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Sinn des Lebens

Geschlossen38 Antworten3'372 AufrufeGestartet von apfelbaum20 ·

apfelbaum20Themenstart
#1
Hallo liebe Forumnutzer,

ich wollte mal fragen, ob ihr im Leben eine Art Sinn oder so etwas seht.?

Mir kommt diese Frage mit zunehmendem Alter immer öfter. Ich bin jetzt fast 21 Jahre alt und denke jeden Tag, warum ich eigentlich lebe, warum ich mich so anstrenge, etwas zu erreichen.

Eigentlich habe ich keinen Grund, schlecht gelaunt zu sein, ich habe eine Freundin, bin gesund und mit mir fast vollkommen zufrieden.

Selbst Schicksalsschläge wie der Tod von Verwandten oder Freunden können mich kaum runterreißen, ich weiss, dass das Leben danach weiter geht.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich mit meiner Freundin mein ganzes Leben zusammen bin, das wir uns einmal streiten, so dass wir uns trennen glaube ich nicht, dafür bin ich zu verständnissvoll, meine Freundin auch. In meiner Überzeugung bauen wir uns zusammen ein Haus, machen 2 Kinder und haben viel Erfolg, auch wenn ich auf Grund meiner Faulheit keine guten Noten vorweisen kann, aber ich bin fest davon überzeugt.

Aber trotzdem bin ich sehr unzufrieden. Was ist in vieleicht 70 Jahren? Ich habe keine Angst vor dem eigentlichen sterben, der Moment ist vielleicht schmerzhaft, aber im Angesicht der Tatsache, dass man danach nicht mehr existiert, ertragbar.

Nur wie kann ich damit umgehen, irgendwann nicht mehr da zu sein? Kennt ihr dieses Gefühl? Mir wird bei dem Gedanken, irgendwann nicht mehr zu leben, schwindelig, gar schlecht.

Es ist so schrecklich zu denken, dass man einfach nicht mehr da ist.

In den letzten Jahren habe ich angefangen an eine Art "Gott" zu glauben, so kann man das Wunder "Leben" am einfachsten erklären, oder nicht?

Ich meine wie kann aus dem Nichts, von dem man ausgeht, Materie entstehen? Oder vor allem Leben?

Ist es nicht realistischer von einem "Gott" auszugehen, den es seit immer gibt und den es immer geben wird, der das Leben erschaffen hat?

Oder glaubt ihr, dass in einem leeren Raum, einem Vakuum, ein Teilchen entsteht? Und wie entsteht aus einem einzigen Teilchen Leben?

Nein, das ist unwahrscheinlich. Fakt ist, dass wir den Ursprung unseres Lebens nicht erklären können. So weit reichen die schriftlichen Aufzeichnungen nicht zurück. Also sind alles nur Vermutungen und behauptungen.

Ist das mit Gott als Schöpfer da nicht realistisch?

Aber trotz meinem Glauben an eine Art Schöpfer bin ich Misstrauisch, denn 100% sicher bin ich mir nicht, was ist, wenn unser Bewusstsein echt nach dem Tod vorbei ist?

Sagt mal ehrlich, ist es dann überhaupt schlimm, dass manche Menschen durchdrehen und schlimme Sachen machen? Denn was ist unser relativ kurzes Leben schon im Vergleich mit der Ewigkeit?

Selbst wenn man an ein "Leben" nach dem Tod glaubt ist das ganze sehr kompliziert, denn wie sieht das aus? irgendwann wird das dann doch auch langweilig..

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und mit freundlichen Grüßen,

Apfelbaum20

#2
Irgendwas MUSS dir und mir und allen anderen, ein Bewusstsein / Seele gegeben haben welche wir mit unserem Körper hier für eine beschränkte Zeit einsetzen können. Den SINN dahinter werden wir erfahren wenn wir wieder dematerialisiert werden. Dabei denke ich nicht, dass Religionen einfach nur dazu da sind um die "Schafe" von den Mächtigen im Griff zu behalten. Glaube schon, dass es Gute und Schlechte "Mächte" ausserhalb unserer Wahrnehmung gibt. Unsere Zeit hier ist einfach ein Test wo wir danach, nach unserer Materialisierung, unsere Zeit verbringen werden. Bei den Engeln oder den Dämonen.

Hoffe, hab jetzt dich und mich nicht allzu fest verwirrt.

#3
ich wollte mal fragen, ob ihr im Leben eine Art Sinn oder so etwas seht.?
Eigentlich nicht :) .

ich weiss, dass das Leben danach weiter geht.
Woher weißt du das?

