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Kamui´s Gedichtewelt :)

30 Antworten2'647 AufrufeGestartet von Kamui ·

KamuiThemenstart
#1
Hallo, ich dachte mir mal das ich einige meiner Gedichte und was sich sonst noch so in meinem Besitz befindet hier mal reinposte.

Alle Gedichte mit dem (Kamui) darunter sind von mir geschrieben...

Solltet ihr eines dieser Gedichte verschicken o.Ä wollen, fragt bitte vorher nach..

Leider werden zum grössten Teil dunkle Gedichte hier stehen,

Da ich die schönen Gedichte (und auch die meissten) schon verschenkt habe, poste ich sie auch nicht hier rein :)

Die Gedichte sind nicht Chronologisch geordnet, aber man sieht am Text ob sie neu oder Alt sind, habe in den nunmehr 2 Jahren bestimmt was dazu gelernt :) )

Danke..

Für diese Welt da scheint mein Leben

von Schmerz und Leiden stets Verschont

denn niemand wagt es zu erahnen

das in mir ein finstrer Schatten wohnt

Was ist es das mich dazu bringt

sobald Menschen mich umringen

mit Worten die aus Strömen fliessen

in eine Rolle mich zu zwingen

Das in der Hülle die da scheint

als ob nur Freude ihr entspringt

ein schwarzes Loch stets um sich greift

eine Herz ums überleben ringt

Das ist mein Leben, mein Fluch

Ein Auge lacht, das andere weint

Und mein Mund in deinem Auge

Immerfort zu lächeln scheint

Doch irgendwo in finstrer Nacht

Scheint ein Stern in seiner Pracht

Er scheint für mich, für all mein Leid

und träumt wie ich von Zärtlichkeit

#2
Ich hgab dir alles

Meine Seele, mein Licht

Doch wo bist du jetzt

Ich sehe nur dein Gesicht

In einem Traum so fern

Der mir einst so nah

In einer Zeit der Liebe

In einer Zeit so wunderbar

Ich stieß den Stern herab

Nur für dich

Ich fiel vor meinem Stolz

Nur für dich

Ich verneinte mein Wesen

Nur für dich

Ich kniete vor dem Schwert

Nur für dich

Ich wurde krank und schwach

Nur für dich

Tat ich es ohne Grund

Nur für dich

Kamui

#3
Tief in einer Welt

Wo Gefühle nichtig sind

Bin ich eingesperrt

Vor Hass schon völlig blind

Das Leben in der andren Welt

Ist mir schon völlig fern

Wie der Mond am Abendhimmel

Ich kann es mir nicht erklären

Die Tränen sind der einzige Zeuge

Das ich selbst noch existier'

Nahe dem letzten Schritt

Doch etwas hält mich hier

Du bist der einzige Grund

Der mir Hilft hier zu bestehen

Währst du nicht hier tief bei mir

Würd' den letzten Schritt schon gehen

Überall ist Bitterkeit

Verzweiflung und der Tod

Blut und totes Fleisch

Werden unser täglich Brot

Die Liebe zu Dir hält mich

Und gibt mir neue Kraft

Um Hier zu überleben

Bald ist es geschafft

Ich sehe mich im Spiegel

Doch erkenne ich mich nicht

So entstellt vom Treiben hier

Eine Fratze, mein Gesicht

#4
Warum ist dir auf deiner Suche

Kein Opfer zu groß

Um zu erreichen was ich verfluche

Gibst du dich auf

Warum ist dir die Akzeptanz

Oberstes Gebot

Siehst du nicht der Wahrheit Glanz

Tief in dir

Ich hab zu viele Engel fallen sehen

Unter dem Rad der Zeit

Seelenleer und entstellt

Wenn der letzte Schatten fällt

Warum erkennst du nicht einmal

Im letzten Augenblick

Daß du ein Leben nur aus Lügen

lebtest

Ohne klar zu sehen

Das Gesicht unter der Maske ist

Zur Fratze nun entstellt

Das nichts mehr von dir übrig ist

Was dich zusammenhält

#5
Für S.

Gedanken

hervorgerufen durch einen Duft

ein vertrauter lieblicher Duft

fein und kaum wahrnehmbar

doch löst er ein Lächeln aus

Ich schliesse meine Augen

sehe Bilder

Bilder aus vergangener Zeit

lässt sie aufleben

wirken real

Ein sanfter Luftzug

der die Haut berührt

warm

wie ein zärtlicher Kuss

der meine Augen geschlossen hält.

Kamui

#6
Hi Kamui!

die gedichte sind echt schön :(

ganz besonders gefällt mir das letzte... kann mich gut damit identifizieren...

geht es dir grad so?? magst du drüber reden?

