nach langer Zeit durchgerungen und dennoch enorme Schuldgefühle
35 Antworten2'525 AufrufeGestartet von Mikasch ·
@Einsame Wölfin: Ich bin 13 Jahre mit meiner Partnerin verheiratet, Kinder haben wir jedoch keine, nur 2 Katzen. Die Beziehung dauert insgesamt fast 16 Jahre (mit 2 Unterbrüchen, die aber schlussendlich nichts gebracht haben). Die Heirat habe ich gegen den Widerstand meiner Eltern mit allen Konsequenzen durchgesetzt. Ihre Familie musste das Land verlassen.ups, da Du von "Partnerin " geschrieben hast und nicht von Ehefrau ist mir das irgendwie vorbeigegangen.
O.k - Katzen sind eigenständig, sollte also kein Problem sein ;)
Lass´mich mal rechnen, d.h Du bist mir ihr seit Du 17 warst zusammen ?(
Dann wundert mich Vieles garnicht mehr ;)
Anfangs habe ich ihr die Grundausbildung finanziert, später haben wir gemeinsam mein Studium und jetzt das ihre finanziert.und wie lange soll dieses Studium noch dauern ?
Finanziell gesehen haben wir nun mal keine getrennten Konten, das Vertrauen hier ist auch da.kenne ich, ist aber nicht gut für sie da sie jetzt lernen muss das sie nicht mehr auf Dich zählen kann und Das wird anhand der Zeit die ihr zusammen verbracht habt so nicht besser.
Sie musste in diesem Fall nie allein für sich sorgen und das Ganze ohne eine strikte Trennung die sofort vollzogen werden kann wird sie emotional kaputt machen.
Auch ansonsten haben wir schlicht nur gemeinsamen Besitz, alles was wir erworben haben geschah gemeinschaftlich. Zur Zeit ist es so, dass ich kurz vor einer Beförderug stehe (in 2 Wochen habe ich hier den endgültigen Bescheid) und meine Ex wird ihr Studium bald abgschlossen haben und hat bereits jetzt Jobangebote.Letzteres klingt für mich sehr gut. Aber zu lange solltet ihr das nicht mehr leben müssen.
Mein Mann ist emotional "tot" in sofern belastet ihn wohl nicht wirklich etwas, aber wenn die Frau "normal" ist, sehe ich da noch gewaltige Probleme die Du jetzt nicht mal erahnen wirst, denn auch sie braucht Zeit um überhaupt zu verstehen was da passiert !
Da ist nichts mit Hoffen und Bangen, diese Dinge sind konkret und damit lässt sich planen. Nur fälle ich hier keine Entscheidungen, die ich nicht mit Sicherheit durchsetzen kann. Wenn ich weiss, dass wir genug Geld haben, wird sie sich eine neue Wohnung suchen, aber solange dass das noch offen, wenn auch wahrscheinlich, ist, werde ich nichts in die Wege leiten.Auch das kann ich nachvollziehen, ich habe selbst mal meine Existenz wegen Gefühlen an die Wand gefahren und Sowas passiert mir kein 2.mal mehr, nur solltest Du wirklich darauf achten das Du Dich soviel als möglich zurück ziehst !Keine Gemeinsamkeiten, wirklich nur noch das Nötigste, auch an Kommunikation.
Sie muss verstehen das es wirklich und wahrhaftig so ist wie es ist und das es kein Zurück mehr geben muss und selbst wenn sie Dir leid tut darfst Du nicht mehr Derjenige sein auf den sie zugehen kann !
Ich hoffe sie hat gute Freunde und Du kannst so viel als möglich aus dem Haus bzw. der Wohnung.
Ausserdem haben wir den gleichen Freundeskreis über die Jahre aufgebaut.ganz schlecht, auch wenn Du das jetzt so nicht wahrnimmst.Auch diese Freunde werden sich aufsplitten müssen.
Verschränkungen gibt es hier noch und noch und dass das alles nicht sofort aufgelöst und geklärt werden kann, ist eigentlich klar. Wie lange das alles dauert, keine Ahnung, solange halt wie es braucht. Ich finde es nicht zielführend hier irgendwie einen künstlichen Druck aufzusetzen.nein, Druck ist hier für mich das falsche Wort.Ich habe mir selbst Druck gemacht und bin auch unter Druck gesetzt worden und jetzt weiß ich das Das nichts bringt, aber der Alltag holt Dich ruckzuck ein und dann kommt hier das kaputte Auto, da die Waschmaschine etc.
So krass es klingt, ich sammle schon Inventar für die Wohnung meines noch Mannes im Keller damit er nicht mit leeren Händen da steht, denn Das tat er als wir uns kennenlernten.
Richte doch mit ihr gemeinsam ein Konto für sie ein, vielleicht könnt ihr gewisse finanzielle Aspekte schonmal klären das gibt ihr dann auch ein Gefühl für sich selbst !
Auch wenn es hart klingen mag, aber mein Umfeld ist mir egal, was diese Entscheidung angeht. Relevant ist für mich nur meine Ex-Partnerin, mit ihr muss ich jetzt eine Lösung finden.Dein Umfeld wirst Du aber noch brauchen, glaub´mir Das !
Natürlich musst Du Deinen Weg allein gehen, aber die tiefen Täler der Einsamkeit die schaffst Du nicht allein !
Und mein Umfeld (Freunde, Familie) sind informiert über meinen Entscheid. Aber die meisten Menschen, die mich kennen, wissen auch, dass es komplett sinnlos ist, mir in meine Entscheide reden zu wollen. Das hat noch nie geklappt und lasse ich nicht zu.Wenn sie versuchen Dich umzustimmen, sind es entweder Leute denen es im Moment noch leid tut oder aber die Dich nicht für voll nehmen.
Das musste ich leider auch erkennen.
Am Anfang habe ich mich komplett zurück gezogen, bei mir war es aber etwas anders als bei Dir, da ich noch anderen Kummer in mir trage/getragen habe. Daher war ich eine Zeit lang wie im Nebel, in Trance was auch immer.
Nur komplette Isolation von meiner Welt hat mir geholfen, neben dem Alltag der mich mitgezogen hat.
Je länger es geht, desto bewusster wird Dir der Schmerz.
Mein Noch-Mann z.B hat nicht begriffen wie nah es mir ging das gemeinsame Schlafzimmer zu verlassen. Mir tat nicht die Trennung weh, es war nur der Schmerz zu wissen das ich für mich das Gefühl des Verlustes so bildlich sah und zwar nicht den der Beziehung, sondern den meiner verlorenen Zeit.....
Im Moment suche ich keine neue Beziehung und bin auch nicht offen für Frauen. Ich habe hier keine Sehnsüchte oder Nachholbedarf...Das ist gut für Dich, ich hoffe das bleibt Dir eine Weile !
Insofern werde ich hier nichts erklären müssen, da ich nichts zulasse. Und natürlich kann Amor ja immer zuschlagen, aber dann müsste frau einfach Geduld haben bis ich bereit wäre mich auf etwas Neues einzulassen. Und ich spiele immer mit offenen Karten, das war schon immer so.Hoffentlich lässt Dich dann Dein Kopf nicht so im Stich wie meiner mich verlassen hatte ;) Die Theorie und die guten Vorsätze und die Kraft die man in sich fühlt sind schon nicht übel, aber die Praxis sieht dann oft leider ganz anders aus !
Ich kenne deinen Noch-Mann nicht, aber meine Probleme löse ich nicht mit Ablenken, sondern in dem ich versuche falsche Verhaltensweisen, die sich über Jahre ergeben haben, zu ändern, mich zu reflektieren usw.Prima, dann kannst Du Dir mit mir die Hand schütteln, aber die Grübelei bringt Dich nicht weiter, Du musst zurück ins Leben und nicht vor Dich hingrübeln !
Das ich daneben auch mal ein wenig Spass haben möchte ist doch klar. Ich kann nicht permanent an meine Probleme denken, dass wäre ziemlich selbstzerstörerisch für mich. Aber sich den Problemen bewusst werden und aktiv angehen, das geht schon und mache ich.wenn man Dich so liest frage ich mich ernsthaft was Du hier willst ;)
Menschen verarbeiten manchmal anders. Ich gräme mich auch beim Tod nicht (und damit habe ich wirklich viele Erfahrungen sammeln dürfen). Deshalb gräme ich mich auch hier nicht. Für manche mag dies emotionslos sein, oder halt verdrängen. Es ist bei mir beides nicht, ist halt eine spezielle Ader von mir mit solchen Ereignissen umzugehen. Das hier aber Menschen verschieden sind, ist mir sehr bewusst.und da habe ich es gefunden.
Schöne Mauer die Du da hast ! Hoffentlich kommt da nicht irgendann mal eine Frau mit einem Bulldozer daher und reißt Dir Dein antrainiertes ach so kontrolliertes Ego über den Haufen, denn dann endest Du - lass´mich mal überlegen....eventuell als ein kleines Häufchen Elend so wie ich Das tat.
