Manchmal möchte ich sie einfach schütteln
21 Antworten1'766 AufrufeGestartet von Rupert ·
RupertThemenstart
bearbeitet #1
Hallo Leute,
die letzen Tage habe ich in meiner Heimat bei meiner Mutter verbracht. Im Grunde waren die Tage nett, aber meine Mutter bringt es jedesmal erstmal fertig, mich völlig fertig zu machen, mit ihrer Art.
Es geht seit Jahren so, dass ich NIE zu Hause bin, ohne dass es einen größeren Streit gibt. Dieser aber hat alles bisher dagewesene übertroffen.
Manchmal kommt es mir so vor, als ob meine Mutter nicht merkt, was sie eigentlich tut. Andererseits kann ich mir das kaum vorstellen, weil sie wirklich nicht dumm ist. Bei mir füllt sich mein "Toleranzkonto" immer mehr zu ihren Ungunsten und ich war dieses Mal wieder kurz davor zu sagen: Ich will dich nicht wieder sehen.
DAs wäre für mich ziemlich schlimm, da ich meine Mutter ja liebe und wir auch über viele Dinge sehr gut sprechen können - nur manchmal versteh ich sie nicht und sie mich nicht.
Unser letztes Treffen davor war im August. Ich bin umgezogen bzw. habe meine Studentenwohnung aufgelöst und den Großteil bei Mutter oder Vater auf den Dachboden, bzw. in die Halle gepackt. Ich hatte Sie gefragt: Wann hast du Zeit, könntest du Helfen, soll ich jemand anderes organisieren?
Nein, meine Mutter sagte, sie käme dann, ich solle die verbilligten Fahrten buchen (es gibt in die Schweiz Billigtickets für 39 euro, normale Fahrten kosten 150 Euro). Ich kam dann also an vreinbartem Termin an, rief meine Mutter an ob sie nun am darauffolgenden Tag käme oder am übernächsten.
Sie: "Nee, also da muss ich Fahren!". ( sie ist Reiseleiterin für Touren durch die Heimat).
Ich war platt. Sie hatte zugesagt, ich hab mich auf sie eingestellt. Sie ließ mich hängen. HAb dann alles anders organisiert, sie kam dann auch am dritten Tag nach meiner Ankunft und half noch mit, hat sich voll reingehängt. Aber irgendwie bleibt der Beigeschmack:
Du kannst dich nicht auf sie verlassen.
Mit meinem Bruder habe ich damals drüber geredet, der sagt, er nehme sie einfach nicht mehr ernst. Er hätte einige Geschichten dieser Art mit ihr erlebt, er würde sie einfach nicht mehr für voll nehmen. Das finde ich irgendwo schlimm. Tja.
Dies war das Vorspiel zum Höhepunkt am Sonntag. Geburtstag des Onkels, quasi die ganze Familie da. Das "Weihnachtsfest" wird geplant.
Es ist bei uns so, dass zu Weihnachten immer die Familien der drei Geschwister zusammenkommen: Meine Mutter, beide Brüder plus Anhang. Wir sind immer bis zu 20 Leute.
Diese Jahr fährt mein Bruder aus Paris her (seine Freundin wohnt neben meiner Mutter - er kommt also sowieso). Ich komme aus der Schweiz, alle anderen wohnen im Umkreis von 30 km. Dies Jahr hätten wir uns bei meiner Mutter treffen sollen am 2. Weihnachtstag. Das war schon vor Wochen die Ansage, es war geplant, dass mein Freund am 1. Weichnachtstag von seinen Eltern los fährt, um morgens/mittags am 2. Weihnachtstag bei der Familienfeier mit dabei zu sein. Die Karten haben wir zum Glück noch nicht gekauft, waren aber schon beim Bahnhof gewesen um uns zu informieren.
Nun sitzen wir auf der Geburtstagsfeier, und meine Mutter verkündet (und sie hatte dabei ihren hochwichtigen Gesichtsausdruck), dass wir am 27. feiern müssten. Sie hätte ne Reisegruppe, die wollten unbedingt sie haben
und da müsse sie am 24., 25., 26., 28., 29., 30., 31. arbeiten. Punkt aus. Friss oder Stirb. So ist es eben.
Ich bin aus allen Wolken gefallen. Zunächst: Es gibt genug Reiseführer, die auch eine der Touren übernehmen könnten. Sie MUSS gar nichts. Sie will. Zweitens: Wer soll essen für 20 Personen kochen, wenn sie überhaupt nicht da ist: Die Freundin meines Bruders und ich. Das wird stillschweigend vorausgesetzt. (Edit: Nicht, dass wir nicht sowieso helfen würden, ich hatte gesagt, dass ich das Essen mache aber es fallen ja auch andere Dinge an: Die Wohnung so herrichten, dass alle Platz haben, den Baum Schmücken, das Essen an Heiligabend etc... es sind tausend Dinge, die ich nicht erledigen kann, wenn ich erst am 22. oder 23. komme, und die man auch nicht einfach so anderen aufbürdet, ohne es wirklich durchzusprechen.)
Drittens: Mein Freund zahlt für die Fahr 200 Euro, ich zahle mit Glück 80 oder 100. 300 Euro Kosten nur für die Reise.
Viertens: Durch Projtkbedingte Anstellung im Stundenlohn ist das für meinen Freund unbezahlter Urlaub. Verdienstausfall nenn ich mal nicht aber erheblich.
Ich war ziemlich verletzt von dem Verhalten meiner Mutter. Ich mein: Ist ja toll, wenn sie arbeitet, ich weiß, dass sie das Geld braucht, aber vor allem auch den Egoschub.
Das Krasse für mich ist, dass sie alle vor Vollendete Tatsachen stellt und dann so tut, als könne sie da nichts für. Es muss immer extrem sein bei ihr. Der Gag ist: Sie könnte sich ja wenigstens für den 26 und den 28. oder den 29. frei nehmen. Es geht mir nicht darum, dass sie nicht arbeitet, aber die ganze Zeit, wenn wir soviel Geld und Zeit investieren, um in meine alte Heimat zu fahren?
Wenn ich verletzt bin, werde ich meist recht kühl und sachlich. Ich habe dann vor allen gesagt, dass mein Freund und ich unter den Umständen wohl eher nicht kommen, weil es für uns finanziell und zeitlich eben dann einfach nicht mehr aufgeht mit der Kosten-Nutzen-Rechnung.
Mein Onkel mischte sich ein, meinte zu mir, dass man sich eben überlegen müsse, ob man im Familienband dabei sein wolle, oder seinen Egoismus durchbringen möchte.
Tja. Das frag ich mich eben auch - nur dass ich mich nicht weniger egoistisch finden kann als meine Mutter. Ich meine, das ist nun das zweite Mal innerhalb von ein paar Monaten, dass man absprachen trifft, die sie einfach bricht, ohne das vorher mit jemandem zu besprechen.
Liege ich so falsch?
die letzen Tage habe ich in meiner Heimat bei meiner Mutter verbracht. Im Grunde waren die Tage nett, aber meine Mutter bringt es jedesmal erstmal fertig, mich völlig fertig zu machen, mit ihrer Art.
Es geht seit Jahren so, dass ich NIE zu Hause bin, ohne dass es einen größeren Streit gibt. Dieser aber hat alles bisher dagewesene übertroffen.
Manchmal kommt es mir so vor, als ob meine Mutter nicht merkt, was sie eigentlich tut. Andererseits kann ich mir das kaum vorstellen, weil sie wirklich nicht dumm ist. Bei mir füllt sich mein "Toleranzkonto" immer mehr zu ihren Ungunsten und ich war dieses Mal wieder kurz davor zu sagen: Ich will dich nicht wieder sehen.
DAs wäre für mich ziemlich schlimm, da ich meine Mutter ja liebe und wir auch über viele Dinge sehr gut sprechen können - nur manchmal versteh ich sie nicht und sie mich nicht.
Unser letztes Treffen davor war im August. Ich bin umgezogen bzw. habe meine Studentenwohnung aufgelöst und den Großteil bei Mutter oder Vater auf den Dachboden, bzw. in die Halle gepackt. Ich hatte Sie gefragt: Wann hast du Zeit, könntest du Helfen, soll ich jemand anderes organisieren?
Nein, meine Mutter sagte, sie käme dann, ich solle die verbilligten Fahrten buchen (es gibt in die Schweiz Billigtickets für 39 euro, normale Fahrten kosten 150 Euro). Ich kam dann also an vreinbartem Termin an, rief meine Mutter an ob sie nun am darauffolgenden Tag käme oder am übernächsten.
Sie: "Nee, also da muss ich Fahren!". ( sie ist Reiseleiterin für Touren durch die Heimat).
Ich war platt. Sie hatte zugesagt, ich hab mich auf sie eingestellt. Sie ließ mich hängen. HAb dann alles anders organisiert, sie kam dann auch am dritten Tag nach meiner Ankunft und half noch mit, hat sich voll reingehängt. Aber irgendwie bleibt der Beigeschmack:
Du kannst dich nicht auf sie verlassen.
Mit meinem Bruder habe ich damals drüber geredet, der sagt, er nehme sie einfach nicht mehr ernst. Er hätte einige Geschichten dieser Art mit ihr erlebt, er würde sie einfach nicht mehr für voll nehmen. Das finde ich irgendwo schlimm. Tja.
Dies war das Vorspiel zum Höhepunkt am Sonntag. Geburtstag des Onkels, quasi die ganze Familie da. Das "Weihnachtsfest" wird geplant.
Es ist bei uns so, dass zu Weihnachten immer die Familien der drei Geschwister zusammenkommen: Meine Mutter, beide Brüder plus Anhang. Wir sind immer bis zu 20 Leute.
Diese Jahr fährt mein Bruder aus Paris her (seine Freundin wohnt neben meiner Mutter - er kommt also sowieso). Ich komme aus der Schweiz, alle anderen wohnen im Umkreis von 30 km. Dies Jahr hätten wir uns bei meiner Mutter treffen sollen am 2. Weihnachtstag. Das war schon vor Wochen die Ansage, es war geplant, dass mein Freund am 1. Weichnachtstag von seinen Eltern los fährt, um morgens/mittags am 2. Weihnachtstag bei der Familienfeier mit dabei zu sein. Die Karten haben wir zum Glück noch nicht gekauft, waren aber schon beim Bahnhof gewesen um uns zu informieren.
