nach langer Zeit durchgerungen und dennoch enorme Schuldgefühle
35 Antworten2'525 AufrufeGestartet von Mikasch ·
MikaschThemenstart
danke an alle, die sich hier Zeit nehmen den Beitrag zu lesen.
Ich habe letzte Woche mit meiner langjährigen Partnerin ziemlich abrupt Schluss gemacht. Es ging mir zwar schon länger durch den Kopf, dass ich die Beziehung nicht aufrecht erhalten möchte, aber geplant war es nicht und nach einer eher feuchtfröhlichen Nacht (auch ihrerseits), habe ich ihr gesagt, dass ich nun lieber die Beziehung aufgeben möchte.
Wir waren weit mehr als 10 Jahre zusammen, mit einem längeren Unterbruch. Aber ich merkte einfach, dass mich die Beziehung innerlich zerfressen hat. Das lag weniger an ihr, mehr an mir selbst. Probleme habe ich in mich hineingefressen, im Sinne, dass ich ja sicher genug stark sei damit umzugehen. Aber gerade im letzten halben Jahr habe ich einfach gemerkt, dass ich Probleme generell nur verdrängt habe und diese bei einem akuten Ausbruch einfach weggetrunken habe...
Für mich war klar, dass die Beziehung für mich auch eine Belastung darstellte. Vieles war einfach zu festgefahren und jeder meiner Versuche, mich hier auch ein wenig zu ändern scheiterte, wohl an mir selbst und weil ich die Ursache, auch die Beziehung, einfach nicht negieren konnte.
Wir sind damals sehr jung zusammen gekommen, sie 18, ich 19. Ich musste dann nach einer gewissen Zeit sehr viel Verantwortung, auch für sie übernehmen und uns ein Standbein verschaffen. Schlussendlich hat dies auch geklappt, und heute kann ich schon mit Stolz auf diese Zeit zurückblicken. Wir beide haben uns gegenseitig das Studium ermöglicht, und beruflich sitze gerade ich in einem festen Sattel. Sie wird bald abschliessen und hat sehr viel Potential. Eigentlich alles wunderbar, und man möchte meinen, dass ich mit meinen Problemen schon zurecht kommen müsste.
Aber irgendwie klappte das nicht, ich musste einfach feststellen, dass ich nun nicht mehr kann, physisch und psychisch machte mich das alles immer mehr kaputt und irgendwie befand ich mich in einem Teufelskreis.
Nun denn, deshalb habe ich hier einfach abrupt die Notbremse gezogen. Nicht weil ich sie nicht mehr liebe, sondern um mich selbst zu schützen und um zu lernen mit mir selbst umzugehen. Für mich klappt das auch, ich fühle mich seit der Trennung irgendwie befreit.
Nur für sie war es schon ein harter Schlag, unvermittelt und am meisten versteht sie nicht, weshalb wir meine Probleme nicht zusammen lösen können. Aber das haben wir versucht und ich konnte das nicht, fiel immer in die gleichen Muster zurück und für mich ist dies einfach kein gangbarer Weg mehr... Ich liebe sie eigentlich noch immer, aber die Liebe ist eher freundschaftlich, wir sind einen weiten Weg zusammen gegangen und das werde ich ihr auch nicht vergessen.
Ich versuchte ihr das auch alles zu erklären, irgendwie verstand sie es schon. Nur ihr geht es jetzt einfach furchtbar mies... was mich auch verletzt, weil eigentlich wollte ich sie ja nicht verletzen, nur mich schützen. Mir ist schon klar, dass ich nicht erwarten kann, dass sie das Ganze schnell überwindet und wir evtl. eine Freundschaft aufbauen könnten (was mir sehr viel wert wäre). Ich versuche auch, ihr nicht allzu viel über den Weg zu laufen, ich denke meine Anwesenheit verletzt sie.
Nur... irgendwie habe ich auch den Zeitpunkt doof gewählt... Wir sind erst kürzlich umgezogen, in eine schöne neue Wohnung. Im Moment (was sich aber bald ändern kann), fehlen auch die Mittel ihr gleich eine eigene Wohnung zu ermöglichen. Sie kennt in der neuen Stadt auch nicht viele Leute, ausser Freunde von mir. Sie ist wohl sehr einsam...
Ich weiss einfach nicht, wie ich ihr, wenn überhaupt, helfen kann. Ich versuche ihr so wenig über den Weg zu laufen wie möglich, da mich ihre Trauer selbst enorm runterzieht. Nur möchte ich, dass sie bald wieder ein wenig Lebensfreude entwickelt. Spreche ich mit ihr, kommt viel zynisches, was ich verstehen kann und hier auch nicht weiter darauf eingehe. Ich möchte sie nicht provozieren.
Irgendwie fühle ich mich als Verräter, aber dennoch merke ich für mich selbst, dass ich den Schritt machen musste, für mich selbst und damit ich lerne mit mir selbst zu leben. Denn solange ich das nicht kann werde ich wohl immer in die gleichen Muster fallen. Dennoch möchte ich, dass sie schnell einen Weg zurück zur Freude findet.
Und nein, es gab keine Andere (einen Flirt höchstens, der aber weder Grund noch Anlass war) und wir haben auch keine Kinder. Ich denke, wenn ich noch weiter so in der Beziehung gelebt hätte, dann wäre ich zu Grunde gegangen. Aber dennoch hoffe ich, dass sie schnell einen Weg findet damit umzugehen. Ich würde sie hier gerne unterstützen, auch wenn ich weiss, dass ich das nicht wirklich kann, wenn sie es nicht zulässt. Wie kann sie lernen damit umzugehen? Ich ertrage es kaum sie so leiden zu sehen und befürchte, dass ich aus Mitleid wieder in die Beziehung zurückfallen könnte... Das ist auch schon geschehen vor längerer Zeit und hat meine Probleme nur verstärkt.
Klar, einen Trennung auch örtlich wäre optimal, aber im Moment nicht möglich, vlt. in 3-4 Monaten. Die neue Wohnung möchte ich nicht aufgeben, solange gilt es durchzuhalten. Wie kann man dies vernünftig schaffen?
(Sorry für die Redundanz im Text, es ist ziemlich schwierig auszudrücken was ich fühle im Moment)
Ich habe letzte Woche mit meiner langjährigen Partnerin ziemlich abrupt Schluss gemacht. Es ging mir zwar schon länger durch den Kopf, dass ich die Beziehung nicht aufrecht erhalten möchte, aber geplant war es nicht und nach einer eher feuchtfröhlichen Nacht (auch ihrerseits), habe ich ihr gesagt, dass ich nun lieber die Beziehung aufgeben möchte.
Wir waren weit mehr als 10 Jahre zusammen, mit einem längeren Unterbruch. Aber ich merkte einfach, dass mich die Beziehung innerlich zerfressen hat. Das lag weniger an ihr, mehr an mir selbst. Probleme habe ich in mich hineingefressen, im Sinne, dass ich ja sicher genug stark sei damit umzugehen. Aber gerade im letzten halben Jahr habe ich einfach gemerkt, dass ich Probleme generell nur verdrängt habe und diese bei einem akuten Ausbruch einfach weggetrunken habe...
Für mich war klar, dass die Beziehung für mich auch eine Belastung darstellte. Vieles war einfach zu festgefahren und jeder meiner Versuche, mich hier auch ein wenig zu ändern scheiterte, wohl an mir selbst und weil ich die Ursache, auch die Beziehung, einfach nicht negieren konnte.
Wir sind damals sehr jung zusammen gekommen, sie 18, ich 19. Ich musste dann nach einer gewissen Zeit sehr viel Verantwortung, auch für sie übernehmen und uns ein Standbein verschaffen. Schlussendlich hat dies auch geklappt, und heute kann ich schon mit Stolz auf diese Zeit zurückblicken. Wir beide haben uns gegenseitig das Studium ermöglicht, und beruflich sitze gerade ich in einem festen Sattel. Sie wird bald abschliessen und hat sehr viel Potential. Eigentlich alles wunderbar, und man möchte meinen, dass ich mit meinen Problemen schon zurecht kommen müsste.
Aber irgendwie klappte das nicht, ich musste einfach feststellen, dass ich nun nicht mehr kann, physisch und psychisch machte mich das alles immer mehr kaputt und irgendwie befand ich mich in einem Teufelskreis.
Nun denn, deshalb habe ich hier einfach abrupt die Notbremse gezogen. Nicht weil ich sie nicht mehr liebe, sondern um mich selbst zu schützen und um zu lernen mit mir selbst umzugehen. Für mich klappt das auch, ich fühle mich seit der Trennung irgendwie befreit.
Nur für sie war es schon ein harter Schlag, unvermittelt und am meisten versteht sie nicht, weshalb wir meine Probleme nicht zusammen lösen können. Aber das haben wir versucht und ich konnte das nicht, fiel immer in die gleichen Muster zurück und für mich ist dies einfach kein gangbarer Weg mehr... Ich liebe sie eigentlich noch immer, aber die Liebe ist eher freundschaftlich, wir sind einen weiten Weg zusammen gegangen und das werde ich ihr auch nicht vergessen.
Ich versuchte ihr das auch alles zu erklären, irgendwie verstand sie es schon. Nur ihr geht es jetzt einfach furchtbar mies... was mich auch verletzt, weil eigentlich wollte ich sie ja nicht verletzen, nur mich schützen. Mir ist schon klar, dass ich nicht erwarten kann, dass sie das Ganze schnell überwindet und wir evtl. eine Freundschaft aufbauen könnten (was mir sehr viel wert wäre). Ich versuche auch, ihr nicht allzu viel über den Weg zu laufen, ich denke meine Anwesenheit verletzt sie.
Nur... irgendwie habe ich auch den Zeitpunkt doof gewählt... Wir sind erst kürzlich umgezogen, in eine schöne neue Wohnung. Im Moment (was sich aber bald ändern kann), fehlen auch die Mittel ihr gleich eine eigene Wohnung zu ermöglichen. Sie kennt in der neuen Stadt auch nicht viele Leute, ausser Freunde von mir. Sie ist wohl sehr einsam...
