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Blickwinkel

473 Antworten61'101 AufrufeGestartet von schau70 ·

Noo
#261
"amüsier"

lg

#262
Original von endraumkönnt es sein das du deinen zahir gefunden hast?
mag sein... aber ehrlich gesagt, halte ich die gedanken daran fern von mir, denn ich lese coelho gerne - auch, wenn mir vieles davon etwas "zu weichgespuelt" ist -, mit einer ausnahme: der zahir!

vielleicht habe ich es auch nur zum falschen zeitpunkt gelesen, aber irgendetwas stimmt mit dem dingens nicht... hmmm....

#263
hmm da kann ich dir keine antwort drauf geben...

aber ein schönes gedicht : (auch wenns ma nich von mir is =) )

Verhängniss:

der kalte geist, der mich umklamert,

greift fest erdrückend sich mein herz.

die seele färbt sich schwarz und jammert,

verzweifelt unter diesem schmerz.

kein ruf nach hilfe kann mich retten;

es bltzt die klinge in der hand.

auf freunde möchte ich nicht wetten,

mein toter blick starrt an die wand.

in dieser schwärz'sten aller stunden

vertrau'ich niemand sonst als dir,

glaub'letzte hoffnung hier gefunden,

wann reichst du deine hände mir?

sag'nicht du könnt 'st sie nicht bezwingen,

die geistergreifend' schwarze macht:

wenn beide - wir - gemeinsam ringen,

dann schlagen wir die größte schlacht.

doch lässt du deine hände sinken,

fehlt's an vertrauen dir und mut,

muss ich aus bitt'ren kelch wohl trinken,

werd' opfer dieser schwarzen flut.

doch wird die liebe nie verderben,

auch wenn die deine mich nicht hält.

das wir allein und einsam sterben,

ist das verhängnis dieser welt.

(Xyrd 16.05.2002)

... Und wenn wieder mal ein neuer Morgen erwacht, sich mit grellen schein, die erde und sein volk zu untertanen macht, scheint es mir ich hätt geträumt in letzter nacht....

#264
ER sitzt allein im Publikum

Kein anderer Mensch um IHN herum

Das Licht ist schwach - ER ist es auch

Ein Unwohlsein in SEINEM Bauch

Warum ER hier ist, weiß ER nicht

Doch eine innere Stimme spricht

"Warte bis das Stück beginnt

Und Menschen auf der Bühne sind"

ER sitzt allein im großen Saal

Und wie die Stimme IHM empfahl

Wartet ER... und überlegt

Welchen Titel das Stück wohl trägt

Wer hat Licht- und Tonkontrolle?

Wer spielt Haupt- und Nebenrolle?

Wer hat das Stück für wen geschrieben? -

Und was hat IHN hierhergetrieben?

Alleine sitzt ER im Theater

Denkt an Mutter, denkt an Vater

Denkt an Ziele, die ER sah,

Als ER noch ein Junge war

Denkt an alles, das ER kennt

Und was ER schlicht "SEIN Leben" nennt

Betrachtet es von Kindestagen...

...und sieht am Ende SEIN Versagen

Plötzlich geht der Vorhang auf -

ER denkt, das Stück nimmt seinen Lauf

Der Vorhang trennt sich in zwei Teile

Schon nach einer kurzen Weile

Kann ER auf die Bühne seh'n

Und glaubt, dass dort die Menschen steh'n,

Die IHM Antwort nicht verschweigen

Da sie IHM ihr Schauspiel zeigen

Der Vorhang ist nun aufgegangen

Das Stück hat noch nicht angefangen

ER schaut... und sucht... und läuft umher -

Doch bleibt die Bühne menschenleer -

Und als SEIN Blick nach unten schweift,

Weil ER all dies nicht begreift,

Hat ER einen Hund entdeckt,

Der einsam seine Wunden leckt

Alleine steht ER auf den Brettern

Auf die wie ER soviele klettern

Bretter, die die Welt bedeuten

Und viele, die keine Mühe scheuten

Auch ein mal hier drauf zu steh'n

Können nur den Hund dort seh'n?

Ist sie das, die tolle Welt?

Ein kranker Hund, der nicht mal bellt?

ER steht allein im Rampenlicht

Und hört vor lauter Grübeln nicht

Wie eine Tür geöffnet wird

Durch die ein Wesen einmarschiert.

