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Der Drache

58 Antworten6'452 AufrufeGestartet von Drache ·

DracheThemenstart
#1
Der Drache

Ein Drache, alt und weise schon,

saß einst vor seinem Drachenhort.

Und fragte sich, nicht ohne Hohn,

was war der Sinn von diesem Ort.

Mit Bronze, Kupfer, Silber, Gold

war seine Höhle ausgefüllt.

Durch Raub und Mord erlangter Sold,

in diamantnes Licht gehüllt.

Sah Truhen, voller Hab und Gut,

und Kelche, Edelstein besetzt,

erhellt von der Saphire Glut.

All dies sah er und war entsetzt.

Viele mussten für ihn sterben,

mussten ihre Leben lassen.

nur für diese goldnen Scherben

Recht tat man ihn nun zu hassen.

Er war lange voller Trauer,

Schmerz, der ihm durch Mark und Bein fuhr.

Hatt’ er seine Lebensdauer

verwendet um zu rauben nur?

Viele riesengroße Tränen

tropften polternd auf die Erde.

Er verspürte bloß das Sehnen,

einmal noch geliebt zu werden.

Noch einmal wollt’ er Gutes tun,

die Liebe fühlen, nur ein Mal.

Und dann in Frieden endlich ruh’n

den einst ihm das Gewissen stahl.

Er reiste lange durch die Welt,

doch man versteckte sich erschreckt.

Und als der Morgen ward erhellt’

hatt’ keinen Menschen er entdeckt.

Und er begriff sein hartes Los:

Verzeihung ward ihm nicht gewehrt.

Vergangne Taten sah man bloß

und so machte er traurig kehrt.

Und als er auf der Reise war,

zurück in seine Traurigkeit,

bot sich ihm plötzlich Hoffnung dar,

auf Rettung noch von seinem Leid.

Verteilte er sein ganzes Gold

den ganzen großen Drachenhort,

die Menschen wären ihm wohl hold

und liefen sicher nicht mehr fort.

So eilte er der Heimat hin

flog nun schon beinah Tag und Nacht

Doch war’s nicht in der Götter Sinn,

dass ihm schon jetzt das Schicksal lacht’.

Denn als er ankam an dem Hort,

er traute seinen Augen nicht:

Der Schatz war weg, das Gold war fort

kein Edelstein zeigte mehr Licht.

Gestohlen war sein Hab und Gut

und eine neue Hoffnung fort.

Er fauchte einmal voller Wut,

verließ für immer dann den Ort.

Die Wut verblasste aber schnell,

er gab sich ihr nun nicht mehr hin.

Trotz allem ward sein Tag nicht hell

er fand sein Leben ohne Sinn.

Er ging in einen tiefen Wald,

dort ruhte er sich endlich aus.

Fiel todesgleich in Schlaf schon bald

und kam dem Schicksal doch nicht aus.

Ein Bauer kam den Weg entlang,

sah bald den Drachen liegen dort.

Doch war allein ihm Angst und bang,

so lief er schnell zum nächsten Ort.

Dort rief er alle Männer an,

„So kommt doch alle, kommt mit mir!

Wer eine Waffe halten kann,

er schlage dieses Ungetier!“

Der Drache wusste all das nicht,

ward nur von einem Traum geplagt.

Er sah ein Mädchen, schön wie Licht,

von einem Bösewicht gejagt.

Das Mädchen war vor Schrecken starr,

ihr Schrei er riss ihn aus dem Traum.

Da sah er dass sie wirklich war

und traute seinen Augen kaum!

Sie schien ihm schöner als die Welt,

ihr goldnes Haar fiel Schulterlang.

Sofort vergaß er Gold und Geld,

als in sein Herz ihr Anblick drang.

Doch plötzlich sah er hinter ihr

den Mann aus seiner Vision.

Mit Augen voller Hass und Gier

so stürzt’ er zu der Jungfrau schon.

Da fühlt der Drache noch mal Wut,

verfiel noch einmal ihrem Bann.

Entfesselte des Bösen Brut,

dass es noch einmal Macht gewann.

Er stürmte plötzlich wütend los,

drang kraftvoll auf den Mörder ein.

