Verstand über Herz, bloß wie?
46 Antworten4'089 AufrufeGestartet von neverendingstory ·
Seelenverwandte ... wir könne aus wie auch immer gegebenen umständen nicht mit ihnen Leben, aber auch nicht ohne sie! ich habe meinen besten Freund, meinen Seelenverwandten verloren. Der Schmerz ist unendlich gross, endlos. Ein teil deines Herzens wird rausgerissen, die seele blutet. Du denkst es wird besser du kannst damit leben, doch es fehlt, es fehlt so viel, vorallem die Freundschaft die tiefgründigen gespräche. Seid euch selber klar wie ihr zueinander steht und stehen wollt. In Freundschaft oder in Liebe ? verdrängt ihr etwas oder nicht ? Dann wird die Freundschaft funktionieren auch wenn sie näher und spezieller ist als alle anderen. Klarstellen wir sind Freunde und nicht mehr, erhofft sich ein Teil mehr wird es sehr schwierig immer schwierig sein. Aber ganz ohne Kontakt brechen welten zusammen, die durch nichts mehr aufgebaut werden können. Die gegenseitige Anziehung wird immer da sein. Alles Liebe
Liebe Neverendingstory,
Einhorn sagt es. Sei Dir bewusst, dass es IHN und diese Verbindung nur einmal gibt und Du JETZT diese Verbindung lebst. Kann er wirklich ersetzt werden? Kannst Du mit dieser Lücke leben, die ein "Nie mehr wiedersehen" reissen würde?
Es kann schmerzhaft werden. So oder So. Doch bitte handle nicht "aus Angst". Sondern aus Liebe!
Wenn Du in Dich hineinhorchst, wirst Du finden und sehen, WAS er für Dich ist. Es ist ein seltenes und wertvolles Geschenk, eine solche "Verbindung" - ob nun Freundschaft oder Nicht- zu leben. Einfach ist es nicht, damit musst Du Dich irgendwie anfreunden ;-)))
Aller Liebe!!!
Rosenkatze
Einhorn sagt es. Sei Dir bewusst, dass es IHN und diese Verbindung nur einmal gibt und Du JETZT diese Verbindung lebst. Kann er wirklich ersetzt werden? Kannst Du mit dieser Lücke leben, die ein "Nie mehr wiedersehen" reissen würde?
Es kann schmerzhaft werden. So oder So. Doch bitte handle nicht "aus Angst". Sondern aus Liebe!
Wenn Du in Dich hineinhorchst, wirst Du finden und sehen, WAS er für Dich ist. Es ist ein seltenes und wertvolles Geschenk, eine solche "Verbindung" - ob nun Freundschaft oder Nicht- zu leben. Einfach ist es nicht, damit musst Du Dich irgendwie anfreunden ;-)))
Aller Liebe!!!
Rosenkatze
bearbeitet #43
Ihr Lieben,
die ihr mir Mut und Kraft gebt, durchzuhalten und nicht aufzugeben, danke für eure stärkenden Worte!
Ich habe mich in den letzten Wochen redlich bemüht, die Fahne der Freundschaft hoch zu halten. Ich habe meinen Freund den Kontakt zwischen uns dominieren lassen. Er hat mir geschrieben, dass er sich ganz bewusst von mir zurückziehen muss, weil er im Gespräch mit seiner Partnerin erkannt hat, dass er ihr „emotionale Nähe, offene Kommunikation und Austausch“ vorenthält, wenn er zu oft mit mir im Dialog ist. Sie wirft ihm vor, dass er sich „…das emotionale Loch ihrer Beziehung bei mir füllen lässt.“
Sie hat sich auch tatsächlich (seit meinem letzten Eintrag hier) nicht mehr bei mir gemeldet und auch seine Kontaktaufnahme hat merklich nachgelassen. Ich war darum zum Teil sehr traurig, habe mich aber trotzdem bemüht, seinen Vorgaben gerecht zu werden und mehr noch, ihn an seine Zielvorstellungen erinnert, wenn er zwischendurch schwach zu werden drohte. Eine Absprache war zum Beispiel, dass er mich nicht mehr zuerst informiert, wenn ihn etwas bewegt, sondern er zuerst (wie es selbstverständlicher Weise sein sollte!) mit seiner Freundin redet.
