Sein Umfeld akzeptiert mich/ die Beziehung nicht
23 Antworten2'702 AufrufeGestartet von Rupert ·
RupertThemenstart
Salut!
gerne möchte ich mir etwas von der Seele reden, das mich belastet. Es ist so, dass ich (Deutsche) seit geraumer Zeit eine Beziehung mit einem Schweizer führe.
Das an sich ist ja nichts Schlimmes, aber unsere Beziehung ist doch ein wenig anders.
Naja, vermutlich nicht so ganz anders, wenn man hier in einem Umfeld von fleissigen Internetusern schreibt. Wir haben uns zufällig online kennengelernt und haben über mehr als ein Jahr nur Mailkontakt gehabt. Mal intensiver, mal weniger intensiv. Je nachdem wie unsere jeweiligen Leben es zuließen. Irgendwann ist unsere Beziehung "gekippt", wir begannen zu telefonieren, zu skypen und mussten uns eingestehen, dass wir Interesse aneinander hatten. Wir trafen uns, kamen zusammen.
Meine Situation machte es möglich, dass ich von "zu Hause" aus arbeiten und lernen kann, so dass ich mehr oder weniger die meiste Zeit bei ihm bin. Meine eigene Wohnung habe ich aufgegben, und habe wieder ein Zimmer im Elternhaus bezogen, wo ich dann manchmal bin.
Das mehr oder weniger Zusammenleben klappt zwischen uns wunderbar, alles ist harmonisch, wir sind glücklich, wenn wir zusammen sind.
Hört sich alles so unproblematisch an, ist es aber nicht ganz. Wir bekommen verstärkt das Gefühl, dass sein Umfeld die Beziehung oder unser Verhalten nicht akzeptiert, bzw. skeptisch ist.
Ich muss sagen, dass mein Freund etwas älter ist als ich und bisher noch nie in einer festen Partnerschaft war. Vielleicht ist der Umstand für alle etwas Neues, dass es so ernst ist. Einige Freunde wenden sich ab, hintenrum wird schlecht geredet. Dabei liegt mir sehr daran, dass mein Partner seine Freunde nicht vernachlässigt. Reicht ja schon, wenn ich nur noch täglich per Telefon Kontakt zu meinen Freunden habe, und sie alle paar Wochen dann dicht an dicht sehe. Ausnahme ist seine beste Freundin, die mir sehr den Rücken stärkt und immer für mich da ist. Das ist irgendwie beruhigend, da anscheinend die Personen, die ihm wirklich nahe stehen, sehen, dass wir uns gut tun.
Seine Familie ist ein merkwürdiger Fall. Der erste Satz, den ich hörte, war: "Die Familie ist sehr eng". Seitens der Eltern kommen ab und an Einmischungen, was aber schlimmer ist, ist, dass die Geschwister mich quasi schneiden. Sie besuchen uns zwar, aber mit mir wird nicht wirklich geredet, ich fühle mich immer unheimlich blöd und fehl am Platz.
Mein Freund geht mit der Situation relativ gut um, aber es lässt sich nicht wegdiskutieren. Die Haltung mir gegenüber ist skeptisch bis ablehnend. Mein Freund sagt, dass es ihm egal sei, was die anderen denken würden, da es um uns ginge. Ich sehe es genauso. Aber es beschäftigt ihn. Einmal fragte er, ob wir zu hastig gewesen seien, obwohl er und ich so wie es ist zufrieden sind. Und er meinte neulich, dass ihm erst jetzt bewusst werde wie unherzlich seine Familie doch sei. Meine ist da ein wenig anders, ich bin gespannt wie lange es noch dauert bis meine Mutter "Kind" zu ihm sagt.
Tja. Was soll ich sagen, für mich ist es nicht unbedingt leicht soviel Zeit in einer fremden Umgebung zu verbringen in der ich anscheinend nicht so akzeptiert bin.
Vermutlich sollte ich den Leuten einfach Zeit geben sich dran zu gewöhnen. Die Art, wie wir uns kennengelernt haben und auch, dass wir uns nach wenigen Wochen absolut sicher miteinander waren und gemeinsame Pläne schmieden, wird sich jedoch nicht ändern.
Ich würde mich freuen, wenn mir vielleicht jemand zu der ganzen Sache seine Gedanken schreiben würde. Vielleicht hat jemand so eine Ablehnung auch erlebt, vielleicht hat jemand auch von jetzt auf gleich sein Leben für eine Beziehung umgekrempelt und das Umfeld versteht es nicht. Ich bin für jedes Wort dankbar, das mir vielleicht hilft, das Ganze nicht so persönlich zu nehmen.
Rupert
gerne möchte ich mir etwas von der Seele reden, das mich belastet. Es ist so, dass ich (Deutsche) seit geraumer Zeit eine Beziehung mit einem Schweizer führe.
Das an sich ist ja nichts Schlimmes, aber unsere Beziehung ist doch ein wenig anders.
Naja, vermutlich nicht so ganz anders, wenn man hier in einem Umfeld von fleissigen Internetusern schreibt. Wir haben uns zufällig online kennengelernt und haben über mehr als ein Jahr nur Mailkontakt gehabt. Mal intensiver, mal weniger intensiv. Je nachdem wie unsere jeweiligen Leben es zuließen. Irgendwann ist unsere Beziehung "gekippt", wir begannen zu telefonieren, zu skypen und mussten uns eingestehen, dass wir Interesse aneinander hatten. Wir trafen uns, kamen zusammen.
Meine Situation machte es möglich, dass ich von "zu Hause" aus arbeiten und lernen kann, so dass ich mehr oder weniger die meiste Zeit bei ihm bin. Meine eigene Wohnung habe ich aufgegben, und habe wieder ein Zimmer im Elternhaus bezogen, wo ich dann manchmal bin.
Das mehr oder weniger Zusammenleben klappt zwischen uns wunderbar, alles ist harmonisch, wir sind glücklich, wenn wir zusammen sind.
Hört sich alles so unproblematisch an, ist es aber nicht ganz. Wir bekommen verstärkt das Gefühl, dass sein Umfeld die Beziehung oder unser Verhalten nicht akzeptiert, bzw. skeptisch ist.
Ich muss sagen, dass mein Freund etwas älter ist als ich und bisher noch nie in einer festen Partnerschaft war. Vielleicht ist der Umstand für alle etwas Neues, dass es so ernst ist. Einige Freunde wenden sich ab, hintenrum wird schlecht geredet. Dabei liegt mir sehr daran, dass mein Partner seine Freunde nicht vernachlässigt. Reicht ja schon, wenn ich nur noch täglich per Telefon Kontakt zu meinen Freunden habe, und sie alle paar Wochen dann dicht an dicht sehe. Ausnahme ist seine beste Freundin, die mir sehr den Rücken stärkt und immer für mich da ist. Das ist irgendwie beruhigend, da anscheinend die Personen, die ihm wirklich nahe stehen, sehen, dass wir uns gut tun.
Seine Familie ist ein merkwürdiger Fall. Der erste Satz, den ich hörte, war: "Die Familie ist sehr eng". Seitens der Eltern kommen ab und an Einmischungen, was aber schlimmer ist, ist, dass die Geschwister mich quasi schneiden. Sie besuchen uns zwar, aber mit mir wird nicht wirklich geredet, ich fühle mich immer unheimlich blöd und fehl am Platz.