Ich weiss einfach nicht, wie ich ihr, wenn überhaupt, helfen kann. Ich versuche ihr so wenig über den Weg zu laufen wie möglich, da mich ihre Trauer selbst enorm runterzieht. Nur möchte ich, dass sie bald wieder ein wenig Lebensfreude entwickelt. Spreche ich mit ihr, kommt viel zynisches, was ich verstehen kann und hier auch nicht weiter darauf eingehe. Ich möchte sie nicht provozieren.
Irgendwie fühle ich mich als Verräter, aber dennoch merke ich für mich selbst, dass ich den Schritt machen musste, für mich selbst und damit ich lerne mit mir selbst zu leben. Denn solange ich das nicht kann werde ich wohl immer in die gleichen Muster fallen. Dennoch möchte ich, dass sie schnell einen Weg zurück zur Freude findet.
Und nein, es gab keine Andere (einen Flirt höchstens, der aber weder Grund noch Anlass war) und wir haben auch keine Kinder. Ich denke, wenn ich noch weiter so in der Beziehung gelebt hätte, dann wäre ich zu Grunde gegangen. Aber dennoch hoffe ich, dass sie schnell einen Weg findet damit umzugehen. Ich würde sie hier gerne unterstützen, auch wenn ich weiss, dass ich das nicht wirklich kann, wenn sie es nicht zulässt. Wie kann sie lernen damit umzugehen? Ich ertrage es kaum sie so leiden zu sehen und befürchte, dass ich aus Mitleid wieder in die Beziehung zurückfallen könnte... Das ist auch schon geschehen vor längerer Zeit und hat meine Probleme nur verstärkt.
Klar, einen Trennung auch örtlich wäre optimal, aber im Moment nicht möglich, vlt. in 3-4 Monaten. Die neue Wohnung möchte ich nicht aufgeben, solange gilt es durchzuhalten. Wie kann man dies vernünftig schaffen?
(Sorry für die Redundanz im Text, es ist ziemlich schwierig auszudrücken was ich fühle im Moment)
Lieber Mikasch,
doch- du hast dich gut erklärt, sehr gut sogar.
Du bist an einen Punkt in deinem Leben angelangt, wo du dich in den Mittelpunkt gestellt hast und dich ganz offenkundig gefragt hast "Wie geht es mir?". Die Antwort war und ist - im ersten Moment - erschütternd: es geht mir scheiße.
Du hast, so lese ich es raus und so kommst du auch rüber, viel probiert, viel getan und noch viel mehr bewirkt; für sie, für euch.
Und nun bist du dran. Du, Mikasch, du!!!!
Und das ist genau richtig und absolut in Ordnung.
Ich kann mir vorstellen, dass du dich um sie sorgst und das ist ein wichtiges und gutes Gefühl, denn es zeigt, dass du mitfühlend bist und kein Ignorant.
Aber Vorsicht! Die Grenze zu "Ich opfere mich" ist fließend!
Mikasch, du hast gespürt, dass es nun an der Zeit ist, deine Wünsche und Träume zu leben, du willst dich verändern, du willst dich leben. Dein Gefühl sagt dir, dass du das ohne sie möchtest.
Du hast dich fairerweise getrennt...mehr kannst du für sie (solange der Schmerz der Trennung da ist) erstmal nicht tun. Lass sie in Ruhe, gehe ihr aus dem Weg, ziehe dich aus ihrem Umfeld zurück.
Nimm deine letzte Kraft und kümmere dich um dich. Ich glaube, das ist ganz wichtig, damit du wieder Ressourcen aufbauen kannst.
Ich wünsche dir sehr, dass du auf dich Acht gibst,
cure
doch- du hast dich gut erklärt, sehr gut sogar.
Du bist an einen Punkt in deinem Leben angelangt, wo du dich in den Mittelpunkt gestellt hast und dich ganz offenkundig gefragt hast "Wie geht es mir?". Die Antwort war und ist - im ersten Moment - erschütternd: es geht mir scheiße.
Du hast, so lese ich es raus und so kommst du auch rüber, viel probiert, viel getan und noch viel mehr bewirkt; für sie, für euch.
Und nun bist du dran. Du, Mikasch, du!!!!
Und das ist genau richtig und absolut in Ordnung.
Ich kann mir vorstellen, dass du dich um sie sorgst und das ist ein wichtiges und gutes Gefühl, denn es zeigt, dass du mitfühlend bist und kein Ignorant.
Aber Vorsicht! Die Grenze zu "Ich opfere mich" ist fließend!
Mikasch, du hast gespürt, dass es nun an der Zeit ist, deine Wünsche und Träume zu leben, du willst dich verändern, du willst dich leben. Dein Gefühl sagt dir, dass du das ohne sie möchtest.
Du hast dich fairerweise getrennt...mehr kannst du für sie (solange der Schmerz der Trennung da ist) erstmal nicht tun. Lass sie in Ruhe, gehe ihr aus dem Weg, ziehe dich aus ihrem Umfeld zurück.
Nimm deine letzte Kraft und kümmere dich um dich. Ich glaube, das ist ganz wichtig, damit du wieder Ressourcen aufbauen kannst.
Ich wünsche dir sehr, dass du auf dich Acht gibst,
cure
Ich kann mir vorstellen, dass du dich um sie sorgst und das ist ein wichtiges und gutes Gefühl, denn es zeigt, dass du mitfühlend bist und kein Ignorant.Aber Vorsicht! Die Grenze zu "Ich opfere mich" ist fließend!In den letzten Jahren habe ich mich sozusagen geopfert, aus vermeintlicher Stärke heraus... Aber wirklich stark war ich im Nachhinein gesehen eigentlich nie. Diese Erkenntnis hat mich auch zum Schritt der Trennung bewogen. Damit muss ich endlich lernen umzugehen, ich darf und muss auch mal mich in den Mittelpunkt stellen. Das war auch beruflich so und auch sonst in meinem privaten Umfeld. Wenn man bedenkt, was mir das alles für Probleme gebracht hat, ist es schon unglaublich dass ich das Problem nicht früher erkannt habe.
Nur Erkenntnis allein reicht oft halt nicht. Damit ich das hinkriege, muss ich nun mal selbst mit mir zu leben lernen, Dinge halt mal offen ansprechen, welche ich früher aus vermeintlicher Stärke hingenommen habe.
Brutal ist halt, dass ich eine eigentlich geliebte Person verletzen musste. Meine einzige Angst ist halt, dass ich in einem schwachen Moment umfalle. Das meine ehemalige Partnerin sich zur Zeit nichts mehr wünscht, als dass ich zu ihr zurückkehre, macht die Sache hier eher schwierig. Ich hoffe nur, dass sie sich an meine Bitte hält und nichts in diese Richtung versucht.
Ja, ich kenne das. Ich musste meinen Ex-Freund auch verletzen. Das ist so udn lässt sich auch nicht beschönigen.
Mir hat sehr geholfen, mich immer wieder zu fragen: was ist die Alternative? Es gab keine. Ich wollte die Trennung und eine Trennung kann ich nun mal nicht WIRKLICH vollziehen, ohne den anderen auf irgendeine Art und Weise zu verletzen.
Ich bin mir wichtiger, ich muss und möchte mir wichtiger sein.
Ich hoffe, dass du das irgendwann noch mehr sehen kannst...
Wenn du wieder mit ihr zusammen kommst, dann wirst du sie in nicht allzu langer Zeit wieder verletzen. Und irgendwann werdet ihr nicht mehr "im Guten" miteinander umgehen können, weil ihr euch so sehr verletzt habt, dass es erstmal für lange Zeit nicht mehr zu vergeben scheint.
Gib dir die Chance, dich zu verändern, indem du durch die Trauer und den Schmerz hindurchgehst und für dich begreifst, was dir wichtig ist.
Und gib ihr die Chance, alles zu verarbeiten, sich zu sortieren und bald wieder aufzustehen...ohne dich.
Wenn du sie unterstützt bei ihrer Trauerarbeit oder gar wieder mit ihr zusammen kommst, weil du es nicht erträgst, jemanden zu verletzen um selbst zu wachsen, dann...wirst du noch einen noch längeren und unweit qualvolleren Weg vor dir haben.
Mir hat sehr geholfen, mich immer wieder zu fragen: was ist die Alternative? Es gab keine. Ich wollte die Trennung und eine Trennung kann ich nun mal nicht WIRKLICH vollziehen, ohne den anderen auf irgendeine Art und Weise zu verletzen.
Ich bin mir wichtiger, ich muss und möchte mir wichtiger sein.
Ich hoffe, dass du das irgendwann noch mehr sehen kannst...
Wenn du wieder mit ihr zusammen kommst, dann wirst du sie in nicht allzu langer Zeit wieder verletzen. Und irgendwann werdet ihr nicht mehr "im Guten" miteinander umgehen können, weil ihr euch so sehr verletzt habt, dass es erstmal für lange Zeit nicht mehr zu vergeben scheint.
Gib dir die Chance, dich zu verändern, indem du durch die Trauer und den Schmerz hindurchgehst und für dich begreifst, was dir wichtig ist.
Und gib ihr die Chance, alles zu verarbeiten, sich zu sortieren und bald wieder aufzustehen...ohne dich.
Wenn du sie unterstützt bei ihrer Trauerarbeit oder gar wieder mit ihr zusammen kommst, weil du es nicht erträgst, jemanden zu verletzen um selbst zu wachsen, dann...wirst du noch einen noch längeren und unweit qualvolleren Weg vor dir haben.
Ich sehe das eigentlich genauso wie du. Im Moment bin ich ja bei klarem Verstand ;-) Es wird halt schwierig wenn sie dann weinend vor mir stehen wird und mich anflehen wird, dass wir es doch nochmals versuchen sollen. Und ich meine Probleme doch zusammen mit ihr in den Griff kriegen könnte. Denn sie sieht durchaus alternativen zu meiner Entscheidung.
