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Der Drache

58 Antworten6'452 AufrufeGestartet von Drache ·

#41
Der tristen Straße der Traurigkeit

geh ich entlang - meinen Kopf geneigt.

Schwermütige Gedanken foltern meine Seele,

niemand sieht, wie sehr ich mich quäle.

Der Regen prasselt auf mich nieder,

Tränen kullern über meine Wangen-

immer und immer wieder.

Eine Schattenwelt baut sich um mich auf

und allein komm ich da niemals raus.

Als Du fort gingst, zerbrach meine heile Welt...

Ist es Dir egal, dass mein Herz in 1000 Stücke zerfällt?

Du hast geschworen, mich nie zu verletzen.

Ich wünschte, Du könntest Dich in mich hinein versetzen,

den Schmerz fühlen und Dich durch meine Augen sehen...

Vielleicht würdest Du mich dann endlich verstehen!

#42
In einem Tor beginnt die Zeit

Ich schreite stolz hinaus, blind und verwirrt

Ohne zu wissen wohin, gehe ich zielstrebig dahin

Ich spreche mit gespaltener Zunge Prophezeiungen

Weise den Weg in die verdammende Erlösung

Sehend hinter Nebenschwaden finstere Entdeckung

Aus meinen Armen rinnt dein Blut

Wohin es tropft gedeihen sterbende Blumen im Feuer

Meine Schreie erklingen weit zum Himmel hinauf

Als lieblicher Gesang

Verlockend

Ich wandere durch die hell erleuchtete Finsternis

Beflügelt von meiner Bürde

Erhaben diene ich der gesamten Welt als Sklave

Oh ihr Engel im Himmel,

speiset mich mit dem bitteren Nektar

den ihr auf Eueren Flügeln tragt

Ich liege im Staub vor euch

Um über euch zu gebieten,

Also ziehet in Freiheit euerm Sterben entgegen

Im goldenen Schimmer des Seins knie ich nieder

Verneige mich vor der Schönheit der Ewigkeit

Meine Hände sind gebunden

Mein Geist frei erfüllt von klarer, schmerzlicher Melodie

Ich schwebe, leide, erfreue mich an Zwietracht

Und kehre zurück, dorthin, wo ich noch nie zuvor gewesen

Liegend im Uferschilf der Weltenmeere

Gehe ich zugrunde am Schein der Mittagssonne

Tränennass mein Gesicht

Auf meinen Lippen ein Lächeln

Stolz im Herzen

Stark wie nie zuvor

So durchschreite ich das Tor

Breche auf der Schwelle zusammen

Und mit mir meine ganze Welt

#43
Du bist mein dunkler Engel...

Warum habe ich das damals nicht erkennen können?!

Warum konnte ich damals nicht Deine schwarzen Schwingen sehen?!

WARUM?!?!?

Du bist davon geflogen

In eine fremde Welt

Ich möchte dir folgen

Möchte mit Dir fliegen,

Durch fremde, finstere Welten

Doch meine Welt liegt allein in mir

Der Mond ist meine Sonne

Die Nacht ist mein Tag

Das Leid ist meine Liebe

Ich LEBE

In einer anderen finsteren Welt

Ja mein dunkler Engel - ich LEBE

Und das allein trennt unsere gebrochenen Seelen

Meine Tränen haben niemals Dein Grab berührt

Das Tor in Deine Dimension

Aber meine Gedanken schweben mit Dir

Dein Tod wird mich nicht von dir trennen!

Warte!

Denn auch ich werde meine schwarzen Schwingen ausbreiten und dir folgen

Dorthin, wohin uns unser Herz und unser Sehnen immer schon gezogen hat

Nämlich im Tod ein größeres Leben zu finden,

als wir es hier jemals leben können.....

