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Blickwinkel

473 Antworten61'101 AufrufeGestartet von schau70 ·

#321
<--- sich vor abstand und schau verbeugt und sich für heite leise geniesend wieder zurück zieht....

#322
Türkisblau und Rosarot,

treffen sich im Abendrot.

Halb verblassen und verschwommen,

fragt Rosarot schon sichtlich benommen:

«Warum bloss – erlaub mir die Frage

sehen wir uns nicht alle Tage?

Ist es nicht das schönste auf Erden

wenn wir zusammen den Himmel färben?»

Türkisblau suchend nach Nischen,

um sich dort noch einzumischen,

erschafft eine um die andere Nuance,

dem drückend Dunkeln keine Chance.

«Lass dich doch nicht davon plagen,

die Menschen würdens nicht ertragen,

soviel Schönheit ungebunden,

wird nicht jeden Tag gefunden.

Also komm und verschwende nicht,

die schönste Zeit im Abendlicht!»

Ganz dezent und unscheinbar,

mischt sich nun das Farbenpaar.

Der eine kräftig und intensiv,

der andere eher rezessiv.

Und so ist ihm die Idee gekommen,

einfach nur schwach und leicht verkommen,

sich jeden Abend einzuschleichen

und nicht von seiner Seite zu weichen.

So ist nicht alles was wir sehen,

immer ganz einfach zu verstehen.

Vieles hat erst dann nen Sinn,

sehen wir die Geschichte drin.

Denn sie hält auch hier das Lot,

zwischen Türkisblau und Rosarot.

(von wort-abstand, wiederum inspiriert von schau70 «Rabenschwarz und Rosarot», ich hoffe man nimmts mir nicht übel...)

#323
Geschrieben wurde hier sehr viel

Z.B. Endraum's Farbenspiel,

Von Yupiter geschrieben ist,

Dass sie ihren Ex vermisst.

Auch Petzi schreibt von ihrem Leid,

Von Trauer, Tod und Einsamkeit.

Und Wort-Abstand's Reime-Netze

Beschreiben viele Gegensätze.

In einem Jahr ist viel passiert.

In einem Jahr wurd' viel kaschiert.

Die Erde wird sich weiter dreh'n...

Ein nächstes Jahr wird so vergeh'n.

Doch wenn ihr Euch entwickeln wollt

- Und jeder sagt, dass Ihr das sollt' -,

Dann mög' Euch in Erinnerung bleiben

All die Zeilen, die wir jetzt schreiben!

(schau70, gruesse an alle leser und schreiber!)

#324
Ließest Du statt Rosarot

'Ne and're Farbe sprechen,

Gäb' es für mich keine Not

In Wunden einzustechen

Türkis war früher strahlend blau

Und ist nun leicht verblasst

Der Grund dafür ist eine Frau,

Die ihn heute hasst.

Umsonst hat er gar ritterlich

Alles für sie angemalt

Und hat am Ende bitterlich

Mit seinem Herz bezahlt

"Schluss mit Wunden! Weg mit Narben!",

Sprach er - und er tat's!

Und malt seitdem mit ehrlichen Farben -

So wie Rabenschwarz!

(schau70, der sich zu weihnachten einen farbkasten wuenschen wird...)

#325
wie rosarot so auch türkisblau

sag jetzt mal ehrlich, schau

siehst du nicht im Farbendunkeln

all die vielen Farben funkeln?

In deinem rabenschwarzen Pinselstrich,

der Ehrlichkeit nie besser glich,

sind vereint auch alle anderen Töne,

rosarot, türkisblau und andere schöne.

Also mal weiter wie noch nie,

denn darin liegt die Ironie –

des ehrlichen Rabenschwarzen,

oftmals hässlich wie alte Warzen.

Gleichzeitig aber einzigartig,

wunderschön und millionenfarbig,

Spiegelbild unzähliger Gewissen,

Rabenschwarz möcht ich nie missen.

(von wort-abstand, der gestern abend farbfotografie gelernt hat)

#326
Wo siehst Du denn die Ironie?

Du solltest nochmal lesen!

Dann entdeckst Du Harmonie,

Die immer schon gewesen.

Was Du reimend postulierst,

Stand von Anfang an.

Ich befürchte, Du verlierst

Den Gesamtzusammenhang.

Vielleicht ist das die Ironie,

Die uns heimlich droht,

Denn Du selbst bist irgendwie

Auf der Flucht... wie Rosarot.