Nach drei Wochen habe ich ihn dann mal gefragt, ob es denn nun besser zwischen ihnen läuft und er verneinte das, weil er sich von ihr nicht verstanden und unterstützt fühlt. Und er ließ durchblicken, dass der Austausch mit mir ihm fehlt.
Daraufhin habe ich seine Strategie in Frage gestellt, und ihm klar gemacht, wie schwierig die Situation auch für mich ist, was zur Folge hatte, dass er sich wieder mehr – von seiner Seite aus heimlich- bei mir meldete. Ich habe da kein gutes Gefühl mit, schaffe es aber auch nicht, Konsequenzen zu ziehen. Ich fühle mich hin und her gerissen zwischen dem ihm eine gute Freundin sein zu wollen und dem, aus Überforderung Distanz zu wahren.
die ihr mir Mut und Kraft gebt, durchzuhalten und nicht aufzugeben, danke für eure stärkenden Worte!
Ich habe mich in den letzten Wochen redlich bemüht, die Fahne der Freundschaft hoch zu halten. Ich habe meinen Freund den Kontakt zwischen uns dominieren lassen. Er hat mir geschrieben, dass er sich ganz bewusst von mir zurückziehen muss, weil er im Gespräch mit seiner Partnerin erkannt hat, dass er ihr „emotionale Nähe, offene Kommunikation und Austausch“ vorenthält, wenn er zu oft mit mir im Dialog ist. Sie wirft ihm vor, dass er sich „…das emotionale Loch ihrer Beziehung bei mir füllen lässt.“
Sie hat sich auch tatsächlich (seit meinem letzten Eintrag hier) nicht mehr bei mir gemeldet und auch seine Kontaktaufnahme hat merklich nachgelassen. Ich war darum zum Teil sehr traurig, habe mich aber trotzdem bemüht, seinen Vorgaben gerecht zu werden und mehr noch, ihn an seine Zielvorstellungen erinnert, wenn er zwischendurch schwach zu werden drohte. Eine Absprache war zum Beispiel, dass er mich nicht mehr zuerst informiert, wenn ihn etwas bewegt, sondern er zuerst (wie es selbstverständlicher Weise sein sollte!) mit seiner Freundin redet.
Nach drei Wochen habe ich ihn dann mal gefragt, ob es denn nun besser zwischen ihnen läuft und er verneinte das, weil er sich von ihr nicht verstanden und unterstützt fühlt. Und er ließ durchblicken, dass der Austausch mit mir ihm fehlt.
Daraufhin habe ich seine Strategie in Frage gestellt, und ihm klar gemacht, wie schwierig die Situation auch für mich ist, was zur Folge hatte, dass er sich wieder mehr – von seiner Seite aus heimlich- bei mir meldete. Ich habe da kein gutes Gefühl mit, schaffe es aber auch nicht, Konsequenzen zu ziehen. Ich fühle mich hin und her gerissen zwischen dem ihm eine gute Freundin sein zu wollen und dem, aus Überforderung Distanz zu wahren.
Liebe Neverendingstory,
auch wenns "beknackt" klingt. Je mehr ich lese, von Dir, umso mehr sehe ich das so.
Hast Du eine Ahnung, wie wertvoll eure Beziehung - eure Freundschaft miteinander ist? Blöde Frage... natürlich weißt Du das! ;) Ich sag jetzt einfach, auch wenn ichs nicht beweisen kann, SIE - seine Partnerin - kommt da nicht heran!
Es gibt Dinge, und Eigenschaften... die man teils "ersetzen" kann. Freundlichkeit, Spontanität, Sex ... usw. aber nicht, so ein tiefes Verständnis und eine solche innere Bindung, wie Ihr es zu haben scheint! Ich sag Dir, Sie kann machen, was Sie will. Sie wird NICHTS verändern können zwischen euch! Hat Sie keine "Macht" drüber. Du bemerkst es ja selbst. Für Sie eine "bittere Pille", denn irgendwann wird Sie sich wohl eingestehen müssen, dass Sie selbst nicht Diejenige ist, die DEINE "Rolle" in seinem Leben einnehmen kann. Ist nicht zu ersetzen.
