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Kamui´s Gedichtewelt :)

30 Antworten2'647 AufrufeGestartet von Kamui ·

#21
Da ist Liebe,

da ist Gefühl

und soviel Hoffnung.

Und doch die Angst sie frißt,

Zentimeter für Zentimeter,

das Gebäude aus naivem Glück zerfällt,

zerbröselt zu Staub,

den dann der Wind fort trägt.

Zurück bleibst du,

allein,

und die Sonne geht bald unter,

die Schatten werden länger,

und wenn sie geht,

kommt die Kälte,

die dich tötet.

Das weißt du,

und so stehst du hier und hoffst,

doch eigentlich weisst du,

dass Hoffnung trügerisch ist,

und doch klammerst du dich an sie,

woran auch sonst ?

Woher kommt die Angst,

wenn du eigentlich unendlich glücklich sein solltest ?

Kamui

#22
Der Alltag wird immer grauer

erfüllt das Herz mit Trauer.

Wolken bringen Regen, sauer,

niemals endender Regenshower.

Trauer die das Herz berührt.

Schmerz den man verspürt,

wird an einen Ort geführt,

an einen Ort der ihm gebührt.

Tief im Herz eingeschlossen,

mit Schmerz und Blut übergossen.

Hast das Leben einst genossen,

doch zu viel Hass wurd vergossen.

Leben wird zur endlosen Qual.

Blicke über das öde jammertal.

hattest nie eine Richtge Wahl

doch was gewesen, war ein mal.

Das Gesicht geht nun verloren,

in Trauben die schon gegoren.

Hat sich nur selbst belogen,

wurdest in Trauer wiedergeboren.

Der Alltag wird immer grauer.

Trauer die das Herz berührt.

(Später weiss man es genauer)

Tief im Herz eingeschlossen,

wird das Leben zur endlosen Qual.

(verloren ist, was einst genossen)

Hat man sein Gesicht verloren,

wird der Alltag immer grauer.

(doch man wird wiedergeboren)

Kamui

#23
Auf und nieder, hin und her

ja so tanzt der kleine Zirkusbär

denn er wurde ganz ungeniert

zur belustigung so dressiert

Knieet vor seinem Meister nieder

tut es jeden Tag, immer wieder

fleht um Zuneigung und Liebe

doch statdessen gibt es Hiebe

Hat sich so weit herab begeben

zur untersten Stufe des Leben

doch Liebe wird ihm nicht gegeben.

Kamui

#24
Wer hat einst das Kind gedreht

Das einst fröhlich spricht und steht

Wer hat das kleine Kind zerstört

Dass es nichts fühlt und nichts mehr hört?

Wer hat das kleine Kind enttäuscht?

So dass es mehr und mehr entfleucht

Dem Leben und den Freunden gar

Wo ist, was einst so wunderbar

So einfach, glücklich, unbeschwert

Gelebt, gelacht, und jetzt geleert

Wo ist das kleine Kind von einst

Das nunmehr rote Tränen weint?

Das sich verachtet, sich gehasst

Und nunmehr nirgendwohin passt

Wer kam und brach das kleine Kind?

Zerstört' es unbewusst geschwind

Wer brach des kleinen Kindleins Herz

Wer stürzt' es unbewusst in Schmerz

Wem war das Kind nicht gut genug?

Wer "liebte", lachte, und betrug?

Wer spielte jenes Kind zu Tode

Wer spielte jenes Kind zu Tode

Wer spielte jenes Kind zu Tode ...

Wer zerbrach des Kindes Leben

Ohne ihm den Grund zu geben

Wer trieb das Kindlein in den Hass

Wer trieb das Kindlein in den Hass ...

Du große Königin, verstehst du nicht?

... dass DU mich nach und nach zerbrichst

... dass DU mich triebst in Hass, den tiefen

von dem die Wunden blutig triefen

... dass DU mich langsam hast zerstört

... dass mein Herz schon lange dir gehört ...

Kamui

#25
Tropf, tropf, tropf ...

Hörst du dieses leise Tropfen?

Es wird Zeit, das Leck zu stopfen

Tropf, tropf, tropf ...

Der Schnee bekommt schon rote Flecken

Du kannst es längst nicht mehr verstecken

Tropf, tropf, tropf ...

Woher hast du bloß diese tiefen Wunden?