Mein Freund geht mit der Situation relativ gut um, aber es lässt sich nicht wegdiskutieren. Die Haltung mir gegenüber ist skeptisch bis ablehnend. Mein Freund sagt, dass es ihm egal sei, was die anderen denken würden, da es um uns ginge. Ich sehe es genauso. Aber es beschäftigt ihn. Einmal fragte er, ob wir zu hastig gewesen seien, obwohl er und ich so wie es ist zufrieden sind. Und er meinte neulich, dass ihm erst jetzt bewusst werde wie unherzlich seine Familie doch sei. Meine ist da ein wenig anders, ich bin gespannt wie lange es noch dauert bis meine Mutter "Kind" zu ihm sagt.
Tja. Was soll ich sagen, für mich ist es nicht unbedingt leicht soviel Zeit in einer fremden Umgebung zu verbringen in der ich anscheinend nicht so akzeptiert bin.
Vermutlich sollte ich den Leuten einfach Zeit geben sich dran zu gewöhnen. Die Art, wie wir uns kennengelernt haben und auch, dass wir uns nach wenigen Wochen absolut sicher miteinander waren und gemeinsame Pläne schmieden, wird sich jedoch nicht ändern.
Ich würde mich freuen, wenn mir vielleicht jemand zu der ganzen Sache seine Gedanken schreiben würde. Vielleicht hat jemand so eine Ablehnung auch erlebt, vielleicht hat jemand auch von jetzt auf gleich sein Leben für eine Beziehung umgekrempelt und das Umfeld versteht es nicht. Ich bin für jedes Wort dankbar, das mir vielleicht hilft, das Ganze nicht so persönlich zu nehmen.
Rupert
Hallo meine Liebe!
Wollen doch mal sehen, ob ich dir zu Abwechlsung nicht auch mal den einen oder anderen Denkanstoß geben kann :) .
Das ausgrenzende Verhalten seiner Familie und Freunde dir gegenüber kann mehrere Ursachen haben, deren Mischung das Gift macht. Ich fasse zusammen:
- Ihr seid noch nicht lange ein Paar, wohnt aber bereits zusammen
- Er war zuvor noch nie in einer festen Partnerschaft
- Die Familie ist sehr eng
Konservativere Zeitgenossen könnten mit dem ersten Punkt natürlich ein Problem haben. Das geht die zwar im Grunde genommen überhaupt nichts an, aber doch gibt es Menschen, die zu diesem Thema eine sehr harsche Meinung vertreten.
Du schreibst weiterhin, dass die Familienbande sehr eng geflochten sind und er zuvor noch nie in einer festen Partnerschaft gelebt hat. Ich weiß nicht, wie alt ihr beiden seid (du schreibst ja, er sei noch etwas älter als du), aber dass ein bislang "eingefleischter Junggeselle" zu Freunden und Familie nochmal ein anderes, innigeres Verhältnis hegt, mag verständlich sein.
Tja, und jetzt kommst du daher, übernimmst den Platz als seine erste feste Partnerin und ziehst sogar postwendend bei ihm ein! Ach ja, Deutsche bist du auch noch, nicht mal landsmännisch, na na na ;) . Schlagwort konservativ, du weißt, was ich meine.
Selbstredend muss das alles nicht richtig sein oder nur zu Teilen, doch ich denke ganz einfach, dass du der Sache noch ein wenig Zeit geben solltest. Wichtig ist, dass ihr beiden zueinander haltet und er nicht auf kurz oder lang zwischen den Stühlen steht -- das kann dann wiederum nämlich schnell zur Belastung eurer Beziehung führen. Doch wie gesagt: Zeit lassen.
Wollen doch mal sehen, ob ich dir zu Abwechlsung nicht auch mal den einen oder anderen Denkanstoß geben kann :) .
Das ausgrenzende Verhalten seiner Familie und Freunde dir gegenüber kann mehrere Ursachen haben, deren Mischung das Gift macht. Ich fasse zusammen:
- Ihr seid noch nicht lange ein Paar, wohnt aber bereits zusammen
- Er war zuvor noch nie in einer festen Partnerschaft
- Die Familie ist sehr eng
Konservativere Zeitgenossen könnten mit dem ersten Punkt natürlich ein Problem haben. Das geht die zwar im Grunde genommen überhaupt nichts an, aber doch gibt es Menschen, die zu diesem Thema eine sehr harsche Meinung vertreten.
Du schreibst weiterhin, dass die Familienbande sehr eng geflochten sind und er zuvor noch nie in einer festen Partnerschaft gelebt hat. Ich weiß nicht, wie alt ihr beiden seid (du schreibst ja, er sei noch etwas älter als du), aber dass ein bislang "eingefleischter Junggeselle" zu Freunden und Familie nochmal ein anderes, innigeres Verhältnis hegt, mag verständlich sein.
Tja, und jetzt kommst du daher, übernimmst den Platz als seine erste feste Partnerin und ziehst sogar postwendend bei ihm ein! Ach ja, Deutsche bist du auch noch, nicht mal landsmännisch, na na na ;) . Schlagwort konservativ, du weißt, was ich meine.
Selbstredend muss das alles nicht richtig sein oder nur zu Teilen, doch ich denke ganz einfach, dass du der Sache noch ein wenig Zeit geben solltest. Wichtig ist, dass ihr beiden zueinander haltet und er nicht auf kurz oder lang zwischen den Stühlen steht -- das kann dann wiederum nämlich schnell zur Belastung eurer Beziehung führen. Doch wie gesagt: Zeit lassen.
Hey
ich weiß im Grunde ja, dass das Verhalten des Umfelds irgendwo nachvollziehbar ist. Es ärgert mich einfach irgendwo. Ich glaube, ich habe mir bisher kaum bei einer Familie soviel "Mühe" gegeben wie bei seiner und ich laufe irgendwie gegen eine Wand.
Ich fühl mich dermaßen unwohl, dass ich nun schon bei zwei Gelegenheiten zu denen er hingefahren ist, nicht mehr mitkommen mag. Ist immer mit ner längeren Fahrt und dort übernachten verbunden - es ist mir zuviel. Aber ich gebe ihm jedesmal nen Kuchen mit und versuche derweil, mich möglichst gut darzustellen: Sprich, gute Erfolge im Studienabschluss zu erzielen. Weil ich irgenwie denke, ich müsste mich vor denen beweisen. So ein Schwachsinn.
Mein Freund ist nicht ganz zehn Jahre älter als ich, ich bin so alt wie du. Er ist dir vom Typ her nicht ganz unähnlich, selbst wenn er glücklich sein sollte, zweifelt er und denkt zuviel. Vermutlich kam daher die lange "Singlezeit", halt ängstlich.
Seit mir hat es in seinem Leben auch einige Änderungen gegeben, die vielleicht für andere schlecht nachzuvollziehen sind. Seine Fassade ist in sich zusammengefallen (er wirkte immer sehr souverän, nur der Schwester gegenüber offenbarte er sich), und jetzt geht er mit seinen Ängsten zur Therapie und macht gute Fortschritte. Seitdem dreht es sich in den Telefonaten mit der Schwester nicht mehr um seine Probleme, aber Sie will immer, dass er berichtet, wie es in der Therapie war (selber Psychologin).
Irgendwie macht es mich unsicher, wenn ich nicht weiss, was sie von mir halten aber es scheint in der Familie zu liegen, dass sie viel in sich hineinfressen.