Weißt Du, lass Sie doch denken und machen und tun, was Sie will. Lass Sie einfach. Kümmere Dich nicht darum. Wichtig ist nicht Sie (auch wenn das hart klingt für Einige) sondern diese Freundschaft zwischen Ihm und Dir. Kein Mensch, liebe Neverendingstory, hat das Recht- einen anderen Menschen in seinen innersten und tiefsten Gefühlen und Wahrheiten bestimmen und kontrollieren zu können.
Vertraue auf eure einzigartige und einmalige Verbindung und Freundschaft!
Alles Liebe!
Rosenkatze
auch wenns "beknackt" klingt. Je mehr ich lese, von Dir, umso mehr sehe ich das so.
Hast Du eine Ahnung, wie wertvoll eure Beziehung - eure Freundschaft miteinander ist? Blöde Frage... natürlich weißt Du das! ;) Ich sag jetzt einfach, auch wenn ichs nicht beweisen kann, SIE - seine Partnerin - kommt da nicht heran!
Es gibt Dinge, und Eigenschaften... die man teils "ersetzen" kann. Freundlichkeit, Spontanität, Sex ... usw. aber nicht, so ein tiefes Verständnis und eine solche innere Bindung, wie Ihr es zu haben scheint! Ich sag Dir, Sie kann machen, was Sie will. Sie wird NICHTS verändern können zwischen euch! Hat Sie keine "Macht" drüber. Du bemerkst es ja selbst. Für Sie eine "bittere Pille", denn irgendwann wird Sie sich wohl eingestehen müssen, dass Sie selbst nicht Diejenige ist, die DEINE "Rolle" in seinem Leben einnehmen kann. Ist nicht zu ersetzen.
Weißt Du, lass Sie doch denken und machen und tun, was Sie will. Lass Sie einfach. Kümmere Dich nicht darum. Wichtig ist nicht Sie (auch wenn das hart klingt für Einige) sondern diese Freundschaft zwischen Ihm und Dir. Kein Mensch, liebe Neverendingstory, hat das Recht- einen anderen Menschen in seinen innersten und tiefsten Gefühlen und Wahrheiten bestimmen und kontrollieren zu können.
Vertraue auf eure einzigartige und einmalige Verbindung und Freundschaft!
Alles Liebe!
Rosenkatze
Liebe Rosenkatze
Du schreibst immer so treu und lieb, danke schön dafür!
Allerdings muss ich dir widersprechen. Ich kann erstens nicht die Befindlichkeiten meiner Freundin außen vor lassen und zweitens doch nicht einfach seine Partnerin ignorieren. Das würde nicht nur ihm das Leben schwerer machen, sondern allen Beteiligten (mein Mann ist mit ihr aufgewachsen, ihre Eltern sind bestens befreundet mit meinen Schwiegereltern usw.). Das kann es nicht sein.
Ich werde ihm heute Abend noch mal meine Bedenken mailen. Du wirst davon lesen. =)
Sei liebe gegrüßt
Hallo Quercus
Danke für deinen Beitrag. Er besteht aus einer angenehmen Mischung von Empathie und ‚nachdenklich machenden’ Fragen, die ich zu beantworten versuche.
Er hat versucht, ihr zu sagen, dass er ihr zur Liebe schon bedeutende Veränderungen eingeleitet hat. Aber wie einschneidend das für ihn ist, erkannte sie entsprechend nicht. Im Gegenteil, sie hat ihm Vorwürfe gemacht, worauf er dann unkluger Weise parierte mit: „Kannst ja mal neverendingstory fragen, die kriegt es mit.“
Und nein, es gibt keine neuen Ideen zu dieser Diskrepanz. Das Problem ist, dass die beiden nicht mehr wertfrei im Gespräch sein können, geschweige denn, übereinkommen
Sein Beziehungspflege, also sein Kontakthalten- phasenweise eng, dann wieder nicht (u. U. nicht mal eine Antwort auf SMS) – strengt mich an. Ich brauche Kontinuität und Sicherheit.