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich mit meiner Freundin mein ganzes Leben zusammen bin, das wir uns einmal streiten, so dass wir uns trennen glaube ich nicht, dafür bin ich zu verständnissvoll, meine Freundin auch. In meiner Überzeugung bauen wir uns zusammen ein Haus, machen 2 Kinder und haben viel Erfolg, auch wenn ich auf Grund meiner Faulheit keine guten Noten vorweisen kann, aber ich bin fest davon überzeugt.
Wo liegt denn da der Sinn?

Aber trotzdem bin ich sehr unzufrieden. Was ist in vieleicht 70 Jahren? Ich habe keine Angst vor dem eigentlichen sterben, der Moment ist vielleicht schmerzhaft, aber im Angesicht der Tatsache, dass man danach nicht mehr existiert, ertragbar.
Mir wird bei dem Gedanken, irgendwann nicht mehr zu leben, schwindelig, gar schlecht.

Es ist so schrecklich zu denken, dass man einfach nicht mehr da ist.
Bist du unzufrieden, weil du glaubst, in 70 Jahren nicht mehr da zu sein? Könnte ja auch in 30 Jahren oder morgen passieren.

In den letzten Jahren habe ich angefangen an eine Art "Gott" zu glauben, so kann man das Wunder "Leben" am einfachsten erklären, oder nicht?
Ist es nicht realistischer von einem "Gott" auszugehen, den es seit immer gibt und den es immer geben wird, der das Leben erschaffen hat?

Ist das mit Gott als Schöpfer da nicht realistisch?.
Es ist in jedem Fall einfacher. Allerdings: Wenn man einmal die Gelegenheit hatte, z.B. in den menschlichen Körper zu schauen, dann muss man sich schon hilfesuchend fragen, wie das Durcheinander überhaupt funktionieren kann.

Ich empfehle dir, sofern es dich tatsächlich und tiefergehend interessiert, ein kleines Büchlein... Thomas Nagel "Was bedeutet das alles?", erschienen im Reclam-Verlag. Umfasst nur 100 Seiten und bietet einen ganzen guten Einstieg und Überblick über die Fragen, mit der sich die Menschen seit jeher beschäftigen - sehr verständlich geschrieben. Wenn dein Interesse geweckt ist, wirst du eine Fülle von Literatur finden, die deine Fragen vielleicht nicht beantworten, aber möglicherweise die Fragestellungen verändern.

bearbeitet #4
Magnus einfall: " Ruhm und Ruhe sind Dinge, dienicht zusammenleben können."
Ich denke, es geht "nur" darum, sich selbst auszuhalten, anzunehmen und sicheinzubringen. Ohne andere zu benutzen.

Vielleicht ist das Leben hier eine Art "Reifeprüfung" .

Die Zeit ist reif,

soll heißen,

früher konnte man machen was man wollte und hatte das in späteren "Leben" auszubaden,

heute ist man gefordert,

weil sich der Mist den man "macht" sehr zeitnah über einen selbst ergießt?

Ich habe keine Angst vor dem eigentlichen sterben, der Moment ist vielleicht schmerzhaft, aber im Angesicht der Tatsache, dass man danach nicht mehr existiert, ertragbar.
Du bist aufgefordert, jeden Tag ein bisschen zu sterben. Schwere Kost mit 21 Jahren.

Aber das "altern" wirst du auch nicht aufhalten können.

aber im Angesicht der Tatsache, dass man danach nicht mehr existiert, ertragbar.
Könnte sein, dass du wiederkommen mußt.Damit du dir deine Frage selbst beantworten mußt.

Das man aufhört zu existieren (körperlich) daran ist nix zu rütteln.

Das aber die vergangene Existens vollkommen wurscht ist, für die Welt und für die eigene Entwicklung wage ich zu bezweifeln.

Liebe Grüße

Magnus

bearbeitet #5
Das Unendliche liegt nicht jenseits des

Endlichen, sondern im Endlichen.

Das Unsterbliche, das Ewige, das Unendliche

bist du selbst.

(copy/paste)

@House, unreflektiert ist das nicht.

@apfelbaum20

@Kaleu

was zum Knobeln...

Kalendersprüche?

Gruß

Magnus

ILA
#6
Hallo liebe Forumnutzer,
ich wollte mal fragen, ob ihr im Leben eine Art Sinn oder so etwas seht.?
Also im moment sehe ich in meinem Leben keinen Sinn und ich glaube wenn es einen Schöpfer wirklich gibt übersieht er mich, wenn mir mal was gutes passiert passieren vorher mind. 20 schlechte sachen.

Ich glaube der Sinn des lebens ist das man die Menschheit am leben hält.

