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Blickwinkel

473 Antworten61'101 AufrufeGestartet von schau70 ·

#281
grüsst euch all ihr schreiberlinge,

ich hoffe, dass es mir gelinge,

zu meinen gedanken etwas zu sagen,

die mich nun bald stunden plagen.

ich war lediglich im netz auf reise,

als ich auf unerklärliche weise,

zu euren geschrieben texten stiess,

und mich langsam die umgebung verliess.

nun bin ich hier in leerem raum,

arbeiten sollte ich – kann ich kaum.

denn die von euch geschrieben worte,

sind definitiv von einer anderen sorte.

ich habe immer reime geschrieben,

aus angst vor eigenen gedankenhieben.

zur befreiung von schmerz und schlechten gefühlen,

die manchmal tief im herzen wühlen.

und dann ging es mir immer besser,

frei von wut und gedankenfresser.

ich spüre all diese gelebten zeilen,

die auf zerknüllten zetteln verweilen.

ich finde ruhe und inneren frieden,

kann ich nur meine texte schmieden.

aus der riesen anzahl wortgemenge

treibe ich die zeilen in die enge.

damit sie richtig aufeinander passen,

dann kann ich gefühle laufen lassen.

fantastisch sind eure geschichten gewoben

von der treppe bis hin zum regenbogen.

sie haben mich in die höhe gehoben,

sie haben mich in einen bann gezogen.

nun hafte ich wie ein butterschnitte

am küchenboden aufgeschlagen,

so an euch mit nur einer bitte,

lasst uns dies hier weitertragen.

ein bewunderer...

#282
Du bist - ich gewähr' Dir die Bitte -

In unserem Bund die Butterschnitte! ;-))

Und falls Dich Schiller's Glocken locken,

Darfst Du mit uns im Endraum hocken,

Um immer weiter aufzusteigen,

Indem wir uns die Grenzen zeigen.

Doch nicht, um davor wegzurennen,

Sondern um sie zu erkennen,

Damit wir eine nach der andern

Überschreiten - und unterwandern!

So mancher Schmerz sitzt tief und still

Und weiß nicht, was er sagen will.

So leg' ich ihm aus diesem Grund

Meine Reime in den Mund!

Denn Schweigen ist zur rechten Zeit

Ein gutes Mittel gegen Streit.

Doch schluckt man ständig alles runter,

Hilft einem höchstens noch ein Wunder.

Wenn ich selbst nicht formuliere,

Was ich gewinne - oder verliere -,

Dann hab' ich nichts dazugelernt

Und mich von mir noch mehr entfernt.

Natürlich könnte ich statt dessen

Rauchen, saufen, lecker essen,

Ins Kino und auf Reisen geh'n,

Viele fremde Länder seh'n,

Mit Hunden um die Wette kläffen,

Hinz und Kunz und Hempel treffen,

Unter seinem Sofa liegen,

SMS und E-Mails kriegen,

Bei Ebay nach den Schnäppchen gieren,

Stundenlang telefonieren,

Mit Kumpels um die Häuser zieh'n -

Doch kann ich nicht dem Schmerz entflieh'n!

Ich hätt' mich dann zwar abgelenkt

Und ihn vielleicht sogar verdrängt,

Doch kommt er wieder, was ist dann?

Dann fang' ich wohl von vorne an...

Ne ne, du treue Butterschnitte,

Da geb' ich mir doch lieber Tritte

In meinen Hintern und sag' zu mir:

"Wohl an, mein Freund, das packen wir!".

(schau70, der auch mal wieder bewundern möchte...)

#283
Butterschnitte hin oder her,

nur wie kommst denn du daher?

Dich zu bewundern ist ganz leicht,

da das lesen von paar zeilen reicht.

Deine worte lassen sagen,

dich kann man einfach alles fragen.

Und deine antwortinformtion,

kommt in genialer kombination.

Sinn und wörter so zu vereinen,

ist wie gehen mit gebrochenen beinen.

Dir scheints einfach in die finger zu fliessen,

und verse gedeien wie knospen spriessen.

Und gerne brech ich mir ein bein,

und sperr mich mit im endraum ein.

Um zu lesen um zu staunen,

und zur erheiterung meiner launen.

Ich hoff mein lob ist angekommen,

und du liest es nicht allzu verschwommen.

Weil dir freudentränen in den augen stehn,

denn du kannst mit gebrochhenen beinen gehn!

