Muss ich mich echt dafür verändern?
10 Antworten2'071 AufrufeGestartet von daisy2012 ·
daisy2012Themenstart
Hallo zusammen¨! Ich habe eine Frage, betrifft vor allem die erfahreneren Leute unter euch und die schon etwas reifer sind, aber sind natürlich von allen gerne Antworten willkommen. Also meine Frage an euch ist, es heisst ja ständig, man soll sich selbst sein... Zu einem verstehe ich wie es gemeint ist, aber es auszuführen ist doch nicht so einfach, ich meine man wird ständig von aussen beeinflusst. Aber der Punkt ist: Es gibt gewisse Züge die ich mir selbst wünsche zu haben und eine Art wie ich sein will, was nichts mit anderen Menschen zu tun hat. Also wie ich mich selbst gerne sehen würde und wer ich sein möchte, egal was andere dazu sagen und denken. Trotzdem würde ich mich ja zu dem umformen... heisst das jetzt, dass ich mich verändere und etwas bin, dass ich gar nicht bin, oder bin das dann wirklich ich, weil dies auf meine eigenen Vorstellungen und Werten beruht?
Ist ein bischen tricky,aber freue mich auf die Antworten :D .
Einen schönen Tag wünsche ich euch ! :)
Ist ein bischen tricky,aber freue mich auf die Antworten :D .
Einen schönen Tag wünsche ich euch ! :)
Ich denke ein weitverbreitetes Missverständnis ist es, dass wir glauben, einmal ein unumstössliches Ich zu haben.
Du veränderst dich stetig. Die Person, die du vielleicht vor ein paar Jahren warst, ist zwar immer noch vorhanden, aber wahrscheinlich würdest du heute sagen, dass du nun ein anderer Mensch bist und ein anderes Ich besitzst.
Dein Ich sollte mit den Jahren doch umfassender werden und nicht einfach nur gefestigter in Meinungen und Ansichten.
Der Wunsch, dich in gewisser Hinsicht umzuformen, kommt ja auch von irgendwoher; ist Teil deines Ichs. Auch wenn die Initialzündung vielleicht von aussen kam. Irgendwo in dir muss sie auf etwas getroffen sein und hat etwas ausgelöst. Meist fühlt man doch - schwächer oder stärker -, ob der äussere Einfluss bei sich selbst auf Ablehnung oder Zustimmung trifft.
Ob andere Leute dein Ich wirklich so sehen wie du ist wiederum eine andere Frage. Meiner Meinung nach ist es unmöglich, dass das wahrgenommene Bild und das innere jemals übereinstimmen werden (ausser wenn du selbst in den Spiegel schaust).
Dieser Umstand bedeutet aber nicht, dass Menschen die dich beschreiben und deiner Meinung nach vielleicht falsch beschreiben, auch tatsächlich falsch liegen. Wahrscheinlich sehen sie - aufgrund ihrer eigenen Biographie - einen anderen Teil von dir stärker als ein anderer.
Du veränderst dich stetig. Die Person, die du vielleicht vor ein paar Jahren warst, ist zwar immer noch vorhanden, aber wahrscheinlich würdest du heute sagen, dass du nun ein anderer Mensch bist und ein anderes Ich besitzst.
Dein Ich sollte mit den Jahren doch umfassender werden und nicht einfach nur gefestigter in Meinungen und Ansichten.
Der Wunsch, dich in gewisser Hinsicht umzuformen, kommt ja auch von irgendwoher; ist Teil deines Ichs. Auch wenn die Initialzündung vielleicht von aussen kam. Irgendwo in dir muss sie auf etwas getroffen sein und hat etwas ausgelöst. Meist fühlt man doch - schwächer oder stärker -, ob der äussere Einfluss bei sich selbst auf Ablehnung oder Zustimmung trifft.
Ob andere Leute dein Ich wirklich so sehen wie du ist wiederum eine andere Frage. Meiner Meinung nach ist es unmöglich, dass das wahrgenommene Bild und das innere jemals übereinstimmen werden (ausser wenn du selbst in den Spiegel schaust).
Dieser Umstand bedeutet aber nicht, dass Menschen die dich beschreiben und deiner Meinung nach vielleicht falsch beschreiben, auch tatsächlich falsch liegen. Wahrscheinlich sehen sie - aufgrund ihrer eigenen Biographie - einen anderen Teil von dir stärker als ein anderer.
