Verstand über Herz, bloß wie?
46 Antworten4'089 AufrufeGestartet von neverendingstory ·
Liebe Rosenkatze,
grundsätzlich will ich ihm verzeihen, ja, denn ich bin ihm zutiefst verbunden. Was es ist, kann ich für mich sehr gut definieren, habe ich hier auch schon getan. Ich bin mir bewusst, dass meine Gedanken um ihn nicht weit von denen einer unglücklichen Liebe im klassischen Sinne entfernt sind. Und leider auch, dass damit verbundene Leid. Trotzdem kann ich versichern, dass es letztlich im freundschaftlichen Bereich bleibt. Kein Wunsch ihn als Partner zu haben (im Gegenteil! Bin glücklich mit meinem Mann), kein Bedürfnis nach Sex mit ihm... aber große Sehnsucht danach, Lebenszeit in tiefster Verbundenheit zu teilen. Ich empfinde unsere Beziehung grundsätzlich als zusätzliche Bereicherung in meinem Leben.
Durch das Schreiben und Lesen in diesem Forum ist mir besonders deutlich geworden, dass meine Gefühle schnell in die Kategorie klassische Liebe gesteckt werden können und manchmal erschreckt mich das selber. Aber wenn ich mich dann ganz kritisch erspüre, weiß ich, dass meine Gefühle anders motiviert sind. Er ist nicht mein Lebensmittelpunkt, aber ein wichtiger – sehr wichtiger Teil in meinem Sein und ich halte es nur schwer aus, wenn es zwischen uns Probleme gibt.
Belastet fühle ich mich insbesondere, wenn er Probleme hat, z.B. mit seiner Freundin oder seinen Kindern. Wenn er mich dann traurig kontaktiert, berührt mich seine Not sehr und ich bin in Gedanken oft bei ihm, leide mit, aber habe nur begrenzte Hilfsmöglichkeiten. Geht es ihm aber gut, dann kann ich ihn auch echt lassen…
Soweit so gut. Ich werde ihm sicher verzeihen, aber dennoch finde ich, dass er mir seinen unerwarteten Rückzug erklären muss! Da kann ich nicht drüber weg gehen!
grundsätzlich will ich ihm verzeihen, ja, denn ich bin ihm zutiefst verbunden. Was es ist, kann ich für mich sehr gut definieren, habe ich hier auch schon getan. Ich bin mir bewusst, dass meine Gedanken um ihn nicht weit von denen einer unglücklichen Liebe im klassischen Sinne entfernt sind. Und leider auch, dass damit verbundene Leid. Trotzdem kann ich versichern, dass es letztlich im freundschaftlichen Bereich bleibt. Kein Wunsch ihn als Partner zu haben (im Gegenteil! Bin glücklich mit meinem Mann), kein Bedürfnis nach Sex mit ihm... aber große Sehnsucht danach, Lebenszeit in tiefster Verbundenheit zu teilen. Ich empfinde unsere Beziehung grundsätzlich als zusätzliche Bereicherung in meinem Leben.
Durch das Schreiben und Lesen in diesem Forum ist mir besonders deutlich geworden, dass meine Gefühle schnell in die Kategorie klassische Liebe gesteckt werden können und manchmal erschreckt mich das selber. Aber wenn ich mich dann ganz kritisch erspüre, weiß ich, dass meine Gefühle anders motiviert sind. Er ist nicht mein Lebensmittelpunkt, aber ein wichtiger – sehr wichtiger Teil in meinem Sein und ich halte es nur schwer aus, wenn es zwischen uns Probleme gibt.
Belastet fühle ich mich insbesondere, wenn er Probleme hat, z.B. mit seiner Freundin oder seinen Kindern. Wenn er mich dann traurig kontaktiert, berührt mich seine Not sehr und ich bin in Gedanken oft bei ihm, leide mit, aber habe nur begrenzte Hilfsmöglichkeiten. Geht es ihm aber gut, dann kann ich ihn auch echt lassen…
Soweit so gut. Ich werde ihm sicher verzeihen, aber dennoch finde ich, dass er mir seinen unerwarteten Rückzug erklären muss! Da kann ich nicht drüber weg gehen!
Hallo, ich habe Neuigkeiten und bin total verunsichert.
Mein bester Freund hat mir eine lange, liebe E-Mail geschrieben. Zwar hat er wieder keinen Bezug darauf genommen, warum er mich in oben beschriebener Situation hat hängen lassen, aber dafür hat er mir erklärt, dass er sich auf meine E- Mail hin nicht gemeldet hat, weil:
a) er zu betroffen war
B) er die Probleme zwischen uns verdrängt hat
Er schrieb, dass er grundsätzlich Probleme hat, seine Gefühle wahrzunehmen, zu erkennen, geschweige denn, zu reflektieren. Und weiter, dass er grundsätzlich ein Problem hat, Frauen gerecht zu werden. Er meinte, wenn es mir nicht reicht, dass er mir zwar von seinem Leben erzählt, aber nicht, wie er für mich fühlt, dass ich ihn dann lassen muss, wenn ich damit nicht klar komme. Er denkt, dass ich zu viel von ihm erwarte. Trotzdem will er mich nicht missen, hofft auf weiteren, intensiven Kontakt, weist mich darauf hin, dass kein Mensch ihn so gut versteht, wie ich es tue und hofft, dass ich mit seinen Zeilen etwas anfangen kann.
Ich habe die Mail sacken lassen und bin dann dieses Wochenende auf eine Stunde spontan zu ihm gefahren. Ich wollte wissen, ob er wirklich dabei bleibt, dass er nicht bereit ist, mit mir über sein Verhalten (mir gegenüber) zu sprechen und ob er im Härtefall wirklich meint, dass ich bei zu großer Unzufriedenheit gehen muss.
Also habe ich ihm gesagt, dass in Beziehungen doch immer Kompromisse gefunden werden müssen. Habe ihm verdeutlicht, dass er mir sagt, dass ich akzeptieren muss, wie es bei ihm läuft und dass so keine Freundschaft laufen kann. Und wenn er nicht mit mir an der Schräglage arbeiten will, habe ich keine andere Wahl, als mich aus unsere langjährige Beziehung zurück zu ziehen. Dabei kamen mir die Tränen und er hat mich betroffen in den Arm genommen. Bis hier hin, alles o.k.
Aber nun kommt etwas, was mich zutiefst beunruhigt: er hat mich sofort ganz eng gehalten, plötzlich sehr sanft zwei, drei Mal mein Haar geküsst und bewegt gemurmelt: Du bist toll! Ich war verwirrt, habe ihn aber auch umarmt und ausdrücklich gesagt, dass ich ihn als Freundin bereichern und nicht belasten will.
Wie schon mal geschrieben, haben wir immer schon auch liebevollen Körperkontakt zueinander gepflegt, aber irgendwie hat mich diese Szene erschrocken. Plötzlich mache ich mir Gedanken, ob er vielleicht mehr für mich fühlt, als gut für uns wäre... Oder kann es auch sein, dass er mich einfach nur trösten wollte, weil er gemerkt hat, wie traurig ich war? Bin verwirrt, sicher nicht objektiv in der Beurteilung der Situation und habe Sorge, dass das hier in eine Richtung geht, die ich nicht für gut befinde. Was denkt ihr?
Mein bester Freund hat mir eine lange, liebe E-Mail geschrieben. Zwar hat er wieder keinen Bezug darauf genommen, warum er mich in oben beschriebener Situation hat hängen lassen, aber dafür hat er mir erklärt, dass er sich auf meine E- Mail hin nicht gemeldet hat, weil:
a) er zu betroffen war
B) er die Probleme zwischen uns verdrängt hat
Er schrieb, dass er grundsätzlich Probleme hat, seine Gefühle wahrzunehmen, zu erkennen, geschweige denn, zu reflektieren. Und weiter, dass er grundsätzlich ein Problem hat, Frauen gerecht zu werden. Er meinte, wenn es mir nicht reicht, dass er mir zwar von seinem Leben erzählt, aber nicht, wie er für mich fühlt, dass ich ihn dann lassen muss, wenn ich damit nicht klar komme. Er denkt, dass ich zu viel von ihm erwarte. Trotzdem will er mich nicht missen, hofft auf weiteren, intensiven Kontakt, weist mich darauf hin, dass kein Mensch ihn so gut versteht, wie ich es tue und hofft, dass ich mit seinen Zeilen etwas anfangen kann.