Für mich ist dies aber kein gangbarer Weg, wir haben dies zu oft versucht als dass das für mich noch eine Alternative wäre. Es ist ja nicht so, dass ich mir in Zukunft gar nicht mehr vorstellen kann, dass wir wieder zusammen kommen könnten, ich liebe sie ja und die Beziehung war nicht wirklich schlecht. Versprochen oder gesagt habe ich ihr hier auch nichts und ich erhoffe es mir im Moment auch nicht. Wichtig ist für mich im Moment einzig, dass ich mich selbst in den Griff kriegen kann, und ich merke hier selbst, dass mir die Trennung eigentlich sehr gut tut, es war wie eine Befreiung und für mich selbst auch das Zugeständnis endlich mal auf mich selbst schauen zu dürfen. Ich habe bisher immer nur Verantwortung für andere inkl. meiner Partnerin übernommen… Nun muss ich halt auch mal Verantwortung für mich selbst übernehmen und das geht meiner Meinung nach nicht anders.
Im Moment habe ich nicht das Gefühl, dass ich schwach werden könnte. Aber eine latente Angst ist hier halt schon vorhanden. In der Vergangenheit wurde ich auch mal immer wieder schwach. Insofern sehe ich auch das Forum hier als Weg mich selbst in die Pflicht zu nehmen, was das angeht.
Blöd ist einfach auch, dass ich die Trennung auch noch meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten beibringen muss. Die werden null Verständnis zeigen. Von aussen gesehen war es ja eine Traumbeziehung, die sich alle nur wünschen würden. Und selbst mit den Problemen, die ich selbst hatte, wäre es für viele immer noch eine wunderbare Sache. Einfach für mich nicht…
Aber Erkenntnis ist ja immer der erste Schritt zur Besserung.
Ich hoffe nur, sie kommt schnell rüber hinweg… Es schmerzt halt sie leider zu sehen, sie ist ein guter Mensch und hat das auch eigentlich nicht verdient und hat auch selbst sehr wenig damit zu tun, dass es mir einfach übel ging…
Naja, die Welt dreht sich weiter und es werden sicher auch für sie bessere Zeiten kommen.
Für mich ist dies aber kein gangbarer Weg, wir haben dies zu oft versucht als dass das für mich noch eine Alternative wäre. Es ist ja nicht so, dass ich mir in Zukunft gar nicht mehr vorstellen kann, dass wir wieder zusammen kommen könnten, ich liebe sie ja und die Beziehung war nicht wirklich schlecht. Versprochen oder gesagt habe ich ihr hier auch nichts und ich erhoffe es mir im Moment auch nicht. Wichtig ist für mich im Moment einzig, dass ich mich selbst in den Griff kriegen kann, und ich merke hier selbst, dass mir die Trennung eigentlich sehr gut tut, es war wie eine Befreiung und für mich selbst auch das Zugeständnis endlich mal auf mich selbst schauen zu dürfen. Ich habe bisher immer nur Verantwortung für andere inkl. meiner Partnerin übernommen… Nun muss ich halt auch mal Verantwortung für mich selbst übernehmen und das geht meiner Meinung nach nicht anders.
Im Moment habe ich nicht das Gefühl, dass ich schwach werden könnte. Aber eine latente Angst ist hier halt schon vorhanden. In der Vergangenheit wurde ich auch mal immer wieder schwach. Insofern sehe ich auch das Forum hier als Weg mich selbst in die Pflicht zu nehmen, was das angeht.
Blöd ist einfach auch, dass ich die Trennung auch noch meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten beibringen muss. Die werden null Verständnis zeigen. Von aussen gesehen war es ja eine Traumbeziehung, die sich alle nur wünschen würden. Und selbst mit den Problemen, die ich selbst hatte, wäre es für viele immer noch eine wunderbare Sache. Einfach für mich nicht…
Aber Erkenntnis ist ja immer der erste Schritt zur Besserung.
Ich hoffe nur, sie kommt schnell rüber hinweg… Es schmerzt halt sie leider zu sehen, sie ist ein guter Mensch und hat das auch eigentlich nicht verdient und hat auch selbst sehr wenig damit zu tun, dass es mir einfach übel ging…
Naja, die Welt dreht sich weiter und es werden sicher auch für sie bessere Zeiten kommen.
Hast du keine Torschlusspanik? Ich finde es unheimlich mutig und stark von dir, so eine Entscheidung zu fällen. Viele Menschen bleiben in einer unerfüllten Beziehung, weil sie Angst vorm Alleinesein und davor, keinen Partner mehr zu finden. Deshalb: *Hut ab*
Hmm, dass du versuchst, ihr aus dem Weg zu gehen, finde ich gescheit. Schließlich würds jetzt noch absolut nichts bringen, zu versuchen, eine Freundschaft aufzubauen. Dazu ist sie wohl noch viel zu verletzt und hängt auch noch vielzusehr an dir. Am besten hilfst du ihr wohl damit, sie in Ruhe zu lassen und dort, wo sie dich wirklich braucht und wo auch die Motive stimmen - also keine Schuldgefühle einreden lassen oder dich wieder auf Zugeständnisse einlassen - ihr beizustehen. Ansonsten kannst du wohl nicht mehr machen, als ihr und dir einfach Zeit zu geben.
Hmm, dass du versuchst, ihr aus dem Weg zu gehen, finde ich gescheit. Schließlich würds jetzt noch absolut nichts bringen, zu versuchen, eine Freundschaft aufzubauen. Dazu ist sie wohl noch viel zu verletzt und hängt auch noch vielzusehr an dir. Am besten hilfst du ihr wohl damit, sie in Ruhe zu lassen und dort, wo sie dich wirklich braucht und wo auch die Motive stimmen - also keine Schuldgefühle einreden lassen oder dich wieder auf Zugeständnisse einlassen - ihr beizustehen. Ansonsten kannst du wohl nicht mehr machen, als ihr und dir einfach Zeit zu geben.
Hast du keine Torschlusspanik?Ne, das eigentlich nicht. Im Moment möchte ich nicht wirklich gleich eine neue Beziehung, auch keine Affäre oder so. Das wäre für mich im Moment nicht wirklich hilfreich. Das wäre nur wieder eine Art der Ablenkung und Nichtkonfrontation, wie ich es immer veranstaltet habe.
Später würde ich gerne mal wieder ein Beziehung haben und habe hier auch nicht soo Panik jemand finden zu können. Evtl. klappt es ja auch wieder mit der Ex, wenn es denn sein soll.
Es ist meine Ex, die denkt, dass sie nie wieder jemanden finden kann der passt. Sie ist eine starke Frau und denkt, dass Männer sich vor ihr fürchten ;) Ich wünschte mir, sie würde mich nicht so auf ein Podest stellen, wie sie es immer gemacht hat. Das tut ihr nicht gut und tat mir nie gut...
Im Moment möchte ich einfach mal lernen die Verantwortung für mich und mein Leben zu haben und auf meine Bedürfnisse zu achten.
Jaah, hört sich gut an. Und ich geb dir vollkommen Recht, dass eine neue Beziehung, dein Vorhaben ad absurdum führen würde.
Wie gesagt, bleib standhaft und schau, was dir deine neue Freiheit für Erfahrungen mit dir selber bringt. Finde ich wirklich gut, dass du dich nach so langer Zeit und sovielen Überlegungen dazu durchgerungen hast und das auch wirklich versuchst nun zu leben. Irgendwann ist es nämlich zu spät und man ist unglücklich und gibt Gott und der Welt dafür die Schuld, obwohl man einfach nur den rechtzeitigen Ausstieg verpasst hat, der nötig gewesen wäre, um wirklich zu begreifen, wo man steht und was man will.
Und was deine Schuldgefühle betrifft, kann ich gut verstehen, aber da werdet ihr wohl durch müssen. Jeder den größten Teil davon für sich und auf seine eigene Weise.
Wie gesagt, bleib standhaft und schau, was dir deine neue Freiheit für Erfahrungen mit dir selber bringt. Finde ich wirklich gut, dass du dich nach so langer Zeit und sovielen Überlegungen dazu durchgerungen hast und das auch wirklich versuchst nun zu leben. Irgendwann ist es nämlich zu spät und man ist unglücklich und gibt Gott und der Welt dafür die Schuld, obwohl man einfach nur den rechtzeitigen Ausstieg verpasst hat, der nötig gewesen wäre, um wirklich zu begreifen, wo man steht und was man will.
Und was deine Schuldgefühle betrifft, kann ich gut verstehen, aber da werdet ihr wohl durch müssen. Jeder den größten Teil davon für sich und auf seine eigene Weise.
genau heute Abend war wieder so ein Abend, wo es mich unglaublich geschmerzt hat sie zu sehen. Ich war schon aus dem Haus, in der Hoffnung, dass ich ihr aus dem Weg gehen konnte... Nach 5 Minuten kam sie mir auf der Strasse entgegen und als sie mich sah, hat sie gleich losgeheult...
Es ist schwierig, sie so zu sehen... unglaublich schmerzhaft und ich fühle mich in dem Moment dermassen als Verräter, dass ich gerne alles rückgängig machen würde.
Ich werde mal schauen, dass ich dieses Wochenende einfach mal arbeiten gehen werde, einfach damit sie mich nicht immer um sich herum hat. Glücklicherweise ist immerhin unsere Wohnung sehr gross, so dass man sich doch gut aus dem Weg gehen kann.
Aber diese Momente, es sind genau diese die es mir so schwer machen und vor denen ich mich fürchte. Ich würde sie am liebsten gleich in den Arm nehmen, trösten und wieder alles rückgängig machen. Nur ich weiss, dass ich dann wieder im gleichen Mist stecke, der war. Genau das hatten wir früher.
Im Moment fühle ich mich noch genug stark, aber es ist kaum auszuhalten sie so zu sehen. Ich hoffe sehr, dass ich bald schauen kann, dass sie sich ein eigene Wohnung leisten kann (selbst hat sie die Mittel halt noch nicht und was das finanzielle angeht, so macht es mir nichts aus und vielleicht ergibt sich hier bald was, ich hoffe es sehr). Ich möchte es ihr doch nur so einfach wie möglich machen dass Ganze zu überwinden... Tja, aber der einfachste Weg dazu habe ich verschlossen...