Wenn er mich kontaktiert, dann immer so, dass es nicht auffallen kann; wenn seine Partnerin nicht da ist, wenn er alleine Auto fährt oder wenn er in der Arbeit ist. Ich habe ihm schon mal vorgeworfen, dass ich seine ‚Heimliche Freundin’ bin. Im Grunde verletzt mich das. Einerseits signalisiert er mir deutlich, dass ich ihm wichtig bin, andererseits scheint er nicht dazu zu stehen.
Der Distanzgedanke wird neuerdings auch dadurch gefördert, dass seine Partnerin, eine meiner Freundinnen, ein Problem mit seiner und meiner Freundschaft hat. Ich möchte den beiden nicht noch zusätzlich im Weg stehen.
Und ich denke, dass ich ihn mit meinem Kontaktwunsch überfordere und deshalb auf Abstand gehen sollte. Findest du das verständlich?
Ich danke dir jedenfalls sehr für dein mitdenken! neverendingstory
Du schreibst immer so treu und lieb, danke schön dafür!
Allerdings muss ich dir widersprechen. Ich kann erstens nicht die Befindlichkeiten meiner Freundin außen vor lassen und zweitens doch nicht einfach seine Partnerin ignorieren. Das würde nicht nur ihm das Leben schwerer machen, sondern allen Beteiligten (mein Mann ist mit ihr aufgewachsen, ihre Eltern sind bestens befreundet mit meinen Schwiegereltern usw.). Das kann es nicht sein.
Ich werde ihm heute Abend noch mal meine Bedenken mailen. Du wirst davon lesen. =)
Sei liebe gegrüßt
Hallo Quercus
Danke für deinen Beitrag. Er besteht aus einer angenehmen Mischung von Empathie und ‚nachdenklich machenden’ Fragen, die ich zu beantworten versuche.
Was äußerte sie zum Ausgang dieses Experiments? Hat sie seine Bemühnungen wahrgenommen? Hat sie auch das Scheitern wahrgenommen? Gibt es neue Ideen zum Umgang mit dieser Diskrepanz, die sie stört?Die Partnerin meines Freundes hat seine Bemühungen nicht wahrgenommen, vielleicht nicht wahrnehmen können. Denn, dass er sich von mir so gravierend zurückgezogen hat, hat sie nicht wertschätzen können, weil sie nicht wusste, wie viel Kontakt er tatsächlich zu mir hält. Das war und ist auch schon länger ein Thema zwischen ihm und mir, weil ich das grundsätzlich nicht richtig finde. Mal abgesehen davon, dass ich schon oft dadurch in unangenehme Situationen gekommen bin (Beispiel: sie erzählt mir, dass sie abends ausgeht und fragt mich, was ich mache. Alleine ihre Frage zeigt mir dann, dass sie nicht weiß, dass ich mit ihrem Partner verabredet bin, was mich in einen Loyalitätskonflikt bringt), sollte man seinen Partner doch an seinem Leben teilhaben lassen und ehrlich sein. Das ist bei den beiden aber generell ein brisantes Thema. Er macht viel zu viel mit sich selber aus und sie beklagt das zu Recht. Auf der anderen Seite, ist sie ein Kontrollfreak und kriegt leicht die Krise, wenn sie irgendwelche Infos von ihm nicht frühzeitig genug (um sich in Ruhe darauf einzustellen) bekommt.
Er hat versucht, ihr zu sagen, dass er ihr zur Liebe schon bedeutende Veränderungen eingeleitet hat. Aber wie einschneidend das für ihn ist, erkannte sie entsprechend nicht. Im Gegenteil, sie hat ihm Vorwürfe gemacht, worauf er dann unkluger Weise parierte mit: „Kannst ja mal neverendingstory fragen, die kriegt es mit.“
Und nein, es gibt keine neuen Ideen zu dieser Diskrepanz. Das Problem ist, dass die beiden nicht mehr wertfrei im Gespräch sein können, geschweige denn, übereinkommen
aber haben sie nicht anderes, was verbindet und eine Beziehung wert ist?Genau diese Frage haben die beiden vor wenigen Tagen geklärt. So unglaublich es klingt, aber sie haben tatsächlich keine Gemeinsamkeiten oder Verbindendes entdecken können. Lediglich der gemeinsame, wöchentliche Besuch einer kirchl. Veranstaltung ist ihnen beiden angenehm. Ansonsten gibt es täglich Kampf, aber das soll hier nicht das Thema sein.
