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Ich lasse los!!!

103 Antworten21'025 AufrufeGestartet von A-Moll ·

#21
Am Rand der Welt

Manchmal kommt es mir vor,

als stünde ich am Rand der Welt -

den Blick starr gerade aus gerichtet,

innerlich bereit, den nächsten Schritt zu tun.

Hinter mir liegen die Trümmer meines Lebens,

vor mir der Abgrund der Gegenwart.

Das einzige was mir bleibt,

ist der Sprung in die Zukunft.

Doch wie gross ist die Angst,

über diese Klippe zu springen,

ohne Netz und doppelten Boden,

ohne zu wissen, dass die Erde rund ist.

Quelle: A-Moll

#22
Mein neustes Werk, aus Verwirrung, Frust und Wut entstanden...

Zweite Wahl

Warum lässt Du nun mich nicht los,

kommst immer wieder bei mir an,

versetzt mir wieder einen Stoss,

weil ich so nicht ruhen kann.

Allein sein ist Dir eine Qual,

das Schöne soll doch weitergehen,

doch ich bin nicht zweite Wahl,

versuch das endlich zu verstehen.

So oft warst Du nicht fair zu mir,

ich war Dir nie ganz gut genug,

und dennoch sehn ich mich nach Dir,

beides ist wie ein Betrug.

Dich abzuweisen fällt so schwer,

denn es macht den Schmerz noch grösser,

glaube mir, ich leide sehr,

doch ich bin kein Lückenbüsser.

Schliesslich wolltest Du Dich trennen,

ich hab fest an uns geglaubt,

jetzt musst Du nicht mir nachrennen,

denn Du hast Dich selbst beraubt.

Quelle: A-Moll

Über ein paar Feedbacks, auch zu den anderen Gedichten, würd ich mich sehr freuen!!!

Alles Liebe

A-Moll

#23
DU!

Dich zu hören ist wie das Rauschen des Meeres -

Unverzichtbar!

Dich zu sehen ist wie alle schönen Erinnerungen eines ganzen Lebens –

Unersetzbar!

Dich zu spüren ist wie die Leidenschaft in einem wunderschönen Traum -

Unbeschreiblich!

Dich zu lieben ist wie die Wärme der Sonne –

Unfassbar!

Dich zu vermissen ist wie Durst zu haben, ohne Aussicht auf etwas zu Trinken –

Unerträglich!

Dich zu vergessen ist wie der Versuch, im Vakuum zu atmen –

Unmöglich!

Quelle: A-Moll

#24
Hey...

Ich kann auch nur sagen, deine Gedichte sind einfach wunderschön. Und wenn ich das sage, will das schon was heißen, normaler Weise steh ich gar nicht so auf Gedichtetes =) . Aber ich kann so vieles von dem was du schreibst nachfühlen und die Art wie du es schreibst, lässt es so nah wirken. Am aller schönsten finde ich "Lerne selbst zu fliegen!" und "Was fühlst du?", aber alle sind auf ihre Art einfach einmalig! Ich hab einem Freund von mir deine Gedichte gezeigt (hoffe du hast da nichts gegen) und er lässt ausrichten, dass auch er ganz toll findet was du schreibst (und ER hat Ahnung davon =) )

Mach weiter so und ich les jetzt immer was du Neues schreibst :) !

Liebe Grüße, alles Gute und dass es dir bald besser geht!

Amidala

#25
Hey Amidala,

Vielen Dank für das liebe Feedback!! Es freut mich wirklich sehr, wenn meine Worte andere Menschen erreichen und ich sogar eine Reaktion bekomme!!

Liebe Grüsse von A-Moll

Letzte Nacht!

Ich träumte von Dir letzte Nacht,

ich wünscht, ich wär nie aufgewacht.

Im Schlaf, in dieser kurzen Zeit,

war ich von meinem Schmerz befreit.

Vertrauter Duft von Deinem Haar,

Deine Augen sternenklar,

Deine Lippen warm und weich,

ich war in meinem Himmelreich.

Deine Hand in meiner Hand,

Urvertrauen altbekannt.

Sanft berührst Du mein Gesicht,

ich fleh Dich an, verlass mich nicht.