Und mit nur einem Flügelstoß,

zerstörte er das böse Sein.

Doch schon beruhigte sich sein Sinn

er wurde sofort wieder zahm,

sah zu der holden Jungfrau hin,

die ohne Zögern zu ihm kam.

Doch währt’ die Freud nur kurze Zeit,

das Schicksal es war ihm nicht hold.

Gerade erst ward er befreit,

kam schon das Unheil angerollt.

Kam doch mit großem wildem Schritt,

die Meute aus dem nahen Ort,

die unaufhaltsam vorwärts glitt,

getrieben durch des Bauern Wort.

Der Boden, er erbebte grob,

so nahe war die Meute schon

die unaufhaltsam vorwärts stob,

in Hoffnung wohl auf reichen Lohn

Und als die Lichtung ward erreicht,

der Drache sanft das Mädchen küsst’,

da ist das Bauernvolk erbleicht,

man dachte dass sie sterben müsst’.

Mit lautem Johlen kämpften sie,

man hört’ des Mädchens Schreie nicht.

Auch später glaubte man ihr nie,

belachte ihren Tatbericht.

Der Drache, er schlug nicht zurück,

verlassen hatte ihn die Wut.

Er war noch immer voller Glück,

erfüllt noch von der Liebe Glut.

Mit seinem letzten Atemzug

vernahm er nun noch ihren Schrei.

Als ihn der Wind so zu ihm trug,

da fühlte er sich plötzlich frei.

Er wusste es, der Tod war nah,

doch fühlt’ er weder Schmerz noch Pein.

Denn was auch immer noch geschah,

er würde’ in ihrem Herzen sein

Und er schloss mit dem Leben ab,

und ward vom Tode übermannt.

Man stürzte ihn den Hang hinab

der Drachenschlucht ward nun benannt.

Dort stieg das Mädchen oft hinab,

und irgendwann fand man sie tot.

Man baute ihr ein kleines Grab

geschmückt nur durch das Abendrot

Den Mörder aber trug man fort,

verkündet’ seine Tat der Welt.

Begrub ihn würdevoll im Ort

und nannte ihn von nun an Held.

#2
Sorry, als ich dieses Gedicht geschrieben habe,


war ich nicht meiner sinne bzw. Betrunken



und aus folgenden zustand entstand hass auf meine liebste ( EX ),



der sich dann aber auf meine Person legte.


Meine Sehnsucht nach dem Tod

Spüre das Messer in deiner Brust

Bemerke meine große Lust

Hörst du meine zynische Lache

Sehe was ich mit dir mache

Ich schlitze dich auf , zerschneide dich

dein Inneres sieht das Tageslicht

dein Blut so warm auf meiner Hand

deine Schreie durchfluten das ganze Land

Der Hass auf dich ist nicht zu beschreiben

ich bin dabei dich auszuweiden

ich sehe dein Herz im Leibe schlagen

die Schmerzen sind kaum zu ertragen

Du flehst um dein Heiliges Leben

ich werde dir noch Minuten geben

Minuten meiner Wut dich spüren lassen

die letzten Minuten dich nur noch Hassen

Meine Schmerzen werde ich an dir stillen

erfüllen meinen letzten willen

du bist nicht zum leben geboren

mit einem Schnitt sind ab die Ohren

dein Blut es spritzt mir ins Gesicht

erloschen ist dein Lebenslicht

Du leidest bis zu guter letzt

doch auf ein mal ich entsetzt

es ist MEIN Körper der da liegt

und MEINE Seele die in den Himmel fliegt

Leben in Dunkelheit

verlassen von der Wirklichkeit

keinen Ausweg mehr gesehen

Wortlos gehen

Gedanken kreisen

Tabletten speisen?!

vom Hochhaus fliegen wie ein Fink

im eigenen Blute ich ertrink

Mich selbst in Grund und Boden hassen

vor einen Zug mich fallen lassen

in meine Ader des Pulses ritzen

schwiegend mit Kopfschuss dazusitzen

ne Vergiftung mir einzufangen

im Zimmer mich heimlich aufgehangen

ein Baum für andere ich zu spät sah

mit 180 gegengefahr

Ersticken mit nem großen Kissen

wer von euch würd mich je vermissen

wer wird mir eine Träne schenken

auch Jahre danach noch an mich denken

Wer wird mein Grabe nie besuchen

wer wird mich in die Hölle fluchen

wer im Kopf seiner selbst mich radieren

ohne mich auch im Sommer nicht frieren

Ich stelle mir noch weitere Fragen

unter anderem: werd ich es wagen?!

kann man sich selber so hasse

und diese Welt ganz leis verlassen....?!