#44
Sie sahen Welten entstehen und sterben

Gelassen erwarteten sie das Verderben

Entmenschte Asketen des heiligen Wahn

Die Heroen der Trance im tödlichen Tran

Illusionen der Ewigkeit in sieben Sekunden

Äonen der Allmacht erlebt in sechs Stunden

Doch Gnadenlos zogen die Jahre ins Land

Sie waren längst aus dem Leben verbannt

Grausam holt der Alltag die Träumenden ein

Freunde die Ewigkeit starb am profanen Sein

Seelen aus Asche mit zerbrochenen Werten

verbrannten in psychedelischen Feuerwerken

Verlorene des Kosmos gehen still zugrunde

Sie sterben langsam an der blutigen Wunde

Das ist der Menschen Preis für die Göttlichkeit

Sie zahlten ihn - für einen Traum von Ewigkeit

#45
Wenn der letzte Engel stirbt…

Blutend, mit einem Schwert in der Hand,

am Strande der Verzweiflung angelangt,

liegend, im heuchlerisch sanften Sand,

vom Meeresrauschen zum Schweigen verdammt,

Er war ein Wellenbrecher im Zeichen der Liebe,

Doch aus den Wellen wurde ein Meer,

und so fiel seinesgleichen durch hunderte Kriege,

Der Hass fand neue Rekruten, das Heer der Liebe blieb leer,

Nun ist er der letzte Grashalm im Garten der Liebe,

Durch seine Lebensuhr rieselt das letzte Korn,

Jetzt schwindet sein Gewicht von der Lebenswiege,

der letzte Engel ist tot, besiegt durch des Hasses Zorn.

#46
Wir Toten sind das Spiegelbild,

Der Staub, aus dem sie selbst gemacht,

Der Lebensdurst in uns gestillt,

Als wir ans Seelenmeer gebracht.

Wir waschen uns in jenem Teich,

Und Schuld erstickt im reinen Sand,

Vergessen wird im Totenreich,

Was einst getan durch Menschen-Hand.

Durch Fleisch und Bein dringt unser Ruf,

Erkenntnis schwebt in dieser Welt,

Als Gott die ersten Menschen schuf,

War deren Denken schon entstellt.

Die Sünde ist nur deren Last,

Die welche sind im Herzen schwach,

Im Wahn des Ichs hier jeder hasst,

Die Chance auf Frieden so zerbrach.

Die Krankheit Mensch verbreitet sich,

Durch jene die Natur verdirbt,

Der Sturm der Gier tobt fürchterlich,

Bis endlich nun der letzte stirbt.

#47
Des Fährmanns Tag war fast verronnen,

als letzten Fahrgast er erblickt,

doch wie gewohnt – in Ruh – besonnen,

fuhr er zu ihm – wie sonst – geschickt.

Der stumme Gast in schwarzer Robe,

stieg still - behäbig - in das Boot

und wies dem Fährmann letzte Woge,

die der durchbrach – im Abendrot.

Der alte Fährmann band die Seile,

wie immerzu - mit festem Halt

und ging des Bootes – ohne Eile,

gefolgt der nächtlich – fremd Gestallt.

Am Ufer dann der Schiffer wand,

zu seinem still Begleiter,

ergriff des Fremden kalte Hand

und schritt mit jenem weiter.

Die Kälte – die im Fremden barg,

durchströmte seine Seele

und als er stand vor einem Sarg,

entschwand ein Schrei der Kehle.

Ein letzter Hauch zur Ewigkeit,

zum Abschied aller Zeiten,

der Fährmann ward zur Fahrt bereit,

in fremde – neue – Weiten.

Der Fährmann ward dem Ziele nah

und blickte letzt zur Erde

und als er seine Fähre sah,

sann er – was daraus werde.

Da trat der Tod – in seinen Blick

und wies zur fernen Weite,

ein Jüngling stieß - mit viel Geschick,

das Boot zur andern Seite.

„So sieh – wie du – vor langer Zeit,

- als frisch dein Herz noch pochte -

ward da dein Vater stets bereit

und gab - was er vermochte.

Er lehrte dir dein Wissen recht,

was ihm zuvor gegeben

und als er ward des Todes Knecht,

ließ er’s - in deiner - leben.

So soll auch deiner Ziel drum sein,

von Allem loszulassen,

so ruhe aus und kehre heim,

gar ohne Angst und Hassen.

Du hast der Lebzeit Sinn erbracht,

der Arbeit stets verschrieben,

du hast der Liebsten stets bewacht,

dein Erbe- so – geblieben.

Mit jedem Tag- mit jeder Nacht,

der eignen Zeit – wir schenken,

des Andern – Neuen – was erwacht,

die Kraft zum eignen Lenken.