Mit einer Hand umfasst das Wesen

Einen großen, schwarzen Besen

Durch diesen wird ER erst gestört

Als ER lautes Fegen hört

Alleine ist ER einst gewesen

Doch von dem Hund und von dem Besen

Wird ER keine Antwort kriegen

Dazu sind sie zu verschwiegen

Das Wesen, das den Besen hält,

Hat sich als Putzfrau rausgestellt

Zögernd geht ER ihr entgegen

Und unterbricht ihr stures Fegen

"Haben Sie denn nichts gespürt?

Ein neues Stück wird aufgeführt!

Nur noch wenige Sekunden

Dann werden Schauspiel-Vagabunden

Entsprechend ihrer Rolle handeln

Und diese Bühne dort verwandeln.

Drum kann ich Ihnen nicht gewähren,

Den Boden hier und jetzt zu kehren!"

Die Putzfrau schaut IHM ins Gesicht

Uns sagt "Mein Herr, so ist es nicht!

Es gibt im Leben viele Zeiten,

Die unbewusst uns oft begleiten.

Zeit zum Schweigen, Zeit zum Reden

Zeit für sich und Zeit für jeden

Zeit zum Handeln, Zeit zum Denken

Zeiten, um sich abzulenken

Zeit, in der ein Traum entsteht -

Und Zeit, wo dieser untergeht!

Auch wenn Sie hier noch lange träumen,

Ist nun die Zeit, um aufzuräumen!"

Die Worte schmettern in SEIN Ohr,

Doch sie fegt weiter wie zuvor

Und unbeirrt von seinem Blick

Lässt sie IHN... allein... zurück

(schau70, der von allem ein bisschen ist...)

#265
:klatsch: :klatsch: :klatsch:
#266
Durch Höhen bin ich einst geschlendert

Doch stecke nun im Tief

Mein Leben hat sich just geändert

In jener Nacht, in der ich schlief.

Ich schlief so tief, doch unbewusst

Schlief ich in Schicksals Klauen

Verlor im Schlaf die Lebenslust

Und mein Selbstvertrauen

Seither schlaf ich selten tief

Träume aber ständig

Die Geister, die ich damals rief

Sind wach und sehr lebendig

Ich steh' am Tor zur Einsamkeit

Und fürcht' den nächsten Schritt

Was bringt der Schritt? Was bringt die Zeit?

Ich nehm' die Fragen mit....

Grau in grau, doch irgendwo

Seh' ich die Sonne schimmern

Früher war ich lebensfroh

Sie will mich dran erinnern

Durch Höhen bin ich einst geschlendert

Doch stecke nun im Tief

Das Traumschiff ist schon lang gekentert

Im Wasser schwimmt ein Brief

In diesem Brief steht vieles drin

Vom Untergang der Welt

In diesem Brief steckt auch der Sinn

Der mich am Leben hält

Ich will nicht in dem Tief erblinden

Und such' nach dessen Rändern

Ich werd' sie finden... überwinden...

Und abermals durch Höhen schlendern

(schau70, für Lionel und Endraum)

#267
heute wird mir sonnenklar,

an deiner lehre einst war vieles wahr,

habe manche tat verschuldet,

war trotzdem auf der welt geduldet!

warst richtschnur auch in meinem leben,

meinen dank ich will dir geben!

nun endlich ist der weg gefunden,

an nichts mehr bin ich nun gebunden!!!

so in etwa war'n die worte,

so in etwa von der sorte,

war was damals ich begriff,

als ich durch die zeiten striff....

doch was man begreift lässt sich nicht fassen,

lässt sich nicht in worte pressen.

ist zum begreifen, nicht zum denken da,

versuche es doch selbst einmal...

(von En(d)raum der keine genauere antwort auf eine unausgesprochene frage geben kann/möchte)

#268
Bin in eure Seit' geflogen,

fühlte mich erst sehr betrogen.

Dacht mir "sind die alle gut,

sei lieber auf der Hut,

mit den Menschen hier Gedanken teilen,

und an Verbesserung zu feilen.

Akzeptieren sie Veränderung,

und sind sie im innern immer jung,

respektieren sie auch meine Worte,

auch bin ich eine andre Sorte,

Ganz neu auf dieser alten Seite,

auf der ich von Wort zu Worte gleite,

eure Worte und Gedanken,

lassen mich hier nun bedanken,

das ich verschiedenes hier mit erlebe,

und vieles mich auf Wolken hebe,

ich fliegen kann und träumen,

und nicht Angst hab was zu versäumen.