Doch wie tut Erwachen weh,

als ich den grellen Morgen seh,

Der schönste Traum abrupt vorbei,

mein Herz, es bricht erneut entzwei.

Quelle: A-Moll

#26
Die Wolken am Himmel

Müsste ich beschreiben, wie Gefühle sind,

ich würde sagen, sie sind wie die Wolken am Himmel.

Sie kennen keinen Anfang und kein Ende.

Sie haben keine feste Form.

Sie kommen leise, schwebend und dennoch unaufhaltsam.

Mal entstehen sie aus dem Nichts.

Mal sieht man sie schon lange kommen.

Ihr Verlauf ist nicht vorhersehbar.

Oft beginnen sie im Kleinen und schwellen im Lauf der Zeit bedrohlich an.

Oft fallen sie einfach wieder in sich zusammen.

Manche ziehen rasch vorüber und geben den Himmel wieder frei.

Manche überziehen fad und grau den ganzen Tag.

Einmal entladen sich kurz und heftig in einem Gewitter.

Einmal künden sie den nächsten klaren Morgen an.

Einige sind leicht und anmutig.

Einige sind dunkel und schwer.

Manchmal kommen sie zu Tausenden gemeinsam.

Manchmal ist nur eine einzige zu sehen.

Sie verdecken die Sonne, die uns wärmt.

Sie verdecken die Sonne, die uns verbrennt.

Keine zwei sind gleich.

Keine Zwei sehen in ihnen das gleiche.

Quelle: A-Moll

#27
Endlich konnte ich in Worte fassen, warum mir Gedichte so viel bedeuten!

Die Worte eines Gedichtes sind wie die Blätter eines Baumes im Wind - sie geben dem Unsichtbaren Ausdruck.

Quelle: A-Moll

Seht ihr das auch so? Was bedeuten Euch Gedichte?

#28
Für einmal ein bisschen poetischer...

Der Mond

So wie der Tag zur Nacht erlischt,

die Dämmerung das Licht verwischt,

beginnt der Himmel sanft zu dunkeln,

beginnen Sterne hell zu funkeln.

Wie dann der Mond am Himmel steht,

einsam seine Bahnen dreht,

durch Sonnenlicht allein erhellt,

so fühl ich mich in meiner Welt.

Denn meine Sonne ist verblasst,

seitdem Du mich verlassen hast,

bin wie der Mond, allein im Leben,

von Stille bin auch ich umgeben.

Bin mitten drin im Meer der Sterne,

doch Deiner ist in weiter Ferne.

Die Welt schläft friedlich, sanfter Schlummer,

nur der Mond kennt meinen Kummer.

Quelle: A-Moll

#29
einfach nur schön deine worte......

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#30
Hier für alle, die nicht draun glauben, dass es sie wirklich gibt... Es ist zwar schon 7 Jahre her, aber ich habs' erlebt und es fühlt sich an, als wird man von der Druckwelle eins emotionalen Donnerschlags getroffen...!!!

Auf den ersten Blick

Ich hatte nicht darum gebeten,

hab einfach nur den Raum betreten,

doch augenblicklich war mir klar,

nichts wird mehr sein, wie’s einmal war.

Die Erde schwankt, ich atme kaum,

ich schwebe lautlos, wie im Traum.

Mein Herz steht still, die Welt hält inne,

verwirrt und taub sind meine Sinne.

Verliere mich in Deinen Augen,

kann plötzlich an die Liebe glauben,

der Moment hält mich gefangen,

ich spüre nur noch ein Verlangen.

Ich möchte Deinen Namen nennen,

möchte Deine Wünsche kennen,

möchte Deine Ängste teilen,

mein Leben lang mit Dir verweilen.

Hast mich verzaubert, ungelogen,

mich in Deinen Bann gezogen,

erfuhr durch Dich das grosse Glück,

von Liebe auf den ersten Blick.

Quelle: A-Moll

#31
eht ihr das auch so? Was bedeuten Euch Gedichte?
Deine "Metapher" hätte ich auch so übernehmen können, aber ich dachte, ich versuch es selbst mal in einem Gedicht zu verfassen.