(der abstand im wort, der zur schnitte geführt hat, um ein kleines lob zu gewähren)

#284
jetzt hab ich erst richtig gelesen,

es ist gar nicht "das bewundert werden" gewesen.

du selbst möchtest dich entzücken,

dir vor freude sternen pflücken.

doch nach sternen greifen in der tat,

ist wohl nicht immer bester rat.

in kleinen unscheinbaren dingen,

wird dir das bewundern gelingen.

ich zum beispiel heute morgen,

bliebe mir was fast verborgen.

bei voller hektik und gehetz,

entging mir benahne das kleine netz.

schillernd, glänzend mit tropfen bestückt,

hing es da – ich war entzückt.

so perfekt und schön gewoben,

so klein und filigran, ich kanns nur loben.

dass so ein kleines spinnentier,

trotz grossem hunger und beutegier,

so etwas kann vollbringen,

liess meine seele klingen.

also geh nur stufe um stufe,

und hör nicht auf die empörten rufe.

schritt für schritt mit kleinen dingen,

und die bewunderer in dir singen!

#285
Wenn die luft zum atmen schwindet

Wenn der regen feuer bindet

Wenn die flut den donner findet

Dann ist es zeit zu gehen.

Die luft bleibt mir im rachen stecken,

wassertropfen die mir die wunden lecken.

Sie brennen heiss wie feuersglut,

mich überkommt die grosse wut.

Steh vor ihm, blick in seine augen,

könnte ihm alle luft aussaugen,

doch halt – warum so verbissen?

Möchte ich ihn wirklich missen?

Er ist ihr neuer, so ist es eben,

sie WAR mein ganzes glück im leben.

Dieser umstand ist soeben geboren,

und ich hab meinen besten freund verloren.

Er wird wohl mit ihr glücklich werden,

wird mit ihr zusammen sterben,

eigentlich wünsch ich ihm verderben,

möchte seine habe erben.

Entscheide dich, sie oder er,

Kann ich beides – nein zu schwer.

Entscheide dich, er oder sie,

das ganze steckt voller ironie.

Sein gesicht gezeichnet von schlechtem gewissen,

seine augen blutend von gewissensbissen.

Die pupillen öffnen sich riesengross,

geb ich der freundschaft nun den todesstoss?

Die fluten brechen in die strassen ein,

der regen verdunkelt den hellsten schein.

Donner dazu als gottesgabe,

ich weiss nicht wann ich das letzte mal geatmet habe.

Wenn die luft zum atmen schwindet

Wenn der regen feuer bindet

Wenn die flut den donner findet

Dann ist es zeit zu gehen.

(und ich gehe jetzt auch mal nach hause, freue mich auf morgen...!)

(quellenangabe: wort-abstand... und danke für den hinweis!)

#286
Die Flügel wurden mir gestutzt

So konnt' ich nicht mehr fliegen

War zu Anfang sehr verdutzt

Sah mich am Boden liegen

Dann wollt' ich aufsteh'n mit dem Schmerz -

Du hast es angesprochen -

Ich konnte nicht, denn neben Herz

War auch mein Bein gebrochen

So lag ich da, das Bein in Gips

Und wusst', ich muss hier bleiben

Ich hatte Stift, Papier und Grips

Zum Glück konnt' ich noch schreiben

Nun lieg' und denk' und schreib' ich hier

Ich dacht', ich wär' alleine

Für Deine Zeilen dank' ich Dir

Sie heilen meine Beine

Weiterschreiben sei Dein Ziel

Ich brauch' noch viele Tipps

Denn langsam hab' ich das Gefühl

Mein Herz liegt auch in Gips

P.S.:

Und als ich diese Zeilen schrieb

Da klingelte mein Handy

Es war die Ex - ach Gott, wie lieb! -

Ich ging nicht dran... ich kenn' sie...

Wahrscheinlich wollt' sie nur mal hör'n

Ob ich noch immer leide

Doch ich lass' mich von ihr nicht stör'n

Wenn ich Gedichte schreibe!

(schau70, in einem wahren Apostrophen-Katastrophen-Rausch...)

#287
Wieso quellenangabe vergessen?

Liegt das nicht in deinem ermessen?

Von meinen texten bin ich die quelle,

schreib sie hier an ort und stelle.

