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Gedichte der Stimmung

263 Antworten38'213 AufrufeGestartet von ilmy ·

#181

​



Wenn dein Blick in dir Selber ruht...​



du dir das Beste antust...


die Reflektion in dein Inneres...


gibt manchmal nichts Schlimmeres...








da werden Abgründe inspiziert...​



werden Handlungen instruiert...


wird man Selbst analysiert...


fühlt sich an wie paralysiert...








und wenn man gut darin war...​



wird alles aktualisiert...


und refundiert....








(Quelle: die ilmy © ...kleines c in grossem O)​






#182
Alter Rebell

Früher einmal, lange scheints her zu sein,

Hatte jemand eine wunderschöne Welt für sich allein

Er war ein Rebell, für ihn gab es nur die Freiheit als schönstes Gefühl,

doch gegen dieses neue Gefühl, da erscheint die Freiheit nur fad und kühl

Er musste sich eingestehen,

er wird von jetzt an wohl neue Wege gehen

denn ihm wurde gelehrt,

und dagegen hatte er sich zuerst gewehrt,

da gibt es etwas, das ist warm und kribbelt, Freudentränen

was es ist, brauche ich wohl nicht zu erwähnen

Viele sagen, da hat einer wieder seinen Verstand verloren

die haben keine Ahnung, es ist ein neuer Krieger geboren

Einer der kämpft für dieses Kribbeln, kämpft für den Sieg

Wenn er weiss, was er will, gewinnt er diesen Krieg

(Quelle: broken)

bearbeitet #183


ich




ich weiss​



ich weiss nicht


ich weiss nicht warum


ich weiss nicht warum...Darum...








ich ​



ich weiss,


ich weiss, ich


ich weiss, ich bin


ich weiss, ich bin keinenfalls


ich weiss, ich bin keinenfalls dumm


ich weiss, ich bin keinenfalls dumm...Schau,


ich weiss, ich bin keinenfalls dumm...Schau, du weisst doch warum...





ich





ich weiss​



ich weiss nicht


ich weiss nicht was...


ich weiss nicht was...aber Lass...








Du​



Du denkst,


Du denkst, und


Du denkst, und lenkst...


Du denkst, und lenkst...und Schweigst...


Du denkst, und lenkst...und Schweigst...
und Geigst...








(Quelle: die ilmy © ...kleines c in grossem O)​












#184


Dialog zweier Wissender




wie gehts?


es geht so....


na wie geht es?..


na so geht es...eh schon wissen..


ahh das meinst du!..


und wie ist es?


na ja, was soll ich sagen..


na erzähl...


ja also weisst du...


nein, weiss ich nicht...


von Anfang an?


ja klar...


na du kennst doch...


ahh der...


jaaa genau...


na und weiter?


ja, was soll ich sagen...


nein, du meinst wirklich?


aber wenn ichs dir doch sag!


also jetzt bin ich richtig schockiert!


das war ich auch, als ich es gehört habe...


wir reden aber eh vom selben?


ja klar!


ich fass es nicht...


ja, ich auch nicht...


hmm...naja, ich muss jetzt weiter...


ich eh auch...super Gespräch!...


ja, und so viel neues erfahren!


freut mich, das ich mich mal wieder so tiefgründig mit dir unterhalten habe...


ja, mir gehts genauso...


also dann, bis zum nächsten Austausch!






(Quelle: die ilmy © ...kleines c in grossem O)​








viel gesprochen....nichts gesagt...




#185
Der Verlassene ist oft der Verlierer...

dauerts auch einfach länger,..

wird man auch zum Randalierer...

randalieren im eigenen Gedankenfeld...

und dann kommt auch noch Schmerzensgeld...

​




mal geht es einem diesbezüglich besser...

dann schneiden Launen wie ein Buttermesser...

langsam und tief in die Seele hinein...

das kanns doch nicht sein, nein...

​




aber so wie man sagt...

man auch einen Neubeginn wagt...

irgendwann bist du dann neugeboren...

von neuem, in einem Gefühlschaos verworren...

​




(Quelle: die ilmy © ...kleines c in grossem O)...