Der Jüngling sieh – warst einst - auch du,

gleichwohl vergangner Ahnen,

ein jeder ging mit mir zur Ruh,

nach letzten Ruderbahnen.

Auch sie befragten mich dahin,

was soll aus Allem werden,

sie hinterfragten weltlich Sinn,

im Lauf von Sein und Sterben.

Der Fährmann stieg gen Himmel auf,

beseelt für alle Zeiten,

da zog ein Stern am Himmel auf,

mit hellem Schein – von Weitem.

Bedenke bei solch Lichterspiel,

wenn Sterne sich dir zeigen,

das wieder eine Seel am Ziel,

sollst ihrer dich verneigen.

#48
Hi Drache, wunderschöne Gedichte!!! Die sind alle so schön.... da kriegt man ne richtige Gänsehaut..... aber sooo traurig..... es gibt doch auch Schöne Sachen im Leben!!!

Bye Caro

#49
Hey Caro,

da magst du recht haben, es gibt noch schöne dinge im leben, nur muss man sie erstmal wieder finden.

Man sollte sich selbst erstmal wieder finden bevor man am Leben wieder teilhaben kann,

man sollte sich selber wieder anfangen zu lieben und sich nicht selber hassen.

Erst dann kann man vielleicht wieder glücklich sein, aber das setzt voraus, das man seinen Seelenfrieden gefunden hat.

Bye Drache

#50
Ich höre das Schreien, ich höre die Schritte,

Spüre die Erde beben.

Wie gern wäre ich wieder in ihrer Mitte,

Durch Töten spüren das Leben.

Ich rieche das Pulver, ich höre die Schüsse,

Höre das Kreischen der Raben.

Würd’ verteilen auf’s neue gern Todesküsse,

Mich an ihren Schmerzen laben.

Ich seh’ ihre Jugend, den Glanz ihrer Augen,

Spür’ erneut die Kriegsfaszination.

Wieder für Gerechtigkeit kämpfen und glauben

An Vaterland und Nation.

Ich höre die Trommeln, seh’ die Legionen,

Zu gern wäre ich mit marschiert,

Zu töten, zu siegen und keinen zu schonen,

Doch zu vieles ist seitdem passiert

Ich spür’ meine Schwäche, spüre mein Alter,

Meine Beine wollen mich nicht mehr tragen.

Der Tod greift nach meinem Herzen mit kalter

Hand und es hört auf zu schlagen.

Ich sehe die Leichen, geschändet, getötet,

Die Witwen und Waisen im Krieg,

Boden vom Blute der Toten gerötet,

Nichts bringt sie zurück, auch kein Sieg.

Ich verstehe die Gründe, verstehe die Wahrheit,

Verstehe endlich das Warum.

Ich sehe nun endlich der Soldaten Blindheit

Im Krieg gibt’s nur Leid, keinen Ruhm.

Hier sitz ich, ein Alter, mit all diesen Wünschen,

Doch wäre es Wirklichkeit,

Dass ich erneut bin Soldat, nähm’ ich nur meine Waffe,

Um zu ersparen mir selbst neues Leid.

Ich wünschte, ich hätte all diese Schrecken

Niemals erlebt und geseh’n.

Kann nur hoffen, doch noch ein Gewissen zu wecken,

Damit die Jungen endlich verstehn

#51
Zeitlos verliert Glück den Wert,

Den ich ihm gab um zu erfreuen,

Es lacht die Sonne strahlend an.

Werd ich denn jemals noch bereuen,

Dass ich es zart berühren kann?

Sein Lächeln küsst mich so verklärt,

Lässt sich in Blüten klebrig nieder,

Verschönernd meiner weichen Sinne.

Und spöttisch blüht der rote Flieder,

Auch in der kalten Tränenrinne.

Glück wozu denn nur?

Wenn man auch ohne es erreicht,

Was sich das Herz doch so ersehnt.

Liebkosend flüstert und sanft schleicht,

Die Würde, die sich an dich lehnt.

Und trägt in bunter Frühlingsflur,

Dein Weinen fort in ferne Weiten,

Um weich zu betten was schon träumt.

Oh könnt ich meine Tränen nur begleiten,

Doch den Trauerzug hab ich leider längst versäumt.