(schau70, der eben mal drumherum gelaufen ist...)

#327
Ihr seid ja immer noch recht fleissig !

Schön wie immer !

:super:

Liebe Grüsse:-)

#328
Die Ironie, so denke ich,

ist einfach zu erklären:

Schwarz enthält auch Blau in sich,

und lässt sich nicht entbehren.

«Weg mit Narben, schluss mit Wunden»,

so habe ich gelesen.

Und habe das dann so empfunden,

als wärs das für das Blau gewesen.

So dachte ich das Schwarz vom Rabe,

sei des Blauen Gegenteil,

ist nun einzig ehrliche Farbe,

und hält ihm seine Seele heil.

(wort-abstand, der vielleicht die geschichte nicht verstand... :heulen: )

#329
Auf der Flucht sei ich,

wie kommst du drauf?

Ich denke du hörst sicherlich

dein eigner lauter Schnauf!

Viel eher bin ich noch am suchen,

wie hungrige Kinder nach etwas Brot

möchte nur noch doppelt buchen

fänd ich nur mein Rosarot...

(wort-abstand, der sich ab und an doch auch mal alleine fühlt)

#330
Vom Farbenspiel und ironie,

von hungernden kindern,

und philosophie,

hört ich hier wundersame reden hallen,

einer hier sucht,

der andre versteht,

unvereinbares zu verbinden,

um im komplexen sich selbst zu finden,

einer spricht vom alten leid,

der andere sich selbst befreit,

so glaubt er, nicht auf der flucht zu sein,

doch was anderes ist es als allein,

sich eine farbe seiner wahl,

zur immer gleichen seelenqual,

zu suchen um der einsamkeit,

auf diesem wege zu entfliehen?

einer sucht worte dem andern zu zeigen,

was nicht gesehen werden kann,

der andre versucht, nicht zu schweigen,

seinen eigenen weg zu behaupten um dann,

zu versuchen ein gebrochenes herz zu fragen,

was liebe denn wirklich bedeuten soll?

ich bewundere beide sehr,

auf grund ihrer worte und auf grund ihrer taten,

die ich zwar nicht selbst gesehn,

doch die die texte zwischen den zeilen,

dem aufmerksamen leser verraten.

ehrlichkeit und rabenschwarz,

sind hier vereint in einem satz,

doch was machem paradox erscheint,

sich zu einem harmonischem gesamtbild vereint,

so bald das herz im farstrudel versunken,

für sich alleine leise weint...

(von endraum; der versucht einen tuschkasten aus schwarz zu entwerfen, der sich selbst und anderen farblich treu bleiben kann ohne schwer zu wirken)

#331
@chance

CHANCE!!!! alte hippe! ;-))

hab' dich schon vermisst!

schoen, dass du dich mal wieder meldest -

aber warum denn so vorwurfsvoll????

@wort-abstand

Rabenschwarz lässt nicht nur Blau

In seiner Seele wandern

Eben dies weiss er genau

Und sieht es auch bei ander'n

Und ich selbst kann gar nicht flüchten,

Denn ich steck' fest im Farbensumpf.

Doch kann ich Dir daraus berichten:

Die eig'nen Farben sind mein Trumpf!

Hüte Dich vor Rosarot

Wie ich's beschrieben hab'!

In ihrem Rücken grinst der Tod

Und schaufelt schon Dein Grab!

@endraum

Willst Du ein Herz nach "Liebe" fragen,

So frage nicht nur eins.

Doch mehrere werden Verschiedenes sagen,

Drum frage lieber keins!

Zwei Herzen, die sich blind versteh'n,

Sind zudem stumm und taub.

Worte stets im Mund verdreh'n

Ist ihnen nicht vertraut.

Ein bisschen Angst, ein bisschen Mut...

Kann sein, dass man sich liebt

Man sieht nur mit dem Herzen gut,

Weil es nichts zu sehen gibt!

(schau70, der eigentlich gar nicht reimen kann... zeitlich... :-)) )

#332
viele herzen, viele worte,

viele antworten, verschiedener sorte,

eine reproduckion der retorte hier zu erwarten,

hiese mit einem buldozzer im garten,

der rosen die eine pflücken zu wollen.

doch ach wie arm ist unsre sprache,

das sie nur ein wort für liebe kennt,

da wird das herz dem herzen fremnd,

und andre sehen was selbst dem herzen oft verborgen bleibt,

weil der verstand will das es schweigt...