Naja. Ich bin eben ganz anders erzogen worden, bei uns war immer Haus der offenen Tür, jeder wird herzlich aufgenommen- und ich habe ebenfalls ein sehr enges Verhältnis zur Familie, wenn ich ehrlich bin. So eng, dass wir uns in einem Moment hassen, im anderen lieben. Aber wir reden einfach über alles - manchmal knallen Türen, manchmal brüllen wir uns an, und im nächsten Moment packt der eine dem anderen ein "Care-Paket" und unterstützt in schwierigen lagen. Wir wissen immer, woran wir aneinander sind.
ich weiß im Grunde ja, dass das Verhalten des Umfelds irgendwo nachvollziehbar ist. Es ärgert mich einfach irgendwo. Ich glaube, ich habe mir bisher kaum bei einer Familie soviel "Mühe" gegeben wie bei seiner und ich laufe irgendwie gegen eine Wand.
Ich fühl mich dermaßen unwohl, dass ich nun schon bei zwei Gelegenheiten zu denen er hingefahren ist, nicht mehr mitkommen mag. Ist immer mit ner längeren Fahrt und dort übernachten verbunden - es ist mir zuviel. Aber ich gebe ihm jedesmal nen Kuchen mit und versuche derweil, mich möglichst gut darzustellen: Sprich, gute Erfolge im Studienabschluss zu erzielen. Weil ich irgenwie denke, ich müsste mich vor denen beweisen. So ein Schwachsinn.
Mein Freund ist nicht ganz zehn Jahre älter als ich, ich bin so alt wie du. Er ist dir vom Typ her nicht ganz unähnlich, selbst wenn er glücklich sein sollte, zweifelt er und denkt zuviel. Vermutlich kam daher die lange "Singlezeit", halt ängstlich.
Seit mir hat es in seinem Leben auch einige Änderungen gegeben, die vielleicht für andere schlecht nachzuvollziehen sind. Seine Fassade ist in sich zusammengefallen (er wirkte immer sehr souverän, nur der Schwester gegenüber offenbarte er sich), und jetzt geht er mit seinen Ängsten zur Therapie und macht gute Fortschritte. Seitdem dreht es sich in den Telefonaten mit der Schwester nicht mehr um seine Probleme, aber Sie will immer, dass er berichtet, wie es in der Therapie war (selber Psychologin).
Irgendwie macht es mich unsicher, wenn ich nicht weiss, was sie von mir halten aber es scheint in der Familie zu liegen, dass sie viel in sich hineinfressen.
Naja. Ich bin eben ganz anders erzogen worden, bei uns war immer Haus der offenen Tür, jeder wird herzlich aufgenommen- und ich habe ebenfalls ein sehr enges Verhältnis zur Familie, wenn ich ehrlich bin. So eng, dass wir uns in einem Moment hassen, im anderen lieben. Aber wir reden einfach über alles - manchmal knallen Türen, manchmal brüllen wir uns an, und im nächsten Moment packt der eine dem anderen ein "Care-Paket" und unterstützt in schwierigen lagen. Wir wissen immer, woran wir aneinander sind.
Da prallen zwei unterschiedliche Welten aufeinander: Du, bei der von Haus aus viel Herzlichkeit und Offenheit dargeboten wurde und eben er, bei dem Probleme und Gefühle zu Hause eher unter den Teppich gekehrt werden.
Natürlich wünschst du dir ein gutes Verhältnis zu seinen Leuten, wer tut das nicht? Fakt ist aber auch, dass du in allem die Schönste, die Tollste und Beste sein könntest -- bei der Art von Mensch helfen derlei Dinge nicht oder nur wenig. Wichtig ist, dass du du bleibst, authentisch bist und nicht auf biegen und brechen versuchst, den anderen zu gefallen. Die kommen schon noch ganz alleine darauf, was für ein toller Mensch du bist. Manche brauchen eben etwas länger.
Übrigens halte ich es persönlich gar nicht für notwendig, jedesmal mit zu den Schwiegereltern zu fahren. In meiner letzten Beziehung war ich da auch ständig dabei -- im Nachhinein denke ich, dass ich die Zeit auch durchaus hätte für mich nutzen können.
Ach ja: Das er sich nun in Therapie begeben hat, darf man wohl dir zuschreiben, oder? Finde ich klasse, du scheinst ihm also offenkundig gut zu tun.
Natürlich wünschst du dir ein gutes Verhältnis zu seinen Leuten, wer tut das nicht? Fakt ist aber auch, dass du in allem die Schönste, die Tollste und Beste sein könntest -- bei der Art von Mensch helfen derlei Dinge nicht oder nur wenig. Wichtig ist, dass du du bleibst, authentisch bist und nicht auf biegen und brechen versuchst, den anderen zu gefallen. Die kommen schon noch ganz alleine darauf, was für ein toller Mensch du bist. Manche brauchen eben etwas länger.
Übrigens halte ich es persönlich gar nicht für notwendig, jedesmal mit zu den Schwiegereltern zu fahren. In meiner letzten Beziehung war ich da auch ständig dabei -- im Nachhinein denke ich, dass ich die Zeit auch durchaus hätte für mich nutzen können.
Ach ja: Das er sich nun in Therapie begeben hat, darf man wohl dir zuschreiben, oder? Finde ich klasse, du scheinst ihm also offenkundig gut zu tun.
Über zwei Dinge solltest Du Dir klar werden. Es hat mit seinem Umfeld herzlich wenig zu tun, sondern damit wie er mit seinem Umfeld umgeht und wie er mit eurer Beziehung umgeht. Es hat also mit ihm zu tun, nicht mit dem Umfeld. Ob er daran as ändert oder ändern will ist seine Sache.
Deine Sache widerum ist wie Du damit umgehst.
Wenn ich Dir einen ehrlichen Rat geben darf. Lerne von ihm und mit ihm!
Kehr mal für den Augenblick eure Beziehungsprobleme unter den Teppich, die sind zur Zeit nämlich nicht relevant. Such Dir jemanden um Deinen Scheiss loszuwerden, vielleicht auch hier im Forum, es ist wichtig für Dich darüber quatschen zu können, aber er ist da im Moment einfach der falsche Empfänger, es sei denn er mag von selbst darüber quatschen.
Im Moment ist für ihn das Wichtigste er selbst und das sollte auch erstmal so bleiben. Er muss von sich aus dahinter kommen. Unterstütze ihn, aber nicht direkt, sondern in dem Du ihm das Gefühl gibst ihn in seinen Entscheidungen zu unterstützen (solange es Deine Grenzen erlauben).
Er hat'n haufen Kram zu lernen, Du auch. Lernt beide. Miteinander, voneinander. Und hör auf mit diesem Mist Dich seinem Umfeld beweisen zu müssen. Sein Umfeld kann Dich mal!
Deine Sache widerum ist wie Du damit umgehst.
Wenn ich Dir einen ehrlichen Rat geben darf. Lerne von ihm und mit ihm!
Kehr mal für den Augenblick eure Beziehungsprobleme unter den Teppich, die sind zur Zeit nämlich nicht relevant. Such Dir jemanden um Deinen Scheiss loszuwerden, vielleicht auch hier im Forum, es ist wichtig für Dich darüber quatschen zu können, aber er ist da im Moment einfach der falsche Empfänger, es sei denn er mag von selbst darüber quatschen.