Ich habe die Mail sacken lassen und bin dann dieses Wochenende auf eine Stunde spontan zu ihm gefahren. Ich wollte wissen, ob er wirklich dabei bleibt, dass er nicht bereit ist, mit mir über sein Verhalten (mir gegenüber) zu sprechen und ob er im Härtefall wirklich meint, dass ich bei zu großer Unzufriedenheit gehen muss.
Also habe ich ihm gesagt, dass in Beziehungen doch immer Kompromisse gefunden werden müssen. Habe ihm verdeutlicht, dass er mir sagt, dass ich akzeptieren muss, wie es bei ihm läuft und dass so keine Freundschaft laufen kann. Und wenn er nicht mit mir an der Schräglage arbeiten will, habe ich keine andere Wahl, als mich aus unsere langjährige Beziehung zurück zu ziehen. Dabei kamen mir die Tränen und er hat mich betroffen in den Arm genommen. Bis hier hin, alles o.k.
Aber nun kommt etwas, was mich zutiefst beunruhigt: er hat mich sofort ganz eng gehalten, plötzlich sehr sanft zwei, drei Mal mein Haar geküsst und bewegt gemurmelt: Du bist toll! Ich war verwirrt, habe ihn aber auch umarmt und ausdrücklich gesagt, dass ich ihn als Freundin bereichern und nicht belasten will.
Wie schon mal geschrieben, haben wir immer schon auch liebevollen Körperkontakt zueinander gepflegt, aber irgendwie hat mich diese Szene erschrocken. Plötzlich mache ich mir Gedanken, ob er vielleicht mehr für mich fühlt, als gut für uns wäre... Oder kann es auch sein, dass er mich einfach nur trösten wollte, weil er gemerkt hat, wie traurig ich war? Bin verwirrt, sicher nicht objektiv in der Beurteilung der Situation und habe Sorge, dass das hier in eine Richtung geht, die ich nicht für gut befinde. Was denkt ihr?
Hmm ich kann es natürlich nicht genau sagen, doch so meine ersten Gedanken als ich las "wenn es dir nicht reicht, dass du von ihm hörst, aber nicht wie er für dich fühlt, müsstest du ihn lassen" waren schon, dass er eventuell mehr für dich empfindet als es eure tiefe Verbundenheit zulassen würde.
Dass er sich dessen vielleicht nie ganz bewusst war, da euch ja immer etwas Spezielles, Unbeschreibliches verband und er einfach so starke Gefühle für dich hat und hatte, dass ihm nie bewusst war, dass es eventuell auch mehr als bloss freundschaftliche Gefühle sind.
Das könnte auch erklären, warum er dich so wirklich fest umarmt hat.
Oder warum er sich so zurückgezogen hat für eine Weile.
Er war einfach in so einer Situation, er hatte Eheprobleme, dazu noch wurde ihm diese Sache, seine Gefühle für dich, erstmals wirklich bewusst, er war verunsichert.
Doch natürlich kann das auch alles ganz anders sein. Er hat dich sicherlich extrem vermisst und es könnte auch einfach so eine Spontanreaktion gewesen sein.
lg coffeefreak
Dass er sich dessen vielleicht nie ganz bewusst war, da euch ja immer etwas Spezielles, Unbeschreibliches verband und er einfach so starke Gefühle für dich hat und hatte, dass ihm nie bewusst war, dass es eventuell auch mehr als bloss freundschaftliche Gefühle sind.
Das könnte auch erklären, warum er dich so wirklich fest umarmt hat.
Oder warum er sich so zurückgezogen hat für eine Weile.
Er war einfach in so einer Situation, er hatte Eheprobleme, dazu noch wurde ihm diese Sache, seine Gefühle für dich, erstmals wirklich bewusst, er war verunsichert.
Doch natürlich kann das auch alles ganz anders sein. Er hat dich sicherlich extrem vermisst und es könnte auch einfach so eine Spontanreaktion gewesen sein.
lg coffeefreak
Hallo neverendingstory
Habe soeben deine ganze "story" gelesen. Ich bin kein Mensch der großen Worte aber meine Meinung dazu ist recht einfach. Dein Freund geht gerade durch die Hölle. Ich vermute er will mehr und zerbricht an deiner Ehrlichkeit und Loyalität. Sprich ihn darauf konkret an, und lass nicht locker bis er dir eine Antwort darauf gibt, während er dir in die Augen schaut. Aber Vorsicht eure Freundschaft könnte sehr darunter leiden.
Alles Liebe
PS: danke euch allen für die wärmenden zeilen die auch meine wunden umsorgen
Habe soeben deine ganze "story" gelesen. Ich bin kein Mensch der großen Worte aber meine Meinung dazu ist recht einfach. Dein Freund geht gerade durch die Hölle. Ich vermute er will mehr und zerbricht an deiner Ehrlichkeit und Loyalität. Sprich ihn darauf konkret an, und lass nicht locker bis er dir eine Antwort darauf gibt, während er dir in die Augen schaut. Aber Vorsicht eure Freundschaft könnte sehr darunter leiden.
Alles Liebe
PS: danke euch allen für die wärmenden zeilen die auch meine wunden umsorgen
Hi Wewe und coffeefreak,
danke für eure Antworten. Ich finde auch, dass eure Vermutungen nahe liegen -einerseits. Wie coffeefreak schon schrieb, würde diese Interpretation manches erklären. Anderes wiederum nicht. Es müsste ihm gegebenenfalls doch wichtig sein, wenn ich ihn kontaktiere. aber oftmals vermittelt er mir das gegenteilige Gefühl, in dem er sich dann zum Beispiel nicht zurück meldet oder erst Tage später von sich hören lässt. Und wie schon geschrieben, habe ich ja vor einigen Monaten in diese Richtung vorgetastet und er hat ganz klar gesagt, dass er rein freundschaftliche Gefühle für mich hegt.
Ich fühle mich in meiner eigenen Gedankenwelt gefangen, sodass ich nicht objektiv erkennen kann, was hier vor sich geht. Deshalb ist mir eure Einschätzung der Situation so wichtig. Kann es nicht auch noch andere Interpretationen geben?
Ich habe Angst um unsere Freundschaft, wenn ich ihn auf oben genannte Vermutung anspreche. Meint ihr nicht, es wäre besser, keine Fragen mehr zu stellen und die Dinge einfach Laufen zu lassen?
danke für eure Antworten. Ich finde auch, dass eure Vermutungen nahe liegen -einerseits. Wie coffeefreak schon schrieb, würde diese Interpretation manches erklären. Anderes wiederum nicht. Es müsste ihm gegebenenfalls doch wichtig sein, wenn ich ihn kontaktiere. aber oftmals vermittelt er mir das gegenteilige Gefühl, in dem er sich dann zum Beispiel nicht zurück meldet oder erst Tage später von sich hören lässt. Und wie schon geschrieben, habe ich ja vor einigen Monaten in diese Richtung vorgetastet und er hat ganz klar gesagt, dass er rein freundschaftliche Gefühle für mich hegt.
Ich fühle mich in meiner eigenen Gedankenwelt gefangen, sodass ich nicht objektiv erkennen kann, was hier vor sich geht. Deshalb ist mir eure Einschätzung der Situation so wichtig. Kann es nicht auch noch andere Interpretationen geben?
Ich habe Angst um unsere Freundschaft, wenn ich ihn auf oben genannte Vermutung anspreche. Meint ihr nicht, es wäre besser, keine Fragen mehr zu stellen und die Dinge einfach Laufen zu lassen?