Hast du dich etwa selbst geschunden?

Tropf, tropf, tropf ...

Es wird dunkler, rabenschwarz, das Blut

Weine nicht, der Schmerz tut dir doch gut

Tropf, tropf, tropf ...

Ich fügte dir diese Wunden zu

Und sorge für mehr im Nu

Tropf, tropf, tropf ...

Ich breche aus dem Eis ein kaltes Messer

Und schlitz Dich auf- dann geht´s mir besser

Kamui

#26
Original von KamuiMein Leben

geboren in Liebe,

gewachsen im Schmerz,

gelernt in Erfahrung,

gesehen in Dunkelheit,

geweint im Regen,

geschrieen im Herzen,

gewonnen im Verlieren,

gesucht im Vergangenem,

gerufen in der Nacht,

gelitten bei Sonnenschein,

und gehofft ohne Hoffnung.

Kamui
brutal geil!!! dir gebührt mein absoluter respekt... liebe grüße ft aus köln

#27
:) ))
#28
Hey Kamui,

das Gedicht paßt ja zu Dir wie "die Faust aufs Auge". Ich finde es total

ergreifend und werde dabei ganz nachdenklich...

Ich hoffe, daß der letzte Absatz nicht zutrifft und Du o.k. bist!? :schmatz:

Liebe Grüße

Susie

#29
Liebe/Hass

Einst fand ich die Liebe,

so schön, so weich, so sanft

ihr Zauber hatte mich umfangen

er hielt mich inne und umschloss mich

vorher war mir die Liebe verschwiegen

doch ich fing an zu begreifen

mit dem Menschen den ich liebte

begann meine Seele aufzublühen

Doch dann wurde es dunkel

der Mensch der meine Liebe empfing

wandte sich für immer ab

ich fühlte Trauer, Schmerz

die Liebe war aus meinem Herzen verbannt

ich empfand nur noch Leere

sie wurde größer und größer

in meiner Blindheit fing ich an

den Menschen den ich liebte zu hassen

diese Leere, dieser Schmerz

unendliche Qualen musste ich erleiden

ich vergrub mich in mir selbst

und war still

meine Pein schien ewig zu dauern

doch der Hass begann zu schweigen

ich fühlte Leben in mir

ich begann wieder zu lieben und Liebe zu empfangen

der Mensch der meine Liebe empfing blieb in meinem Herzen

Hasse mich,

Liebe mich,

Töte mich,

aber vergiss mich nicht

#30
So viele Tage sind schon vergangen

in denen ich Dich noch immer Spüre

So viele Stunden voller Verlangen

in denen ich in Erinnerungen rühre.

Doch du bist schon lange gegangen

vor so unendlich vielen Tagen

und ich, ich bin hier Gefangen

mit so unendlich vielen Fragen.

Wir hatten doch viel zu wenig Zeit,

uns kennenzulernen uns zu entdecken

hatten zu wenige Stunden zu Zweit

Dann kam der Morgen des schrecken.

So grausam war zu mir das Schicksal

es ließ uns niemals die eigne wahl

Noch Heute bin ich ganz benommen

als das Schicksal hat dich mir genommen.

Kamui

#31
Als meine Seele fast zerbrach

Kamst Du aus der Dunkelheit

Du berührtest mich ganz zart

Nahmst all den Schmerz von mir

Du gabst meinem Leben Sinn

Gefühle die ich nie gekannt

Wir beide flogen durch die Nacht

Voll von dunkler Leidenschaft

Doch wir haben nicht gesehen

Das die Wirklichkeit uns jagt

Wir wollten fliehen,wollten weg

Doch wir waren viel zu schwach

Ich such dich in der Dunkelheit

Bitte nimm den Schmerz von mir

Es gibt keine Ewigkeit

Doch mein Herz zieht mich zu dir

Du wolltest nie ein Engel sein

Ich hab die Tränen nicht gesehen

Warum lässt Du mich allein?

Warum kann ich nicht mit Dir geh'n?

Ich jage einsam durch die Nacht

Kann nicht glauben,dass Du gingst

Der Schmerz umklammert fest mein Herz

Kann nicht atmen ohne Dich

Was soll ich tun,wo soll ich hin

Es gibt nichts was mich noch hält

Bevor der Schmerz mich ganz zerfrist

Verlass ich diese Welt

(Songtext)

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