Im Moment ist für ihn das Wichtigste er selbst und das sollte auch erstmal so bleiben. Er muss von sich aus dahinter kommen. Unterstütze ihn, aber nicht direkt, sondern in dem Du ihm das Gefühl gibst ihn in seinen Entscheidungen zu unterstützen (solange es Deine Grenzen erlauben).
Er hat'n haufen Kram zu lernen, Du auch. Lernt beide. Miteinander, voneinander. Und hör auf mit diesem Mist Dich seinem Umfeld beweisen zu müssen. Sein Umfeld kann Dich mal!
Hallo
Auch auf die Gefahr hin, dass ich und einige der vielen deutschen Forums-Miglieder nicht mehr die besten Freunde werden, will ich dir schon mitteilen was ich denke.
A. Die Art und Weise wie ihr zusammengekommen seid spielt sicher eine grosse Rolle für die Ablehnung der Familie.
Nach dem Motto."Eine Internetbekannschaft nistet sich bei unserem Sohn ein"
Obwohl die jüngeren und junggebliebenen Semester das Internet sehr wohl
dazu nutzen sich seriös kennenzulernen und zu binden wie in der realen Welt, hat diese Art des Zusammenkommens bei den meisten älteren und altgebliebenen Semester doch einen schlechten Ruf. Easy come, easy go. Alle erwarten eigentlich schon von dir, dass du deinem Freund früher oder später weh tust und ihn mit gebrochenem Herzen zurücklässt.
B. In den letzten Jahren kammen immer mehr Deutsche in die Schweiz um zu arbeiten. Daher sehen viele Schweizer die deutschen als die neuen armen Schlucker an, die sich hier breitmachen wollen und den Schweizer ein Stück Erdbeertorte wegessen wollen. Ich denke bei der Familie deines Freundes ist es nicht anderes.
Sie sehen dich vielleicht als eine art soziale möchte-gern-Aufsteigerin, die nur auf das Bleiberecht aus ist und danach wieder verschwindet. Ob begründet oder nicht.
Dazu kommt, das der Schweizer nicht gerade offenherzig ist, um es mal gelinde zu sagen. Aber wenn du deinen Freund wirklich gern hast und sich dies auch für alle anderen sichbar und spürbar wird werden sie dich ganz bestimmt in die Familie aufnehmen. Doch dies wird sicherlich viel Zeit brauchen.
Ich wünsche dir viel Kraft und Glück.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich und einige der vielen deutschen Forums-Miglieder nicht mehr die besten Freunde werden, will ich dir schon mitteilen was ich denke.
A. Die Art und Weise wie ihr zusammengekommen seid spielt sicher eine grosse Rolle für die Ablehnung der Familie.
Nach dem Motto."Eine Internetbekannschaft nistet sich bei unserem Sohn ein"
Obwohl die jüngeren und junggebliebenen Semester das Internet sehr wohl
dazu nutzen sich seriös kennenzulernen und zu binden wie in der realen Welt, hat diese Art des Zusammenkommens bei den meisten älteren und altgebliebenen Semester doch einen schlechten Ruf. Easy come, easy go. Alle erwarten eigentlich schon von dir, dass du deinem Freund früher oder später weh tust und ihn mit gebrochenem Herzen zurücklässt.
B. In den letzten Jahren kammen immer mehr Deutsche in die Schweiz um zu arbeiten. Daher sehen viele Schweizer die deutschen als die neuen armen Schlucker an, die sich hier breitmachen wollen und den Schweizer ein Stück Erdbeertorte wegessen wollen. Ich denke bei der Familie deines Freundes ist es nicht anderes.
Sie sehen dich vielleicht als eine art soziale möchte-gern-Aufsteigerin, die nur auf das Bleiberecht aus ist und danach wieder verschwindet. Ob begründet oder nicht.
Dazu kommt, das der Schweizer nicht gerade offenherzig ist, um es mal gelinde zu sagen. Aber wenn du deinen Freund wirklich gern hast und sich dies auch für alle anderen sichbar und spürbar wird werden sie dich ganz bestimmt in die Familie aufnehmen. Doch dies wird sicherlich viel Zeit brauchen.
Ich wünsche dir viel Kraft und Glück.
@TomKyas
Und? Vorurteilen begegnet man am Besten in dem man auf sie (und die Menschen die sie verbreiten) scheisst. Und genau das sollte Rupert (Was ist das eigentlich für ein Nickname für ein Mädel?) tun.
(Sorry an die Admins für die Wortwahl, aber in dem Fall bitte ich absichtlich darum sie so derbe stehen zu lassen)
Und? Vorurteilen begegnet man am Besten in dem man auf sie (und die Menschen die sie verbreiten) scheisst. Und genau das sollte Rupert (Was ist das eigentlich für ein Nickname für ein Mädel?) tun.
(Sorry an die Admins für die Wortwahl, aber in dem Fall bitte ich absichtlich darum sie so derbe stehen zu lassen)
bearbeitet #8
Hey @Kaleu
deine Worte haben mir eben die Tränen in die Augen getrieben, weil es genau das ist, was ich denke:
Ihr könnt mich mal!
Leider sagt eine Stimme in meinem Ohr "Sie können dich nicht mal können, es ist seine Familie". Auch in meiner Familie gibt es Zeiten von "Ihr könnt mich mal", aber wir nehmen uns mittlerweile, glaube ich, so wie wir alle sind und lieben uns trotz dieser Auszeiten voneinander.
Es ist in der letzten Zeit vor allem mein Freund, der über seine Familie spricht, vor allem, wenn er mal wieder bei seiner Therapeutin war. Er würde gerne mal auf den Tich hauen und fragen, was sie denn gegen mich haben, malt sich diese Szenarien immer wieder aus, aber traut sich nicht.
Seine Therapeutin spricht von Trennungsaggression, also einem Prozess des sich Lösens aus dem Elternhaus. Nun gut, er macht es nicht, er spricht bisher niemanden drauf an.
*******************************************************
Hey @lost&found
Das mit der Therapie ist, denke ich, ein Prozess. Er hat sicher durch mich die Sicherheit, dass das seine "Männlichkeit" nicht untergräbt - was auch immer. Er will das, laut seinen Aussagen in unseren Mails, seit nem Jahr machen, hat sich aber nich taufraffen können, weil er nicht wusste, wie er es anpacken soll. Ich habs letztlich organisiert und ihm konkret einen Termin gemacht - er ist aber der, der jedesmal ziemlich zufrieden davon zurückkommt und sich besser fühlt.
Vielleicht findet seine Familie es auch komisch, dass er in Therapie geht, weil er sonst ja zumindest nach Außen alles gepackt hat.
******************************************
Jetzt gerade ist er mal wieder bei seinen Eltern und ich sitze hier und ärger mich einerseits, dass ich nicht einfach selbstbewusst allla "Ihr-könnt-mich-mal"-Mitgegangen bin, andererseits frage ich mich, ob er mal den Mund aufgemacht hat.
Danke fürs Zuhören, es erleichtert enorm, wenn man es loswird, auch wenn es nur kleine Sorgen sind.
******************************************
@Tomkyas
Ich weiß einfach nicht, was seine Eltern sich denken. Ich bin eine der Zuwanderinnen, die sich ganz angeberisch Akademikerin schimpfen darf. Ich denke über ne Promotion nach, mein Bruder ist promoviert und arbeitet an einem renomierten Forschungsinstitut in Paris.