Du musst Dir auch zugestehen das Du schwach sein darfst, ich weiß es ist nicht leicht wenn man zielstrebig satte 16 Jahre im schönsten Trott vor sich hingedümpelt hat und meinte das man Alles irgendwie gestämmt bekommt, aber Jeder hat seine Grenzen und die lernt man genau in den Situation kennen in der Du Dich befindst.
Deine aktive Trauerphase kommt in ein paar Monaten schätze ich.
Die Trennung ist für mich ausgesprochen und daran rüttle ich auch nicht mehr. Vieles muss natürlich noch geregelt werden, dass dies nicht in 2-3 Wochen passieren kann nach 15 Jahren Beziehung in dieser Konstellation ist mir auch klar.alles wunderbar rationale Fakten, ich weiß wirklich nicht was Du hier willst ! :D
Getrennte Betten gibt es bereits, vom ersten Abend der Trennung an. Ich koche übrigens für mich selbst, wenn sie mitessen will ist das kein Problem für mich wie auch, wenn sie es nicht wollte. Waschen kann ich auch selbst, und der grössere Teil des Haushalts habe immer selbst ich erledigt. Konten trennen wir zu einem vernünftigen Zeitpunkt, das ist im Moment schlicht nicht nötig, da ich ihr hier komplett vertrauen kann, insofern bezahlen wir Rechnungen auch einfach vom gemeinsamen Konto. Briefe für sie habe ich nie geöffnet und werde ich auch nie.ich habe ein paar Monate gebraucht bis ich es leid war mich in die letzte Ecke des Ehebettes zu verziehen obwohl er auf der Kante geschlafen hat.
Ganz ehrlich ?
Du erinnerst mich massiv an meinen Noch-Mann !
Wo sind Deine Gefühle ?
Was geht in Dir vor wenn Du Deine Frau ansiehst ?
Warum nennst Du sie nur Partnerin obwohl Du mit ihr verheiratet bist ?
Fang mal besser da an zu graben !
Es gibt immer verschiedene Wege sich zu trennen. Für mich war einzig wichtig, dass ich es so mache, dass am wenigsten "Geschirr" zu Bruch gehen muss und ich ihr auch in ein paar Jahren mit gutem Gewissen in die Augen schauen kann.yeah ! Sowas mag ich ! Nur das Du schon vor dem kompletten Scherbenhaufen stehst und nichtmal ansatzweise was dabei fühlst wie mir scheint.
Ich lese Kontrolle, Ängste, Zukunftsperspektiven, aber keinerlei Gefühl !
Das Du funktionieren willst und musst ist prima und löblich, aber hast Du keinerlei Bedenken irgendwann mal morgens aufzuwachen und Dich zu fragen wo DU abgeblieben bist bei der ganzen Sache ?
Ich habe geregelt, was bisher geregelt werden konnte. Der Rest regle ich zu einem vernünftigen Zeitpunkt und wenn es möglich ist.Weißt Du was ich vor ein paar Tagen mit entsetzen feststellen musste ?
Nur mein Leben hat sich stark geändert, bereits in kurzer Zeit. Das Beziehungsende tut mir gut und gibt mir Kraft meine Probleme anzupacken.
Und nein, ich bleibe nicht unter dem Vorwand, weil ich sie nicht im Stich lassen will. Dass ich ihr das Studium fertig finanziere (sie trägt hier aber auch ihren Anteil), ist nichts als anständig und fair und hat sie verdient, gerade im Hinblick auf die gemeinsame Vergangenheit. Ich sehe hier weder ein falschen Pflichtgefühl noch sonstwas. Sie ist übrigens auch nicht abhängig, weil ich nie Geld als Macht einsetzen würde.
Ich verstehe auch nicht, weshalb eine Trennung immer ein unglaubliches Drama sein muss (kann man hier oft lesen), manchmal kann man sich auch in Frieden trennen und das ist mein Ziel. Ich bin auch dankbar, dass ich sie nie betrogen habe und keine andere Frau im Spiel ist. Nur wenn mir die Beziehung einfach nicht mehr gut tut, dann muss ich sie beenden, es hätte mich sonst zerstört.
Erinnert mich massiv an meine Trennung, Dein Problem hier - ich habe festgestellt das ich wohl am Tag meiner Scheidung weinen werde !
Ich hätte es nicht geglaubt das mir Das passiert, wenn man mich und meine Ehe kennt weiß man wieso.
Aber, ich werde weinen, weil ich es echt nicht fassen kann das ich geheiratet habe ohne zu lieben und das ich so viele Jahre lieber neben einem Menschen vor mich hinvegitiert habe weil mir die Sicherheit und die Kontrolle über mein Leben wichtiger war als mein Herz.
Vielleicht kannst Du es irgendwann mal nachvollziehen was ich hier gerade geschrieben habe, ich wünsche es Dir.
Wo denn ruhe ich mich auf ihren Gefühlen aus? Es macht mir keine Freude den Mensch zu verletzen, mit dem ich den grössten Teil meines Lebens verbracht habe... Einen solchen Entscheid trifft man nicht leichtfertig.Und weil DU es so siehst das Alles doch rational abhandel und regelbar ist und man doch keine Scherben hinterlassen muss und sowieso und überhaupt macht das jetzt für Deine Frau ...was ?
Alles leichter ?
Nope....ich bin selbst in ihrer Lage und ich weiß wie heftig es ist einen ziemlich "kühlen" Mann zu haben der zwar sagt das er mich verletzt und Alles aber nicht ansatzweise nachvollziehen kann wie schmerzlich die letzten Jahre für mich waren. Auch die, in der er scheinbar für mich sorgt, weil ich mich dabei nicht gut fühle denn ich kann nicht so einfach gehen, denn ich bin die Person die abhängig ist und nicht er !
Du kannst Dir wohl kaum vorstellen wie sie leidet, da Du möglicherweise ( ich will es jetzt nicht als Fakt hinstellen ) nicht ansatzweise so empathisch bist wie sie, denn Du gehst rational damit um, klärst ab, stellst fest und Punkt.
Du redest von verletzen etc, aber das was ich sonst lese ist knallhart kalkuliert und für Dich sicherlich gesünder, aber wie sie auf Dauer leiden wird, lese ich hier in keiner Sequenz, denn sie leidet sicherlich ganz anders als Du.
Das war nur insofern ein Grund, dass ich die Freiheit brauche um mein Leben in den Griff zu kriegen. Ich habe hier keine Illusionen, was das angeht. Ich bin und war nie der Typ Mann, der sich sehnsüchtig nach Freiheit sehnt, der es toll findet sich für keinen Entscheid oder Handlung rechtfertigen zu müssen.Das lese ich jetzt deutlich heraus und ich hoffe ganz fest für Dich das Dir nicht Das passieren wird, was meinem noch-Mann passieren wird.
Er wird vielleicht das Geräusch der Tür dann zum 1. mal so hören, wie ich es höre.....wenn sie sich schließt....und zwar dann wenn er, nachdem er seine Sachen nach so vielen Jahren Diese von aussen zumacht und nicht mehr so einfach kommen und gehen kann wann er will und meine Kleider, meine Stimme, mein Geruch für ihn seltsam werden und er irgendwann mal nicht mehr wissen wird wer ich bin !
Achte bitte gut auf Deine Frau und wenn Du sie wirklich geliebt hast, dann bringe es zügig zu Ende !
danke für die Antworten, weil diese sind es, die ich gesucht habe.
Schlussendlich bin ich auch hier, um die Gegenseite zu verstehen. Ich weiss, dass ich manchmal anders ticke und ich Dinge nicht so wahrnehme wie mein Gegenüber. Es hilft mir zu verstehen, ihr seid offener als das was ich sonst so höre.
@Einsame Wölfin: Was mich ein wenig stört an deiner Argumentation ist das Absolute. Du hast eine ganz klare Vorstellung davon, wie man sich trennt, trennen muss. Ich denke oft nicht so. Ich hätte vieles in meinem Leben ganz anders machen müssen, würde ich so denken, angefangen bei der Heirat damals, welche ich überhaupt nicht bereue. Damals war es das Richtige und auch im Nachhinein.
Und dass ich meine Partnerin nicht Ehefrau nenne... Naja, ich halte nicht gerade viel von der Ehe und Partnerin konnotiere ich höher als Ehefrau. Ist mehr ein Ausdruck des Respekts für mich, dass ich sie so nenne. Ehefrau hat von mir aus gesehen etwas abfälliges, etwas Besitzendes. Aber das ist halt persönliche Meinung und Art.