Hmm ja, du hast ihn schon bereits vor einigen Monaten darauf vorsichtig angesprochen, ob er nicht eventuell mehr als freundschaftliche Gefühle für dich empfindet und er hat dies verneint.
Meinst du nicht, es könnte sein, dass er einfach Angst hatte, dir das zu sagen? Angst vor deiner Reaktion? Oder aber er war sich seiner Gefühle gar noch nicht wirklich bewusst?
Er mag dich sehr, doch er konnte nicht einschätzen wie sehr, bzw. ist sich vielleicht jetzt des Ganzen auch noch nicht vollends sicher.
Ich würde ihm noch etwas Zeit geben. Ich weiss, dass die Situation sehr belastend für dich sein muss, liebe neverendingstory, wart ihr doch so gut befreundet.
Doch ich glaube, jedes Fragen bringt ihn noch mehr in Bedrängnis, er will dir antworten, er sieht, dass es dich schmerzt, dass er sich teilweise so lange nicht bei dir meldet und da immer noch dieses Unausgesprochene zwischen euch steht, doch ich denke, er findet einfach noch nicht die richtigen Worte.
Je mehr du fragst, desto mehr fühlt er sich vielleicht in eine Ecke gedrängt.
Hmmm wie wäre es, wenn du einfach versuchst, für ihn da zu sein (was er ja weiss, dass du das immer bist) ohne mal das grosse Unausgesprochene zwischen euch anzusprechen?
Meinst du nicht, es könnte sein, dass er einfach Angst hatte, dir das zu sagen? Angst vor deiner Reaktion? Oder aber er war sich seiner Gefühle gar noch nicht wirklich bewusst?
Er mag dich sehr, doch er konnte nicht einschätzen wie sehr, bzw. ist sich vielleicht jetzt des Ganzen auch noch nicht vollends sicher.
Ich würde ihm noch etwas Zeit geben. Ich weiss, dass die Situation sehr belastend für dich sein muss, liebe neverendingstory, wart ihr doch so gut befreundet.
Doch ich glaube, jedes Fragen bringt ihn noch mehr in Bedrängnis, er will dir antworten, er sieht, dass es dich schmerzt, dass er sich teilweise so lange nicht bei dir meldet und da immer noch dieses Unausgesprochene zwischen euch steht, doch ich denke, er findet einfach noch nicht die richtigen Worte.
Je mehr du fragst, desto mehr fühlt er sich vielleicht in eine Ecke gedrängt.
Hmmm wie wäre es, wenn du einfach versuchst, für ihn da zu sein (was er ja weiss, dass du das immer bist) ohne mal das grosse Unausgesprochene zwischen euch anzusprechen?
Puh, das Warten darauf, dass er sich rührt, ist an manchen Tagen echt hart! Heute bin ich ungeduldig und ruhelos. Seit fast einem Monat warte ich, dass er mir die Gründe für seinen Rückzug in der Krise erklärt.
Immer und immer wieder beleuchte ich die Ereignisse und drehe mich im Kreis mit meinen Gedanken.
Wenn ich die Vermutungen von coffeefreak und Wewe bedenke, möchte ich am liebsten weglaufen. Würde er tatsächlich festgestellt haben, dass er mich mehr als nur freundschaftlich mag, könnte ich verstehen, dass er sich zurückziehen muss. Dann müsste ich wirklich auch auf Distanz gehen. Dieser Gedanke schmerzt mich sehr. Er ist neben meiner Familie und meiner besten Freundin der Mensch, der mir am Nächsten steht. Und auch er sagt mir, dass ich der Mensch bin, der ihn am Besten kennt und versteht.
Zwar muss ich eingestehen, dass ein paar Punkte dafür sprechen, dass er mich zu gerne hat, aber auf der anderen Seite hat er in seiner letzten Mail an mich auch klipp und klar geschrieben, dass er in mir nichts anderes als seine beste Freundin sieht. U.a. meinte er auch, dass ich zu viel von ihm erwarte, wenn ich seine (für mich nicht nachvollziehbaren) Grenze nicht einfach akzeptieren kann. Er empfindet es als „von mir reingesteigert“, wenn ich ihm stattdessen vorwerfe, dass er sich nicht mit der Erklärung für sein Grenzen setzten auseinander setzt und darauf verletzt reagiere. Und obwohl er mir zugesichert hat, sich mir zur Liebe noch mal Gedanken zu machen und mir diese auch mitzuteilen, habe ich bisher immer noch nichts dazu gehört.
Tja, vielleicht setzt er sich wirklich nicht richtig mit seinen Gefühlen und Handlungsweisen auseinander- wäre eine Erklärung für seine plötzliche Intimität bei unserem letzten oben beschriebenen Zusammentreffen und kommt Cooffeefreaks Überlegungen nahe. Aber wie bitte soll ich dann damit umgehen?
Immer und immer wieder beleuchte ich die Ereignisse und drehe mich im Kreis mit meinen Gedanken.
Wenn ich die Vermutungen von coffeefreak und Wewe bedenke, möchte ich am liebsten weglaufen. Würde er tatsächlich festgestellt haben, dass er mich mehr als nur freundschaftlich mag, könnte ich verstehen, dass er sich zurückziehen muss. Dann müsste ich wirklich auch auf Distanz gehen. Dieser Gedanke schmerzt mich sehr. Er ist neben meiner Familie und meiner besten Freundin der Mensch, der mir am Nächsten steht. Und auch er sagt mir, dass ich der Mensch bin, der ihn am Besten kennt und versteht.
Zwar muss ich eingestehen, dass ein paar Punkte dafür sprechen, dass er mich zu gerne hat, aber auf der anderen Seite hat er in seiner letzten Mail an mich auch klipp und klar geschrieben, dass er in mir nichts anderes als seine beste Freundin sieht. U.a. meinte er auch, dass ich zu viel von ihm erwarte, wenn ich seine (für mich nicht nachvollziehbaren) Grenze nicht einfach akzeptieren kann. Er empfindet es als „von mir reingesteigert“, wenn ich ihm stattdessen vorwerfe, dass er sich nicht mit der Erklärung für sein Grenzen setzten auseinander setzt und darauf verletzt reagiere. Und obwohl er mir zugesichert hat, sich mir zur Liebe noch mal Gedanken zu machen und mir diese auch mitzuteilen, habe ich bisher immer noch nichts dazu gehört.
Tja, vielleicht setzt er sich wirklich nicht richtig mit seinen Gefühlen und Handlungsweisen auseinander- wäre eine Erklärung für seine plötzliche Intimität bei unserem letzten oben beschriebenen Zusammentreffen und kommt Cooffeefreaks Überlegungen nahe. Aber wie bitte soll ich dann damit umgehen?
So, jetzt hat er also geschrieben, einen Tag nachdem ich die Hoffnung schon aufgeben wollte.
Leider hat mein lieber Freund mir immer noch nicht erläutert, warum er sich aus der oben beschriebenen Krise zurückgezogen hat. Dafür versucht er mir aber zu erklären, wie er tickt. Z.B., dass er situationsbezogen, impulsgesteuert und ohne klare Handlungslinie agiert und nicht bedenkt, was er mit seinen unreflektierten Handlungsweisen auslöst. Er erkennt nicht, wo Verwerfungen entstehen könnten, weil dies oder jenes Verhalten nicht zu einander passt. Somit erklärt er auch, warum es bei unserem letzten Aufeinandertreffen wieder zu so viel Nähe gekommen ist, obwohl er diese doch eigentlich nicht will.
Des Weiteren drückt er mir gegenüber eine hohe Wertschätzung aus und bittet mich abschließend, nicht aufzugeben.
Damit trifft er ins Schwarze. Mir ist nach verzagen zumute. Ich habe das Gefühl auf Grund seiner Erklärungen, angewiesen zu sein, Grenzen zu halten, die ich nicht will und noch bitterer, sogar hauptverantwortlich zu sein. Ich fühle mich kraftlos und verzweifelt.
