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Meine Schwester treibt mich manchmal in den Wahnsinn

28 Antworten2'207 AufrufeGestartet von minu ·

#21
ein Kind sollte wissen, daß es nur einen Papa gibt,

ich bezweifle, daß dies hier möglich ist,

eigentlich wünsch ich dem Wesen nur, daß seine Mutter

einen festen Partner findet, der sie liebt und das Kind annimmt,

Ich denk, die Narben bei dem kleinen Wesen sind jetzt schon groß

#22
Ja das ist für ihn momentan wirklich schwierig!

Er hängt natürlich sehr an seiner Mutter..ist ja auch logisch in dieser Situation.

Man merkt ihm aber nichts an..er ist ein sehr aufgestellter junge. Er spielt viel, istr kontaktfreudig, lacht immer und weint so gut wie nie.

auch schlafen tut er prima..

ich denke, dass er bviel liebe bekommt und dies macht alles einfacher für ihn.

Ich denke auch, dass die schlimemre Zeit noch wird kommen, wenn er alles richtig verstehen wird.

ich wünsche mir auch, dass meine Schwester den Mann hat der Sie wirklich liebt und auch den kleinen!

Dies wäre für alle super aber ist es die lösung wenn sie dann soweit von uns wohnt?

bin ich zu egoistisch wenn ich nicht will,dass sie umzieht?

nvidia
#23
Egoistisch würde ich dass nicht nennen, aber du machst zu viel Sorgen um ihr und das ist selbstverständlich. Weil ihr beide sehr unterschiedlich seid und jede hat seine eigene Meinung und Vorstellung vom Leben. Du musst einfach mit ihr viel reden und gemeinsam einen Weg finden, sonst kannst du sie als Schwester verlieren, wenn ihr würdet euch nur streiten.

#24
hallo minu,

ich hab den eindruck es gibt da 2 probleme: 1. dass deine schwester ein sehr unstabiles leben führt und dich mit dem kind ziemlich beansprucht und 2. dass du so sehr an dem kind hängst, dass du sie gar nicht wegziehen lassen möchtest zu ihrem freund. das ist natürlich absolut verständlich.

was das 1. betrifft, denke es ist gut, wenn du deiner schwester klare grenzen setzt, wie sadpk sagt, hüte ihn zb. 1x pro monat.

fürs 2. wenn du denkst es ist gut für deine schwester, lass sie gehen (abgesehen davon, dass sie ja anscheinend sowieso macht was sie will), und vereinbare mit ihr, wann/wie oft ihr euch besucht...

alles gute!

#25
Ja meine Schwester hat ein sehr unstabiles Leben..

Sie hat zum Beispiel auch keine Hobbies an denen sie sich halten kann.. Sie macht nichts ausser zu arbeiten und abzuwarte bis SIe wieder zu ihrem liebsten kann.

Habe mit Ihr und ihrem besten Kolleg auch schon mit Ihr darüber gesprochen, dass Sie sich ein Hobby suchen sollte, etwas dass ihr spass macht..

Ich denke so eine Beschäftigung würde Ihrbestimmt auch gut tun..denn so denkt Sie jede Minute nur "Ach wieso kann ich nicht bei ihm sein"

ODer was denkt Ihr?

Ich weiss, wenn Sie den kleinen nicht hätte würde ich mich niemals so sehr darum kümmern wo sie wohnt..

Ich liebe ihn über alles und will dass er glücklich ist!

Mir ist bewusst, dass ich Sie ziehen lassen muss..

Ich habe einfach Angst, dass Sie wieder enttäuscht wird..wenn dies passieren würde wäre Sie wieder in einem unendlich tiefen Loch. Sie lässt sich von solchen Sachen extrem runter ziehen und ich glaube Sie greift auch schnell mal zu Betäubungsmittel um den Schmerz zu ertragen (Was Sie genau nimt weiss ich nicht, zum Glück)

Sollte ich Ihr auch helfen dort eine Wohnung zu finden oder soll ich Sie einfach mal selbst machen lassen?

Klar für den kleinen wäre es vielleicht nicht mal schlecht dort aufzuwachsen. Denn Deutsch spricht er schon und dort in dieser Stadt wird französisch gesprochen und dies wäre für Ihn wahrscheinlich super. Wer wünscht sich nicht, 2-Sprachig zu sein.