Dank euch das ich euch gefunden habe

und im moment nichts mehr zu sagen habe

wünsch euch einen schönen Tag

und viel glück was kommen mag!

Quelle: petzí64

lg petra

#269
Original von endraumheute wird mir sonnenklar,

an deiner lehre einst war vieles wahr
dir wurd' so vieles sonnenklar -

ich frag' mich, was es denn wohl war???

wer ist "deiner"? welche "lehre"?

und welche wahrheit gibt dir die ehre?

(schau70, der einen blick hinter den endraum werfen moechte...)

@petra:

schoene worte, schoene zeilen!

gerne darfst du hier verweilen!

"Betrug" wirst du hier nicht erfahr'n -

denn andere haben's schon getan!

(schau70, mit mehr respekt, als er zeigen kann...)

viele liebe gruesse!

#270
vieles das einst im nebel lag,

für mich so manch geheimnis barg,

was andren offensichtlich war,

vieles davon ist mir nun (scheinbar) sonnenklar.

wer die lehrer wer die schüler,

lässt sich doch dann schwerer trennen.

schließlich können beide,

meist vom andrem etwas lernen...

doch von wem ich gelernt zu sehen,

das kann hier nicht geschrieben stehen.

zu viele sinds sie hier zu nennen,

zu wenige als das andere sie kennen...

ein kleiner kreis im kleinsten kreise,

der auf ganz besondre weise,

je ein teilchen begetragen,

mal durch antwort mal durch fragen,

doch wer genau das ist geheim,

sagen wir so,

du und andre hier waren auch dabei

habt mir geholfen klar zu sehen,

wo andere im regen stehen....

(von endraum, der sch nicht sicher ist, was hinter ihm ist, bzw ob das gesehen werden kann/will)

@petra

wie kann ein mensch ders ehrlich meint,

auch wenns nicht immer so erscheint betrügen?

doch halt, auch die wahrheit kann belügen,

drumm klamre dich nicht an ihr fest,

wenn sie sich nicht halten lässt.

doch respektiere ich stehts andre meinungen,

freu mich über diskusionen,

in denen nicht nur leere worte wohnen,

ein kleiner reim, auch schön verpackt,

niemals ein gedicht ausmacht.

drum werte nicht auf grund der reime,

denn schließlich sind auch deine,

geschrieben um den sinn zu wahren,

den weg zu zeigen, den unsre gedanken hier gefahren,

als wir ihn erlegen sind.

drum nicht so schüchtern trete ein,

schreibe deine reime rein,

zeig uns deine meinung auf,

und wir setzten unsre drauf,

bauen so reim auf reim,

auf das wir uns nie einig sein,

und stehts doch einer meinung werden,

in gedichten, der schönsten form auf erden,

sich sprachlieche bilder zu erdenken...

(von endraum, der sich meistens über neues freut)

#271
hab' neulich eine stelle in einem buch "wiederentdeckt", die mich zum

nachdenken angeregt hat. vielleicht geht es der/dem einen oder

der/dem anderen hier genauso, deswegen moechte ich sie euch

nicht vorenthalten:

"[...] Die Liebe ist immer neu. Gleichgültig, ob wir einmal, zweimal oder

zehnmal im Leben lieben - jedesmal sehen wir uns vor eine Situation

gestellt, die wir nicht kennen. Die Liebe kann uns in die Hölle führen

oder ins Paradies, doch sie führt uns immer irgendwohin.

Man muß sie annehmen, weil sie die Nahrung unseres Lebens ist.

Verweigern wir uns, so sterben wir Hungers, während wir auf die von

Früchten schweren Äste des Lebensbaumes blicken, jedoch den Mut

nicht aufbringen, diese Früchte zu pflücken. Man muß die Liebe suchen,

wo auch immer sie sich befindet, selbst wenn dies bedeutet, dass wir

Stunden, Tage, Wochen voller Enttäuschung und Traurigkeit durchleben

müssen.

Denn in dem Augenblick, wo wir uns auf die Suche nach der Liebe

machen, macht auch sie sich auf, uns zu finden. Und rettet uns. [...]"