Ich weiss was es heisst zu verlieren, sehr gut sogar. Zwar nicht bei einer Liebesbeziehung, aber grundsätzlich. Es sind mir soo viele Menschen davongestorben, angefangen bei meinem besten Freund, ein weiterer Freund, meine Mutter und die halbe Familie... Ich weiss, wie es sich anfühlt verlassen zu werden. Dennoch trauere ich nicht. Trauer ist für mich nicht existent, Freude dagegen schon. Trauer hätte mich immer nur zerstört.
Wenn ich meine Ex-Partnerin ansehe, dann sehe ich ihren Schmerz und habe Mitleid. Mitleid, dass es nun soweit gekommen ist und weiss, dass sie das Ganze anders sieht. Aber ich sehe auch sie und will, dass es ihr gut geht, auch wenn ich hier nicht viel helfen kann. Aber es würde mich extrem erfreuen sie wieder richtig lachen zu sehen und sei dies bei einem Anderen.
Auch wenn es so scheint, ich finde die Situation nicht einfach, sie geht mir auch an die Nieren. Vor allem zu verstehen weshalb alles nun so gekommen ist. Und ich weiss, viele wären in meiner Situation eigentlich noch zufrieden oder glücklich gewesen. Es gibt eigentlich nichts, was gegen die Beziehung spricht, ausser, dass ich fühle und auch merken musste, dass sie mir einfach nicht gut tut. Ich habe mich oft einfach für die Beziehung aufgegeben, das zerstört nur auf die Dauer. Das will ich nicht mehr.
Vielleicht waren wir damals einfach zu jung und die Umstände doof, aber damals, als wir geheiratet haben, hätten wir beide eh nie gedacht, dass das solange Zeit gut gehen würde. Wie gesagt, ich bereue nichts, weder den Entscheid für sie damals noch den Entscheid gegen sie heute.
Schlussendlich bin ich auch hier, um die Gegenseite zu verstehen. Ich weiss, dass ich manchmal anders ticke und ich Dinge nicht so wahrnehme wie mein Gegenüber. Es hilft mir zu verstehen, ihr seid offener als das was ich sonst so höre.
@Einsame Wölfin: Was mich ein wenig stört an deiner Argumentation ist das Absolute. Du hast eine ganz klare Vorstellung davon, wie man sich trennt, trennen muss. Ich denke oft nicht so. Ich hätte vieles in meinem Leben ganz anders machen müssen, würde ich so denken, angefangen bei der Heirat damals, welche ich überhaupt nicht bereue. Damals war es das Richtige und auch im Nachhinein.
Und dass ich meine Partnerin nicht Ehefrau nenne... Naja, ich halte nicht gerade viel von der Ehe und Partnerin konnotiere ich höher als Ehefrau. Ist mehr ein Ausdruck des Respekts für mich, dass ich sie so nenne. Ehefrau hat von mir aus gesehen etwas abfälliges, etwas Besitzendes. Aber das ist halt persönliche Meinung und Art.
und da habe ich es gefunden.Schöne Mauer die Du da hast ! Hoffentlich kommt da nicht irgendann mal eine Frau mit einem Bulldozer daher und reißt Dir Dein antrainiertes ach so kontrolliertes Ego über den Haufen, denn dann endest Du - lass´mich mal überlegen....eventuell als ein kleines Häufchen Elend so wie ich Das tat.naja, das war irgendwie klar, das versteht niemand wie ich hier funktioniere. Manchmal funktioniere ich schlicht, woher das kommt, weiss ich nicht. Aber es ist so, eine ganz dankbare Gabe und auch ein Fluch. Ich wünschte manchmal wirklich, ich könnte trauern. Aber Trauer ist mir fremd. Eine Mauer ist es eigentlich nicht, die ich hier habe. Es war immer so und wird wahrscheinlich so bleiben. Und dabei wurde ich als Kind normal geliebt und so weiter. Es gibt keine Erklärung für das. Für mich ist dies nichts, was ich lernen oder aufbauen musste, es war immer da. Und ein emotionaler Krüppel bin ich nicht, ansonsten hätte ich wohl kaum so lange eine Beziehung haben können. Liebevoll bin ich. Ich würde das am ehesten als einen extrem nach Vorne orientierten Fokus nennen. Was geschehen ist, lässt sich nicht mehr ändern. Darüber zu trauern ist für mich unsinnig. Ich weiss, verstehen tut dies niemand...
Du musst Dir auch zugestehen das Du schwach sein darfst, ich weiß es ist nicht leicht wenn man zielstrebig satte 16 Jahre im schönsten Trott vor sich hingedümpelt hat und meinte das man Alles irgendwie gestämmt bekommt, aber Jeder hat seine Grenzen und die lernt man genau in den Situation kennen in der Du Dich befindst
Ich weiss was es heisst zu verlieren, sehr gut sogar. Zwar nicht bei einer Liebesbeziehung, aber grundsätzlich. Es sind mir soo viele Menschen davongestorben, angefangen bei meinem besten Freund, ein weiterer Freund, meine Mutter und die halbe Familie... Ich weiss, wie es sich anfühlt verlassen zu werden. Dennoch trauere ich nicht. Trauer ist für mich nicht existent, Freude dagegen schon. Trauer hätte mich immer nur zerstört.
Weißt Du was ich vor ein paar Tagen mit entsetzen feststellen musste ?Erinnert mich massiv an meine Trennung, Dein Problem hier - ich habe festgestellt das ich wohl am Tag meiner Scheidung weinen werde !Hier ist wohl ein extremer Unterschied, ich werde die Zeit nie bedauern und ihr nie nachtrauern, genauso wie ich sie auch immer hochhalten werde. Es war eine gute Zeit, bereuen muss ich nichts. Trotzdem wird diese Zeit nie mehr kommen oder irgendwie reproduzierbar sein, das akzeptiere ich. Erinnerungen sind ja auch was Schönes. Und auf das Neue kann ich mich freuen.
Wo sind Deine Gefühle ?Was geht in Dir vor wenn Du Deine Frau ansiehst ?Gefühle habe ich, und nicht nur gespielte. Ich kann sehr emotional sein, halt nicht immer, aber grundsätzlich schon.
Wenn ich meine Ex-Partnerin ansehe, dann sehe ich ihren Schmerz und habe Mitleid. Mitleid, dass es nun soweit gekommen ist und weiss, dass sie das Ganze anders sieht. Aber ich sehe auch sie und will, dass es ihr gut geht, auch wenn ich hier nicht viel helfen kann. Aber es würde mich extrem erfreuen sie wieder richtig lachen zu sehen und sei dies bei einem Anderen.
Das ist gut für Dich, ich hoffe das bleibt Dir eine Weile !naja, ich hoffe schon, das sich das dann mal ändert. Mal sehen was eine Weile ist. Im Moment ist einfach keine Offenheit von mir da.
yeah ! Sowas mag ich ! Nur das Du schon vor dem kompletten Scherbenhaufen stehst und nichtmal ansatzweise was dabei fühlst wie mir scheint.Ich lese Kontrolle, Ängste, Zukunftsperspektiven, aber keinerlei Gefühl !Für mich ist es kein Scherbenhaufen... Für viele andere wohl schon, vielleicht auch für meine Ex-Partnerin. Und das mit dem Gefühl, naja, da ticken wir einfach anders. Sie würde dir bestätigen wie gefühlvoll ich sein kann. Aber verkopft bin ich trotzdem und das ist gut so, auch wenn ich sogar, wie beim Entscheid der endgültigen Trennung, einfach nur auch meinen Bauch gehört habe.
Das Du funktionieren willst und musst ist prima und löblich, aber hast Du keinerlei Bedenken irgendwann mal morgens aufzuwachen und Dich zu fragen wo DU abgeblieben bist bei der ganzen Sache ?
Nope....ich bin selbst in ihrer Lage und ich weiß wie heftig es ist einen ziemlich "kühlen" Mann zu haben der zwar sagt das er mich verletzt und Alles aber nicht ansatzweise nachvollziehen kann wie schmerzlich die letzten Jahre für mich waren.Tja, da waren wir irgendwie in der gleichen Situation, meine Frau ist eher kühler als ich... Kann man fast nicht glauben, wenn man das so liest, aber die letzten Jahre habe ich nur gelitten und das tat mir nicht gut. Aber gekämpft habe immer ich für die Beziehung, sehr viel investiert gerade für einen Mann. Bis dann halt Schluss war.
