme es hin, dass es mir mal ein paar Tage schlecht geht. Ich habe festgestellt, dass ich Panik dann kriege, wenn ich längere Zeit über etwas nachgedacht, gegrübelt habe und das tue ich ja gerade wegen meiner verlorenen Liebe. Ergo: Der Anfall wird sich wohl nicht vermeiden lassen, oder doch? Wie Du sagst, habe ich Angst vor der Angst und Angst vor Lebenskrisen. Nein, ich lege kein Vermeidungsverhalten an den Tag. Ich stelle mich allem, was kommt. Aber die Angststörung beeinflusst natürlich trotzdem meine Denk- und Verhaltensweisen irgendwie. Man fragt sich bei allem, was man tut, ob es gut für einen ist oder ob man es nicht lieber lassen sollte. Nun meine verlorene Liebe wollte ich gewiss zum Teil festhalten, weil ich Angst vor der Angst hatte. Ich würde gerne wissen, wie Du Dich gegenüber Deinen verflossenen Männern verhalten hast, als es aus war. Konntest Du eine Freundschaft pflegen oder hättest Du noch mehr Panik gekriegt?
Bisher hatte ich mit den männern keine freundschaft danach. Denke auch dass ein kontakabbruch das beste ist- auch wenn man es nicht wahr haben will.
Im Moment ist es so, dass ich seit 7 monaten getrennt bin und anfangs viel kontakt hatte(Sachen tauschen usw.) dass ich aber jede gelegenheit genutzt habe, ihn zu überzeugen die beziehung aufrecht zu erhalten (mit betteln, heulen, sogar selbstmordandrohungen)Das war natürlich alles quatsch- und ich bereue das jetzt auch sehr, denn jetzt meldet er sich gar nicht mehr und darunter leide ich auch sehr.
Angstzustände hatte ich in den ersten drei monaten wie die hölle- vor allem nachts- mittlerweile gehts wieder(48 kg warn halt auch zu wenig)
Ich weiss aus meiner bisherigen erfahrung, dass es 1 jahr mindestens dauert bis ich über den berg bin. Diesmal dauerts vielleicht sogar länger, weil ich sehr verliebt war und die beziehung bisher die besonderste war.Ich hatte bisher immer schnell einen neuen (sogenannter Übergangsmann) das hat mir immer sehr geholfen, aber diesmal kann ich es nicht. Mir ist jegliche nähe zuwider- ich denke sofort an ihn und habe das gefühl ihn zu betrügen.
Vielleicht liegts auch ein wenig daran, dass er am ende mal gesagt hat: ach du hast eh bald nen anderen! und ich ihm irgendwie beweisen will, dass dem so nicht ist, er bekommt es aber ja gar nicht mit.
Ich rufe ihn immer mal an (so einmal im monat) aber danach gehts mir meist gar nicht gut, denn ich lege jedes seiner worte auf die goldwaage, wende sie hin und her, wie könnte er das gemeint haben, oder jenes, oder kann ich aus irgendeinem satz herauslesen, ob da noch ein fünkchen hoffnung besteht!. Echt schlimm.
Aber manchmal kann ich einfach nicht anders, obwohl ich weiss dass es mir nicht gut tut.Ich war ja auch drei jahre mit ihm zusammen, obwohl ich wußte, dass er mir im ganzen nicht gut tut(Masochismus!!?)
Zur Zeit habe ich kaum ängste- nur normale vor der zukunft, bissl torschlusspanik, da ich erst 40 geworden bin und keinen mann habe(heul) und auch jobmäßig nicht alles so läuft wie es soll, aber das steht auf einem anderen blatt.
Liebe grüße
B.
Im Moment ist es so, dass ich seit 7 monaten getrennt bin und anfangs viel kontakt hatte(Sachen tauschen usw.) dass ich aber jede gelegenheit genutzt habe, ihn zu überzeugen die beziehung aufrecht zu erhalten (mit betteln, heulen, sogar selbstmordandrohungen)Das war natürlich alles quatsch- und ich bereue das jetzt auch sehr, denn jetzt meldet er sich gar nicht mehr und darunter leide ich auch sehr.
