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Verwirrte Gedanken

101 Antworten12'982 AufrufeGestartet von stetho ·

#21
Da gibt es einen jungen Mann, der überlegt sich nachts im Kissen

Warum bin ich zwischen zwei Frauen hin und hergerissen?

Die Eine hat ihn um sein Herz betrogen, es gestohlen

ja, man sollte sie doch eigentlich versohlen!

Die Andere taucht nach Jahren auf, neue Liebe, neues Glück?

Ach, der junge Mann denkt wohl gern an alte Tage zurück

Ihm blühen Blumen aus seines Herzens beiden Teilen,

er versucht es durch alte neue Begegnungen zu heilen

Der Weg, den wir hinter uns haben ist nie besonders breit,

ganz im Gegensatz zu dem vor uns, der ist besonders weit

Ein ganzer Horizont, in jede Richting können wir gehen,

nur ist keine Richtung mit einem Wegweiser versehen

Was ich damit sagen will liegt auf der Hand:

Schon so mancher hat sich an Träumen die Finger verbrannt

Das schmerzt dann mehr als die Flamme hunderter Kerzen,

sich durch eigene Gefühle zu bestrafen, bedingt die grössten Schmerzen

Der junge Mann weiss noch nicht um seine Gefühle bescheid,

die Wahrheit trägt, wie so oft, noch ein trügerisches Kleid

Wird sein Herz noch einmal entzweit,

enstehen vier Teile... ist er dazu bereit?

Übrigens stetho: schreibst wunderschöne Gedichte! :)

(Quelle: broken)

#22
Wiedersehen

Die Zeit rinnt durch unsere Hände schneller als es mir lieb ist

Verschont nichts und niemand, auch das was ich liebe nicht

Und im Augenblick der Stunde wünsche ich mir nichts mehr

Als dass dieser Raum ohne Zeit wäre

Bis unsere Wege sich trennen, bleibt uns nicht mehr viel Zeit

Wünschte wir könnten machen daraus eine Ewigkeit

Mit der Gewissheit, unsere Seelen bleiben immer verwandt

Egal, wie viele Meilen uns trennen irgendwann

In dieser Welt gibt es zu viele Grenzen, die uns trennen

Hätten meine Worte die Kraft, ich würde sie alle sprengen

Und sind die Wege auch verschlungen und habe die Wahl

Bau Brücken auch unter Qual und stürzen sie ein

Dann noch mal und noch mal

Dich zu sehen ist die Linderung für Folter und Verzicht

Wie eine Erinnerung bist du hier für mich

Zu dir lief ich barfuss über Scherben und hab mich nie beschwert

Denn das ich jetzt hier vor dir stehen darf, war jede Anstrengung wert

Auch wenn es keine Ewigkeiten dauert, bis wir auseinander gehen

Kann ich es jetzt schon kaum erwarten, dich wieder zu sehen

Ich trete jede Reise an, egal wie unbequem

Wenn wir uns nur einmal wiedersehen

Quelle/Idee: stetho

@broken: treffend beschrieben

#23
Momentaufnahme

Mir ist kalt, der Weg ist leer,

diese Nacht ist grau, kalt und schwer,

sie hält Mich fest, gibt Mich nicht mehr her.

Ich bin gefangen, wach nicht auf,

und die letzten Lichter gehen bald aus,

Ich sehe mich falsch, doch Ich gebe nicht auf.

Nimmst Mir die Kraft, nimmst Mir das Herz,

nimmst mir alle Hoffnung aber nicht den Schmerz,

brichst mir dabei das Herz.

Was soll das sein, wo soll Ich hin,

Wo ist meine Sehnsucht hin,

wenn ich gehe, weiß Ich nicht wohin.

Ich liebe den Moment in den man fällt,

Ich liebe diesen Tag, Ich liebe diese Welt,

Ich liebe den Moment in dem Du mich hältst.

Quelle/Idee: stetho

#24
Gemeinsam

Weißt du eigentlich was du bist für mich?

Alles andre als normal

sondern jederzeit loyal royal

Du bist mein Fundament

Keine die mich so gut kennt,

keine die mich sieht wie du.

wie Old Shatterhand und Winnetou.

Weißt du eigentlich was du tust für mich?

Wenn du meine Lasten trägst,

und dich mit meinen Feinden rumschlägst?

Ich vertraue dir mehr als mir,

und ich liebe dich dafür.

dass du bist wie du bist,

dass du niemals vergisst

was das wichtige ist.

Immer werden wir so bleiben

Jung und frei und schön, wir beide.

Stehen auf der guten Seite Jahr für Jahr.

Immer werden wir so bleiben,

lachen über schlechte Zeiten.