Nun sitzen wir auf der Geburtstagsfeier, und meine Mutter verkündet (und sie hatte dabei ihren hochwichtigen Gesichtsausdruck), dass wir am 27. feiern müssten. Sie hätte ne Reisegruppe, die wollten unbedingt sie haben
und da müsse sie am 24., 25., 26., 28., 29., 30., 31. arbeiten. Punkt aus. Friss oder Stirb. So ist es eben.
Ich bin aus allen Wolken gefallen. Zunächst: Es gibt genug Reiseführer, die auch eine der Touren übernehmen könnten. Sie MUSS gar nichts. Sie will. Zweitens: Wer soll essen für 20 Personen kochen, wenn sie überhaupt nicht da ist: Die Freundin meines Bruders und ich. Das wird stillschweigend vorausgesetzt. (Edit: Nicht, dass wir nicht sowieso helfen würden, ich hatte gesagt, dass ich das Essen mache aber es fallen ja auch andere Dinge an: Die Wohnung so herrichten, dass alle Platz haben, den Baum Schmücken, das Essen an Heiligabend etc... es sind tausend Dinge, die ich nicht erledigen kann, wenn ich erst am 22. oder 23. komme, und die man auch nicht einfach so anderen aufbürdet, ohne es wirklich durchzusprechen.)
Drittens: Mein Freund zahlt für die Fahr 200 Euro, ich zahle mit Glück 80 oder 100. 300 Euro Kosten nur für die Reise.
Viertens: Durch Projtkbedingte Anstellung im Stundenlohn ist das für meinen Freund unbezahlter Urlaub. Verdienstausfall nenn ich mal nicht aber erheblich.
Ich war ziemlich verletzt von dem Verhalten meiner Mutter. Ich mein: Ist ja toll, wenn sie arbeitet, ich weiß, dass sie das Geld braucht, aber vor allem auch den Egoschub.
Das Krasse für mich ist, dass sie alle vor Vollendete Tatsachen stellt und dann so tut, als könne sie da nichts für. Es muss immer extrem sein bei ihr. Der Gag ist: Sie könnte sich ja wenigstens für den 26 und den 28. oder den 29. frei nehmen. Es geht mir nicht darum, dass sie nicht arbeitet, aber die ganze Zeit, wenn wir soviel Geld und Zeit investieren, um in meine alte Heimat zu fahren?
Wenn ich verletzt bin, werde ich meist recht kühl und sachlich. Ich habe dann vor allen gesagt, dass mein Freund und ich unter den Umständen wohl eher nicht kommen, weil es für uns finanziell und zeitlich eben dann einfach nicht mehr aufgeht mit der Kosten-Nutzen-Rechnung.
Mein Onkel mischte sich ein, meinte zu mir, dass man sich eben überlegen müsse, ob man im Familienband dabei sein wolle, oder seinen Egoismus durchbringen möchte.
Tja. Das frag ich mich eben auch - nur dass ich mich nicht weniger egoistisch finden kann als meine Mutter. Ich meine, das ist nun das zweite Mal innerhalb von ein paar Monaten, dass man absprachen trifft, die sie einfach bricht, ohne das vorher mit jemandem zu besprechen.
Liege ich so falsch?
Sorry, aber so schlimm finde ich das jetzt überhaupt nicht. 2 mal musste sie mal ne abmachung ausschlagen oder konnte sie eben einfach nicht halten, sorry, aber häng deine Mutter nicht gleich auf wegen so kleinigkeiten.
Ihr seid jetzt alle Erwachsen und haben euer eigenes Leben somit auch sie wieder. Sie hat auch ein eigenes Leben. Und da ist eben auch ihr beruf sehr wichtig geworden. Vorher hatte sie sich um euch zu kümmern, jetzt kümmert sie sich wahrscheinlich einfach auch wieder mehr um sich.
Sorry, aber mit der Aussage sie mache dich fertig, habe ich mit anderen Dingen gerechnet, wie beleidungen oder vorwürfen von wegen du hättest dein leben nicht im griff usw...aber sie ist einfach schusselig geworden und konnte abmachungen nicht richtig einhalten.
Klar verstehe ich es auch, dass man sich über solche dinge ärgert, aber wegen dem gleich die beziehung zur mutter aufgeben? so schlimm ist es dann doch nicht wenn du ehrlich bist.
Ich verstehe auch, dass du dich ärgerst, weil du umstände hattest, weil sie abgesagt hat. aber auch wegen dem weihnachten. es sind ja noch 2 monate und da könnt ihr euch ja noch was einfallen lassen. und für 20 leute kochen ist ja nicht sooooo schwierig. macht doch einfach ein käsefondue....
es ist ja nicht so, dass sie am 24. dez. gesagt hat, dass sie am 27. arbeiten muss.
und sonst, wenn dich das sooo belastet. warum sprichst du nicht einfach mal mit ihr darüber. dass du etwas enttäuscht von ihr bist, dass sie nicht so zuverlässig ist oder sie besser dann nicht zusagen solle, wenn sie dann eh nicht kann. vielleicht wird sie dir ja ganz klare antworten geben können wo du es dann auch verstehen kannst, warum was wie ist.
Ihr seid jetzt alle Erwachsen und haben euer eigenes Leben somit auch sie wieder. Sie hat auch ein eigenes Leben. Und da ist eben auch ihr beruf sehr wichtig geworden. Vorher hatte sie sich um euch zu kümmern, jetzt kümmert sie sich wahrscheinlich einfach auch wieder mehr um sich.
Sorry, aber mit der Aussage sie mache dich fertig, habe ich mit anderen Dingen gerechnet, wie beleidungen oder vorwürfen von wegen du hättest dein leben nicht im griff usw...aber sie ist einfach schusselig geworden und konnte abmachungen nicht richtig einhalten.
Klar verstehe ich es auch, dass man sich über solche dinge ärgert, aber wegen dem gleich die beziehung zur mutter aufgeben? so schlimm ist es dann doch nicht wenn du ehrlich bist.
Ich verstehe auch, dass du dich ärgerst, weil du umstände hattest, weil sie abgesagt hat. aber auch wegen dem weihnachten. es sind ja noch 2 monate und da könnt ihr euch ja noch was einfallen lassen. und für 20 leute kochen ist ja nicht sooooo schwierig. macht doch einfach ein käsefondue....
es ist ja nicht so, dass sie am 24. dez. gesagt hat, dass sie am 27. arbeiten muss.
und sonst, wenn dich das sooo belastet. warum sprichst du nicht einfach mal mit ihr darüber. dass du etwas enttäuscht von ihr bist, dass sie nicht so zuverlässig ist oder sie besser dann nicht zusagen solle, wenn sie dann eh nicht kann. vielleicht wird sie dir ja ganz klare antworten geben können wo du es dann auch verstehen kannst, warum was wie ist.
Hi fligh high
wenn ich alles das aufschreiben würde, was zwischen meiner Mutter und mir steht, wäre ich noch lange beschäftigt. Vielleicht hast du recht und es ist nur eine Kleinigkeit. Diese summieren sich in den letzten Jahren aber stetig. Wie gesagt, es gibt kein Treffen, an dem wir nicht streiten.
Genau aus dem Grund sehen wir uns - wenn überhaupt - noch dreimal im Jahr. Ich bin eigentlich regelmäßig so dermaßen enttäuscht von ihrem Verhalten, dass ich mir sage: Nicht mehr mit mir.
Mir ist klar, dass sie ein eigenes Leben führt, und führen soll, aber ich verstehe manche Dinge einfach nicht.
Sie war vor einigen Jahren schwer krank, diverse Herzinfarkte. Heute geht es ihr wieder gut, aber es könnte immer wieder schlechter werden. Sie erzählt von sich aus nicht, wie es ihr geht etc.
Tausend Mal habe ich sie gebeten, mich auf dem Laufenden zu halten. Früher konnte man sie erreichen, oder der Anrufbeantworter war an. Dann weiß ich, sie ist geplant nicht da.
Nun ist sie oft den ganzen Tag nicht da, hat wieder ein ausgefülltes Leben, das ich ihr von herzen gönne, da sie ohne die Arbeit depressiv war.
Irgendwann überkam mich einfach ein ungutes Gefühl und ich bat sie, mir wenigstens grob mitzuteilen, wann sie arbeitet, damit ich dann nicht immer wieder versuche, sie anzurufen und mir sorgen mache.
Sie sagt: ich schick dir e-mails mit dem Wochenplan. Bis heute kam keine.
Ich sage: Dann schalte doch wenigstens den Anrufbeantworter an, damit ich weiß, dass du geplant weg bist. Sie: Das Telefon ist kaputt.
Nun habe ich am Wochenende das Telefon angesehen, das ist nicht kaputt, sie ist zu bequem sich damit auseinanderzusetzen.
So und so ähnlich geht es seit Jahren. Ich lade sie ein mich zu besuchen, bekomme keine Antwort. Drei Wochen später spreche ich sie drauf an, dass ich ne mail mit der einladung geschickt habe: Sie hat die Mail zwar gelesen, aber nicht bis zum Schluss, die einladung hat sie überlesen.
Wir haben nicht übermäßig kontakt, aber jedesmal, wenn ich dann da bin, wird es ein Fiasko und ich kann wirklich nicht mehr. Die Sachen sind soo angestaut, dass es ist, wie die Büchse der Pandorra.
Vielleicht hört es sich wirklich alles trivial an, aber Fakt ist: ich leide drunter. Jeder, der mich näher kennt, weiß, wie mir die Sache mit meiner Mutter zu schaffen macht und oft höre ich: Warum lässt du dir immer noch so weh tun.
Und das ist es, was mich wurmt. Wir drehen uns seit jahren im Kreis. Ich bespreche dann mit ihr, was zwischen uns falsch läuft. Sie gibt mir oft recht und sagt: Kommt nicht wieder vor. Und dann passiert das gleiche in Grün.
Zum Essen: Traditionell Hühnersuppe, dann Roulade, Rotkohl, Bohnen mit Speck, Kartoffeln und Kroketten, danach Rote Grütze.