Liebe daisy,
ich oder nicht-ich... ;) sehr schönes Thema zu dem es mehr als eine Wahrheit gibt.
Wie puzzlebot schon geschrieben hat ist das Eigenbild oft anders als das Fremdbild. In kleinen Bereichen kann es sein, dass andere Menschen einen so wahrnehmen wie wir uns selbst auch wahrnehmen. Wenn wir uns z.B. selbst belügen, ist das Fremdbild treffender. Wenn wir uns verstellen, gibt es manche, die das wahre Ich trotzdem bemerken.
Auch stimme ich puzzlebot zu, dass das Leben Veränderung ist - mal mehr, mal weniger. Manche Veränderungen sind wichtig, manche sind Abwehrreaktionen. Je nachdem was einem im Leben begegnet es hinterlässt Spuren. Manchmal sind die Gründe für Veränderungen gut, manchmal schlecht.
Um um was für eine Veränderung geht es Dir?
Willst Du das Rauchen aufgeben, weil Du es willst oder andere es wollen?
Würdest Du gerne abnehmen, weil Du fitter sein möchtest, die Gesundheit leidet, der Arzt es empfohlen hat oder es am Jahresanfang als guter Vorsatz überall verkauft wird?
Willst Du einen Abschluss machen, weil Du Dich weiterentwickeln, selbständig sein möchtest oder weil Deine Eltern es von Dir erwarten?
Alles Gute, pitsch
ich oder nicht-ich... ;) sehr schönes Thema zu dem es mehr als eine Wahrheit gibt.
Wie puzzlebot schon geschrieben hat ist das Eigenbild oft anders als das Fremdbild. In kleinen Bereichen kann es sein, dass andere Menschen einen so wahrnehmen wie wir uns selbst auch wahrnehmen. Wenn wir uns z.B. selbst belügen, ist das Fremdbild treffender. Wenn wir uns verstellen, gibt es manche, die das wahre Ich trotzdem bemerken.
Auch stimme ich puzzlebot zu, dass das Leben Veränderung ist - mal mehr, mal weniger. Manche Veränderungen sind wichtig, manche sind Abwehrreaktionen. Je nachdem was einem im Leben begegnet es hinterlässt Spuren. Manchmal sind die Gründe für Veränderungen gut, manchmal schlecht.
Um um was für eine Veränderung geht es Dir?
Willst Du das Rauchen aufgeben, weil Du es willst oder andere es wollen?
Würdest Du gerne abnehmen, weil Du fitter sein möchtest, die Gesundheit leidet, der Arzt es empfohlen hat oder es am Jahresanfang als guter Vorsatz überall verkauft wird?
Willst Du einen Abschluss machen, weil Du Dich weiterentwickeln, selbständig sein möchtest oder weil Deine Eltern es von Dir erwarten?
Alles Gute, pitsch
Also erstmals vielen Dank für eure schnelle und schöne Antworten. Sie sind hilfreich und ich verstehs schon viel besser. Die Sache bei mir ist folgende: Obwohl ich schon länger dagegen ankämpfe und zum Teil Erfolgsphasen habe, falle ich dennoch immer wieder ins alte Muster zurück: Ich möchte von anderen einfach gemocht werden. Ich weiss, dass diese Einstellung nicht richtig ist (zu mal sollte jeder so gemocht werden wie er ist) aber ich schaffs einfach nicht ich selbst zu sein wenn ich auf Ablehnung stosse. Ich bekomme Panik, werde traurig, wütend und versueche dann aus dem Affekt heraus mich so zu verstellen dass ich akzeptiert bzw. nicht abgelehnt werde. Ich habe selbst schlechte Erfahrungen damit gemacht, wenn ich mich verstellt habe und da war es umso schlimmer, weil ich mich noch von mir selbst verraten gefühlt habe. Trotzdem ist meine erste Reaktion wenns ich-selbst sein schiefläuft, mich für die jeweilige Situation passend zu verstellen. Hart gesagt fühle ich mich einfach schlechter als die anderen, bzw. dass andere immer bevorzugt werden mir gegenüber... Ich kanns nicht ändern... Ich habe solchen Respekt von den Menschen die ihren eigenen Weg gehen können, dabei freundlich bleiben und trotzdem sich selbst sein können. Ich fühle mich von anderen so abhängig, auf einer emotionalen Ebene. Ich habe Angst alleine zu sein, andererseits weiss ich dass ich bald so enden werde wenn ich nicht meine eigene Persönlichkeit reifen lasse und mich ständig verstelle...