​

#186


Jenseits der Vernunft...


hinter den Bergen der Klarheit..


ist sie versteckt...die ganze Wahrheit...




ist man abgerutscht ins tiefe Tal...


ist einem das leider nicht so ganz egal...




es ist einfach richtig mühsam..


und trifft einem richtig brühwarm...




wäre es nicht viel besser,


man legt das Herz in einen Kessel..


weit weg von den Gefühlen...


am besten gleich hinunter spülen...




oder, man legt das Herz in einen Stahlmantel...


und setzt aussenrum an, eine Tarantel...




man könnte auch versuchen,


nie wieder jemanden zu trauen...


und immer nur auf sich selber bauen...




oder man wäre gerne ein Gummibär


das Leben wär nur halb so schwer...


man hätte dann ein Gummiherzen


und vielleicht auch nur gummi kleine Schmerzen...




(Quelle: ilmy Gummibär © ...kleines c in grossem O)...







bearbeitet #187





Grauzonen und ihre Schattierungen...​



fühlen sich an wie erneute Gravierungen...


kann es nicht einfach nur
Schwarz
/
Weiss
geben?..


könnten wir nicht alle damit leichter leben?..


eine
Weisse
Rose für den Gewinn...


eine
Schwarze
, ich bin wieder dahin...


bei
Weiss
da kenn ich mich gut aus...


bei
Schwarz
, da laufe ich einfach hinaus...


aber nein, es muss leider so viel Graues geben...


und so Viele wollen danach leben...








(Quelle: die ilmy © ...kleines c in grossem O)...​








#188
Es schmeckt nach Liebe

Friede, Freude, Eierkuchen

lasst und doch die Liebe suchen

Wird das Trübsal schnell verschwinden

dann, wenn wir die Liebe finden

War ein Tag auch noch so frustig

alle Probleme sind doch lustig

Kichern über jeden Scheiss

es wäre kalt, doch mir ist heiss

Und würde die Leiter unter mir zusammenkrachen

ja auch dann könnte ich unbeschwert weiterlachen

Ein Ziegelstein fällt mir auf die Birne

während ich darüber, wieso ich lache, hirne

Es ist egal, denn ich bin zufrieden

weil ich weiss ich kann jemanden lieben

Mein rotes, blutpumpendes Organ

es hüpft umher, braust wie ein Orkan

es wird nie wieder etwas geben, dass ich werde tun müssen

oh, Moment, gibt es doch, und zwar dich zu küssen

denn ich brauche dich zum leben wie Sauerstoff

du machst mich lebendig, machst mich frei im Kopf

Alles ist wunderschön ich umarme die Welt

warum habe ich nicht früher in Armors Restaurant bestellt?

auch wenn es leichtsinnig klingt, ich würde immer wieder das Liebesküchlein wählen

denn dank ihm ertrinke ich in Freudentränen

Wir haben uns, sind also nie allein

Das schönste was es gibt, es ist dein und mein

Nach diesem Gedicht habe ich ein gutes Gewissen,

ich habe es wieder geschafft.. habe meinen Verstand beschissen ;)

Halihallo ilmy! ;)

#189
BrokenHeart....mein Lächeln des Tages habe ich dir geschenkt...

;)
Danke...

und hallo Du =)

​

#190


in der Zeit liegt die Vergänglichkeit...


und andererseits die Unendlichkeit...




Ereignisse die uns heute viel bedeuten,


uns beschäftigen und emotional ausbeuten...


gewinnen mit der Zeit an Ruhe...


passen sich an wie getragene Schuhe...




es heisst nicht, das sie deshalb vergessen sind...


aber man findet wieder zurück, zum inneren Kind...




die eigene Zufriedenheit das höchste Gut...


gefolgt von innerer Ausgeglichenheit ohne Wut...




da war sie wieder die Zeit...


denn von heut auf morgen, ist es weit...


die Ungeduld und Sehnsucht in ihrer Macht...


uns immer wieder aufgebracht...




Die Zeit, und der Blick in dich Selbst...


du mit der Zeit, dein Licht wieder erhellst...




Danke der Zeit für ihre Geduld...


und für die Gabe ihrer Unschuld...




(Quelle: die ilmy © ...kleines c in grossem O)...



#191


in der Zeit liegt die Vergänglichkeit...


und andererseits die Unendlichkeit...




