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Blickwinkel

473 Antworten61'101 AufrufeGestartet von schau70 ·

#341
@ endraum, schau und Free

Ich bin ganz still ... und verneige mich vor Euch.

Ihr gebt Sonne in meinen Tag ... und Eure Worte sind die Sterne meiner Nacht.

Ihr berührt mich zutiefst.

Danke.

Eure

Sternenzauber

#342
träumen am tag,

schlafen in der nacht,

ein tag ohne traum,

über die runden gebracht,

abends betäubt,

von eindrücken,

gefühlen und gedanken,

die pressen die träume,

in ihre schranken,

alleine zu träumen,

alleine zu leben,

alleine zu sterben,

was kann es schlimmeres geben

als ohne träume und für immer allein,

in einer einsamen traumwelt,

genannt realität,

zu leben?

(von endraum, der auch nur auf dem sprung ist und findet, dass FreeZarD seine werke nicht zu verstecken braucht, sondern im gegenteil uns viel öffter daran teil haben lassen sollte...)

#343
Träume sind Stücke aus Vergangenheit

und Gegenwart und jedes Stück im Traum verweilt.

zwei Sekunden geht mein Traum,

aber was während des Traumes so einleuchtend ist,

wach ich auf, verschwimmt alles wie Schaum.

Nichts mehr kann ich fassen,

nichts mehr verstehn,

trotzdem kann ich es nicht lassen,

ein Stück des Weges im Traum zu gehn.

Genießen was eben noch schön

und glücklich schien,

im nächsten Augenblick von mir ging.

Das Glück, die Freude zerfließt in meinen Händen,

zurück bleibt das leere Gefühl, die Hoffnung, dass wir es doch

wieder fänden.

Im Traum erfüllen sich Hoffnungen und Wünsche,

in der Gegenwart fliegen diese umher,

wie Schmetterlinge, fang ich einen,

ist die Hand Sekunden später wieder leer.

Nur kurz weilt ein Schmetterling ruhig auf der Hand,

ich schau auf ihn, bin von dessen Schönheit so gebannt,

alles andere wird unwichtig und verliehrt an Masse,

noch während ich staune und es kaum fasse

fliegt er davon und mit ihm die Wärme..

...zurück bleibt das Gefühl

so federleicht und doch spürbar kühl

allein der Gedanke daran ich hatte ihn auf meiner Hand..

in manchen Dingen hab ich seine Schönheit wieder erkannt.

Selten verirrt er sich wieder auf meine Hand

doch jedes mal bin ich von Neuem gebannt.

ich erlebe es wie ein Traum,

in der Hoffnung er begleit mich ein Stück auf festem Grund

nicht nur auf Schaum.

(von petzi die zu viele Gedankenfetzen hatte von euren Gedichten, dass sich die Verbindung von ihnen nur mit einem holprigen Gedicht aus gegangen ist.-petzi bittet um einsehen-)

#344
@ schau und endraum

eure texte sprechen mir aus dem herzen, nur bin ich momentan unfähig selbst zu schreiben!

aber vielen dank!

#345
Dein Kopf liegt auf dem Kissen

Die Haare fallen ins Gesicht

Niemand, der das Schweigen bricht

Woher soll man also wissen

Ob Du wach bist oder nicht?

Hast Du Dich denn schon entschieden?

Willst Du schlafen oder wachen?

Willst Du Dich bemerkbar machen?

Suchst Du Deinen inneren Frieden?

Vermisst Du nun Dein Kinderlachen?

Ich weiss, dass Du mich hören kannst

Du hast noch nicht gewählt

Du hast noch nichts erzählt

Dieser Zustand macht Dir Angst -

Du weisst nicht, was Dir fehlt

Und trotzdem bist Du auf der Suche

Wie einst ein junger Elefant

In dem aus Glas erbauten Land

Der nach den ersten Gehversuche

Nichts als Scherbenhaufen fand

Im Schweiße Deines Angesichts

Suchst Du Geborgenheit

Die man hat zu zweit

Doch alleine fühlst Du nichts

Bis auf Einsamkeit

Ein Traumschloss voller Freude

Niemand ist allein

Wo mag der Eingang sein?