Du darfst dein Selbstbewusstsein nicht von anderen Menschen abhängig machen.
Vor dem allein sein brauchst du keine Angst zu haben. Durch Phasen des Alleinseins entwickelst du dich auch weiter, findest zu deinem Ich, wenn du so willst. Du lernst ausserdem, dass du keine Bestätigung mehr von anderen Leuten brauchst.
Früher kam ich in einen Raum und dachte, hoffentlich mögen mich die Leute hier. Heute gehe ich in einen Raum und frage mich, wen ich hier mag... Habe ich letzthin irgendwo gelesen und finde das trifft's auf den Punkt.
Wie du von ersterem zu letzterem gelangst, kann dir keiner konkret sagen. Das ist ganz individuell und da kommst du mit der Zeit schon selber drauf. Was ich noch anfügen kann, ist, dass Arroganz, Kälte, Gleichgültigkeit oder Verachtung nichts damit zu tun hat.
Man kann Menschen achten, auch wenn man sie nicht mag. Verstellen musst du dich dafür auch nicht. Sie leben ihr Leben, du deines.
Vor dem allein sein brauchst du keine Angst zu haben. Durch Phasen des Alleinseins entwickelst du dich auch weiter, findest zu deinem Ich, wenn du so willst. Du lernst ausserdem, dass du keine Bestätigung mehr von anderen Leuten brauchst.
Früher kam ich in einen Raum und dachte, hoffentlich mögen mich die Leute hier. Heute gehe ich in einen Raum und frage mich, wen ich hier mag... Habe ich letzthin irgendwo gelesen und finde das trifft's auf den Punkt.
Wie du von ersterem zu letzterem gelangst, kann dir keiner konkret sagen. Das ist ganz individuell und da kommst du mit der Zeit schon selber drauf. Was ich noch anfügen kann, ist, dass Arroganz, Kälte, Gleichgültigkeit oder Verachtung nichts damit zu tun hat.
Man kann Menschen achten, auch wenn man sie nicht mag. Verstellen musst du dich dafür auch nicht. Sie leben ihr Leben, du deines.
Hey Leute
Ich hab da so eine Frage und zwar bin ich ein relativ gefühlsvoller Mensch und wenn ich jemanden mag dann zeige ich ihm dies auch gerne. Nun habe ich bei Männern schlechte Erfahrungen damit gemacht: Zuerst, wenn ich kein Interesse zeige, sind sie sehr interessiert, sobald ich aber Interesse zeige sind sie nicht mehr dabei. Ich habe dazu auch öfters beobachtet, wie Männer den Frauen hinter her rennen, die sie nicht wollen, bzw. wie Dreck behandeln (ist umgekehrt auch so). Ich frage mich einfach ob ich mir diese Eigenschaften ev. auch aneignen soll weil ich keine Lust mehr auf Enttäuschungen habe. Man sagt immer, man soll so sein wie man eben ist, aber wenn ich die Person bin die ich bin, dann verletze ich mich nur selbst damit. Ich habe die Schnauze voll davon, von denen angehimmelt zu werden die ich nicht will und ignoriere und von denjenigen denen ich zeige das ich sie super finde verlassen werde. Ich bin ja nicht mal anhänglich oder erwarte soviel von ihnen, es ist einfach sobald ich emotionales Interesse zeige, verlieren sie plötzlich das Interesse, obwohl sie selbst z.t. sehr emotional waren.
Ich frage vorallem, weil ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, vollständig glücklich zu sein wenn ich andere verarsche und schlecht behandle, aber ich will auch nicht mehr hinhalten müssen und dann wieder Monate lang Liebeskummer haben und mich fast dafür schämen, das ich so gefühlsduselig bin und mich echt naiv fühle…
Muss ich mich echt verändern? Ich mag keine Spielchen, aber es scheint so als müsste ich es tun...