Aber bei uns mit krieg und dem Shit sieht das scheisse aus.

Aber das Kinder in die Welt setzten ist sicher eine Aufgabe des Lebens, das sehe ich wenigstens so.

Manchmal denke ich das der Schöpfer mich extra gerne leiden sieht, aber was soll man da tun.

Das ist meine Ansicht.

#7
Ich sehe auch nicht wirklich einen Sinn im Leben. Zumindestens nicht in meinem Leben, was schief gehen kann, geht schief. :mauer:

Vielleicht besteht der Sinn im Leben darin, einfach glücklich zu sein. Das Glück zu finden. Ich weiss es nicht. Habe mir die Frage auch noch nie so gestellt.

Machts gut.

Sibell

#8
hi apfelbaum...

ich hatte eine solche phase auch....es ist schon beängstigend, sich vorzustellen, dass man einfach NICHTS mehr sein soll, denn aus der sicht der lebenden ist es ja irgendwie das NICHTS, man ist einfach verschwunden, ohne wirkliche erklärung. was nachher kommt, das kann niemand sagen und drum machts auch angst.

ich kann dir leider keine tips geben diesbezüglich, bei mir ist die phase einfach vorbeigegangen. ich glaube auch an keinen gott, das heisst, ich glaube, wir werden wirklich einmal nur asche und nichts anderes sein. ich denke aber, dass es keine grosse rolle spielt, ob man an etwas höheres glaubt oder an einen sinn des lebens. schlussendlich spielt es doch keine rolle, oder? denn wir werden es nie erfahren. wieso also die zeit nicht einfach geniessen, die wir haben...

genau deshalb stehe ich auch nicht besonders auf diese ''zeit-auf-erde-ist-bloss-ein-test''-theorie. hey, wir sind HIER und JETZT und können so viele tolle sachen erleben und machen! das sollte zählen, meiner meinung nach, nicht was nach dem tod kommen mag oder auch nicht.

#9
Hey,

erstmal danke für Eure Antworten!

Das wir das Beste aus unserem Leben machen sollten ist schon klar und zeitweise ablenkend, wie gesagt bin ich auch eigentlich sehr zufrieden mit meinem Leben, nur diese Gedanken an "Das" danach rauben mir viel Zeit und Gedanken!

An manchen Tagen denke ich, wir sind die Krönung der Evolution, weil wir individuell denken, lieben, spaß haben etc. aber an den anderen denke ich, wir sind auch nur Tiere, die ihren Trieben nachgehen und im Großen und Ganzen bedeutungslos sind.

Aber denkt ihr nicht, dass es sinnlos ist, Spaß zu haben? Unsere Lebenszeit läuft in der Spanne der Unendlichkeit gegen Null und ist es da Wert, einen Beruf zu erlernen usw.? Gäbe es nicht die blöde Moral würde ich am liebsten den ganzen Tag betrunken Musikvideos mit philosophischem Hintergrund gucken und Magazinartikel über den Ursprung des Lebens lesen.

Mit freundlichen Grüßen,

Apfelbaum

#10
Ich denke nicht, dass es sinnlos ist, Spaß zu haben. Spaß gibt uns Kraft und ist notwenig und somit für mich auch Teil des Sinn des Lebens.

Der eigentliche Sinn ist für mich aber, etwas zu verändern, wenn möglichlangfristig, über meinen Tod hinaus. Ob das klappt, weiß ich noch nicht.

Aber derzeit beeinflusse ich durch meinen Beruf das Leben anderer, trage meinen Teil dazu bei, dass bestimmte Dinge gleich bleiben oder sich zum positiven ändern.

Und ich denke, das kann man in fast jedem Beruf: zur Lebensqualität und dem Glück anderer beitragen, mit viel Glück über den Tod hinaus.

Das ist für mich der Sinn des Lebens. Spaß ist nur ein Antriebsstoff.

#11
Hi.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich mit meiner Freundin mein ganzes Leben zusammen bin, das wir uns einmal streiten, so dass wir uns trennen glaube ich nicht, dafür bin ich zu verständnissvoll, meine Freundin auch
Wie rührend...

In den letzten Jahren habe ich angefangen an eine Art "Gott" zu glauben, so kann man das Wunder "Leben" am einfachsten erklären, oder nicht?
Mal sehen. Was ist wahrscheinlicher: Dass sich das Leben durch evolutionäre Mechanismen so entwickelt hat, wie wir es heute kennen oder aber dass vor ein paar tausend Jahren ein allmächtiges Wesen einfach seinen Zauberstab schwang und es dann "PUFF" machte, wir seitdem auf diesem Erdball herumkriechen und sich dieses allmächtige Wesen seitdem nicht mehr hat blicken lassen?