Es ist schwierig, sie so zu sehen... unglaublich schmerzhaft und ich fühle mich in dem Moment dermassen als Verräter, dass ich gerne alles rückgängig machen würde.
Ich werde mal schauen, dass ich dieses Wochenende einfach mal arbeiten gehen werde, einfach damit sie mich nicht immer um sich herum hat. Glücklicherweise ist immerhin unsere Wohnung sehr gross, so dass man sich doch gut aus dem Weg gehen kann.
Aber diese Momente, es sind genau diese die es mir so schwer machen und vor denen ich mich fürchte. Ich würde sie am liebsten gleich in den Arm nehmen, trösten und wieder alles rückgängig machen. Nur ich weiss, dass ich dann wieder im gleichen Mist stecke, der war. Genau das hatten wir früher.
Im Moment fühle ich mich noch genug stark, aber es ist kaum auszuhalten sie so zu sehen. Ich hoffe sehr, dass ich bald schauen kann, dass sie sich ein eigene Wohnung leisten kann (selbst hat sie die Mittel halt noch nicht und was das finanzielle angeht, so macht es mir nichts aus und vielleicht ergibt sich hier bald was, ich hoffe es sehr). Ich möchte es ihr doch nur so einfach wie möglich machen dass Ganze zu überwinden... Tja, aber der einfachste Weg dazu habe ich verschlossen...
Das heißt, du würdest sie sowohl finanziell als auch organisatorisch bei der neuen Wohnung unterstützen?
Wenn jaah, dann würd ich das jetzt mal zuerst in Angriff nehmen. Je länger ihr zusammenwohnt, desto mehr verunmöglicht sich das "sich von dir lösen" und dein Versuch nicht nachzugeben.
Ich würde die Gedanken, die darum kreisen, wie du ihr am besten helfen kannst, darauf lenken, Wege zu suchen, die eben nicht wieder in einer Reunion enden. Sprich, wenn sie dir entgegenkommt und heult und du merkst, dass dir dein Instinkt, deine Gefühle sagen, das beste wäre es, sie zu umarmen, dann halt kurz inne, entsinn dich einer anderen Möglichkeit solchen Weinerein zu begegnen - und ratsam wärs, sich solche Möglichkeiten zu überlegen, bevor sie dir weinend gegenübersteht, sonst is man meistens sehr hilflos und überfordert - und versuch das dann auch so zu machen. Vielleicht in dem du ihr in Erinnerung rufst, dass du ihr dennoch versuchst beizustehen, aber dass es im Moment wohl nicht viel bringen wird, wenn ihr euch körperlich nahe seid. Also zeig ihr, dass du da bist, dass dieses Dasein aber auf einer anderen Ebene spielt als der Beziehungsebene.
Wenn jaah, dann würd ich das jetzt mal zuerst in Angriff nehmen. Je länger ihr zusammenwohnt, desto mehr verunmöglicht sich das "sich von dir lösen" und dein Versuch nicht nachzugeben.
Ich würde die Gedanken, die darum kreisen, wie du ihr am besten helfen kannst, darauf lenken, Wege zu suchen, die eben nicht wieder in einer Reunion enden. Sprich, wenn sie dir entgegenkommt und heult und du merkst, dass dir dein Instinkt, deine Gefühle sagen, das beste wäre es, sie zu umarmen, dann halt kurz inne, entsinn dich einer anderen Möglichkeit solchen Weinerein zu begegnen - und ratsam wärs, sich solche Möglichkeiten zu überlegen, bevor sie dir weinend gegenübersteht, sonst is man meistens sehr hilflos und überfordert - und versuch das dann auch so zu machen. Vielleicht in dem du ihr in Erinnerung rufst, dass du ihr dennoch versuchst beizustehen, aber dass es im Moment wohl nicht viel bringen wird, wenn ihr euch körperlich nahe seid. Also zeig ihr, dass du da bist, dass dieses Dasein aber auf einer anderen Ebene spielt als der Beziehungsebene.
Das heißt, du würdest sie sowohl finanziell als auch organisatorisch bei der neuen Wohnung unterstützen?ja, das würde ich. Es ist hier keine Frage des Willens, mehr des Könnens. Vieles hängt dabei von morgen ab, wenn da im Geschäft alles gut läuft, werde ich bald einen gewissen Spielraum bekommen, der mir das ermöglichen würde. Und es wäre gerade für sie das Beste, wenn sie mich nicht jeden Tag sehen müsste. Es würde vieles erleichtern.
Es ist ja nicht so, dass sie dies nicht selbst tun könnte, wenn sie könnte. Aber da sie noch studiert und nebenbei Teilzeit arbeitet, kann sie sich nicht selbst eine Wohnung leisten. Und billig ist es ja auch nicht zwei Wohnungen zu finanzieren.
Drückt einfach mal die Daumen, dass ich das Morgen hinkriege wie erhofft, die Zeichen stehen eigentlich gut.
und? So gelaufen, wie du dir das erwartet hast?
und? So gelaufen, wie du dir das erwartet hast?ja, eigentlich schon, aber die definitive Entscheidung erhalte ich diese oder nächste Woche. Soviel Geduld muss noch sein ;)
Das Wochenende war einfach sonst ein wenig anstrengend... Irgendwie geht es besser mit meiner Ex-Partnerin. Sie ist zwar immer noch furchtbar traurig, aber sie redet immerhin wieder mit mir. Ich hoffe nur, dass sie sich nicht allzu viele Hoffnungen macht, auch wenn ich ihr klar gesagt habe, dass ich im Moment einfach nicht mehr will und nicht weiss, was die Zukunft bringt.
Ist einfach schwierig sowas, auch wenn es sicher der richtige Weg für mich ist.
Jaah, ich find auch, es ist wichtig, dass du ihr ganz klar zeigst, was Sache ist. Auch wenn sich wieder Gespräche und vllt sogar das eine oder andere Treffen ergibt, solltest du ihr signalisieren, dass das nichts mit einer Wiederaufnahme der Beziehung zu tun hat.
Was ich mich frage: Wenn du sagst, dass dus dir im Moment nicht vorstellen kannst, heißt das dann, dass du für die Zukunft doch wieder eine Chance siehst? Und hast du ihr das so gesagt? Wenn jaah, macht sie sich dann nicht schlecklich Hoffnungen?
Was ich mich frage: Wenn du sagst, dass dus dir im Moment nicht vorstellen kannst, heißt das dann, dass du für die Zukunft doch wieder eine Chance siehst? Und hast du ihr das so gesagt? Wenn jaah, macht sie sich dann nicht schlecklich Hoffnungen?
also ich habe ihr klar gesagt, dass ich im Moment keine Beziehung mehr führen will und dass es sinnlos wäre sich hier Hoffnungen zu machen. Was in ein paar Jahren oder Monaten sein wird, kann ich nicht voraussehen. Aber für mich selbst müsste es halt ein richtiger Neuanfang sein, ansonsten würde dass nicht klappen. Und dafür braucht es nun auch ein wenig Abstand und auch dass ich sehe, dass sie sich weiterentwickelt hat. Aber das sind keine Dinge, die ich meiner ehemaligen Partnerin so sage, Hoffnung möchte ich ihr nicht machen. Und auch mir selbst mache ich hier keine grosse Hoffnungen, nur per se ausschliessen möchte ich es nicht.
Was dennoch schön ist und worüber ich sehr froh bin, nach dem ersten Schreck ihrerseits ist sie zwar noch sehr traurig, aber sie scheint es zu akzeptieren. Auch Gespräche sind wieder möglich und allgemein ist die Situation nicht mehr soo frostig wie gerade anfangs der Trennung. Das ist für mich ein schönes Zeichen, weil als Mensch wollte ich sie nie verlieren, ich wollte nur mit der Liebesbeziehung Schluss machen (ich weiss, ein naiver Gedanke...).
Und die Trennung tut mir wirklich gut. Ich werde hier keine Rückzieher machen, das wäre der Sache nicht dienlich und der Trennungsgrund war ja, dass ich jetzt einfach mal auf mich schauen möchte, mein Leben wieder in den Griff kriege (auch wenn das schon ein wenig überspitzt ausgedrückt ist, soo schlimm war ich ja nicht dran, nur halt unglücklich). Und das klappt im Moment gut, es ist irgendwie befreiend für mich. Und auch wenn es für meine ehemalige Partnerin schwer zu akzeptieren ist, dass ich diesen Weg alleine gehen möchte, so weiss ich, dass es sie auch ein wenig glücklich macht zu sehen, dass es mir besser geht...
Was dennoch schön ist und worüber ich sehr froh bin, nach dem ersten Schreck ihrerseits ist sie zwar noch sehr traurig, aber sie scheint es zu akzeptieren. Auch Gespräche sind wieder möglich und allgemein ist die Situation nicht mehr soo frostig wie gerade anfangs der Trennung. Das ist für mich ein schönes Zeichen, weil als Mensch wollte ich sie nie verlieren, ich wollte nur mit der Liebesbeziehung Schluss machen (ich weiss, ein naiver Gedanke...).
Und die Trennung tut mir wirklich gut. Ich werde hier keine Rückzieher machen, das wäre der Sache nicht dienlich und der Trennungsgrund war ja, dass ich jetzt einfach mal auf mich schauen möchte, mein Leben wieder in den Griff kriege (auch wenn das schon ein wenig überspitzt ausgedrückt ist, soo schlimm war ich ja nicht dran, nur halt unglücklich). Und das klappt im Moment gut, es ist irgendwie befreiend für mich. Und auch wenn es für meine ehemalige Partnerin schwer zu akzeptieren ist, dass ich diesen Weg alleine gehen möchte, so weiss ich, dass es sie auch ein wenig glücklich macht zu sehen, dass es mir besser geht...
Ich wunder mich ein wenig, dass ihr das so hinbekommt, ohne dass sie Hoffnung hegt. Ihr wohnt zusammen, könnt wieder gut miteinander reden, du hilfst ihr, versuchst für sie dazusein. Hast im Hinterkopf, dass es eigentlich doch wieder werden könnte. Und, auch wenn du ihr das nicht direkt sagst, schwingt es vielleicht doch mit, in der Art und Weise wie du mit ihr umgehst.