Angstzustände hatte ich in den ersten drei monaten wie die hölle- vor allem nachts- mittlerweile gehts wieder(48 kg warn halt auch zu wenig)
Ich weiss aus meiner bisherigen erfahrung, dass es 1 jahr mindestens dauert bis ich über den berg bin. Diesmal dauerts vielleicht sogar länger, weil ich sehr verliebt war und die beziehung bisher die besonderste war.Ich hatte bisher immer schnell einen neuen (sogenannter Übergangsmann) das hat mir immer sehr geholfen, aber diesmal kann ich es nicht. Mir ist jegliche nähe zuwider- ich denke sofort an ihn und habe das gefühl ihn zu betrügen.
Vielleicht liegts auch ein wenig daran, dass er am ende mal gesagt hat: ach du hast eh bald nen anderen! und ich ihm irgendwie beweisen will, dass dem so nicht ist, er bekommt es aber ja gar nicht mit.
Ich rufe ihn immer mal an (so einmal im monat) aber danach gehts mir meist gar nicht gut, denn ich lege jedes seiner worte auf die goldwaage, wende sie hin und her, wie könnte er das gemeint haben, oder jenes, oder kann ich aus irgendeinem satz herauslesen, ob da noch ein fünkchen hoffnung besteht!. Echt schlimm.
Aber manchmal kann ich einfach nicht anders, obwohl ich weiss dass es mir nicht gut tut.Ich war ja auch drei jahre mit ihm zusammen, obwohl ich wußte, dass er mir im ganzen nicht gut tut(Masochismus!!?)
Zur Zeit habe ich kaum ängste- nur normale vor der zukunft, bissl torschlusspanik, da ich erst 40 geworden bin und keinen mann habe(heul) und auch jobmäßig nicht alles so läuft wie es soll, aber das steht auf einem anderen blatt.
Liebe grüße
B.
Hallo B52
Tut mir alles so leid für Dich. Keine leichte Sache...Nun, ich war mit diesem Mann schon vor vielen Jahren mal zusammen ( 4 Jahre lang), nachdem wir vorher gut befreundet waren. Danach herrschte Funkstille. Haben uns sehr selten unabsichtlich beim Weggehen getroffen und dann ein paar Takte gequatscht. Er ist sozusagen eine Jugendliebe, auch eine besondere Liebe und ich brauchte 3-4 Jahre, wirklich ganz über dem Berg zu sein. Vor ein paar Monaten erst habe ich eine SMS geschrieben aus Blödsinn heraus, einfach so, wollte ihn aber nicht treffen. Er wollte unbedingt und ich habe zugesagt. Tja und dann kommt man in die blöde Situation, dass man merkt, dass man immer noch besondere Gefühle für diesen Menschen hegt und diesem geht es genauso. Verliebtheit? Kann ja nicht sein, man will es nicht wahrhaben. Aus dem Ganzen konnte nichts werden, soviel ist mir jetzt klar. Vielleicht hast Du Recht, wenn Du meinst Kontaktabbruch wäre das Beste. Ich verliere aber dadurch gleichzeitig einen Freund, den ich seit fast 20 Jahren kenne. Der Mensch ist mir wichtig und mir geht es genauso wie Dir: Es würde mir weh tun, wenn ich gar nichts mehr von ihm hören würde. Ich habe nicht vor, ihn umzustimmen oder so. Ich strebe nur eine Freundschaft an. Hoffentlich behalte ich dann einen kühlen Kopf und lasse mich nicht zu mehr als Freundschaft hinreißen. Glaube, ich muss es einfach probieren und abbrechen, wenn es nicht geht, oder? Das mit den Worten auf die Goldwaage legen kenne ich. Könnte mir auch leicht passieren und ist mir in der Vergangenheit auch schon passiert. Was hat er damit gemeint? Mag er mich jetzt nicht mehr, oder wie? So ähnlich interpretiert man die Worte des anderen. Solche Dinge tun sensiblen Menschen wie uns definitiv nicht gut! Aber manchmal kann man einfach nicht anders, das verstehe ich. Wussten Deine Männer von Deinen Panikattacken? Meiner wusste es und hat es gut verstanden. Mit dem Kontakt werde ich warten. Er soll den Anfang machen (haben wir besprochen!) und ich kann dann darauf reagieren egal wie. Hoffe für uns beide, dass wir bald über den Berg kommen und unsere Gefühle in den Griff kriegen. Wird schon werden, oder? Berufsmäßig stehe ich auch gerade an dem Wendepunkt. Selbstständigkeit ist nicht immer der leichteste Weg. Man weiß nie, ob es klappen wird...