Leider hat mein lieber Freund mir immer noch nicht erläutert, warum er sich aus der oben beschriebenen Krise zurückgezogen hat. Dafür versucht er mir aber zu erklären, wie er tickt. Z.B., dass er situationsbezogen, impulsgesteuert und ohne klare Handlungslinie agiert und nicht bedenkt, was er mit seinen unreflektierten Handlungsweisen auslöst. Er erkennt nicht, wo Verwerfungen entstehen könnten, weil dies oder jenes Verhalten nicht zu einander passt. Somit erklärt er auch, warum es bei unserem letzten Aufeinandertreffen wieder zu so viel Nähe gekommen ist, obwohl er diese doch eigentlich nicht will.
Des Weiteren drückt er mir gegenüber eine hohe Wertschätzung aus und bittet mich abschließend, nicht aufzugeben.
Damit trifft er ins Schwarze. Mir ist nach verzagen zumute. Ich habe das Gefühl auf Grund seiner Erklärungen, angewiesen zu sein, Grenzen zu halten, die ich nicht will und noch bitterer, sogar hauptverantwortlich zu sein. Ich fühle mich kraftlos und verzweifelt.
Was habe ich getan?
Ihm am Wochenende geschrieben, dass ich eine Auszeit brauche. Eine Auszeit, weil ich mich irgendwie zu tief in diese Geschichte verstrickt habe.
Einhergehend mit unseren Klärungsversuchen bricht bei ihm die Welt zusammen: Trennungsgedanken bezügl. seiner Beziehung, drohender Sterbefall i. d. Fa. und Teenagerkinder außer Kontrolle. Dazu ich - seine beste Freundin - die ihn total überfordert, weil sie begreifen will, was zwischen ihm und ihr passiert; weil sie Angst hat, dass die Freundschaft durch unbewusste Sehnsüchte auf die falsche Bahn gerät, weil sie nicht sieht, wo es hinführt.
Und nun habe ich es nicht mehr ausgehalten, insbesondere, dass es ihm so existenziell schlecht geht und ich nicht tun kann, macht mich irre! Er sagt, dass er sich im Gespräch mit mir immer getröstet fühlt und ich wünsche, für ihn da zu sein. Äußere Zwänge lassen das nur unzureichend und willkürlich zu.
Ich bin in diesen Tagen mit meinen Gedanken ständig bei ihm und habe schon eine Sehnsucht nach häufigem Kontakt entwickelt, die mir nicht mehr gut tut, die ungesund ist für uns alle. Also habe ich um eine Auszeit gebeten. Er hat es kommentarlos hingenommen. Und ich fühle mich grottenschlecht! Nicht nur, dass ich gegen meine eigenen Gefühle agiere, dass finde ich zweitrangig, vor allem lasse ich ihn in dieser schweren Phase im Stich!!!!! Wenn ich hier so schreibe, beurteile ich mich als selbstgefällig, wirklich ärmlich.... Ich habe versagt! Was bin ich bloß für eine Freundin?
Ihm am Wochenende geschrieben, dass ich eine Auszeit brauche. Eine Auszeit, weil ich mich irgendwie zu tief in diese Geschichte verstrickt habe.
Einhergehend mit unseren Klärungsversuchen bricht bei ihm die Welt zusammen: Trennungsgedanken bezügl. seiner Beziehung, drohender Sterbefall i. d. Fa. und Teenagerkinder außer Kontrolle. Dazu ich - seine beste Freundin - die ihn total überfordert, weil sie begreifen will, was zwischen ihm und ihr passiert; weil sie Angst hat, dass die Freundschaft durch unbewusste Sehnsüchte auf die falsche Bahn gerät, weil sie nicht sieht, wo es hinführt.
Und nun habe ich es nicht mehr ausgehalten, insbesondere, dass es ihm so existenziell schlecht geht und ich nicht tun kann, macht mich irre! Er sagt, dass er sich im Gespräch mit mir immer getröstet fühlt und ich wünsche, für ihn da zu sein. Äußere Zwänge lassen das nur unzureichend und willkürlich zu.
Ich bin in diesen Tagen mit meinen Gedanken ständig bei ihm und habe schon eine Sehnsucht nach häufigem Kontakt entwickelt, die mir nicht mehr gut tut, die ungesund ist für uns alle. Also habe ich um eine Auszeit gebeten. Er hat es kommentarlos hingenommen. Und ich fühle mich grottenschlecht! Nicht nur, dass ich gegen meine eigenen Gefühle agiere, dass finde ich zweitrangig, vor allem lasse ich ihn in dieser schweren Phase im Stich!!!!! Wenn ich hier so schreibe, beurteile ich mich als selbstgefällig, wirklich ärmlich.... Ich habe versagt! Was bin ich bloß für eine Freundin?
hallo ...habe gerade deinen thread entdeckt
ich finde es interessant wie deinem freund hier intensivere gefühle zugesprochen werden als er vielleicht hat ...für mich liest es sich eher so als wenn er angst hat, dass DU mehr als freundschaft fordern könntest
was sich hier z.B. gut rausliest:
vergiss nicht, dass er auch mit deinem mann befreundet ist und er handelt eben nach seinen wert -und moralvorstellungen (weil deine anders sind kommt es natürlich zu spannungen) ...vllt hat er einfach mal drüber nachgedacht wie er sich fühlen würde wenn seine partnerin mit ihrem besten freund hand in hand spazieren gehen würde und festgestellt, dass ihm das rein freundschaftstechnisch zu weit gehen würde, also hat er für sich entschieden dies in zukunft zu unterlassen
ich versteh nicht ganz warum es dir so schwerfällt damit umzugehen und du ihn quasi in die ecke drängst ...er hat dir eine erklärung geliefert, aber die gefällt dir nicht und nun bohrst du weiter, wo wahrscheinlich ga nichts ist ...was soll er dir denn nun neues erzählen? er hat sich doch erklärt? was willst du denn von ihm hören?
ich finde es interessant wie deinem freund hier intensivere gefühle zugesprochen werden als er vielleicht hat ...für mich liest es sich eher so als wenn er angst hat, dass DU mehr als freundschaft fordern könntest
was sich hier z.B. gut rausliest:
aber auf der anderen Seite hat er in seiner letzten Mail an mich auch klipp und klar geschrieben, dass er in mir nichts anderes als seine beste Freundin sieht. U.a. meinte er auch, dass ich zu viel von ihm erwarte, wenn ich seine (für mich nicht nachvollziehbaren) Grenze nicht einfach akzeptieren kann. Er empfindet es als „von mir reingesteigert“, wenn ich ihm stattdessen vorwerfe, dass er sich nicht mit der Erklärung für sein Grenzen setzten auseinander setzt und darauf verletzt reagiere.ich finde da hat er vollkommen recht ...er zeigt dir seine grenze und diese musst du auch nicht unbedingt nachvollziehen können, aber als sehr gute freundin solltest du diese einfach akzeptieren und kein drama draus machen ...denn dann bist DU tatsächlich diejenige die eure freundschaft gefährdet und nicht er
vergiss nicht, dass er auch mit deinem mann befreundet ist und er handelt eben nach seinen wert -und moralvorstellungen (weil deine anders sind kommt es natürlich zu spannungen) ...vllt hat er einfach mal drüber nachgedacht wie er sich fühlen würde wenn seine partnerin mit ihrem besten freund hand in hand spazieren gehen würde und festgestellt, dass ihm das rein freundschaftstechnisch zu weit gehen würde, also hat er für sich entschieden dies in zukunft zu unterlassen
ich versteh nicht ganz warum es dir so schwerfällt damit umzugehen und du ihn quasi in die ecke drängst ...er hat dir eine erklärung geliefert, aber die gefällt dir nicht und nun bohrst du weiter, wo wahrscheinlich ga nichts ist ...was soll er dir denn nun neues erzählen? er hat sich doch erklärt? was willst du denn von ihm hören?
Hallo sunshine girl,
danke für deinen Beitrag. Ich bin froh, dass du auch meinst, dass hier zu viel rein interpretiert werden könnte. Ich weiß im Moment echt nicht mehr was ich denken soll. Intressant finde ich deinen Gedanken, dass du äußerst, er könnte Angst haben, dass ich mehr als Freundschaft will. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Wie kommst du darauf?
