Zum Inhalt springen

Der kalte Wind

68 Antworten12'773 AufrufeGestartet von Apo ·

#21
Schmerzt schnürt meine Kehle zu

Habe das Gefühl zu ersticken

Der Körper wird schwer

Ich schliesse meine Augen

Die Bilder verschwinden nicht

Brennen in den Augen

Es hört nicht auf

Ich ersticke daran

Jämmerlich erklingt mein Schluchzen

Die Welt dreht sich um mich herum

Doch für mich bleibt sie stehn

Lebe zeitlos in der Kälte

Gefangen im Kummer, im Schmerz

Ein Gefängnis meiner Selbst

Den äusseren Schmerz spür ich nicht

Meine Tränen, klägliche Schreie der Seele

Gehen unter zwischen euren Worten

Ich könnte schreien

Doch verlässt mich meine Kraft

Ich will nicht mehr…

---

Jeden Morgen stehe ich auf

Verrichte meine täglichen Arbeiten

Gehe zu Bett

Schlafe ein

Eine endlose Wiederholung

So wie meine Gefühle

Wie ein Schleicher legen sie sich um mich

Lassen Tränen fliessen

Quälen mich

Manchmal könnte ich schreien

Ihnen Ausdruck verleihen

Die Worte bleiben im Hals stecken

Ich bringe sie nicht raus

Schlucke sie wieder runter

In manchen Momenten glaube ich daran zu ersticken

Der Schmerz wird unerträglich

Die Hoffnung verlor ich schon lange

Tage, Wochen, Monate laufen an mir vorbei

Ich nehme sie nicht war

Ich spüre eine Leere in mir

Die selbst der ganze Schmerz nicht zu füllen vermag

Fühle mich so machtlos

Bin einsam in der Welt

Sie scheint so trostlos, so kalt

Selbst im Sommer bei strahlender Sonne

Fühle mich im Innern kalt

Jeden Tag

#22
deine gedichte sind alle sehr schön... nursind alle eher traurig und düster... das was passiert ist, bist du jetzt darüber hin weg?

#23
Danke für das Kompliment. Ganz darüber hin weg bin ich nicht. Manche Dinge geschehen immer wieder, vielleicht hört es irgendwann mal auf, mal sehn.

lg Apo

#24
Weinend sizt er da

Tränen zeugen vom Kummer, vom Schmerz

Mit ihnen fliesst die Hoffnung dahin

Seine Hände Zittern als würde er erfieren

Kaftlos hängt der Kopf hinunter

Minuten, Stunden streichen vorbei

Er bleibt regungslos

Seine Gedanken, fernab von allem

Nach aussen dringen nur die Tränen

Glänzen, beim Sonnenuntergang

#25
deine gedichte sind echt total klasse...

aber ziehmlich traurig...hab sogar tränen in dern augen...da ich mich zur zeit so ähnlich fühle... ;(

#26
Blätter rauschen im Wind

Baumkornen neigen sich, knarren leise und schütteln ihre Blätter ab

Farbenfroh fliegen sie durch die Luft

Ich wünschte ich wäre wie sie

Frei und unbefangen

Doch bin ich gebunden

An meinen Hass, an meine Vergangenheit

Bitter ist die Welt für mich

Kalt und leer

Manchmal wirkt mir selbst mein Schatten fremd

Ich bin allein

Verlohrn in der Welt, in meinen Gefühlen

Alles um mich herum ist so voller Leben

Frei und glücklich

Nur ich steh da

Traurig und mit Tränen in den Augen

Und der Wind streicht an mir vorbei.

---

Rot ist mein Gesicht

Langsam fliessen die Tränen

Hellrote Tropfen

Schlucke schwer

Blut fliesst die Kehle hinunter

Ich huste, spucke es wieder aus

Von der Stirn fliesst es in die Augen

Verschleiert die Sicht

Meine Hände kleben

Das Blut trocknet

Die Kleider saugen sich voll

Werden schwarz

Ein Brennen am ganzen Körper

Heiss wie Feuer

Unablässig fliesst es dem Körper hinunter

Kleine Bäche gehen von mir aus

Mein Mund füllt sich

Ich kann nicht mehr

Zu viel, viel zu viel

Ersticke daran

Schliesse die Augen

Und was ich sehe ist Rot...

