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Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

128 Antworten24'516 AufrufeGestartet von Aglaja ·

#21
bitte bitte^^

liebe grüße, Aglaja

#22
Wunderschöne Worte.......

Nur leider gibt es Menschen,die das nicht so sehen,wenn es einem passiert es.

Die Menschen sind viel zu oberflächlig geworden!!!!

#23
da hast du leider recht lovestar...

#24
das stimmt wirklich, n großteil der menschen is total obaflächlich geworden... ich kenn genung von der sorte :(

naja icglaub auch net, dass solche texte die menscheit und die welt verändern werden, aba vielleicht regt es den einen oda anderen ma n bissel zum nachdenken an...

liebe grüße, Aglaja

#25
Dein persönlicher Engel

Barfuss und schmutzig, so saß das kleine Mädchen da

und beobachtete die Menschen, die an ihr vorüber gingen.

Sie versuchte nie, einen der Vorübergehenden anzusprechen,

nie sagte sie auch nur ein Wort.

Viele Menschen gingen vorüber,

aber nie blieb auch nur einer stehen.

Darum entschied ich, am nächsten Tag in den Park zurückzugehen.

Ich war neugierig, ob das kleine Mädchen immer noch da sein würde.

Genau auf dem gleichen Platz wie gestern saß sie,

mit dem traurigsten Blick den ich je in Kinderaugen gesehen hatte.

Heute gab ich mir einen Ruck und ging zu dem kleinen Mädchen.

Wie wir alle wissen,

ist ein Park voller fremder Menschen nicht der richtige Ort für kleine Kinder,

um alleine zu spielen.

Gerade als ich zu ihr hinüber ging, sah ich,

dass das Kleid des Mädchens auf dem Rücken ausgebeult war.

Ich stellte fest, dass diese Missbildung wohl der Grund für das schnelle vorbeigehen der Menschen war.

Keiner machte je den Versuch, ihr zu helfen.

Als ich näher kam, schlug das Mädchen langsam die Augen nieder,

um meinem Blick auszuweichen.

Ich konnte die Verformung ihres Rückens mehr als deutlich sehen.

Der Rücken hatte eine fast grotesk anmutende Wölbung.

Ich lachte sie an, um sie wissen zu lassen,

dass alles in Ordnung wäre.

Mein Lächeln sollte ihr zu verstehen geben,

dass ich hier wäre um mit ihr zu reden, ihr zu helfen.

Ich setzte mich neben sie und begann das Gespräch mit einem einfachen:

"Hallo".

Das kleine Mädchen reagierte völlig geschockt und stammelte ein hilfloses:

"Guten Tag", während sie in meine Augen starrte.

Wieder lachte ich sie an und dann lächelte sie scheu zurück.

Wir redeten bis die Nacht hereinbrach und der Park völlig menschenleer war.

Nur wir beide waren noch in dem Park.

Ich fragte das kleine Mädchen, warum sie so traurig ist.

Sie schaute mich an und mit traurigem Gesicht antwortete sie mir:

"Weil ich anders bin als die anderen."

Spontan gab ich ihr zur Antwort:

"Ja, das bist du." Und lächelte dabei.

Das kleine Mädchen wurde immer trauriger als sie sagte:

"Ich weiß!"

"Kleines," sagte ich, "du erinnerst mich an einen Engel.

Niedlich und unschuldig."

Sie schaute mich lächelnd an, stand langsam auf und fragte:

"Ehrlich?"

"Ja, meine Liebe,

du bist wie ein kleiner Schutzengel,

der auf all diese Leute, die vorübergehen, aufpasst."

Sie nickte und lächelte und während sie ihre Flügel ausbreitete sagte sie:

"Ja, das bin ich. Ich bin dein Schutzengel."

Ihre Augen funkelten.

Ich war sprachlos, sicherlich hatte ich Halluzinationen.

Sie erklärte mir:

"Wenn Du nur einmal an jemand anderen zuerst als an dich gedacht hast,

ist meine Aufgabe hier erledigt."

Sofort sprang ich auf.

"Halt, warte.

Warum blieb niemand stehen um einem Engel zu helfen?"