Klar habe ich derzeit als Studentin nicht das größte Gehalt, aber meine Lohnaussichten stehen hier weit über dem Verdienst meines Partners. Und arbeiten darf ich in der Schweiz auch ohne mit einem Schweizer zusammen zu sein. Schengenraum und so.
Seine Familie gehört zum fies ausgedrückt "Bildungsbürgertum" und ist eigentlich über diese Modalitäten bestens informiert. Und doch ist da diese Skepsis.
Ich hab einfach keine Lust, dass es sich entwickelt wie bei meinem Cousin, der eine Ungarin heiratete. Seine Familie hat sie nicht richtig angenommen, sie ist nun, 5 Jahre später, mit dem gemeinsamen Baby (2 Monate) nach Ungarn abgehauen. Ich kann sie irgendwie sogar verstehen.
deine Worte haben mir eben die Tränen in die Augen getrieben, weil es genau das ist, was ich denke:
Ihr könnt mich mal!
Leider sagt eine Stimme in meinem Ohr "Sie können dich nicht mal können, es ist seine Familie". Auch in meiner Familie gibt es Zeiten von "Ihr könnt mich mal", aber wir nehmen uns mittlerweile, glaube ich, so wie wir alle sind und lieben uns trotz dieser Auszeiten voneinander.
Es ist in der letzten Zeit vor allem mein Freund, der über seine Familie spricht, vor allem, wenn er mal wieder bei seiner Therapeutin war. Er würde gerne mal auf den Tich hauen und fragen, was sie denn gegen mich haben, malt sich diese Szenarien immer wieder aus, aber traut sich nicht.
Seine Therapeutin spricht von Trennungsaggression, also einem Prozess des sich Lösens aus dem Elternhaus. Nun gut, er macht es nicht, er spricht bisher niemanden drauf an.
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Hey @lost&found
Das mit der Therapie ist, denke ich, ein Prozess. Er hat sicher durch mich die Sicherheit, dass das seine "Männlichkeit" nicht untergräbt - was auch immer. Er will das, laut seinen Aussagen in unseren Mails, seit nem Jahr machen, hat sich aber nich taufraffen können, weil er nicht wusste, wie er es anpacken soll. Ich habs letztlich organisiert und ihm konkret einen Termin gemacht - er ist aber der, der jedesmal ziemlich zufrieden davon zurückkommt und sich besser fühlt.
Vielleicht findet seine Familie es auch komisch, dass er in Therapie geht, weil er sonst ja zumindest nach Außen alles gepackt hat.
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Jetzt gerade ist er mal wieder bei seinen Eltern und ich sitze hier und ärger mich einerseits, dass ich nicht einfach selbstbewusst allla "Ihr-könnt-mich-mal"-Mitgegangen bin, andererseits frage ich mich, ob er mal den Mund aufgemacht hat.
Danke fürs Zuhören, es erleichtert enorm, wenn man es loswird, auch wenn es nur kleine Sorgen sind.
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@Tomkyas
Ich weiß einfach nicht, was seine Eltern sich denken. Ich bin eine der Zuwanderinnen, die sich ganz angeberisch Akademikerin schimpfen darf. Ich denke über ne Promotion nach, mein Bruder ist promoviert und arbeitet an einem renomierten Forschungsinstitut in Paris.
Klar habe ich derzeit als Studentin nicht das größte Gehalt, aber meine Lohnaussichten stehen hier weit über dem Verdienst meines Partners. Und arbeiten darf ich in der Schweiz auch ohne mit einem Schweizer zusammen zu sein. Schengenraum und so.
Seine Familie gehört zum fies ausgedrückt "Bildungsbürgertum" und ist eigentlich über diese Modalitäten bestens informiert. Und doch ist da diese Skepsis.
Ich hab einfach keine Lust, dass es sich entwickelt wie bei meinem Cousin, der eine Ungarin heiratete. Seine Familie hat sie nicht richtig angenommen, sie ist nun, 5 Jahre später, mit dem gemeinsamen Baby (2 Monate) nach Ungarn abgehauen. Ich kann sie irgendwie sogar verstehen.
Liebe Rupert,
nicht gleich verzweifeln, sondern vor Allem nachdenken!
Was sein Umfeld angeht ist das seine Sache. Keinesfalls solltest Du Dich seinem Umfeld gegenüber respektlos verhalten - aber dennoch Deine persönlichen Grenzen wahren. Es ist zugegeben schwierig und ein wenig eine Gratwanderung für Dich, aber nur Du kannst entscheiden ob Du diese Gratwanderung machen willst oder nicht. Unterwirst Du Dich seinem Umfeld hast Du sowieso verloren, da sie die Achtung vor Dir verlieren werden weil Du Deine Selbstachtung aufgibst.
Hab Achtung vor Dir - aber keinen falschen Stolz!
Das wollte ich damit sagen, dass es noch nicht so weit ist, eure beziehungsprobleme anzugehen. Noch nicht. Wichtig für Dich muss das "Noch" sein! Lass ihm Raum zum lernen und erwarte, dass er lernt. Und lerne selbst in der Zeit. Achte auf Dich!
Wie gesagt, alles 'ne Gratwanderung. Mach Dir bewusst, mdass das von heute auf Morgen nicht gelöst ist. Und mach Dir bewusst, dass Du kaum eine Möglichkeit zur Einflussnahme hast. Mach Dir bewusst in wie weit und wie lange Du damit leben kannst. Definiere Deine Grenzen! Besonders ihm gegenüber.
nicht gleich verzweifeln, sondern vor Allem nachdenken!
Ihr könnt mich mal!Na geht doch! Das solltest Du dringend beibehalten. Niemand, kein Mensch hat das Recht über Dich zu urteilen und ganz besonders hat Niemand das Recht Dich vorzuverurteilen!
Leider sagt eine Stimme in meinem Ohr "Sie können dich nicht mal können, es ist seine Familie". Auch in meiner Familie gibt es Zeiten von "Ihr könnt mich mal", aber wir nehmen uns mittlerweile, glaube ich, so wie wir alle sind und lieben uns trotz dieser Auszeiten voneinander.Damit hast Du absolut Recht. Aber man kann konsequent sein, authentisch sein und trotzdem Feingefühl haben ohne jemanden vor den Kopf zu stossen. Und so solltest Du Dich verhalten. Vergiss nicht, welches Dein und welches sein Anteil ist. Lässt er sich von seinem Umfeld, egal ob Familie oder freund gegen Dich beeinflussen, fehlt ihm vor allem innere Reife. Die kann er lernen, aber das benötigt Zeit. Er kann da logischerweise nicht einfach umschalten. Wichtig ist aber dennoch, und das ist wichtig für Dich - dass Du nicht jeden Scheiss mitmachst. Halte Dich und ihn auseinander.
Was sein Umfeld angeht ist das seine Sache. Keinesfalls solltest Du Dich seinem Umfeld gegenüber respektlos verhalten - aber dennoch Deine persönlichen Grenzen wahren. Es ist zugegeben schwierig und ein wenig eine Gratwanderung für Dich, aber nur Du kannst entscheiden ob Du diese Gratwanderung machen willst oder nicht. Unterwirst Du Dich seinem Umfeld hast Du sowieso verloren, da sie die Achtung vor Dir verlieren werden weil Du Deine Selbstachtung aufgibst.
Hab Achtung vor Dir - aber keinen falschen Stolz!