(von endraum; der sich nicht ganz sicher ist, wie er seine gedanken weiter in worte bringen soll für den moment)

#333
Ein Vogel sitzt am Wegesrand

Und schaut so traurig drein

Er stützt den Kopf auf seine Hand

Und möcht' kein Vogel sein

Ein Igel schleicht des Wegs daher

Und fragt: "Was ist gescheh'n?


Wenn ich wie Du ein Vogel wär',



Würd' ich am Himmel steh'n






Ich würde durch die Lüfte sausen



Von hier bis ganz weit oben



Dem Himmel nah, in Wolken hausen,



Mich mit dem Wind verloben"


Der Vogel lauscht der Schwärmerei

Bewegungslos und stumm

Und als er glaubt, sie sei vorbei,

Da fragt er nur "Warum?"

Zu beiden hüpft alsbald ein Frosch

Und sieht an jenem Tag,

Wie des Igels Traum erlosch

Im letzten Flügelschlag

(schau70... ent-sprechend... ent-taeuscht... end-raum... )

#334
Einer Rose gleich,

hab ich dich,

in verwucherter landschaft gefunden,

voller sehnsucht,

doch nichts bestimmtes suchend,

nichts,

als ein kleines bischen glück...

Wie einer Rose gleich,

hab ich dich, wie unbedacht,

der erde entrissen,

für mehr mehr als eine nacht,

voller liebestollheit nicht bedacht,

das zarter rosen morgentau,

in der glut der abendsonne schnell vergeht...

doch deine liebe,

ist einem rosen dorne gleich in mich gedrungen,

hat mich gefesselt, hat mich bezwungen,

und die erinnerungen an all die zeit,

durchkreist als ewige melodie im winde meinen geist...

dein geist und die erinnerung,

sind in mich gedrungen,

besitzen meinen kreislauf,

meine distanz,

und taumelnt halte ich dich fest,

will sie niemals verlieren,

diese freundschaft, die verbundenheit,

an die ich niemals gedacht,

die deine liebe in mir damals entfacht,

doch deine melodie durchkreist mein sein...

doch der preis des entreissens

aus dem garten der rosen

war dein schneller tod

verwelkt von innen war dein körper,

deine kraft

einsam ziehe ich weiter,

durch die länder dieser zeit,

und nur die narben meiner seele,

sind was von dir blieb,

sind das was bleiben wird,

bis ich selbst verwelke

aus leid und kein ziehl...

(von endraum; der ent-täuscht, ent-mutigt, ent-rissen wurde. der jedoch nicht die hoffnung aufgeben will, das eines tages alles gut wird... )

#335
...so irrst Du durch die weite Welt

Und triffst an deren Ende

Auf ein großes Rosenfeld

Und reibst Dir Deine Hände

Denn die schönste wirst Du pflücken

- Die schönste für Dich selbst -

Du wirst suchen und Dich bücken

Bis Du sie in den Händen hältst

Du schaust sie an, Du riechst an ihr

Du freust Dich ungemein

Du und diese Rose hier

Sind jedoch nur Schein

Du glaubst, Du hast die schönste jetzt

Die schönste aller Rosen

Doch später, wenn sie Dich verletzt

Wirst Du von ihr verstoßen

Du denkst, Du wirst vom Schmerz verrückt

Denn Du hast festgestellt

Dein Herz hat nebenbei gepfückt

Die größten Dornen dieser Welt

Allmählich wird der Schmerz vergeh'n

Du kannst die Wunden lecken

Plötzlich wirst Du Rosen seh'n

Die Dornen nicht verstecken!

(schau70, mit dank an endraum, wobei "endraum" immer (!) eine homage ist)

#336
wer sagte dir,

oh sag dies mir,

das dinge offen dar geboten,

leichter zu sehen,

als jene,

die im geheimen versteckt?

ist nicht das offensichtliche das beste versteck?

ist nicht jedem bekannt,

das die schönheit,

oft die größten dorn versteckt?

ist nicht die liebe an sich,

einer rose ähnlicher als alles es jeh war?

machen nicht gerade ihre dornen,

sie so wunderbar?

sind es nicht die dornen der liebe,

die uns ewig an ihr binden?

sie uns entziehen wollen,

und sich dadurch so schwer nur greifen lassen?

sind es nicht diese dornen,

die jeder einmal fühlt,

die genausoleicht verletzen,

wie die schönheit sie verhüllt?

was wäre die rose ohne dornen,

doch nur eine blume am wegesrand,

leicht zu pflücken,

hielten wir,

zu oft sie in der hand.

doch durch ihre dornen,

die vielen spitzen,

ist es schwer sie zu halten,

schier unmöglich sie zu besitzen.

doch wer das opfer eingegangen,

sich einen dornen eingefangen,

dessen splitter nun im herz,

verursachte den größten schmerz,

nur der kann auch erfahren,

welche wunder die dornen im innern verwahren...

