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Ich fühle mich...

44 Antworten7'986 AufrufeGestartet von Sono ·

SonoThemenstart
#1
Der Traum den ich von Dir hatte

​


Ich war hier all die Zeit

so weit ich wuste, dass es richtig war.

Ich wartete immer auf den Moment

in dem Du durch meine Tür kommst,

doch das brachte unendlich große Einsamkeit.

Ich lege meine Hand auf mein Herz,

ist das das leben, dass ich leben wollte?

Ist das der Traum den ich von Dir hatte?

Nun stehe ich hier alleine,

warte selbst auf etwas, dass die Leere füllt.

In dem Moment wo Du nachdenkst,

aber das ist Einsamkeit, ich weiß es.

Ich lege meine Hand auf meine Seele.

Ist es das was das Leben zu geben hat?

Ist das der Traum, den ich von Dir hatte?

Aber das ist Einsamkeit, ich weiß es.

Ist das der Traum...Der Traum den ich von Dir hatte?

#2
Das ist sehr schön! ;(





lg



lovlyTigger


#3
kann mich nur anschließen, wirklich schön.. :super:

#4
KLEINER TEDDYBÄR

Jede Nacht weint im Mondlicht ein kleiner süßer Teddybär,

seine Kleider sind zerrissen und das Gesicht ist schmutzig.

Die Augen sind rot von den vielen Tränen der Traurigkeit,

seine feuchte Nase aus Selbstnutzen blutig geschlagen.

Sie haben so oft gewaltsam an seinem sanften Fell gezogen,

mit Füßen getreten und ihm fast beide Arme ausgerissen.

Er verbrachte Zeiten in dunklen Kisten der Gleichgültigkeit.

und seine Wünsche die niemals wirklich verstanden wurden.

Ein kleines Mädchen fand den Teddy und schloss ihn ans Herz.

Mit leiser Stimme versprach es ihn niemals zu enttäuschen,

das all sein Leid nach langer Zeit endlich ein Ende haben wird.

Die Gedanken versprachen Hoffnung und waren voller Liebe.

Seine Augen strahlten und ein Lächeln überkam ihn jeden Tag,

mit der Liebe im Herzen kuschelten sie manchmal stundenlang.

All die Schmerzen die ihn bitterlich quälten schienen zu heilen,

das Mädchen nahm ihn oft in den Arm und sie begehrte ihn so sehr.

Zu zweit schauten sie in die Sterne und auch wenn niemand sprach,

waren es ihre verliebten Herzen die niemals schweigen konnten.

Jede Nacht schnarchte er liebevoll unter ihrer warmen Bettdecke,

eng umschlungen träumten sie gemeinsam durch die Dunkelheit.

Sie erlebten wunderschöne Tage die man nicht vergessen kann.

Es schien so, als wären sie gemeinsam unbesiegbar auf dieser Welt.

War es denn so ... kamen all die Worte und Gefühle aus dem Herzen,

oder war er doch nur ein einfaches Spielzeug gegen Langeweile?

Seine Seele ist rein, das Herz barmherzig und seine braunen Augen treu

mit dem Gefühl der Liebe konnte er ein Sonnenschein herbeizaubern

Sein süßes brummen vertrieb jeden Schmerz und all den Kummer,

er hat getröstet, Schutz gegeben und viele Geheimnisse bewahrt.

Mit der Zeit vergaß sie den Teddy und sie verdrängte ihr Versprechen,

graue Wolken beherrschten den einst wunderschönen Himmel.

Verbannt ein einer Ecke verlor sein schönes Fell wieder an Glanz,

die Tage vergingen und sein Weinen das niemand mehr hörte.

Die Worte und Liebe verschwanden in der Tiefe der Vergessenheit.

Vergraben unter den Sachen der Verzweifelung rief er um Hilfe,

doch das Mädchen kümmerte sich nicht mehr um den Teddy,

was hat er nur getan ... war er denn jetzt nicht mehr gut genug?

Mit seinen brauen Knopfaugen gab er Zeichen seiner Wünsche,

doch das Mädchen stecke den Teddy einfach in eine große Kiste,

wo schon all die anderen unwichtig gewordenen Dinge waren.

Da saß er nun ...vergessen, verlassen und verdammt einsam.

Es kamen die unendlich langen Tage der quälenden Ungewissheit,

was würde aus ihm werden ... welches Schicksal steht ihm bevor?

So sehr er sich auch anstrengte, verstummten seine Bemühungen

und eines Tages stand die Kiste wie viele andere an der Straße.

Er wurde einfach aussortiert und ausgeschlossen von der Welt,

es regnete und sein flauschiges Fell durchnässte so langsam.

Niemand denkt mehr an ihn, niemand hört seine wahren Wünsche.

Einst haben ihn kleine süße Kinderärmchen liebevoll umschlungen.

Auch wenn er ein dickes Fell hat, frierte er in den dunklen Nächten,

der Mond schaute herab und sah den struppig zerzausten Teddybären.

Seine Freunde die mächtigen Sterne versuchen ihn zu beschützen

und vertrieben mit ihrem Leuchten die Gestalten der dunklen Nacht

Ich kenne diesen kleinen Teddybären mit seinen brauen Augen,

nun sitzt er wieder jede Nacht wie schon so oft auf meinem Kissen.