Käsefondue - als sie hörten dass mein Freund schweizer ist, wurde erstmal dieses "Unessen" diskutiert.
wenn ich alles das aufschreiben würde, was zwischen meiner Mutter und mir steht, wäre ich noch lange beschäftigt. Vielleicht hast du recht und es ist nur eine Kleinigkeit. Diese summieren sich in den letzten Jahren aber stetig. Wie gesagt, es gibt kein Treffen, an dem wir nicht streiten.
Genau aus dem Grund sehen wir uns - wenn überhaupt - noch dreimal im Jahr. Ich bin eigentlich regelmäßig so dermaßen enttäuscht von ihrem Verhalten, dass ich mir sage: Nicht mehr mit mir.
Mir ist klar, dass sie ein eigenes Leben führt, und führen soll, aber ich verstehe manche Dinge einfach nicht.
Sie war vor einigen Jahren schwer krank, diverse Herzinfarkte. Heute geht es ihr wieder gut, aber es könnte immer wieder schlechter werden. Sie erzählt von sich aus nicht, wie es ihr geht etc.
Tausend Mal habe ich sie gebeten, mich auf dem Laufenden zu halten. Früher konnte man sie erreichen, oder der Anrufbeantworter war an. Dann weiß ich, sie ist geplant nicht da.
Nun ist sie oft den ganzen Tag nicht da, hat wieder ein ausgefülltes Leben, das ich ihr von herzen gönne, da sie ohne die Arbeit depressiv war.
Irgendwann überkam mich einfach ein ungutes Gefühl und ich bat sie, mir wenigstens grob mitzuteilen, wann sie arbeitet, damit ich dann nicht immer wieder versuche, sie anzurufen und mir sorgen mache.
Sie sagt: ich schick dir e-mails mit dem Wochenplan. Bis heute kam keine.
Ich sage: Dann schalte doch wenigstens den Anrufbeantworter an, damit ich weiß, dass du geplant weg bist. Sie: Das Telefon ist kaputt.
Nun habe ich am Wochenende das Telefon angesehen, das ist nicht kaputt, sie ist zu bequem sich damit auseinanderzusetzen.
So und so ähnlich geht es seit Jahren. Ich lade sie ein mich zu besuchen, bekomme keine Antwort. Drei Wochen später spreche ich sie drauf an, dass ich ne mail mit der einladung geschickt habe: Sie hat die Mail zwar gelesen, aber nicht bis zum Schluss, die einladung hat sie überlesen.
Wir haben nicht übermäßig kontakt, aber jedesmal, wenn ich dann da bin, wird es ein Fiasko und ich kann wirklich nicht mehr. Die Sachen sind soo angestaut, dass es ist, wie die Büchse der Pandorra.
Vielleicht hört es sich wirklich alles trivial an, aber Fakt ist: ich leide drunter. Jeder, der mich näher kennt, weiß, wie mir die Sache mit meiner Mutter zu schaffen macht und oft höre ich: Warum lässt du dir immer noch so weh tun.
Und das ist es, was mich wurmt. Wir drehen uns seit jahren im Kreis. Ich bespreche dann mit ihr, was zwischen uns falsch läuft. Sie gibt mir oft recht und sagt: Kommt nicht wieder vor. Und dann passiert das gleiche in Grün.
Zum Essen: Traditionell Hühnersuppe, dann Roulade, Rotkohl, Bohnen mit Speck, Kartoffeln und Kroketten, danach Rote Grütze.
Käsefondue - als sie hörten dass mein Freund schweizer ist, wurde erstmal dieses "Unessen" diskutiert.
Och Mensch.
ich verstehe schon eine Enttäuschungen. Wirklich. Es ist bestimmt nicht lustig, wenn es immer und immer wieder vorkommt nur, was willst du machen? Sie ist jetzt eben so.
Du kannst nicht mehr tun, als versuchen mit ihr zu reden. Hast du ihr ganz klar gesagt, dass du enttäuscht bist und dir das ganze wehtut?
Vielleicht möchte sie ja, dass du mehr zu ihr kommst?
Es ist schwierig einen guten Rat zu geben. Es ist die eigene Mutter und nicht irgendjemand. Doch sie ist wahrscheinlich einfach wie sie ist und dass muss man akzeptieren. Vielleicht musst du einfach für dich aufhören erwartungen an sie zu haben, dann wirst du auch nicht enttäuscht.
ich verstehe schon eine Enttäuschungen. Wirklich. Es ist bestimmt nicht lustig, wenn es immer und immer wieder vorkommt nur, was willst du machen? Sie ist jetzt eben so.
Du kannst nicht mehr tun, als versuchen mit ihr zu reden. Hast du ihr ganz klar gesagt, dass du enttäuscht bist und dir das ganze wehtut?
Vielleicht möchte sie ja, dass du mehr zu ihr kommst?
Es ist schwierig einen guten Rat zu geben. Es ist die eigene Mutter und nicht irgendjemand. Doch sie ist wahrscheinlich einfach wie sie ist und dass muss man akzeptieren. Vielleicht musst du einfach für dich aufhören erwartungen an sie zu haben, dann wirst du auch nicht enttäuscht.
Hallo Rupert
Du hast vieles schon erkannt, z. B. dass Deine Mutter eine eigenständige Person ist und ihr Leben lebt.
Versuch das doch zu akzeptieren. Nimm Deine Mutter so an, wie sie ist. Mit all ihren positiven und negativen Seiten. Sie muss Dir gegenüber keine Rechenschaft ablegen, was sie macht. Auch wenn sie ihre Meinung einfach so ändert, dann akzeptiere es.
Halte Dir immer vor Augen, dass sie alt genug ist um zu Wissen, was sie macht oder nicht macht. Und wenn sie lieber Arbeiten geht, statt die Arbeit auf dem Familienfest, dann ist das auch ok.
Wahrscheinlich gibt ihr die Arbeit sehr viel Bestätigung.
Ich verstehe Dich, dass es für euch so sehr mühsam ist. Trotzdem könnt ihr die Feste oder sonstige Aktivitäten so planen, dass Deine Mutter frei entscheiden kann, ob sie kommt oder nicht. Überlegt Euch, was Euch wichtig ist. Wollt ihr zusammenkommen, oder macht ihr es nur eurer Mutter zu liebe oder einfach, weil es Tradition ist. Vielleicht müsst ihr das auch einmal überdenken.
Du hast Angst um sie, trotzdem musst Du Deine Mutter loslassen. Es ist ihr Leben!!
Alles Gute
Du hast vieles schon erkannt, z. B. dass Deine Mutter eine eigenständige Person ist und ihr Leben lebt.
Versuch das doch zu akzeptieren. Nimm Deine Mutter so an, wie sie ist. Mit all ihren positiven und negativen Seiten. Sie muss Dir gegenüber keine Rechenschaft ablegen, was sie macht. Auch wenn sie ihre Meinung einfach so ändert, dann akzeptiere es.
Halte Dir immer vor Augen, dass sie alt genug ist um zu Wissen, was sie macht oder nicht macht. Und wenn sie lieber Arbeiten geht, statt die Arbeit auf dem Familienfest, dann ist das auch ok.
Wahrscheinlich gibt ihr die Arbeit sehr viel Bestätigung.
Ich verstehe Dich, dass es für euch so sehr mühsam ist. Trotzdem könnt ihr die Feste oder sonstige Aktivitäten so planen, dass Deine Mutter frei entscheiden kann, ob sie kommt oder nicht. Überlegt Euch, was Euch wichtig ist. Wollt ihr zusammenkommen, oder macht ihr es nur eurer Mutter zu liebe oder einfach, weil es Tradition ist. Vielleicht müsst ihr das auch einmal überdenken.
Du hast Angst um sie, trotzdem musst Du Deine Mutter loslassen. Es ist ihr Leben!!
Alles Gute
Hi Sea Life
danke für deinen Beitrag. Klar hat meine Mutter ihr Leben, Arbeit war IMMER ihre bestätigung. Für Sie konnte es nichts schlimmeres geben, als ein paar Jahre nicht im Berufsleben gefragt zu sein.
Was mich einfach so ungemein stört ist die Selbstverständlichkeit, mit der sie annimmt, dass mein Freund und ich quasi zu ihr fahren und dort Zeit verbringen, die sie ja nicht hat.
Sprich: Ihr ist es nicht einmal in den Sinn gekommen, dass es uns auch Zeit, Geld was auch immer kostet. Sie hat nur an sich gedacht und will ihren Dickschädel immer durchbringen. Das Problem an der Sache ist einfach, dass ich mich IHREM Willen nicht immer beugen mag.
Als Kind war das noch so, dass man keine Handlungsmöglichkeit hat. Als Beispiel: Ich hatte nach der Schule immer Kopfschmerzen, sie hat uns von der Arbeit aus eingesammelt, weil die Schule eh auf dem Weg lag und sie ab der Oberstufe die Busgebühren sparen konnte. Nun ja. Meine Mutter ist - toll für ihre Gesundheit aber auch das sieht sie nicht ein - Kettenraucherin. Im auto mussten zwei zigaretten geraucht werden, ob mir quasi schlecht wurde oder nicht: "Ich mach das Fenster auf, das merkst du gar nicht."
Als Kind/ Jugendliche musste man das hinnehmen, auch wenn ich oft versucht habe, ihr verständlich zu machen, dass ich auch eine eigenständige Persönlichkeit bin.
Das Dilemma scheint mir eher zu sein, dass sie nicht akzeptiert, dass sie meine Grenzen ebenso akzeptieren muss und mich auch als erwachsene Person mit Bedürfnissen, Verpflichtungen und Rechten wahrnehmen. Dass nicht nur sie diese hat.
Im Grunde geht es eigentlich mehr oder weniger auch oft darum, dass sie meine Grenzen nicht akzeptiert. Ich habe meinen Vater kennengelernt (sie hatte mich mit 19 noch vor die Wahl gestellt - Er oder ich): Mit 24 haben meine Schwestern mich gesucht und gefunden, ich habe ihn getroffen.
Sie behauptet nun im Nachhinein, dass sie es mir nie "verboten" hätte - obowhl sie es vor Zeugen explizit getan hat und und kinder implizit in eine Loyalitätsfalle gebracht hat.
