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Blickwinkel

473 Antworten61'101 AufrufeGestartet von schau70 ·

#241
wo ein regenbogen sich befindet er nicht immer nur im glück verbindet.

doch glücklich sei wer einst gesehen, wie mondscheinregenbögen gehen,

selten zwar doch wunderschön,

sind sie für viele nie zu sehen,

doch was bindet kann auch trennen,

menschen die vor wände rennnen

die andere für sie erdacht...

drumm wird es zeit zu beginnen

andre menschen zu ihrem glück zu zwingen...

autor: ich

#242
Tach, Herr Endraum, ohnegleichen

Ach, Herr Endraum, Fragezeichen

Füllen meinen Fragebogen

Was sind "Mondscheinregenbogen"?

Braucht man dazu harte Drogen?

Oder hast Du überzogen

Und meintest wohl "Mondregenbogen"?

Beides wird von Astrologen

In ihre Berichte miteinbezogen...

Doch schon viele Pädagogen,

Besserwisser, Psychologen,

Haben mich oft angelogen

Und dies hat mich dazu bewogen:

Egal, woher er kommt, der Bogen,

Ich freu' mich drüber - ungelogen!

Und, Herr Endraum, Steigerungen

Wer hat Dich zum Glück gezwungen?

Oder ist es Dir gelungen

Und Glücks-Ablagerungen

Sind in ein Mädchen oder Jungen,

Bereit - und dennoch notgedrungen -,

Einzeln - trotzdem engumschlungen -,

zwanghaft eingedrungen?

Das behaupten böse Zungen...

(schau70, hoffnungsfroh resignierend...)

#243
da schau her die verlognen pädagogen,

haben wiedermal betrogen,

doch ich würd es niemals wagen,

hier etwas zu sagen,

was ich denke das es gelogen,

oder die wahrheit stark verbogen.

ein mondscheinregenbogen,

ist das schönste ungelogen,

ein regenbogen den bei nacht

der monde mit dem regen macht.

es ist so wunderbar wie selten

drumm verzückt er unsre welten.

leute zu ihrem glück zu zwingen,

ist wie schwimmen mit bei ringen..

zwingen ist auch das falsche wort,

erinnert an den zwang sofort...

doch niemals würde ich es wagen,

ganz egal was andre sagen,

jemanden dazu zu zwingen,

ganz egal mit was für dingen,

etwas zu tun das er nicht will...

doch manchmal muss man etwas tun,

kann nicht rasten kann nicht ruhen,

andre leute anzutreiben, ob sie wollen oder nicht,

etwas auch für sich zu tun, damit ihr glücke nicht zerbricht.

und sind das auch subtiele wege,

manchmal unbequem zu gehen,

am ende war es stehts das richtge,

und sie würden sie wieder gehen

doch mit gewalt und zwang zu handeln,

kann sich kaum zum guten wandeln.

gewalt erzeugt angst und angst erzeugt wut,

wut ist gefährlich und tut selten gut...

so hoffe ich ich konnte helfen,

so weit es in meinem sinne war,

die gedichte wunderbar,

auf neue weise zu verstehen...

doch sollte etwas unklar sein,

zerlegt nicht alles klitzeklein.

so mancher hat sich schon verloren,

in einem gedicht, bis über beide ohren..

detais on mass sich zugeritten,

sich mit manchen ganz verstritten,

erscheinen andre sonnenklar,

das nächste wird ganz wunderbar

nur unverständlicher...

doch was sage ich hier das,

ich bin sicher ihr wisst das,

genausogut wie ich es weiss,

wahrscheinich besser sogar noch

und sagt ihr was andres so stimmt es doch

da ihr jetzt meine meinung kennt und diese mit eurer so schön ergänzet,

bis die symbiose aus dem wiederspruch

gelungen

sich ihre eigne welt erschaft,

von reimen ganz umschungen....

#244
Original von endraumdoch sollte etwas unklar sein,

zerlegt nicht alles klitzeklein.
ne ne, es geht hier nicht um kleinigkeiten...

...nur um den austausch von koerperfluessigkeiten.... ;-)))

(Quelle: Fanta4)

wollte auch nix zerhacken, nur ergaenzen...

weitermachen!