Gedichte schreiben

Gedichte schreiben

bedeutet "ich" sein

lass Gedanken kreisen

für mich allein

Ein Stück von mir

welches keiner kennt

vielleicht nur Ihr

die Ihr mich mit falschem Namen nennt

Irgendwo den Sinn zufinden

dass man weiter machen kann

Sollte dieser dann entschwinden

fäng man halt von vorne an

Gedichte schreiben

ist für mich leben

durch mein Leiden

werd ich immer weiter streben

by FreeZarD

FreeZarD

#32
Hallo FreeZarD (und alle andern)!

Wirklich ein gelungenes Gedicht. Ich kanns so gut nachfühlen und verstehen :-) Danke und alles Liebe!!

Hier mein Jüngstes!

Verkehrte Welt!

Ich liebe Dich,

doch anstatt zu lachen, weine ich.

Ich möchte bei Dir sein,

doch anstatt in Deinen Armen zu liegen, bin ich allein.

Ich denke an unsere gemeinsamen Erlebnisse,

doch anstatt mich zu freuen, bin ich von Schmerz erfüllt.

Ich denke an unsere gemeinsame Zukunft,

doch anstatt in Träumen zu schweben, fühle ich nur Leere.

Was ist das nur für eine verkehrte Welt, in der ich lebe!

Quelle: A-Moll

#33
Original von A-MollDas hier ist für alle, die es brauchen können:

Ich lasse los!

Ich lasse los,

will bei Dir sein,

ich lasse los,

fühl mich allein.

Ich lasse los,

es fällt mir schwer,

ich lasse los,

vermiss Dich sehr.

Ich lasse los,

ich blick zurück,

ich lasse los,

vermiss das Glück.

Ich lasse los,

ertrag es kaum,

ich lasse los,

Du warst mein Traum.

Ich lasse los,

kann’s nicht verstehen,

ich lasse los,

lass Zeit vergehen.

Ich lasse los,

und sehe Licht,

ich lasse los,

bereue nicht.

Ich lasse los,

will weiter sehen,

ich lasse los,

kann vorwärts gehen.

Ich lasse los,

bin wieder frei,

ich lasse los,

und bleib dabei!

Quelle: A-Moll
Spitzen - Zeilen !!! :klatsch:

Ich hoffe ich schaffe es auch eines Tages " dabei zu bleiben " !

Liebe Grüsse und bitte weiterschreiben , Du hast Talent !

#34
Vielen Dank, Chance2Desire!

Ich drücke Dir auf jedenfall die Daumen, dass Du es schaffst. Es ist wohl wirklich meist so, dass man etwas richtig richtig loslassen muss, bevor man etwas neu (oder auf eine ganze neue Art wieder) anpacken kann. Aber bis man soweit ist, ist man oft lange Zeit hin und her gerissen... mir geht es jedenfalls so!

Soll ich kämpfen? Will ich hoffen?

Was wir einst zusammen hatten,

liegt nun tief in dunklem Schatten,

vor dem Tageslicht verborgen,

durch schlimme Zeiten, alte Sorgen.

Nun...:

Soll ich‘s einfach akzeptieren?

Soll ich einfach resignieren?

Soll ich kämpfen? Will ich hoffen?

Ist das Spiel dann wieder offen?

Kann es wirklich noch gelingen?

Kann ich Dich zurückgewinnen?

Will ich das denn überhaupt?

Hast Du nicht zu viel geraubt?

Soll ich wieder auf uns bauen?

Könnte ich Dir denn vertrauen?

Würde ich mich wirklich freuen?

Würde ich es bald bereuen?

Wer kann mir die Antwort geben?

Wonach soll ich weiter streben?

Soll ich kämpfen? Will ich hoffen?

Ich hab noch keine Wahl getroffen!

Quelle: A-Moll

Alles Liebe

A-Moll

#35
Du schreibst einfach super!!!!!!!!!! :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana: :banana:

#36
Hallo alle zusammen!!

@Starling: Vielen Dank für Dein liebes Feedback, das freut mich wirklich immer sehr.

Und die "Profil-Zeile" von Starling hat mich dann auch zu einem Gedicht inspiriert. Der Bezug ist vielleicht nicht auf den allerersten Blick klar, aber vielleicht versteht ihr ihn ja trotzdem, wäre schön.