Deine Schmerzen sind auch meine.

Wir beide.

Quelle/Idee: stetho

#25
Hass in mir

Sag mir wie weit willst du gehen?

Willst du mich am Boden sehen?

Willst du das ich vor dir knie?

Willst du das ich um Gnade fleh?

Rachegedanken von Demut gepeitscht,

Du siehst hörst nichts mehr weit und breit,

Deine kranken Gefühle geben mir keine Chance,

Deine Wut will nicht sterben nur dafür lebst du noch.

Du kannst willst und wirst mir nie vergeben,

Und du verteufelst mein ganzes Leben,

Treibst mich in den Wahnsinn vor Zorn,

Vernichtung und Rache du bist zum hassen geboren.

Deinen Hass rammst Du wie einen Stein

in mich hinein,

hast mich verfolgt, gejagt und verflucht

und ich hab das Falsche gesucht.

Quelle/Idee: stetho

#26
Wiederholung

Wieder mal die Straße runter Koffer auf dem Rücksitz voll getankt

wieder mal die Straße runter und doch nur an dich gedacht

wieder mal eine Nacht von den Wellen im Kopf in den Schlaf gesungen

wieder mal ein neues Leben im Kopf und gewusst ich drehe wieder um

Wieder mal vor dem Telefon deine Nummer gedreht und wieder aufgelegt

wieder mal ein Brief geschrieben ihn zerrissen und weggeschmissen

wieder mal die Nase voll eine Nummer unter vielen zu sein

wieder mal richtig sauer sein weil ich es wieder mal hingeschmissen hab

Wieder mal den Wind von vorn keiner der mir Fragen stellt

wieder mal allein mit mir auf einem Haufen Scherben

wieder mal die Straße runter auf dem Rücksitz im Wald gepennt

wieder mal zu viel gesoffen und gewusst ich drehe wieder um

Quelle/Idee: stetho

#27
ahnungslosigkeit

ich habe keine ahnung warum du mein herz stiehlst

ich habe keine ahnung was du von mir willst

ich habe keine ahnung warum du mein kopf belegst

ich habe keine ahnung warum du mich so bewegst

ich habe keine ahnung was du mit mir machst

ich habe keine ahnung ob du mich auslachst

ich habe keine ahnung warum du mich killst

ich habe keine ahnung warum du mein hirn quirlst

ich habe keine ahnung warum bringst du mir die qual

ich habe keine ahnung warum hab ich dabei keine wahl

ich habe keine ahnung ob du willst mich wiedersehen

ich habe keine ahnung wie es wird weitergehen

ich habe keine ahnung was du in mir sahst

ich habe keine ahnung was du für mich nicht warst

ich habe keine ahnung wie es weiter geht

ich habe keine ahnung wie du zu mir stehst

ich habe keine ahnung was liebe heißt

ich habe keine ahnung warum mein herz zerreißt

ich habe keine ahnung warum am see du bei mir bliebst

ich habe keine ahnung warum ich mich in dich verlieb

quelle/idee: stetho

#28
mein geschenk

langeweile ich besaufe mich

ich zähl die ringe an meiner Hand

alles dreht sich

und ich male deine schatten an jede Wand

ich gab dir meine Liebe,

gab dir zeit, geduld und geld

ich legte mein leben in deine kleine welt

wer auch immer dir jetzt den regen schenkt,

ich hoffe es geht ihm schlecht

wer auch immer dich durch die nacht bringt

bitte glaub ihm nicht

ich schlief im bett der zeit die wir hatten

und reiss mir alte wunden auf

kein berg den ich nicht versetzt hatte,

nahm jede chance war

es ist so ohne dich widerlich

ich will das nicht

denkst du vielleicht auch mal an mich?

es ist so ohne dich

und wenn du einsam bist

denkst du vielleicht auch mal an mich?

es kommt so anders als man denkt,

herz vergeben herz verschenkt

quelle/idee: stetho

#29
Sonnenstrahl

Es ist traurig zu sehen, was ist nur der Grund?

Schon wieder läuft da etwas nicht rund

Hoffnung zerscherbelt, in unendliche Teile,

sie zu sammeln, das geht eine ganze Weile

Da versucht doch einer seine Gefühle zu lenken,

aber das geht nur mit Herz, nicht mit dem Denken

Versuch es ruhig, du armer Tropf,

aber fall mir nicht in den Jammer-Topf

'Es soll endlich gehen', wer sagt sowas laut?

Wir erinnern uns, war denn Rom in einem Tag erbaut?