#245
Erinnerungen schwer wie Blei

Verankert und verknotet

Möglichkeiten ausgelotet

Noch lange Zeit nicht frei

Gefangen in Erinnerungen

Sie bilden ein Gefängnis

Verhindern die Empfängnis

Von Lustabsonderungen

Gefangen mit Erinnerungen

Mit ihnen in der Zelle

Treten auf der Stelle

Vor Richtungsänderungen

Gefangen von Erinnerungen

Verkleiden sich als Wächter

Und sprechen mit Gelächter

Von Seelenniederungen

Doch warum hör' ich stets Geschrei

Von den Erinnerungen

Mit ihren Forderungen

"Lass' uns endlich frei!"?

(schau70, mit dem Recht auf Traurigkeit...)

#246
erinnerungen und gedanken,

schliest man nicht in geistesschranken...

denn denen sind die einerlei,

den es ist nun mal so die gedanken sind frei..

doch zentnerschwere furchtgedanken,

bilden in deinem kopf dir schranken,

sie zu sprengen vermagst nur du,

doch drücken sie selbst die türe zu...

der schlüssel zur tür liegt hinter ihr,

kenne das drum glaube mir,

da kann man eine menge tun,

such nur nicht in den falschen truen...

einen schlüssel für die schranken,

so kraftvoll das diese wanken,

jeder einen eignen hat,

dieser setzt dich selbst schachmat...

ein recht auf traurigkeit ist unbestritten,

jeder hat daran geliten,

manche leiden heute noch...

doch in jeder der gedanken wände,

ist doch stehts ein kleines loch,

wundert mich wenn sich keins fände

stehe auf und such es doch?

gibt es kein lichtblick hinter mauern?

nicht einmal den kleinsten riss?

ist es ewig dunkwl da?

einsam, verlassen und allein?

wenn ja dann musst du das mal ändern,

denn nur du alleine hast die kraft,

spreng die fesseln und die wände,

doch verzicht auf deine hände...

dein geist hat diese wände einst errichtet,

als schutz für etwas das nicht richtet...

drumm nur dein geist kann dich erlösen,

wenn du ihn lässt, und nicht die bösen,

erinnerungen siegen lässt...

(endraum: mit der chance sich selbst zu helfen... :-( manchmal zumindest...)

#247
Original von endraumerinnerungen und gedanken,

schliest man nicht in geistesschranken...

[...]

doch zentnerschwere furchtgedanken,

bilden in deinem kopf dir schranken,

sie zu sprengen vermagst nur du,

[...]

da kann man eine menge tun,

[...]

stehe auf und such es doch?

[...]

gibt es kein lichtblick hinter mauern?

[...]

wenn ja dann musst du das mal ändern,

denn nur du alleine hast die kraft,

spreng die fesseln und die wände,

[...]

drumm nur dein geist kann dich erlösen,

[...]

(endraum: mit der chance sich selbst zu helfen...
heute nacht hast du in deiner "selbstgewaehlten einsamkeit" geschrieben:

"warum nur schaffe ich es nicht zu vergessen?"

"warum kann ich es nicht einfach akzeptieren?"

kein vorwurf, keine kritik, kein erhobener zeigefinger - lediglich interesse:

wie bringst du diese aussagen in einklang?

#248
da wissen um die möglichkeit einer reintheoretisch vorhandenen chance, setzt nicht gleichzeitig deren wahrhaftigkeit in bezug auf jederman vorraus...

will sagen: ich weiss das du es kannst, ich weiss das ich es könnte, aber die eigentliche frage ist doch warum wir es nicht tuen, wo wir doch alle wissen das es geht?

#249
nein, die frage ist:

warum um himmels willen sollten wir was tun?

trennung, tod, verlust, abschied, trauer, sehnsucht.... sind groesstenteils immer noch tabu-themen... und damit meine ich 1.) in unserem kulturkreis und 2.) bei personen, die noch keinerlei persoenliche erfahrungen dazu gesammelt haben - und bei vielen, die eigentlich erfahrungen haetten sammeln sollen bzw. koennen, findet ein gewisser verdraengungsautomatismus statt.

es geht hier um ureigene gefuehle, die uns selbst betreffen - jeden fuer sich. sie gehoeren zu uns, zu unserem leben, sie machen uns aus. aber wie lange dauert es in der regel, bis wir das wahr haben wollen?

man trifft sich, der eine fragt "wie geht's?", der andere antwortet mit "schlecht" und schon werden die augen gross. warum? weil es in unserer gesellschaft nicht sein darf. und so spielen wir uns gegenseitig munter etwas vor, weil es ja zu funktionieren scheint..... aber wehe, man ist selbst ein mal derjenige, der mit "schlecht" anwortet.... antworten muss....