Wieder sah sie mich lange an, lächelte und antwortete:

"Du warst der einzige, der mich sehen konnte.

Und du hast in deinem Herzen geglaubt was du gesehen hast."

Dann war sie verschwunden.

Und mit dieser Begegnung änderte sich mein Leben dramatisch.

Wenn du denkst, du bist alles was dir noch geblieben ist,

denk daran, dein Engel wacht immer über dir.

Meiner tat es.

Wir alle brauchen jemanden an unserer Seite.

Und jeder deiner Freunde ist ein Engel,

auf seine ganz spezielle Art und Weise.

Engl. Original von Toni Matturri übersetzt von Dagmar Haes

liebe grüße, Aglaja

#26
boah, das ist wunderschön....

hat mich sehr berührt, und man denkt drüber nach...

danke dafür

#27
Ich hatte voll die Gänsehaut, als ich es gelesen habe... :super:

Wunderschön...!!!

Vielleicht sollten wir mal anfangen unsere Augen zu öffnen...

LG Bianca

#28
W O W ... verdammt schön ...

Ich finde eh Engel sind ein faszinierendes Thema :) aber

das ist was anderes :)

#29
da ist was drin, worüber mach nachdenken kann! nach dem ich das gelesen habe, gieng es mir irgndwie gleich wieder besser! weil einem plötzlich wieder in den sinn kommt, wie viele menschen es auf der erde gibt, die einen lieb haben, und dass man nicht alleine ist, auch wenn man manchmal dieses gefühl hat!

echt eine schöne aber auch traurige geschichte...

grüsse

#30
sorry, dass ich so spät antworte, ich musste soviel arbeiten in den letzten 2 tagen! da hatte ich keene zeit um ma kurz ins internet zu gehn^^

ja mienchen, engel sind wirklich ein interessantes thema :) hmm.. ja, würd mich gern drüba untahalten, aba ich glaub, dass das das falsche forum is...!?

liebe grüße, Aglaja

#31
Das „Rosa Tütchen“…

Als ich eines Tages, wie immer traurig, durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir.

Sie spürte meine Stimmung und fragte: " Warum bist Du traurig?"

"Ach", sagte ich "ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht wie es weitergehen soll."

"Hmmm", meinte das Mädchen, "wo hast Du denn Dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen."

"Was für ein rosa Tütchen?", fragte ich sie verwundert.

"Ich habe nur ein schwarzes Tütchen."

Wortlos reichte ich es ihr. Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Tütchen hinein.

Ich bemerkte wie sie erschrak. "Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!"

"Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern."

"Hier nimm“, meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen. "Sieh hinein!"

Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens.

Und das, obwohl das Mädchen noch so jung war.

"Wo ist Dein schwarzes Tütchen?" fragte ich neugierig.

"Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter drum", sagte sie.

"Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich soviel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort wieder besser.

Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer noch mein rosa Tütchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja , ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn!"

Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden.

Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen.

Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz.

Glücklich machte ich mich auf dem Heimweg, nicht vergessend, am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen.

liebe grüße, Aglaja

#32
Wow, wie schön und doch so traurig... .

Dennoch ist es manchmal schwer sich von seinem schwarzen Tütchen zu trennen, weil es Erinnerungen enthält-.

Manche Erinnerungen schmerzen, aber sie sind das einzig gemeinsame das einen mit einem anderen Menschen verbindet.

#33
das stimmt, aba man sollte sich mehr auf sein rosa tütchen konzentrieren und dort die kraft reinstecken :)

liebe grüße, Aglaja

#34
@Aglaja

Vielen herzlichen Dank für Deine wunderschöne Geschichte! :schmatz:

Sie ist so schön und einleuchtend für mich, dass ich gar nichts mehr hinzufügen will oder muss. Sie geht auf, stimmt so in sich und lässt sich im Grunde direkt und ohne Umschweife umsetzen.

Und wer sgt, er habe kein rosa tütchen, habe darin keine guten Erinnerungen, der hat seine Augen geschlossen, sein Blick ist vernebelt und seine Wahrnehmung unvollständig, denke ich.