---

Schreit

Schreit um mich herum

Ich höre nicht zu

Sagt was ihr wollt

Schlagt mich wenn ihr wollt

Ich hass euch nicht

Lasst mich hier

Hört nicht hin

Nehmt mich nicht war

Trette mich mit Füssen

Ich bin schon unten

Nichts ändert mehr

Tränen fliessen weiter

Drinnen und ausserhalb

Stellt euch keine Fragen

Vergeudet nicht eure Zeit

Lasst mich liegen

Hoch komme ich nicht mehr

Schaut mich nicht an

Seid glücklich und geht

Ich bin schon weg

Nur meine Tränen bleiben...

#27
Ich habe Angst

Furchtbar Angst

Bilder tauchen vor meinen Augen auf

Bilder von Dingen die vielleicht geschehen

Rote Bilder, voller Blut

Ich sehe mich zusammengesunken

Mit blutenden Armen

Blut fliesst mir die Finger hinunter

Ein stetiger Bach

Haut hängt in Fetzen von den Armen

Ich sitze da, in einem schwarzen Raum

Leise bibbern meine Lippen

Formen sich zu einem Grinsen

Ich sehe mir in die Augen

Schwarze Kugeln

Ich habe Angst…

---

Allein steh ich hier im Raum

Alles schwarz, alles gleicht dem andern

Ich betrachte meine Hände

Sehe sie nicht, doch sind sie da

Bin ich wirklich hier?

Wer bin ich?

Niemand antwortet

Ich bin allein

Bin gefangen im schwarzen Raum

Ich kann nicht raus

Unendlos weit, unendlos schwarz

Ich schliesse die Augen

Alles bleibt gleich

Oder sehe ich vielleicht doch mehr?...

---

Ich starre ins Leere

In einen schwarzen Raum

Bilder laufen vor meinen Augen durch

Wie ein Film

Tränen fliessen

Für jedes Bild eine Einzelne

Ich kann nicht mehr

Hört auf

Verschwindet

Ich kann nicht mehr

Halte den Schmerz nicht mehr aus

Ich schliesse die Augen

Doch es hört nicht auf

Ich will nicht weinen

Aber trotzdem fliessen sie

Ich kann nicht mehr

Jede Nacht

Was hab ich getan?

Halte meinen Kopf zwischen den Knien

Warm fliessen die Tränen über die Haut

Bitte hört auf

Lasst mich schlafen

Ich kann nicht mehr

Mein Körper zittert

Zitternde Schluchzer entfliehen dem Mund

Lasst mich endlich schlafen

Und weinend schlaf ich ein….

---

Ich steh da

Sehe ihn an

Sehe in seinen dunkeln Augen

In die grossen schwarzen Pupillen

Das Haar, das bis in die Stirn reicht

Mein Magen krümmt sich zusammen, dreht und windet sich

Mein Hals scheint sich zusammen zu ziehen

Der Kopf senkt sich

Ich übergebe mich

Schaue wieder hoch

Das Gefühl kommt zurück

Nochmals hänge ich meinen Kopf hinunter

Spucke Galle

Ich sehe ihn wieder vor mir

Dieses hässliche Gesicht, das kleinen Kindern Angst macht

Bei dem die Menschen wegsehen, mit Abscheu reagieren

Ich schlage ihn ins Gesicht

Will ihn nicht mehr sehn

Splitter stecken in meiner Hand

Am Arm fliesst das Blut hinunter

Splitter liegen im Becken

Wieder sehe ich ihn in jedem einzelnen Stück

Warum entkomme ich ihn nicht?....