Occam's Razor sagt: Die einfachste Erklärung ist immer die wahrscheinlichste.

Nix da mit "PUFF".

Der Glaube an ein übernatürliches Wesen soll die quälende Ungewissheit mildern, nicht herausfinden zu können, was der Sinn des eigenen Lebens ist. Und das ist wieder eine Sackgasse, denn selbst wenn es deinen Gott gibt, kann er dir nicht antworten und sagen, was der Sinn deines Lebens ist.

Einen Sinn gibst du deinem Leben selbst, aber was das für einer ist, erkennst du erst rückblickend.

Was ist in vieleicht 70 Jahren?
Warum sollte das JETZT relevant sein? Dein Leben findet JETZT statt, nicht in 70 Jahren.

Es ist so schrecklich zu denken, dass man einfach nicht mehr da ist.
Da spricht die Eitelkeit des Menschseins aus dir.

Aufhören zu existieren? Echt? ICH??? Aber ich bin doch ein Mensch, ein erleuchtetes Wesen Gottes!

Ach Blödsinn! Der Tod und das Ende der Existenz gehört für uns genau so dazu wie für alle anderen Lebenwesen auf dem Planeten, bloß machen wir einen Zaudertanz daraus, weil wir uns eben einbilden, wir seien etwas Besseres.

Ich meine wie kann aus dem Nichts, von dem man ausgeht, Materie entstehen? Oder vor allem Leben?
Big Bang Theorie

Darwinismus

Evolution

Schwarze Materie

Natürliche Auslese

usw.

... und zwischen den Begriffen ist kein Platz für Gott.

Fakt ist, dass wir den Ursprung unseres Lebens nicht erklären können.

Ist das mit Gott als Schöpfer da nicht realistisch?
Nein, sondern absurd.

wenn unser Bewusstsein echt nach dem Tod vorbei ist?

Äh.. DOCH, können wir. Siehe oben.

Was wenn unser Bewusstsein echt nach dem Tod vorbei ist?
Dann kratzt das dich sowieso nicht mehr, weil du das nicht mehr mitbekommst.

was ist, wenn unser Bewusstsein echt nach dem Tod vorbei ist?Sagt mal ehrlich, ist es dann überhaupt schlimm, dass manche Menschen durchdrehen und schlimme Sachen machen?Denn was ist unser relativ kurzes Leben schon im Vergleich mit der Ewigkeit?
Ja, es IST schlimm, weil du mit diesen negativen Taten und deren Auswirkungen LEBEN musst. Und damit leben zu müssen wiegt schwerer als die Hoffnung auf Relativierung der Konsequenzen deiner Taten durch die "Ewigkeit" oder deinen Tod.

Alles, was du tust, hinterlässt JETZT Spuren, wirkt JETZT auf andere Menschen ein, du kannst anderen Menschen JETZT Freude oder Leid zufügen und DU hast das zu verantworten. Natürlich wird später alles bedeutungslos, aber wen kümmert das "Später", wenn man sich mit dem JETZT auseinander zu setzen hat?

Selbst wenn man an ein "Leben" nach dem Tod glaubt ist das ganze sehr kompliziert, denn wie sieht das aus?
Es gibt keines.

#12
Hallo,

nochmal danke für eure Antworten!

Besonders habe ich mich mit der Antwort von "House M.D." auseinander gesetzt, aber ich frage mich was Dir wohl alles passiert ist, dass du so ein Zeug hier rein schreibst?

Was ist an einem "Gott" als "Schöpfer" so unrealistisch? Im Quran heisst es, frei wiedergegeben: "Gott gibt es seit immer, seine Existenz soll nicht hinterfragt werden und er hat das Leben erschaffen."

Aber Deine Meinung ist natürlich richtig, durch den !Darwinismus! kann man die Entstehung alles Lebewesen erklären.

Denn, du benutzt den Darwinismus in einem Atemzug mit den Begriffen "Schwarze Materie" und der "Big Bang Theorie".

Du antwortest auf die Frage, wie Materie entstehen kann, mit der "Evolution" *hust*. Die Evolution beschreibt in meinem Wissensstand die Veränderung und Entwichlung von Organismen, von einer Entstehung der Materie ist in ihr nun echt keine Rede.

Klar hast du recht, die Tatsache, dass es einen Gott gibt ist für uns unvorstellbar, aber die Big Bang Theorie ( Ja, wie der Name schon sagt, nur eine Theorie) ist genau so unvorstellbar.