#3
*schnief*.... *tief luft hol*.-...... ach gottchen ich hoffe du willst dich nicht umbringen..... so ich find es echt verdammt traurig ...du tust mir leid (wenn es DEIN gedicht ist?!)

sehr schön!!

love ya labella

wieter so!! :klatsch:

#4
Der Drache der Nacht

Der Drache ruft mich,

in meinen Träumen.

Ein Furchterregendes Wesen,

mit scharfen Klauen,

großen Flügeln und ein Maul das den Tot dir bringen kann.

Doch ich hab keine Angst,

bin frei von Furcht,

wenn er jede Nacht kommt um mich zu holen.

Gemeinsam gleiten wir durch die Nacht,

ungesehen,

ungehört,

stille Beobachter einer Welt die am Abgrund sich bewegt.

Und vor dem Morgengrauen bringt er mich zurück,

wir trennen uns,

für einen Tag.

Und in der nächste Nacht,

mit dem Mond ist er wieder da.

Erneut vereint.

Das Ungeheuer,

mit dem sanften Wesen,

und den Gedanken weit weg von Gier und Hass.

Doch man muss mit der reinen Seele des Kindes sehen,

fühlen, hören,

um das zu erkennen.

Und so hat er nicht viele Freunde.

#5
Ein Engel kam herab

um Menschen zu helfen

doch sie lehnten ihn ab

wirkten sehr unbeholfen

Menschen- ahnungslos

ließen ihn verbrennen

dachten, er wär seelenlos

ließ ihn Teufel nennen

Doch kaum entflammt

er sich schön erhob

wie kein Mensch es kannt

Funkenschauer um ihn stob

Schwarz- Seine Augen

Seine Wut entfacht

niemand wollt es glauben

nun er schallend lacht

"Oh, wie ich euch hasse

kam um euch zu dienen

doch ihr tut fliehen

Verbrennt mich haste"

Er nahm Rache an ihnen

trotz Fluchtversuchen

konnte keiner entfliehen

tat sie in Hasse tauchen

Nun ein Schatten er ist

tötet Menschen wahllos

und Nachts sie frisst

das ist sein finstres Los

#6
Das Gelöbnis eines Geistigen Kriegers

Wie trist, wie jämmerlich und schal

geh´ ich mein Leben an.

Es gleicht der schlimmsten Höllenqual

seit ich erkennen kann.

Enttäuschung, Wut und Traurigkeit.

Zweifelhafte Siege.

Der Preis dafür: Verstecktes Leid,

im Glaubenskrieg der Lüge.

Doch nun kann ich den Blick nicht wenden,

bekenne mich zu mir.

Will keine weit´re Zeit verschwenden

mit hohler Maskenzier.

Die Welt mein Feind, das war mir klar,

verzweifelt war mein Streben.

Nur weil ich selbst mein größter war,

blieb`s zu, mein Tor zum Leben.

Jetzt bin ich groß, und stark allein,

mein Herz das schlägt wie wild.

Die Liebe soll mein Schwerte sein,

die Ehrlichkeit das Schild.

#7
Krieg der Engel

Waffen wie den Göttern gleich

Gezückt zu diesem letzten Krieg

Tore aus dem Schattenreich

Öffnen sich zum letzten Sieg

Schwarze Schwingen heben sich

Engelsgoldne Augen blitzen

Helle Speere sammeln sich

Dunkle Klingen Leiber schlitzen

Lichter aus den Himmeln fallen

Schatten verblassen ewiglich

In des Todesbringers Krallen

Engel verenden fürchterlich

Gleißend lodernd zuckend sterbend

Heroisch mächtig triumphierend

Todes kämpfend bleich verderbend

Siegessicher jubilierend

Engelsblut bedeckt die Klingen

Ein Großes Tier sich hier zu rächen

Seine Schöpfung zu bezwingen

Gottes Thron entwei zu brechen

Des Herren Blut bedeckt die Erde

Gerinnt in einem dunklen Fluss

Verendet ist die fromme Herde

Und empfängt des Tieres Kuss

#8
Nebel

Der Nebel kriecht langsam vom Bach empor,

zieht Meter für Meter über das kurze Grass,

deckt wie ein Laken das Grün zu,

verbirgt es vor der Sicht der Lebenden.