LG :trost:

Girl@home

#7
Kein Kleid ist ihr zu teuer,

kein Geld zuviel, für ihr Gemäuer.

Eine Prinzessin nannten sie die Eltern,

alles bekam sie leichter als man denkt.

Mann trug sie auf Händen,

doch das konnte nicht gut enden.

Sie wollte mehr als sie bekam

und suchte sich nenn anderen Mann.

Doch der trägt sie nicht auf Händen,

schuften muss sie und dass nicht wenig.

Putzen, kochen und bügeln seine Hemden.

Und die Moral von dem Gedicht.

Prinzessinnen gibt es nicht,

denn wahre Schönheit kommt von innen.

Und wer sie nicht zu schätzen weiss,

der zahlt dafür nen andern Preis. :)

Kamui

#8
Mein Leben

geboren in Liebe,

gewachsen im Schmerz,

gelernt in Erfahrung,

gesehen in Dunkelheit,

geweint im Regen,

geschrieen im Herzen,

gewonnen im Verlieren,

gesucht im Vergangenem,

gerufen in der Nacht,

gelitten bei Sonnenschein,

und gehofft ohne Hoffnung.

Kamui

#9
Der Alltag... ist nur mit sich beschäftigt,

und kennt nicht den Humor.

Er braucht keine Romantik

und liebt nicht den Kerzenschein.

Der Alltag... ist ein Dieb,

nie nimmt er wohl genug.

Er raubt uns all das Schöne,

was wir in Liebe fanden.

Der Alltag... ist ganz Farblos,

ganz grau und ohne Licht.

All das was uns so wichtig,

interessiert ihn leider nicht.

Unbekannt

#10
Ich schaue zu den Sternen hoch,

ach, welch Kummer ist es doch,

Dich so weit weg zu wissen,

Deine Nähe, Deine Wärme zu missen,

und hier zu stehen ganz allein,

nicht sein zu können bei dem Liebsten mein,

die Sehnsucht quält mich Tag für Tag,

wie kann es nur sein, dass ich Dich so sehr mag,

immer an Dich denken muss,

vielleicht bis zu meines Lebens Schluss,

die Sehnsucht ist unendlich groß,

sie zu lindern, was mache ich da bloß?

Ich schließe die Augen, horche in mich hinein,

denn dort in meinem Herzen wirst Du ewig sein,

dort, ganz nah bei mir,

nicht weit fort, sondern für immer hier.

Kamui

#11
Bin ich nicht Mensch, blutet mir nicht das Herz?

Kein Fürst, kein Gott, kein Hass, kein Mitleid, kein

Schmerz, nur ich!

Warum liebe ich, wenn ich den Schmerz spüre?

Wann endet es, wann ist mein Werk vollbracht?

Warum bin ich alleine und fühle, als würde ich einen

Speer durch ein Schlachtfeld tragen?

Bin ich nicht unter Kontrolle, ist meine Seele nicht

mein? Bin ich nicht Mensch, durch sein schicksal

bestimmt?

Niemals beherrscht zu sein oder angebunden. Nicht

Himmel oder Hölle, sondern das Land dazwischen.

Und bin ich nicht Mensch, blutet mir nicht das Herz?

Kein Fürst, kein Gott, kein Hass, kein Mitleid, kein

schmerz, nur ich.

Ich verstehe...doch wiedersetze mich.

Synchronische Führung. Ich wähle meinen Weg.

Niemals bevormundet oder angebunden. Nicht Himmel oder

Hölle, nur das Land dazwischen.

Bin ich nicht Mensch?

Wie der Pfad zum Himmel oder die Straße zu Hölle, es

ist unsere eigene verbindliche Entscheidung.

Wir sind die Könige der Weisheit und Narren zugleich.

Wir sind zu oft Götter, sind höfliche Menschen.

Wir, die große Werke vollbringen, nur um sie zu

zerstören. Wir, die unsere eigenen Entscheidungen

treffen, werden niemals scheitern?

(glaube ist ein Songtext, weiss aber nicht mehr von wem...)

#12
Für S.

Gedanken sind frei wie die Sterne

schweben in Luftleerem Raum

schweifen ab in die Ferne

und bilden sich zu einem Traum.

Sehnsucht erfüllt das Herz

kann die Sehnsucht spüren

bittersüss ist dann der Schmerz

Sehnen nach dem Berüren

Will Dich in den Armen halten

Sich ohne Gedanken fallen lassen

die Flügel der Leidenschaft entfalten

und mit den Schwingen umfassen.