Und weil DU es so siehst das Alles doch rational abhandel und regelbar ist und man doch keine Scherben hinterlassen muss und sowieso und überhaupt macht das jetzt für Deine Frau ...was ?Ich kann nichts für die Gefühle und Handlungs- und Denkweisen anderer Menschen, so nahe sie mir auch stehen mögen. Ich weiss, was ich getan habe, war rücksichtslos, nur für mich. Aber dennoch darf ich das, vor allem weil jeder andere Weg für mich aussichtslos scheint.
wenn man Dich so liest frage ich mich ernsthaft was Du hier willstVerständlich. Was ich will ist einerseits Verstehen wie es dem Gegenüber geht und wie es fühlt. Andererseits ist es auch ein Selbstschutz, ich schreibe, weshalb ich gehandelt habe wie ich es für richtig empfinde. Und das verhindert, auf den Entscheid zurückzukommen. Manchmal bin ich auch sehr schwach... Und ich habe immer noch Angst, dass ich aus Mitleid oder so zurückfalle, das wäre nicht gut...
Achte bitte gut auf Deine Frau und wenn Du sie wirklich geliebt hastDas werde ich immer, versprochen! Ich liebe sie ja noch immer und bin ihr für vieles sehr dankbar.
dann bringe es zügig zu EndeEinigen wir uns darauf, dass ich es im Rahmen der vernünftigen Möglichkeiten zu Ende bringen werde, so zügig wie möglich natürlich ;)
Auch wenn es so scheint, ich finde die Situation nicht einfach, sie geht mir auch an die Nieren. Vor allem zu verstehen weshalb alles nun so gekommen ist. Und ich weiss, viele wären in meiner Situation eigentlich noch zufrieden oder glücklich gewesen. Es gibt eigentlich nichts, was gegen die Beziehung spricht, ausser, dass ich fühle und auch merken musste, dass sie mir einfach nicht gut tut. Ich habe mich oft einfach für die Beziehung aufgegeben, das zerstört nur auf die Dauer. Das will ich nicht mehr.
Vielleicht waren wir damals einfach zu jung und die Umstände doof, aber damals, als wir geheiratet haben, hätten wir beide eh nie gedacht, dass das solange Zeit gut gehen würde. Wie gesagt, ich bereue nichts, weder den Entscheid für sie damals noch den Entscheid gegen sie heute.
Lieber Mikasch
Etwas von dem, was Du schreibst und wie Du handelst, kann ich verstehen und auch nachvollziehen. Obwohl ich ein sehr emotionaler Mensch bin und im Gegensatz zu Dir die Trauer voll auslebe.
Von Carixxx:
Also beeil Dich, ihr wenigstens hier noch weiteres Leid und weitere Hoffnungen zu ersparen.
Ich schreibe Dir deshalb, dass Du nicht denkst, so ganz alleine mit Deiner Meinung da zu stehen.
Ich wünsche Dir und Deiner Frau von Herzen, dass ihr Eure Trennung so gut wie möglich abschliessen könnt.
Etwas von dem, was Du schreibst und wie Du handelst, kann ich verstehen und auch nachvollziehen. Obwohl ich ein sehr emotionaler Mensch bin und im Gegensatz zu Dir die Trauer voll auslebe.
Ich würde das am ehesten als einen extrem nach Vorne orientierten Fokus nennen.Meine Devise ist trotz allem auch immer wieder, das was ist, ist wie es ist - und wie Du schreibst, daran lässt sich nichts mehr ändern. Ich muss von dem ausgehen, nach vorne schauen und nach Möglichkeit das Beste daraus machen.
Wenn ich meine Ex-Partnerin ansehe, dann sehe ich ihren Schmerz und habe Mitleid. Mitleid, dass es nun soweit gekommen ist und weiss, dass sie das Ganze anders sieht. Aber ich sehe auch sie und will, dass es ihr gut geht, auch wenn ich hier nicht viel helfen kann. Aber es würde mich extrem erfreuen sie wieder richtig lachen zu sehen und sei dies bei einem Anderen.Auch ich erleb(t)e schon das Gleiche, sehe, dass die andere Person (immer noch?) litt und wünschte, dass eine neue Partnerschaft dieses Leiden mindert. Denn ich weiss, dass mein Gegenüber mich sofort zurücknehmen würde, dies merke ich am Umgang und den Reaktionen auf mich und mein Verhalten. Aber ich denke wie Du, wenn es nicht mehr stimmt,dann bringt es nichts darin auszuharren. Ich würde mich selbst und meinen Partner belügen - und ihm eventuell auch die Gelegenheit nehmen, mit jemandem anderen wirklich glücklich zu werden, jemand, der denjenigen so liebt, wie er es verdient hat. Nämlich ganz und aus reinem Herzen. Das ist es doch, was bei Dir nicht mehr stimmt oder?
Hier ist wohl ein extremer Unterschied, ich werde die Zeit nie bedauern und ihr nie nachtrauern, genauso wie ich sie auch immer hochhalten werde. Es war eine gute Zeit, bereuen muss ich nichts.Mir ergeht es gleich. Alles, was geschah in meinem bisherigen Leben, prägte mich und macht mich zu dem Menschen, der ich heute bin - mit all den Erfahrungen und Erlebnissen, seien es gute oder "schlechte". Wenn ich auch Manches immer noch nicht ganz verstehe, warum und wieso der andere so handelte, der andere hat ein Recht darauf, genauso zu sein, wie er ist. Wenn ich den anderen Menschen nicht in seinem ganzen Sein akzeptiere, dann war und ist es keine wahre Liebe. Dieses Recht gebe ich dem Gegenüber, aber wahrscheinlich ist es ein zu hoher Anspruch, dass ich dann das Gleiche mir gegenüber erwarte.
Von Carixxx:
Ich kann dir nur so viel sagen, da ich wie ja alle hier, auch gerade eine Trennung hinter mir hab, dass sie mit fast hundertprozentiger Sicherheit mit der Trennung und dir nicht abschließen kann, wenn ihr euch noch täglich seht. Ganz egal ob ihr nicht mehr miteinander redet oder was weiß ich jetzt alles getrennt macht. Ich sag das weil ich und mein Ex haben uns auch noch öfters nach der Trennung gesehen und selbst nur der SMS Kontakt hat mich hoffen lassen.Dem stimme ich hingegen voll zu, Carixxx hat mit all ihren Äusserungen vollkommen recht. Bitte gib ihr die Möglichkeit, auch wirklich abschliessen zu können. Dazu braucht es die vollständige Trennung, wenigstens für eine Weile. Wenn sie Dich immer noch liebt oder sich auch nur vorstellen kann, mit Dir eine gemeinsame Zukunft zu gestalten, dann keimt bei jedem Wort oder auch nur Geste, das auf Deine Zuneigung hinweist (wenn es auch von Deiner Seite her nur Mitleid ist!), wieder Hoffnung auf.
Also beeil Dich, ihr wenigstens hier noch weiteres Leid und weitere Hoffnungen zu ersparen.
Ich schreibe Dir deshalb, dass Du nicht denkst, so ganz alleine mit Deiner Meinung da zu stehen.
Ich wünsche Dir und Deiner Frau von Herzen, dass ihr Eure Trennung so gut wie möglich abschliessen könnt.
Danke nochmals für eure Hilfe, welche ich hier schon bekommen habe.
Um mal meine Situation zu aktualisieren: Meine Ex-Partnerin und ich leben zurzeit noch immer zusammen. Wir hatte diverse Gespräche, wo wir die Trennung aufgearbeitet haben und es geht uns beiden besser, wenn auch noch nicht alles überwunden ist.
Mit ihr hatte ich mich eigentlich so abgesprochen, dass sie zurzeit noch bei mir wohnen kann, sie sich aber eine eigene Wohnung suchen soll. Der Vorschlag kam hier auch von ihr, ich wollte ihr hier nicht unnötig Druck machen und wir hatten auch darüber diskutiert, dass ich ausziehen könnte, wenn sie es denn wünschte, haben uns dann aber gegen diese Variante entschieden.
Das Problem, dass sich jetzt stellt, ist, dass sie sich in der Wohnung immer weiter einnistet. Sie richtet sich ihren Platz schön ein (wir haben bereits ein paar Möbel für den Umzug gekauft) und für ich sieht es so aus, als würde sie sich viel Zeit lassen mit dem Auszug.
Das stört mich, vor allem auch, weil es den notwendigen Schritt weiter hinauszögert und sie es sich nur noch schwerer macht auszuziehen. Aber ich weiss nicht so genau, wie ich ihr das sagen kann. Ich möchte einerseits keinen Druck aufsetzen. Andererseits habe ich ihr auch angeboten, für die Wohnung oder zumindest einen grösseren Teil aufzukommen, bis sie finanziell so dasteht, dass sie sich die Wohnung selbst leisten kann. Nur sie meint auch, dass sie zurzeit nicht die Kraft hat sich eine eigene Wohnung zu suchen.
Sie hat sich nach der Trennung auch in Therapie begeben um mit jemand über ihren Verlust zu sprechen. Es ging ihr lange Zeit wirklich nicht gut und es tat sehr weh, sie so leiden zu sehen. Die letzten paar Wochen ging es ihr aber deutlich besser, sie sucht wieder vermehrt den Kontakt zu Freunden und Bekannten und kommt auch sonst gut voran (jedenfalls was ich so mitbekomme).