Nur die Bäume, alt und knorrig,

wie tote Finger aus der wogenden Masse ragen,

leicht im Wind sich wiegend,

ein schwarzer Vogel sitzt auf einem Ast.

Das Holz knarrt, der Vogel schwingt sich empor,

unter ihm die Leiche am Stricke sich dreht,

letzte Nacht war der junge Körper noch voller Leben,

doch das ist vergangen,

so wie die Liebste gegangen wart',

langsam und qualvoll.

Und ohne sie mocht er nicht mehr sein ...

#9
Am Boden liegt ein Rosenstrauß.

gefallen aus des Narren Hand

tropft Blut aus den Knospen heraus

und läuft über den Rand

den Abgrund herab.

Am Ende des Abgrundes sitzt ein Mann

gut gelaunt und lacht

spielt mit einem Kind

wer hätte dies gedacht

singt dann dem Kind ein Lied

danach wird es vollbracht.

Am Ufer eines Sees steht eine Frau

blickt starr auf’s Wasser

Tränen fallen herab

der See wächst zum Meer heran

und am Horizont fernab

bäumen sich die Wogen der Gewalt.

Zum Schluss das Spiel zu Ende

kein Lied - keine Träne

die Rosen ausgeblutet

liegt schmutzig eine Puppe im roten Gras

ein Körper schwimmt bleich im Tränenmeer

ein Mann steht am Abgrund und lacht

des Narren Hand hält ein Stück Papier

wo drauf zu lesen steht:

Verzeiht mir.

#10
Bessere Zeiten?

Wie gerne würde ich schreiben, dass es mir glänzend geht,

und dass es auch um meine Chancen wieder weitaus besser steht -

aber ich kann es nicht, denn es wäre nicht ehrlich,

ist die Lage doch ernst, ja, schon wirklich gefährlich!

Ich kann so nicht Leben, es geht einfach nicht:

Kein Tag, an dem der Damm der Tränen nicht bricht!

Kein Tag, der nicht voll Qualen und Trauer vergeht!

Kein Tag, an dem mein Verstand nicht wieder Selbstmord begeht!

Der Wahnsinn ist es, ja er greift er mich an,

belagerte er mich doch schon Monate lang!

Ich spüre, wie er sich rüstet, sein Heer sich erhebt,

Ich fühle, wie die Luft zittert und der Boden schon bebt!

Etwas hat meine Verstand ganz seltsam vernichtet

und dabei seine Arbeit sehr gründlich verrichtet!

Nie hätte ich geglaubt, dass so etwas geht,

denn niemand der diesen Wahnsinn nicht kennt, versteht,

was passiert, wenn er versucht sich den Eintritt zu schaffen,

in die Vernunft, den Verstand - mit all seinen Waffen!

Meine Gabe mich in andere hinein zu versetzen,

sie gibt ihm die Macht, mich genau dort zu verletzten!

Meine Gabe zu spüren, was andere fühlen,

sie ermöglicht ihm in meinen Emotionen zu wühlen!

Meine Gabe zu begreifen, was nicht alle verstehen,

mit dieser Gabe will er mich hintergehen:

Hab’ mich doch immer auf meinen Verstand nur verlassen,

und ihm damit das Tor meiner Seele geöffnet und offen gelassen!

All diese Gaben habe ich, gelte als "hochbegabt",

na toll, und habe dennoch versagt!

Was hilft mir denn ein "scharfer" Verstand - wenn er nicht auf meiner Seite steht?

Wenn er sich mit dem Wahnsinn verbündet und jegliche Logik vergeht?

Doch ich kenne diesen Teil meines Verstandes!

Ich weiß wie es ist, mit ihm um mein Leben zu ringen!