Das alles würd mich sehr hoffen lassen, wär ich an ihrer Stelle. Aber ich versteh schon, dass du da jetzt keinen sofortigen, totalen Kontaktabbruch durchziehen kannst. Und mit der Wohnungssuche scheints jaah auch nicht so einfach zu sein.
Aber was mich interessieren würde: wie gedenkst du, den zukünfitgen Kontakt zu ihr zu gestalten? UND: was is jetzt mit dir? Wie gehts dir jetzt damit? Was machst du, um dich mit dir zu beschäftigen? Und wenn du sagst, du brauchst einfach mal ne Pause, um dich mit dir selber auseinandersetzen zu können und dass du sie eigentlich noch liebst, wieso habt ihr dann nicht einfach eine Beziehungspause eingelegt? Weils nicht genug gewesen wäre?
Das alles würd mich sehr hoffen lassen, wär ich an ihrer Stelle. Aber ich versteh schon, dass du da jetzt keinen sofortigen, totalen Kontaktabbruch durchziehen kannst. Und mit der Wohnungssuche scheints jaah auch nicht so einfach zu sein.
Aber was mich interessieren würde: wie gedenkst du, den zukünfitgen Kontakt zu ihr zu gestalten? UND: was is jetzt mit dir? Wie gehts dir jetzt damit? Was machst du, um dich mit dir zu beschäftigen? Und wenn du sagst, du brauchst einfach mal ne Pause, um dich mit dir selber auseinandersetzen zu können und dass du sie eigentlich noch liebst, wieso habt ihr dann nicht einfach eine Beziehungspause eingelegt? Weils nicht genug gewesen wäre?
Ich wunder mich ein wenig, dass ihr das so hinbekommt, ohne dass sie Hoffnung hegt. Ihr wohnt zusammen, könnt wieder gut miteinander reden, du hilfst ihr, versuchst für sie dazusein. Hast im Hinterkopf, dass es eigentlich doch wieder werden könnte. Und, auch wenn du ihr das nicht direkt sagst, schwingt es vielleicht doch mit, in der Art und Weise wie du mit ihr umgehst. Das alles würd mich sehr hoffen lassen, wär ich an ihrer Stelle. Aber ich versteh schon, dass du da jetzt keinen sofortigen, totalen Kontaktabbruch durchziehen kannst. Und mit der Wohnungssuche scheints jaah auch nicht so einfach zu sein.Naja, es ist nicht immer so einfach wie ich das wohl geschrieben habe. Schlussendlich rede ich mit ihr ganz normal, und versuche mich zu distanzieren, wenn es sie zu sehr verletzt. Am Anfang war sie halt sehr verletzt und so gab es dann auch nur noch wenig Kontakt. Ab dieser Woche ist sie eher in einer Trotzphase, aber immerhin kommt sie wieder auf mich zu und wir können eigentlich normal miteinander sprechen.
Und ich denke auch, dass sie durchaus noch Hoffnung hat, auch wenn ich klar gesagt habe, dass dies keinen Sinn macht. Aber sie muss hier selbst wissen, was sie will und ob sie sich Hoffnungen machen will oder nicht. Ich kann das nur indirekt beeinflussen.
Ein sofortiger, totaler Kontakabbruch ist einfach nicht möglich und wollen wir beide auch nicht. Einerseits sind unsere Leben durchaus noch sehr verschränkt miteinander, sei es das finanzielle und so weiter. Hier müssen wir einfach auch vernünftig sein und dann klappt es schon.
Und die Wohnungssuche ist halt eine reine finanzielle Sache. Wenn ich mehr verdiene (was hoffentlich bald passiert ;) , aber konkret ist hier noch nichts) oder meine Ex ihr Studium abgeschlossen hat (was in 4-5 Monaten soweit sein sollte) öffnet sich hier Spielraum. Aber es braucht halt Zeit bis es dann klappt. Und unsere aktuelle Wohnung ist schon sehr gross, so dass man sich eigentlich gut aus dem Weg gehen kann wenn nötig.
wie gedenkst du, den zukünfitgen Kontakt zu ihr zu gestalten?wenn sie es zulässt möchte ich einen engen, freundschaftlichen Kontakt. Es ist ja nicht so, dass ich sie nicht mehr mag, sie hat sehr viele positive Seiten. Ich möchte einfach die Liebesbeziehung nicht mehr. Für alles andere bin ich offen.
was is jetzt mit dir? Wie gehts dir jetzt damit?Im Moment wechsle ich ein wenig zwischen euphorischen Phasen und eher deprimierten. Aktuell eher das zweitere. Aber ich war schon immer ein wenig launisch, insofern ist das nicht mal was anderes als früher. Nur ich merke schon, dass mir die Entscheidung gut tut. Irgendwie ist es befreiend, auch wenn es mich traurig stimmt, dass ich keinen anderen Weg sehe.
Was machst du, um dich mit dir zu beschäftigen?Das ist nicht so ein Problem, einerseits habe ich eine sehr fordernde Arbeit und notfalls kann ich hier auch ein wenig mehr als üblich machen, wenn ich mal nicht nach Hause möchte. Andererseits kann ich mich auch sonst gut ablenken, treffe mich mit Freunden, lese, spiele, habe mich mal in einem Badminton-Club angemeldet und mache sonst noch einiges. Das war für mich nie so das Problem, ich bin eher überbeschäftigt. Wichtig ist einfach, dass ich mir dennoch Zeit nehme um über alles nachzudenken. So gehe ich morgens aktuell zu Fuss ins Geschäft, so habe ich immer 45 Minuten, wo ich einfach meinen Gedanken nachhängen kann.
Und wenn du sagst, du brauchst einfach mal ne Pause, um dich mit dir selber auseinandersetzen zu können und dass du sie eigentlich noch liebst, wieso habt ihr dann nicht einfach eine Beziehungspause eingelegt? Weils nicht genug gewesen wäre?Für mich sieht die Situation so aus, dass wir die Beziehung einfach an die Wand gefahren haben. Das hat verschiedene Gründe und Ursachen, die hier aber gar nicht mal wichtig zu diskutieren sind. Würden wir nur eine Pause einlegen, so fürchte ich mich sehr davor, dass wir nachher wieder in den gleichen, falschen, Bahnen funktionieren. Für mich kann es einen Neuanfang nur geben, wenn das Alte hinweg ist, wir uns beide klar gemacht haben, was wir wirklich wollen, meine Partnerin für sich selbst zu leben lernt und sich nicht von mir abhängig macht. Nach einer Pause fällt man halt schnell in die alten Gewohnheiten zurück. Das will ich nicht, und das hatten wir auch schon.
Mir ist schon klar, dass ich hier eigentlich einen radikalen Weg gewählt habe. Das ist bei mir manchmal so, Abbruch von allem und Neustart sozusagen. Für mich ist es der richtige Weg, für sie wohl kaum. Nur habe ich mir hier einfach die Freiheit genommen mich mal nur für mich zu entscheiden. Schlussendlich habe ich an der Beziehung sehr gelitten, wir hatten auch immer mal wieder versucht hier was zu ändern. Schlussendlich landeten wir halt immer wieder bei den gleichen, alten Verhaltensmustern. Ausserdem, so ehrlich muss ich sein, haben sich meine Gefühle für sie auch sehr abgekühlt in dem Sinne, das kaum noch Leidenschaft da war. Ich sehe sie heute auch mehr als Schwester, ich mag sie wirklich gut, aber halt mehr auf einer platonischen Ebene.
Im Moment muss ich eh mal schauen, was ich denn wirklich will. Klar ist mir dies nicht. Einerseits wünsche ich mir schon wieder eine Beziehung, aber ich bin auch sehr wählerisch was Frauen angeht und merke auch, dass ich zurzeit eh nicht offen wäre etwas Neues zu beginnen. Andererseits möchte ich einfach mal mit mir selbst ins Reine kommen. Es gibt bei mir zuvieles, dass mir selbst nicht passt. Angewöhnte Verhaltensmuster usw. Das braucht Zeit sich hier zu ändern.
Aber auch wenn meine Laune heute wirklich mies ist, so bin ich guter Dinge, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, auch wenn es halt auf der anderen Seite sehr schmerzhaft ist.
Wichtig ist für mich, dass ich meiner ehemaligen Partnerin immer mit guten Gewissen in die Augen blicken kann und dass ich mit ihr trotz Trennung respektvoll umgehe. Ich weiss, dass sie zwar schon unfaire Dinge sieht, aber ich habe keinen Dunst wie ich die Situation fairer hätte auflösen können.
Hallo Mikasch,
Hast Du Dir klar vor Augen geführt das dieser Punkt ( sollte sie von Dir finanziell abhängig sein oder umgekehrt ) früher oder später mit Sicherheit eine Verletzung der Gefühle herbeiführen wird ?
Mein Umfeld z.B brauchte enorm lange um zu verstehen wie ich jetzt lebe und das ich keine "Späße" mache oder Launen habe.
Bei mir gingen rund 9 Jahre vorbei, davon 6 Ehejahre, wir leben noch unter einem Dach, Trennungsjahr etc. enormer Stress das auch mit Anwalt und Gericht zu klären wenn man in einem Haushalt wohnt, aber ein Studium muss sie sich auch selbst finanzieren können und wenn Du verdienst solltest Du nicht aus Schuld oder Verpflichtungsgefühlen bei ihr bleiben.
Du verschwendest die Zeit von 2 Menschen, denn überlege Dir mal bitte wie es Dir ergeht, angenommen Du fühlst Dich freier und lernst Jemanden kennen ?
Wie wirst Du das erklären das Du unverheiratet noch mit Deiner Ex zusammen lebst ?
Was willst Du anders machen ?
Du bleibst unter dem Vorwand das Du sie nicht im Stich lassen kannst etc.
Euch bindet maximal eine Mietwohnung und Das war´s dann aber auch !
Weiß Deine Familie/ihre Familie schon von der Trennung ?
Mal überlegt was für Reaktionen Dich treffen werden ?
Du stehst erst ganz am Anfang !