(von endraum, der langsam beginnt, schau70 als das zu sehen was er seinermeinung nach ist: der träumer der keiner ist)

#337
Der Träumer, der keiner ist...

Ist es das, was Du bist?

Träumst Du noch? Träumst Du schon?

Das Leben... der Traum... so monoton...

Das Leben... alleine... der Traum... zu zweit...

Doch beides ist Vergangenheit

In einer stillen, ruhigen Nacht

Ist einer von uns aufgewacht

Und hat den Traum verlassen

Um andere nicht zu verpassen

Der Andere blieb, der Andere schlief

Und schläft auch heute noch so tief

Das Leben... der Traum... so leer...

Wenn alles dies ein Märchen wär'

Dann käme bald ein guter Geist

Der Dich aus dem Schlafe reißt

"Und so lebten sie glücklich und zufrieden..."

Wahrscheinlich... denn sie sind geschieden...

Und so verstummt auch dieser Satz

Wie jeder Traum, der lautlos platzt

Das Leben... der Traum... so stille...

Hinter allem steht ein starker Wille

Doch fehlt der Wille von Anbeginn

Dann hat das Träumen keinen Sinn

Das Leben traumhaft aufgefüllt

Am Ende bleibt es unerfüllt

"Hey, was ist mit uns'rem Traum?"

"Unser Traum? Das glaub' ich kaum.

Du willst träumen?! Ohne mich!

Denn ich will leben - ohne Dich!"

Ja, ein Traum, der keiner ist...

Ist es das, was Du vermisst?

Nur ein Traum, der einmal war...

Doch dieser Traum war lebensnah

Willst Du träumen - oder leben?

Willst Du Dich mit Schmerz umgeben?

Willst du schweigen - oder sprechen?

Willst Du an dem Schmerz zerbrechen?

Das Leben... der Traum... der Abschied...

Der Wille ist das Bindeglied

Es war ein Traum - Du hast gelebt

Und was Dir jetzt so widerstrebt

Ist dieses "war" und dieses "hast"

Weil's nicht in die Zukunft passt

Das Leben... der Traum... immerzu...

Doch was davon bist Du?

Viele Dornen, keine Rose

Ein tiefer Sturz ins Bodenlose

Ein Träumer, der nicht träumen darf

Den man aus dem Leben warf

Seinem Leben... seinem Traum...

...in seinen eigenen Endraum...

Das Leben... der Traum... verschwommen...

Vertrauen, Glaube und Hoffnung genommen

Du fragst, was hast Du falsch gemacht

Und wirst als Antwort ausgelacht

Mit Fingern wird auf Dich gezeigt

Schon wieder hast Du es vergeigt

Immer wieder diese Fragen

War es wirklich Dein Versagen?

Das Leben... der Traum... die Sehnsucht...

Dich trifft es nun mit voller Wucht

Ein schwerer Kampf an vielen Fronten

Und alles wegen einer Blonden

Die euren Traum nun weiter träumt

Und zwar mit ihrem neuen Freund

Ein junges Glück, ein schönes Paar

Das Leben... ist doch wunderbar!

Das Leben... der Traum... die Illusion...

Am Ende bleibt Dir Spott und Hohn

Kein Wunder, dass Du einsam bist

Kein Wunder, dass Dich niemand küsst

Auch damit musst Du Dich befassen

Denn Du kannst Dich nicht verlassen

Ja, die Blonde, die macht's richtig

Nimmt das Leben nicht so wichtig

Sondern lebt in Saus und Braus

Und kriegt dafür auch noch Applaus

Das Leben... der Traum... der Tod...

...immerhin ein Angebot

Für manche ein Gedankenspiel

Für andere ist schon das zu viel

Es geht hier nicht um Position

Sondern nur um die Option

Denn wenn man viel verloren hat

Dann denkt man sich an sowas satt

Das Leben... der Traum... vorbei...

Und trotzdem noch nicht frei

Weil man nie so deutlich sah

Wie wertvoll das Verlor'ne war

Doch leider nicht zu gleichen Teilen

Die Wunden werden langsam heilen

Ich hoffe, dass Du träumen kannst...