Gewiss, wir können es schaffen, was zählt ist der Wille,

doch muss unser Gedankennetz geprägt sein von Stille

Die Menschen schätzen einen goldenen Sonnenuntergang,

Keiner will Regen, der grau ist, oder einen Nebelvorhang

Doch hat sich nur unser erster Blick in der Düsternis verfangen,

denn auch hinter dem Regen, hinter den Wolken, ist die Sonne untergegangen

Ist man fähig, dies zu erkennen

kann man sich eigetlich schon glücklich nennen

Darum frage ich dich: "siehst du sie?"

"was denn?"- "Na die Sonne, du Genie!"

(Quelle: Broken)

#30
Das Paradies

Ich hab geträumt, der Winter wäre vorbei,

du warst hier und wir waren frei

und die Morgensonne schien.

Es gab keine Angst und nichts zu verlieren.

Ich hab geträumt, die Verzweiflung wäre vorbei,

du warst hier, und wir waren frei

und die Morgensonne schien.

Alle Türen waren uns offen, die Gedanken leer.

Es gab keine Grenzen und keine Hindernisse mehr.

Gibt es ein Land auf der Erde,

wo der Traum Wirklichkeit ist?

Ich weiß es wirklich nicht.

Ich weiß nur eins und da bin ich sicher,

dieses Land ist es nicht.

Der Traum ist ein Traum, zu dieser Zeit,

doch nicht mehr lange, mach dich bereit

für den Kampf um das Paradies!

Wir haben nichts zu verlieren außer unserer Angst,

es ist unsere Zukunft, unser Land.

Gib mir deine Liebe, gib mir deine Hand.

Das ist das Paradies.

quelle/idee: stetho

#31
warum ich das mache

ich sitze hier schreibe gedichte über gedichte

sie handeln von dir immer von derselben geschichte

weiß nicht nicht wie soll ich es dir sagen

wie soll ich dir mein innerstes offenbaren?

meine gefühle sind die dinge über die ich schreibe

über all die dinge weswegen ich leide

über all die sachen die so schmerzen

all die worte kommen aus meinem herzen

und die ursache sind all die frauen

die frauen die mich in die pfanne hauen

oder die frauen die mich faszinieren

die frauen welche mir gehen an die nieren

viele dinge würde ich ihnen persönlich sagen

habe angst werde es niemals wagen

aus diesem grund tue ich über meine gefühle dichten

so kann ich meine gefühle sichten

ich wünsche mir die frau für mein leben

für sie würde ich die welt aus den angeln heben

sie wäre die frau für die ich über meine liebe dichte

ihr offenbare ich meine lebensgeschichte

sie wäre die frau die ich verehre

sie wäre die frau gegen die ich mich nie wehre

sie wäre die frau die ich nenne mein

willst du diese frau für mich sein?

quelle/idee: stetho

#32
welt erwacht

der asphalt bewegt sich kaum noch

die hunde haben aufgehört zu bellen

und es knistert noch in meinen venen

weit von hier erwacht die welt

zu viel und nie genug

hab mich selbst hin und her verwirrt

halt mich halt mich fest

sobald der rest der welt uns lässt

verschwinden wir von hier

und es glitzert noch auf deiner seele

weit von hier erwacht die welt

ich dank dir für die Tage

und für das was uns hält

und ich fall in deine Arme

weit von hier erwacht die Welt

quelle/idee: stetho

#33
Es tut so weh

Dein Blick so fremd, als ob man sich nicht kennt.

Es tut weh.

Wir beide sehen weg, wenn wir uns sehen.

Es tut weh.

So nah und doch waren wir nie soweit entfernt.

Es tut weh.

Kein Lächeln, so viel Stille.

Es tut weh.

Auch den bissigen Unterton in Deiner Stimme habe ich gehört.

Es tut weh.

Wie könnte ich glücklich sein, wenn wir jetzt so auseinander gehen.

Es tut weh.

Lass uns einen Weg finden, gut miteinander umzugehen – ich will dich nie hassen.

Es tut so weh.

Ich weiß einfach nicht wie ich mich verhalten soll, ohne alles noch schlimmer zu machen.

Es tut weh.

Wenn ich uns so seh,

tut es verdammt noch mal so weh.

quelle/idee: stetho

#34
Sag mir warum?

Warum verletzen wir Menschen, die wir am meisten lieben?

Sag mir warum?

Warum können wir nichts dagegen tun und verlieben uns auch wenn wir wissen, dass es nicht geht?

Sag mir warum?

Sag mir warum kann etwas so schönes wie die Liebe auch zur Hölle werden?

Sag mir warum?

Sag mir warum es manchmal so schwer ist sich gegen seine Gefühle zu wehren?

Sag mir warum?