Ereignisse die uns heute viel bedeuten,


uns beschäftigen und emotional ausbeuten...


gewinnen mit der Zeit an Ruhe...


passen sich an wie getragene Schuhe...




es heisst nicht, das sie deshalb vergessen sind...


aber man findet wieder zurück, zum inneren Kind...




die eigene Zufriedenheit das höchste Gut...


gefolgt von innerer Ausgeglichenheit ohne Wut...




da war sie wieder die Zeit...


denn von heut auf morgen, ist es weit...


die Ungeduld und Sehnsucht in ihrer Macht...


uns immer wieder aufgebracht...




Die Zeit, und der Blick in dich Selbst...


du mit der Zeit, dein Licht wieder erhellst...




Danke der Zeit für ihre Geduld...


und für die Gabe ihrer Unschuld...




(Quelle: die ilmy © ...kleines c in grossem O)...


​



#192


Der Mond verteilt seine Schwingungen...


es ereilen uns auch schwankende Stimmungen...


Noch mehr als die sonstige Zeit,


vertieft sich das Denkmuster Geleit...




Ob Gross oder Klein,


jeder fällt in des Vollmonds Schein...


die Kraft hält auch noch ein paar Tage danach...


liegt das Kopfkino noch nicht weniger brach...




Und ob wir glücklich sind oder nicht,


die Kraft des Vollmond, bald wieder erlischt...


Bis zur nächsten vollen Runde...


er in voller Blüte, in aller Munde...




(Quelle: die ilmy © ...kleines c in grossem O)...





#193
Das mit der Blume

Sommerzeit, allen kribbelts im Bauch

nur ich fühl mich wie ein alter Schlauch

Bin nicht lebendig, fühl mich matt

habe das Warten langsam satt

ach komm, hör schon auf damit du armer haufen

gehen wir doch einen saufen!

nein, das will ich nicht, will mich nicht ablenken

ich will nur diesem einen Mädchen meine Liebe schenken

ist das denn so schwer zu verstehen?

wenn dus nicht verstehst, dann kannst du von mir aus gehen

Ich bin ein Krieger, kämpfe für die Liebe

und am Feierabend verdresche ich Liebes-Diebe

Na gut, das mit den Dieben war übertrieben

ich habe es dennoch aufgeschrieben

Nur um zu zeigen, was mir an dem Ganzen liegt

denn der, der etwas wirklich will, ist der, der es auch kriegt

Sowie Nachts auch keine Sonne glüht

ist es logisch, dass Nachts keine Blume blüht

Logisch ist auch, vielleicht nur für mich

Das mit der Blume, das stimmt einfach nicht...

(quelle: broken)

#194
Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?

​




Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,

Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,

Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,

Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?

Kennst du es wohl? Dahin!

Dahin möcht' ich mit dir,

O mein Geliebter, ziehn.

​




Kennst du das Haus? Auf Sälen ruht sein Dach,

Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,

Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:

Was hat man dir, du armes Kind, getan?

Kennst du es wohl? Dahin!

Dahin möcht' ich mit dir,

O mein Beschützer, ziehn.

​




Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?

Das Maultier such im Nebel seinen Weg,

In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;

Es stürzt der Fels und über ihn die Flut.

Kennst du ihn wohl? Dahin!

Dahin geht unser Weg!

O Vater, laß uns ziehn!

​




Johann Wolfgang von Goethe

​

#195
ich lieg in meiner Schaukel...

gedanklich vor mich hin gaukle...

​




so cirka vor einem Jahr...

erinnere ich mich, wie das war...

ein grosser Sturm, hatte es herunter gerissen...

hat einfach die Verankerung entrissen...

​




da stand ich dann...mitten in der Nacht...

dem Sturm ausgesetzt in seiner Macht...

versuchte alles ohne Schaden zu retten...

alles wieder an der Wand zu glätten...

​




da stand ich dann...hat frei keine Hand...

fest gedrückt an diese Wand...

wusste nicht genau, wie ich es lösen sollte...

wusste schon, was ich wollte...

​




war verzweifelt im Getöse vom Sturm...

stand dann da....und fragte mich Warum...

wieso hat sich das alles so ergeben...

wieso ist manches im Leben so ein Kraftaufheben...

​




wie ich es gelöst habe, kann ich heute nicht mehr sagen...

ich weiss nur, ich fühlte mich erschlagen...

ich habe es gelöst ohne grossem Schaden...

aber die Gefühle einher, waren sehr aufgeladen...