...ich kann's nicht... ich habe Angst...

...vor dem Leben... vor dem Traum...

(schau70, auf dem sprung...)

#338
schon :yeah: :verliebt:

#339
Man sagte mir,

träume dein leben,

lebe deien traum,

ich schlafe nicht,

und träumte kaum,

als das leben schon verschlafen war...

vorbei der traum vom großen glück,

zerbrochen,

an einem miss geschick?

war es wirklich nur ein traum?

oder gibt es im weiten raum,

wo zeit und ort die rolle tauschen,

und der unendlichen melodie lauschen,

die dornen für uns zu rosen macht,

ein engel für uns, ein kind der nacht,

war dies alles nur ein traum?

träume sind schäume,

ausgeburten der Phantasie,

so lernte ich es glauben,

doch wie kann es dann sein,

das leute meine träume rauben?

geraubte träume, geraubtes glück,

kehrt das ganze nie mehr zurück?

im traume gefunden,

im leben vereint,

im traume entwunden,

das leben entzweit...

wer kann es wagen,

alleine zu träumen?

wer hat das recht,

glücklich zu sein?

sind wir denn alle nichts als träume,

ein jeder für sich alleine,

und nur im traume stehts vereint,

doch auch da will,

wie mir scheint,

das glück nicht nach den regeln spielen....

das leben... alles nur ein traum?

träuemen wir alle im gleichen raum?

und wenn wir ier sterben, erwachen wir dann?

sehen die anderen verwundert an,

fragen spontan, was wir hier tun,

lassen die anderen sich "aus ruhn"

lassen sie in ihrem traum gefangen,

mit ihren ängsten ihrem bangen,

und schleichen uns ganz leise fort,

an einen anderen ort, wo wir erneut in träumen sind,

vileicht von unserm eigenen kind?

oder sind es die träume der andern,

durch die wir ohne zu fragen wandern,

die rabenschwarz und rosarot,

im leben getrennt,

vereint im tot,

auf das der traum des schläfers ewig lebe,

sich seine seele auf erden erhebe,

um aus den dornen der vergangenheit,

neue rosen der zukunft zu ziehen...

ja.. ich habe angst zu träumen,

...angst die dinge zu versäumen,

im schlaf gejagt von schatten der vergangenheit,

die aus dem traume sich befreit,

nun unkontrolierbar wirklich sind...

wäre dies ein märchen hier,

käm kein guter geist,

die letzten seiten blieben leer,

der autor ist vergreist,

kaum das er geboren war...

so ist es an uns,

auf täglichen wegen,

dem glücke im traume entgegen zu treten,

es dort zu halten und zu erwachen,

auf das es im leben uns kann bewachen,

ein kleinen teil des langen weges...

doch wer im traum nur selten glücke findet,

dem es im leben sich entwindet...

was im traum wie glücke wirkt

in wahrheit nur mehr dornen birgt,

als jede rose haben kann...

so beginne ich also dann,

zu werden, was ich immer war,

ein träumer in einer kleine schar,

von schläfern auf dem erdenrund,

unfähig zu wachen, zu träumen , zu lachen,

nichts davon soviel er will,

alles schläft und es wird still...

(von endraum, der erfürchtig nochmals schaus zeilen liest, und überlegt wie weit wohl der sprung gegangen sein mag, das er solche zeilen zu schreiben im stande ist...)

#340
Der Traum der nicht endet

egal wie man's wendet

eine ewige Nacht

vom Erfinder so gedacht

niemals wach, immer müde

Gedanken nicht klar, ehr trübe

Nicht wach, lieber träume

bevor ich was versäume

von der Welt die mein Hirn umgibt

in der ich lebe und soviel geschieht

wo andere Träumer kommen und gehen

der Traum geht weiter, doch ich bleib stehen

Was kann man beim Träumen fühlen?

Ein Kampf, wie Don Quichotte gegen Mühlen

Glück und Freude vs. Schmerzen

so heisst die Begegnung im Herzen

ein Spiel das stets unentschieden bleibt

am Ende doch nur gewinnt die Zeit

Wenn man irgendwann erwacht

merkt das keiner mehr lacht

niemand sich mehr streitet

keiner da der dich begleitet

du willst wieder im Traum sein

denn bist du wach, bist du allein.

(von FreeZarD der sich kaum traut sein kleines "werk" der großen Kunst von endraum und schau anzufügen)

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