Nachdem ich meinen Vater kennengelernt hatte, wollte sie immer mit mir über ihn sprechen, obwohl ich nicht soweit war. War ja auch für mich ziemlich anstrengend. Immer wenn Leute da waren (mein Vetter z.b:) suchte sie die gelegenheit, mich drauf anzusprechen, in der Hoffnung, dass ich dann Antwort geben müsse und nicht einfach abblocken, wie es sonst meine art ist.
Gut, ich hab mich dran gewöhnt, dass sie so taktiert, ich hab mich dran gewöhnt, dass sie einfach unehrlich ist, wenn es zu ihrem vorteil ist.
Aber ich kann diese Grenzüberschreitungen nicht mehr ertragen. In meiner Familie wurde schlecht über mich geredet, weil ich meinen Vater kennengelernt hatte. meine Konsequenz: Ich komme zwar zu unseren Geburtstagen, aber möchte nicht, dass der Rest der Familie auch kommt. Ich frage sie: "ist das in ordnung, wenn ich dann und dann komme, ich möchte aber nicht, dass die anderen genau dann zum Feiern kommen."
Meine Mutter sagt: Okay.
Ich komme an dem Wochenende, sie ist am Backen. Dachte, dass sei ein Geburtstagskuchen. Als sie am drauffolgenden Tag Kuchen zwei und drei backte, erklärte sie mir, dass die große Familie käme.
Sie nimmt mich entweder nicht ernst, behandelt mich absichtlich so respktlos oder was auch immer.
Wenn sie an dem We die Familie einladen wollte, hätte sie es mir einfach sagen können. Ich wäre dann weggeblieben. Was sind die Argumente meiner Mutter.
"Geh doch zu deinem Vater, warum musstest du da heute hingehen, du hättest doch genauso gut am Sonntag nachmittag dahingehen können."
So und so ähnlich ist es immer. Es geht mir nicht darum, sie einschränken zu wollen, nur möchte ich, dass sie meine Grenzen respektiert. Aber genau DAS passiert eben nicht.
Und ich ärger mich immer und immer wieder. Manchmal habe ich einfach das Gefühl, dass sie und ich einfach nicht passen. Dass sie in ihrer Art meine Grenzen immer wieder überschreitet. Wenn jemand egoistisch ist, dann wir beide und der egoismus geht nicht zusammen, scheint mir.
Ich weiß nicht, ob das jemand kennt.
danke für deinen Beitrag. Klar hat meine Mutter ihr Leben, Arbeit war IMMER ihre bestätigung. Für Sie konnte es nichts schlimmeres geben, als ein paar Jahre nicht im Berufsleben gefragt zu sein.
Was mich einfach so ungemein stört ist die Selbstverständlichkeit, mit der sie annimmt, dass mein Freund und ich quasi zu ihr fahren und dort Zeit verbringen, die sie ja nicht hat.
Sprich: Ihr ist es nicht einmal in den Sinn gekommen, dass es uns auch Zeit, Geld was auch immer kostet. Sie hat nur an sich gedacht und will ihren Dickschädel immer durchbringen. Das Problem an der Sache ist einfach, dass ich mich IHREM Willen nicht immer beugen mag.
Als Kind war das noch so, dass man keine Handlungsmöglichkeit hat. Als Beispiel: Ich hatte nach der Schule immer Kopfschmerzen, sie hat uns von der Arbeit aus eingesammelt, weil die Schule eh auf dem Weg lag und sie ab der Oberstufe die Busgebühren sparen konnte. Nun ja. Meine Mutter ist - toll für ihre Gesundheit aber auch das sieht sie nicht ein - Kettenraucherin. Im auto mussten zwei zigaretten geraucht werden, ob mir quasi schlecht wurde oder nicht: "Ich mach das Fenster auf, das merkst du gar nicht."
Als Kind/ Jugendliche musste man das hinnehmen, auch wenn ich oft versucht habe, ihr verständlich zu machen, dass ich auch eine eigenständige Persönlichkeit bin.
Das Dilemma scheint mir eher zu sein, dass sie nicht akzeptiert, dass sie meine Grenzen ebenso akzeptieren muss und mich auch als erwachsene Person mit Bedürfnissen, Verpflichtungen und Rechten wahrnehmen. Dass nicht nur sie diese hat.
Im Grunde geht es eigentlich mehr oder weniger auch oft darum, dass sie meine Grenzen nicht akzeptiert. Ich habe meinen Vater kennengelernt (sie hatte mich mit 19 noch vor die Wahl gestellt - Er oder ich): Mit 24 haben meine Schwestern mich gesucht und gefunden, ich habe ihn getroffen.
Sie behauptet nun im Nachhinein, dass sie es mir nie "verboten" hätte - obowhl sie es vor Zeugen explizit getan hat und und kinder implizit in eine Loyalitätsfalle gebracht hat.
Nachdem ich meinen Vater kennengelernt hatte, wollte sie immer mit mir über ihn sprechen, obwohl ich nicht soweit war. War ja auch für mich ziemlich anstrengend. Immer wenn Leute da waren (mein Vetter z.b:) suchte sie die gelegenheit, mich drauf anzusprechen, in der Hoffnung, dass ich dann Antwort geben müsse und nicht einfach abblocken, wie es sonst meine art ist.
Gut, ich hab mich dran gewöhnt, dass sie so taktiert, ich hab mich dran gewöhnt, dass sie einfach unehrlich ist, wenn es zu ihrem vorteil ist.
Aber ich kann diese Grenzüberschreitungen nicht mehr ertragen. In meiner Familie wurde schlecht über mich geredet, weil ich meinen Vater kennengelernt hatte. meine Konsequenz: Ich komme zwar zu unseren Geburtstagen, aber möchte nicht, dass der Rest der Familie auch kommt. Ich frage sie: "ist das in ordnung, wenn ich dann und dann komme, ich möchte aber nicht, dass die anderen genau dann zum Feiern kommen."
Meine Mutter sagt: Okay.
Ich komme an dem Wochenende, sie ist am Backen. Dachte, dass sei ein Geburtstagskuchen. Als sie am drauffolgenden Tag Kuchen zwei und drei backte, erklärte sie mir, dass die große Familie käme.
Sie nimmt mich entweder nicht ernst, behandelt mich absichtlich so respktlos oder was auch immer.
Wenn sie an dem We die Familie einladen wollte, hätte sie es mir einfach sagen können. Ich wäre dann weggeblieben. Was sind die Argumente meiner Mutter.
"Geh doch zu deinem Vater, warum musstest du da heute hingehen, du hättest doch genauso gut am Sonntag nachmittag dahingehen können."
So und so ähnlich ist es immer. Es geht mir nicht darum, sie einschränken zu wollen, nur möchte ich, dass sie meine Grenzen respektiert. Aber genau DAS passiert eben nicht.
Und ich ärger mich immer und immer wieder. Manchmal habe ich einfach das Gefühl, dass sie und ich einfach nicht passen. Dass sie in ihrer Art meine Grenzen immer wieder überschreitet. Wenn jemand egoistisch ist, dann wir beide und der egoismus geht nicht zusammen, scheint mir.
Ich weiß nicht, ob das jemand kennt.
Wenn sie Deine Grenze nicht akzeptiert, dann musst Du ihr sagen, wo sie sind (jetzt hast Du ja die Möglichkeit dazu).
Wenn sie z.B. etwas nicht einhält, was ihr abgemacht habt, dann geh einfach.
Ganz klar, sie ist Deine Mutter. Trotzdem, wenn Dir der Kontakt mit ihr nicht guttut, bleib wenn möglich auf Distanz. Verändern kannst Du sie nicht. Aber Du kannst Dein Leben so aufbauen, dass es für Dich stimmt.
Wenn sie z.B. etwas nicht einhält, was ihr abgemacht habt, dann geh einfach.
Ganz klar, sie ist Deine Mutter. Trotzdem, wenn Dir der Kontakt mit ihr nicht guttut, bleib wenn möglich auf Distanz. Verändern kannst Du sie nicht. Aber Du kannst Dein Leben so aufbauen, dass es für Dich stimmt.
Hi Sea Life
das ist mein Dilemma. Ich hab das Gefühl, mich immer weiter auf den Ausstieg "vorzubereiten", aber irgendwie hoffe ich eigentlich immer, dass sich etwas ändert.
Sie ist bestimmt nicht böswillig, ich hab einfach das Gefühl, dass sie nicht mit anderen Menschen zusammenleben kann. Nicht mit "Nahestehenden" zumindest.
Für Bekannte, Freunde - Menschen die sie nur sporadisch sehen - macht meine Mutter alles richtig.
Mein bruder, seine Freundin und ich sind wohl die einzigen, die ihren gnadenlosen Egoismus zu spüren bekommen.
Über meine Grenzen rede ich mit ihr jedesmal. Ich habe das Gefühl, dass sie sie vergisst, nicht versteht, oder einfach nicht akzeptieren will.
Würde es etwas bringen, so etwas wie einen Vertrag mit ihr aufzusetzen? Etwas schriftliches - nach dem Motto: Ich akzeptiere das Privatleben meiner Tochter? Etwas, das sie sich durchlesen kann und immer wieder in erinnerung rufen?
Wenn wir mal wieder gestritten haben, ich meine Grenzen abgesteckt habe und sie es versteht ist ja meist erstmal alles gut - bis wir uns wieder sehen und sie mir erstmal wieder zu nahe tritt. Vergisst sie denn unsere Gespräche oder biegt sie sie so hin, wie es ihr am besten passt - wie die sache mit meinem Vater und dem Kontakt?
Ich bin einfach überfragt, gerade traurig und enttäuscht und die aussicht, wirklich bald einen schlussstrich zu ziehen macht mir angst. Aber der ewie streit, diese "Machtkämpfe" setzen mir zu.
Vielleicht muss ich mich auch einfach auskotzen.
Liebe Grüße
das ist mein Dilemma. Ich hab das Gefühl, mich immer weiter auf den Ausstieg "vorzubereiten", aber irgendwie hoffe ich eigentlich immer, dass sich etwas ändert.
Sie ist bestimmt nicht böswillig, ich hab einfach das Gefühl, dass sie nicht mit anderen Menschen zusammenleben kann. Nicht mit "Nahestehenden" zumindest.