Für mich ist eine der grössten Aufgaben in meinem derzeitigen Leben, dieses Tütchen (seit jetzt habe ich einen Namen für den Schöne-Erinnerungen-Sammler *danke sagt an Aglaja*) zu füllen, es mit mir zu tragen, es sorgfältig zu behandeln.

Das Wegwerfen des schwarzen Tütchens fällt mir etwas schwerer, ich vergesse das Wegwerfen manchmal. Leider. Aber ich will vermehrt daran denken;)

Das Versorgen der guten Erinnerungen im rosa Tütchen kann bestimmt auch helfen dabei, die Erinnerungen los zu lassen und sie nicht als Grund für Sehnsüchte zu verwenden, sondern als Erinnerungen stehen zu lassen. Als schöne Erinnerungen. Mehr nicht.

Danke, liebe Aglaja:schmatz:

;)

Xoff

#35
Ja, das würde ich als gekonnt ansehen, ich liebe Metaphern :D

#36
oh, die geschichte ist aber schöön..

mir wäre auch fast eine kleine träne die wange hinuntergekullert...

ihr habt recht. jeder hat so eine "schachtel", man muss nur daran denken, dass man sie hat.

#37
schön, dass euch die geschichte so gut gefällt :) ich find se auch schön^^

liebe grüße, Aglaja

#38
INKARNATIONSVERTRAG

Es ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken

§1. Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand

sonst bekommt den gleichen.

§2. Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.

§3. Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und

Herz ausgewogen benutzt werden.

§4. Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben Lektionen wie

Sie oder kann Sie Ihnen abnehmen.

§5. Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu

Ihnen zurück.

§6. Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde. (Auch

inkarnationsübergreifend)

§7. Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn

einige das behaupten(Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.)

§8. Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere

Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.

§9. Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen

Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.)

§10. Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem

befriedigenden Ergebnis geführt haben.

§11. Was befriedigend ist, bestimmen Sie!

Nützliche Hinweise und Tipps:

- Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu

haben.

- Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.

- Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.

- Regeln sind dazu da, überprüft zu werden.

- Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.

- Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern. Zeit ist

eine Illusion!

- Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in

Ihrem Herzen.

- Alles innerhalb des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.

- Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.

- Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.

- Gewalt führt niemals zu einer Lösung.

- Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich

wiederholen.

- Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen

verfälschen.

- Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muss das nicht bedeuten, dass

es richtig ist.

- Es gibt selten nur eine richtige Lösung.

- Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.

- Es gibt keine Extraklauseln für niemanden.

- Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.) Alles

andere ist Täuschung.

- Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse

Absicht.

- Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.

- Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.

- Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den

Körper zu verlassen.

- Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht im Körper

bzw. Gehirn gespeichert.

- Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer

erfordert deren Einwilligung.

- Abgucken ist sinnlos!

- Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger.

- Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem

Papierkram.

- Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.

- Es geht nicht darum, Erster zu sein.

- Es geht nicht darum, cool auszusehen.

- Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.

- Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages

zweifelt.

- Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu

beschweren, dass Sie hier sind.

(In die physische Welt transformiert von Jo Conrad, 15.3.2002)

liebe grüße, Aglaja :) )

#39
Vor langer Zeit begannen die Farben dieser Welt zu streiten. Jede behauptete von sich, sie sei die Beste, die Wichtigste, die Nützlichste, die Beliebteste!

GRÜN sagte:

Klar bin ich die Wichtigste! Ich bin das Symbol für Leben und Hoffnung. Ich wurde gewählt für das Gras, für die Bäume und die Blätter. Ohne mich würden alle Tiere sterben. Schaut euch doch in der Landschaft um und ihr werdet sehen, dass ich in der Mehrheit bin!

BLAU unterbrach:

Du denkst nur an die Erde! Aber betrachte doch den Himmel und das Meer! Es ist das Wasser, das die Basis für alles Leben ist und von den Tiefen des Meeres in die Wolken hinaufgezogen wird. Der Himmel gibt Raum, Frieden und Unendlichkeit. Ohne meinen Frieden wärt ihr alle nichts!

GELB lachte in sich hinein:

Ihr seid alle so ernst. Ich bringe Lachen, Fröhlichkeit und Wärme in die Welt. Die Sonne ist gelb, der Mond ist gelb, die Sterne sind gelb ... Eine Sonnenblume bringt die Welt zum Lächeln. Ohne mich gäbe es keinen Spaß!