Was waren die Störfaktoren, die Dich doch gelgentlich zum Distanzwunsch brachten? Wurden sie von ihm ausgelöst oder von etwas anderem?Mein Distanzwunsch hat mehrere Gründe. Ich denke mein Hauptproblem liegt darin, dass er mit mir nicht unsere Beziehung definieren will und es immer wieder zu merkwürdigen Ambivalenzen kommt.
Sein Beziehungspflege, also sein Kontakthalten- phasenweise eng, dann wieder nicht (u. U. nicht mal eine Antwort auf SMS) – strengt mich an. Ich brauche Kontinuität und Sicherheit.
Wenn er mich kontaktiert, dann immer so, dass es nicht auffallen kann; wenn seine Partnerin nicht da ist, wenn er alleine Auto fährt oder wenn er in der Arbeit ist. Ich habe ihm schon mal vorgeworfen, dass ich seine ‚Heimliche Freundin’ bin. Im Grunde verletzt mich das. Einerseits signalisiert er mir deutlich, dass ich ihm wichtig bin, andererseits scheint er nicht dazu zu stehen.
Der Distanzgedanke wird neuerdings auch dadurch gefördert, dass seine Partnerin, eine meiner Freundinnen, ein Problem mit seiner und meiner Freundschaft hat. Ich möchte den beiden nicht noch zusätzlich im Weg stehen.
Und ich denke, dass ich ihn mit meinem Kontaktwunsch überfordere und deshalb auf Abstand gehen sollte. Findest du das verständlich?
Ich danke dir jedenfalls sehr für dein mitdenken! neverendingstory
Liebe Neverendingstory,
ich gebe zu, mein Eintrag lässt sich so verstehen, habe wohl "Herz über Verstand" walten lassen..
Um es deutlich zu machen. Ich habe nicht gmeint, dass Du vollkommen gefühlskalt Ihr gegenüber und ignorant über Ihre Gefühle und Ihre ganze Person "trampeln" sollst! Sie ist seine Partnerin, und es steht denke ich außer Frage, das auch so zu akzeptieren, nicht? Alleine schon deines Freundes wegen.
Somit hast Du, was Ihre Beziehung angeht, auch nicht mitzureden. Aber, Sie- hat es auch nicht bei eurer Freundschaft! Sie kann Ihm dann jedes Mal eine Szene machen oder ihm verbieten, dass Ihr euch trefft... oder auf was man sonst für Ideen kommt... ich habe lediglich gemeint: Na und? Lass Sie doch! Lass Sie Ihre Beziehung so führen, wie die Beiden es wollen....;-) Ich finde auch dieses letzte Beispiel als Versuch einer "verbesserten Kommunikation" zwischen den Beiden war ein Hinweis dafür, dass Du Dich eigentlich gar nicht so "fürchten" brauchst... Ich denke, dass es nicht verkehrt ist, sich "zurückzulehen" und abzuwarten, was da komme.... Diese Ruhe und Sicherheit, liebe Neverendingstory- kannst Du Dir leisten! Verstehst Du was ich meine? :rolleyes:
Alles Liebe!
Rosenkatze
ich gebe zu, mein Eintrag lässt sich so verstehen, habe wohl "Herz über Verstand" walten lassen..
Um es deutlich zu machen. Ich habe nicht gmeint, dass Du vollkommen gefühlskalt Ihr gegenüber und ignorant über Ihre Gefühle und Ihre ganze Person "trampeln" sollst! Sie ist seine Partnerin, und es steht denke ich außer Frage, das auch so zu akzeptieren, nicht? Alleine schon deines Freundes wegen.
Somit hast Du, was Ihre Beziehung angeht, auch nicht mitzureden. Aber, Sie- hat es auch nicht bei eurer Freundschaft! Sie kann Ihm dann jedes Mal eine Szene machen oder ihm verbieten, dass Ihr euch trefft... oder auf was man sonst für Ideen kommt... ich habe lediglich gemeint: Na und? Lass Sie doch! Lass Sie Ihre Beziehung so führen, wie die Beiden es wollen....;-) Ich finde auch dieses letzte Beispiel als Versuch einer "verbesserten Kommunikation" zwischen den Beiden war ein Hinweis dafür, dass Du Dich eigentlich gar nicht so "fürchten" brauchst... Ich denke, dass es nicht verkehrt ist, sich "zurückzulehen" und abzuwarten, was da komme.... Diese Ruhe und Sicherheit, liebe Neverendingstory- kannst Du Dir leisten! Verstehst Du was ich meine? :rolleyes:
Alles Liebe!