Für Bekannte, Freunde - Menschen die sie nur sporadisch sehen - macht meine Mutter alles richtig.
Mein bruder, seine Freundin und ich sind wohl die einzigen, die ihren gnadenlosen Egoismus zu spüren bekommen.
Über meine Grenzen rede ich mit ihr jedesmal. Ich habe das Gefühl, dass sie sie vergisst, nicht versteht, oder einfach nicht akzeptieren will.
Würde es etwas bringen, so etwas wie einen Vertrag mit ihr aufzusetzen? Etwas schriftliches - nach dem Motto: Ich akzeptiere das Privatleben meiner Tochter? Etwas, das sie sich durchlesen kann und immer wieder in erinnerung rufen?
Wenn wir mal wieder gestritten haben, ich meine Grenzen abgesteckt habe und sie es versteht ist ja meist erstmal alles gut - bis wir uns wieder sehen und sie mir erstmal wieder zu nahe tritt. Vergisst sie denn unsere Gespräche oder biegt sie sie so hin, wie es ihr am besten passt - wie die sache mit meinem Vater und dem Kontakt?
Ich bin einfach überfragt, gerade traurig und enttäuscht und die aussicht, wirklich bald einen schlussstrich zu ziehen macht mir angst. Aber der ewie streit, diese "Machtkämpfe" setzen mir zu.
Vielleicht muss ich mich auch einfach auskotzen.
Liebe Grüße
Dein Ausstieg muss ja nicht für immer sein....
Es ist schon möglich, dass sie sich für die "Anderen" mehr Zeit nimmt und auch mehr Feingefühl hat als für Euch.
Vielleicht hat auch ihr Verhalten etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun.
Vielleicht ist sie aber auch Unsicher im Umgang mit Euch...
Aber egal, mehr als darüber sprechen, kannst Du nicht machen.
Wenn sie es nicht akzeptieren will oder kann, kannst Du es auch nicht ändern.
Somit bleibt Dir nur übrig das zu machen, was für Dich am Besten ist.
Alles Gute
Es ist schon möglich, dass sie sich für die "Anderen" mehr Zeit nimmt und auch mehr Feingefühl hat als für Euch.
Vielleicht hat auch ihr Verhalten etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun.
Vielleicht ist sie aber auch Unsicher im Umgang mit Euch...
Aber egal, mehr als darüber sprechen, kannst Du nicht machen.
Wenn sie es nicht akzeptieren will oder kann, kannst Du es auch nicht ändern.
Somit bleibt Dir nur übrig das zu machen, was für Dich am Besten ist.
Alles Gute
Hi Sea Life
ich habe Sie gefragt, ob sie einfach allein sein möchte. Ob sie das so will. Sie konnte es mir nicht beantworten.
Eigentlich hatte ich früher gedacht, dass sie anders sei. Sie hat alles dran gesetzt, meinen Bruder an sich und zu binden. Auch räumlich. Er finanziert im Grunde ihr Haus.
Nun lebt er in Paris ihm ging es erst schlecht dort. Und obwohl sie früher quasi so drauf war, dass er sie "Unterhalten" sollte, wenn er von der Arbeit kam - sprich: gemeinsames abendessen, gespräche, fernsehen ruft sie ihn von sich aus (Trotz europaflatrate, die sie sich installieren ließ) nicht an. Letztes Jahr war sie noch akut depressiv, weil mein Bruder sich nicht so auf sie einstellte, wie sie es gerne gehabt hätte. Und nun das andere Extrem.
Irgendwie passt das alles nicht. Sie hat sicher viele schlechte Dinge im Leben erlebt, ich weiß, dass meine Mutter dringend ne Psychotherapie braucht. Die hat sie angefangen, aber jetzt geht sie wieder nicht hin. Sie hat ja arbeit, kann sich die Bestätigung von Reisegruppen holen, die Klatschen, wenn sie aus dem Bus steigt.
Tja, die, die ihr wirklich nahe stehen vergrauelt sie über die Zeit. Wie findet man sich mit sowas ab?
ich habe Sie gefragt, ob sie einfach allein sein möchte. Ob sie das so will. Sie konnte es mir nicht beantworten.
Eigentlich hatte ich früher gedacht, dass sie anders sei. Sie hat alles dran gesetzt, meinen Bruder an sich und zu binden. Auch räumlich. Er finanziert im Grunde ihr Haus.
Nun lebt er in Paris ihm ging es erst schlecht dort. Und obwohl sie früher quasi so drauf war, dass er sie "Unterhalten" sollte, wenn er von der Arbeit kam - sprich: gemeinsames abendessen, gespräche, fernsehen ruft sie ihn von sich aus (Trotz europaflatrate, die sie sich installieren ließ) nicht an. Letztes Jahr war sie noch akut depressiv, weil mein Bruder sich nicht so auf sie einstellte, wie sie es gerne gehabt hätte. Und nun das andere Extrem.
Irgendwie passt das alles nicht. Sie hat sicher viele schlechte Dinge im Leben erlebt, ich weiß, dass meine Mutter dringend ne Psychotherapie braucht. Die hat sie angefangen, aber jetzt geht sie wieder nicht hin. Sie hat ja arbeit, kann sich die Bestätigung von Reisegruppen holen, die Klatschen, wenn sie aus dem Bus steigt.
Tja, die, die ihr wirklich nahe stehen vergrauelt sie über die Zeit. Wie findet man sich mit sowas ab?
Sie war vor einigen Jahren schwer krank, diverse Herzinfarkte. Heute geht es ihr wieder gut, aber es könnte immer wieder schlechter werden. Sie erzählt von sich aus nicht, wie es ihr geht etc.Hallo Rupert,
ja, sie hatte Herzinfarkte. Bedeutet: Sie hat sich mit ihrem Leben auseinandersetzen müssen, hat es sicherlich zeitweise schon als beendet angesehen u. hat sich in solchen Momenten sicherlich überlegt in welche Richtung sie ihr restliches Leben ändern möchte um die restliche kurze oder lange Zeit für sie ausgefüllt zu leben. Und ja, sie ist dadurch wohl egoistischer geworden wenn man es negativ sehen will...sie hat ihre Prioritäten verlagert. Aber, du hast Recht u. so wird sie auch innerlich denken u. fühlen: Der finale Infarkt kann mit viel Pech jederzeit eintreten...u. dann will sie sich sagen können: Ich habe für mich ausgefüllt gelebt!
Viele Menschen erzählen in ähnlichen Situationen nicht wie es ihnen geht, wollen das Thema gar nicht berühren weil es sie an Zeiten erinnert die für sie der blanke Horror waren. Sie wollen einfach nicht daran erinnert werden. Sie wollen positive Gedanken!
Ich kann mir sehr, sehr gut vorstellen das es deine Mutter nervt wenn sie immer wieder auf das Thema Gesunheitszustand eingehen soll.
Vielleicht bekommt sie sogar Ratschläge wie ein Kleinkind was sie denn besser zu unterlassen hätte. Zumindest in ihrem Empfinden.
Kann es sogar sein das sie deswegen ihre Termine so verlagert um solchen Gesprächen aus dem Weg zu gehen? Kann es vielleicht sogar sein das ihr diese Mammuttreffen zu Weihnachten viel zu viel sind? Sie es aber nicht sagen mag? Oder das sie sich einfach diese Tage ganz anders vorstellt?
Nur weil es immer so war muss es nicht so bleiben.
Sie mag ihre Arbeit, sie umgibt sich dort mit fremden Menschen...vielleicht weil eben diese nichts von ihren Infarkten wissen u. sie als ganz normale gesunde Frau vor sich sehen von denen sie anerkannt wird?
Früher konnte man sie erreichen, oder der Anrufbeantworter war an. Dann weiß ich, sie ist geplant nicht da.Auch hier wieder...sie stellt den AB bewusst nicht an. Sie wird ihre Gründe dafür haben. Vielleicht hat sie das Gefühl der Kontrolle?
Stellst du denn den deinen an damit sie weiß ob du geplant nicht Daheim bist?
Irgendwann überkam mich einfach ein ungutes Gefühl und ich bat sie, mir wenigstens grob mitzuteilen, wann sie arbeitet, damit ich dann nicht immer wieder versuche, sie anzurufen und mir sorgen mache.Gleiches wie mit dem AB.
Sie sagt: ich schick dir e-mails mit dem Wochenplan. Bis heute kam keine.
Nun habe ich am Wochenende das Telefon angesehen, das ist nicht kaputt, sie ist zu bequem sich damit auseinanderzusetzen.Bequem? Nein, auch hier wieder....das Gefühl der Kontrolle.
Die Sachen sind soo angestaut, dass es ist, wie die Büchse der Pandorra.Das kann ich sogar nachvollziehen. Bei dir reagiert die Angst u. dadurch das Gefühl der Hilflosigkeit. Ihr wird es aber evtl. genauso gehen, auch sie steht kurz vor dem explodieren, aus dem Gefühl heraus sich ständig rechtfertigen zu müssen für ihre Handlungen....u. so geht sie dir aus dem Weg, ist eben nicht zu erreichen.
Warum lässt du dir immer noch so weh tun.Rupert, sie will dir sicherlich nicht bewusst weh tun, sie wird einfach wollen das du sie als erwachsene Frau behandelst die ihren Weg geht genau wie du, nur das sie ein paar Jährchen mehr auf den Buckel hat. Sie muss mit der Angst vor dem finalen Infarkt leben u. lebt damit so wie sie es für sich für richtig hält. Und genau das gilt es zu respektieren.
Zum Essen: Traditionell Hühnersuppe, dann Roulade, Rotkohl, Bohnen mit Speck, Kartoffeln und Kroketten, danach Rote Grütze.Auch hier...vielleicht will sie genau das alles nicht mehr u. denkt sich: Okay, dann macht mal...ich mache in der Zeit das was mir wirklich Spass macht.
Vielleicht würde sie sich viel wohler fühlen mit Kartoffelsalat u. Würstchen. Ohne den Arbeitsberg vor sich in Sachen Essen. Vielleicht würde sie einfach ganz zwanglos mit euch zusammensitzen wollen.
Vielleicht kann sie es auch gar nicht mehr ertragen, so viele Menschen um sich herum auf kleinem Raum.