Du stehst vor dem Gebäude

Doch niemand führt Dich rein

Aufschwung oder Untergang -

Was sagt Dir Dein Gespür?

Was kannst Du tun dafür?

Du wartest schon Dein Leben lang

Auf den Tag der offenen Tür

(schau70, nicht begreifend, aber zweifelnd, und trotzdem vielleicht reifend...)

#346
Einen Diamanten habe ich gefunden,

Schillernd glänzend, blendend hell,

Fühl mich ihm so nah verbunden,

Die Zeit vergeht nur viel zu schnell.

Für eine kurzen Augenblick,

war ich nie glücklicher zuvor,

doch ist das alles nur ein Trick,

eines Traumes der mir Liebe schwor.

Denn kaum gefunden, weg der Schein,

kann ihn einfach nicht fassen,

diesen bezaubernden Edelstein,

er sagt er würde mich hassen.

Hassen für mein ganzes Sein,

hassen für mein ganzes Wesen,

hassen weil er mir ausgeliefert sei,

das sei noch nie so gewesen.

Hassen, weil ich so bin,

anders als alles was er kennt,

ich sehe das Problem nicht drin,

wenn in ihm doch die Liebe brennt...

Ihr Herz funkle wie Diamanten,

sei aber so kalt ist wie nackter Stein

sagte sie mir – meine Gefühle brannten,

das kann doch einfach nicht möglich sein.

Wieso den nur? – doch sie sagt es nicht,

sagt nur es darf nicht sein

willst du dass mein Herz zerbricht,

an deinem Diamantenschein?

Verletzt von den Dornen dieser Rose,

wunderschön, dem Diamanten gleich

tränkt Herzensblut nun schon die Hose,

ich werde langsam kreidenbleich.

Wusst ich doch, dass Rosen stechen,

sie haben nicht nur schöne Gaben,

doch niemand gab mir das Versprechen,

dass auch Diamanten Dornen haben.

(von wort-abstand, der versucht sich über wasser zu halten)

#347
Hab mich geschnitten an den Kanten,

dieses wunderschönen Diamanten.

Ich schneid mich wieder ganz egal,

ich schneide mich daran noch tausend Mal.

Weil eines weiss ich ganz genau,

dieser kalte Diamant von einer Frau,

lässt sich trotz der Kanten und Spitzen,

mit der richtigen Liebe erhitzen.

Das spürte ich an jenem Tag,

als ich neben ihr im Bette lag.

In diesen wenigen Stunden,

haben sich unsere Herzen verbunden.

(von wort-abstand, ohne Einsicht ohne Verstand)

#348
Unentschlossen,

ungereift,

zweiflt nicht jeder,

der das ganze nicht begreift,

als das,

was es ist,

was uns liebend macht?

(von endraum; ohne gedanken, reine gefühle...)

#349
Ich bin kein Teil mehr jener Welt

Und möchte nicht mehr seh'n

Wie sie auseinanderfällt

Drum werde ich jetzt geh'n

Ich bau' mir meine eig'ne Welt

Und wähle mit Bedacht

Wer mich in den Armen hält

Am Tag und in der Nacht

In dieser kleinen, meinen Welt

Bin ich vielleicht alleine

Doch wer sich hier zu mir gesellt

Der tut dies nicht zum Scheine

Den Aufbau dieser neuen Welt

Musst' ich mühsam lernen

Die Faulen, denen das missfällt,

Sollen sich entfernen!

Denn diese eine reine Welt

Hab' ich mir aufgebaut

Ganz nebenbei bin ich mein Held

Denn ich hab' mir vetraut!

Ich brauche keine heile Welt

In der man funktioniert

Und falls man auf die Fresse fällt

Dann wird man abserviert

Für manche ist das eine Welt

Für mich nur ein Gebiet

In dem man zwar zusammenhält

Doch vor sich selber flieht

Viel gegeben, kaum genommen -

Wer sich so verhält

Der ist immer gern willkommen

In meiner kleinen Welt

(schau70, am ende... eines seltsamen jahres...)