Das es einen Gott gibt, kannst du aber ausschließen, da du viel klüger bist als circa 4 Milliarden Menschen auf der Erde die an Gott glauben. /ironie off.

Wenn du so von der Big Bang Theorie überzeugt bist, kannst du genau so gut in einer Flasche mit einem 100%igem Vakuum Organismen züchten, die so komplex denken wie wir Menschen.

Ich habe nicht behauptet, dass "Gott" als Antwort auf unsere Schöpfung warscheinlicher ist, ich sagte nur, dass beides, und noch viele andere Dinge der Ursprung seien könnten, nur wir wissen es nicht. Ich nicht und Du genau so wenig.

Deine Urknalltheorie ist "nur" mathematisch vorstellbar, keineswegs physikalisch. Googlest du nach dem Urknall kommst du schnell zu der Erkenntniss, dass die Zustände die angeblich zu Beginn des Universums herrschten keineswegs erklärbar sind. Wie gesagt, es handelt sich nur um eine Theorie.

Aber wie gesagt, die vielen !Welt!Religionen liegen alle Falsch, wir sind aus einer "Singularität" entstanden und unser Leben ist genau so endlich wie das Universum, was einfach aus dem Nichts entstanden ist.

Egal, auch wenn es keinen "Gott" gibt, ein Leben nach dem Tod kann man sich auch als "Seelenfrieden" vorstellen, in dem man in dem Gedanken stirbt, dass man seinen "Zweck" erfüllt hat. Ein Leben nach dem Tod kann auch sein, dass sich die Menschen an einen errinern, dass man unvergessen bleibt etc.

Wenn "es nicht relevant ist, was in 70 Jahren ist", kannst du dich auch gegen jede Regel der Gesellschaft lehnen, denn hauptsache du hast JETZT deinen Spaß und nicht in ein paar Jahren im Gefängnis. :mauer:

Wenn du nicht "Nachhaltig" lebst, lebst du fürn Arsch, für den Moment zu leben ist als ob du nach jeder Handlung stirbst, denk mal drüber nach!

MfG,

Apfelbaum

#13
Als Atheist läuft es mir schon sehr kalt den Rücken runter, wenn ich sowas lese...

Grundsätzlich ist es mir egal, was jemand glaubt. Es gibt sehr viele verschiedenen Glaubensrichtungen und es gibt sogar eine evolutionären Prozess, was Religionen betrifft. Betrachtet man die Menschheitsgeschichte, sieht man gut wie sich das entwickelt hat.

Es geht mir auch nicht darum religiöse Menschen zu bekehren. Religion kann durchaus sinnstiftend sein. Für mich sind Religionen die einfachste (und unkreativste) Variante seinem Leben einen Sinn zu geben.

Was ich jedoch immer wieder sehe, ist, dass Atheisten jegliche Moral abgesprochen wird. Ohne Religion keine Moral...:

Wenn "es nicht relevant ist, was in 70 Jahren ist", kannst du dich auch gegen jede Regel der Gesellschaft lehnen, denn hauptsache du hast JETZT deinen Spaß und nicht in ein paar Jahren im Gefängnis. :mauer:
Wenn du nicht "Nachhaltig" lebst, lebst du fürn Arsch, für den Moment zu leben ist als ob du nach jeder Handlung stirbst, denk mal drüber nach!
Solche Vorverurteilungen passieren leider allzu oft, mach dir darüber mal Gedanken, wie tolerant du mit anderen Weltbildern umgehst. House mag sicher mal überspitzt formulieren, aber in dafür als unethischen Menschen hinzustellen, finde ich nun wirklich übertrieben.

Und: Für mich gibt es keinen eigentlichen, ursprünglichen Sinn des Lebens. Ich versuche schlicht mit meiner Umwelt in Frieden zu leben, meine Mitmenschen zu respektieren und zu unterstützen, und dabei auch noch irgendwie glücklich durch mein Leben zu gehen.

Jede Diskussion darüber, ob es nun einen Gott gibt oder nicht, ist eigentlich sinnlos. Beweise, dass es Gott gibt, sind genauso wenig vorhanden wie Beweise, dass es Gott nicht gibt. Das Konstrukt Gott lebt ja davon, dass es einfach eine Behauptung ist, dass sowas wie ein Gott existiert, ohne dass die Existenz nachgewiesen werden kann.

bearbeitet #14
aber ich frage mich was Dir wohl alles passiert ist, dass du so ein Zeug hier rein schreibst?
Ich mach von meinem Verstand Gebrauch, also genau das Gegenteil dessen:
"Gott gibt es seit immer, seine Existenz soll nicht hinterfragt werden und er hat das Leben erschaffen."
Das heißt übersetzt: Wage es ja nicht, deine grauen Zellen anzustrengen und die Macht Gottes und so die Macht der Priester zu hinterfragen. Ferner wage es ja nicht, zu forschen, dich zu bilden und zu erfahren, wie diese Welt tatsächlich funktioniert. Also, religiös sein heißt also dumm bleiben. Religion lehrt dich nichts anderes, als dass es eine Tugend sei, unwissend zu bleiben.