Liebe Grüsse
Ich hab da so eine Frage und zwar bin ich ein relativ gefühlsvoller Mensch und wenn ich jemanden mag dann zeige ich ihm dies auch gerne. Nun habe ich bei Männern schlechte Erfahrungen damit gemacht: Zuerst, wenn ich kein Interesse zeige, sind sie sehr interessiert, sobald ich aber Interesse zeige sind sie nicht mehr dabei. Ich habe dazu auch öfters beobachtet, wie Männer den Frauen hinter her rennen, die sie nicht wollen, bzw. wie Dreck behandeln (ist umgekehrt auch so). Ich frage mich einfach ob ich mir diese Eigenschaften ev. auch aneignen soll weil ich keine Lust mehr auf Enttäuschungen habe. Man sagt immer, man soll so sein wie man eben ist, aber wenn ich die Person bin die ich bin, dann verletze ich mich nur selbst damit. Ich habe die Schnauze voll davon, von denen angehimmelt zu werden die ich nicht will und ignoriere und von denjenigen denen ich zeige das ich sie super finde verlassen werde. Ich bin ja nicht mal anhänglich oder erwarte soviel von ihnen, es ist einfach sobald ich emotionales Interesse zeige, verlieren sie plötzlich das Interesse, obwohl sie selbst z.t. sehr emotional waren.
Ich frage vorallem, weil ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, vollständig glücklich zu sein wenn ich andere verarsche und schlecht behandle, aber ich will auch nicht mehr hinhalten müssen und dann wieder Monate lang Liebeskummer haben und mich fast dafür schämen, das ich so gefühlsduselig bin und mich echt naiv fühle…
Muss ich mich echt verändern? Ich mag keine Spielchen, aber es scheint so als müsste ich es tun...
Liebe Grüsse
Hallo!
Es kommt finde ich darauf an, um welche Phase es geht. Geht es um die Beziehung sind Spielchen und sich Verstellen natürlich fehl am Platz, entweder man liebt sich wie man ist oder eben nicht. Aber am Anfang der Kennenlern-Phase finde ich ist es ein Abwägen. Komplett verstellen ist natürlich Quatsch, und andere verarschen auch, das geht nicht lange gut und dann kommt das große Aufwachen. Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Männer es nicht mögen, wenn es gleich so offensichtlich ist, dass frau sie mag. Und hier kommt es eben drauf an, wie du es ihnen zeigst. Wenn du gleich dein komplettes Herz ausschüttest, Komplimente ohne Ende verteilst, kleine Geschenke machst, dich ständig meldest, vllt auch schon von Beziehung redest, sprich der andere irgendwie unter Druck gerät, dem ganzen zu entsprechen obwohl er erstmal ein lockeres Kennenlernen will, ja dann rennen die Männer weg. Ich bin da wohl eher wie Männer, mir wäre das auch zu viel.
Also es kommt wohl darauf an... Hatte aber auch schon einen Freund der sogar noch emotionaler war als ich, also vielleicht war einfach noch nicht der richtige Deckel für deinen Topf dabei...
LG
Es kommt finde ich darauf an, um welche Phase es geht. Geht es um die Beziehung sind Spielchen und sich Verstellen natürlich fehl am Platz, entweder man liebt sich wie man ist oder eben nicht. Aber am Anfang der Kennenlern-Phase finde ich ist es ein Abwägen. Komplett verstellen ist natürlich Quatsch, und andere verarschen auch, das geht nicht lange gut und dann kommt das große Aufwachen. Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Männer es nicht mögen, wenn es gleich so offensichtlich ist, dass frau sie mag. Und hier kommt es eben drauf an, wie du es ihnen zeigst. Wenn du gleich dein komplettes Herz ausschüttest, Komplimente ohne Ende verteilst, kleine Geschenke machst, dich ständig meldest, vllt auch schon von Beziehung redest, sprich der andere irgendwie unter Druck gerät, dem ganzen zu entsprechen obwohl er erstmal ein lockeres Kennenlernen will, ja dann rennen die Männer weg. Ich bin da wohl eher wie Männer, mir wäre das auch zu viel.
Also es kommt wohl darauf an... Hatte aber auch schon einen Freund der sogar noch emotionaler war als ich, also vielleicht war einfach noch nicht der richtige Deckel für deinen Topf dabei...