#52
Kleiner Engel

Als Engel wurde er im Himmel geboren,

Er wollte nicht so wie die anderen sein,

Denn er fühlte sich bei ihnen verloren

Einsam, unbedeutend allein und klein

Er rebellierte gegen die höhere Gewalt,

Doch die fand das gar nicht gut

So wurde er verstoßen schon bald,

Auf die Erde wollte er gehn, mit letztem Mut

Auf der Erde angekommen

Wollt er sich ein Bild von den Menschen machen,

Dieses Bild erschrak ihn sehr, dass ihm Tränen aus den Augen ronnen

Denn Menschen sind herzlos, grausam und müssen sich immer verkrachen

Nun wollte er nicht mehr leben

So setzte er sich nieder, in seiner Traurigkeit

Sah noch einmal, für welchen Unsinn die Menschen ihr Leben hingeben

Und starb unbeliebt in Einsamkeit.

#53
Unterdrückt ,verstoßen ,gepeint.

Der Mechanische ist mein Feind.

Geschlagen ,geächtet ,verspottet.

Ich will ,dass ihr verrottet.

Zu oft habt ihr mich schon verletzt.

Die Hunde auf mich gehetzt.

Ihr denkt ihr seid mir überlegen?

Von wegen!

Ihr seid zu weit gegangen.

Ihr solltet um eure Ideale bangen.

Denn ich werde sie euch nehmen.

Werde euch beschämen.

Denn ich hasse euren Stil.

Gottes Gnade – euer Lebensziel.

Nehmt euch besser in Acht ,ihr ach so Frommen.

Den meine Zeit wird kommen.

Die Rache ist mein –

und soll euer Untergang sein!

#54
Die Stille durchschreitet meinen Raum

Sie tritt hinein und raubt mir meine Ruhe

Ich versuche, meine Augen zu schließen

Etwas hält den Schlaf so fern von mir

Die Dunkelheit ängstigt mich

Ich sehe nichts, ich höre nichts,

das mich ablenken könnte

Meine Gedanken fassen die Erinnerung

Nur mein Geist bleibt mir

Ich bin gezwungen in mich selbst zu blicken

Ich kenne die Freude darin,

weiß, wie mein Lachen klingt

Doch was beschützt mich vor dem Schmerz ?

Ich will das Leid nicht sehen,

das in mir begraben schlummert

Manch Worte brennen so tief

Sie schmerzen und verbleiben auf ewig in mir

Nie waren sie dazu bestimmt

Niemals hatten sie diese Bedeutung

und dennoch verrinnen sie nicht,

sondern zerstören immerfort

Wer trocknet meine Tränen?

Meine Narben reißen auf,

wenn ich sie mit meinen Gedanken berühre

Ich möchte fliehen vor meinem Innersten

und finde keinen Ausweg aus dem Labyrinth

Ich schreie, um die Stille zu vertreiben

Meine Stimme scheint keinen Laut zu geben,

klingt, als wär sie nie gewesen

Alles verbleibt ruhig und dunkel

Ein Feuer frisst mich auf,

aber niemand sieht mich brennen

Stück für Stück weiche ich aus dieser Düsterkeit

und finde keinen Weg zurück ins Licht

Raumlos irre ich umher,

werde getrieben von einer Ungewissheit

und habe kein Zuhause mehr

Wer nimmt mich in den Arm bei Nacht ?

Immer kälter wird es um mich

Ich muß tiefer in meine Seele,

um nicht zu erfrieren

Den Alptraum kann ich nicht ertragen,

möchte taub und blind sein

Auf der Suche nach einem Sinn

bin ich in die Schlucht des Vergessens gestürzt

Wo ist der Mensch, für den es sich zu leben lohnt?