​




diese Gedanken kamen mir in meiner Schaukel...

ich, weiter vor mich hin gaukle...

​




(Quelle: die ilmy © ...kleines c in grossem O)...

​

#196


Nichts im Leben ist perfekt...


auch wenn du denkst, du hast es entdeckt...




auch wenn du glaubst, es geht nicht mehr weiter...


gibt es doch Menschen, die halten dir eine Leiter...




die Schritte, die du nach oben machst, entscheidest du selbst...


auch wenn du dich zwischendurch so viel selber quälst...




das Leben verändert täglich seine Wertigkeiten...


Loslassen, ist einer ihrer schwersten Fertigkeiten...




zum verarbeiten deines schweren Kummers gib dir Zeit...


du hast ihn sicher noch einige Zeit im Geleit...




es ist deine Chance nicht mehr Still zu stehen...


sondern im Rad der Zeit, weiter zu gehen...




(Quelle: die ilmy © ...kleines c in grossem O)...







#197
Strassen

Es gibt da so eine Strasse auf dieser Welt,

habe ich euch schonmal davon erzählt?

Eine leere Strasse endlos lang

ob man das Ziel überhaupt erreichen kann?

So ein Mist jetz muss man so weit gehen

Es versucht erst gar keiner, diesen Weg zu verstehen

Nun, man stelle sich einmal vor,

da wär statt die Strasse ein geschlossenes Tor

Man käme keinen Meter weiter, kein Stück

jetz wollen plötzlich alle wieder die Strasse zurück

Wüsste man von vornherein der Weg ist das Ziel

wäre, sie zu passieren ein Kinderspiel

Also Leute, daraus können wir lernen

wir sollten uns nicht von dieser Strasse entfernen

vielmehr sollten wir lernen sie zu lieben

zu erkennen, dass sich Freude und Glück darin wiederspiegeln

Nein, gemeint ist nicht die Dorfstrasse, auch nicht die 5th Avenue

und gerade eben dies ist ja der clou

Sie heisst ehrfürchtig und mächtig die Strasse des Lebens

und man sagt, niemand auf dieser Welt begeht sie vergebens

(Quelle: broken)

#198
im Herzen, da bebt ein grosser Sturm...

spürt man sehr stark, wie ein grosser Turm...

wissen genau warum dies so ist...

ist der Grund des Vergissmeinicht...

Blumen wissen manchmal mehr als alle...

umschlingen das Herz wie eine grosse Qualle...

grosse Quallen sind nicht gefährlich...

aber ihre Tentakel auch nicht ganz ehrlich...

(Quelle: die ilmy © ...kleines c in grossem O)...

#199

​



ich hatte einen sorgenvollen Tag...​


begleitet von einer gewissen Traurigkeit...


ich weiss, das morgen wieder ein Neuer Tag ist...


aber augenblicklich zählt für mich das Heute...






wo ist es hin?...​


wann war der Beginn?...


wo führt es hin?...


wo ist der Gewinn?


warum fühlt sich das so an?


wo ist die Zeit...


schritt einfach von dann...






viel verloren...​


vom Schicksal auserkoren...


steckst das in die Tasche...


machst drum rum ne einfache Masche...


erhält dadurch ein schöneres Bild...


ist ja alles dann halb so wild...






(Quelle: die ilmy © ...kleines c in grossem O)...​





#200
Nächtliche Wanderung

Der Mond hoch oben stehend, ein weisser Schein

über den Hügel wandernd, ganz allein

Es weht über das Feld ein kühler Wind

meine Gefühle fragend, wo wir wohl sind?

Bis zum ewig weit entfernten Horizont,

setzte der Maler dieser Welt Sterne ein, ganz gekonnt

Dann, während eine Sternschnuppe über den Himmel tanzt,

fragt eine Stimme, weisst du dass du fliegen kannst?

Es war so logisch, so vertraut

Als ob man durch seines Herzens Bestandteile schaut

Wo, Freude, Glück wo warst du die ganze Zeit?

Da! Ich war immer da! Du warst nur nicht für mich bereit!

Huch! Ganz nass, völlig verschwitzt, die Uhr zeigt zehn vor vier

Ich war also die ganze Zeit über nur hier?

Was will dieser Traum mir nur sagen?

Das werde ich ihn dann selber fragen

(Quelle: broken)

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