LG
Hallo zusammen!
Ich bin noch relativ jung, aber war schon 20. Ich habe extreme Probleme mich selbst zu sein, ich weiss nicht wer ich bin. Ich weiss einfach, dass ich gemocht/ geliebt werden möchte. Das heisst, dass ich mich ständig verstelle, je nachdem was ich gerade das Gefühl habe, was gut bei anderen ankommen könnte. Ich kanns irgendwie nicht mehr kontrollieren. Ich sehe eigentlich relativ gut aus, trotzdem fühle ich mich wenn ich andere hübsche Frauen sehe extrem unsicher und je nachdem würde ich mich gerne nach ihnen richten, egal ob elegant, verspielt… etc. Ich habe schon x Selbstbewusstseinsstärkene Dinge durchgezogen, es hat mir zwar geholfen, trotzdem komm ich da nicht raus. Ich fühle mich trotzdem immer schlechter als andere und es schränkt meine Lebensqualtität extrem ein. Ich habe wie keine Spontanität mehr in meinem Verhalten, es ist alles durchdacht, ein Abwägen und ich weiss einfach nicht was ich machen soll. Ich weiss nicht wer ich bin und ich weiss auch nicht wie ich mich finden kann und es dann auch einfach ausleben- mit den guten und schlechten Seiten. Aber ich weiss einfach nicht mehr weiter…
Ich bin noch relativ jung, aber war schon 20. Ich habe extreme Probleme mich selbst zu sein, ich weiss nicht wer ich bin. Ich weiss einfach, dass ich gemocht/ geliebt werden möchte. Das heisst, dass ich mich ständig verstelle, je nachdem was ich gerade das Gefühl habe, was gut bei anderen ankommen könnte. Ich kanns irgendwie nicht mehr kontrollieren. Ich sehe eigentlich relativ gut aus, trotzdem fühle ich mich wenn ich andere hübsche Frauen sehe extrem unsicher und je nachdem würde ich mich gerne nach ihnen richten, egal ob elegant, verspielt… etc. Ich habe schon x Selbstbewusstseinsstärkene Dinge durchgezogen, es hat mir zwar geholfen, trotzdem komm ich da nicht raus. Ich fühle mich trotzdem immer schlechter als andere und es schränkt meine Lebensqualtität extrem ein. Ich habe wie keine Spontanität mehr in meinem Verhalten, es ist alles durchdacht, ein Abwägen und ich weiss einfach nicht was ich machen soll. Ich weiss nicht wer ich bin und ich weiss auch nicht wie ich mich finden kann und es dann auch einfach ausleben- mit den guten und schlechten Seiten. Aber ich weiss einfach nicht mehr weiter…
Glaube das sprengt den Rahmen des Forums ein wenig, ein paar simple Tips werden da nicht wirklich weiter helfen.
Wenn Du mal völlig allein mit Dir bist, ohne andere Menschen, in absoluter Stille, ohne TV, Handy, Radio oder sonstige Ablenkung, nur mit Dir selbst und Du bist eine Weile völlig allein mit Dir. Wenn Du dann in Dich rein horchst, ist da was?
Wenn Du mal völlig allein mit Dir bist, ohne andere Menschen, in absoluter Stille, ohne TV, Handy, Radio oder sonstige Ablenkung, nur mit Dir selbst und Du bist eine Weile völlig allein mit Dir. Wenn Du dann in Dich rein horchst, ist da was?
Guest
^^^^ ich denke mal, da ist man dann das Ich Selbst.
Hallo Daisy,
mit dem Ich sein ist so ein Ding. Als ich wird man gemacht. Als Mensch kommt man zur Welt. ;) Also das Ego reift erst mit den Jahren oder man ist
Ego schon im Kindesalter an und es reift oder formt sich dann im Leben selbst. Ob man empathisch ist, tja, das liegt an den Genen. Ob man egoistisch
ist liegt auch an den Genen und an den Vorbildern.
Verändern weil es andere Menschen so wollen und einen nicht akzeptieren, weil man ist wie man ist und nicht so wie andere Menschen das erwarten, halte ich sowieso immer für falsch. Damit verleugnet man sich selbst, also in Bezug auf das >>Ich Bin<< und man macht sich unglaubwürdig.