Tut mir alles so leid für Dich. Keine leichte Sache...Nun, ich war mit diesem Mann schon vor vielen Jahren mal zusammen ( 4 Jahre lang), nachdem wir vorher gut befreundet waren. Danach herrschte Funkstille. Haben uns sehr selten unabsichtlich beim Weggehen getroffen und dann ein paar Takte gequatscht. Er ist sozusagen eine Jugendliebe, auch eine besondere Liebe und ich brauchte 3-4 Jahre, wirklich ganz über dem Berg zu sein. Vor ein paar Monaten erst habe ich eine SMS geschrieben aus Blödsinn heraus, einfach so, wollte ihn aber nicht treffen. Er wollte unbedingt und ich habe zugesagt. Tja und dann kommt man in die blöde Situation, dass man merkt, dass man immer noch besondere Gefühle für diesen Menschen hegt und diesem geht es genauso. Verliebtheit? Kann ja nicht sein, man will es nicht wahrhaben. Aus dem Ganzen konnte nichts werden, soviel ist mir jetzt klar. Vielleicht hast Du Recht, wenn Du meinst Kontaktabbruch wäre das Beste. Ich verliere aber dadurch gleichzeitig einen Freund, den ich seit fast 20 Jahren kenne. Der Mensch ist mir wichtig und mir geht es genauso wie Dir: Es würde mir weh tun, wenn ich gar nichts mehr von ihm hören würde. Ich habe nicht vor, ihn umzustimmen oder so. Ich strebe nur eine Freundschaft an. Hoffentlich behalte ich dann einen kühlen Kopf und lasse mich nicht zu mehr als Freundschaft hinreißen. Glaube, ich muss es einfach probieren und abbrechen, wenn es nicht geht, oder? Das mit den Worten auf die Goldwaage legen kenne ich. Könnte mir auch leicht passieren und ist mir in der Vergangenheit auch schon passiert. Was hat er damit gemeint? Mag er mich jetzt nicht mehr, oder wie? So ähnlich interpretiert man die Worte des anderen. Solche Dinge tun sensiblen Menschen wie uns definitiv nicht gut! Aber manchmal kann man einfach nicht anders, das verstehe ich. Wussten Deine Männer von Deinen Panikattacken? Meiner wusste es und hat es gut verstanden. Mit dem Kontakt werde ich warten. Er soll den Anfang machen (haben wir besprochen!) und ich kann dann darauf reagieren egal wie. Hoffe für uns beide, dass wir bald über den Berg kommen und unsere Gefühle in den Griff kriegen. Wird schon werden, oder? Berufsmäßig stehe ich auch gerade an dem Wendepunkt. Selbstständigkeit ist nicht immer der leichteste Weg. Man weiß nie, ob es klappen wird...
Also in deinem fall, wenn du ihn schon so lange kennst, dann würde ich auch eine freudschaft versuchen, wenn du es gefühlsmäßig schaffst klare grenzen zu ziehen?!
Mein ex hat zwar gewußt, das ich solche zustände mal hatte, aber während unserer beziehung hatte ich das so gut wie nie- das ist ja das blöde, dass es kommt, wenn es einem sowieso schon nicht gut geht, oder eben genau deshalb.
Mir geht es ja jetzt auch wieder wesentlich besser, auch wenn ich immer noch hoffnungen habe, keine ahnung wieso- aber als freund will ich ihn nicht- entweder ganz oder gar nicht, aber wie gesagt, bei dir ist das wohl was anderes.Er ist ja ein großteil deines lebens, das kann man nciht so einfach wegwerfen.
Liebe grüße
B.
Mein ex hat zwar gewußt, das ich solche zustände mal hatte, aber während unserer beziehung hatte ich das so gut wie nie- das ist ja das blöde, dass es kommt, wenn es einem sowieso schon nicht gut geht, oder eben genau deshalb.
Mir geht es ja jetzt auch wieder wesentlich besser, auch wenn ich immer noch hoffnungen habe, keine ahnung wieso- aber als freund will ich ihn nicht- entweder ganz oder gar nicht, aber wie gesagt, bei dir ist das wohl was anderes.Er ist ja ein großteil deines lebens, das kann man nciht so einfach wegwerfen.