Es ist in der letzten Zeit vor allem mein Freund, der über seine Familie spricht, vor allem, wenn er mal wieder bei seiner Therapeutin war. Er würde gerne mal auf den Tich hauen und fragen, was sie denn gegen mich haben, malt sich diese Szenarien immer wieder aus, aber traut sich nicht.Er würde gern, schafft es aber noch nicht. Für den weiten Teil solltest Du Verständnis haben - aber nicht ewig. Es ist sein Job auf den Tisch zu hauen, nicht Deiner. Er muss das lernen. Lass ihm aber auch die zeit das zu lernen. Erwarte von ihm keine radikale veränderung seiner selbst, aber erwarte von ihm, dass er sich weiterhin bemüht. Denn letzteres ist Dein Recht so er sein "ich würde gern" denn ernst meint.
Das wollte ich damit sagen, dass es noch nicht so weit ist, eure beziehungsprobleme anzugehen. Noch nicht. Wichtig für Dich muss das "Noch" sein! Lass ihm Raum zum lernen und erwarte, dass er lernt. Und lerne selbst in der Zeit. Achte auf Dich!
Seine Therapeutin spricht von Trennungsaggression, also einem Prozess des sich Lösens aus dem Elternhaus. Nun gut, er macht es nicht, er spricht bisher niemanden drauf an.Na das steckt schon noch was mehr dahinter, aber dass der Abnabelungsprozess von ihm nie statt gefunden hat, stimmt. Er ist noch ein Kind und hat einiges nachzuholen. Behandel ihn aber nicht wie ein kind, sondern stecke ruhig Erwartungen in ihn. Nur übertreibs nicht.
Wie gesagt, alles 'ne Gratwanderung. Mach Dir bewusst, mdass das von heute auf Morgen nicht gelöst ist. Und mach Dir bewusst, dass Du kaum eine Möglichkeit zur Einflussnahme hast. Mach Dir bewusst in wie weit und wie lange Du damit leben kannst. Definiere Deine Grenzen! Besonders ihm gegenüber.
Hey Kaleu
auf den Tisch zu hauen habe ich eigentlich nicht vor, und ob er es macht - das ist meiner Meinung nach eher sein Problem als meines. Ich erwarte es nichtmal. Das einzige, was ich erwarte ist, dass er meinen "Rückzug" aus dieser Familie akzeptiert und auch akzeptiert, dass ich manche seiner Freunde einfach nicht mag. Aber das ist auch kein Thema zwischen uns.
Mich ärgert einfach wie ich manchmal am Telefonmitbekomme, wie er sich in fast jedem Telefonat den Eltern gegenüber wegen irgendetwas rechtfertigt. Nicht unbedingt nur was uns angeht. Der Vater ist einfach recht Autoritär - eine Autorität, die ich in diesem Maße nie kennengelernt habe und selbst wenn - ich hätte mich mit Sicherheit dagegen aufgelehnt. Es ist nicht meine Art mich so klein halten zu lassen - darum stört es mich, dass seine Familie sich bei uns einmischt. Und wie gesagt: Ich kann und werde mich nicht dagegen auflehnen. Vielleicht hätte ich selber einfach von vorneherein eine kritische Distanz wahren sollen und nicht versuchen, mit allen gut asuzukommen.
Mach ich ja in meinem Leben auch nicht, da haben manche Leute den A***_Stempel, egal ob Familie oder nicht.
auf den Tisch zu hauen habe ich eigentlich nicht vor, und ob er es macht - das ist meiner Meinung nach eher sein Problem als meines. Ich erwarte es nichtmal. Das einzige, was ich erwarte ist, dass er meinen "Rückzug" aus dieser Familie akzeptiert und auch akzeptiert, dass ich manche seiner Freunde einfach nicht mag. Aber das ist auch kein Thema zwischen uns.
Mich ärgert einfach wie ich manchmal am Telefonmitbekomme, wie er sich in fast jedem Telefonat den Eltern gegenüber wegen irgendetwas rechtfertigt. Nicht unbedingt nur was uns angeht. Der Vater ist einfach recht Autoritär - eine Autorität, die ich in diesem Maße nie kennengelernt habe und selbst wenn - ich hätte mich mit Sicherheit dagegen aufgelehnt. Es ist nicht meine Art mich so klein halten zu lassen - darum stört es mich, dass seine Familie sich bei uns einmischt. Und wie gesagt: Ich kann und werde mich nicht dagegen auflehnen. Vielleicht hätte ich selber einfach von vorneherein eine kritische Distanz wahren sollen und nicht versuchen, mit allen gut asuzukommen.
Mach ich ja in meinem Leben auch nicht, da haben manche Leute den A***_Stempel, egal ob Familie oder nicht.
Mmmh, Du klingst recht reflektiert. Was mich ein bisschen überrascht gerade, es gab einige andere threads von Dir, da hatte ich so meine Zweifel wie selbstreflektiert Du bist.
Nun gut, hast Du ihm denn mal vermittelt (ohne Schuldzuweisung) wie verletzend es für Dich ist wenn er sich so rückgratlos verhält?
Nun gut, hast Du ihm denn mal vermittelt (ohne Schuldzuweisung) wie verletzend es für Dich ist wenn er sich so rückgratlos verhält?
Hey
Ich bin so selbstreflektiert, dass ich nachts kein Licht zum Lesen brauch. Scherz. Es gibt halt Dinge mit denen ich besser umgehen kann im Leben und andere, mit denen ich schlechter umgehen kann.
Was mich wurmt, ist, wenn ich einfach keinen Grund (meistens suche ich die Schuld bei mir) finden kann. Eigentlich analysiere ich alles bis ins Detail, finde irgendwann die Ursache und kann das Problem aus der Welt schaffen, wenn es denn in mir begründet liegt.
Manche Sachen liegen aber einfach nicht in mir begründet, da kann ich noch so lange nach dem Problem suchen.
Wer was gegen mich hat, hat was gegen mich. Auch wenns halt schwerfällt.
Liebe Grüße
Ich bin so selbstreflektiert, dass ich nachts kein Licht zum Lesen brauch. Scherz. Es gibt halt Dinge mit denen ich besser umgehen kann im Leben und andere, mit denen ich schlechter umgehen kann.
Was mich wurmt, ist, wenn ich einfach keinen Grund (meistens suche ich die Schuld bei mir) finden kann. Eigentlich analysiere ich alles bis ins Detail, finde irgendwann die Ursache und kann das Problem aus der Welt schaffen, wenn es denn in mir begründet liegt.
Manche Sachen liegen aber einfach nicht in mir begründet, da kann ich noch so lange nach dem Problem suchen.
Wer was gegen mich hat, hat was gegen mich. Auch wenns halt schwerfällt.
Liebe Grüße
Ich bin so selbstreflektiert, dass ich nachts kein Licht zum Lesen brauch. Scherz. Es gibt halt Dinge mit denen ich besser umgehen kann im Leben und andere, mit denen ich schlechter umgehen kann.Sorry Rupert, aber damit lügst Du Dir vollständig in die eigene Tasche.
Weiss nicht wie weit ich gehen kann ohne mal wieder Ärger im Forum zu bekommen oder inwieweit Du in der Lage bist eine andere Ansicht zu akzeptieren.