Rosenkatze
Liebe Leiderprobte,
ich schreibe euch zutiefst niedergeschlagen. Wie angekündigt, habe ich ihm gemailt, wie es mir mit unserer momentanen Situation ergeht. Ich habe Herzblut fließen lassen - sprich, ich habe zutiefst ehrlich meine Bedenken, meinen Kummer, meine Vorstellungen vorgebracht, aber auch das Positiv gewürdigt. Abschließend habe ich formuliert, dass wir bitte im Gedankenaustausch dazu bleiben. Just als ich die Mail abgesand hatte, rief er an, um mir von den aktuellsten Katastrophen in seinem Leben zu berichten. Kurzhand stellte ich meine eigene Problematik hinten an: bat ihn, die Mail erst dann zu lesen, wenn er den Kopf wieder freier hätte. Einzige Bedingung: er sollte mir Bescheid geben, wenn er sie gelesen hat. Es vergingen zwei Wochen. Wir hatten 6-9 Mal Kontakt, haben uns sogar einmal getroffen, über Gott und seine Probleme gesprochen, aber meine Mail war kein Thema. Ich saß auf glühenden Kohlen, mochte ihn aber nicht bedrängen.
Durch einen Zufall kam Anfang der Woche raus, dass er die Mail schon längst gelesen und mir das angeblich auch gesagt hatte.
Als mir klar wurde, dass er fast drei Wochen zu meinen Ausführungen keinen Bezug genommen hat, war ich am Boden zerstört. Ich fühlte mich nicht gesehen, nicht wertgeschätzt. Im Gegenteil, in mir flammte die heftigste Enttäuschung auf. Ich habe mich trotz aller Unsicherheit (im Vertrauen auf unsere Bindung) geöffnet, damit wir gemeinsam nach einen guten Weg schauen können. Und er? Schiebt das beiseite, drückt sich vor einer Auseinandersetzung und lässt mich im Regen stehen. Keine Resonanz!
Für mich war das unfassbar verletzend. Das habe ich ihm unumwunden mitgeteilt. Ich habe geschrieben, dass ich so nicht mehr weiter machen kann und aufgebe. Er hat betroffen reagiert, dass er eigentlich Stellung nehmen wollte, das aber vor sich her geschoben hat, weil er das so „kompliziert“ (seine Worte!) fand. Er versprach bis Mittwoch eine Rückmeldung, die sich darin ergoss, dass er wie leer sei und noch Zeit bräuchte.
Für mich ist damit alle Hoffnung auf eine Klärung geschwunden.
Er – nein, wir- reagieren in Mustern: Ich fordere- er blockt – ich ziehe mich verletzt zurück – er sucht dann lieb Kontakt, gibt mir zu verstehen, dass er mich braucht – ich verzeihe ihm seine Unfähigkeit (reagiere mit dem Herzen, anstatt mit dem Verstand) – hoffe, dass die Beziehung bald eine Klärung hergibt – und das jedes Mal wieder von vorne.
Aber diesmal bin ich so bitter enttäuscht. Es tut zutiefst weh. Ich kann nicht mehr.
Mag sein, dass er – wie er mir noch mal erklärt hat – sich nicht in der Lage sieht, auf mich adäquat zu reagieren (Zitat: „ Du bist auf einer anderen Beziehungsebene als ich. Da komme ich nicht ran!“), aber ich komme damit nicht klar. Er ist intelligent und einfühlsam, hat aber keine Möglichkeit sich mit mir auseinander zu setzten?
Und ständig seine Ambivalenzen…. Einmal schreibt er, dass es „zweifelsohne zwischen uns eine Seelenverwandtschaft gibt“, dann wieder stellt er das in Frage. Ich werde verrückt dabei!
