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Tränen der Lügen

16 Antworten3'798 AufrufeGestartet von comet7777 ·

comet7777Themenstart
bearbeitet #1
Es ist eher ein tiefsinniger Text ohne viel Bezug auf die symphonie der Reime.

Aber Gedichte sind bekanntlich nicht Gedichte nur weil die Wörter symphonieren...

Die Tränen der Lügen,

du trägst sie tief in dir.

Tag für Tag und Nacht für Nacht,

trägst du diese Last,

du weisst, dass es falsch ist,

doch bist du unveränderlich,

alles Lügen,

von Anfang an

alles Lügen,

ein Leben lang

traurig, mehr ist das nicht.

Lügen,

das ist was du nicht kannst

und es nicht lassen kannst,

ein Leben, eine Lüge

dein Leben diese Lüge.

Tränen tropfen von meinem Gesicht,

Trauer umschließt mich,

du bist wie du bist,

etwas was ich nicht mehr will,

aber nicht lassen kann,

trotz der tausend Lügen

und irgendwann siehst du micht liegen,

auf eiskaltem Boden

erschlagen von deinen Lügen

erschlagen von dem Gewicht,

dem Gewicht der Tränenlast

dem gewicht das du immer hälst,

aber doch nicht halten kannst.

Quelle: comet777

#2
Sehr schön... hat mich erreicht und berührt!! :)

#3
heut erzähl ich dir

von einem liebeslied

das eines tages,

ein mann

seiner frau schrieb

er war ein guter mann,

hats immer gut gemeint

versuchte stäts zu helfen

doch wars das selbe leid.

er hatte niemals glück

in seinem leben

wurde vom pech verfolgt,

was hatte er zu geben

er war sehr wortgewand

und schrieb ein liebeslied

unter tränen damit

jeder sein leiden sieht

seine frau,

sie hatte bulimie,

er versuchte zu helfen,

doch es gelang ihm nie.

er hate viel erfahren,

nach viel vergangenen jahren

sie war ihm fremd gegangen,

er konnte es sich ahnen.

wie sollte er jetzt nur,

die weitere zukunft planen.

einfach gehen,

nein das konnt er nicht

auch wenn ers gerne täte,

doch es gelang ihm nicht.

er konnte nicht vor der

verantwortung fliehen

sie war nämlich schwanger,

und das von ihm.

am -.-. erblickt das kind die welt

er fühle sich jetzt wertvoll

richtig stolz

wie ein held

er hat sich eingeredet,

es wird jetzt alles besser

veruschte die liebe neu zu entflammen

zu seiner frau vanessa

doch auch dieses mal

war es einfach vergebens

als wären sie nicht bestimmt

zusammen zu leben

es wurd eh nicht besser

immer das selbe leid

lügen über lügen entfachten

erwig streit

er war am ende,

mit seiner kraft

einst hatte er doch,

diese macht

gedult genannt,

er hatte viel davon

doch nun am ende,

alles zeronnen

er wollte nun gehen,

doch es gelang ihm nicht,

nach ein paar tagen,

kam er

wider zurück

ein geknickter mann

geprägt von vielen wunden

die niemals heilen konnten

er hats nie überwunden

er hatte nie geklagt

und hats nie schlecht gemeint

hatte schon,

im leben viel geweint

und jetzt ist er befreit,

zumindest meint er das

er hat sich selbst getötet

und schrieb mit letzter kraft

dieses liebeslied

das ihr es besser macht.

und an vanessa:

ich hab dich sehr geliebt,

unsere tochter auch

doch ich hab dich nicht verdient

und das hat sehr geschlaucht

bitte verzeih mir

doch ich konnt nicht weiter

sah keinen andren steg,

und so sprang ich einfach

und ging mein eignen weg.

wenn du mich suchtest, ständ ich am abgrund

mit dem herz in der hand und nem verzweifelten verstand

ständ ich am abrgung

hörst du nicht die vögel singen, welch ein wunderschöner morgen und ich dacht ich sollte springen.