Die funkelnden Augen sehn

Wärme, Feuer, Nähe spüren

durch das Feuer mit Dir gehen

zärtlich küssen und verführen.

Gedanken kennen das Wort "Ferne" nicht

brauchen nicht Stunden fahren, gehn

Auch wenn das nun Herz heftig sticht

so werden wir uns bald wiedersehn.

Kamui

#13
Bald

Bald kommt der Tod in weißem Kleide,

bald kommt der Tod und tötet mich.

Besser tötet er uns beide

doch am besten erstmal dich!

Kamui

#14
Der Nebel kriecht langsam vom Bach empor,

zieht Meter für Meter über das kurze Grass,

deckt wie ein Laken das Grün zu,

verbirgt es vor der Sicht der Lebenden.

Nur die Bäume, alt und knorrig,

wie tote Finger aus der wogenden Masse ragen,

leicht im Wind sich wiegend,

ein schwarzer Vogel sitzt auf einem Ast.

Das Holz knarrt, der Vogel schwingt sich empor,

unter ihm die Leiche am Stricke sich dreht,

letzte Nacht war der junge Körper noch voller Leben,

doch das ist vergangen,

so wie die Liebste gegangen wart',

langsam und qualvoll.

Und ohne sie mocht er nicht mehr sein ...

Kamui

#15
My path into the shadows

It seemed so well defined

A labyrinth of darkness

With no joy for me to find

The path that leads to you

Is so hard for me to find

And with every step I take

I hope the gods are kind

Your warm and schizophrenic heart

Still does not beat for me alone

As it still bears rememberance

Of feelings that I think are gone

Every day I hope and pray

For your love and sense

That you will come into my arms

And give our love a chance

Is there someone who can lead me

out of this fate into the light

is there someone who can guide me

trough the lake of tears I cry

Can you took my doubts, my fears?

Can you led me through this lake of tears?

So close we are, but still apart

Not in mind, but in your heart

#16
:super: buah.....deine gedichte sind voll traurig/schön....besonders "Gedanken" gefällt mir sehr... :schmatz: mehr davon!Lg
#17
Mir gefallen Deine Gedicht auch sehr gut :klatsch:

Das eine ist doch "Bitterkeit" von La Immortelle, dieses Lied gefällt mir auch sehr gut.

Liebe Grüße

Alexiel :trost:

P.S: Hast Du Deinen Namen vielleicht aus X ?

#18
Elfen sagen und Geschichten,

die aus einer Feder entstehn.

Wovon Andere nur berichten,

hab ich schon mal gesehn.

Türme die zum Himmel ragen,

und riesige Monoliten stehn.

Was für Andre sind nur Sagen,

hab ich schon mal gesehn.

Wenn für eine ganze Weile,

die Erde einfach still steht.

In einem Buch nur eine Zeile,

hab ich schon mal erlebt.

Wolken mit einem Gesicht,

die über den Himmel wehn.

Für Andere nur ein Gedicht,

hab ich schon mal gesehn.

Wenn Träume Wirklichkeit werden,

wo Andere trist vorübergehn.

Fühlt man das Glück auf Erden,

habt Ihr es auch schon mal gesehn?

Kamui

#19
Langsam verblassen alle Farben

Nebel der mich langsam Umklammert

Aufplatzen all meiner alten Narben

Das Licht um mich herum Dämmert

Der Fuhrmann steht schon bereit

In seinem rabenschwarzem Gewand

Sagt zu mir "Es ist nun soweit!"

Und reicht mir seine eiskalte Hand

Alles ist schon längst verloren

Eine Ruine die weiterhin zerfällt

Das schon seit dem ich ward geboren

Ein Traum der am Fels zerschellt

Kamui

#20
Der Mondmann schaut auf uns herab

und lacht sich furchtbar schlapp

wenn Menschen sich bekriegen

statt sich einfach zu Umarmen / Lieben

Gesicherter werden einfach blass

und in den Worten spiegelt sich der Hass

Jeder macht den Andren einfach nieder

ohne Grund, immer und immer wieder

Wo sind die alten Träume hin?

Worin liegt in dem tun der tiefere Sinn?

Die Menschheit wird es wohl erst verstehn

wenn sie vor ihren erschaffenen Ruinen stehn

Die Zeiten sind schon längst vergangen

wo man hinaufsah um einen Stern zu fangen

und ihn dann überreichte als ein Geschenk

nur um zu Zeigen das das ich an Dich denk.

Die Sterne hören langsam auf zu funkeln

die Erde hört einfach auf sich zu drehn

wir tappen erneut im ewigen Dunkeln

ja die Zeit wird kommen, ihr werdet sehn..

Kamui

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