Das Du auf Dich schauen möchtest ist o.k aber dann solltest Du Dir nicht nur die Rosinen aus dem Kuchen picken, sondern Nägel mit Köpfen machen!
Wenn Deine Freundin noch studiert muss sie eben zu sehen wie sie Das finanziert bekommt oder sich zusätzlich einen Job suchen oder was auch immer !
Du bist dafür nicht verantwortlich und auch wenn ich durch meine noch vorherrschende Ehe sehr wohl weiß was man unter einem sich-verpflichtet-fühlen versteht, habt ihr keine Grundlage die Deine Maßnahmen rechtfertigt.
Keine Ehe, große Verpflichtungen, Tiere, Kinder oder was auch immer, bisher lese ich bei Dir nur Sehnsucht nach dem ganz großen Abenteuer Freiheit, mal sehen wie beständig Du festhalten wirst wenn ein paar Monate vergangen sind und der Reiz des Neuen umschlägt, denn auch sie wird sich verändern, oder meinst Du sie macht das locker so mit ?
Wer geht einkaufen ?
Kocht sie für Dich ?
Wäsche ?
Sonstiger Haushalt ?
Konten, Briefe, Rechnungen etc. hast Du darüber schon genau nachgedacht ?
Es wird noch sehr viel schwerer als Du ahnst !
Naja, es ist nicht immer so einfach wie ich das wohl geschrieben habe. Schlussendlich rede ich mit ihr ganz normal, und versuche mich zu distanzieren, wenn es sie zu sehr verletzt. Am Anfang war sie halt sehr verletzt und so gab es dann auch nur noch wenig Kontakt. Ab dieser Woche ist sie eher in einer Trotzphase, aber immerhin kommt sie wieder auf mich zu und wir können eigentlich normal miteinander sprechen.ich finde gut das Du registrierst das Du ihr weh tust, aber diese Aussage hier
Und ich denke auch, dass sie durchaus noch Hoffnung hat, auch wenn ich klar gesagt habe, dass dies keinen Sinn macht. Aber sie muss hier selbst wissen, was sie will und ob sie sich Hoffnungen machen will oder nicht. Ich kann das nur indirekt beeinflussen.
Ein sofortiger, totaler Kontakabbruch ist einfach nicht möglich und wollen wir beide auch nicht.warum ist Dieser nicht möglich bzw. das er von ihr nicht gewollt ist, ist mir klar, aber warum kannst Du den Kontakt nicht abbrechen ?Gemeinsame Wohnung nehme ich an, verheiratet seid ihr ja wohl nicht.
Einerseits sind unsere Leben durchaus noch sehr verschränkt miteinander, sei es das finanzielle und so weiter. Hier müssen wir einfach auch vernünftig sein und dann klappt es schon.kenne ich aus eigener Situation, aber wenn ihr nicht verheiratet seid, wo liegt dann das Problem ?Ich meine, wie lange gibst Du Euch um die Beziehungsstränge zu entwirren ?
Hast Du Dir klar vor Augen geführt das dieser Punkt ( sollte sie von Dir finanziell abhängig sein oder umgekehrt ) früher oder später mit Sicherheit eine Verletzung der Gefühle herbeiführen wird ?
Und die Wohnungssuche ist halt eine reine finanzielle Sache. Wenn ich mehr verdiene (was hoffentlich bald passiert ;) , aber konkret ist hier noch nichts) oder meine Ex ihr Studium abgeschlossen hat (was in 4-5 Monaten soweit sein sollte) öffnet sich hier Spielraum. Aber es braucht halt Zeit bis es dann klappt. Und unsere aktuelle Wohnung ist schon sehr gross, so dass man sich eigentlich gut aus dem Weg gehen kann wenn nötig.nun ja, auch Das kenne ich ( ich wohne mit meinem Noch-Ehemann bis ich mich finanziel alleine über Wasser halten kann in dem Haus meines Vaters ), aber Studium abschließen, auf einen besseren Job warten, klingt alles recht und schön, aber wie stellst Du Dir Deine Zukunft so vor ?Ich meine, ohne konkreten Zeitpunkt wird es auch für Deine Partnerin schwierig eventuell jemand Neuen kennenzulernen.
Mein Umfeld z.B brauchte enorm lange um zu verstehen wie ich jetzt lebe und das ich keine "Späße" mache oder Launen habe.
Bei mir gingen rund 9 Jahre vorbei, davon 6 Ehejahre, wir leben noch unter einem Dach, Trennungsjahr etc. enormer Stress das auch mit Anwalt und Gericht zu klären wenn man in einem Haushalt wohnt, aber ein Studium muss sie sich auch selbst finanzieren können und wenn Du verdienst solltest Du nicht aus Schuld oder Verpflichtungsgefühlen bei ihr bleiben.
Du verschwendest die Zeit von 2 Menschen, denn überlege Dir mal bitte wie es Dir ergeht, angenommen Du fühlst Dich freier und lernst Jemanden kennen ?
Wie wirst Du das erklären das Du unverheiratet noch mit Deiner Ex zusammen lebst ?
wenn sie es zulässt möchte ich einen engen, freundschaftlichen Kontakt. Es ist ja nicht so, dass ich sie nicht mehr mag, sie hat sehr viele positive Seiten. Ich möchte einfach die Liebesbeziehung nicht mehr. Für alles andere bin ich offen.schön das Du weißt wofür Du offen bist, Dir ist aber schon klar das sie die Trennung nicht wollte und enorm darunter leidet und wahrscheinlich jeden Strohalm greift an den sie sich klammern kann und die Hoffnung hat das Du umdenkst.Geschweige denn wie sie sich fühlen wird sollte eine andere Frau in Dein Leben treten.
Im Moment wechsle ich ein wenig zwischen euphorischen Phasen und eher deprimierten. Aktuell eher das zweitere. Aber ich war schon immer ein wenig launisch, insofern ist das nicht mal was anderes als früher. Nur ich merke schon, dass mir die Entscheidung gut tut. Irgendwie ist es befreiend, auch wenn es mich traurig stimmt, dass ich keinen anderen Weg sehe.Noch ist es nicht bei Dir "angekommen", Das geht Monate !Bei mir sind jetzt 1,5 Jahre verstrichen die ich sinnlos verplempert habe, aber wenn ich die Jahre davor rechne ist es immer noch ein Bruchteil auf den es nur minimal ankommt wenn ich auf meine Zukunft schaue.
Das ist nicht so ein Problem, einerseits habe ich eine sehr fordernde Arbeit und notfalls kann ich hier auch ein wenig mehr als üblich machen, wenn ich mal nicht nach Hause möchte. Andererseits kann ich mich auch sonst gut ablenken, treffe mich mit Freunden, lese, spiele, habe mich mal in einem Badminton-Club angemeldet und mache sonst noch einiges. Das war für mich nie so das Problem, ich bin eher überbeschäftigt. Wichtig ist einfach, dass ich mir dennoch Zeit nehme um über alles nachzudenken. So gehe ich morgens aktuell zu Fuss ins Geschäft, so habe ich immer 45 Minuten, wo ich einfach meinen Gedanken nachhängen kann.klingt alles ganz nach meinem Noch-Mann, aber löst es Deine wirklichen Probleme ?Eure Beziehung ist eingeschlafen, soviel steht ja mal fest, aber wie wird es mit einer neuen, anderen Frau sein ?
Was willst Du anders machen ?
Für mich sieht die Situation so aus, dass wir die Beziehung einfach an die Wand gefahren haben. Das hat verschiedene Gründe und Ursachen, die hier aber gar nicht mal wichtig zu diskutieren sind. Würden wir nur eine Pause einlegen, so fürchte ich mich sehr davor, dass wir nachher wieder in den gleichen, falschen, Bahnen funktionieren. Für mich kann es einen Neuanfang nur geben, wenn das Alte hinweg ist, wir uns beide klar gemacht haben, was wir wirklich wollen, meine Partnerin für sich selbst zu leben lernt und sich nicht von mir abhängig macht. Nach einer Pause fällt man halt schnell in die alten Gewohnheiten zurück. Das will ich nicht, und das hatten wir auch schon.ihr seid also schon mal getrennt gewesen ?
Mir ist schon klar, dass ich hier eigentlich einen radikalen Weg gewählt habe. Das ist bei mir manchmal so, Abbruch von allem und Neustart sozusagen.Entschuldige wenn ich es Dir knallhart sage ( mir wurde es auch unverblümt in diesem Forum schon erklärt ) momentan hast Du noch nichts geregelt !Dein Leben geht doch weiter wie bisher !
Du bleibst unter dem Vorwand das Du sie nicht im Stich lassen kannst etc.
Euch bindet maximal eine Mietwohnung und Das war´s dann aber auch !
Weiß Deine Familie/ihre Familie schon von der Trennung ?
Mal überlegt was für Reaktionen Dich treffen werden ?
Du stehst erst ganz am Anfang !
Für mich ist es der richtige Weg, für sie wohl kaum. Nur habe ich mir hier einfach die Freiheit genommen mich mal nur für mich zu entscheiden. Schlussendlich habe ich an der Beziehung sehr gelitten, wir hatten auch immer mal wieder versucht hier was zu ändern. Schlussendlich landeten wir halt immer wieder bei den gleichen, alten Verhaltensmustern. Ausserdem, so ehrlich muss ich sein, haben sich meine Gefühle für sie auch sehr abgekühlt in dem Sinne, das kaum noch Leidenschaft da war. Ich sehe sie heute auch mehr als Schwester, ich mag sie wirklich gut, aber halt mehr auf einer platonischen Ebene.dann solltest Du aber wirklich auf Dich schauen und einen sauberen Strich ziehen !Momentan ruhst Du Dich auf ihren Gefühlen aus !
Das Du auf Dich schauen möchtest ist o.k aber dann solltest Du Dir nicht nur die Rosinen aus dem Kuchen picken, sondern Nägel mit Köpfen machen!
Wenn Deine Freundin noch studiert muss sie eben zu sehen wie sie Das finanziert bekommt oder sich zusätzlich einen Job suchen oder was auch immer !