Ich habe versucht, seine Grenze hinzunehmen, aber es fällt mir schwer, weil ich eine einleuchtende Erklärung brauche, um zu verstehen - mir lag es noch nie, ohne Verstand zu agieren. Und der sagt mir in Anbetracht des Kontexts, dass seine Begründung für seine Abgrenzung nicht passt. Hatte ich schon erwähnt, was der Auslöser war? Eine SMS in der ich ein Kosewort " Augenstern" nutzte. Dazu musst du wissen, dass ich leicht mal unsere Freunde als "Schatzi, Babe o.ä. betitle, also nix Außergewöhnliches.
Es muss einen anderen Grund geben. Vielleicht ist es beispielsweise der von dir Angedachte, bezügl. meines Mannes. Warum spricht er dann nicht mit mir darüber?
Ich meine, er und ich haben ein ähnliches Wertesystem, aber das, was innerhalb dessen möglich ist, wird von uns unterschiedlich bewertet. Ich vermute da liegt ein Problem.
Das mit dem Händchenhalten beim Spazierengehen fand ich in der Situation o.k. (er fühlte sich alleine, einsam und kraftlos, von der Welt unverstanden. Freundschaftlich seine Hand zu halten, als Zeichen „du bist nicht alleine“ fand ich auf Grund der engen Beziehung angemessen). Nicht o.k. finde ich dann, wenn er mich, wie oben beschrieben, so heftig gefühlvoll an sich zieht - was übrigens auch wieder konträr zu seiner Begründung steht.
Ich will vor allem klare, nachvollziehbare Verhältnisse. Und im Moment haben wir die nicht und darunter leide ich.
danke für deinen Beitrag. Ich bin froh, dass du auch meinst, dass hier zu viel rein interpretiert werden könnte. Ich weiß im Moment echt nicht mehr was ich denken soll. Intressant finde ich deinen Gedanken, dass du äußerst, er könnte Angst haben, dass ich mehr als Freundschaft will. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Wie kommst du darauf?
Ich habe versucht, seine Grenze hinzunehmen, aber es fällt mir schwer, weil ich eine einleuchtende Erklärung brauche, um zu verstehen - mir lag es noch nie, ohne Verstand zu agieren. Und der sagt mir in Anbetracht des Kontexts, dass seine Begründung für seine Abgrenzung nicht passt. Hatte ich schon erwähnt, was der Auslöser war? Eine SMS in der ich ein Kosewort " Augenstern" nutzte. Dazu musst du wissen, dass ich leicht mal unsere Freunde als "Schatzi, Babe o.ä. betitle, also nix Außergewöhnliches.
Es muss einen anderen Grund geben. Vielleicht ist es beispielsweise der von dir Angedachte, bezügl. meines Mannes. Warum spricht er dann nicht mit mir darüber?
Ich meine, er und ich haben ein ähnliches Wertesystem, aber das, was innerhalb dessen möglich ist, wird von uns unterschiedlich bewertet. Ich vermute da liegt ein Problem.
Das mit dem Händchenhalten beim Spazierengehen fand ich in der Situation o.k. (er fühlte sich alleine, einsam und kraftlos, von der Welt unverstanden. Freundschaftlich seine Hand zu halten, als Zeichen „du bist nicht alleine“ fand ich auf Grund der engen Beziehung angemessen). Nicht o.k. finde ich dann, wenn er mich, wie oben beschrieben, so heftig gefühlvoll an sich zieht - was übrigens auch wieder konträr zu seiner Begründung steht.
Ich will vor allem klare, nachvollziehbare Verhältnisse. Und im Moment haben wir die nicht und darunter leide ich.
Liebe Neverendingstory!!
Entschuldige dass ich Deinen Beitrag im Januar vollkommen übersehen habe! Es war keine Absicht, er ist einfach aus meinem Sichtfeld gerückt!
Dazu noch: Du bist keine schlechte Freundin!!! Ich hoffe Du machst Dir diese Gedanken nicht mehr! :trost:
So, er ist dein bester Freund und Du seine beste Freundin! JETZT kommts drauf an, also sei da für Ihn!!! Ohne PiPaPo. Deine Ängste und Unklarheiten spielen jetzt keine Rolle.
Lass doch die Welt denken was Sie will- lass die Leute reden! Zeig Ihm- dass DU sein "Fels" bist (in der Brandung)!!
Wirkliche Freundschaft ist doch auch da, selbst wenn es Ungereimtheiten und "Unsicherheiten" gibt, nicht wahr? Zeig es Ihm!
Alles Liebe
Rosenkatze
Entschuldige dass ich Deinen Beitrag im Januar vollkommen übersehen habe! Es war keine Absicht, er ist einfach aus meinem Sichtfeld gerückt!
Dazu noch: Du bist keine schlechte Freundin!!! Ich hoffe Du machst Dir diese Gedanken nicht mehr! :trost:
So, er ist dein bester Freund und Du seine beste Freundin! JETZT kommts drauf an, also sei da für Ihn!!! Ohne PiPaPo. Deine Ängste und Unklarheiten spielen jetzt keine Rolle.
Lass doch die Welt denken was Sie will- lass die Leute reden! Zeig Ihm- dass DU sein "Fels" bist (in der Brandung)!!
Wirkliche Freundschaft ist doch auch da, selbst wenn es Ungereimtheiten und "Unsicherheiten" gibt, nicht wahr? Zeig es Ihm!
Alles Liebe
Rosenkatze
ich stimme rosenkatze da absolut zu ...wenn du es jetzt nicht schaffst diese paar ungereimtheiten hintenanzustellen und einfach als BESTE FREUNDIN in dieser schweren zeit für ihn da zu sein, dann kann euch das vielleicht die freundschaft kosten ...überleg dir gut, ob es dir das wert ist
und weil ich deine reaktion ein wenig dramatisch finde ...also dafür, dass ihr nur freunde seit steigerst du dich ganz schön rein
weisst du ich habe ja auch einen besten freund und wir stehen uns sehr nahe, können über sehr vieles reden, eben manchmal auch über dinge die man mit dem partner nicht redet ...es gibt aber auch sachen die man eben nur mit dem partner bespricht
bei uns gab es auch mal so ein missverständnis, weil er mir plötzlich etwas zu innig wurde in seinen gesten und worten (nur für meine vorstellung von freundschaft) und ich dann misstrauisch geworden bin ...ich hab mich dann auch erstmal zurückgezogen, weil ich mich und meine gedanken auch erstmal selbst sortieren musste ihm
ich habe ihm dann klargemacht, dass ich das nicht möchte, weil es mich einfach verunsichert und hab ihm diese grenze gezeigt, er hat es akzeptiert auch wenn er es als leidenschaftlicher, herzlicher und offener lateinamerikaner nicht ganz verstanden hat ...er hat es einfach hingenommen und unserer freundschaft hat da keinen abbruch getan
ich konnte ihm damals auch keine eindeutige erklärung liefern, es war einfach so ein gefühl in mir das kein gutes war
ja es könnte vllt auch wirklich der gedanke an deinen mann dahinterstecken ...vllt ist es ihm unangenehm das zuzugeben, weil du dann widerum denken könntest, dass er denkt er hätte irgendwie die "macht" eure ehe zu stören und das könnte sich auch negativ auf die freundschaft auswirken ...ich weiss das klingt verwirrend, aber manchmal sind die eigenen gedanken auch so verwirrend, dass man sie deswegen nicht mitteilt ;)
und jeder hat das recht gedanken die er selbst nicht einordnen kann auch einfach ml für sich zu behalten, um sie zu entwirren
Intressant finde ich deinen Gedanken, dass du äußerst, er könnte Angst haben, dass ich mehr als Freundschaft will. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Wie kommst du darauf?war nur so ein gedankengang ...wenn man ihm mehr als freundschaft anlastet, könnte man es doch andersrum genauso sehen ...es gibt immer 2 seiten ;)
und weil ich deine reaktion ein wenig dramatisch finde ...also dafür, dass ihr nur freunde seit steigerst du dich ganz schön rein
weisst du ich habe ja auch einen besten freund und wir stehen uns sehr nahe, können über sehr vieles reden, eben manchmal auch über dinge die man mit dem partner nicht redet ...es gibt aber auch sachen die man eben nur mit dem partner bespricht
bei uns gab es auch mal so ein missverständnis, weil er mir plötzlich etwas zu innig wurde in seinen gesten und worten (nur für meine vorstellung von freundschaft) und ich dann misstrauisch geworden bin ...ich hab mich dann auch erstmal zurückgezogen, weil ich mich und meine gedanken auch erstmal selbst sortieren musste ihm
ich habe ihm dann klargemacht, dass ich das nicht möchte, weil es mich einfach verunsichert und hab ihm diese grenze gezeigt, er hat es akzeptiert auch wenn er es als leidenschaftlicher, herzlicher und offener lateinamerikaner nicht ganz verstanden hat ...er hat es einfach hingenommen und unserer freundschaft hat da keinen abbruch getan
ich konnte ihm damals auch keine eindeutige erklärung liefern, es war einfach so ein gefühl in mir das kein gutes war
Es muss einen anderen Grund geben. Vielleicht ist es beispielsweise der von dir Angedachte, bezügl. meines Mannes. Warum spricht er dann nicht mit mir darüber?es muss keinen anderen grund geben, nur weil dir der angebene nicht nachvollziehbar erscheint ...und das ist das problem! du kannst dich damit einfach nicht zufriedengeben und machst ein drama aus der sache ...nur in meinen augen natürlich
ja es könnte vllt auch wirklich der gedanke an deinen mann dahinterstecken ...vllt ist es ihm unangenehm das zuzugeben, weil du dann widerum denken könntest, dass er denkt er hätte irgendwie die "macht" eure ehe zu stören und das könnte sich auch negativ auf die freundschaft auswirken ...ich weiss das klingt verwirrend, aber manchmal sind die eigenen gedanken auch so verwirrend, dass man sie deswegen nicht mitteilt ;)
und jeder hat das recht gedanken die er selbst nicht einordnen kann auch einfach ml für sich zu behalten, um sie zu entwirren
Danke für eure Anteilnahme, sie tut gut!