#55
Euer Schicksal,

euch bekannt,

macht euch bereit,

tretet an

und kämpft,

gegen die Zeit,

den Fluch der geschaffen wurde,

gegen euch,

alles zu vernichten,

zu regieren und herrschen,

wird niemals zulassen,

tut was dafür, wehrt euch,

die Paralelwelt ist gegen euch,

macht euch nieder,

mit euch selbst,

einem Bild der Illusion,

um euer Herz zu schwächen,

euren Fall herauszufordern.

die rote Zahlung gegen den hass,

im Rinnsal fließt

und euch verlässt,

das Leben,

das Licht,

die Hoffnung.

die Gnade soll siegen,

soll walten

und Frieden soll sein,

doch pure Drohung,

lässt nichts sein,

was wir erhoffen,

als eine Lüge,

ist nichts,

wir kämpfen gegen Lügen und betrogene Seelen,

retten die,

die rein sind,

doch gibt es solche noch?...

Last euch nicht nehmen,

was ihr retten wollt,

euren Willen,

euren Glauben.

#56
Allgegenwärtige Mächte, zeigt mir die Kraft

Hört mein Flehen

Seid meine Herren, ich bin Euch ergeben

So habe ich mich versündigt in dieser Welt

und bin dennoch bereit, Euch weiter zu dienen

Lasst mich nicht allein mit dieser blutenden Verzweiflung

Ich nahm Euer Wissen und erbat es für mich

Doch war es einzig das Gefühl in meinem Herz,

das mich dazu trieb

Ich gebe Euch die Unsterblichkeit,

aber lasst mir die Hinneigung,

die ich mir beschwörte mit Eurer Hilfe

Warum habt Ihr mir die Hand gereicht,

wenn Ihr sie mir jetzt abschlagt ?

Einst Brannte ich auf dem Scheiterhaufen

Selbst in jenen Momenten verleugnete ich Euch nicht

Die Macht in mir starb nicht

Dachten sie, der Zauber vergehe?

Wie kann die Weltlichkeit das Maßgebende besiegen?

Solch Einfalt ließ mich necken

Nun soll mir all diese Weisheit genommen werden,

für die ich so unbeirrt gekämpft

Ihr könnt die Menschlichkeit nicht verstehen

Jedoch bestimmt sie ebenso mein Dasein

Im treuen Ergeben befehdete ich sie

und konnte sie obgleich nie auslöschen

Ich lernte sie zu lieben und zu schätzen

Schließlich wollte ich nur ein Teil von ihr werden

Dafür gebrauchte ich Eure Beschwörung

Wie sollte ich sonst die Menschen verleiten,

ein Etwas zu billigen, das nicht von dieser Welt kommt?

Ihr habt es leicht in Eurem Tempel der Übersinnlichkeit,

wollt befehlen und geleiten,

verlangt Gefolge ohne Widerwort

Doch hättet Ihr dafür Maschinen erschaffen sollen

Ihr gabt mir meine Macht

und vergaßt, die Schwäche zu nehmen

So gönnt mir, dass ich daraus etwas Glück für mich schöpfe

Lasst den Zauber weiter in mir ruhen

und vergebt mir meine Missetat

#57
Seht, ich bin gekommen Euch zu heilen

Kniet nieder in Demut und fleht um Euer Verderben

Ich nehme Euch alles, denn ich bin alles

Ich bin Endgültig

Alles Handeln ist nichtig! Es gibt keinen Sinn

Lauft nicht fort, Ihr gehört schon mir

Unterwerft Euch meiner Willkür

Stellt Euch meinem Richterspruch

Erkennt die Fäule Eurer Existenz

Ihr schwelgt in lähmender Extase

Asche füllt Eure Mägen

Staub rinnt aus Euren Augen

Als das letzte Gesetz

Hebe ich alle Schranken auf

Vor mir seid Ihr alle gleich

Preist diesen Tag, denn alles hat ein Ende

#58
Welcher Fluch

lastet auf mir

so schwer und betrüblich?

Wo kommt er her

wer sprach ihn aus

warst Du es aus Zorn?

Hast mich verflucht

zu eriner Ewigkeit

in Einsamkeit.

Keiner löst ihn von mir

und so erkenne ich immer mehr

welch Last mich erdrückt.

Er lässt alles zerbrechen wie dünnes Glas

was mir nahe geht, so tief im Herzen,

schon bei dem Versuch, es sanft zu berühren.

Und so bleibt nur weniges, was mir naht,

eben auch der Fluch, der nicht verzagt,

mir alles zu verwehren, was mich glücklich macht.

#59
wow!!!!!!!!!!!!du hast es voll drauf :klatsch:

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