Er ist ein guter Stratege: erbarmungslos und ohne jedes Gefühl!

Ich werde es nicht schaffen ihn je zu bezwingen,

denn ich handle emotional, er hingegen bleibt grausam und kühl!

Er legt es auf diesen Kampf an, denn er weiß, wer gewinnt!

Ich zerbreche an meinen Emotionen - genau das plant er ein.

Und deshalb wird auch er - und nicht ich - am Ende der Sieger sein.

Und gewinnt er nur diese erste Schlacht,

dann dringt er in mein Bewusstsein ein,

als erstes tötet er dort die Vernunft,

sie wird ihm kein großes Hindernis sein!

Und jetzt, jetzt unterdrückt er mit aller seiner Macht:

den letzten Wunsch nach Leben -

und damit wird sie kommen, die endlose Nacht!

Die Wunden am Arm und in meinem Herzen: alles tut weh!

Ich hab’ so große Schmerzen, leide so sehr!

Und kann doch eigentlich schon so lange nicht mehr!

Ich stehe auf der Klippe am Rand!

Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute bereit, den Sprung zu wagen

und damit all meinem Wahnsinn, meinen Schmerzen und meiner Ohnmacht zu entsagen!

Aber noch kämpfe ich! Das habe ich versprochen!

Und ich habe noch nie ein Versprechen gebrochen!

#11
Der Heldentod

Schwarz die Trauben vom Verfall

Mit blutverschmierten Händen

mit denen ich mich am Felsen krall'

wo niemals Blumen ständen

Rund wie Regen, voll von Gift

liefern erste Impressionen

Von den Maden längst versifft

wollen meine Nerven schonen

Doch Zeit wird kontrolliert vom Feinde

Schmerz durch zuckt geb' ich zu

Der Sieg war nun mehr jetzt der seine

so leg' ich meine Angst zur Ruh'

Meine Seele fragt nun weiter

wo ist deine Existenz?

Einer dieser dunklen Reiter

ignoriert die Feindpräsenz

Meine Augen gleichen einem

lichter frohen Fackelmeer

So lass' ich den Sieg beweinen

und ersticke wortlos, leer

Im brüch'gen Fels hallen

letzte Schreie durch das Fallen

und der lauteste von allen

will sich noch am Feinde krallen

Ein paar Trauben ragen auf

schwarz zum wolkenlosen Feld

und nehmen blutgetränkt in Kauf

Sterben, das muss jeder Held

Tragische Helden die einsam , sinnlos sterben. Was machte ihn zum Held?

#12
Im Reich der Schatten

Im Reiche der Schatten ist nichts wie es scheint

Hier wohnen Wesen der Nacht im Zwielicht vereint

Der Tod zieht sie zu oft in seinen finsteren Bann

Denn die düstere Sehnsucht lockt sie magisch an

Schwarze Engel leiden still in Ihrer dunklen Welt

Wenn dort der Schrei einer einsamen Seele gellt

Denn das Leben ist kurz und sterben braucht Zeit

Nur das Schwarz wird unendlich in der Dunkelheit

Sie irren stumm durch Ruinen verlorener Träume

Trostlos gefangen in maßloser Zeit ewiger Räume

Bezaubernd blutige Rosen in geborstenen Mauern

Klaglos um das Verhängnis ihrer Hoffnung trauern

Kaum noch spüren sie der Liebe schale Schmerzen

Denn kein Feuer erwärmt ihre erfrorenen Herzen

Das Reich der Schatten ist voller Asche und Staub

Verbrannt sind die Gefühle den Flammen ein Raub

Hier schimmert der eisigen Schönheit kalter Glanz

Das Mondlicht entschleiert der Schattenwelt Tanz

Und bist Du dann ergriffen wie ein Kind das weint

Bedenke in diesem Reiche ist nichts wie es scheint

#13
hei WOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOW 8o ; du hast ein mega talent!

#14
Ich wurde als Krieger Geboren.

Ich wurde als Krieger erzogen.

Ich schreite als ein Krieger durch Kriegerische Zeiten.

Ich sah Tot, Verstümmelungen und großes Leid.

Ich werde als Krieger leben, bis mir jemand den Lebensfaden durchtrennt.