Er hat mir geschrieben, dass er platt von meiner ‚Kündigung’ ist, dass es so weh tut, er das nicht wollte.
Es hat mich verhältnismäßig wenig berührt. Ich fühle mich wie betäubt, empfinde kaum Trauer. Ist das ein Schutzmechanismus?
ich schreibe euch zutiefst niedergeschlagen. Wie angekündigt, habe ich ihm gemailt, wie es mir mit unserer momentanen Situation ergeht. Ich habe Herzblut fließen lassen - sprich, ich habe zutiefst ehrlich meine Bedenken, meinen Kummer, meine Vorstellungen vorgebracht, aber auch das Positiv gewürdigt. Abschließend habe ich formuliert, dass wir bitte im Gedankenaustausch dazu bleiben. Just als ich die Mail abgesand hatte, rief er an, um mir von den aktuellsten Katastrophen in seinem Leben zu berichten. Kurzhand stellte ich meine eigene Problematik hinten an: bat ihn, die Mail erst dann zu lesen, wenn er den Kopf wieder freier hätte. Einzige Bedingung: er sollte mir Bescheid geben, wenn er sie gelesen hat. Es vergingen zwei Wochen. Wir hatten 6-9 Mal Kontakt, haben uns sogar einmal getroffen, über Gott und seine Probleme gesprochen, aber meine Mail war kein Thema. Ich saß auf glühenden Kohlen, mochte ihn aber nicht bedrängen.
Durch einen Zufall kam Anfang der Woche raus, dass er die Mail schon längst gelesen und mir das angeblich auch gesagt hatte.
Als mir klar wurde, dass er fast drei Wochen zu meinen Ausführungen keinen Bezug genommen hat, war ich am Boden zerstört. Ich fühlte mich nicht gesehen, nicht wertgeschätzt. Im Gegenteil, in mir flammte die heftigste Enttäuschung auf. Ich habe mich trotz aller Unsicherheit (im Vertrauen auf unsere Bindung) geöffnet, damit wir gemeinsam nach einen guten Weg schauen können. Und er? Schiebt das beiseite, drückt sich vor einer Auseinandersetzung und lässt mich im Regen stehen. Keine Resonanz!
Für mich war das unfassbar verletzend. Das habe ich ihm unumwunden mitgeteilt. Ich habe geschrieben, dass ich so nicht mehr weiter machen kann und aufgebe. Er hat betroffen reagiert, dass er eigentlich Stellung nehmen wollte, das aber vor sich her geschoben hat, weil er das so „kompliziert“ (seine Worte!) fand. Er versprach bis Mittwoch eine Rückmeldung, die sich darin ergoss, dass er wie leer sei und noch Zeit bräuchte.
Für mich ist damit alle Hoffnung auf eine Klärung geschwunden.
Er – nein, wir- reagieren in Mustern: Ich fordere- er blockt – ich ziehe mich verletzt zurück – er sucht dann lieb Kontakt, gibt mir zu verstehen, dass er mich braucht – ich verzeihe ihm seine Unfähigkeit (reagiere mit dem Herzen, anstatt mit dem Verstand) – hoffe, dass die Beziehung bald eine Klärung hergibt – und das jedes Mal wieder von vorne.
Aber diesmal bin ich so bitter enttäuscht. Es tut zutiefst weh. Ich kann nicht mehr.
Mag sein, dass er – wie er mir noch mal erklärt hat – sich nicht in der Lage sieht, auf mich adäquat zu reagieren (Zitat: „ Du bist auf einer anderen Beziehungsebene als ich. Da komme ich nicht ran!“), aber ich komme damit nicht klar. Er ist intelligent und einfühlsam, hat aber keine Möglichkeit sich mit mir auseinander zu setzten?
Und ständig seine Ambivalenzen…. Einmal schreibt er, dass es „zweifelsohne zwischen uns eine Seelenverwandtschaft gibt“, dann wieder stellt er das in Frage. Ich werde verrückt dabei!
Er hat mir geschrieben, dass er platt von meiner ‚Kündigung’ ist, dass es so weh tut, er das nicht wollte.
Es hat mich verhältnismäßig wenig berührt. Ich fühle mich wie betäubt, empfinde kaum Trauer. Ist das ein Schutzmechanismus?
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