rest in peace

quelle: comet7777

natürlich lebe ich noch, der text uberkam mich einfach ;)

#4
Warum nicht abhauen, einfach gehen

hinterlassene hinterlassen

lasse alles stehen

einfach gehen, einen weg finden

losreißen von den fesselnden binden

bindungen stellen jetzt keine verhinderungen

es ist zeit zu gehen, den eigenen weg

auf eigenen beinen stehen, ganz alleine

nur mit träumen, ohne feinde

Wenn du mich nicht mehr willst, dann lass mich gehen

was du an mir hattest wirst du noch sehen,.

neues bleibt alt und altes wird neu

auf sich allein gestellt, sich selber treu

ohne leid und ohne scheu.

nichts mitnehmen alles lassen

jeder würd mich dafür hassen

doch dieser traum, ich kann ihn nicht lassen

nichtmals mehr in worte fassen.

diese jetzige qual, alles egal

wäre ich nicht so weich,

wäre ich doch aus stahl.

jedem alles recht machen,

alles tun mit künstlichem lachen

ich hab genug, genug getan genug gelitten

genug erfahren

genug gesehen, genug geahnt

genug geplant, genug gewarnt.

es ist zeit, zeit alles zu beenden

zeiten ändern sich, sie ändern mich

ich ändere nichts, doch änderst du mich

gefühle kommen, gefühle gehen

doch ich, hier bleibe ich nicht stehen

trauer umfasst mein leid

täglich, wirklich täglich streit

für dich kämpfen ?

für dieses leid ?

was zu weit geht geht zu weit.

jetzt geh ich allein, nicht mehr zu zweit

du sagst selber lieber ende mit qualen

als qualen ohne ende

und hier ist der punkt, hier setze ich ein enden.

goodbye

#5
Bitte die Quelle angeben!

Lg,

Wirbelwindchen

#6
immer noch ich ;) comet7777

........................................

#7
Ein Orchester schiefer Töne,

Zombies spielen geigen,

ich lausche den Geräuschen

und lauf durchs Leben schweigend.

Geniese dieser Symphonie,

doch kann ichs nicht begreifen,

höre kein Zusammenhang,

doch höre ich still und schweigend,

die Tönen der toten,

genieße diese Geigen.

Will ich doch rennen,

dem Lärm entrinen,

so fehlt mir die Kraft,

dies zu vollbringen.

Der Bass der Trommeln

zertrümmert mein Schädel,

doch bleib ich still sitzen

und werd nicht drüber reden.

Vergebe ich doch den toten,

dass sie mich zerstören

und bleib ich einfach sitzen,

um auch den rest zu hören.

Es hat ein Ende, irgendwann,

bis ich bald selber,

spieler bin des toten Klangs.

Alles nimmt ein Ende

und jeder nimmt das selbe,

auch du hörst ein Orchester

und spielst dies bald selber.

Quelle: Comet7777

#8
hallo, was sind denn das für töne? wie klingt die musik? siehst du die toten? woher weißt du, dass es tote sind?

#9
Dieser Text soll eigentlich meine eine emotionale Situation wiederspiegeln.

Die Toten sind dabei die Gesellschaft und die "Liebe" in der ich mich umgebe.

Alle erzählen und versuchen gut einzureden, aber im Endeffekt sind es nur tote verwirrende Töne die gespielt werden von einer bereits toten Gesellschaft die einen so manipulieren kann das man im Endeffekt selber Spieler der toten Instrumente wird.

Es ist schwer eine emotionale Situation zu erklären, deshalb gibt es wohl gedichte...

Hoffe du hast verstanden was ich meine, auch wenn ich dieses bezweifel..