Ich glaube, die meisten Menschen sind, wenn sie in den Spiegel schauen, mit dem was sie da sehen nicht zu freiden oder sogar sehr unglücklich. Und wenn man vom geliebten Partner verlassen wird, wird dieses Emfpinden wohl noch stärker. Und dazu sind mir ein paar Gedanken gekommen...:

Spieglein, Spieglein

Spieglein, Spieglein an der Wand,

als ich kürzlich vor Dir Stand,

sah ich keine reine Haut,

sah, ich bin zu fein gebaut.

Spieglein, Spieglein, an der Wand,

nur Du weißt, dass ich immer fand,

mein Haar sei einfach viel zu fein,

meine Grösse viel zu klein.

Spieglein, Spieglein an der Wand,

Ich schau Dich an, ganz unverwandt,

Du zeigst mir Augen, Wangen, Kinn,

doch zeigst Du, wer ich wirklich bin?

Spieglein, Spieglein an der Wand,

Du hast mein Wesen nicht erkannt,

Du zeigst mir zwar den äussern Schein,

doch siehst Du nicht in mich hinein.

Spieglein, Spieglein an der Wand,

Du warst das Mass in meinem Land,

Deine Meinung war mich wichtig,

doch nun ist sie null und nichtig.

Spieglein, Spieglein an der Wand,

denn heute lös ich unser Band,

Mein Herz soll nun mein Spiegel sein,

es zeigt mich wirklich, klar und rein.

Quelle: A-Moll

#37
Original von A-MollMein Herz soll nun mein Spiegel sein,

es zeigt mich wirklich, klar und rein.
Doch wer schaut schon in Mein Herz hinein,

wichtig ist doch nur der äußre Schein.

Denn leider, für die meisten gilt

immer nur das Spiegelbild...

by FreeZarD

Ein wirklich sehr schönes Gedicht, danke :]

FreeZarD

#38
ich könnte heulen ab deinen gedichten!

vielen dank, dass du sie uns zum lesen hier reinstellst!

wunderschön....vorallem das gedicht: soll ich kämpfen? soll ich hoffen?.......passt wie auf mich zugeschnitten!

danke. merci. thank you. obrigado. grazie.

ich bin ratlos

#39
Hallo zusammen!!

@ ich bin ratlos: Vielen Dank für Deinen super lieben Betrag. Irgendwie kann ich zum Teil gar nicht fassen, dass Euch meine Gedichte so gefallen... aber es freut und berührt mich sehr.

Als ich heute mit dem Zug zur Arbeit gefahren bin, war ich plötzlich von dichtem Nebel umgeben, was bei mir so eine Art "Campari Soda"-Gefühl ausgelöst hat (für Deutsche oder Österreichische Leser, das ist ein Lied auf Schweizerdeutsch, dass es sich auch für Euch zum hören lohnt :-))....

Tagtraum

Ein kalter, grauer Nebelmorgen,

ein Tag geprägt von Traurigkeit,

ein Tag geprägt von tausend Sorgen

ein Tag an dem’s im Herzen schneit.

Will einfach diesem Tag entfliehen,

alles Schwere von mir weisen,

mich einfach dieser Welt entziehen,

gedanklich in die Ferne reisen.

Ich lehne mich im Stuhl zurück,

vergesse diesen grauen Ort,

verschmelze mit dem Augenblick,

weise alles triste fort.

Ich schliesse meine Augenlider,

schenke mir ein bisschen Zeit,

finde meine Ruhe wieder,

vergesse alle Bitterkeit.

Die Phantasie hat mich entführt,

mit ihren wärmenden Gedanken,

hat meine Seele sanft berührt,

ich konnte wieder Kräfte tanken.

Dann schweb ich lautlos in der Luft,

bin ruhig, frei und federleicht,

geniesse süssen Blütenduft,

mein Tagtraum hat sein Ziel erreicht.

Quelle: A-Moll

#40
Leben und Lieben

Ich will erkennen –

mich nicht blindlings verrennen.

Ich will vertrauen –

nicht hinter jede Ecke schauen.

Ich will verstehen –

nicht in die falsche Richtung sehen.

Ich will weinen –

nicht nur glücklich erscheinen.

Ich will geniessen –

nicht die Sinne verschliessen.

Ich will leben – will nach meinen Zielen streben!


Ich will lieben – und wünschte, wir wären zusammen geblieben!


Quelle: A-Moll

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