Ich fühle mich durch die Situation einfach blockiert. Auch wenn das Zusammenleben gut klappt, so möchte ich endlich alleine leben. Das ist wichtig für mich, auch wenn es ein grosser Schritt ist, da ich nie alleine gelebt habe (sie auch nicht). Wie kann ich sie dazu bewegen, endlich mal mit der Wohnungssuche konkret zu beginnen? Ich möchte sie aber weder rauswerfen, sie soll was Schönes für sich finden. Es ginge mir schon besser, wenn ich wüsste, dass sie suchen würde...
Ich möchte nicht, dass sie sich noch weiter "bei mir" einnistet. Das ist seltsam und verzögert einfach alles.
Vielleicht kennt ja jemand eine ähnliche Situation und hilft mir mit einem Tipp.
Um mal meine Situation zu aktualisieren: Meine Ex-Partnerin und ich leben zurzeit noch immer zusammen. Wir hatte diverse Gespräche, wo wir die Trennung aufgearbeitet haben und es geht uns beiden besser, wenn auch noch nicht alles überwunden ist.
Mit ihr hatte ich mich eigentlich so abgesprochen, dass sie zurzeit noch bei mir wohnen kann, sie sich aber eine eigene Wohnung suchen soll. Der Vorschlag kam hier auch von ihr, ich wollte ihr hier nicht unnötig Druck machen und wir hatten auch darüber diskutiert, dass ich ausziehen könnte, wenn sie es denn wünschte, haben uns dann aber gegen diese Variante entschieden.
Das Problem, dass sich jetzt stellt, ist, dass sie sich in der Wohnung immer weiter einnistet. Sie richtet sich ihren Platz schön ein (wir haben bereits ein paar Möbel für den Umzug gekauft) und für ich sieht es so aus, als würde sie sich viel Zeit lassen mit dem Auszug.
Das stört mich, vor allem auch, weil es den notwendigen Schritt weiter hinauszögert und sie es sich nur noch schwerer macht auszuziehen. Aber ich weiss nicht so genau, wie ich ihr das sagen kann. Ich möchte einerseits keinen Druck aufsetzen. Andererseits habe ich ihr auch angeboten, für die Wohnung oder zumindest einen grösseren Teil aufzukommen, bis sie finanziell so dasteht, dass sie sich die Wohnung selbst leisten kann. Nur sie meint auch, dass sie zurzeit nicht die Kraft hat sich eine eigene Wohnung zu suchen.
Sie hat sich nach der Trennung auch in Therapie begeben um mit jemand über ihren Verlust zu sprechen. Es ging ihr lange Zeit wirklich nicht gut und es tat sehr weh, sie so leiden zu sehen. Die letzten paar Wochen ging es ihr aber deutlich besser, sie sucht wieder vermehrt den Kontakt zu Freunden und Bekannten und kommt auch sonst gut voran (jedenfalls was ich so mitbekomme).
Ich fühle mich durch die Situation einfach blockiert. Auch wenn das Zusammenleben gut klappt, so möchte ich endlich alleine leben. Das ist wichtig für mich, auch wenn es ein grosser Schritt ist, da ich nie alleine gelebt habe (sie auch nicht). Wie kann ich sie dazu bewegen, endlich mal mit der Wohnungssuche konkret zu beginnen? Ich möchte sie aber weder rauswerfen, sie soll was Schönes für sich finden. Es ginge mir schon besser, wenn ich wüsste, dass sie suchen würde...
Ich möchte nicht, dass sie sich noch weiter "bei mir" einnistet. Das ist seltsam und verzögert einfach alles.
Vielleicht kennt ja jemand eine ähnliche Situation und hilft mir mit einem Tipp.
Mir fällt da nur ein "Sometimes it's cruel to be kind."
Ich weiß nicht, ob du etwas verbessert, indem du diese Leidensphase verlängerst bzw. aufschiebst, weil du ihr mit der Wohnungssuche keinen Druck machst.
Mein Ex hat mir damals 6 Wochen gegeben, was neues zu finden. Ich habe 8 gebraucht und er hat mir dann noch beim Umzug geholfen.
Das war echt das Beste in der Situation. Bis dahin konnte ich mich gar nicht vorwärts bewegen, sondern habe einfach stagniert.
Natürlich war das in dem Moment nicht einfach, dass er so "kalt" erschien, aber im Endeffekt hat es doch vieles einfacher gemacht, wenn du verstehst,w as ich meine.
Es ist leichter, sich jemanden loszulassen, der rational und pragmatisch bleibt.
Wer wendet sich schon von Wärme und Verständnis und Schutz ab?
Ich weiß nicht, ob du etwas verbessert, indem du diese Leidensphase verlängerst bzw. aufschiebst, weil du ihr mit der Wohnungssuche keinen Druck machst.
Mein Ex hat mir damals 6 Wochen gegeben, was neues zu finden. Ich habe 8 gebraucht und er hat mir dann noch beim Umzug geholfen.
Das war echt das Beste in der Situation. Bis dahin konnte ich mich gar nicht vorwärts bewegen, sondern habe einfach stagniert.
Natürlich war das in dem Moment nicht einfach, dass er so "kalt" erschien, aber im Endeffekt hat es doch vieles einfacher gemacht, wenn du verstehst,w as ich meine.
Es ist leichter, sich jemanden loszulassen, der rational und pragmatisch bleibt.
Wer wendet sich schon von Wärme und Verständnis und Schutz ab?
Danke Roya
Ich sehe das eigentlich genauso wie du. Für mich ist die Situation nur bedingt tragbar und ich weiss auch, wieviel Kraft es mich kostet das erträglich zu halten. Ich fühle mich wegen der Situation auch sehr blockiert. Eigentlich lade ich sehr gerne Menschen zu mir nach Hause ein, aber das entfällt zurzeit komplett, da es einfach seltsam wäre wenn meine Ex hier noch herumgeistert. Ausserdem weiss ich auch, dass ich, solange diese Situation nicht geklärt ist, nicht offen für etwas Neues sein kann. Gerade wenn man dann jemand kennen lernt, der einen interessiert, ist dies ärgerlich und blockierend.
Pragmatisch und rational bin ich ja eigentlich. Aber es ist halt auch schwierig für mich hier Termine zu setzen, gerade wenn sie dann entgegnet, dass sie noch zuwenig Kraft für diesen Schritt hat und sie noch Zeit braucht. Nur für mich wäre es wirklich an der Zeit, wenn sie hier vorwärts machen würde. Aber hier setzt sich wohl auch einen der doofen Verhaltensweisen der dahingeflossenen Beziehung fort... Ich weiss, dass ich immer der war, der bei Kompromissen weit entgegen gekommen ist, während dem sie mehr oder weniger auf ihren Positionen verharrte. Immerhin ist dies auch ein wenig Bestätigung dafür, dass der Schritt schlicht der Richtige für mich war...
Das Schlimme ist ja, dass ich bereits ein Auge darauf habe, wie der Wohnungsmarkt so aussieht und schon einige Anzeigen gesehen habe, wo ich einfach dachte, das wäre doch was für sie. Ich denke, ich werde diese Mal sammeln und ihr dann einfach übergeben, so als Wink mit dem Zaunpfahl...
Ich sehe das eigentlich genauso wie du. Für mich ist die Situation nur bedingt tragbar und ich weiss auch, wieviel Kraft es mich kostet das erträglich zu halten. Ich fühle mich wegen der Situation auch sehr blockiert. Eigentlich lade ich sehr gerne Menschen zu mir nach Hause ein, aber das entfällt zurzeit komplett, da es einfach seltsam wäre wenn meine Ex hier noch herumgeistert. Ausserdem weiss ich auch, dass ich, solange diese Situation nicht geklärt ist, nicht offen für etwas Neues sein kann. Gerade wenn man dann jemand kennen lernt, der einen interessiert, ist dies ärgerlich und blockierend.
Pragmatisch und rational bin ich ja eigentlich. Aber es ist halt auch schwierig für mich hier Termine zu setzen, gerade wenn sie dann entgegnet, dass sie noch zuwenig Kraft für diesen Schritt hat und sie noch Zeit braucht. Nur für mich wäre es wirklich an der Zeit, wenn sie hier vorwärts machen würde. Aber hier setzt sich wohl auch einen der doofen Verhaltensweisen der dahingeflossenen Beziehung fort... Ich weiss, dass ich immer der war, der bei Kompromissen weit entgegen gekommen ist, während dem sie mehr oder weniger auf ihren Positionen verharrte. Immerhin ist dies auch ein wenig Bestätigung dafür, dass der Schritt schlicht der Richtige für mich war...