Und wenn dich die flügel nicht mehr tragen,

beine, herz und lunge versagen.

du verkrüppelt am boden bist,

geht sie auf des schmerzens list.

also las dir helfen von guten worten,

öffne weit deine herzenspforten.

Lass sie platzen die umgebend falsche rinde,

sei stark, fühle wieder und empfinde.

Im gips ist es nicht dein herz.

Nur ist es voller stechendem schmerz.

Lass es heilen, lass es hoffen,

sei für neues bereit und offen.

Wer den schmerz zu kennen glaubt,

dessen seele wird nie geraubt.

wer über schmerz und leiden wacht,

dessen liebe wird neu entfacht.

Und wenn du deine gefühle schreibst,

und konzentriert bei der sache bleibst.

Wirst du es sehr schnell erfahren,

im leben gibt’s nicht nur gefahren.

Sei still und sei leise,

sei in gewisser weise,

wie kleine flackerkerzen,

denn diese worte kommen von herzen.

Trübe sich das schicksal neigt,

der weg direkt zur hölle zeigt.

Musst du nur nach oben sehn,

und stetig langsam weiter gehn.

So führt dein pfad mit sicherheit,

gebaut aus mut und tapferkeit.

In unendlich hohe lichterhallen,

glaub mir sie werden dir gefallen.

Dort zu stehen und zu sehen,

wie andere den weg erst gehen.

Gibt mir kraft dich zu ermutigen,

denn noch gehörst du zu den blutigen.

(wort-abstand zeigt in mal in anderem gewand, heute ist ein guter tag!)

#288
ich schaue in den endraum rein,

das schlechte gewissen es stellt sich ein,

zu lang hab ich's vermisst,

das gefühl das man nie mehr vergisst,

hier zu lesen die worte der ander'n

und mit ihnen zu den grenzen wandern.

Ein neues gesicht und neue gedanken,

zeigen uns nun neue schranken,

neue grenzen neue welten,

neue bilder sich drinn zu entfalten.

so sei willkommen auf's neue hier,

auf das wir mal werden der schreibenden vier,

und finden so die weisheit hier...

(von endraum, der den abstand der wote nicht nur nach der optik oder der syntax zu beurteilen gedenkt :-)) )

#289
Original von wort-abstandWieso quellenangabe vergessen?!)
in deinem "der verlorene freund" steht keine.

Liegt das nicht in deinem ermessen?
ne, in den forumsregeln...

...und du willst doch nicht, dass die liebe sternenzauberin mit dir schimpft, oder?! :-))

(by the way: liebe gruesse!)

mein jetziger bescheidener beitrag wurde besonders durch folgende deiner zeilen inspiriert:

"...also las dir helfen von guten worten..."

"...sei für neues bereit und offen..."

"...Wirst du es sehr schnell erfahren..."

"...Musst du nur nach oben sehn..."

"...So führt dein pfad mit sicherheit..."

Ich möchte Dir zwar nahe sein,

Doch nicht zu nahe treten

Ich scheine Wachs für Dich zu sein

Du glaubst, du kannst mich kneten

Allein, dass Du nach oben schaust,

Wird Dich nicht höher tragen

Erst, wenn Du Dir selbst vertraust,

Kannst Du die Schritte wagen

Du schreibst, ich gehe sicher bald

Den Weg, den ich mir bau'

Das hab' ich schon, denn ich bin alt.

So alt wird keine Sau.

Das Leben ist kein Suppentopf,

Aus dem man schöpfen kann

Die Suppe muss in Deinen Kopf

Und lebt dann irgendwann

Doch viele Köche - so sagt man oft -

Verderben gern den Brei

Und ich Idiot hab' stets gehofft,

Dass "zwei" nicht "viele" sei!

So ist es halt, Gemeinsamkeit

Ist keine Garantie

Vielleicht ist morgen Scheidungszeit

Man weiß es vorher nie

Des Menschen Wort hat eine Frist

Er wird damit geboren

Was gestern gilt und heute ist

Sind zweierlei Faktoren

Ein Wort, ein Satz, dann Laberei

Die Taten stets vermeidend

So entsteht der Köche Brei -

Der Wille ist entscheidend!

Ein Trainer sagt zu SpielerInnen

"Ich kann es gar nicht fassen!

Ihr müsst doch nur das Spiel gewinnen!"