Ich weiss einifach, dass ich diese ewige ungewissheit und dieses hin und her nicht mehr aushalte. Es raubt mir den Schlaf und geht mir seeehr nah.

Momentan ist Sie von mir und unserem Vater sehr enttäuscht, dass wir es nicht unterstützen wenn Sie umziehen will und dass wir nicht verständnis zeigen, dass Sie so oft wie möglich zu ihm gehen will.

Es geht ja nicht direkt darum, dass wir dies nicht verstehen, wir haben halt einfach den Kleinen im Kopf und haben das Gefühl dass es für Ihn schöner wäre seine Mutter am Wochenende bei sich zu haben.

Ich danke euch sehr für eure Worte. Habe mir alles schon ausgedruckt, damit ich mir eure Tipps immer wieder durchlesen kann.

Besten Dank.

Eure minu

nvidia
#26
Sie hat jetzt ein Kind und ein Mann und sie träumt von eine gemeinsame Familie, dass sie alle drei zusammen leben können.

Was kannst du dagegen machen?

#27
hallo minu,

ich versteh das total, dass du dir sorgen machst und ich finde es toll, dass du sie so unterstützt (mit eurem vater zusammen), auch wenn sie damit nicht immer zufrieden ist. eine wohnung suchen helfen würde ich nicht (ausser es macht dir spass), denn sie ist erwachsen und kann das doch mit ihrem freund zusammen machen.

vielleicht kannst du versuchen 'dich selbst ein wenig abzugrenzen', damit du zumindest wieder normal schlafen kannst. damit meine ich, dass du dir ab und zu sagst, dass das ganze schlussendlich das leben deiner schwester ist und nicht dein eigenes - passiere was wolle. und du kannst das auch mit gutem gewissen tun, denn du hilfst ihr wo du kannst, aber mehr als du kannst, musst du auch nicht. verstehst du was ich sagen will?

gruss!

soleil.

#28
ja liebe petit soleil ich weiss was du mir sagen willst..und du hast vollkommen recht.

ich versuche es auch, mich davon zu distanzieren..ich helfe wenn ich kann und es für richtig halte..ich werfe ihr nicht mehr vor wenn etwas nicht gut ist..

es ist ihr leben und ihr kind und sie muss entscheiden was das richtige für sie ist...

auch wenn es mir schwer fällt das ganze mehr als zuschauer mitzuerleben, weiss ich, dass ich diesunbedingt machen muss. ich habe ja auch mein leben und wie jedre andere auch meine eigene probleme und solltemich mehr auf das konzentrieren..

naja ist halt typisch für mich..hab immer so ein helferinstinkt und handle immer ganz nach dem motto "hauptsache es geht jedem gut, egal wie ich mich dabei fühle"

muss an mir arbeiten und schauen, mich auf mein leben zu konzentrieren.

vielen dank euch allen

schlaft gut meine lieben..

eure minu

#29
iiihh ich war auch ganz lange so, immer jedem helfen, bis mich mal ne ganz gute freundin gefragt hat wozu ich das eigentlich mache. um mich als die tolle helferin zu fühlen oder um den leuten wirklich zu helfen? und dann meinte sie noch, ich sollte doch endlich mal anfangen mir selbst zu helfen. das hat gewirkt. und ich hab gemerkt, dass ich überhaupt nicht irgendwie freunde verloren hab dadurch, im gegenteil, die leute haben sich zt. sogar mehr für mich interessiert weil sie gemerkt haben, dass ich nicht immer da bin und sie nicht jederzeit ankommen und sich ausheulen können....

es ist natürlich schwierig sich von jemandem abzugrenzen, von dem mal das gefühl hat, er brauche unsere hilfe dringend. war bei mir mit meiner schwester auch so. sie war ne weile wirklich sehr depressiv und ich hatte angst, dass sie sich was antut. aber da hab ich gelernt, dass ich nichts für sie tun kann ausser zuhören wenn sie reden will und dass es schlussendlich ihr leben ist.....

geniess den schönen samstag!

soleil.

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