Das Schlimme ist ja, dass ich bereits ein Auge darauf habe, wie der Wohnungsmarkt so aussieht und schon einige Anzeigen gesehen habe, wo ich einfach dachte, das wäre doch was für sie. Ich denke, ich werde diese Mal sammeln und ihr dann einfach übergeben, so als Wink mit dem Zaunpfahl...
genau "wink mit dem zaunpfahl" und "pistole auf die brust setzen" ...das ist weder für sie noch für dich ein zustand
sie macht sich hoffnungen, weil sie immer noch da ist und will momentan einfach nicht sehen, dass du das nur zulässt weil du dir selbst gegenüber kein schlechtes gewissen haben möchtest
guck dir meinetwegen zusammen mit ihr wohnungen an, aber unternimm irgendwas ...das schlimmste was du ihr hättest antun können hast du doch schon getan indem du eure ehe beendet hast ...jetzt brauchst du hier nicht den heiligen samariter spielen, denn das hilft euch beiden nicht ;)
habt ihr eigentlich schon die scheidung eingereicht? wenn nicht wäre das für sie ein weiterer deutlicher hinweis, dass es kein zurück gibt ...oder wartest du drauf, dass sie diesen schritt unternimmt?
sie macht sich hoffnungen, weil sie immer noch da ist und will momentan einfach nicht sehen, dass du das nur zulässt weil du dir selbst gegenüber kein schlechtes gewissen haben möchtest
guck dir meinetwegen zusammen mit ihr wohnungen an, aber unternimm irgendwas ...das schlimmste was du ihr hättest antun können hast du doch schon getan indem du eure ehe beendet hast ...jetzt brauchst du hier nicht den heiligen samariter spielen, denn das hilft euch beiden nicht ;)
habt ihr eigentlich schon die scheidung eingereicht? wenn nicht wäre das für sie ein weiterer deutlicher hinweis, dass es kein zurück gibt ...oder wartest du drauf, dass sie diesen schritt unternimmt?
Ich denke, erst wenn sie auf eigenen Füßen steht, wird sie merken, wie stark sie tatsächlich ist.
Allein ist sie ja nicht, sie hat Freunde.
Weißt du, schlussendlich ist sie für sich selber verantwortlich und nicht du für sie.
Allein ist sie ja nicht, sie hat Freunde.
Weißt du, schlussendlich ist sie für sich selber verantwortlich und nicht du für sie.
habt ihr eigentlich schon die scheidung eingereicht? wenn nicht wäre das für sie ein weiterer deutlicher hinweis, dass es kein zurück gibt ...oder wartest du drauf, dass sie diesen schritt unternimmt?Ja, die Scheidung haben wir bereits miteinander besprochen. Ich denke nicht, dass sie sich jetzt noch Hoffnungen macht. Wir konnten eigentlich gut über die Gründe sprechen, die mich zu diesem Schritt bewogen haben und ihr ist klar, dass es für mich kein Zurück gibt.
Was mich stört, ist, dass es nicht an mir wäre was zu unternehmen und sie sich nicht bewegt. Das Einzige, was ich wirklich tun kann, ist Termine zu setzen. Aber was mache ich, wenn sie diese nicht einhält?
jetzt brauchst du hier nicht den heiligen samariter spielen, denn das hilft euch beiden nicht ;)Klar, das will ich auch nicht. Aber ich möchte auch keine Eskalation, also ein Pistole auf die Brust setzen ist da nicht drin. Ich hoffe nur, sie zeigt hier bald mal Einsicht und geht endlich die notwendigen Schritte, es wäre auch für sie nur besser.
Weißt du, schlussendlich ist sie für sich selber verantwortlich und nicht du für sie.Leider ist das nicht ganz so einfach. Eine gewisse Verantwortung gegenüber ihrer Ausbildung und in finanzieller Hinsicht trage ich schon noch. Sie kann hier noch nicht ganz auf den eigenen Füssen stehen. Das ist für mich soweit ok, da ich ohne ihre Hilfe auch nicht hätte studieren können, aber es bessert das Ganze auch nicht.
Aber es wird wohl schon gut kommen. Ich werde das Thema die nächsten Tage sicher mal wieder ansprechen und mal schauen, wie sie reagiert.
ich hoffe für dich, dass du deine eigenen Propleme, die ihr nicht zusammen lössen könnt, bald anpacken kannst. egal ob, du mit deiner Ex oder mit einer neuen Partnerin zusammen kommst, muss dass vorher geklärt sein...
Mikasch, so wie du es beschreibst, geht es doch gar nichts um Finanzielle. Darum muss sie sich ja anscheinend keine Sorgen machen, also bleibt das Emotionale - und das bist du nicht mehr verantwortlich.
Lässt du dich da zur Verantwortung ziehen, verpflichtet sie dich, bist du erpressbar und zwar endlos.
Ernsthaft, ich kann dir nur raten,d as ganze jetzt wie einen gekündigten Arbeitsvertrag oder ähnliches zu behandeln. Du musst ihr Grenzen setzen, Termine setzen.
Sie kann das nicht, solange sie nicht loslassen will und sie klingt nicht so, als wolle sie auch nur einen Schritt vorwärts gehen. Sie stagniert und du lässt es zu. Aus falsch verstandenem Verantwortungsgefühl, aus schlechtem Gewissen.
Du musst das Riskio eingehen, dass du etwas tust, was sie verletzt und wütend macht, aber das ist in dem Moment nichts Negatives, das hilft einfach euch Beiden. Ich trage meinem Ex nicht nach, dass er damals so gehandelt hat. Er hat mich in den Sachen unterstützt, in denen er das konnte, ohne dass er selber auf der Strecke geblieben ist. Das war vernünftig und die beste Lösung für alle Parteien. Mein jetziger Freund hat es mit seiner Ex genauso gemacht. Getan, was er konnte, aber innerhalb bestimmter Grenzen.
Du hast auch eien Verantwortung dir selbst gegenüber, der du gerecht werden musst. Du bleibst sonst auf der Strecke und ihr hilfst du damit am Ende doch nicht weiter, sondern erlaubst ihr nur, dass sie sich nicht den Tatsachen stellt und so niemals damit beginnt, sich zu lösen.
Also gib ihr die Wohnungsanzeigen. Unterstütze sie bei der Wohnungssuche. Und sag ihr klipp und klar, dass sie ausziehen muss.
Wie lange willst du sie eigetlich finanziell unterstützen? Bis sie mit dem Studium fertig ist und einen Job hat? Was ist, wenn irgendetwas mit dem Studium nicht glatt läuft oder sie keinen Job findet?
Ich verstehe das Ganze sowieso nicht. Wieso kann sie nicht für sich selber sorgen? Andere studieren und arbeiten doch auch gleichzeitig, ohne dass sie jemand finanziert, um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen.
Wenn du erwartest, dass sie dich loslässt, musst du sie aber auch loslassen. Und das kann gerade nicht ihre Entscheidung sein. Anscheinend denkt sie immer noch, das wird alles wieder. Kein Mensch tut sich das sonst monatelang an, mit dem Ex zusammenzuwohnen, der mit einem schluss gemacht hat.
Lässt du dich da zur Verantwortung ziehen, verpflichtet sie dich, bist du erpressbar und zwar endlos.
Ernsthaft, ich kann dir nur raten,d as ganze jetzt wie einen gekündigten Arbeitsvertrag oder ähnliches zu behandeln. Du musst ihr Grenzen setzen, Termine setzen.
Sie kann das nicht, solange sie nicht loslassen will und sie klingt nicht so, als wolle sie auch nur einen Schritt vorwärts gehen. Sie stagniert und du lässt es zu. Aus falsch verstandenem Verantwortungsgefühl, aus schlechtem Gewissen.
Du musst das Riskio eingehen, dass du etwas tust, was sie verletzt und wütend macht, aber das ist in dem Moment nichts Negatives, das hilft einfach euch Beiden. Ich trage meinem Ex nicht nach, dass er damals so gehandelt hat. Er hat mich in den Sachen unterstützt, in denen er das konnte, ohne dass er selber auf der Strecke geblieben ist. Das war vernünftig und die beste Lösung für alle Parteien. Mein jetziger Freund hat es mit seiner Ex genauso gemacht. Getan, was er konnte, aber innerhalb bestimmter Grenzen.
Du hast auch eien Verantwortung dir selbst gegenüber, der du gerecht werden musst. Du bleibst sonst auf der Strecke und ihr hilfst du damit am Ende doch nicht weiter, sondern erlaubst ihr nur, dass sie sich nicht den Tatsachen stellt und so niemals damit beginnt, sich zu lösen.
Also gib ihr die Wohnungsanzeigen. Unterstütze sie bei der Wohnungssuche. Und sag ihr klipp und klar, dass sie ausziehen muss.
Wie lange willst du sie eigetlich finanziell unterstützen? Bis sie mit dem Studium fertig ist und einen Job hat? Was ist, wenn irgendetwas mit dem Studium nicht glatt läuft oder sie keinen Job findet?