Und - schwups - wird er entlassen

Ich hoffe, dass Du mich verstehst

Ich schätze Deine Eloquenz

Und fürchte doch, Du hintergehst

Die eig'ne Konsequenz

Traurig sein ist keine Schande

Weg mit Eitelkeiten!

Bist auch Du dazu im Stande?

Die Wahrheit hat zwei Seiten

Und wenn Du mal betroffen bist

Dann schau' in Dein Gesicht rein

Denn wer für alles offen ist,

Der kann wohl nicht ganz dicht sein ;-))

(schau70, im schweisse seines angesichts...)

#290
Lieber schau70

Ich habe sowohl Dein - wie immer - unter die Haut gehendes Gedicht gelesen, wie Deine lieben Grüessli auch - dafür speziellen Dank. Ausführlicheres und mehr als die Grüessli dann bald endlich .... =) , versprochen.

Und merci für die Mithilfe betreffend der Quellenangabe.

Ich werde es wort-abstand kurz mal erklären:

Also, lieber wort-abstand - es ist so: Jeder der hier ein Gedicht reinstellt, muss zwingend wie Quelle angeben. Gleich unter dem Gedicht - so die Forumsregeln.

Wird dies nicht gemacht, weisen wir freundlich darauf hin - oder haben so hilfsbereite und freundliche Mitglieder hier, die uns die Arbeit erleichtern und mithelfen. :]

Wird die Quellenangabe nicht nachgetrgen, müssen wir die Gedichte jeweils nach 48 Stunden archivieren - was weiss Gott oft genug mehr als schade ist. Sind doch diese Gedichte meist Seelenmomente, ganz wunderbar und wertvoll. Das tut mir jewiels richtig weh, wenn ich solche Worte wegpacken muss.

Deshalb meine Bitte an Dich: Unter JEDES Deiner Gedichte IMMER die Quellenangabe. Dafür und für Dein Vertsändnis danke ich Dir herzlich.

Die "schimpfende" =)

Sternenzauber

#291
Original von wort-abstanddass so ein kleines spinnentier,

trotz grossem hunger und beutegier,

so etwas kann vollbringen,

liess meine seele klingen.


Was wird kommen?

Was wird die Zukunft bringen?

Ich weiss es nicht, ich ahne nichts.

Wenn eine Spinne von einem festen Punkt sich in ihre

Konsequenzen hinabstürzt,

so sieht sie stets einen leeren Raum vor sich,

in dem sie nirgends Fuss fassen kann,

wie sehr sie auch zappelt.

So geht es mir;

vor mir stets ein leerer Raum;

was mich vorwärtstreibt,

ist eine Konsequenz, die hinter mir liegt.

Dieses Leben ist verkehrt und grauenhaft,

nicht auszuhalten.

(Sören Kierkegaard)

​

#292
spinnen und das andere getier,

was suchen die denn plötzlich hier?

ob wohl genauer mal bedacht,

besitzen spinnen große macht.

sie fangen tiere in ihrem netz,

das diese in angst und schrecken versetzt,

injiziehrt ihnen dann ihr gift,

saugt sie aus und entsorg den rest.

so ähnlich sind auch manche frauen,

wurde so schon übers ohr gehauen,

erst gefangen von ihrm "netz"

ausgesaugt und schwer verletzt,

der leere körper bleibt zurück...

doch genau wie viele frauen,

sind auch spinnen schön anzuschauen,

war manchesmal auch selbst die spinne,

doch jetz schreib ich hier und besinne,

mich, wie wunderschön es ist,

gleich einem tautropfen im spinnennetz...

(von endraum, der sich manchmal wie kirkegaards spinne fühlt)

#293
Hallo zusammen! Ich glaub', ich spinne!

In diesem Thread sind Spinnen drinne

Und werden schnell zur Frau gemacht.

Selten hab' ich so gelacht!

Ich möcht' mich gern dazugesellen

Und euch diese Frage stellen:

Wenn 'ne Frau so spinnen kann,

Welches Tier entspricht dem Mann?

Den ersten Hinweis liefern mir

Kosenamen, wie diese hier:

Bärchen, Hasi, Mausi, Tiger -

In Wirklichkeit meist müde Krieger.

Viele nennen ihren Schatz

Auch schlicht und einfach "kleiner Spatz".

