Guter Tipp
12 Antworten46'820 AufrufeGestartet von Schnee85 ·
Schnee85Themenstart
Man sieht sich immer zweimal im Leben.
Beim ersten Mal sollte man sich überlegen,
wie man beim zweiten Mal aussieht.
Beim ersten Mal sollte man sich überlegen,
wie man beim zweiten Mal aussieht.
WEIL DU MICH LIEBST
Schlag mich, hass mich, zerstör mich, drastisch
Nutz mich aus, verlass mich, doch erzähl mir nicht, dass du mich liebst!!! (nein)
Beschimpf mich, nimm mich nicht ernst, stell mich bloß, denn das machst du so gern
Zieh mich aus, bis ich bettel und schrei, denn was ist schon dabei (denn was ist schon dabei)
Schieß mich ab, bin ja nur ich, nimm mich weg, mit klarem Gesicht
Zeig mir wie du mich hasst, bis ich fleh und es raff, doch erzähl mir nicht, dass du mich liebst
Dass du mich liebst
Schlag mich tot, gib mir den Rest
Ja mach weiter, ich seh dir gefällts
Zeig mir, wozu du fähig bist, denn es ist nicht mein Herz, was du triffst
Du zerstörst mich nicht (no, no, no, no) oh no, denn du liebst mich nicht (denn du liebst mich nicht) du liebst mich nicht, nein du liebst mich nicht
Du zerstörst mich nicht
Du zerstörst mich nicht
denn du liebst mich nicht (denn du liebst mich nicht, du liebst mich nicht)
Schieß mich ab, bin ja nur ich, nimm mich weg mit klarem Gesicht
Zeig mir wie du mich hasst, bis ich fleh und es raff, doch erzähl mir nicht, dass du mich liebst
Bin ja nur ich, nimm mich weg, mit klarem Gesicht, zeig mir, wie du mich hasst, bis ich fleh und es raff, doch erzähl mir nicht, dass du mich liebst
Dass du mich liebst... ;(
-J-Luv-
Schlag mich, hass mich, zerstör mich, drastisch
Nutz mich aus, verlass mich, doch erzähl mir nicht, dass du mich liebst!!! (nein)
Beschimpf mich, nimm mich nicht ernst, stell mich bloß, denn das machst du so gern
Zieh mich aus, bis ich bettel und schrei, denn was ist schon dabei (denn was ist schon dabei)
Schieß mich ab, bin ja nur ich, nimm mich weg, mit klarem Gesicht
Zeig mir wie du mich hasst, bis ich fleh und es raff, doch erzähl mir nicht, dass du mich liebst
Dass du mich liebst
Schlag mich tot, gib mir den Rest
Ja mach weiter, ich seh dir gefällts
Zeig mir, wozu du fähig bist, denn es ist nicht mein Herz, was du triffst
Du zerstörst mich nicht (no, no, no, no) oh no, denn du liebst mich nicht (denn du liebst mich nicht) du liebst mich nicht, nein du liebst mich nicht
Du zerstörst mich nicht
Du zerstörst mich nicht
denn du liebst mich nicht (denn du liebst mich nicht, du liebst mich nicht)
Schieß mich ab, bin ja nur ich, nimm mich weg mit klarem Gesicht
Zeig mir wie du mich hasst, bis ich fleh und es raff, doch erzähl mir nicht, dass du mich liebst
Bin ja nur ich, nimm mich weg, mit klarem Gesicht, zeig mir, wie du mich hasst, bis ich fleh und es raff, doch erzähl mir nicht, dass du mich liebst
Dass du mich liebst... ;(
-J-Luv-
An alle Traurigen und Enttäuschten von Euch!
Jede angebrochene Minute ist eine neue Chance den Schmerz ein wenig loszuwerden, ein neues Leben zu beginnen!
Schau immer nach vorne!
Love rules
Wünsche jedem Menschen das Beste!
Jede angebrochene Minute ist eine neue Chance den Schmerz ein wenig loszuwerden, ein neues Leben zu beginnen!
Schau immer nach vorne!
Love rules
Wünsche jedem Menschen das Beste!
Lebensweisheiten, die mir gut gefallen:
Der Mensch bringt jeden Morgen sein Haar in Ordnung,
nicht aber sein Herz.
Willst du Menschen führen, so gehe hinter ihnen her.
Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.
Wenn Mann und Frau auf dem selben Kissen schlafen, sie haben doch verschiedene Träume;
der Schlaf ist mehr als ein Arzt
gruß an alle ;)
Der Mensch bringt jeden Morgen sein Haar in Ordnung,
nicht aber sein Herz.
Willst du Menschen führen, so gehe hinter ihnen her.
Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.
Wenn Mann und Frau auf dem selben Kissen schlafen, sie haben doch verschiedene Träume;
der Schlaf ist mehr als ein Arzt
gruß an alle ;)
Weise Worte...
plofre
plofre
ein gedicht aus meinem herzen
nur einmal
dort, ich seh'
dich klar,
sehe,
ist es wahr..
nun, ich sprech'
ganz leise,
spreche,
ist es weise..
dann, ich schau'
nur traurig,
schaue,
nahe ferne,
ferne nähe!