Liebe grüße
B.
Danke für Dein Verständnis! Nun probieren geht über studieren, oder? Also werde ich das mit der Freundschaft probieren. Schön, dass Du es auch so siehst. Mein Gefühlsleben muss ich aber vorher ordnen, soviel ist klar. Ich muss wahnsinnig viel Geduld in der nächsten Zeit aufbringen, Geduld mit mir selbst und mit ihm. Das wird mit am schwersten sein, denn ich bin ein ungeduldiger, hibbeliger, nervöser Charaktertyp und noch dazu ein Perfektionist. Gelassenheit ist nicht unbedingt meine Stärke. Mache mir ständig irgendwelche Sorgen, na ja... Im Moment aber habe ich keine Kraft die Sache mit der Freundschaft anzugehen. Deshalb muss ich die Funkstille nutzen, um mich wieder zu sammeln, denke ich, oder wie siehst Du das? Mein Typ hat auch keinen Panikanfall mitgekriegt, obwohl ich auch in seiner Gegenwart oft angespannt war. Nun es hätte nichts ausgemacht, wenn er es gemerkt hätte. Er hätte mich schon verstanden. Jetzt schon. In der Beziehung vor vielen Jahren mit ihm, hab ich mir bei solchen Attacken oft die Bemerkung anhören müssen: Jetzt reiß Dich doch zusammen. Er hat heute eingesehen, dass das völlig daneben war. Nun die Hoffnung stirbt zuletzt sagt man. Irgendwann müssen aber die Hoffnungen doch mal aufhören, oder? Du wirst es irgendwann schaffen, Dich wieder neu zu verlieben, ganz sicher. Du musst gar nicht danach suchen, es wird einfach passieren. Wieso hat er sich eigentlich getrennt? Möchtest Du mir das sagen? (musst nicht, schon o.k.). Du sagtest er tat Dir nicht gut... wieso hängt man an solchen Typen am meisten, das frage ich mich. Meiner war und ist auch kein Sonnenschein.. Eigentlich kann ich froh sein, dass es beziehungsmäßig vorbei ist. Eigentlich...
An alle da draußen,
gestern habe ich meinem Freund gegenüber mein Herz ausgeschüttet. Ich hatte knapp 4 Monate lang ein Verhältnis mit einem Ex. Ja, ich weiß: So was tut man nicht und ich wollte von solchen Sachen nie etwas wissen. Warum geschah es?
Nun, dieser Ex ist jemand, den ich seit fast 20 Jahren kenne, ein alter Weggefährte, ein Seelenverwandter und eine Jugendliebe, eine besondere Liebe.. Bis vor ein paar Monaten herrschte aber totale Funkstille zwischen uns. Als ich noch mit ihm zusammen war, hatte ich viel Kummer wegen ihm (habe die Beziehung letztlich schweren Herzens beendet, aber 3-4 Jahre gebraucht, um völlig darüber hinweg zu sein). Wir hatten uns selten zufällig beim Weggehen getroffen und dann ein paar Takte geredet, uns riesig gefreut, einander zu sehen. Mehr nicht. Vor ein paar Monaten habe ich ihm aus Spass und ohne Hintergedanken eine SMS geschickt (wollte nur wissen, wie er jetzt lebt, er war mir eben in all der Zeit nie völlig egal), wollte aber wirklich keine Verabredung ausmachen. Er wollte aber und ich habe schließlich nachgegeben. Tja und dann kam es so, dass wir beide merkten, dass wir nach all den Jahren immer noch Gefühle für einander haben. Ich dachte, das kann doch nicht wahr sein! Ich bin erstens nicht solo und zweitens ist der Typ doch gar nichts für mich, nachdem zu urteilen wie er mich früher behandelt hat. Aber Gefühle kann man nicht erklären. Nun wir gaben uns wohl eine Zeit der Illusion hin, aus uns könnte letzten Ende doch noch was werden. Bin daraus aber bald bitter erwacht, denn der alte Beziehungsballast, mein Misstrauen ihm gegenüber, kam sehr schnell wieder in mir hoch. Trotzdem wollte ich nicht vorschnell aufgeben. Ich habe mir die Sache eine Weile angeschaut, ihm aber nie versprochen, ich würde mich von meinem Freund für ihn trennen.