Doch manchmal bleibt die "tollste Schnecke"

Nach ein paar Jahren auf der Strecke

Denn ist die Liebe erstmal aus,

Dann werden wahre Monster draus:

Blöder Affe, dumme Sau,

Sowohl der Mann als auch die Frau

Eigenschaften und Benehmen

Man kann den Tieren viel entnehmen

Doch manches Mal da denk' ich mir:

Der Mensch ist wohl das dümmste Tier

(schau70, der sich da irgendwas zusammengesponnen hat...)

#294
Ich hab grad sehr viel Mut an was das liegt weiß ich nicht :D

Aber als ich dein letztes Gedicht gelesen habe, ist mir schnell was eingefallen.

Wohl nich ganz sone glanzleistung wie deine Gedichte aber ich schreibs einfach mal rein mit der Hoffnung ich werd danach nich Gemobbt :D :D

„Der Mensch ist wohl das dümmste Tier“

Doch das liegt oft an seiner Gier

Sie denken nur an Fleischeslust

Und hängen so meist in einer Kluft

Eine Kluft aus Wolllust und meist auch Trieben

Ich glaub du hast recht wir sind doch alles Affen geblieben

Quelle:Kevin

#295
Von kleinen, filigranen Spinnen

Zu großen, dummen Affen

Hier haben alle DichterInnen

Den Übergang geschaffen

Mal schauen, wer sich noch so wagt...

Ich zähme meine Neu-Gier

Gier? 8o Wenn es stimmt, was Kevin sagt,

Bin auch ich ein dummes Tier ;)

Ich lese jetzt schon Endraum schreiben,

Dass jeder ein Gewinner sei,

Den es freut, sich rumzutreiben

In dieser schönen Spinnerei

Auch hier wird Wolle fabriziert

Du hast ja selbst Woll-Lust geschrieben

Was mich besonders interessiert:

Erzähl' mir mehr von Trieben!! =)

(schau70, hundemuede mit einem baerenhunger.... jetzt recht's aber!)

#296
Befürchte meine Dichtes Ader ist zeronnen

Sie hat aufgehört, bevor sie hat begonnen

Von blöden Affen hab ich geschrieben

Weil ich genug weiß von solchen Trieben

Von gier und Wolllust habe ich berichtet

Und dabei vielleicht manchen Mannes Traum vernichtet

Meine Triebe kann ich nicht erklären

Weil meine Liebe würde eh im Moment diese Gefühle der Lust verwähren

Ist Liebe vielleicht größer als dieses „Triebgewirr“?

Aber eins ist sicher beides kann dreckiger sein als so manches Geschirr!

Da kommt man sich schon mal so vor wie im Zoo

So manche MENSCHEN hauen sich für Geld K.O

TIERE Kämpfen um Weibchen wie die FRAUEN um die Kleidchen im Schlussverkauf

Nun gut ich hör jetzt auf nur eines noch und das ist wohl klar

Wir stehen dem Tiere doch sehr nah!

Quelle:Kevin

(Der jetzt auch lieber ins Bettchen hüpft weil ihm sonst noch mehr solche Gedankenfürze kommen :D )

#297
da schau(70) einer her,

der herr legt mir die worte in den mund,

der andre schreibt hier ungesund von zerrinenden adern,

da werd ich jetz nicht lange hadern,

den faden fleisig fort zu spinnen,

auf das neue dinge hier gerinnen...

der mensch ein an sich dummes tier,

beigt er doch oft zu trieben,

kann doch nicht ganz verblödet sein,

kann er doch, so wird behauptet,

gar manchmal wirklich lieben...

doch die liebe geht und böse worte kamen,

es folgen tier und noch schlimmere namen,

der mensch mutiert zum untier nun,

drumm lassen wir das jetzt run,

und suchen nun zu unserem glück,

des lieben mannes gegenstück,

im tiereich solls zu finden sein...

die spinne, wie die fraun oft sind,

ist für den manne doch zu klein,

und auch zu groß ist ihre list,

so das ein man wohl keine spinne ist...

doch was genau bleibt abzuwarten,

es gibt da viele tolle arten,

den manches atribut zu eigen,

die sich bei männen öfters zeigen...

drumm grauset mir vor diesem tier,

stelle jetzt das denken ein,

und widme mich ganz in männlicher manier,

einem schönen glase bier...