#350
stand niemals fest auf beiden bein,

ging oftmals risiken ein,

dann stand sie neben mir,

doch sie blieb nicht lange hier...

nun bau auch ich mir ein welt,

in der man seine versprechen hält,

wo lügen keinen platz,

und einsamkeit, in ewigkeit zerfallen...

scheinabr ewig einsam,

in einsamer ewigkeit gefangen,

betreten freunde meine welt,

und schon fang ich an zu bangen,

das es ihnen nicht gefällt...

doch bald erkenne ich,

das sie es sind,

die meiner welt den glanze geben,

der mich und sie am leben hält...

(von endraum; der noch nie ein besonders guter architekt war, weder mit worten, träumen oder sonstigem....)

#351
@ schau70

Ich würde mich glücklich schätzen, der Stern zu sein, der in den dunklen Nächten am Himmel Deiner kleinen Welt, Dir ab und an mal Lichtblick sein darf.

In diesem Sinne - alles Liebe und Gute

Sternenzauber

#352
Keine Sonne, die Dir lacht

Du schaust nach oben - es ist Nacht

Dunkelheit ist aufgewacht

Und hat sich nach Dir ausgestreckt

Du siehst ein Stern am Firmament

Den niemand außer Dir erkennt

Der leise Deinen Namen nennt

Und so Vertrauen in Dir weckt

Du fragst erst Dich und dann den Stern

Wenn da oben noch andere wär'n

Hätten sie Dich auch so gern?

Doch der Stern bleibt stumm

Ganz allmählich wird Dir klar

Dass Dein Zweifel sonderbar

Und völlig unbegründet war

Denn Du brauchst kein Publikum

Erneut schaust Du zum Himmelszelt

Und nun erkennst Du eine Welt

Die Dir immer mehr gefällt -

so rein... so klar... so sauber...

In Deinem Endraum hat die Nacht

Diesen Stern hervorgebracht

Und beide haben nun entfacht

Den Endraum-Sternenzauber...

(schau70, blindlings sehend...)

#353
eine endraum sternen nacht,

als kind der dunkelheit hervor gebracht,

wird die nacht ihr wieder mutter,

die die dunkelheit gebar.

viele sterne wunderbar,

leuchten hoch an unserm himmel,

und doch all dieses gewimmel,

nur im dunkeln sichtbar strahlt.

einsamkeit=dunkelheit?

das ist eine frage,

wo ich in unsrer kleinen welt,

gleich ein nein drauf sage...

einsamkeit, sie strahlt dich an,

mit vielen bunten lichtern,

dazwischen blitzen grell

angst verzerte gesichter,

gesichter einer menschenmasse,

die ich nicht in worte fasse,

die aber scheinbar immer dar,

so das keine nacht mehr war...

ein kleiner stern, der zu dir spricht,

der leuchtet hoch da oben,

und wenn sein licht er zu dir schickt,

hast du ihn auserkoren,

ein kleiner stern,

der schwach nur funkelt,

da er nur mit mühe scheint,

drum wird der himmel schnell verdunkelt,

weil der kleine stern sonst weint...

und ist die dunkelheit ert mal geschaffen,

wagen nach und nach,

auch andre sterne sich zu raffen,

ihr licht zu senden in die welt...

und wennn wieder mal ein morgen erwacht,

sich mit seinem grellen schein,

die erde und ihr volk, zu untertane macht,

scheint es mir, als hätte ich nur geträumt,

von dieser sternenklaren nacht...

(von endraum; der da folgt, des zeitenlichts spur)

#354
Es hat einmal ein Stern gefunkelt

Es war ein Wanderstern

Der Himmel hat sich nun verdunkelt

Das Funkeln ist so fern

Tja, mein Herz, der Stern warst Du


- Du bist es nach wie vor -



Ich flüster' Dir - so hör' gut zu -



Nun folgendes ins Ohr:


Es ist nicht schlimm, ich hab' ja mich,

Ich hab' es akzeptiert

Denn beim Stern wird eigentlich

Das Licht nur reflektiert!