Als nächste begann ORANGE ihr Lob zu singen:

Ich bin die Farbe der Gesundheit und der Erneuerung. Ich mag rar sein, aber kostbar, denn ich diene den Bedürfnissen menschlichen Lebens. Ich überbringe die wichtigsten Vitamine. Denkt an Karotten, Kürbis, Mangos und Papayas. Ich hänge nicht ständig herum, aber wenn ich den Himmel zum Sonnenauf- oder -untergang färbe, ist meine Schönheit so eindrucksvoll, dass niemand einen Gedanken an einen von euch verschwendet.

ROT konnte es nicht länger aushalten und rief aus:

Ich bin der Herrscher von allen! Ich bin das Blut - Lebensblut! Ich bin die Farbe der Gefahr und der Tapferkeit. Ich bin bereit für etwas zu kämpfen. Ich bringe Feuer ins Blut. Ohne mich wäre die Erde so leer wie der Mond. Ich bin die Farbe der Leidenschaft und der Liebe, der roten Rose und der Mohnblume.

PURPUR erhob sich zu ihrer vollen Größe: Sie war sehr groß und sprach mit Pomp:

Ich bin die Farbe der Fürsten und der Macht. Könige, Häuptlinge und Bischöfe haben immer meine Farbe gewählt, weil ich das Symbol für Autorität und Weisheit bin. Niemand zweifelt an mir, man hört und gehorcht.

Schließlich sprach INDIGO, viel leiser als all die anderen, aber mit ebensolcher Bestimmtheit:

Denkt an mich. Ich bin die Farbe der Stille. Ihr nehmt mich kaum wahr, aber ohne mich würdet ihr alle oberflächlich werden. Ich repräsentiere Gedanken und Betrachtung, Zwielicht und tiefes Wasser. Ihr braucht mich für das Gleichgewicht und für den Kontrast, für das Gebet und den inneren Frieden.

Und so fuhren die Farben fort zu prahlen, jede von ihrer eigenen Erhabenheit überzeugt. Ihr Streit wurde lauter und lauter. Plötzlich war da ein heller Blitz und grollender Donner. Regen prasselte schonungslos auf sie nieder. Die Farben drückten sich voll Furcht einer an den anderen, um sich zu schützen.

Inmitten des Lärms begann der Regen zu sprechen:

"Ihr dummen Farben streitet untereinander und versucht den anderen zu übertrumpfen!

Wisst ihr nicht, dass jeder von euch für einen ganz bestimmten Zweck geschaffen wurde, einzigartig und besonders? Reicht euch die Hände und kommt zu mir."

Sie taten wie ihnen geheißen wurde, sie kamen zusammen und reichten sich die Hände.

Der Regen fuhr fort:

Von nun an, wenn es regnet, erstreckt sich jede von euch in einem großen Bogen über den Himmel, um daran zu erinnnern, dass ihr alle in Frieden miteinander leben könnt. Der Regenbogen ist ein Zeichen der Hoffnung auf ein Morgen. Daher, immer wenn ein guter Regen die Welt wäscht und ein Regenbogen am Himmel erscheint, erinnern wir uns daran, einer den anderen zu würdigen.

Freundschaft ist wie ein Regenbogen:

Rot, wie ein Apfel, süß bis ins Innerste.

Orange, wie eine brennende Flamme, die niemals auslöscht.

Gelb, wie die Sonne, die deinen Tag erhellt.

Grün, wie eine Pflanze, die nicht aufhört zu wachsen.

Blau, wie das Wasser, das so rein ist.

Purpur, wie eine Blume, die bereit ist, aufzublühen.

Indigo, wie die Träume, die dein Herz erfüllen.

Mögen wir alle Freundschaften finden, die dieser Schönheit gleichen.

Shiralee Cooper

liebe grüße, Aglaja

#40
das finde ich echt voll schön. man vergisst viel zu oft was freundschaft bedeutet, doch, nach diesem text denke ich, dass ich es wieder weiß. ich hoffe es zumindest! DANKE!

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