Du antwortest auf die Frage, wie Materie entstehen kann, mit der "Evolution" *hust*.
Äh *hust* nein *hust* , das habe ich nirgends geschrieben, das bastelst du dir so hin. Du hast geschrieben:
Ich meine wie kann aus dem Nichts, von dem man ausgeht, Materie entstehen? Oder vor allem Leben?
und ich habe mit einer ebenso zusammenhagslosen Akkumulation geantwortet, die sich sowohl auf das entstehen von Materie bezieht(Urknall) als auch auf das entstehen von Leben (Darwinismus/Evolution). Du siehst also, ich habe nirgends auf die Frage nach der Entstehung der Materie mit "Darwinismus" geantwortet. *hust* Ein fast schon niedlich-naiver Versuch.

Aber nur fast *hust*

Genauso unschlüssig ist folgender Argumentationsgang:

Was ist an einem "Gott" als "Schöpfer" so unrealistisch? Im Quran heisst es, frei wiedergegeben: "Gott gibt es seit immer, seine Existenz soll nicht hinterfragt werden und er hat das Leben erschaffen."
Dass du in einem *hust* Atemzug *hust* Gottes Existenz als als nur dann realistisch gesichert ansiehst, wenn man ihn nicht hinterfragt, ist nur eine billige, intellektuelle Fehlzündung.
Das es einen Gott gibt, kannst du aber ausschließen, da du viel klüger bist als circa 4 Milliarden Menschen auf der Erde die an Gott glauben.
Ah, warte mal, das heißt also, dass Unsinn dann zu "Sinn" wird, wenn genügend Leute daran glauben? Interessant... Das bedeutet also, dass der Geisteszustand von Menschen von der Anzahl derer abhängt, die an ein irrationales Fantasiekonstrukt glauben. Ist es ein Einzelner Mensch, ist er psychotisch. Ist aber das Fantasiekonstrukt weit verbreitet, nennt man diese verrückten Menschen "religiös". Wir halten fest: Geistige Gesundheit liegt also in der Anzahl. Wie cool!

Also glauben die verrü.. äh, religiösen Menschen dass es normaler ist, an ein Wesen, dass jederzeit Gedanken lesen kann, zu glauben, während es auf eine geistige Krankheit hinzudeuten scheint, wenn man glaubt, Gott wolle einem etwas dadurch mitteilen, indem er Regentropfen im Morsecode an das Schlafzimmerfenster klopfen lässt.

Also, wenn die Kernüberzeugung religiöser Menschen, u.a. an ein telepathisches Überwesen zu glauben, mal nicht geistesgestört ist...

Peter Sutcliffe, der Yorkshire Ripper, der einen Haufen Frauen auf dem Gewissen hat, sagte aus, die Stimme Jesu hat ihm befohlen, Frauen umzubringen. Anstatt ihn als Heiligen zu huldigen, wurde er merkwürdigerweise eingesperrt... Komisch, oder?

Also, wenn eine große Anzahl etwas tut, dann ist es legitim. Coole Aussage. Die Juden unter uns werden sich bestimmt freuen.

Wenn du so von der Big Bang Theorie überzeugt bist, kannst du genau so gut in einer Flasche mit einem 100%igem Vakuum Organismen züchten, die so komplex denken wie wir Menschen.
.. oder du kannst im Vakuum zwischen deinen Ohren ein allmächtiges telepathisches Wesen züchten...

zu Beginn des Universums herrschten keineswegs erklärbar sind.
NOCH nicht erklärbar sind.Wenn man Gott immer nur noch in den Nischen verstecken kann, die noch nicht erklärt worden sind, dann wird es langsam aber verdammt eng für ihn.

Wenn "es nicht relevant ist, was in 70 Jahren ist", kannst du dich auch gegen jede Regel der Gesellschaft lehnen, denn hauptsache du hast JETZT deinen Spaß und nicht in ein paar Jahren im Gefängnis
Auch hier verstehst du mich absichtlich falsch, indem du meine Aussagen aus dem Kontext reißt, weil es dir so besser in den Kram passt. Ich habe mich nicht gegen ein Leben abseits jeglicher gesellschaftlicher Regeln und Moralvorstellungen ausgesprochen, im Gegenteil:
weil du [sonst] mit diesen negativen Taten und deren Auswirkungen LEBEN musst.
Hält man sich also hier und jetzt an die Regeln und an die Moral, braucht es einen tatsächlich nicht zu kümmern, was in 70 Jahren ist, weil die Weichen richtig gestellt sind.
#15
Ok, dass zeigt mir, dass man mit dir nicht diskutieren kann.