Ja, ich weiß, ich könnt's auch schrei'n

Dir ist es eh egal

Darum lass' ich's lieber sein...

...am besten auch mental...

(schau70, ...mir doch sternschnuppe... )

#355
nicht der stern ist der verspricht,

und leuchtet dir ins angesicht,

der mond der scheinbar immer dar,

so weit weg und doch so nah,

der mond dein ständiger begleiter,

der ist es, leider leider,

der dich mit einem licht bestrahlt,

wofür er nichts bezahlt,

drumm kann er auch strahlen lange und hell,

den ihn kümmert es nicht... gell?

(von endraum; der den mond trotz allem eigentlich mag...)

#356
Der Mond ist aufgegangen...

... er streichelt ihre Wangen

Und sieht den Glanz in ihrem Haar...

Sonderbar... sie ist vor über einem Jahr

Auf und davon gegangen

Das Mondlicht sticht ins Zimmer...

... sein Herz hat keinen Dimmer

Es schlägt und stößt und pumpt und sticht...

... und bricht... es liebt Dich, trotz Verzicht,

Denn liebt es einmal, dann für immer

Der Mond wird untergehen...

... und er wird nie verstehen,

Dass nur für Glückliche die Sonne scheint...

... und er weint, weil er all die anderen vereint,

Die ihn am Himmel sehen

Der Mond dreht seine Runden...

... und heilt die offenen Wunden

Er streicht ihr weiter durch das Haar

ja... wenn's sein muss, noch ein Jahr,

Dann hat er Dich gefunden!

Doch wer... wird dann belohnt?

Du? Er? Oder der Mond?

(schau70, der sich fragt, was er ohne Mond machen würde...)

#357
stunden vergehen doch ohne zu sein

im inneren bin ich noch immer allein

es hat sich mir eine liebe offennbart

die nicht nur im leben auch im tode verharrt

so lebt jede stunde gegeben und genommen

als wäre bald gar ihre letzte gekommen

ich kann nicht mehr lieben

so sehr ich auch will

hab sie aus mir vertrieben

ach leben schweig still.

wie könnt ich je wieder tage sehn

wenn mich umfacht eine düstere nacht

als opfer für alles hab ich es getan

kein leben kann je wieder mir sich nun nahn

so bleibt es still in meines herzensgrund

hab ich beschlossen den grausamen bund

so bleib doch fern von mir

gehe weg und lass mich hier

lass liegen mich in der nacht

die mich zum schatten gemacht

gehe fort und bleib nicht mehr stehen

gehe einfach fort ich kann´s nicht ersehn

für immer und immer verbleib ich im leiden

denn ich kann nicht offen von dir mich scheiden

ich will ja gehn doch kann ich es nicht

weil in mir dann doch mein herze zerbricht

nicht leiden sollst du

mein herz gieb nun ruh

ich schweige selbst still

auch wenn ich´s nicht will

was lang schon gebrochen es schreit in mir

wo ist mein herz? es ist nicht mehr hier

komm tot leg still dich nun an meine seite

es gibt keinen weg den ich noch beschreite

die liebe ist ein trugbild und lüge geworden

so begann ich denn meine liebste zu morden

schweig doch still

sei ruhig in mir

es ist ja mein will

ich komme zu dir

es senkt sich die nacht über mich herab

sie steht und bestaunt mein finsteres grab

ich legte hinein zum geleit und als gaben

bevor ich verschloss den mächtigen graben

meine liebe, mein herz und meine seele

auf das ich mich nicht länger quähle

ich kann nicht mehr leben

ach schweig doch still

nicht nach liebe streben

so sehr ich auch will

(von endraum; auf der suche nach einem ausweg und beim finden weiterer antworten auf ungestellte fragen...)

#358
Ach, Herr Endraum, groß die Not,

Die sich meinen Augen bot,

Als ich Deine Zeilen las

Und die meinen fast vergaß

Doch weiß ich kaum, was Dich bedrückt,

Was Dich beschämt, Was Dich beglückt,

Was Du denkst und was Du treibst,

Wenn Du solche Zeilen schreibst.