@ sunshinegirl
Hm, mag sein, dass ich mich reinsteigere, ich bin im Grunde der emotionale Typ, bearbeite aber die Gefühle gerne kognitiv. Mir scheint es nicht zu gelingen, richtig zu vermitteln, warum ich skeptisch ob der Erklärung bin. Es ist intuitiv.
Aber was sagst du zu den neuesten Entwicklungen?
Er hatte am Freitag eine therapeutische Sitzung und wurde gefragt, wo er sich wohl fühlt. Als erstes hat er an mich gedacht, sich aber nicht getraut, dass zu äußern, und geantwortet: „Beim Fußball spielen.“ O.k.?! Dann wurde er gefragt, mit wem er gerne zusammen sei. Zuerst hat er spontan unter Tränen den Raum verlassen. Dann hat er nicht seine Lebenspartnerin genannt oder gar seine Exfrau, sondern ausweichend geantwortet: „Mit einer Freundin“! Als er mir das mit bebender Stimme erzählte, wusste ich nichts mehr zu sagen und ich traute mich nicht, ihn zu fragen, wen er da meinte.
Aber wieder kam meine Intuition ins Spiel und ich mag (kann noch) nicht dran rühren, verstehst du das?
Ein weiterer Grund, warum ich andererseits so genau hinschaue, ist sicher, dass ich schon zwei Mal nicht mitgekriegt habe, dass sich jeweils gute Freunde in mich verliebt haben, während es für mich immer nur innige freundschaftliche, wohltuende Beziehungen waren. Das war dann beides Mal sehr belastend, vor allem für die Herren. Das will ich nicht wieder erleben und bin deshalb sicher besonders auf Obacht.
Aber gut, letztlich gebe ich dir und Rosenstolz Recht.
@Rosenstolz
Hi, habe mich über deinen Eintrag gefreut, Du gibst mir immer wieder Mut und Kraft das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren!
Genau genommen habe ich deinen Gedanke auch schon bewegt. Auch meinem Mann habe ich gesagt, dass ich da im Moment zu tief verwickelt bin und Distanz brauche, aber Gewissensbisse habe. Er hatte Verständnis und meinte, dass ich eben auch nur ein Mensch wäre und deshalb nicht gleich eine schlechte Freundin.
Die Auszeit jedenfalls hat mir wieder Abstand gebracht, sodass ich ihn anrufen konnte und ihm ungefähr das erzählt habe, was du mir auch geschrieben hast. Ich habe ihm aber auch gesagt, dass wir irgendwann, wenn er den Kopf freier hat, noch mal nach unseren offenen Fragen schauen müssen. Er hat total verständnisvoll und einsichtig reagiert.
Ich muss meine Unsicherheiten und Zweifel erst Mal außen vor lassen und ihm zur Seite stehen. Das kostet mich wirklich viel Kraft, weil ich mich selber nicht nur zurücknehmen muss, sondern auch sehr kritisch schauen werde, was hier passiert, was er braucht oder was an Begleitung vielleicht zu viel sein könnte. Schwierig! Vor allem, wenn ich die aktuelle Entwicklung Siehe dieser Eintrag unter sunshinegirl) bedenke. Was sagst Du dazu?
@ sunshinegirl
Hm, mag sein, dass ich mich reinsteigere, ich bin im Grunde der emotionale Typ, bearbeite aber die Gefühle gerne kognitiv. Mir scheint es nicht zu gelingen, richtig zu vermitteln, warum ich skeptisch ob der Erklärung bin. Es ist intuitiv.
Aber was sagst du zu den neuesten Entwicklungen?
Er hatte am Freitag eine therapeutische Sitzung und wurde gefragt, wo er sich wohl fühlt. Als erstes hat er an mich gedacht, sich aber nicht getraut, dass zu äußern, und geantwortet: „Beim Fußball spielen.“ O.k.?! Dann wurde er gefragt, mit wem er gerne zusammen sei. Zuerst hat er spontan unter Tränen den Raum verlassen. Dann hat er nicht seine Lebenspartnerin genannt oder gar seine Exfrau, sondern ausweichend geantwortet: „Mit einer Freundin“! Als er mir das mit bebender Stimme erzählte, wusste ich nichts mehr zu sagen und ich traute mich nicht, ihn zu fragen, wen er da meinte.
Aber wieder kam meine Intuition ins Spiel und ich mag (kann noch) nicht dran rühren, verstehst du das?
Ein weiterer Grund, warum ich andererseits so genau hinschaue, ist sicher, dass ich schon zwei Mal nicht mitgekriegt habe, dass sich jeweils gute Freunde in mich verliebt haben, während es für mich immer nur innige freundschaftliche, wohltuende Beziehungen waren. Das war dann beides Mal sehr belastend, vor allem für die Herren. Das will ich nicht wieder erleben und bin deshalb sicher besonders auf Obacht.
Aber gut, letztlich gebe ich dir und Rosenstolz Recht.
@Rosenstolz
Hi, habe mich über deinen Eintrag gefreut, Du gibst mir immer wieder Mut und Kraft das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren!
Genau genommen habe ich deinen Gedanke auch schon bewegt. Auch meinem Mann habe ich gesagt, dass ich da im Moment zu tief verwickelt bin und Distanz brauche, aber Gewissensbisse habe. Er hatte Verständnis und meinte, dass ich eben auch nur ein Mensch wäre und deshalb nicht gleich eine schlechte Freundin.
Die Auszeit jedenfalls hat mir wieder Abstand gebracht, sodass ich ihn anrufen konnte und ihm ungefähr das erzählt habe, was du mir auch geschrieben hast. Ich habe ihm aber auch gesagt, dass wir irgendwann, wenn er den Kopf freier hat, noch mal nach unseren offenen Fragen schauen müssen. Er hat total verständnisvoll und einsichtig reagiert.