Was DU glaubst ist RICHTIG und unhinterfragbar, siehe deine inflatiöse Benutzung meines "*hust*", durch welche du mich lächerlich machen willst.

Ich kenne so Leute wie Dich. Intollerante Versag.. eh Menschen, die sich noch cool fühlen, wenn sie Wörter wie "Akkumulation" benutzen.

"Dass du in einem *hust* Atemzug *hust* Gottes Existenz als als nur dann realistisch gesichert ansiehst, wenn man ihn nicht hinterfragt, ist nur eine billige, intellektuelle Fehlzündung."

Ich habe ledig gesagt, dass es so im Quran steht, nicht, dass es meine Meinung ist. Aber ok, du siehst Gott als ein "irrationales Fantasiekonstrukt" da du die Big bang THEORIE bewiesen hast und als einziger, ich wiederhole Versag..ehm Mensch, die Entstehung alles Seins kennst.

Genauso ist es mit deinem "psychotischen" Menschen, Religion kann man auf Jahrtausende zurückverfolgen, deine Theorien auch?

Ich sage nicht, dass die Religionen Recht haben, ich weiss es nicht, aber deine Theorien kann man auch nicht als "Wahr" abstempeln, zum dritten Mal, es sind nur Theorien.

Aber nochmal: Die Umstände die zu Beginn des Universums nach dem Urknall herrschten sind physikalisch NICHT ERKLÄRBAR. Was willst du mit deinem "noch nicht"?

Diese Worte setzen voraus, dass du weisst, dass man sie in der Zukunft erklären kann. Ok, du weisst was in der Zukunft passiert.

"weil du [sonst] mit diesen negativen Taten und deren Auswirkungen LEBEN musst." Man muss 1. nicht damit Leben, da das Leben eine Option ist, die man jeder Zeit nach Belieben beenden kann und 2. laufen diese Konsequenzen in der Zeitspanne des Disseits, was du ja beweisen kannst, gegen Null.

und @ Mikasch:

Du hast eine gesunde Einstellung zum Leben. Deine Gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich habe House ja auch nicht als unethisch hingestellt, nur habe ich sagen wollen, dass unethisches Verhalten seiner Meinung nach durchaus gerechtfertigt ist.

Aber tatsächlich habe ich (ein Glück) in meinem realen Leben noch nie so einen intolleranten Menschen kennen gelernt. :klatsch:

#16
Sinn ist ; möglichsts alles richitg zum machen und immer vorwärts zu schauen, ohne Vergangenes zu missen. Dafür muss man sich befreien, von allem Schmerz, von allem Leid.. ohne dies ist man gefangen und das Leben macht keinen Sinn.

Egal ob es einen Gott gibt oder nicht :D so geht man besser durchs Leben!

Meine Meinung.. muss nicht geteilt werden :)

herzliche Grüsse

M

#17
Genauso ist es mit deinem "psychotischen" Menschen, Religion kann man auf Jahrtausende zurückverfolgen, deine Theorien auch?Ich sage nicht, dass die Religionen Recht haben, ich weiss es nicht, aber deine Theorien kann man auch nicht als "Wahr" abstempeln, zum dritten Mal, es sind nur Theorien.
Die ganze Wissenschaft kann man durchaus auf Jahrtausende zurückverfolgen, sie beginnt an und für sich mit den ersten kulturellen Handlungen des Menschen. Wissenschaftlich gesehen gibt es niemals eine absolut gültige Wahrheit, die Theorien werden jeweils überprüft und bestätigt oder halt verworfen, aber sie erhalten nie absolute Gültigkeit. Man kann dies natürlich als Mangel verstehen, weil man so nie absolut gültige Theorien erreicht. Aber dieses Prinzip hat sich in der Wissensbildung als sehr nützlich herausgestellt.

Im Unterschied zur Wissenschaft sind Religionen schlicht Glaubensbekenntnisse. Glauben muss nicht begründet werden, man glaubt halt oder nicht. Leider haben Religionen aber die starke Tendenz als absolut und als einzig gültige Wahrheit gelten zu wollen.