Trotzdem seh' und glaube ich,

Der Endraum wächst und weitet sich!

Um dieses Wachstum zu versteh'n,

Musst Du in die Tiefe geh'n!

Tief hinab, ganz tief hinunter,

Ohne Hoffnung auf ein Wunder.

Immer tiefer - ganz allein -

Und manchmal wirst Du einsam sein.

Immer dunkler, immer tiefer

Vorbei am Seelenungeziefer

Selbst die Dunkelheit wird schweigen

Doch Du musst noch viel tiefer steigen.

Und wenn Du denkst "Hier ist's nicht heiter",

Dann pfeif' ein Lied - und gehe weiter!

Nun gibt es nichts mehr zu versteh'n,

Nichts zu hören, nichts zu seh'n!

Sogar Dein Pfeifen wird verschwinden -

Du wirst es jedoch wiederfinden.

Immer weiter - immer tiefer -

Nur das Nichts wird intensiver.

Selbst Gedanken und Empfinden

Werden mit der Zeit entschwinden...

...die Zeit der Freude, die Zeit des Leids...

...die Zeit entschwindet ihrerseits...

Dunkelheit und Vakuum...

Du als Individuum...

Nichts als Stille, Nichts und Leere...

Willkommen in der Endraum-Sphäre

Plötzlich hörst Du einen Klang,

Der zwar schon Dein Leben lang

erklingt und schwingt und aus Dir dringt -

Doch dem dies jetzt erst voll gelingt!

Es kann auch sein, dass ich mich täusch',

Und für Dich ist's ein Geräusch...

...oder Stimme... oder Ton...

...oder auch nur Illusion....

Ganz egal, wie Du es nennst.

Die Frage ist, ob Du es kennst!

Du kannst Dich auch davon entfernen,

Doch solltest Du es kennenlernen!

Denn Du bist es und es ist Du,

Drum lauf' nicht weg und hör' ihm zu

Sprich mit ihm - und mit Dir selbst

Bevor Du hier ein Urteil fälltst

Und laß die anderen außer Acht

Sie sind noch lang nicht aufgewacht

Nach außen wach, doch innerlich

Schlafen sie - so wie ich...

(schau70, der sein Pfeifen noch hoert...)

#359
deine zeilen zu vergessen,

beim lesen meiner, wär vermessen,

drumm versuche nicht, was nicht gelingt,

auf das die stimme aus dir klingt

weiss selber nich wie es geschah,

bin aufgewacht, da warn sie da,

die zeilen voll mit meinen gedanken,

nun beginne ich zu wanken

konnt niemals so gut formulieren,

wie konnte das da nur passieren,

ich bin erwacht in eisger nacht,

mit meinem kopfe, der unsacht,

gebettet lag auf meinem tisch...

der letzte eintrag war noch frisch,

doch fand ich zum lesen nicht die kraft,

hab mich nur noch aufgerafft,

und bin ins bett gefallen...

doch immer mehr erstaunt es mich,

was ich geschrieben,

beinah glaube ich,

ich bin im bett geblieben,

liege einsam dort und träume,

neue, dunkle end-räume...

fortsetzung folgt...

(von endraum; der sich nicht mehr ganz sicher ist, welchen teil der letzten tage er geträumt und welchen erlebt hat, das aber auch nicht unbedingt trennen will)

#360
der gedanken schmerz ist mir getan,

das feuer in mir falsch entfacht,

der sturm die nadel längst verdreht,

das schiff der schlucht hat lang die macht.

ein lied ertönt von zeit zu zeit,

noch ward es nicht erhört,

es füllt das sieb mit neuem sand,

der wieder zerrint in unserer hand.

nur im inersten zu hören,

das lied das nach der schwärze kommt,

wer der schwärze je erliegt,

lässt sich von ihr betören,

der wird immer einsam sein,

der wird das lied auch nie erhören.

(von endraum; als ein kleines résume)

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