Ich muss meine Unsicherheiten und Zweifel erst Mal außen vor lassen und ihm zur Seite stehen. Das kostet mich wirklich viel Kraft, weil ich mich selber nicht nur zurücknehmen muss, sondern auch sehr kritisch schauen werde, was hier passiert, was er braucht oder was an Begleitung vielleicht zu viel sein könnte. Schwierig! Vor allem, wenn ich die aktuelle Entwicklung Siehe dieser Eintrag unter sunshinegirl) bedenke. Was sagst Du dazu?
Update:
Mein letzter Eintrag ist knapp einen Monat alt. Ich war in den letzten Wochen sehr bestrebt, ihm einfach eine gute Freundin zu sein und meine individuellen Subjektivitäten außen vor zu lassen. Das war nicht immer leicht, aber es ging. Ich bemühte mich, mir die Dinge nicht so persönlichen zu Herzen zu nehmen. Als er mir z. B. neulich ein spezielles Lied von Phillip. Poisel vorspielte (Textauszug: könnt ich in meinem Leben nur einmal dir gefallen, um dann ein einziges Mal nur in deine Arme zu fallen… Refrain: wie soll ein Mensch das schaffen, dich all die Tage zusehen, ohne es einmal zu wagen, dir in die Augen zu sehen…), habe ich alle in Bezug setzende Überlegungen dazu verdrängt. Dass ihm während des Hörens die Tränen in die Augen traten, hat es nicht leichter gemacht.
Insgesamt fühlte ich mich aber mit der gedanklichen Fixierung auf freundschaftliche Elemente besser.
Nun kam es zu einem unangenehmen Zwischenfall von unerwarteter Seite: Seine Lebenspartnerin – hatte ich schon erwähnt dass sie eine meiner Jugendfreundinnen ist? – hat ihm vorletzte Woche eine eifersüchtige Szene gemacht, weil er sich mit mir verabredet hat. Dazu muss man wissen, dass wir uns (wenn überhaupt) alle 6-8 Wochen sehen, immer nur dann, wenn sie sowieso auch verabredet ist.
Als sie dann am entsprechenden Abend um 22.30 Uhr nach Hause kam, hat sie sich mir gegenüber total patzig/ unfreundlich - und ihm gegenüber absolut respektlos und wütend gezeigt. Ich habe sofort nach der Ursache gefragt und es stellte sich heraus, dass sie von ihm gefordert hat, dass er sein Date um 22 Uhr beendet, damit er mit ihr noch Zeit hat, wenn sie nach Hause kommt. Ich wollte sofort gehen, aber sie meinte dann nur, das könnte ich mir jetzt auch sparen. Auf eine Diskussion darüber, was das denn soll, lies sie sich nicht ein, sondern zog sich sauer ins Schlafzimmer zurück. Der Abend war gelaufen.
Am nächsten Tag habe ich sie zu einem klärenden Gespräch aufgesucht. Ich war wie vor den Kopf gestoßen, immerhin ist sie auch meine Freundin! Wir konnten es gut klären.
Sie war enttäuscht von ihm, hat das Gefühl, dass er „immer gleich nach mir schreit“, wenn sie nicht da ist. Und sie gestand, dass sie eifersüchtig sei, weil ich einen Gesprächszugang zu ihm habe, den er ihr im Moment nicht gewährt. Sie forderte von mir, dass ich mit ihm nicht mehr über seine Probleme reden sollte. Ich konnte ihr verdeutlichen, dass das nicht realistisch wäre, versicherte ihr aber, dass ich so oder so im Gespräch mit ihm, auch ihre Position darlege und für Verständnis warb. Soweit o.k und ein gemeinsamer Spielabend zwei Tage später, verlief auch harmonisch.
Ein paar Tage später gerieten die beiden aber wieder in Streit, weil er mich einen Tag nach dem Spielabend schon wieder kontaktiert hatte. Sie sagte dann wohl u.a., dass sie mit mir nicht mehr reden würde. Das war letzte Woche. Offiziell weiß ich davon nichts, aber es macht mir zu schaffen.
Wie soll ich mich denn nun verhalten? Meine erste Reaktion war jetzt erst Mal auf Distanz zu beiden zu gehen. Seit drei Tagen versucht mein Freund mich telefonisch zu erreichen. Da er aber keine Nachricht hinterlässt (ich also interpretiere, dass es nicht dringend ist) melde ich mich nicht, zurück. Aber gut geht es mir damit nicht. Wer kann mir einen Ratschlag geben?
Mein letzter Eintrag ist knapp einen Monat alt. Ich war in den letzten Wochen sehr bestrebt, ihm einfach eine gute Freundin zu sein und meine individuellen Subjektivitäten außen vor zu lassen. Das war nicht immer leicht, aber es ging. Ich bemühte mich, mir die Dinge nicht so persönlichen zu Herzen zu nehmen. Als er mir z. B. neulich ein spezielles Lied von Phillip. Poisel vorspielte (Textauszug: könnt ich in meinem Leben nur einmal dir gefallen, um dann ein einziges Mal nur in deine Arme zu fallen… Refrain: wie soll ein Mensch das schaffen, dich all die Tage zusehen, ohne es einmal zu wagen, dir in die Augen zu sehen…), habe ich alle in Bezug setzende Überlegungen dazu verdrängt. Dass ihm während des Hörens die Tränen in die Augen traten, hat es nicht leichter gemacht.
Insgesamt fühlte ich mich aber mit der gedanklichen Fixierung auf freundschaftliche Elemente besser.
Nun kam es zu einem unangenehmen Zwischenfall von unerwarteter Seite: Seine Lebenspartnerin – hatte ich schon erwähnt dass sie eine meiner Jugendfreundinnen ist? – hat ihm vorletzte Woche eine eifersüchtige Szene gemacht, weil er sich mit mir verabredet hat. Dazu muss man wissen, dass wir uns (wenn überhaupt) alle 6-8 Wochen sehen, immer nur dann, wenn sie sowieso auch verabredet ist.
Als sie dann am entsprechenden Abend um 22.30 Uhr nach Hause kam, hat sie sich mir gegenüber total patzig/ unfreundlich - und ihm gegenüber absolut respektlos und wütend gezeigt. Ich habe sofort nach der Ursache gefragt und es stellte sich heraus, dass sie von ihm gefordert hat, dass er sein Date um 22 Uhr beendet, damit er mit ihr noch Zeit hat, wenn sie nach Hause kommt. Ich wollte sofort gehen, aber sie meinte dann nur, das könnte ich mir jetzt auch sparen. Auf eine Diskussion darüber, was das denn soll, lies sie sich nicht ein, sondern zog sich sauer ins Schlafzimmer zurück. Der Abend war gelaufen.
Am nächsten Tag habe ich sie zu einem klärenden Gespräch aufgesucht. Ich war wie vor den Kopf gestoßen, immerhin ist sie auch meine Freundin! Wir konnten es gut klären.
Sie war enttäuscht von ihm, hat das Gefühl, dass er „immer gleich nach mir schreit“, wenn sie nicht da ist. Und sie gestand, dass sie eifersüchtig sei, weil ich einen Gesprächszugang zu ihm habe, den er ihr im Moment nicht gewährt. Sie forderte von mir, dass ich mit ihm nicht mehr über seine Probleme reden sollte. Ich konnte ihr verdeutlichen, dass das nicht realistisch wäre, versicherte ihr aber, dass ich so oder so im Gespräch mit ihm, auch ihre Position darlege und für Verständnis warb. Soweit o.k und ein gemeinsamer Spielabend zwei Tage später, verlief auch harmonisch.
Ein paar Tage später gerieten die beiden aber wieder in Streit, weil er mich einen Tag nach dem Spielabend schon wieder kontaktiert hatte. Sie sagte dann wohl u.a., dass sie mit mir nicht mehr reden würde. Das war letzte Woche. Offiziell weiß ich davon nichts, aber es macht mir zu schaffen.