#250
ja ja "the show must go on" ... aber die frage die sich dahinter verbirgt, das warum, die hintergründe die entwicklung, die frage nach dem ausgangspunkt, nach dem ende und was danach kommt... das is glaube ich nich möglich so zu beantworten... weil es keine wirklich frage ist...

fest steht es ist so.. warum? dazu muss wohl jeder sich selbst eine antwort geben... denn schlieslich ist es jedem menschen selbst überlassen was er antwortet... und wie er auf antworten anderer reagiert...

#251
Was war es, was uns zusammenhielt?

War es wirklich Liebe?

Ich weiß, dass er mit Dir nur spielt.

Bei ihm sind es die Triebe.

Du siehst es freilich umgekehrt -

Du bist ja auch gegangen.

Ich glaub', ich hab' mich nie beschwert,

Doch wer stillt mein Verlangen?

Du antwortest "Die Zeit heilt Wunden"

Auf alle meine Fragen.

Doch Herzen, die tot aufgefunden,

Bringt auch die Zeit nicht mehr zum schlagen.

Du bist gegangen - so schnell, so weit,

Dass ich Dich nimmer seh'.

Auch für mich kommt nun die Zeit,

Dass ich nach Hause geh'.

Denn unsere Zeit an diesem Ort

Ist nicht konstant geblieben.

Doch hiermit geb' ich Dir mein Wort:

Ich werd' Dich immer lieben!

(schau70, der sich seines lebens freuen wuerde, wenn er denn eines haette...)

#252
so tief empfunden

so nah die worte

an deine gefühle

die lebendigkeit

deiner sprache

voller gefühle

ich geniesse deine worte

bin dankbar dafür

und für das lebendige darin

ist es nicht leben?

das dich einzigartig

so liebenswert macht?

@ lionel

#253
danke fuer deine aufmunternde worte, lionel!

Original von Lionelist es nicht leben?
vielleicht.... ich weiss es nicht.... ich weiss es wirklich nicht....

wenn es jetzt "leben" ist, was war es dann vorher? auch "leben"?

wahrscheinlich.... trotzdem: leben, und doch fuer den anderen... die andere... gestorben zu sein... woher kommen dann aber diese schmerzen? lebendig begraben..... wie lange noch? ein harter, schwerer, langer kampf... gegen die eigene sehnsucht.... und dabei muessen meine augen seh'n, was mein herz schon lange nicht mehr verkraftet.... und trotzdem schlaegt es weiter, aber nicht mehr wie frueher, sondern gedaempft, verletzt, eingeschuechtert, unsicher und langsam... dabei kann es doch am wenigsten dafuer...................... oder?

entschuldigt bitte, aber mir war gerade danach...

#254
Nicht viel sagen dazu - Dich jetzt einfach nur in den Arm nehmen und halten.

Auch in der Mitte der lächsten Nacht, beginnt der neue Tag ....

Deine Sternenzauber

#255
habe einige zeit gebraucht, um die worte zu finden. auf die grosse trauer zu reagieren, die aus deiner kurzen antwort und deinem gedicht spricht, fällt mir so unendlich schwer - und doch habe ich das bedürfnis etwas zu sagen.... auch da ambivalenz....

ist es nicht leben? war meine frage.

du sagst:

wenn es jetzt "leben" ist, was war es dann vorher? auch "leben"?

wahrscheinlich.... trotzdem: leben, und doch fuer den anderen... die andere... gestorben zu sein... woher kommen dann aber diese schmerzen? lebendig begraben..... wie lange noch?