Dann werde ich als Krieger von Midgard nach Asgard fahren.

Dort im Land Asgard, werde ich durch die Thore Walhallas schreiten.

Ich werde als großer Krieger vor den König der Könige Treten.

Odin Persönlich wird mich empfangen, zu einer Unterredung.

Auch sein Sohn Thor, der Donnergott, wird anwesend sein.

Thor ein großer Krieger mit seinem mächtigen Hammer „Mjölnir“.

Doch auch Loki, Dämon des Feuers und Baldur, der Lichtgott, wohnen bei.

Der ganze Arsen wird auf mich warten, um meine Abenteuer zu hören.

Ganz voran werde ich Thyr, den Kriegsgott, huldigen.

Dann werde ich zu Ehren meiner Ahnen, all meine Kämpfe Zählen.

Mit stolz erhobenen Schwert und all meinen, durch Kämpfe entstandenen, Narben.

Wenn nun die Schicksalsgöttin, Nornen, mir hold bleibt.

Werde ich mit allen Recht und Ehren in den Hallen Walhallas aufgenommen.

Dort werde ich mit meinen Ahnen speisen, Trinken und Wachen.

Wachen mit Vanen, Gottheit der Erde, über Midgard und meinen Kindern.

Auch werde ich mit Thor über Udgard, Wohnsitz der Dämonen, Wachen.

Auf das Midgard verschont von ihnen sei.

Bis ans Ende aller Zeiten werde ich in Asgard warten und Wachen.

Mit vollem Stolz all meine Kinder und Kindeskinder Kämpfen sehen.

Das sie eines Tages ebenfalls durch die Tore Walhallas Schreiten.

Sie vor den Asen Treten und über ihre Kriege Richten.

Wir vereint in Asgard, in den Hallen Walhallas Feiern, mit Speis und Trank.

Bis zum Ende allem Krieg, Leid und Trauer.

Dann, genau dann wird jeder Krieger Frieden Finden.

Mit sich und seinen Ahnen und zurück nach Midgard kehren.

Nicht als Krieger und großer Gott.

Sondern als Vater, Sohn und Enkel des Friedens.

#15
Die Erzengel

Gabriel verkündet:

Das Leben der Knechte nie beendet werden kann,

schon zu lange fragen sie wann?

Berechtigt ihre Trauer und Wut,

vor vielen Jahren zeigten sie ihren Mut!

Doch noch heute sie werden geschlagen,

dennoch von Gottes Gnaden getragen.

Deswegen verkünde ich hier,

Helfen werden wir…

Michael fordert:

Ich trage nicht nur meine Rüstung,

Ich helfe den Kämpfern vor Vernichtung!

Doch niemals sollte es geben Krieg,

Doch meine Stimme nicht viel wieg,

Ich sah viele Soldaten sterben,

in ihren Herzen tiefe Kerben!

Ich fordere Gerechtigkeit,

Frieden und Freiheit!

Raphael weint:

Auf meinen langen Reisen,

hab ich sie getroffen, alle Weisen!

Ich bekämpfte Pest

In Nord, Ost, Süd und West!

Ob Mann oder Frau, will ich alle schützen,

aber ohne Hilfe habe auch ich kein Nützen!

Nun weine ich,

um sie, um ihn, um dich!

Uriel fragt:

Gott ist mein Licht,

Lasse ins Paradies keinen Wicht,

ihr habt gesündigt, vor Ewigkeiten,

Ich besinge Gottes Herrlichkeiten,

und bewache jenes Land,

was ihr damals verkannt.

Ich frage euch jedoch,

wie lange noch?

#16
Zeig mir das Paradies

Die Erde weint…sie weint blutige Tränen….das Ende ist nah…wirst du dann bei mir sein?

Halt mich fest….

Hörst du das? Die Kampfschreie der Engel und Dämonen…der ewige Kampf ist noch nicht vorbei…sieh, der Erste Bote des Himmels bläst sein Horn zum Angriff….bald schon wird die Erde rot sein, vom Blut ihrer Kinder…

Wenn es soweit ist, dann halt mich fest…lass mich nicht los, egal, was auch passiert!! Ich will bei dir sein, wenn es soweit ist…

Zeig mir das Paradies…ich möchte ein letztes Mal das Blau des Himmels sehen…ein letztes Mal den Wind und die Sonne auf meiner Haut spüren….