So viele ungelöste Fragen nach dem Warum,

fragt man verschiedene Leute,

sie alle fänden eine andere Antwort auf

dieselbe Frage und warum –

weil es für diese Fragen mehr als nur eine Antwort gibt.

quelle/idee: stetho

#35
mein appell

ich werde hier noch ewig schreiben

über sie mich dich alle meine leiden

die zeilen sind auch für euch draußen da

ohne gute gefühle ich wenig sinn mehr sah

vielleicht helfen euch meine gedanken

und zerstören auch eure schranken

wenn dies auch nur einmal geschehen sollte

habe ich erreicht was ich wollte

ich wünsche mir und euch da draußen

lasst eure gefühle zu lasst sie nicht aussen

denn sie sind machtvoller als ihr denkt

sie sind was euch im leben lenkt

und ein leben ganz ohne gefühle

ist doch nur ein im schlamm gewühle

für uns alle soll die sonne scheinen

damit niemand muss wegen irgendwas weinen

darum will ich am ende nur eines sagen

traut euch selbst ihr könnt es wagen

lasst raus die gefühle sagt wie sie heißen

sie werden euch die richtung im leben weisen

quelle/idee: stetho

#36
Warum nicht?

Ich sitze hier und denk an dich.

Ich weiß nicht ob das gut für mich ist, denn ich bin durcheinander.

Ich will umbedingt bei dir sein, doch ich weiß,dass ich es nie sein werde.

Ich will dich berühren und weiß,dass du es nicht willst.

Ich will deine Hand nehmen und weiß,dass du sie loslassen würdest.

Ich will dir in die Augen sehn und weiß,dass du wegschauen wirst.

Ich will deine Lippen spürn und weiß,dass sie deine nie berühren werden,

weil

Ich dich Liebe!

quelle/idee: stetho

#37
Erwachen

Aufgewacht, wo bin ich hier?

Wieso bist Du nicht bei mir?

Achja, jetzt wird mir klar,

Du warst ja nur im Traum da.

Aufgewacht, ich weiß Du brauchst mich nicht,

immer mehr gerätst Du außer Sicht.

Leere, Stille alles nur was quält,

weil am Ende eben doch nicht nur die Liebe zählt.

Aufgewacht, ein Traum ist vorbei,

eine Liebe bricht entzwei.

Nur Erinnerungen wird es geben,

sie werden für immer weiterleben.

quelle/idee: stetho

#38
Kann den Liebe Sünde sein?

Du warst neu in diesem Land. Ein Weg der hier sein Ende fand.

Das Leben hier war dir nicht klar. Nicht ganz nachvollziehbar.

Alles anders als bisher. Und dein altes Leben fehlt dir sehr.

Du musstest deine Wahrheit drehen, um dich in dieser Welt zu sehen.

Ich hab mich in dich verliebt. Nicht dran gedacht, dass es Barrieren gibt.

Du sagst, du kannst mich nicht befreien. Aber kann denn Liebe Sünde sein?

Hab mich die ganze Zeit gefragt, wie man in deiner Welt vertrau mir sagt?

Ich möchte lernen und verstehen, um dich in meiner Welt zu sehen.

Ich bin mir sicher, dass es geht. Wir finden einen Weg,

wir geben hier nicht auf.

Ich bin mir sicher, dass du weißt, was immer es auch heißt,

nehmen wir in kauf.

Und schreien es in die Welt hinein, kann denn Liebe Sünde sein?

quelle/idee:stetho

#39
In der Nacht

Auf endlosen Straßen, laufe ich Dir nach.

In sämtlichen Sprachen, schlage ich nach,

um dir zu sagen, was ich für Dich empfinde.

Und ich werde immer weiter gehen, bis ich dich finde.

Ich bin allein in der Nacht, wie Du, wenn niemand Dich bewacht.

Wenn ich Deine Stimme höre und Dich vor mir sehe.

Und ich nicht bei Dir sein kann, dann tut mir das weh.

Wenn ich Deine Stimme höre, gibt mein Herz keine Ruhe, bis ich bei Dir sein kann.

Ich bin allein in der Nacht, wie Du.

Ich hab Angst in der Nacht, wie Du.

Und ich laufe durch die Nacht, wie Du.

Denn ich liebe die Nacht, wie Du.

quelle/idee: stetho

#40
Nichtwissen

Mein Herz es schlägt für dich...

doch du weißt es nicht!

Mein Herz es weint um dich...

doch du weißt es nicht!

Mein Herz es lacht für dich...

doch du weiß es nicht!

Doch was ist wenn dein Herz nicht so denkt über MICH?

Das ertrage ich nicht...!

quelle/idee: stetho

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