(vielleicht gefällt es ja jemandem)
nur einmal
dort, ich seh'
dich klar,
sehe,
ist es wahr..
nun, ich sprech'
ganz leise,
spreche,
ist es weise..
dann, ich schau'
nur traurig,
schaue,
nahe ferne,
ferne nähe!
(vielleicht gefällt es ja jemandem)
ein kleines gedicht von mir.
sie
wäre mein glück auf erden, doch
ist es nicht.
wäre ein engel im sternenmeer, doch
kann das nicht sehen.
ist einfach mittelmäßig. wäre
doch herziger, mindest könnte
es sein!
mann muss sich vor jeder zeile das wort -sie- denken, daher der titel.
soll erst einmal ohne gelesen werden, daher steht es nicht da.
sie
wäre mein glück auf erden, doch
ist es nicht.
wäre ein engel im sternenmeer, doch
kann das nicht sehen.
ist einfach mittelmäßig. wäre
doch herziger, mindest könnte
es sein!
mann muss sich vor jeder zeile das wort -sie- denken, daher der titel.
soll erst einmal ohne gelesen werden, daher steht es nicht da.
:super: :klatsch:
sehr schön
sehr schön
Hallo Schnee und pflore,
ich beschäftige mich auch gerne mit "weisen Worten" und Phoesie.
Hier noch ein paar die mir sehr gut gefallen.
Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen, was man mit einem einzigen Wort sagen könnte. (Saint-John Perse, fr. Lyriker u. Diplomat, 1887 -1975)
"Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage."(David Lloyd George, Earl of Dwyfor, engl. Staatsmann, 1863-1945)
"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher." (Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
* Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. (Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.)
* Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (Rene Descartes, fr. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)
* Die Frage ist so gut, dass ich sie nicht durch meine Antwort verderben möchte. Wenn ein Arzt hinter den Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung. (Robert Koch, dt. Bakteriologe 1843-1910)
* Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
* Verbrecher kehren manchmal an der Ort ihres Verbrechens zurück. Politiker werden wiedergewählt. (Karll Trinkewitz)
* Die Länge eines Films sollte in einem direkten Verhältnis zum Fassungsvermögen der menschlichen Blase stehen. (Alfred Hitchcock)
* Ein Freund ist, wer dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem du beim Segeln gekentert bist. (Werner Schneider)
* Liebe ist jener seltsame Zustand, den alle belächeln bevor sie von ihm befallen werden. (Virna Lisi)
* Seine Blöße bedeckt man - mit dem Partner. (Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe, *1929)
* Einen Menschen lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden. Albert Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960)
* Alle Hoffnungen sind naiv, aber wir leben von ihnen. (Primo Leri)
* Es gehört viel Kraft dazu, Gefühle zu zeigen, die ins Lächerliche gezogen werden können. (Germaine Madame de Stael, franz. Schriftst., 1766-1817)
* Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken. (Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1882)
* Eine Frau, die ihr 'Nein' begründet, hat es bereits halb zurückgenommen. (Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
* Mit Humor kann man Frauen am leichtesten verführen, denn die meisten Frauen lachen gerne, bevor sie anfangen zu küssen. (Jerry Lewis, am. Komiker, 1926-)
* Das größte übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950
* Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, daß wir nicht alles bekommen, was wir verdienen. (Dieter Hildebrandt, dt. Kaberettist, *1927
ich beschäftige mich auch gerne mit "weisen Worten" und Phoesie.
Hier noch ein paar die mir sehr gut gefallen.
Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen, was man mit einem einzigen Wort sagen könnte. (Saint-John Perse, fr. Lyriker u. Diplomat, 1887 -1975)
"Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage."(David Lloyd George, Earl of Dwyfor, engl. Staatsmann, 1863-1945)
"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher." (Albert Einstein, dt.-am. Physiker, 1879-1955)
* Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. (Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.)
* Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (Rene Descartes, fr. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)
* Die Frage ist so gut, dass ich sie nicht durch meine Antwort verderben möchte. Wenn ein Arzt hinter den Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung. (Robert Koch, dt. Bakteriologe 1843-1910)
* Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)
* Verbrecher kehren manchmal an der Ort ihres Verbrechens zurück. Politiker werden wiedergewählt. (Karll Trinkewitz)
* Die Länge eines Films sollte in einem direkten Verhältnis zum Fassungsvermögen der menschlichen Blase stehen. (Alfred Hitchcock)
* Ein Freund ist, wer dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem du beim Segeln gekentert bist. (Werner Schneider)
* Liebe ist jener seltsame Zustand, den alle belächeln bevor sie von ihm befallen werden. (Virna Lisi)
* Seine Blöße bedeckt man - mit dem Partner. (Gerhard Uhlenbruck, dt. Imunbiologe, *1929)
* Einen Menschen lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden. Albert Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960)
* Alle Hoffnungen sind naiv, aber wir leben von ihnen. (Primo Leri)
* Es gehört viel Kraft dazu, Gefühle zu zeigen, die ins Lächerliche gezogen werden können. (Germaine Madame de Stael, franz. Schriftst., 1766-1817)
* Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken. (Wilhelm Busch, dt. Dichter und Zeichner, 1832-1882)
* Eine Frau, die ihr 'Nein' begründet, hat es bereits halb zurückgenommen. (Sigmund Graff, dt. Aphoristiker, 1898-1979)
* Mit Humor kann man Frauen am leichtesten verführen, denn die meisten Frauen lachen gerne, bevor sie anfangen zu küssen. (Jerry Lewis, am. Komiker, 1926-)
* Das größte übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit. (George Bernard Shaw, ir. Dramatiker, 1856-1950
* Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, daß wir nicht alles bekommen, was wir verdienen. (Dieter Hildebrandt, dt. Kaberettist, *1927
habe auch etwas gefunden....