Du bist dafür nicht verantwortlich und auch wenn ich durch meine noch vorherrschende Ehe sehr wohl weiß was man unter einem sich-verpflichtet-fühlen versteht, habt ihr keine Grundlage die Deine Maßnahmen rechtfertigt.
Keine Ehe, große Verpflichtungen, Tiere, Kinder oder was auch immer, bisher lese ich bei Dir nur Sehnsucht nach dem ganz großen Abenteuer Freiheit, mal sehen wie beständig Du festhalten wirst wenn ein paar Monate vergangen sind und der Reiz des Neuen umschlägt, denn auch sie wird sich verändern, oder meinst Du sie macht das locker so mit ?
Im Moment muss ich eh mal schauen, was ich denn wirklich will. Klar ist mir dies nicht. Einerseits wünsche ich mir schon wieder eine Beziehung, aber ich bin auch sehr wählerisch was Frauen angeht und merke auch, dass ich zurzeit eh nicht offen wäre etwas Neues zu beginnen. Andererseits möchte ich einfach mal mit mir selbst ins Reine kommen. Es gibt bei mir zuvieles, dass mir selbst nicht passt. Angewöhnte Verhaltensmuster usw. Das braucht Zeit sich hier zu ändern.noch ist die Trennung nicht vollzogen, d.h Du hast sie ausgesprochen aber keine Konsequenzen gezogen die wirklich maßgeblich sind.Getrennte Betten nehme ich an sind mittlerweile selbstverständlich.
Aber auch wenn meine Laune heute wirklich mies ist, so bin ich guter Dinge, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, auch wenn es halt auf der anderen Seite sehr schmerzhaft ist.
Wichtig ist für mich, dass ich meiner ehemaligen Partnerin immer mit guten Gewissen in die Augen blicken kann und dass ich mit ihr trotz Trennung respektvoll umgehe. Ich weiss, dass sie zwar schon unfaire Dinge sieht, aber ich habe keinen Dunst wie ich die Situation fairer hätte auflösen können.
Wer geht einkaufen ?
Kocht sie für Dich ?
Wäsche ?
Sonstiger Haushalt ?
Konten, Briefe, Rechnungen etc. hast Du darüber schon genau nachgedacht ?
Es wird noch sehr viel schwerer als Du ahnst !
@Einsame Wölfin: Ich bin 13 Jahre mit meiner Partnerin verheiratet, Kinder haben wir jedoch keine, nur 2 Katzen. Die Beziehung dauert insgesamt fast 16 Jahre (mit 2 Unterbrüchen, die aber schlussendlich nichts gebracht haben). Die Heirat habe ich gegen den Widerstand meiner Eltern mit allen Konsequenzen durchgesetzt. Ihre Familie musste das Land verlassen.
Anfangs habe ich ihr die Grundausbildung finanziert, später haben wir gemeinsam mein Studium und jetzt das ihre finanziert.
Finanziell gesehen haben wir nun mal keine getrennten Konten, das Vertrauen hier ist auch da. Auch ansonsten haben wir schlicht nur gemeinsamen Besitz, alles was wir erworben haben geschah gemeinschaftlich. Zur Zeit ist es so, dass ich kurz vor einer Beförderug stehe (in 2 Wochen habe ich hier den endgültigen Bescheid) und meine Ex wird ihr Studium bald abgschlossen haben und hat bereits jetzt Jobangebote. Da ist nichts mit Hoffen und Bangen, diese Dinge sind konkret und damit lässt sich planen. Nur fälle ich hier keine Entscheidungen, die ich nicht mit Sicherheit durchsetzen kann. Wenn ich weiss, dass wir genug Geld haben, wird sie sich eine neue Wohnung suchen, aber solange dass das noch offen, wenn auch wahrscheinlich, ist, werde ich nichts in die Wege leiten.
Ausserdem haben wir den gleichen Freundeskreis über die Jahre aufgebaut.
Verschränkungen gibt es hier noch und noch und dass das alles nicht sofort aufgelöst und geklärt werden kann, ist eigentlich klar. Wie lange das alles dauert, keine Ahnung, solange halt wie es braucht. Ich finde es nicht zielführend hier irgendwie einen künstlichen Druck aufzusetzen.
Im Moment suche ich keine neue Beziehung und bin auch nicht offen für Frauen. Ich habe hier keine Sehnsüchte oder Nachholbedarf... Insofern werde ich hier nichts erklären müssen, da ich nichts zulasse. Und natürlich kann Amor ja immer zuschlagen, aber dann müsste frau einfach Geduld haben bis ich bereit wäre mich auf etwas Neues einzulassen. Und ich spiele immer mit offenen Karten, das war schon immer so.
Getrennte Betten gibt es bereits, vom ersten Abend der Trennung an. Ich koche übrigens für mich selbst, wenn sie mitessen will ist das kein Problem für mich wie auch, wenn sie es nicht wollte. Waschen kann ich auch selbst, und der grössere Teil des Haushalts habe immer selbst ich erledigt. Konten trennen wir zu einem vernünftigen Zeitpunkt, das ist im Moment schlicht nicht nötig, da ich ihr hier komplett vertrauen kann, insofern bezahlen wir Rechnungen auch einfach vom gemeinsamen Konto. Briefe für sie habe ich nie geöffnet und werde ich auch nie.
Es gibt immer verschiedene Wege sich zu trennen. Für mich war einzig wichtig, dass ich es so mache, dass am wenigsten "Geschirr" zu Bruch gehen muss und ich ihr auch in ein paar Jahren mit gutem Gewissen in die Augen schauen kann.
Nur mein Leben hat sich stark geändert, bereits in kurzer Zeit. Das Beziehungsende tut mir gut und gibt mir Kraft meine Probleme anzupacken.
Und nein, ich bleibe nicht unter dem Vorwand, weil ich sie nicht im Stich lassen will. Dass ich ihr das Studium fertig finanziere (sie trägt hier aber auch ihren Anteil), ist nichts als anständig und fair und hat sie verdient, gerade im Hinblick auf die gemeinsame Vergangenheit. Ich sehe hier weder ein falschen Pflichtgefühl noch sonstwas. Sie ist übrigens auch nicht abhängig, weil ich nie Geld als Macht einsetzen würde.
Ich verstehe auch nicht, weshalb eine Trennung immer ein unglaubliches Drama sein muss (kann man hier oft lesen), manchmal kann man sich auch in Frieden trennen und das ist mein Ziel. Ich bin auch dankbar, dass ich sie nie betrogen habe und keine andere Frau im Spiel ist. Nur wenn mir die Beziehung einfach nicht mehr gut tut, dann muss ich sie beenden, es hätte mich sonst zerstört.
Anfangs habe ich ihr die Grundausbildung finanziert, später haben wir gemeinsam mein Studium und jetzt das ihre finanziert.
Finanziell gesehen haben wir nun mal keine getrennten Konten, das Vertrauen hier ist auch da. Auch ansonsten haben wir schlicht nur gemeinsamen Besitz, alles was wir erworben haben geschah gemeinschaftlich. Zur Zeit ist es so, dass ich kurz vor einer Beförderug stehe (in 2 Wochen habe ich hier den endgültigen Bescheid) und meine Ex wird ihr Studium bald abgschlossen haben und hat bereits jetzt Jobangebote. Da ist nichts mit Hoffen und Bangen, diese Dinge sind konkret und damit lässt sich planen. Nur fälle ich hier keine Entscheidungen, die ich nicht mit Sicherheit durchsetzen kann. Wenn ich weiss, dass wir genug Geld haben, wird sie sich eine neue Wohnung suchen, aber solange dass das noch offen, wenn auch wahrscheinlich, ist, werde ich nichts in die Wege leiten.
Ausserdem haben wir den gleichen Freundeskreis über die Jahre aufgebaut.
Verschränkungen gibt es hier noch und noch und dass das alles nicht sofort aufgelöst und geklärt werden kann, ist eigentlich klar. Wie lange das alles dauert, keine Ahnung, solange halt wie es braucht. Ich finde es nicht zielführend hier irgendwie einen künstlichen Druck aufzusetzen.
Mein Umfeld z.B brauchte enorm lange um zu verstehen wie ich jetzt lebe und das ich keine "Späße" mache oder Launen habe.Bei mir gingen rund 9 Jahre vorbei, davon 6 Ehejahre, wir leben noch unter einem Dach, Trennungsjahr etc. enormer Stress das auch mit Anwalt und Gericht zu klären wenn man in einem Haushalt wohnt, aber ein Studium muss sie sich auch selbst finanzieren können und wenn Du verdienst solltest Du nicht aus Schuld oder Verpflichtungsgefühlen bei ihr bleiben.Auch wenn es hart klingen mag, aber mein Umfeld ist mir egal, was diese Entscheidung angeht. Relevant ist für mich nur meine Ex-Partnerin, mit ihr muss ich jetzt eine Lösung finden. Und mein Umfeld (Freunde, Familie) sind informiert über meinen Entscheid. Aber die meisten Menschen, die mich kennen, wissen auch, dass es komplett sinnlos ist, mir in meine Entscheide reden zu wollen. Das hat noch nie geklappt und lasse ich nicht zu.
Du verschwendest die Zeit von 2 Menschen, denn überlege Dir mal bitte wie es Dir ergeht, angenommen Du fühlst Dich freier und lernst Jemanden kennen ?
Wie wirst Du das erklären das Du unverheiratet noch mit Deiner Ex zusammen lebst ?
Im Moment suche ich keine neue Beziehung und bin auch nicht offen für Frauen. Ich habe hier keine Sehnsüchte oder Nachholbedarf... Insofern werde ich hier nichts erklären müssen, da ich nichts zulasse. Und natürlich kann Amor ja immer zuschlagen, aber dann müsste frau einfach Geduld haben bis ich bereit wäre mich auf etwas Neues einzulassen. Und ich spiele immer mit offenen Karten, das war schon immer so.
klingt alles ganz nach meinem Noch-Mann, aber löst es Deine wirklichen Probleme ?Eure Beziehung ist eingeschlafen, soviel steht ja mal fest, aber wie wird es mit einer neuen, anderen Frau sein ?Ich kenne deinen Noch-Mann nicht, aber meine Probleme löse ich nicht mit Ablenken, sondern in dem ich versuche falsche Verhaltensweisen, die sich über Jahre ergeben haben, zu ändern, mich zu reflektieren usw. Das ich daneben auch mal ein wenig Spass haben möchte ist doch klar. Ich kann nicht permanent an meine Probleme denken, dass wäre ziemlich selbstzerstörerisch für mich. Aber sich den Problemen bewusst werden und aktiv angehen, das geht schon und mache ich.