Ich verstehe das Ganze sowieso nicht. Wieso kann sie nicht für sich selber sorgen? Andere studieren und arbeiten doch auch gleichzeitig, ohne dass sie jemand finanziert, um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen.
Wenn du erwartest, dass sie dich loslässt, musst du sie aber auch loslassen. Und das kann gerade nicht ihre Entscheidung sein. Anscheinend denkt sie immer noch, das wird alles wieder. Kein Mensch tut sich das sonst monatelang an, mit dem Ex zusammenzuwohnen, der mit einem schluss gemacht hat.
Ja, die Scheidung haben wir bereits miteinander besprochen. Ich denke nicht, dass sie sich jetzt noch Hoffnungen macht. Wir konnten eigentlich gut über die Gründe sprechen, die mich zu diesem Schritt bewogen haben und ihr ist klar, dass es für mich kein Zurück gibt.Dir ist das klar ...ihr ganz sicher nicht. Auch wenn ich sie nicht kenne, aber ihr Verhalten sagt eindeutig aus, dass das Thema für sie nicht gegessen ist. Du darfst nicht nur reden ...dein Handeln wird ihr erst bewusst machen, dass es für dich wirklich vorbei ist.
Was mich stört, ist, dass es nicht an mir wäre was zu unternehmen und sie sich nicht bewegt. Das Einzige, was ich wirklich tun kann, ist Termine zu setzen. Aber was mache ich, wenn sie diese nicht einhält?Klar ist es an ihr, aber sie hat noch soviel Hoffnung, dass sie kaum freiwillig gehen wird und da du ihr nicht die Grenzen zeigst wird ihre Hoffnung immer weiter genährt. Setz ihr Termine und wenn sie sie nicht einhält musst du Konsequenzen ziehen, so hart und ungerecht du dir dann auch vorkommen magst ...du machst das zu eurem Besten und nicht um ihr eins reinzuwürgen. Sie wird das jetzt noch nicht verstehen, aber irgendwann ganz sicher.
Aber ich möchte auch keine Eskalation, also ein Pistole auf die Brust setzen ist da nicht drin. Ich hoffe nur, sie zeigt hier bald mal Einsicht und geht endlich die notwendigen Schritte, es wäre auch für sie nur besser.Tja und mit dieser Einstellung wird sich das noch ewig hinziehen ...aber man merkt, dass deine Geduld arg strapaziert ist und ich denke so in 3 Monaten wirst du nicht mehr davor zurückschrecken da mal härtere Geschütze aufzufahren. ;)
Eine gewisse Verantwortung gegenüber ihrer Ausbildung und in finanzieller Hinsicht trage ich schon noch. Sie kann hier noch nicht ganz auf den eigenen Füssen stehen. Das ist für mich soweit ok, da ich ohne ihre Hilfe auch nicht hätte studieren können, aber es bessert das Ganze auch nicht.Das ist einfach der falsche Gedankengang meiner Ansicht nach. Ja sie hat dir früher geholfen und hey, du lässt sie ja jetzt nicht im Stich. Aber wenn eine Partnerschaft vorbei ist kann man einfach nicht hochrechnen wieviel der andere für einen getan hat oder wieviel man selbst gegeben hat ...das war eine Basis der Freiwilligkeit und kann am Ende nicht zurückverlangt werden. Es wird wahrscheinlich immer einen geben der ein bisschen mehr investiert hat ...so ist das nunmal. ;)
Du solltest einfach ein bisschen konsequenter werden und das Thema immer wider ansprechen ...nicht nur halbherzig immer mal wieder. Sie muss verdammt viel Hoffnung haben oder sehr dickfällig sein, wenn sie so gar nicht in die Puschen kommt. Ich kann nur sagen wie ich reagieren würde wenn ich mir ganz sicher wäre, dass es für den anderen kein zurück gibt ...ich wäre sowas von weg, auch um mich selbst zu schützen, ich könnte es nur solange es nicht anders geht ertragen mit meinem Expartner zusammenzuleben. Selbst wenn ich für den Rest des Studiums in ein WG-Zimmer wohnen müsste würde ich das in Kauf nehmen.
ich hoffe für dich, dass du deine eigenen Propleme, die ihr nicht zusammen lössen könnt, bald anpacken kannst. egal ob, du mit deiner Ex oder mit einer neuen Partnerin zusammen kommst, muss dass vorher geklärt sein...Das ist mir klar. Mir hat die Trennung in dieser Hinsicht bereits sehr gut getan. Ich merke, dass die Gelassenheit zurückkehrt. Einiges konnte ich hier in die richtigen Bahnen lenken, auch wenn mir bewusst ist, dass ich hier noch viel Zeit brauche.
Und eine neue Partnerin ist zurzeit sowieso kein wirkliches Thema.
Sie stagniert und du lässt es zu. Aus falsch verstandenem Verantwortungsgefühl, aus schlechtem Gewissen.Ja, stimmt schon. Mir wäre es ja nur recht, wenn sie hier vorwärts machen würde. Aber der Schritt muss von ihr kommen. Mehr Druck und Zwang aufzusetzen ist aber wohl der einzige Weg sie auch dahin zu führen. Ich finde es schade, dass sie nicht selbst zur Einsicht kommt und sie es sich zurzeit einfach bequem macht...
Wie lange willst du sie eigetlich finanziell unterstützen? Bis sie mit dem Studium fertig ist und einen Job hat? Was ist, wenn irgendetwas mit dem Studium nicht glatt läuft oder sie keinen Job findet?Ich verstehe das Ganze sowieso nicht. Wieso kann sie nicht für sich selber sorgen? Andere studieren und arbeiten doch auch gleichzeitig, ohne dass sie jemand finanziert, um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen.Ihr Studium ist ein Vollzeitstudium. Sie arbeitet daneben trotzdem 2 Tage pro Woche, aber das reicht noch nicht ganz fürs Leben. Weitere Unterstützung hat sie hier nicht, weshalb sie auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist, um das Studium beenden zu können. Das ist auch kein Problem für mich, wie du richtig siehst.
Das Studium wird sie sicher abschliessen, das steht ausser Gefahr. Sie hat exzellente Noten und es ist nicht mehr viel zu tun. Nach dem Studium wird sie eine Stelle haben. Sie hat bereits jetzt Jobangebote und Perspektiven. Eigentlich schon fast so viele, dass sie sich kaum entscheiden kann... Ich habe hier einen pragmatischen Ansatz, solange sie hier Unterstützung braucht, kriegt sie diese im Rahmen der Möglichkeiten. Gut möglich, dass ab April/Mai das ganze auch hinfällig wird, aber noch nicht ganz sicher.
Ja sie hat dir früher geholfen und hey, du lässt sie ja jetzt nicht im Stich. Aber wenn eine Partnerschaft vorbei ist kann man einfach nicht hochrechnen wieviel der andere für einen getan hat oder wieviel man selbst gegeben hat ...das war eine Basis der Freiwilligkeit und kann am Ende nicht zurückverlangt werden. Es wird wahrscheinlich immer einen geben der ein bisschen mehr investiert hat ...so ist das nunmal. ;)Ich denke, das kann man so nicht sagen. Ohne mich kann sie das Studium nicht abschliessen oder muss sich verschulden (was im Moment bzw. bis die Scheidung abgeschlossen ist eh auf mich zurückfallen würde). Es ist auch kein Zurückverlangen oder so. Es geht hier mehr darum, dass wir beide unsere Ausbildung ohne den Anderen nicht hätten absolvieren können. Insofern kann man eher sagen, dass ich hier einfach eine Verpflichtung einhalte, welche nichts mit der Beziehung zu tun hat.
Du hast auch eien Verantwortung dir selbst gegenüber, der du gerecht werden musst. Du bleibst sonst auf der Strecke und ihr hilfst du damit am Ende doch nicht weiter, sondern erlaubst ihr nur, dass sie sich nicht den Tatsachen stellt und so niemals damit beginnt, sich zu lösen.Du hast recht damit. Eines meiner Probleme ist ja meine vermeintliche Stärke, zusammen mit einer gewissen Harmoniesucht ist das ziemlich fatal. Man nimmt einfach alles auf sich, um eine Situation nicht weiter eskalieren zu lassen. Ein für mich leider sehr typische Verhaltensweise, aber es hilft mir es immer mal wieder zu durchschauen um dagegen vorzugehen.
Es fällt mir einfach schwer hart sein zu müssen, ich versuche vor allem mit Einsicht zu "arbeiten". Aber manchmal ist es dies einfach hoffnungslos und dann fehlt mir ein Instumentarium um mit der Situation umzugehen bzw. dass es dann nicht einfach hoffnungslos eskaliert. Aber ich weiss ja, wo ich an mir arbeiten muss...