In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man sechzig glückliche Sekunden...
Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat... (mein favorit:rolleyes:)
Wie willst du einen/e Prinz/essin finden, wenn du keine Frösche/innen küsst? Oft bringen dich erst Fehler an dein Ziel...
Manchmal denkt man, es ist stark festzuhalten...doch es ist das Loslassen, das wahre Stärke zeigt...
Manchmal hasst man den Menschen am stärksten, den man am meisten liebt...Denn er ist der Einzige, der einem weh tun kann!
(Quelle...unbekannt)
In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man sechzig glückliche Sekunden...
Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat... (mein favorit:rolleyes:)
Wie willst du einen/e Prinz/essin finden, wenn du keine Frösche/innen küsst? Oft bringen dich erst Fehler an dein Ziel...
Manchmal denkt man, es ist stark festzuhalten...doch es ist das Loslassen, das wahre Stärke zeigt...
Manchmal hasst man den Menschen am stärksten, den man am meisten liebt...Denn er ist der Einzige, der einem weh tun kann!
(Quelle...unbekannt)
" Man muß esmit dem Schicksal halten wie mit dem Befinden des Körpers: Es genießen, wenn es gut ist, sich gedulden, wenn es schlecht ist, und nur in der äußersten Not starke Heilmittel anwenden. (Francois de la Rochefoucauld)"
"Das Schönste an einer Freundschaft ist nicht die ausgetreckte Hand, das freundlche Lächeln oder der menschliche Kontakt, sondern das erhebene Gefühl, jemanden zu haben, der an einen glaubt und einem Vertrauen schenkt. (Ralph Waldo Emerson)"
:)
LG
"Das Schönste an einer Freundschaft ist nicht die ausgetreckte Hand, das freundlche Lächeln oder der menschliche Kontakt, sondern das erhebene Gefühl, jemanden zu haben, der an einen glaubt und einem Vertrauen schenkt. (Ralph Waldo Emerson)"
:)
LG
bearbeitet #12
Hommage an Kurt Tucholsky: Wenn die Börsenkurse fallen...
Es gibt nebst Liebeskummer auch anderen Kummer. :rolleyes:
Aus gegebenem Anlass ein Gedicht von Kurt Tucholsky aus dem Jahre 1930. :super:
Würde ja allzugerne wissen, was für ein bewusstseinerweiterndes Kraut :D Kurt Tucholsky 1930 geraucht hat. Es klingt doch, als wäre es gestern geschrieben worden ...
und zeigt die fehlende Belesenheit/Kenntnis der Politiker, Banker und weiterer nahestehenden Kreise. :schief:
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Quelle: Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in "Die Weltbühne"
Edit:
leider ist dieses Gedicht noch nciht so alt und auch nicht von Tucholsky.
Zu dieser irrigen Quellenangabe kam es, weil es neben einem Werk von Tucholsky im Internet stand, keinen eigenen Titel hat. Autor ist tatsächlich ein Österreicher und es stammt aus 2008 - LG, pitsch
Es gibt nebst Liebeskummer auch anderen Kummer. :rolleyes:
Aus gegebenem Anlass ein Gedicht von Kurt Tucholsky aus dem Jahre 1930. :super:
Würde ja allzugerne wissen, was für ein bewusstseinerweiterndes Kraut :D Kurt Tucholsky 1930 geraucht hat. Es klingt doch, als wäre es gestern geschrieben worden ...
und zeigt die fehlende Belesenheit/Kenntnis der Politiker, Banker und weiterer nahestehenden Kreise. :schief:
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Quelle: Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in "Die Weltbühne"
Edit:
leider ist dieses Gedicht noch nciht so alt und auch nicht von Tucholsky.
Zu dieser irrigen Quellenangabe kam es, weil es neben einem Werk von Tucholsky im Internet stand, keinen eigenen Titel hat. Autor ist tatsächlich ein Österreicher und es stammt aus 2008 - LG, pitsch
Neujahrsgebet des Pfarrers der Kirche von St. Lamberti in Münster von 1883
Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen ihr letztes Wort
und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir alle in den
Himmel kommen. Aber nicht sofort!
Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen ihr letztes Wort
und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir alle in den
Himmel kommen. Aber nicht sofort!
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