#10
danke für die erklärung. naja bei philosophischen texten ist das manchmal schwer zu erkennen was dahinter steckt, wenn man nicht selbst der verfasser ist ;)

du redest von manipulieren. ich finde, dass zwei seiten gibt, die des manipulierenden und die des sich manipulieren lassenden.

und zweitens, was interessiert dich die gesellschaft? sie ist doch nicht für dein leben und glück verantwortlich.

alles liebe :)

#11
Natürlich nicht ;)

Es gibt allerdings Faktoren die einen Menschen prägen, die Gesellschaftt ist eines dieser Faktoren.

Weitere sind Familie - Erziehung (also welche Wertvorstellungen beigebracht wurden) etc.

Es ist verständlich das es zwei Seiten gibt bei der Manipulation.

Aber auch mit Wattebällchen kannst du einen umbringen.

Damit meine ich das Personen die dich dein Leben lang Manipulieren dies auch irgendwann schaffen, erst recht wenn die Person eine ist die du Liebst.

Ganz nach dem Motto "Blind vor Liebe".

#12
nun solange du in der 'manipulation' steckst, bringt es dich ja nicht um, sondern erst das 'erwachen' ;) denn erst wenn du erkennst, dass du manipuliert wurdest, fällst du tief und tiefer und hast das gefühl, nie wieder aufstehen zu können.

ich sage dir was:

auch du wirst das 'erwachen' überleben, es hat dir eine andere sicht gezeigt, aber es wird nicht die einzige sicht bleiben.

es gibt nie nur eine wahrheit, nie nur eine sicht.

finde neue sichten, finde das, was dir das leben etwas wert macht.

und auch nur du selbst allein bestimmst, welche einflüsse (gesellschaft, freunde, familie, schule, arbeit) dich bestimmen. schiebe nichts auf die anderen ab. es liegt alles in deiner hand. :)

#13
Selbstverständlich liegt alles in der Hand eines selbst, allerdings gibt es Faktoren die durch anderes bestimmt werden, Faktoren an denen man wenig ändern kann.... einige nennen es Schicksaal, andere Zufall... wieder andere Ernte der gesääten Saat.

Bei einem Autounfall, liegt da das "Wesen" auch in eigener Hand ?

Unwarscheinlich.

Ach wie ich sie liebe, diese philosophischen Phasen.

Mag sein das erst das Erwachen das Leben prägt und seinen Teil zur veränderung beiträgt, allerdings gibt es auch die Fälle indenem man nicht mehr Erwachen kann weil man bereits Spieler ist der toten Töne.

#14
Schönes Gedicht, liebe Comet!!

Und auch eure Diskussion finde ich sehr interessant! :)

Philosophieren macht Laune oder? :D

Zu dem "Autounfall-Beispiel" liebe Comet. Ja, augenscheinlich ist es Etwas, was nicht durch des Menschens Hand beeinflusst wird. Genau wie vom Blitz getroffen zu werden, oder? Ein "Schicksalsschlag" sozusagen. ;) Ich frage mich bloss, warum es Denen passiert, denen es passiert? Waren sie "böse" und sollen "bestraft" werden? Sind Sie durch so Etwas sogar "erlöst"??? ... Kann ich im Endeffekt nicht beweisen.

Interessant ist aber, dass sich so oft etwas "Neues" durch solch ein Vorkommnis (Schicksalschlag??) ergibt. Wie geänderte Lebenssituationen, veränderte Beziehungsmuster- beispielsweise ist der "Beschützer" aufeinmal in der Rolle des "Beschützt werdens".. usw.

Oder ein durch Verbrennung "entstellter" Mensch, der zuvor sehr viel Wert auf "Äußeres" legte- lernt nun die innere Schönheit zu schätzen.. Ihr wisst, worauf ich hinaus will, oder?

Ich denke, dass Alles Sinn macht. Ob unser sagenhafter und grandioser Vertsand das nun nachvollziehen kann, oder nicht ;)

und ich denke ferner auch, dass sich der Ausspruch: "Man erntet was man säht" auch auf soetwas bezieht.