Bevor ich einschlafe singt er mich liebevoll in meine Träume,

doch ich weiß, dass dieser kleine Teddybär jede Nacht weint.

Es ist mein Herz das weint ...

#5
Es freut mich wenn es euch gefällt :]

LG Sono

#6
Die Träume une die Wirklichkeit liegen manchmal so eng zusammen und manchmal auch so weit auseinander...

#7
Ja, dass stimmt wohl, aber die Träume kann einen keiner nehmen *g*

#8
Ich fühl mich anders als sonst,

so leer.

Du stehst neben mir,

aber du bist nicht da.

Du bist lieb zu mir,

aber ich weine innerlich.

Alles ist anders,

nicht so wie es war.

Du bist bei mir,

aber ich vermisse Dich.

Du siehst mich an mit deinen heißen Blicken,

aber ich erfriere.

Es ist alles so anders.

Ich will das Du bei mir bist,

aber ich wünschte das Du mich siehst.

Du denkst es ist einfach,

aber schwerer war es noch nie.

Du weißt nicht wie ich fühle,

aber zeigen kann ich es nicht.

Ich zittere,

aber du kannst es nicht sehen.

Ohne dich kann ich nicht sein!

Ich leide, aber ich würde sterben wenn ich dich nicht sehen könnte.

Was soll ich tun?

Ich liebe Dich

#9
schönes gedicht..

finde mich zum teil darin wieder... ;(

es ist schwer, wenn der, den man liebt, einen nicht sieht oder nicht sehen will...

ich weiß auch nciht, was ich tun soll

#10
Hi sono

ist echt schön das Gedicht.

Konntest du die Gefühle so gut ausdrücken weil du so etwas erlebt hast oder gerade erlebst?

#11
Es ist ein Gedicht zum nachdenken.

Mit sehr vielen schönen Details und ausschmückungen

Aber wenn ich dich fragen darf.

Um weh handelt es sich in diesem Gedicht?

Das soll überhaupt keine Kritik sein, ich möchte das

Gedicht nur nochmals lesen wenn ich die genaue Personenbestimmung

kenne um mir ein Urteil bilden zu können

#12
Unsere Träume und Sehnsüchte sind der Samen der Zukunft.

Wenn du wissen willst,

was dir die Zukunft bringt,

dann schau auf deine Träume und deine Sehnsüchte.

#13
Das hast Du schön geschrieben! :]

#14
Also ich sehe mich in der Rolle des kleinen Teddybären, ist ne sehr lange Geschichte, habe ich hier aber auch schon mal reingestellt.

Man fühlt sich manchmal halt so, als ob man total unwichtig geworden ist, wenn eine Beziehung zu ende geht, verglichen mit irgendeinem Spielzeug, das man als Kind über alles geliebt hat, jeden Tag damit gespielt hat, und irgendwann wird es uninteressant, und das Spielzeug landet in irgendeiner Ecke und wird nicht mehr beachtet. Der Teddybär passte da ganz gut zu, verstehst Du das?

LG Sono

#15
Jaein, ich habe dieses Gedicht für meine EX Freundin geschrieben in einer Zeit, wo wir noch zusammen waren, sie aber langsam eine Mauer um sich gezogen hat, und sehr abweisend zu mir war, ich merkte halt, das etwas nicht in Ordnung war, anders als sonst, und ich dachte es passt auch ganz gut in Deine Situation, ich habe das so verstanden, das Du etwas von jemanden willst, der zwar viel Zeit mit Dir verbringt, aber eigentlich nichts von Dir will, oder habe ich das falsch verstanden?

Ich denke das es hier ne Ansichtssache ist, aber der Schmerz ist genau so groß wenn man mit jemanden zusammen ist, aber merkt, das er (sie) lieber nicht mehr mit einem zusammen wäre.

LG Sono

#16
Ich habe mich schon oft gefragt was schlimmer ist..

zusammen und diese Gefühle oder

zusammen sein wollen und diese Gefühle..

auf der einen Seite ist es in einer Beziehung sehr schmerzhaft wenn man merkt das etwas nicht stimmt, aber man nicht weiss was

anderseits ist es sehr schwer jemanden tag um tag zu sehen und zu bemerken dases kaum einen unterschied macht ob man da ist oder nicht

was denkst du?

#17
dankeschöööön

#18
Ja, ich denke da genau so wie Du, es ist angenehmer wenn man das Gefühl der Liebe und Begehrung verspürt, oder merkt das seine Gefühle erwiedert werden.

Dadurch das man merkt, dass man sich an etwas klammert, wo man eigentlich kein Halt greifen kann, gehen Herz und Seele langsam zu grunde.

Nur fällt einem das loslassen immer so schweer. ;(

LG Sono

#19
Oh jaaaaaaaaa, loslassen ist das schwerste.

Ich konnte das noch nie.

bis jetzt habe ich immer erst losgelassen nach laaaaaaaaaaaaaanger zeit oder durch verdrengung oder durch eine andere Person

#20
Oh ja,

ich hatte einmal einen Teddy der kam überall hin mit....

Manchmal ist es einfach so, das man das grösste und wichtigste für jemanden war und kaum gibts streit oder meinungsverschiedenheiten puff, alles weg. Kein hi, kein wie gehts und zum schluss auch keines Blickes gewürdigt.

Ich verstehe das nicht. denn kein mensch möchte gerne so behandelt werden, warum tut man den so was mit einem andern?

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