Ich versuchs mal so zu sagen. Ich les hier viel im Forum und in bestimmten Fällen halte ich mit meiner Meinung nicht hinterm berg. Du bist mir irgendwie "aufgefallen"
Was ich hier wiedergebe ist nur meine Meinung über Dich - die nicht stimmen muss!
Du bist kognitiv sehr wohl selbstreflektiert - aber eben nur kognitiv nicht emotional. Emotional hast Du ein gewaltiges Selbstdefizit und betrachtest Dich als nicht liebenswert solange Du nicht beweist liebenswert zu sein. Aber diesen Beweis kannst Du Dir und Anderen nie erbringen, da Du ja selbst immer vom gegenteil überzeugt bist.
Das Ganze kompensierst Du durch eine sehr hohe Intelligenz und Du kannst auch Dich selbst und Dein Verhalten wahrnehmen und tatsächlich reflektieren. Nur eben mit dem Problem, dass Du am meissten Angst hast über Dich selbst Recht haben zu können und deswegen auch keine Veränderungen an Dir selbst anstrebst. Deine Reflektiuonen sind somit nutzlos und verpuffen einfach - auch wenn sie richtig sind.
Oder mit einfachen Worten - Du verhälst Dich reflektiert - aber nicht authentisch!
Somit bist Du auch das Passende Gegenstück zu Deinem Kerl, weil Du somit prima vor Dir selbst von Dir selbst ablenken kannst.
Mit dem Kopf - da brauchst Du nichts mehr lernen, da klappts prima. Mit dem Herzen musst Du noch 'ne Menge lernen und das könntest Du von Deinem Kerl. Indirekt.
Das Ganze wird Dir nichts bringen solang Du es nur mit dem Kopf machst. Ich glaube auch, dass Du sehr genau weisst was ich damit meine.
Na gut, wie gesagt, meine voreingenommene Meinung über Dich anhand Deiner Threads. :)
bearbeitet #14
Bulls Eye!
Danke! Ich frag mich seit langem, was der Knackpunkt bei meinem "Liebenswert"-Tick ist udn was passieren muss, dass ich mich mal komplett so annehmen kann wie ich bin.
Das mit dem - es geht mal besser, es geht mal besser mein ich so, und denke, dass es stimmt.
Mein Selbstbewusstsein ist allerdings etwas, das meine Therapeutin damals Explizit ausgeklammert hat mit nem Satz a la "Sie haben kein geringes Selbstvertrauen".
Manchmal stimmt das. Manchmal weiß ich gut, was mir liegt, manchmal bin ich nach Außen hin so von dem Überzeugt, was ich anpacke, dass ich schon fast arrogant wirke. Aber irgendetwas nagt in mir und ich habe keine Ahnung, wie ich das wegbekomme.
"Keine Veränderungen"-Anstreben ist auch nicht richtig. Magersucht erfolgreich alleine bekämpft, sehr viel später ne Therapie um die Familienkonstellation aufzuarbeiten: Aber: Ich selber und meine Zweifel an mir waren kein Thema.
Und: Mit Kritik kann ich merkwürdigerweise gut leben, solange ich sie für konstruktiv halte.
Danke! Ich frag mich seit langem, was der Knackpunkt bei meinem "Liebenswert"-Tick ist udn was passieren muss, dass ich mich mal komplett so annehmen kann wie ich bin.
Das mit dem - es geht mal besser, es geht mal besser mein ich so, und denke, dass es stimmt.
Mein Selbstbewusstsein ist allerdings etwas, das meine Therapeutin damals Explizit ausgeklammert hat mit nem Satz a la "Sie haben kein geringes Selbstvertrauen".
Manchmal stimmt das. Manchmal weiß ich gut, was mir liegt, manchmal bin ich nach Außen hin so von dem Überzeugt, was ich anpacke, dass ich schon fast arrogant wirke. Aber irgendetwas nagt in mir und ich habe keine Ahnung, wie ich das wegbekomme.
"Keine Veränderungen"-Anstreben ist auch nicht richtig. Magersucht erfolgreich alleine bekämpft, sehr viel später ne Therapie um die Familienkonstellation aufzuarbeiten: Aber: Ich selber und meine Zweifel an mir waren kein Thema.
Das Ganze kompensierst Du durch eine sehr hohe Intelligenz und Du kannst auch Dich selbst und Dein Verhalten wahrnehmen und tatsächlich reflektieren. Nur eben mit dem Problem, dass Du am meissten Angst hast über Dich selbst Recht haben zu können und deswegen auch keine Veränderungen an Dir selbst anstrebst.Kannst du mir den nochmal erklären?
Und: Mit Kritik kann ich merkwürdigerweise gut leben, solange ich sie für konstruktiv halte.
Danke! Ich frag mich seit langem, was der Knackpunkt bei meinem "Liebenswert"-Tick ist udn was passieren muss, dass ich mich mal komplett so annehmen kann wie ich bin.Was dafür passieren muss? Du brauchst'n Auslöser der dazu führt, dass Du nicht darüber nachdenkst - sondern es einfach tust! Du kannst solange darüber grübeln wie Du willst. Es wird Dir nicht helfen. Du bist doch nicht doof. Das Wort Selbstakzeptanze beinhaltet das Wort "Akzeptanz". Du weisst doch besser als ich, dass man darüber nicht nachdenken sondern es nur tun kann!
Mein Selbstbewusstsein ist allerdings etwas, das meine Therapeutin damals Explizit ausgeklammert hat mit nem Satz a la "Sie haben kein geringes Selbstvertrauen".Womit Deine Therapeutin absolut recht hat. Du hast sehr wohl Selbstvertrauen. Denn Du weisst ja wer Du bist, Du kennst Deine Fähigkeiten genauso wie Deine Schwächen. An Selbstvertrauen mangelt es also kein bisschen. Nur an Selbstwert!
Manchmal stimmt das. Manchmal weiß ich gut, was mir liegt, manchmal bin ich nach Außen hin so von dem Überzeugt, was ich anpacke, dass ich schon fast arrogant wirke. Aber irgendetwas nagt in mir und ich habe keine Ahnung, wie ich das wegbekomme.Durch Selbstakzeptanz!
"Das Ganze kompensierst Du durch eine sehr hohe Intelligenz und Du kannst auch Dich selbst und Dein Verhalten wahrnehmen und tatsächlich reflektieren. Nur eben mit dem Problem, dass Du am meissten Angst hast über Dich selbst Recht haben zu können und deswegen auch keine Veränderungen an Dir selbst anstrebst."Nee, das musst Du selbst verstehen lernen. Eigentlich hab ich's gerade nochmal erklärt. Es muss nur Klick machen. Dazu musst Du den Unterschied zwischen Selbstvertrauen und Selbstwert verstehen. Und dazu braucht es Selbstakzeptanz. Das geht aber nicht "im Kopf"...
Kannst du mir den nochmal erklären?
Mal ganz im Ernst:
Ich hab mich die letzten 10 bis 15 Jahre mal mehr mal weniger selber gehasst (warum?) und bringe das ganze jetzt einfach durch ein Mantra
"Ich bin ich und ich bin gut wie ich bin" weg?
Wenn mir das hilft den Rest-Zweifel (sie waren weitaus größer-ich find mich heute wirklich an guten Tagen attraktiv) vor allem an meiner Leistung und an meinem "liebenswert" -Sein wegzubringen, dann kriegst du von mir persönlich nen Ordnen.
Vielleicht sind manche Dinge einfacher, asl man immer DENKT. Und ja, ich denke zuviel.