Wie soll ich mich denn nun verhalten? Meine erste Reaktion war jetzt erst Mal auf Distanz zu beiden zu gehen. Seit drei Tagen versucht mein Freund mich telefonisch zu erreichen. Da er aber keine Nachricht hinterlässt (ich also interpretiere, dass es nicht dringend ist) melde ich mich nicht, zurück. Aber gut geht es mir damit nicht. Wer kann mir einen Ratschlag geben?
Liebe Neverendingstory
Habe erst jetzt deine Geschichte gelesen, habe kürzlich in einer sehr ähnlichen Situation eine grosse Liebe verloren.
Ich kann Dir nur grundsätzlich antworten, nicht sachbezogen:
Kann es sein dass eure Geschichte deshalb aus dem Lot gekommen ist weil Du begonnen hast, zuviel verstehen zu wollen? Dass ihr beide deswegen unter Druck geraten seid und euch auch deshalb immer weiter verstrickt?
Ich glaube, eine grosse Liebe ist unergründlich. Man kann sie nur nehmen und ertragen. Wenn man sie ergründen oder sie in das enge Korsett eines geregelten Alltags eingliedern möchte zerstört man sie.
Ich kann Dir nur diesen Gedankenanstoss geben: Wenn Du diese Liebe weiterleben, retten willst: Frage dich nicht wie Du handeln sollst, handle aus dem Moment heraus und aus deiner Intuition. Lass dein Handeln stehen, vertraue, ergründe es nicht, rechtfertige es nicht. Und sag deinem Freund dass Du es in Zukunft so machen willst.
Alles Liebe und Gute
Habe erst jetzt deine Geschichte gelesen, habe kürzlich in einer sehr ähnlichen Situation eine grosse Liebe verloren.
Ich kann Dir nur grundsätzlich antworten, nicht sachbezogen:
Kann es sein dass eure Geschichte deshalb aus dem Lot gekommen ist weil Du begonnen hast, zuviel verstehen zu wollen? Dass ihr beide deswegen unter Druck geraten seid und euch auch deshalb immer weiter verstrickt?
Ich glaube, eine grosse Liebe ist unergründlich. Man kann sie nur nehmen und ertragen. Wenn man sie ergründen oder sie in das enge Korsett eines geregelten Alltags eingliedern möchte zerstört man sie.
Ich kann Dir nur diesen Gedankenanstoss geben: Wenn Du diese Liebe weiterleben, retten willst: Frage dich nicht wie Du handeln sollst, handle aus dem Moment heraus und aus deiner Intuition. Lass dein Handeln stehen, vertraue, ergründe es nicht, rechtfertige es nicht. Und sag deinem Freund dass Du es in Zukunft so machen willst.
Alles Liebe und Gute
Hallo traumversunken
(muss bei dem Nickn. schmunzeln, hat mich doch dein Beitrag an eine Träumerei denken lassen), danke für deine Gedanken.
Ich gebe dir recht, unsere Geschichte ist aus dem Lot gekommen, weil ich seine plötzliche und unvermittelte Grenze nicht verstehen konnte (bisher auch immer noch nicht richtig begreifen kann) und auf Klärung drängte.
Im ersten Moment stockte mir der Atem, als ich las, dass du meine Geschichte so selbstverständlich mit einer „großen Liebe“ gleichsetzt. Aber letztlich kann ich das bejahen, wenn es auch eine andere als die klassische Liebe zwischen Mann und Frau ist.
Ich will diese Freundschaft nicht nur retten, ich will sie erfüllt leben! Aber ich glaube, das funktioniert bei uns nicht mehr so, wie du es in deinem letzten Abschnitt beschreibst. Denn das hatten wir im Grunde viele, viele Jahre: einander nahe sein, ohne Reflexion, ganz intuitiv! Handelten aus dem Moment heraus, ohne zu hinterfragen, einfach dem Herzen folgend und waren uns so nahe, dass das manch einer nicht nachvollziehen können würde. Aber dann hat er diese – zu allem Überfluss auch noch undefinierte - Grenze gefordert… den Rest kennst du ja.
Ich bin verunsichert und alles was ich gerade tue, überprüfe ich 100 Mal. Ich bin damit unglücklich, klar sonst wäre ich hier nicht zu finden. Ich sehe aber auch keinen anderen Weg, als Grenzen zu definieren und entsprechend zu leben, wenn ich ihn ernst nehmen soll. Verstehst du?
(muss bei dem Nickn. schmunzeln, hat mich doch dein Beitrag an eine Träumerei denken lassen), danke für deine Gedanken.
Ich gebe dir recht, unsere Geschichte ist aus dem Lot gekommen, weil ich seine plötzliche und unvermittelte Grenze nicht verstehen konnte (bisher auch immer noch nicht richtig begreifen kann) und auf Klärung drängte.
Im ersten Moment stockte mir der Atem, als ich las, dass du meine Geschichte so selbstverständlich mit einer „großen Liebe“ gleichsetzt. Aber letztlich kann ich das bejahen, wenn es auch eine andere als die klassische Liebe zwischen Mann und Frau ist.
Ich will diese Freundschaft nicht nur retten, ich will sie erfüllt leben! Aber ich glaube, das funktioniert bei uns nicht mehr so, wie du es in deinem letzten Abschnitt beschreibst. Denn das hatten wir im Grunde viele, viele Jahre: einander nahe sein, ohne Reflexion, ganz intuitiv! Handelten aus dem Moment heraus, ohne zu hinterfragen, einfach dem Herzen folgend und waren uns so nahe, dass das manch einer nicht nachvollziehen können würde. Aber dann hat er diese – zu allem Überfluss auch noch undefinierte - Grenze gefordert… den Rest kennst du ja.
Ich bin verunsichert und alles was ich gerade tue, überprüfe ich 100 Mal. Ich bin damit unglücklich, klar sonst wäre ich hier nicht zu finden. Ich sehe aber auch keinen anderen Weg, als Grenzen zu definieren und entsprechend zu leben, wenn ich ihn ernst nehmen soll. Verstehst du?
bearbeitet #38
Soll ich mich melden oder erst mal weiter Abstand pflegen?
Liebe Neverendingstory,
Die Entscheidung, ob Ihr euch weiterhin trefft, liegt eigentlich größtenteils bei Ihm. Du musst für Dich abwägen, - entscheiden: weitere Treffen könnten deren Beziehung "gefährden"- oder besser gesagt "strapazieren/beanspruchen". Ich könnte mir vorstellen, dass Ihre Eifersucht nicht so leicht abzuschalten ist. Andererseits musst Du Dich vielleicht fragen, ob das für Dich Grunde genug ist, Ihn zu meiden oder euren Kontakt einzustellen. Ich kann Dir die Entscheidung nicht abnehmen, denn DU musst schließlich auch die jeweiligen Konsequenzen tragen! ;-)
Ich wünsche Dir alles Liebe!!!
Rosenkatze
Die Entscheidung, ob Ihr euch weiterhin trefft, liegt eigentlich größtenteils bei Ihm. Du musst für Dich abwägen, - entscheiden: weitere Treffen könnten deren Beziehung "gefährden"- oder besser gesagt "strapazieren/beanspruchen". Ich könnte mir vorstellen, dass Ihre Eifersucht nicht so leicht abzuschalten ist. Andererseits musst Du Dich vielleicht fragen, ob das für Dich Grunde genug ist, Ihn zu meiden oder euren Kontakt einzustellen. Ich kann Dir die Entscheidung nicht abnehmen, denn DU musst schließlich auch die jeweiligen Konsequenzen tragen! ;-)
Ich wünsche Dir alles Liebe!!!
Rosenkatze
Überprüfe 'es' (dein Tun) nicht 100 Mal. Nicht nur Du bist unglücklich damit! Prüfe dich, prüft euch: Wenn es Zeit ist, zu teilen: Teilt (wieder), fraglos. Wenn es Zeit ist, Abschied zu nehmen: Nehmt Abschied, würdevoll, bewusst.
Wünsche Dir Kraft und Zuversicht
Wünsche Dir Kraft und Zuversicht
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