(Paulo Coelho, "Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte")

#272
Ich möcht' in deinen Armen liegen

wenn die Zukunft uns verschlingt

wenn alle Tore offen sind

hinein in uns're kleine Welt

Ich will die Zeit mit dir vertreiben

und mit dir verloren sein

denn meine Sehnsucht ist nur dein

und niemals werd' ich von dir geh'n

Ich möcht' in deinen Träumen wachen

bis die Nacht zum Tag zerrinnt

und ich dich in der Sonne find'

so lang der Mond von uns erzählt

Ich will in deinem Blut ertrinken

wie ein Schmetterling gedeih'n

in deinem Herz begraben sein

in deinen Tränen aufersteh'n

(von endraum, den es jedesmal unendlich traurigmacht (mittlerweile wieder) wenn jemand weint... (besonders, wenn es wegen ihm ist))

#273
Selten las ich ein Gedicht

Mit solchen schönen Zeilen -

Und trocknen Tränen im Gesicht

Wird Liebeskummer heilen....

(schau70, der sich als titel fuer endraum's gedicht ihren namen vorstellen kann... :-) )

#274
Original von schau70

(schau70, der sich als titel fuer endraum's gedicht ihren namen vorstellen kann... :-) )
wie heist sie denn deiner meinung nach? denn endraum is immer noch ein er... aber das hatten wir ja schon mal =) =) =)

#275
Worte für Bilder

Bilder nur für Dich

Gemacht aus Gedanken

Denken nur an Dich

Haut auf Haut

Lippen und Zunge

Vereinigung

In meinem Munde

Liegen auf Rasen,

Rasen vom Monde beschienen

Beschienen der Tau auf unseren körpern

In ewiger Umarmung

Umarmt bis die Sonne uns Trennt

Getrennt von der Sonne

doch im Traume auf ewig vereint.....

(endraum, als er Portishead "Roads" hört und an die denkt ,für die die oberen Gedichte waren und die immer einen Platz in seinem Herzen haben wird)

#276
Original von endraumdenn endraum is immer noch ein er...
oh, ich glaube, da hast du mich falsch verstanden.

wenn du schreibst "Ich möcht' in deinen Armen liegen", dann gehe ich davon aus, dass es sich dabei um die arme einer frau handelt.

egal, ob fiktiv oder real. deren name meinte ich.... und scheinbar denkst du ja auch oft an sie..... :-))

#277
ja hab dich da wohl falsch verstanden...

was Sie angeht... schwer zu sagen wo da die realität endet und die fantasi weitergeht, da die vernunft sich weigert die realität als solche zu begreifen....

#278
hmm habs versucht.. wirkt im deutschein einfach nich.. deswegen jetzt so...

tears through the night

heartaches in the morning

broken wings throught the day

any illusion is blown away

and i can´t stand the imagination of being alive

(von endraum, der selber nicht genau weiss, was er nun wirklich will oder warum er vieles tut)

#279
Sein Blick ist starr

Seine Augen sind leer

Nichts bleibt, wie es war

Die Last - so schwer

Farben schwinden

Monotones Schwarzweiß

Keine Hoffnung zu finden

In seinem Blick - aus Eis

Seine Lippen schweigen

Die Stille schreit

Er will Worte vermeiden

Teuflisch schleicht sie- die Zeit

Plötzlich Tränen

- in seinem Gesicht

Tränen fließen

- Die Fassade zerbricht

(von endraum, dem genau das passiert ist, obwohl er offte das es gegenüber dieser person nie so weit kommen würde... )

#280
Original von endraum[...] Plötzlich Tränen - in seinem Gesicht

Tränen fließen - Die Fassade zerbricht
Weinen wie ein Kind

Wenn Du weinen musst, weine wie ein Kind.

Auch Du warst einmal ein Kind und Weinen war eines der ersten Dinge,

die Du in Deinem Leben gelernt hast. Denn es gehört zu Deinem Leben.

Vergiss niemals, dass Du frei bist und dass es nicht peinlich ist,

seine Gefühle zu zeigen.

Schrei, schluchze heftig, sei laut wenn Dir danach ist, denn so

weinen die Kinder. Und sie wissen, wie sie ihr Herz schnell beruhigen.

Hast Du schon einmal bemerkt, wie Kinder aufhören zu weinen?

Irgendetwas bringt sie auf andere Gedanken.

Irgendetwas lenkt ihre Aufmerksamkeit auf ein neues Abenteuer.

Kinder hören schnell auf zu weinen.

So wird es auch bei Dir sein. Aber nur, wenn Du wie ein Kind weinst.

(Paulo Coelho, aus: Der Wanderer, Geschichten und Gedanken)

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