Ich mag da halt eher der wissenschaftliche Weg, absolut gültige Theorien und Ideologien finde ich schlicht anmassend und manchmal auch gefährlich. Wenn ich dann halt mal was nicht verstehe, akzeptiere ich das und suche nicht einen Umweg über ein potentionell allmächtiges und nicht erfahrbares Wesen, mit dem man alles erklären kann.

Übrigens: Dass ich nicht religiös bin, hat stark damit zu tun, dass ich den Sinn des Lebens nicht suche. Wieso muss immer alles Sinn haben und erklärbar sein? Man macht sich manchmal sehr unglücklich damit, immer überall einen Sinn zu suchen... Eine Frage, welche ich mir zum Beispiel noch nie habe beantworten können, was ist der Sinn der Liebe?

#18
Ich glaube, hier kann man sich auf ein aus der Bibel stammendes Sprichwort berufen, House. Matthäus 7, 6, leider.

Ich würde die Diskussion ja gerne offen lassen, aber nicht wenn da solche "Argumente" kommen:

Ich kenne so Leute wie Dich. Intollerante Versag.. eh Menschen, die sich noch cool fühlen, wenn sie Wörter wie "Akkumulation" benutzen.
Spricht nicht wirklich für die Vertreter des religiösen Glaubens in dieser Diskussion.

#19
Der Sinn des Lebens.

Damit etwas einen Sinn erhält, so muss man den Anfang betracht.

Das Leben ist das jeden einzelnen.

Wir wurden alle geboren. Dies ist also der Anfang unseres Sinnes.

Das Ende dieses Sinnes findet sich im Tot. Die Antwort also auch.

Wir sind geboren um zu sterben.

Das Leben selber jedoch, gestaltet jeder Mensch individuell und garniert es wie er auch immer möchte. Es ist ein jedermann seine Entscheidung was er anstellt während der Zeit, die er hat, bis er stirbt.

Der Sinn kann nicht festgelegt werden. Es gibt auch keinen eigentlichen Sinn im Leben, denn vieles ändern wir nicht. Früher vielleicht, aber heute, naja.

Die Diskussion von Gott is irrelevant, so oder so. Wenn jemand an Gott glaubt, so hat er seinen Sinn darin gefunden, Gott zu vertrauen. Wenn es jemand nicht tut, so hat er seinen Sinn in etwas anderem gefunden.

Man muss für sich selbst festlegen, was der Sinn ist.

Aber ehrliche Frage? Wenn interessiert eigentlich der Sinn des Lebens wirklich, wenn wir genau diesen Moment, diese sekunde, diese Minute oder diese Stunde einfach erleben können. Benötigen wir denn einen Sinn dafür?

Was wir wissen ist Vergangenheit. Was wir lernen werden ist die Zukunft. Was wir erleben das hier&jetzt.

starrily
#20
Ich würde die Diskussion ja gerne offen lassen, aber nicht wenn da solche "Argumente" kommen:

Spricht nicht wirklich für die Vertreter des religiösen Glaubens in dieser Diskussion.
da magst Du im Recht sein, Roya. Aber wer emotional ist, der übersieht pers. gesehen oft, dass er durch sein eigenes Verhalten dem Anderen gegenüber nicht tolerant ist. (im Falle der TE jetzt gemeint) Sie vertritt IHRE Meinung und reagiert auf gegenteilige Meinungen emotional. (weil sie davon überzeugt ist, dass es Gott gibt, auch wenn sie ihn hier wieder leugnet um dem Anderen gefallen zu wollen, leider)

Der Sinn des Lebens: Darüber haben sich schon viele Köpfe Gedanken gemacht, worin der Sinn des Lebens liegt.

Für mich als Gläubige ist der Sinn des Lebens ein anderer, als für einen Atheisten. Und diesen Sinn des Lebens, der für mich pers. gilt, behalte ich für mich, ich weiß ihn. Punkt.

Mein Opa sagte immer: Tausche Dich nie mit Menschen über Religion und Politik aus, beide Themen verursachen schnell Streit. ;)

Und ich habe mir fest vorgenommen in KEINEM Forum mehr weder über meine pers. religiösen Gedanken zu sprechen noch über meine politischen.

Man sieht sich nicht in die Augen, hat in der virtuellen Welt keine Mimik, keine Gestik und kein Lächeln, kein Augenzwinkern und es stehen nur harte klare Worte da. Ob die so objektiv und sachlich aufgefasst werden, wie sie gemeint waren als man sie schrieb, liegt nur im Auge des Betrachters, bzw. des Lesers.

Über den Sinn des Lebens und die Bedeutung darin, hängt m.M.n. nur am Einzelnen Inviduum und wie diesen ihn definiert und sieht.

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