Ich hab mich die letzten 10 bis 15 Jahre mal mehr mal weniger selber gehasst (warum?) und bringe das ganze jetzt einfach durch ein Mantra
"Ich bin ich und ich bin gut wie ich bin" weg?
Wenn mir das hilft den Rest-Zweifel (sie waren weitaus größer-ich find mich heute wirklich an guten Tagen attraktiv) vor allem an meiner Leistung und an meinem "liebenswert" -Sein wegzubringen, dann kriegst du von mir persönlich nen Ordnen.
Vielleicht sind manche Dinge einfacher, asl man immer DENKT. Und ja, ich denke zuviel.
und bringe das ganze jetzt einfach durch ein MantraNööö, durch ein mantra kannst Du es kompensieren! Aber nicht wegbekommen.
"Ich bin ich und ich bin gut wie ich bin" weg?
Und ja, ich denke zuviel.Blödsinn. Du fühlst zu wenig!
Vielleicht sind manche Dinge einfacher, asl man immer DENKT.Nicht einfacher - anders!
Denk doch Dein Mantra mal nicht - fühl es einfach! Schon haste den Jackpot! ;)
Lies doch einfach nochmal Deine eigenen Threads. Die sind alle von den Worten her kognitiv. Du weisst sehr genau wo Deine Defizite liegen - Du willst sie nur nicht wahrhaben.
Deswegen passt das wie gesagt auch prima zu Deinem kerl. Da kannst Du Dich kognitiv austoben und in allem Recht behalten! Denn darum gehts letzten Endes. Dass Du das Leben verstanden hast und wie man alles richtig macht und er nicht! Und er kann sooooo viel von Dir lernen. Somit bist du fein raus und brauchst nichts mehr lernen. Du wälzt Deine Defizite auf die Defizite Deines Kerls ab. So wirds aber nicht funktionieren...
Hey,
du triffst irgendwie bei mir den Kern. Ich kann lieben. Meinen besten Freund, meinen Bruder, meine Mutter, meinen verstorbenen Hund, meinen Partner.
Bei mir selber komm ich an "mich" nicht heran. Ich fühl mich meistens gar nicht und wenn, dann eher mit den negativen Gefühlen "ich wär so gerne anders".
Und nun muss ich aufpassen, dass ich mich nicht gerne anders wünsche, weil ich es mir emotional so schwer mache. Und nun wollte ich gerade schon wieder schreiben ich sei halt ein kleiner Idiot. Das mach ich nicht, will dich ja nicht überstrapazieren.
Danke übrigens für deine Worte, ich denke, sie haben zumindest das Denken in Gang gebracht und ich hoffe einfach, dass es vom Hirn ne Verbindung zum Herzen gibt, die das mal weitergibt.
Du bist ein recht cleverer Zeitgenosse auch wenn du manchmal so ekelig pragmatisch bist, dass es mir ne Spur zu einfach vorkommt. :) Merci !
Edit: Defizitabwälzung: Sehe ich nicht so, da ich auch vorhabe noch einige Dinge aufzuarbeiten. Nur nicht jetzt im Abschluss.
du triffst irgendwie bei mir den Kern. Ich kann lieben. Meinen besten Freund, meinen Bruder, meine Mutter, meinen verstorbenen Hund, meinen Partner.
Bei mir selber komm ich an "mich" nicht heran. Ich fühl mich meistens gar nicht und wenn, dann eher mit den negativen Gefühlen "ich wär so gerne anders".
Und nun muss ich aufpassen, dass ich mich nicht gerne anders wünsche, weil ich es mir emotional so schwer mache. Und nun wollte ich gerade schon wieder schreiben ich sei halt ein kleiner Idiot. Das mach ich nicht, will dich ja nicht überstrapazieren.
Danke übrigens für deine Worte, ich denke, sie haben zumindest das Denken in Gang gebracht und ich hoffe einfach, dass es vom Hirn ne Verbindung zum Herzen gibt, die das mal weitergibt.
Du bist ein recht cleverer Zeitgenosse auch wenn du manchmal so ekelig pragmatisch bist, dass es mir ne Spur zu einfach vorkommt. :) Merci !
Edit: Defizitabwälzung: Sehe ich nicht so, da ich auch vorhabe noch einige Dinge aufzuarbeiten. Nur nicht jetzt im Abschluss.
du triffst irgendwie bei mir den Kern. Ich kann lieben. Meinen besten Freund, meinen Bruder, meine Mutter, meinen verstorbenen Hund, meinen Partner.Ist manchmal einfacher als sich zu lieben, gelle. Und wenn der geliebte partner dann noch Probleme hat, kann man um so besser sich selbst davon ablenken, dass man den Kontakt mit sich selbst verloren hat...
Bei mir selber komm ich an "mich" nicht heran. Ich fühl mich meistens gar nicht und wenn, dann eher mit den negativen Gefühlen "ich wär so gerne anders".Du bist aber Du. Wenn Du Dich anders willst, dann heisst das nur, dass Du Dich so wie Du bist nicht magst. Aber warum eigentlich? Du hast doch vertrauen in Deine Fähigkeiten, Du weisst doch wer Du bist, Du weisst doch was Deine Werte sind und dass die nicht zu knapp sind. Warum kannst Du nicht auch mal zu Deinen gefühlen Kontakt aufnehmen und zu Selbstvertrauen noch Selbstwert hinzufügen? Nicht drüber nachdenken - MACHEN!
Ich will Dir ein beispiel geben. Du denkst, dass das Umfeld Deines Kerls Dich mal gerne haben kann. Aber Du denkst es nur! Deswegen kannst Du auch nicht authentisch sein. Im grunde fühlst Du - naja, wenn die solche Vorutrteile haben, wird schon was dran sein - aber Du hast ja noch Dein Selbstvertrauen und willst das benutzen um ihnen das gegenteil zu beweisen. Somit verbrauchst Du Deine meisste Energie eigentlich gegen 2 gegnsätzliche Überzeugungen in Dir selbst zu kämpfen.
Und nun muss ich aufpassen, dass ich mich nicht gerne anders wünsche, weil ich es mir emotional so schwer mache. Und nun wollte ich gerade schon wieder schreiben ich sei halt ein kleiner Idiot. Das mach ich nicht, will dich ja nicht überstrapazieren.Und schon machst Du Dich klein und überschreitetest fremde Grenzen damit. Das Gleiche machst Du andauernd! Ich entscheide ob ich lese oder antworte. Nicht Du! Bitte lass diese Entscheidung bei mir!
Du bist ein recht cleverer Zeitgenosse auch wenn du manchmal so ekelig pragmatisch bist, dass es mir ne Spur zu einfach vorkommt.Ich kenn das :D
Liebe Rupert,
verzeiht, wenn ich kurz etwas einwerfe, das mir so durch den Kopf ging beim mitlesen.
Erlaube dir selbst, anders zu sein, als seine Familie es sich für ihren Sohn und Bruder vorgestellt hat. Wir wissen doch alle, das es so ist. ;)
Liebe Grüße, pitsch
verzeiht, wenn ich kurz etwas einwerfe, das mir so durch den Kopf ging beim mitlesen.
Erlaube dir selbst, anders zu sein, als seine Familie es sich für ihren Sohn und Bruder vorgestellt hat. Wir wissen doch alle, das es so ist. ;)
Liebe Grüße, pitsch
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