Jeder Mensch ist sein eigenes Individuum. Jeder für sich und jeder anders. Und jeder Mensch stammt von seiner eigenen Familie ab und hat die Werte mit bekommen, die man ihn prägte in der Erziehung von Kindesbeinen an. Und er ist damit sozusagen aufgewachsen, was man selbst vorgelebt hat. Vater/Mutter haben es vorgelebt.......und auch daraus entwickelt sich das Kind .........
Du siehst, dass man das hier nicht pauschal beantworten kann, weil jeder für sich in seinem Selbst mit sich selbst ausmachen muss, was man für Andere
darstellen will.
Sein Selbst kann man niemals für andere Menschen abstellen, sein Selbst, das >>Ich bin<<, kommt immer wieder zu Tage, selbst wenn man dies vermeiden will. ich meine, es das ich bin ist angeboren und erworben.
;)
niemals zu kompliziert und für jeden, der da durchsteigt klar formuliert
starrily
Hallo Daisy,
mit dem Ich sein ist so ein Ding. Als ich wird man gemacht. Als Mensch kommt man zur Welt. ;) Also das Ego reift erst mit den Jahren oder man ist
Ego schon im Kindesalter an und es reift oder formt sich dann im Leben selbst. Ob man empathisch ist, tja, das liegt an den Genen. Ob man egoistisch
ist liegt auch an den Genen und an den Vorbildern.
Verändern weil es andere Menschen so wollen und einen nicht akzeptieren, weil man ist wie man ist und nicht so wie andere Menschen das erwarten, halte ich sowieso immer für falsch. Damit verleugnet man sich selbst, also in Bezug auf das >>Ich Bin<< und man macht sich unglaubwürdig.
Jeder Mensch ist sein eigenes Individuum. Jeder für sich und jeder anders. Und jeder Mensch stammt von seiner eigenen Familie ab und hat die Werte mit bekommen, die man ihn prägte in der Erziehung von Kindesbeinen an. Und er ist damit sozusagen aufgewachsen, was man selbst vorgelebt hat. Vater/Mutter haben es vorgelebt.......und auch daraus entwickelt sich das Kind .........
Du siehst, dass man das hier nicht pauschal beantworten kann, weil jeder für sich in seinem Selbst mit sich selbst ausmachen muss, was man für Andere
darstellen will.
Sein Selbst kann man niemals für andere Menschen abstellen, sein Selbst, das >>Ich bin<<, kommt immer wieder zu Tage, selbst wenn man dies vermeiden will. ich meine, es das ich bin ist angeboren und erworben.
;)
niemals zu kompliziert und für jeden, der da durchsteigt klar formuliert
starrily
Im Leben geht es u.a. darum, sich zu entwickeln und zu entfalten. Manchmal ist da beim entwickeln noch die eine oder andere Ueberraschung dabei. :] jedenfalls ist das nichts statisches, sondern eine sehr dynamische Angelegenheit. Wie eine Entdeckungsreise. Nimm einfach das, was gerade am meisten im Vordergrund steht. Z.B. Unsicherheit. Such Dir Vorbilder, Menschen, von denen Du lernen willst und kannst. Das hat mir persoenlich schon oft weitergeholfen.
Wenn Du v.a. von anderen gemocht werden willst, gibt es nur eins: Du musst zuerst Dich selber moegen, Dir die Bestaetigung und Wertschaetzung zukommen lassen, die Du von den anderen "brauchst". Sei grosszuegig mit Dir selber - kein Mensch ist perfekt, und jeder ist anders! Unsere Individualitaet macht uns wertvoll, und sich selber zu moegen ist der Schluessel zu wahrem Selbstvertrauen. :super:
Wenn Du v.a. von anderen gemocht werden willst, gibt es nur eins: Du musst zuerst Dich selber moegen, Dir die Bestaetigung und Wertschaetzung zukommen lassen, die Du von den anderen "brauchst". Sei grosszuegig mit Dir selber - kein Mensch ist perfekt, und jeder ist anders! Unsere Individualitaet macht uns wertvoll, und sich selber zu moegen ist der Schluessel zu wahrem Selbstvertrauen. :super:
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