nein, schau70. du bist nicht gestorben, nicht lebendig begraben! die lebenserfahrung des verlustes, den schmerz der trennung, der sehnsucht auszuhalten, haben dich weitergebracht. du hast worte gefunden, die deiner seele entsprungen sind. hast gedichte geschrieben, die mich und viele andern leser berührten und immer wieder von neuem berühren. durch deine lebenserfahrung ist eine neue lebendigkeit entstanden, mit neuen qualitäten, mit neuen horizonten. diese öffnung in die zukunft ist die erkenntnis des lebendigen. damit werden die qualen der vergangeheit nicht aufgelöst - aber relativiert - nicht alles bleibt in der schwere liegen - leichtigkeit macht sich breit!

ein mensch, der in so berührenden, tiefen worten seinen gefühlen eine stimme schenkt steht mit ganzer seele voll im leben - ich drücke dich ganz herzlich, lionel

#256
war lange nicht da,

nun muss ich sehen,

was hier für dinge so geschehen...

erneut ein mensch das leben sucht,

erneut wer trauert, doch nicht flucht,

nach außen, und auch innen drinn...

dunkler taten tiefer schmerz,

ist was sich samelt hier in worten

lässt fragen über dinge kommen

die wir ganz plötzlich nicht mehr sehen...

wir sehen zwar das, was anderen verborgen,

doch durch unsre eignen sorgen,

verdecken wir was für andere so zu sehen ist...

trauer einsamkeit und fragen,

sind nur ein teil der dinge die dazu beigetragen,

das diese wundervollen worte,

in dieser weise hier zuvor erschienen...

und langsam still und leise,

begibt man sich auf die reise,

durch vergangner tage träume,

um zu verstehen,

was da genau geschehen...

doch ein leben das erst neu beginnt,

ists reinkarnation?

ists wirklich so das vorher leblos du gewesen?

ein körperhaftes, geistig totes wesen?

ich fand, der geist wahr sehr bewandert,

war weder tot noch sterbend,

gab mir so manchen guten rad,

wirkte denoch nie belehrend...

nun zweifelt jener geist an sich,

an sich und seinen taten,

warum verleugnest du dich selbst?

kannst du dich selbst verraten?

der schmerz der trennung er geht tief,

manchmal tiefer als wir glauben,

doch die erfahrung die du dadurch machst,

kann niemand dier mehr rauben..

zwar ist es eine harte schule,

die das leben schreibt,

nicht jeder ist ein guter schüler,

mag sein das man sitzen bleibt...

doch wenn man die prüfung überwunden,

egal wie lang die zeit,

verheilt zwar die wunde,

die narbe aber bleibt...

doch trotz aller narben,

das leben weiter geht,

so lang wir nicht verbluten,

stehts noch hoffnung besteht...

(von endraum : der nicht weiss wie er sich besser ausdrücken kann, aber hofft verstanden zu werden)

#257
Original von endraumzwar ist es eine harte schule,

die das leben schreibt,

nicht jeder ist ein guter schüler,

mag sein das man sitzen bleibt...
:super:

hallo lionel und endraum!

ich danke euch von herzen fuer eure antworten.

sie sind fuer mich so wertvoll, dass ich natuerlich auch darauf antworten moechte, aber - wie es sich fuer mich gehoert - in form eines gedichts. es zwingt mich foermlich dazu, genau zu erkennen, was ich schreiben, was ich aussagen, was ich erreichen will. kurz: was ich eigentlich will!

dazu muss ich mir etwas zeit nehmen, die jedoch momentan nicht ausreichend vorhanden ist. oder - um es in endraums worte zu sagen:

die harte schule des lebens -

ein mal sitzen geblieben -

jetzt sind ferien -

und trotzdem keine zeit..... ;-))

viele liebe gruesse!

#258
is wie im real life.. am ende muss man sich von den ferien erholen...

aber freu mich schon drauf...

#259
"[...] Vielleicht ist auch alles nur neu. Ein neuer Schuh ist unbequem.

Mit dem Leben ist es nicht anders:

Es packt uns unversehens und zwingt uns, unsere Schritte ins

Unbekannte zu lenken, immer dann, wenn wir es nicht wollen,

wenn wir es nicht brauchen können. [...]"

(Paulo Coelho, aus "Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte")

#260
könnt es sein das du deinen zahir gefunden hast?

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