Es ärgert mich selbst, dass ich hier nicht konsequenter bin. Aber Einsicht ist schon mal ein guter Anfang und es tut gut, die Dinge hier ansprechen zu können. Danke!
Lieber Mikasch,
das ist wirklich eine verfahrene Situation...
Ich kann mich aber nur meinen Vorrednern anschließen, du MUSST einen Punkt setzen und zwar BALD! Es gibt manchmal Situationen im Leben (und da gehören Trennungen sicher dazu), da steht plötzlich alles auf dem Kopf und man muss sich völlig neu orientieren. Das haben schon viele Menschen mindestens einmal erleben müssen und die meisten haben es ja auch geschafft. Klar ist es hart und klar willst du sie nicht (noch mehr) verletzen, aber ganz ehrlich: was willst du mit dieser Weichspülerei erreichen? Du hast dich ja schon recht rücksichtsvoll erwiesen und sie nicht von heute auf morgen vor die Tür gesetzt, aber nun ist es wirklich an der Zeit, dass du deine Entscheidung auch durchziehst, findest du nicht? Du hast dich entschieden, ohne sie leben zu wollen, dann zieh das auch mit aller Konsequenz durch! Das bist du ihr schuldig, so bescheuert das auch klingt. Ich versteh dich schon, wenn du sagst, du bist ihr zum Dank verpflichtet, wegen dem Studium usw. aber sie ist doch auf einem guten Weg und wird sicher nicht ins Obdachlosenheim ziehen müssen. Hör auf ihr das Händchen zu halten, du machst alles nur noch schlimmer und das weißt du im Grunde auch. Sie fühlt sich ja nicht gerade unwohl in deiner Nähe und das lässt mich ganz stark vermuten, dass sie sich noch Hoffnungen macht. Vielleicht denkt sie sich (evtl auch veranlasst durch das Gespräch mit Freundinnen?): der Arme hat im Moment ne Krise, aber das wird schon wieder...
Setz ihr einen klaren Termin, wann sie ausgezogen sein soll, sonst geht das ewig so weiter. Die Idee mit den Zeitungsannoncen war schon nicht schlecht.
Das Schlimmste, was man einem Menschen antun kann, ist ihn anzulügen oder in Watte zu packen, um ihm nicht weh zu tun. Das dicke Ende kommt ja doch irgendwann, das kannst du jetzt nicht mehr vermeiden.
Alles Gute! Maja
das ist wirklich eine verfahrene Situation...
Ich kann mich aber nur meinen Vorrednern anschließen, du MUSST einen Punkt setzen und zwar BALD! Es gibt manchmal Situationen im Leben (und da gehören Trennungen sicher dazu), da steht plötzlich alles auf dem Kopf und man muss sich völlig neu orientieren. Das haben schon viele Menschen mindestens einmal erleben müssen und die meisten haben es ja auch geschafft. Klar ist es hart und klar willst du sie nicht (noch mehr) verletzen, aber ganz ehrlich: was willst du mit dieser Weichspülerei erreichen? Du hast dich ja schon recht rücksichtsvoll erwiesen und sie nicht von heute auf morgen vor die Tür gesetzt, aber nun ist es wirklich an der Zeit, dass du deine Entscheidung auch durchziehst, findest du nicht? Du hast dich entschieden, ohne sie leben zu wollen, dann zieh das auch mit aller Konsequenz durch! Das bist du ihr schuldig, so bescheuert das auch klingt. Ich versteh dich schon, wenn du sagst, du bist ihr zum Dank verpflichtet, wegen dem Studium usw. aber sie ist doch auf einem guten Weg und wird sicher nicht ins Obdachlosenheim ziehen müssen. Hör auf ihr das Händchen zu halten, du machst alles nur noch schlimmer und das weißt du im Grunde auch. Sie fühlt sich ja nicht gerade unwohl in deiner Nähe und das lässt mich ganz stark vermuten, dass sie sich noch Hoffnungen macht. Vielleicht denkt sie sich (evtl auch veranlasst durch das Gespräch mit Freundinnen?): der Arme hat im Moment ne Krise, aber das wird schon wieder...
Setz ihr einen klaren Termin, wann sie ausgezogen sein soll, sonst geht das ewig so weiter. Die Idee mit den Zeitungsannoncen war schon nicht schlecht.
Das Schlimmste, was man einem Menschen antun kann, ist ihn anzulügen oder in Watte zu packen, um ihm nicht weh zu tun. Das dicke Ende kommt ja doch irgendwann, das kannst du jetzt nicht mehr vermeiden.
Alles Gute! Maja
Mir ist klar, dass ihr hier Recht habt und es besser ist, hier eine klare Aussage zu machen. Nur dachte ich eigentlich, dass ich dies gemacht habe. Sie hatte ja zugesagt, sich eine neue Wohnung zu suchen. Einzelne Möbel wurden dafür schon gekauft. Nur müsste sie es halt nun auch umsetzen und hier hapert es.
Wahrscheinlich fürchtet sie sich sehr vor dem neuen Lebensabschnitt. Wie ich hat sie nie alleine gewohnt, es kommen mit dem Ende des Studiums weitere neue Herausforderungen auf sie zu, auch wenn ich keine Angst habe, dass sie diese nicht bewältigen könnte. Ich denke, sie ist einfach orientierungslos und weiss nicht wohin.
Mir ist aber bewusst, dass ich ihr, wenn überhaupt, nur sehr bedingt helfen kann. Schlussendlich muss sie entscheiden, wie ihr Weg weitergehen soll. Nur sollte sie es halt machen. Wenn halt nicht, werde ich den Druck schon verstärken. Leider wird dies nötig sein...
Es ist ja eh so, dass ich mich sonst im Kreis drehe und gar nichts passiert. Aber mich ärgert es halt, dass ich hier überhaupt schauen muss, das was geht. Das nicht mehr von ihr aus kommt und sie langsam Eigeninitiative zeigt, es ist ja ihr Leben.
Aber wie gesagt, ich drehe mich im Kreis und ärgere mich... Ein Gespräch mit ihr wird mich hier wohl deutlich weiter bringen.
Wahrscheinlich fürchtet sie sich sehr vor dem neuen Lebensabschnitt. Wie ich hat sie nie alleine gewohnt, es kommen mit dem Ende des Studiums weitere neue Herausforderungen auf sie zu, auch wenn ich keine Angst habe, dass sie diese nicht bewältigen könnte. Ich denke, sie ist einfach orientierungslos und weiss nicht wohin.
Mir ist aber bewusst, dass ich ihr, wenn überhaupt, nur sehr bedingt helfen kann. Schlussendlich muss sie entscheiden, wie ihr Weg weitergehen soll. Nur sollte sie es halt machen. Wenn halt nicht, werde ich den Druck schon verstärken. Leider wird dies nötig sein...
Es ist ja eh so, dass ich mich sonst im Kreis drehe und gar nichts passiert. Aber mich ärgert es halt, dass ich hier überhaupt schauen muss, das was geht. Das nicht mehr von ihr aus kommt und sie langsam Eigeninitiative zeigt, es ist ja ihr Leben.
Aber wie gesagt, ich drehe mich im Kreis und ärgere mich... Ein Gespräch mit ihr wird mich hier wohl deutlich weiter bringen.
ich verstehe ja dass sie angst hat vor all dem neuen was jetzt auf sie zukommt und sie muss zum erstenmal alles alleine bewältigen ...aber ein kleiner schups deinerseits ist jetzt wirklich dringend angeraten, wenn sie erst im kalten wasser ist wird sie schon anfangen zu schwimmen
wenn du nochmal mit ihr redest solltest zumindest du einen ganz konkreten plan und zeitlichen ablauf im kopf haben ...ich glaube du kannst lage warten, dass sie eigeniniative ergreift in naher zukunft
die idee mit den annoncen war doch schon gut und vllt ist es wirklich gut wenn du oder jemand den ihr beide kennt mitgeht, dass sie sich nicht rausreden kann, dass die wohnungen nicht passend sind oder irgendeinen makel haben ...wichtig ist dass sie ein dach über dem kopf hat
wenn sie nach dem studium auf eigenen beinen steht hält sie niemand davon ab sich ein neues heim einzurichten
wenn du nochmal mit ihr redest solltest zumindest du einen ganz konkreten plan und zeitlichen ablauf im kopf haben ...ich glaube du kannst lage warten, dass sie eigeniniative ergreift in naher zukunft
die idee mit den annoncen war doch schon gut und vllt ist es wirklich gut wenn du oder jemand den ihr beide kennt mitgeht, dass sie sich nicht rausreden kann, dass die wohnungen nicht passend sind oder irgendeinen makel haben ...wichtig ist dass sie ein dach über dem kopf hat
wenn sie nach dem studium auf eigenen beinen steht hält sie niemand davon ab sich ein neues heim einzurichten
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