(von endraum, der wohl ne ganz eigne gattung sein muss)

#298
Aus dem Regieplan einer neuen, großen, geplanten Samstag-Abend-Unterhaltungsshow (die jedoch

sonntags gesendet werden soll, da dort die Zielgruppe effektiver angesprochen werden kann)

mit dem Moderator und Publikumsliebling Kai Ahnung:

<Anmoderation (tiefe, vertrauenserweckende Stimme aus dem Off)>

Einen wunderschönen guten Abend und herzlich Willkommen zur großen Herzschmerz-Lotterie

Auf LOS geht's LOS

​

<Titelmelodie, eine Mischung aus "All You Need Is Love" und "Fifty Ways To Leave Your Lover",

eine Showtanzgruppe in Plüsch hüpft unterhalb einer Treppe, auf der Kai Ahnung strahlend und

lächelnd langsam herabsteigt...>

<Moderation Kai Ahnung>

Ich begrüße Sie recht herzlich zu unserer neuen Lotterie.

<Titelmelodie klingt aus und Applaus legt sich langsam...>

Fühlen Sie sich manchmal alleine und einsam?

Wurden Sie vielleicht sogar vor kurzem verlassen?

Möchten auch Sie wieder gelassen in eine sinnvolle Zukunft blicken?

Dann sind Sie hier genau richtig!

<aufgesetztes Lächeln, Tusch, Applaus>

Bei unserer neuartigen Lotterie bieten wir Ihnen nicht nur die Chance, ein LOS zu ziehen -

nein, Sie haben die Auswahl auf sage und schreibe

<Tusch>

drei LOSe!

<Applaus und einsetzender Trommelwirbel>

Gewinnstufe eins: Fassungs-LOS

Gewinnstufe zwei: Macht-LOS

Gewinnstufe drei: Hoffnungs-LOS

<Raunen, Tusch, großer Applaus>

Jetzt denken Sie bestimmt »Och, ich gewinne ja eh nie was und das Ganze ist doch sowieso...

<kurze Kunstpause>

...sinn-LOS«

<Gelächter vom Band hinzuspielen>

aber nach einer kurzen Werbeunterbrechung werden wir Ihnen zeigen,

<Zeigefinger Richtung Kamera strecken>

wie auch Sie eeeeiiiinnnn

<dreht sich einmal um sich selbst und hebt die Stimme wie bei einer Boxkampfansage>

Krasser LOS-lasser werden können!

<Kamera zeigt Kai's Gesicht in der Totalen, nach ca. zwei Sekunden: zwinkern, sehr großer

Applaus und Jubel vom Band>

- Werbeblock -

(es werden Höchstpreise bei der Vergabe von Werbespots für Baldrian, Bachblüten,

Flirtlines und Single-Urlaubsreisen erwartet)

------

Bis hierhin mal... vielleicht hat ja jemand eine genial Idee für eine Fortsetzung....

...aber: die Rechte liegen bei mir!!! =)

(schau70, der heute morgen mit einem freundlichen "hallo, da bin ich wieder!" von seiner vergangenheit begrüßt wurde...)

#299
?( :D

?( :mauer: :mauer:

?( ?( ?( ?( ?( ?(

<---- von dem ganzen jetzt etwas überfordert ist... was aber auch an anderen dingen liegen kann =) =) =)

#300
so zwar keine vortsetzung des orginellen gedankens der show (dazu muss ich mir irgendwann auch ma noch was überlegen) aber wie versprochen ein neues gedicht...

Den Weg muss Ich gehen

und bleibe am Abgrund stehen

schau mich um und weiss genau auf dem Weg ins Glück

gibt es kein zurück

Ich weiss was Ich mache denn es ist Zeit

noch ein paar Vorbereitungen und Ich bin bereit

Ich habe festegestellt

sanft verlasse Ich diese Welt

Ei Gefühl der ruhe und Stille

erfüllt mein letzter Wille

Bevor Ich gehe

und an der Schwelle stehe

Dunkel wird es um mich herum

alles ist still und Ich bleibe stumm

Ein Licht das mich führt

hat mich sanft berührt

Es sit so schön

aus dieser Welt zu gehen

Es gibt keine Worte um es zu beschreiben

Es ist so schön das einem die Worte wegbeleiben

Ich bin bereit

für die Ewigkeit

Ich bin befreit

von allem was mich hier auf Erden hielt.....

(von endraum, der noch nicht vorhat zu gehen, aber schon öfter mit diesem gedanken gespielt hat)

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