Sie ist vor Jahren dem Tod von der Schippe gesprungen....das was deine Mutter erlebt u. gefühlt hat kann niemand nachvollziehen der nicht in ähnlicher Lage war. Aber solche Menschen geben sich entweder auf, werden zu Pflegefall oder überdenken es von Grund auf, stellen fest welche Wünsche sie wirklich ans Leben haben u. stellen dieses komplett um.
Mag sich egoistisch anhören, ist aber der reine Selbsterhaltungstrieb.
Deine Mutter scheint nicht direkt aussprechen zu mögen was sie alles nicht mehr möchte, weil sie weiß sie müßte tief verletzen....darum gibt es keinen angestellten AB, keine Gespräche über ihren Gesundheitszustand, keinen Dienstplan....aber deutlicher kann sie nicht rüberbringen das sie ihr Leben leben möchte wie sie es für richtig hält.
Meinst du nicht auch das sie an Weihnachten keine Termine angenommen hätte wenn sie lieber mit euch zusammen gewesen wäre oder nicht vielleicht innerlich überfordert ist vor dem Berg an Arbeit?
Was auch immer der Grund ist, auch hier geht sie euch oder dir wieder aus dem Weg.
Setz dich mit ihr zusammen, ohne Vorwürfe u. frag sie nach ihren Wünschen u. Vorstellungen. Ob sie vielleicht Weihnachten ganz anders verbringen möchte u. welche Ideen sie da im Kopf hätte.
Sie gibt ja deutlich zu verstehen das sie keinen Tages füllenden Ablauf möchte.
Ich möchte nicht wissen wie oft diese Frau denkt: Warum begreifen sie eigentlich nicht, was muss ich noch alles tun damit sie begreifen?
Ihnen wirklich die Holzhammernarkose verpassen?
Und dann bekommt sie etwas zu hören von Kosten - Nutzen - Rechnung :schief:
Ich als Mutter würde da denken: Was nun? Entweder kommen sie gerne oder lassen`s bleiben.
Fakt ist: Ihre Prioritäten haben sich verschoben u. das ist ihr gutes Recht. Nur, sie würde auf Dauer stressfreier leben können wenn sie einmal offen u. ehrlich ihre Gedanken aussprechen würde.
Deine Angst in Ehren, Rupert...u. ich kann sie vollkommen nachvollziehen, denn mein Vater hatte erst Montagmorgen einen Infarkt u. liegt noch auf Intensiv...aber du darfst deine Mutter mit deiner Angst nicht überfordern, denn damit überträgst du diese auf sie u. sie will glücklich leben u. sich damit nicht auseinandersetzen.
Zudem arbeite ich in der Altenpflege u. kann dir sagen, es gibt zwei Sorten Menschen dort, die eine, die nur über Krankheiten redet, die andere, die nichts davon hören will u. glaub mir, die zweite Sorte lebt zufriedener u. entspannter.
Herzlicher Gruss v. sageslaut2002!
bearbeitet #12
Hi Sages
ich habe mir die Gedanken, die du ausführst auch zum Teil schon so gemacht. Zumindest zum Weihnachtsfest kann ich dir folgendes sagen:
SIE ist diejenige, die sich immer auf diese Feste freut wie verrückt. Sie will immer alles so haben wie immer. Früher hat sie regelmäßig meinen Bruder und mich damit in den Wahnsinn getrieben: Es war selbstverständlich, dass wir Weihnachten organisieren, das Haus herrichten etc., um Familienweihnacht zu haben. Sie konnte es nicht, aber wir mussten es können - Klausuren; hausarbeiten, Abschlussarbeiten wurden nicht akzeptiert als Grund. Sie hatte die Pläne gemacht, wir mussten ausführen.
So auch dieses Weihnachten: Sie ist vom 24.-26 kaum zu hause, will aber ne Feier für 20 mann organisieren. Klar, dass es an mir und meiner Schwägerin in Spe hängen bleibt.
meine Tanten haben sie eingemischt und ihr gesagt, dass sie nicht möchten, dass meine Mutter neben der Arbeit noch die Familienfeier ausrichtet. Das war meiner Mum erst überhaupt nicht recht dann zu akzeptieren, dass wir bei Tante 1 oder Tante 2 feiern. Sie wäre lieber bei uns gewesen. (Bei uns wird es meist gemütlicher).
Nun gut: Sie hat im Mai meinen Freund kennengelernt und ihn bedrängt: Am 2. Weihnachtstag ist feiern bei uns. Ihr kommt doch sicher auch.
Das alles ging von ihr aus. Vermutlich, weil sie es sich so schön vorstellt. Alle harmonisch im Familienkreis, der neue "Schwiegersohn" dabei...
Was ihre Krankheit angeht: Vielleicht liegst du richtig, aber es ist schwer nur zuzusehen.
Was deinen Vater angeht: Ich wünsche dir, dass alles wieder in Ordnung kommt. Solche Situationen sind immer schwer zu ertragen.
Edit: Ja, ich hab den Ab immer an, wenn ich nicht da bin. Und ich rufe zurück, es sei denn, man sagt: "Ich ruf dich dann und dann wieder an."
Meine Mum nutzt meinen AB dann auch.
ich habe mir die Gedanken, die du ausführst auch zum Teil schon so gemacht. Zumindest zum Weihnachtsfest kann ich dir folgendes sagen:
SIE ist diejenige, die sich immer auf diese Feste freut wie verrückt. Sie will immer alles so haben wie immer. Früher hat sie regelmäßig meinen Bruder und mich damit in den Wahnsinn getrieben: Es war selbstverständlich, dass wir Weihnachten organisieren, das Haus herrichten etc., um Familienweihnacht zu haben. Sie konnte es nicht, aber wir mussten es können - Klausuren; hausarbeiten, Abschlussarbeiten wurden nicht akzeptiert als Grund. Sie hatte die Pläne gemacht, wir mussten ausführen.
So auch dieses Weihnachten: Sie ist vom 24.-26 kaum zu hause, will aber ne Feier für 20 mann organisieren. Klar, dass es an mir und meiner Schwägerin in Spe hängen bleibt.
meine Tanten haben sie eingemischt und ihr gesagt, dass sie nicht möchten, dass meine Mutter neben der Arbeit noch die Familienfeier ausrichtet. Das war meiner Mum erst überhaupt nicht recht dann zu akzeptieren, dass wir bei Tante 1 oder Tante 2 feiern. Sie wäre lieber bei uns gewesen. (Bei uns wird es meist gemütlicher).
Nun gut: Sie hat im Mai meinen Freund kennengelernt und ihn bedrängt: Am 2. Weihnachtstag ist feiern bei uns. Ihr kommt doch sicher auch.
Das alles ging von ihr aus. Vermutlich, weil sie es sich so schön vorstellt. Alle harmonisch im Familienkreis, der neue "Schwiegersohn" dabei...
Was ihre Krankheit angeht: Vielleicht liegst du richtig, aber es ist schwer nur zuzusehen.
Was deinen Vater angeht: Ich wünsche dir, dass alles wieder in Ordnung kommt. Solche Situationen sind immer schwer zu ertragen.
Edit: Ja, ich hab den Ab immer an, wenn ich nicht da bin. Und ich rufe zurück, es sei denn, man sagt: "Ich ruf dich dann und dann wieder an."
Meine Mum nutzt meinen AB dann auch.
Rupert,
normal ist es ganz simpel, deine Mutter ist eine Frau wie du, u. so solltest du es auch sehen. Mit eben ihren eigensten Vorstellungen, Erwartungen, Wertevorstellungen, Träumen, Verhaltensweisen usw.
Meine Mutter hätte ich auch oft schütteln können, genauso sie aber mich auch.
Sie ist der totale Familienmensch, ich überhaupt nicht.
Sie geht gerne shoppen, ich überhaupt nicht. Das kann sie so gar nicht begreifen ( Mit dir kann man nicht gemütlich einkaufen gehen, du bist wie dein Vater, rennst nur durch die Gänge ).
Sie würde Weihnachten am liebsten alle Lieben um sich haben...ich genau das Gegenteil. Weil ich Weihnachten als Konsum ansehe u. als nichts sonst.
Wir hatten noch nie auch nur irgendetwas gemeinsam, aber ständig wollte sie sich einmischen in mein Leben.
Als ich so Mitte, Ende 30 war habe ich dann zu ihr gesagt: Hör zu, uns Beiden ist klar das wir unterschiedliche Lebensvorstellungen sowie Wertevorstellungen sowie Denkweisen haben.
Wenn ich von dir einen Rat möchte spreche ich dich direkt an u. dieses u. jenes Thema lassen wir ganz Aussen vor da wir eh auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.
So schonen wir unsere Nerven.
Sie hat Jahre gebraucht um zu akzeptieren das sie aus meinem Privatleben ( Ehepartner, Scheidung, Sorgen mit meinen Söhnen, Freunde ) nichts mehr erfährt von mir u. sie mir von ihren Kaffeetantenklatsch nichts berichten muss, da mich solche Larifari - Themen nicht interessieren, mich macht es innerlich z.B. rasend, heimlich stehen mir dann schon die kleinen Nackenhärchen hoch wenn sie wieder einmal kein Interesse an aktuellen Weltgeschen hat, mir aber erzählen kann welcher alternde Sänger gerade mit welcher Wasserstoffblonden seine Ehefrau betrügt oder welche Exkollegin von ihr in Scheidung lebt oder ähnlichen Unsinn, Thema Finanzkrise z.B. für sie kein Thema ist, weil, ihr geht es ja finanziell mehr als gut, da bekomme ich innerlich Krisen u. möchte am liebsten abhauen ....u. trotzdem, auch gerade aktuell wieder, sind wir füreinander da wenn es brennt u. machen unmögliches möglich. Wir können uns 100% aufeinander verlassen.
Wir sind verschieden wie Tag u Nacht, aber wenn einem das einmal klar ist u. Grenzen gesteckt sind u. diese beidseitig akzeptiert werden, dann kommt man wunderbar miteinander klar u. seltsamerweise mit mehr Respekt wie vorher vor dem anderen.