Sicherlich kann man diese Aussage sehr schnell in den "falschen Hals" bekommen- aber ich hoffe einfach, dass Ihr versteht, was ich meine.

Liebste Grüße

Rosenkatze

#15
Hey Rosenkatze,

kann den sinn den du übermitteln möchtest nachvollziehen.

Es gibt nunmal immer zwei seiten im leben, so kann bsw. wie du schon sagtest ein blitzschlag bewirken das der mensch der auf sein äußeres achtete innere werte kennen lernt, oder aber, dass er in seiner verzweiflung umkommt, da er nicht belehrbar ist und um seine "äußere schönheit" trauert anstatt weiter zu denken.

da kommt es wohl auf die einstellung des einzelnen an.

aber eines ist sicher, der mensch lernt meißt erst dann, wenn es bereits zu spät ist.

so ist es auch nicht verwunderlich das man erst um seine geliebte weint, wenn man diese nicht mehr hat.

oder wer kennt das nicht, in einer beziehung sieht man oft nur das schlechte, das gute rückt in hintergrund.

ist aber schluss,

so kommen die positiven gedanken hoch, die negativen werden verdrängt... schon ein großes wirwar was man da erlebt.

komme ein bisschen vom thema ab, was ? x)

ob es einen plan gibt, warum man vom blitz getroffen wird oder nicht kann ich nicht sagen, beweisen lässt sich dies nicht.

und ob es einen sinn macht, liegt im kopf dessen, der das erlebt hat bzw. in den gedanken, den grenzen oder aber auch dem horizont in dem er zu denken vermag.

es ist eine paradoxe sache, wohl genau so verwirrend wie der gedanke daran das der mensch sein eigenes gehirn verstehen will...

#16
hey comet,

ich finde das gar nicht paradox sondern du hast das sehr schön erklärt bzw. sehe ich das ganz genauso. es ist doch ganz klar: ob man etwas einem einen sinn geben will oder nicht, liegt an einem selbst.

den wunsch, sein eigenes gehirn/denken/funktionieren zu erforschen kann man auch als "blödsinn" betrachten oder als "horizonterweiterung"... wie man eben will.

sehe ich also nichts paradoxes dran :)

#17
Da muss ich dir recht geben, im grunde gibt es immer zwei lösungen, entweder man akzeptiert (findet sich zurecht) oder man lehnt ab (trauert) - (bsp. blitzschlag)

oder bei der erforschung des gehirns, entweder man siehts als blödsinnig, oder als horizonterweiterung an.

nur der weg zu diesen zwei "weisheiten" ist verschieden, darauf war das paradoxe bezogen ;)

es ist erstaunlich zu sehen wie ein mensch, in seiner unterschiedlichsten art denkt, verknüpft, lernt, unterscheidet und erfährt, bis er zu einem ergebniss bzw. entschluss kommt.

dabei erlebt er tausend sachen die sich nicht in kurze worte fassen lassen.

aber zu welchem entschluss kommt die person dadurch ?

nur zu den beiden, oben genannten.

ist es nicht irgendwo komisch, man hat so einen riesen horizont an denkweisen, an gedankengängen und möglichkeiten und trotzdem nur zwei ergebnisse.

der eine braucht jahre bis er einen entschluss fast, der andere nur minuten.

und worin unterscheiden sie sich ?

sie haben im grunde nur die zwei ergebnisse zur auswahl.

wenn ich jetzt weit herhole könnte man sogar sagen das der mensch wie ein computer denkt, voller 0'en und 1'sen, nur das er diese selbst steuert.

denn mehr antworten hat der mensch nicht.

klar gibt es noch ein "vielleicht" oder "möglicherweise"

aber das sind keine ergebnisse, oder täusche ich mich ?

ein ergebniss ist doch der grund, warum man aufhört über die eine sache zu denken, um so ein weiteres kapitel zu öffnen... oder nicht ?

ou man, schweife wieder gewaltig vom thema ab x)

liegt wohl daran, dass ich solche gespräche liebe...

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