Was willst Du anders machen ?
Noch ist es nicht bei Dir "angekommen", Das geht Monate !Menschen verarbeiten manchmal anders. Ich gräme mich auch beim Tod nicht (und damit habe ich wirklich viele Erfahrungen sammeln dürfen). Deshalb gräme ich mich auch hier nicht. Für manche mag dies emotionslos sein, oder halt verdrängen. Es ist bei mir beides nicht, ist halt eine spezielle Ader von mir mit solchen Ereignissen umzugehen. Das hier aber Menschen verschieden sind, ist mir sehr bewusst.
noch ist die Trennung nicht vollzogen, d.h Du hast sie ausgesprochen aber keine Konsequenzen gezogen die wirklich maßgeblich sind.Getrennte Betten nehme ich an sind mittlerweile selbstverständlich.Die Trennung ist für mich ausgesprochen und daran rüttle ich auch nicht mehr. Vieles muss natürlich noch geregelt werden, dass dies nicht in 2-3 Wochen passieren kann nach 15 Jahren Beziehung in dieser Konstellation ist mir auch klar.
Wer geht einkaufen ?
Kocht sie für Dich ?
Wäsche ?
Sonstiger Haushalt ?
Konten, Briefe, Rechnungen etc. hast Du darüber schon genau nachgedacht ?
Es wird noch sehr viel schwerer als Du ahnst !
Getrennte Betten gibt es bereits, vom ersten Abend der Trennung an. Ich koche übrigens für mich selbst, wenn sie mitessen will ist das kein Problem für mich wie auch, wenn sie es nicht wollte. Waschen kann ich auch selbst, und der grössere Teil des Haushalts habe immer selbst ich erledigt. Konten trennen wir zu einem vernünftigen Zeitpunkt, das ist im Moment schlicht nicht nötig, da ich ihr hier komplett vertrauen kann, insofern bezahlen wir Rechnungen auch einfach vom gemeinsamen Konto. Briefe für sie habe ich nie geöffnet und werde ich auch nie.
Es gibt immer verschiedene Wege sich zu trennen. Für mich war einzig wichtig, dass ich es so mache, dass am wenigsten "Geschirr" zu Bruch gehen muss und ich ihr auch in ein paar Jahren mit gutem Gewissen in die Augen schauen kann.
Entschuldige wenn ich es Dir knallhart sage ( mir wurde es auch unverblümt in diesem Forum schon erklärt ) momentan hast Du noch nichts geregelt !Dein Leben geht doch weiter wie bisher !Ich habe geregelt, was bisher geregelt werden konnte. Der Rest regle ich zu einem vernünftigen Zeitpunkt und wenn es möglich ist.
Du bleibst unter dem Vorwand das Du sie nicht im Stich lassen kannst etc.
Euch bindet maximal eine Mietwohnung und Das war´s dann aber auch !
Nur mein Leben hat sich stark geändert, bereits in kurzer Zeit. Das Beziehungsende tut mir gut und gibt mir Kraft meine Probleme anzupacken.
Und nein, ich bleibe nicht unter dem Vorwand, weil ich sie nicht im Stich lassen will. Dass ich ihr das Studium fertig finanziere (sie trägt hier aber auch ihren Anteil), ist nichts als anständig und fair und hat sie verdient, gerade im Hinblick auf die gemeinsame Vergangenheit. Ich sehe hier weder ein falschen Pflichtgefühl noch sonstwas. Sie ist übrigens auch nicht abhängig, weil ich nie Geld als Macht einsetzen würde.
Ich verstehe auch nicht, weshalb eine Trennung immer ein unglaubliches Drama sein muss (kann man hier oft lesen), manchmal kann man sich auch in Frieden trennen und das ist mein Ziel. Ich bin auch dankbar, dass ich sie nie betrogen habe und keine andere Frau im Spiel ist. Nur wenn mir die Beziehung einfach nicht mehr gut tut, dann muss ich sie beenden, es hätte mich sonst zerstört.
Momentan ruhst Du Dich auf ihren Gefühlen aus !Wo denn ruhe ich mich auf ihren Gefühlen aus? Es macht mir keine Freude den Mensch zu verletzen, mit dem ich den grössten Teil meines Lebens verbracht habe... Einen solchen Entscheid trifft man nicht leichtfertig.
...bisher lese ich bei Dir nur Sehnsucht nach dem ganz großen Abenteuer Freiheit...Das war nur insofern ein Grund, dass ich die Freiheit brauche um mein Leben in den Griff zu kriegen. Ich habe hier keine Illusionen, was das angeht. Ich bin und war nie der Typ Mann, der sich sehnsüchtig nach Freiheit sehnt, der es toll findet sich für keinen Entscheid oder Handlung rechtfertigen zu müssen.
Hey :)
Ich hab mir jetzt alles mal durchgelesen und muss jetzt auch kurz meine Meinung dazu sagen.
Also wie du das alles regelst ist selbstverständlich deine Sache, ich denke da will und kann dir ja auch keiner reinreden, weil du für dich selber weißt was für dich am besten ist.
Ich kann dir nur so viel sagen, da ich wie ja alle hier, auch gerade eine Trennung hinter mir hab, dass sie mit fast hundertprozentiger Sicherheit mit der Trennung und dir nicht abschließen kann, wenn ihr euch noch täglich seht. Ganz egal ob ihr nicht mehr miteinander redet oder was weiß ich jetzt alles getrennt macht.
Ich sag das weil ich und mein Ex haben uns auch noch öfters nach der Trennung gesehen und selbst nur der SMS Kontakt hat mich hoffen lassen.
Glaub mir, als Frau und vielleicht auch als Mann, wird sie in egal was du tust etwas hineininterpretieren. Da kannst du ihr noch so oft sagen das du sie nicht mehr liebst und ihr nicht mehr zusammen kommt, dass wird sie so nicht raffen.
Das kommt erst wenn sie dich nicht mehr sie, hört, richt und dich aus ihrem Leben streicht. Sich auf neue Dinge konzentrieren kann, alles von dir mal weg ist und sie auch nicht mehr weiß wann du was machst.
Solang ihr noch so eng zusammen seid wird sie sich auch nicht mal gedanklich auf jemand neues einlassen können. Wie auch?
Am Anfang einer Trennung will man das ja eh nicht, aber lass mal 3-5 Monate vergehen.
Ich denk du kannst und wirst das jetzt vermutlich ganz anderst sehen, aber ich denke so wird sie noch lange leiden und vermutlich nicht mal richtig anfangen die ganze Sache zu verarbeiten.
Jemand den man liebt noch täglich zu sehen und mitkriegen, wie "guts" ihm geht u vielleicht auch nicht ganz seinen Gefühlen freien lauf lassen zu können, stell ich mir katastrophal und horrormäßig vor.
Ich war direkt danach täglich bei meinen Freundinnen oder die bei mir und wir haben tage- und nächtelang gequatscht und geheult und was weiß ich nicht.
Das geht doch alles nicht wenn du im Zimmer nebenan sitzt.
Ich bin natürlich kein Experte, aber ich schätze mal sie reist sich extrem zusammen und leidet wie ein Depp. Mir würds so gehen. Ist jetzt aber auch nur meine Meinung.
Viel Glück trotzallem :)
Ich hab mir jetzt alles mal durchgelesen und muss jetzt auch kurz meine Meinung dazu sagen.
Also wie du das alles regelst ist selbstverständlich deine Sache, ich denke da will und kann dir ja auch keiner reinreden, weil du für dich selber weißt was für dich am besten ist.
Ich kann dir nur so viel sagen, da ich wie ja alle hier, auch gerade eine Trennung hinter mir hab, dass sie mit fast hundertprozentiger Sicherheit mit der Trennung und dir nicht abschließen kann, wenn ihr euch noch täglich seht. Ganz egal ob ihr nicht mehr miteinander redet oder was weiß ich jetzt alles getrennt macht.
Ich sag das weil ich und mein Ex haben uns auch noch öfters nach der Trennung gesehen und selbst nur der SMS Kontakt hat mich hoffen lassen.
Glaub mir, als Frau und vielleicht auch als Mann, wird sie in egal was du tust etwas hineininterpretieren. Da kannst du ihr noch so oft sagen das du sie nicht mehr liebst und ihr nicht mehr zusammen kommt, dass wird sie so nicht raffen.
Das kommt erst wenn sie dich nicht mehr sie, hört, richt und dich aus ihrem Leben streicht. Sich auf neue Dinge konzentrieren kann, alles von dir mal weg ist und sie auch nicht mehr weiß wann du was machst.
Solang ihr noch so eng zusammen seid wird sie sich auch nicht mal gedanklich auf jemand neues einlassen können. Wie auch?
Am Anfang einer Trennung will man das ja eh nicht, aber lass mal 3-5 Monate vergehen.
Ich denk du kannst und wirst das jetzt vermutlich ganz anderst sehen, aber ich denke so wird sie noch lange leiden und vermutlich nicht mal richtig anfangen die ganze Sache zu verarbeiten.
Jemand den man liebt noch täglich zu sehen und mitkriegen, wie "guts" ihm geht u vielleicht auch nicht ganz seinen Gefühlen freien lauf lassen zu können, stell ich mir katastrophal und horrormäßig vor.
Ich war direkt danach täglich bei meinen Freundinnen oder die bei mir und wir haben tage- und nächtelang gequatscht und geheult und was weiß ich nicht.
Das geht doch alles nicht wenn du im Zimmer nebenan sitzt.
Ich bin natürlich kein Experte, aber ich schätze mal sie reist sich extrem zusammen und leidet wie ein Depp. Mir würds so gehen. Ist jetzt aber auch nur meine Meinung.
Viel Glück trotzallem :)
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