Versuch alles lockerer zu sehen u. vermeide Themen von denen du weißt das es zwischen euch Reizthemen sind :]
Wenn dir z.B. nicht gefällt wie sie dieses Jahr Weihnachten plant bleib Daheim u. verbring eine schöne Zeit mit deinem Partner. Genau wie sie sich das Recht heraus nimmt Weihnachten zu arbeiten, freiwillig, hast du das Recht zu sagen: So möchte ich Weihnachten nicht verbringen, daher bleibe ich da wo ich bin.
Beide müßt ihr begreifen das ihr das Recht habt auf Änderungen auch mit Änderungen zu reagieren. Dazu muss man aber nicht maulen oder sauer werden, sondern einfach Bescheid geben.
Gegeneitige Akzeptanz kommt nicht von heute auf morgen, die muss erlernt werden u. manchmal tut sie ganz schön weh.
Aber egal ob es um Mutter, Vater, Bruder, Partner geht....jeder Mensch hat das Recht auf seine freien Entscheidungen.
Herzlicher Gruss v. sageslaut2002!
normal ist es ganz simpel, deine Mutter ist eine Frau wie du, u. so solltest du es auch sehen. Mit eben ihren eigensten Vorstellungen, Erwartungen, Wertevorstellungen, Träumen, Verhaltensweisen usw.
Meine Mutter hätte ich auch oft schütteln können, genauso sie aber mich auch.
Sie ist der totale Familienmensch, ich überhaupt nicht.
Sie geht gerne shoppen, ich überhaupt nicht. Das kann sie so gar nicht begreifen ( Mit dir kann man nicht gemütlich einkaufen gehen, du bist wie dein Vater, rennst nur durch die Gänge ).
Sie würde Weihnachten am liebsten alle Lieben um sich haben...ich genau das Gegenteil. Weil ich Weihnachten als Konsum ansehe u. als nichts sonst.
Wir hatten noch nie auch nur irgendetwas gemeinsam, aber ständig wollte sie sich einmischen in mein Leben.
Als ich so Mitte, Ende 30 war habe ich dann zu ihr gesagt: Hör zu, uns Beiden ist klar das wir unterschiedliche Lebensvorstellungen sowie Wertevorstellungen sowie Denkweisen haben.
Wenn ich von dir einen Rat möchte spreche ich dich direkt an u. dieses u. jenes Thema lassen wir ganz Aussen vor da wir eh auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.
So schonen wir unsere Nerven.
Sie hat Jahre gebraucht um zu akzeptieren das sie aus meinem Privatleben ( Ehepartner, Scheidung, Sorgen mit meinen Söhnen, Freunde ) nichts mehr erfährt von mir u. sie mir von ihren Kaffeetantenklatsch nichts berichten muss, da mich solche Larifari - Themen nicht interessieren, mich macht es innerlich z.B. rasend, heimlich stehen mir dann schon die kleinen Nackenhärchen hoch wenn sie wieder einmal kein Interesse an aktuellen Weltgeschen hat, mir aber erzählen kann welcher alternde Sänger gerade mit welcher Wasserstoffblonden seine Ehefrau betrügt oder welche Exkollegin von ihr in Scheidung lebt oder ähnlichen Unsinn, Thema Finanzkrise z.B. für sie kein Thema ist, weil, ihr geht es ja finanziell mehr als gut, da bekomme ich innerlich Krisen u. möchte am liebsten abhauen ....u. trotzdem, auch gerade aktuell wieder, sind wir füreinander da wenn es brennt u. machen unmögliches möglich. Wir können uns 100% aufeinander verlassen.
Wir sind verschieden wie Tag u Nacht, aber wenn einem das einmal klar ist u. Grenzen gesteckt sind u. diese beidseitig akzeptiert werden, dann kommt man wunderbar miteinander klar u. seltsamerweise mit mehr Respekt wie vorher vor dem anderen.
Versuch alles lockerer zu sehen u. vermeide Themen von denen du weißt das es zwischen euch Reizthemen sind :]
Wenn dir z.B. nicht gefällt wie sie dieses Jahr Weihnachten plant bleib Daheim u. verbring eine schöne Zeit mit deinem Partner. Genau wie sie sich das Recht heraus nimmt Weihnachten zu arbeiten, freiwillig, hast du das Recht zu sagen: So möchte ich Weihnachten nicht verbringen, daher bleibe ich da wo ich bin.
Beide müßt ihr begreifen das ihr das Recht habt auf Änderungen auch mit Änderungen zu reagieren. Dazu muss man aber nicht maulen oder sauer werden, sondern einfach Bescheid geben.
Gegeneitige Akzeptanz kommt nicht von heute auf morgen, die muss erlernt werden u. manchmal tut sie ganz schön weh.
Aber egal ob es um Mutter, Vater, Bruder, Partner geht....jeder Mensch hat das Recht auf seine freien Entscheidungen.
Herzlicher Gruss v. sageslaut2002!
mir kommt es vor als wäre deine mutter das kind und du die erwachsene frau
wenn sie was zus sagen hat, so wie sag es laut beschreibt, dann soll sie gefälligst den mund aufmachen und reden. wenn ich du wäre, würde ich sagen "entweder du kommst zu MIR und du redest mit mir, erklärst mir warum du so bist und warum du dich so verhältst und was deine wünsche sind, oder ich breche den kontakt ab"
ok deine mutter hat gesundheitlich einiges mitgemacht und das wünsche ich keinem, aber dadurch hat sie noch lange nicht das recht sich so gegenüber ihren kindern zu verhalten.
ich musste mit meinem vater auch einige zeit den kontakt abbrechen. es ist mir so sehr schwer gefallen und die erste zeit hats mich innerlich zerrissen. aber ich hab mich damit auseinandergesetzt. er ließ mich nicht mein leben so leben wie ich es wollte und somit hat er auch darin nichts mehr verloren. zumindest so lange bis er endlich erwachsen wir. ER. er der erwachsen sein sollte.
ich habe mich abgenabelt, auch wenns weh tut.
das solltest du auch. zeig deiner mutter wer du bist. und entweder sie akzeptiert das oder eben nicht. dann musst du dich damit auseinandersetzen.
aja und zu ihren launen. weil die meisten hier das so runterspielen. is ja nicht so dass sie gestern gesagt hat, morgen mag ich pizza und morgen sagt sie dann neeeeee doch net....
es ist bei dir und deinem freund mit geld und unheimlich viel zeit und organisation damit verbunden. glaub mir, ich würd mich genau so aufregen und verlezt fühlen....
wenn sie was zus sagen hat, so wie sag es laut beschreibt, dann soll sie gefälligst den mund aufmachen und reden. wenn ich du wäre, würde ich sagen "entweder du kommst zu MIR und du redest mit mir, erklärst mir warum du so bist und warum du dich so verhältst und was deine wünsche sind, oder ich breche den kontakt ab"
ok deine mutter hat gesundheitlich einiges mitgemacht und das wünsche ich keinem, aber dadurch hat sie noch lange nicht das recht sich so gegenüber ihren kindern zu verhalten.
ich musste mit meinem vater auch einige zeit den kontakt abbrechen. es ist mir so sehr schwer gefallen und die erste zeit hats mich innerlich zerrissen. aber ich hab mich damit auseinandergesetzt. er ließ mich nicht mein leben so leben wie ich es wollte und somit hat er auch darin nichts mehr verloren. zumindest so lange bis er endlich erwachsen wir. ER. er der erwachsen sein sollte.
ich habe mich abgenabelt, auch wenns weh tut.
das solltest du auch. zeig deiner mutter wer du bist. und entweder sie akzeptiert das oder eben nicht. dann musst du dich damit auseinandersetzen.
aja und zu ihren launen. weil die meisten hier das so runterspielen. is ja nicht so dass sie gestern gesagt hat, morgen mag ich pizza und morgen sagt sie dann neeeeee doch net....
es ist bei dir und deinem freund mit geld und unheimlich viel zeit und organisation damit verbunden. glaub mir, ich würd mich genau so aufregen und verlezt fühlen....
Hallo Kleines Mädl
hast du die Geschichte mit deinem Vater mal aufgeschrieben? WÜrde mich interessieren.
Ich habe manchmal auch das Gefühl, dass sie sich benimmt wie ein trotziges Kind. Ich WILL, Ich mache. Vielleicht ist das ihre Art mit ihrer Gesundheit umzugehen, aber das macht dem Umgang mit ihr nicht leichter.
Ich hatte tatsächlich überlegt, einfach zu sagen: "Wir feiern Weihnachten in der Schweiz, ihr seid herzlich eingeladen."
Da wäre keiner gekommen, das ist klar. Und zur Organisation: Ja, ich muss lange vorher buchen, um Rabatte zu bekommen und mein Freund wollte eigentlich schon gebucht haben. Er fährt am 25. Abends los, kommt morgens an. 14 h Fahrtzeit. Fliegen geht nicht, weil die Flughäfen so weit weg wären und ich es nicht hinbekäme, ihn abzuholen.
Für ihn bedeutet es wirklich imensen aufwand am 26. bei uns zu sein. Und sie wollte das einfach mal so auf den 27. legen. Ich hab nur gedacht: Wie hättest du das deinem Freund beigebracht, wenn er das Ticket schon gebucht hätte.
"Du, sorry, wir feiern erst am 27. du bist umsonst von deiner Familienfeier abgehauen, und übrigens: Versuch mal am Bahnhof nen Bus zu bekommen, um die Zeit, an der du ankommst, muss meine Mutter zu ihrer Arbeit gebracht werden, ich hab kein Auto."
Auch die Tatsache, dass sie das alles als FAkt einfach vor der ganzen familie verkündet, ohne mich vorher zu informieren (-meine Schäwgerin hatte es schon gewusst), macht mich zornig.
Ich hab versucht meinen Bruder zu erreichen, aber den erwisch ich gerade nicht. Ich muss dringend mit ihm sprechen - er selber kann zwar auch echt schwierig sein, aber er kennt unsere Mutter besser als ich.
hast du die Geschichte mit deinem Vater mal aufgeschrieben? WÜrde mich interessieren.
Ich habe manchmal auch das Gefühl, dass sie sich benimmt wie ein trotziges Kind. Ich WILL, Ich mache. Vielleicht ist das ihre Art mit ihrer Gesundheit umzugehen, aber das macht dem Umgang mit ihr nicht leichter.