Das alles war sehr unfair meinem Freund gegenüber! Fakt ist nun, dass ich mich verstandesmäßig damit abgefunden habe, dass mein Ex und ich als Paar nicht funktionieren. Dennoch schmerzt mich der Verlust. Also wollte ich wenigstens die Freundschaft mit ihm bewahren und den Kontakt halten (keine 7 Jahre Funkstille mehr), aber dies wird jetzt wohl auch nicht gehen, denn mein Freund will verständlicherweise nicht, dass ich den Typen noch mal in irgendeiner Weise kontaktiere (zufällige Treffen sind o.k., da darf ich mich auch mit ihm kurz unterhalten) und ich habe dies schweren Herzens versprochen.
Das Unterfangen kommt mir vom Gefühl her aber so wenig realisierbar vor wie eine Reise zum Mond. Ich hänge an meinem Ex, möchte ihn wenigstens als Mensch nicht verlieren. Ich will aber auch nicht meinen Freund verlieren. Ich bin total verzweifelt! Meine Seele gleicht einem Schlachtfeld! Nun ich werde also den Kontakt abbrechen. Ich muss es versuchen, aber ich habe Angst, dass ich es nicht konsequent schaffe. Versteht das einer?
Insgesamt hat mein Freund total klasse reagiert. Er ist ein Schatz und ich bin erleichtert, ihm die Sache erzählt zu haben. Mit dieser Reaktion hätte ich nicht gerechnet, hatte Angst, es ihm zu sagen, musste es aber tun, weil mein innerer Druck so riesig war und noch ist.
Wie schaffe ich es also, den anderen Typen für immer zu vergessen, das Bedürfnis, ihn (nur freundschaftlich!) zu kontaktieren, tilgen? Es kommt mir vor, als müsste ich mir selbst einen Arm abhacken! War es verkehrt, meinem Freund alles zu erzählen? Wie seht Ihr das? Gibt es wirklich nur die Entweder/Oder-Entscheidung? Ich bin unendlich verzweifelt....
gestern habe ich meinem Freund gegenüber mein Herz ausgeschüttet. Ich hatte knapp 4 Monate lang ein Verhältnis mit einem Ex. Ja, ich weiß: So was tut man nicht und ich wollte von solchen Sachen nie etwas wissen. Warum geschah es?
Nun, dieser Ex ist jemand, den ich seit fast 20 Jahren kenne, ein alter Weggefährte, ein Seelenverwandter und eine Jugendliebe, eine besondere Liebe.. Bis vor ein paar Monaten herrschte aber totale Funkstille zwischen uns. Als ich noch mit ihm zusammen war, hatte ich viel Kummer wegen ihm (habe die Beziehung letztlich schweren Herzens beendet, aber 3-4 Jahre gebraucht, um völlig darüber hinweg zu sein). Wir hatten uns selten zufällig beim Weggehen getroffen und dann ein paar Takte geredet, uns riesig gefreut, einander zu sehen. Mehr nicht. Vor ein paar Monaten habe ich ihm aus Spass und ohne Hintergedanken eine SMS geschickt (wollte nur wissen, wie er jetzt lebt, er war mir eben in all der Zeit nie völlig egal), wollte aber wirklich keine Verabredung ausmachen. Er wollte aber und ich habe schließlich nachgegeben. Tja und dann kam es so, dass wir beide merkten, dass wir nach all den Jahren immer noch Gefühle für einander haben. Ich dachte, das kann doch nicht wahr sein! Ich bin erstens nicht solo und zweitens ist der Typ doch gar nichts für mich, nachdem zu urteilen wie er mich früher behandelt hat. Aber Gefühle kann man nicht erklären. Nun wir gaben uns wohl eine Zeit der Illusion hin, aus uns könnte letzten Ende doch noch was werden. Bin daraus aber bald bitter erwacht, denn der alte Beziehungsballast, mein Misstrauen ihm gegenüber, kam sehr schnell wieder in mir hoch. Trotzdem wollte ich nicht vorschnell aufgeben. Ich habe mir die Sache eine Weile angeschaut, ihm aber nie versprochen, ich würde mich von meinem Freund für ihn trennen.