Wenn du bei mir bist, hab ich keine Angst…

Selbst, wenn es morgen zu ende ist, wenn Morgen diese Welt untergeht, und wir alle sterben, selbst jetzt…Lass mich nicht allein!!!

Hörst du, die Engel singen…sie singen von den Schlachten, die noch kommen werden….

Nimm mich in deine Arme….halt mich fest….

Komm, ich zeige dir das Licht….es ist warm, und so hell….so hell….

Zeig mir das Paradies… denn dort sehen wir uns wieder….

Eden….dort, wo der erste Wind weht, und die erste Erde liegt…

Dort sehe ich dich wieder….ich warte auf dich!!

Wirst du zu mir kommen, wirst du mich noch erkennen??

Ich zeig dir das Paradies…..irgendwann, wenn die Erde blutige Tränen weint, und die Engel und Dämonen zur letzten Schlacht

Antreten….

Kannst du das Licht sehen?

#17
Lächelnd steht er vor mir,

ganz in Schwarz gehüllt,

die Sense in der linken Hand.

Komm zu mir,

so flüstert er,

alles wird gut,

vertrau mir,

ich und du,

wir sind doch Freunde,

du kennst mich doch,

geh ich doch schon seit Jahren in deiner Spur.

Es mag stimmen,

der Tod ist mein ständiger Begleiter,

und hab ich auch keine Angst vor ihm

oder seinen Taten,

doch mein Freund,

ist er lange nicht.

So dreh ich mich um,

seh ihn stehen,

keinen Meter entfernt,

doch ich bin jung,

in mir ist Leben,

die Kraft noch nicht versiegt.

So steh ich auf,

und laufe weiter.

Mag er mir folgen,

egal,

entkommen kann ich nicht,

das ist mir klar,

doch noch bekommt er mich nicht,

mag das Leben auch noch so grausam sein,

einen weiteren Versuch ist es wert.

Was hat er mir zu bieten?

Was kann er mir geben,

im Gegensatz zu dir?

Ich schaue in deine Augen,

und sehe Wärme...

#18
wann immer

lassen deine Augen

Felder verbrennen

reißen sie wunden

werden Lippen

eingefordert

angeklagt

wann immer

ich versuche

zerstörst du

#19
Dunkelheit umgibt mich

alles ist verloren

Leute ziehen wie Gespenster an einem vorbei

Nichts scheint so wie es einmal war

Das ende scheint nun nah

Einsamkeit regiert deine Welt

Tränen sind alles was du übrig hast

Trauer das einzige was dir sagt das du noch Lebst

Schmerzen des Versagens

Das ende scheint nun nah

Ne kleine Kerze brennt am Horizont

Du wirst sie nie allein erreichen

So nah und doch so fern

Hoffnung gibt´s für dich nicht mehr…

Das Ende scheint nun nah

Doch dieses Licht ist grad für dich

Hoffnung ist noch da, auch wenn du es nicht mehr glaubst

Tritt ins warme Licht der Kerze

Das Ende ist zu nah

#20
O Luzifer,

Lichtbringer,erster Fürst der Engelsschar,

gefallen in Welten aus Rauch und Schall,

erleuchte uns Suchende immerdar,

sei leitend Licht in Gottes dunklem All!

O Satan,

Du Herr der Welt,schenke mir ihre Reiche,

laß karger Wüsten Steine sein mein täglich Brot,

Engel mich tragen;Du,dem keiner gleiche,

errette mich aus Gottes Fron und Erdennot!

O Leviathan,

Schlange aus den Tiefen,Herr über Meer und Land,

Gewaltiger,unbewingbar sei deine Macht,

laß deine Kraft stärken mein Herz und meine Hand,

erwecke mich endlich aus unendlicher Nacht!

O Beelzebub,

Herr der Fliegen,süß ist dein verblendender Wahn,

unzählbar deiner Geister tobende Legion,

laß mich jubelnd Sterne werfen aus ihrer Bahn,

daß Gott erzittere auf seinem Tyrannenthron!

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