Ich hatte tatsächlich überlegt, einfach zu sagen: "Wir feiern Weihnachten in der Schweiz, ihr seid herzlich eingeladen."
Da wäre keiner gekommen, das ist klar. Und zur Organisation: Ja, ich muss lange vorher buchen, um Rabatte zu bekommen und mein Freund wollte eigentlich schon gebucht haben. Er fährt am 25. Abends los, kommt morgens an. 14 h Fahrtzeit. Fliegen geht nicht, weil die Flughäfen so weit weg wären und ich es nicht hinbekäme, ihn abzuholen.
Für ihn bedeutet es wirklich imensen aufwand am 26. bei uns zu sein. Und sie wollte das einfach mal so auf den 27. legen. Ich hab nur gedacht: Wie hättest du das deinem Freund beigebracht, wenn er das Ticket schon gebucht hätte.
"Du, sorry, wir feiern erst am 27. du bist umsonst von deiner Familienfeier abgehauen, und übrigens: Versuch mal am Bahnhof nen Bus zu bekommen, um die Zeit, an der du ankommst, muss meine Mutter zu ihrer Arbeit gebracht werden, ich hab kein Auto."
Auch die Tatsache, dass sie das alles als FAkt einfach vor der ganzen familie verkündet, ohne mich vorher zu informieren (-meine Schäwgerin hatte es schon gewusst), macht mich zornig.
Ich hab versucht meinen Bruder zu erreichen, aber den erwisch ich gerade nicht. Ich muss dringend mit ihm sprechen - er selber kann zwar auch echt schwierig sein, aber er kennt unsere Mutter besser als ich.
Hey Sages
deinen Beitrag sehe ich erst jetzt. Das mit den Grenzen ist ja die Sache. Sie versucht andauernd, meine zu umsegeln oder ich lasse zu, dass sie sie überschreitet.
Und wie ich das hinbekomme, wüsste ich gerne. Es kann ja nicht sein, dass ich mich immer wieder breitschlagen lasse, des lieben friedens willen und dass sie mit ihrer "Kopf durch die Wand"-Art immer wieder durchkommt. Auch wüsste ich gerne, ob sie meine Grenzen wirklich nicht sieht, versteht, oder wieder vergisst, weil SIE nicht verstehen kann, warum es mir beispielsweise nicht recht ist, mit ihr über meinen Vater zu sprechen, wenn ich davor Jahrzehntelang nur hörte, was er für ein Tyrann und Teufel sei. Und heute will sie mich nebenbei fragen, wie denn sein Schiff aussähe blabla.
Ich verstehs einfach nicht. Vielleicht muss ich das gar nicht?
deinen Beitrag sehe ich erst jetzt. Das mit den Grenzen ist ja die Sache. Sie versucht andauernd, meine zu umsegeln oder ich lasse zu, dass sie sie überschreitet.
Und wie ich das hinbekomme, wüsste ich gerne. Es kann ja nicht sein, dass ich mich immer wieder breitschlagen lasse, des lieben friedens willen und dass sie mit ihrer "Kopf durch die Wand"-Art immer wieder durchkommt. Auch wüsste ich gerne, ob sie meine Grenzen wirklich nicht sieht, versteht, oder wieder vergisst, weil SIE nicht verstehen kann, warum es mir beispielsweise nicht recht ist, mit ihr über meinen Vater zu sprechen, wenn ich davor Jahrzehntelang nur hörte, was er für ein Tyrann und Teufel sei. Und heute will sie mich nebenbei fragen, wie denn sein Schiff aussähe blabla.
Ich verstehs einfach nicht. Vielleicht muss ich das gar nicht?
Nein, dass musst du nicht verstehen, einfach, weil du es niemals verstehen kannst, weil sie anders tickt als du, hier greift wieder die gegenseitige Akzeptanz.
Ich schrieb ja, den Weg der gegenseitigen Akzeptanz zu beschreiten u. auch zu schaffen ist harte Arbeit, tut zeitweise sehr, sehr weh u. kostet Energie, aber ist er geschafft fühlt man sich viel wohler in der Gegenwart des anderen.
Du darfst keine Akzeptanz erwarten wenn du sie selber nicht lebst.
Ich sehe z.B. nirgends auch nur einen Anhaltspunkt wo deine Mutter sich kindlich verhält. Sie verhält sich nur anders als du es tun würdest in ihrer Lage.
Z.B. die Gespräche um deinen Vater die du nicht möchtest. Bis es ihr aus den Ohren wieder herauskommt wäre meine Erwiderung: Mama, kein Thema zwischen uns Beiden, gibt nur böses Blut, wollen wir Beide nicht.
Nichts anderes, auf keine Diskussion einlassen, so lange wiederholen bis eines Tages von ihr kommt: Jaja, ich weiß schon, kein Thema zwischen uns Beiden....
Dann müßt ihr Beide grinsen....
Konsequenz ist da gefragt u. Nervenstärke.
So lange wie du diese Konsequenz nicht aufzeigst sieht sie auch keinen Grund nicht wieder dieses Thema anzufangen.
Du kannst auch auf lustige Art immer wieder die Antwort geben wenn das Thema kommt: Jaja, u. weißt du noch, Oma ass auch immer gerne Erdbeertorte.
Vor lauter Verdutztheit ist dann beim ersten Mal das Thema eh erst beendet.
Konsequenz ist das A u. O.
Diese mühselige Arbeit aber lohnt sich, man geht viel freier miteinander um.
sages!
Ich schrieb ja, den Weg der gegenseitigen Akzeptanz zu beschreiten u. auch zu schaffen ist harte Arbeit, tut zeitweise sehr, sehr weh u. kostet Energie, aber ist er geschafft fühlt man sich viel wohler in der Gegenwart des anderen.
Du darfst keine Akzeptanz erwarten wenn du sie selber nicht lebst.
Ich sehe z.B. nirgends auch nur einen Anhaltspunkt wo deine Mutter sich kindlich verhält. Sie verhält sich nur anders als du es tun würdest in ihrer Lage.
Z.B. die Gespräche um deinen Vater die du nicht möchtest. Bis es ihr aus den Ohren wieder herauskommt wäre meine Erwiderung: Mama, kein Thema zwischen uns Beiden, gibt nur böses Blut, wollen wir Beide nicht.
Nichts anderes, auf keine Diskussion einlassen, so lange wiederholen bis eines Tages von ihr kommt: Jaja, ich weiß schon, kein Thema zwischen uns Beiden....
Dann müßt ihr Beide grinsen....
Konsequenz ist da gefragt u. Nervenstärke.
So lange wie du diese Konsequenz nicht aufzeigst sieht sie auch keinen Grund nicht wieder dieses Thema anzufangen.
Du kannst auch auf lustige Art immer wieder die Antwort geben wenn das Thema kommt: Jaja, u. weißt du noch, Oma ass auch immer gerne Erdbeertorte.
Vor lauter Verdutztheit ist dann beim ersten Mal das Thema eh erst beendet.
Konsequenz ist das A u. O.
Diese mühselige Arbeit aber lohnt sich, man geht viel freier miteinander um.
sages!
für mühselige arbeit gehören immer noch zwei. und so wie rupert schreibt glaub ich kaum dass ihre mutter da mitarbeitet.
ich finde ihr verhalten sehr kindisch und ignorant gegenüber ihren kindern.
@rupert
das mit meinem vater hab ich nicht hier reingeschrieben. die ganze thematik reicht mehr als 10 jahre zurück. ist viel vorgefallen und darüber zu schreiben und zu sprechen fällt mir heute noch sehr schwer.
rede, so wie sageslaut schreibt mit deiner mutter, aber wenn du merkst das kommt wirklich nix von ihrer seite, dann ist distanz einfach das beste für dich. auch wenns höllisch schmerzt. aber deine mutter muss erkennen dass sie dich mit ihrer art aus ihren leben vertreibt.
ich finde ihr verhalten sehr kindisch und ignorant gegenüber ihren kindern.
@rupert
das mit meinem vater hab ich nicht hier reingeschrieben. die ganze thematik reicht mehr als 10 jahre zurück. ist viel vorgefallen und darüber zu schreiben und zu sprechen fällt mir heute noch sehr schwer.
rede, so wie sageslaut schreibt mit deiner mutter, aber wenn du merkst das kommt wirklich nix von ihrer seite, dann ist distanz einfach das beste für dich. auch wenns höllisch schmerzt. aber deine mutter muss erkennen dass sie dich mit ihrer art aus ihren leben vertreibt.
Meine Mutter ist 2005 verstorben und ich wünschte, sie würde mich nur noch EINMAL nerven...ich würde Gott auf Knien danken, wenn ich an Deiner Stelle sein dürfte!
Hey Pheliane
ich weiß, dass andere in Situationen sind, die oft viel schwieriger sind.
Wie gesagt, meine Mutter war schwer krank, sie hat eine seltene Krankheit, die lange nicht entdeckt wurde. Führt zu fast Erblindung, Herzinfarkten, teilweiser Lähmung einer Gesichtshälfte.
Dennoch: Ich ertrage ihr Verhalten kaum und es geht mir schlecht, sobald wir uns sehen. Ich wünsche es mir wirklich anders, auch weil ich weiß, dass ich meine Mutter jeden Tag verlieren könnte.
Aber mich selber dafür aufgeben? Es geht nicht, ich bin an meiner Grenze und weiß nicht wie weiter mit ihr umgehen.
Liebe Grüße
ich weiß, dass andere in Situationen sind, die oft viel schwieriger sind.
Wie gesagt, meine Mutter war schwer krank, sie hat eine seltene Krankheit, die lange nicht entdeckt wurde. Führt zu fast Erblindung, Herzinfarkten, teilweiser Lähmung einer Gesichtshälfte.
Dennoch: Ich ertrage ihr Verhalten kaum und es geht mir schlecht, sobald wir uns sehen. Ich wünsche es mir wirklich anders, auch weil ich weiß, dass ich meine Mutter jeden Tag verlieren könnte.
Aber mich selber dafür aufgeben? Es geht nicht, ich bin an meiner Grenze und weiß nicht wie weiter mit ihr umgehen.
Liebe Grüße
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