Das alles war sehr unfair meinem Freund gegenüber! Fakt ist nun, dass ich mich verstandesmäßig damit abgefunden habe, dass mein Ex und ich als Paar nicht funktionieren. Dennoch schmerzt mich der Verlust. Also wollte ich wenigstens die Freundschaft mit ihm bewahren und den Kontakt halten (keine 7 Jahre Funkstille mehr), aber dies wird jetzt wohl auch nicht gehen, denn mein Freund will verständlicherweise nicht, dass ich den Typen noch mal in irgendeiner Weise kontaktiere (zufällige Treffen sind o.k., da darf ich mich auch mit ihm kurz unterhalten) und ich habe dies schweren Herzens versprochen.
Das Unterfangen kommt mir vom Gefühl her aber so wenig realisierbar vor wie eine Reise zum Mond. Ich hänge an meinem Ex, möchte ihn wenigstens als Mensch nicht verlieren. Ich will aber auch nicht meinen Freund verlieren. Ich bin total verzweifelt! Meine Seele gleicht einem Schlachtfeld! Nun ich werde also den Kontakt abbrechen. Ich muss es versuchen, aber ich habe Angst, dass ich es nicht konsequent schaffe. Versteht das einer?
Insgesamt hat mein Freund total klasse reagiert. Er ist ein Schatz und ich bin erleichtert, ihm die Sache erzählt zu haben. Mit dieser Reaktion hätte ich nicht gerechnet, hatte Angst, es ihm zu sagen, musste es aber tun, weil mein innerer Druck so riesig war und noch ist.
Wie schaffe ich es also, den anderen Typen für immer zu vergessen, das Bedürfnis, ihn (nur freundschaftlich!) zu kontaktieren, tilgen? Es kommt mir vor, als müsste ich mir selbst einen Arm abhacken! War es verkehrt, meinem Freund alles zu erzählen? Wie seht Ihr das? Gibt es wirklich nur die Entweder/Oder-Entscheidung? Ich bin unendlich verzweifelt....
manzana
es war gut deinem freund alles zu erzählen.
was ich schwierig finde, das er dir nun den kontakt mit ihm verbietet.
verbieten ist nie gut, obschon es verständlich ist, zudem ist verbotenes blos nur noch interessanter.
andererseits wäre es wohl für dich selber auch besser, wenn du deinen ex nicht mehr siehst
und den kontakt total abbrichst.
zumal du gefühlsmässig noch zu sehr drinhängst und eine freundschaft deshalb
schwierig ist.
eigentlich denke ich wie ich es oben schonmal beschrieben habe, das du beide typen
in deinem leben brauchst.
dein ex scheint für dich aber zu gefährlich zu sein..
was ich schwierig finde, das er dir nun den kontakt mit ihm verbietet.
verbieten ist nie gut, obschon es verständlich ist, zudem ist verbotenes blos nur noch interessanter.
andererseits wäre es wohl für dich selber auch besser, wenn du deinen ex nicht mehr siehst
und den kontakt total abbrichst.
zumal du gefühlsmässig noch zu sehr drinhängst und eine freundschaft deshalb
schwierig ist.
eigentlich denke ich wie ich es oben schonmal beschrieben habe, das du beide typen
in deinem leben brauchst.
dein ex scheint für dich aber zu gefährlich zu sein..
hallo dany!
ich würde mir an deiner stelle den arm abhacken, gerade weil du die gefahr erkannt hast ...
dein freund hat doch super super super reagiert ... rechne ihm das an und sieh endlich was du an ihm hast ...
der reiz deines ex ist gross, aber er ist doch nicht wirklich der richtige für dich ... du willst und brauchst sicherheit und liebe und keinen springinsfeld ...
ich wünsche dir baldige erkenntnis ... man kann im leben nicht alles haben, setze deine prios aber setze sie richtig!
ich denke an dich und wünsche dir das beste!
:schmatz: venice
ich würde mir an deiner stelle den arm abhacken, gerade weil du die gefahr erkannt hast ...
dein freund hat doch super super super reagiert ... rechne ihm das an und sieh endlich was du an ihm hast ...
der reiz deines ex ist gross, aber er ist doch nicht wirklich der richtige für dich ... du willst und brauchst sicherheit und liebe und keinen springinsfeld ...
ich wünsche dir baldige erkenntnis ... man kann im leben nicht alles haben, setze deine prios aber setze sie richtig!
ich denke an dich und wünsche dir das beste!
:schmatz: venice
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