#28
Tropfen

Einzeln fallen sie vom Himmel

Begleitet von Donner und Blitzen

Viele tausend Tropfen fallen prasselnd auf den Boden

Fallen auf seinen Kopf

Er rennt

Kreutz und quer an Bäumen vorbei

Schaut nicht zurück

Wasser läuft ihm am Gesicht hiinunter

Nun bleibt er stehn

Vor einer alten Eiche

Viel Äste ohne Blätter

Er sinkt zu Boden

Landet auf den Knien

Schaut immer noch auf den Baum

Seine Hand fähr ihm übers Gesicht

Der Kopf senkt sich

Von geschlossenen Augen fallen zwei Tränen

Obwohl es regnet sieht man sie zu Boden fallen

Seine Hand berührt den Stamm

Gleitet an ihm runter

Der ganze Körper sinkt zu Boden

Liegt im Dreck

Seine Hand berührt immer noch den Stamm

Der Regen wird heftiger

Ein Windzug wegt durch den Wald

Die Hand gleitet hinunter in die Erde

Niichts an ihm bewegt sich mehr

Ausser den Tränen

Schreien für ihn die Worte.....Ich liebe dich...

#29
;(
#30
Vieles geht verlohren

Alles ist vergänglich

Menschen kommen und gehen

Streifen unser Leben

Menschen vergessen

Manches bleibt

Tief im Innern

Begleitet uns ein Leben lang

Beeinflusst unser Leben

Menschen verdrängen

Errinerungen die sie nicht verkraften

Warum können wir nicht abschliessen?

Werden wir von ihnen zerrissen?

Was bleibt noch? Die Liebe?

Warum sind wir selbst zu zweit allein?

Ein jeder Mensch ist im Innern allein

Verloren in Gedanken, in Errinerungen

Schwimmen im See der Zeit

Manche gehen unter

Haben nie gelernt zu schwimmen...

#31
Ich möchte nicht mehr an dich denken müssen

Dein Gesicht verfolgt mich den ganzen Tag

Lässt mich in der Nacht nicht schlafen

ich wünschte ich könnte dich in meine Arme schliessen

Deine Wärme spüren

Doch bleibt mir alles fremd

Und kälter wirds mit jedem Mal wenn ich dich seh, Hand in Hand

Ich schlucke drei Tabletten

Kann nich schlafen

Starre an die Decke und sehe dich

Du lächelst mir zu

Ich lächle zurück

Ein Wunsch

Meine Augen sind feuerrot

Grosse Tropfen laufen über meine Wangen

Ich kann nicht schlafen

Unendlos viele Fragen drängen sich in den Kopf

Jede Nacht bist du bei mir, raubst mir meinen Schlaf

Tränen verwandeln sich in ein Wimmern

Bitte lass mich schlafen....

#32
;( wunderschöne gedichte...alle miteinander...ich habe wirklich tränen in den augen und bin schokiert weil ich mir so ertappt vorkomme..

schöne methaphern und überhaupt einfach krass

#33
Nichts was ich sagen könnte, würde rückgänig machen was ich dir antat

Nun ist es zu spät

Ich weiss du liebts mich nicht

Du gehörst jemand anderem

Es tut mir leid dass ich nicht da war als du weintest

Als du allein wars, als deine Seele zerbrach

Jetzt weine ich um dich, um die vergangene Zeit

Die mir niemand zurück geben kann

Ich sehe durch deine Hülle

sehe deinen Schmerz, sehe meine Schuld

Vielleicht vertzeihst du mir, doch werde es nie können

Mein Alptraum wurde wahr

Bin es nicht wert dich anzusehen

Nachts krümme ich mich zusammen

Sehe dich vor meinen Augen

Sehe dich in meiner Situation

Tränen fliessen dir von den Augen

Rote und Klare verlassen meinen Körper, doch lindert es nicht den Schmerz

Egal wie fest sie fliessen

Es tut mir so leid

Möchte die Zeit zurückdrehen, denn was ich früher sollte tu ich jetzt

Ich liebe dich....

#34
ich bin sprachlos...

die gedichte sind echt super!!!

aber auch ziehmlich traurig... ;(

#35
die gedichte sind echt hammer...

so richtig schön düster und traurig...*gänsehaut übern rücken läuft*

respect

#36
danke für die komplimente, aus irgend einem grund kann ich nur gedichte schreiben wenn es mir nicht besonders gut geht, weshalb hier auch keins von mir steht dass sich glücklich anhört....

#37
ich glaub mal das geht ne nur dir so...

ich kann au nur gedichte schreiben wenns mir scheiße geht...da hab ich eigentlich au nur lust zum schreiben...

#38
Ich fühle die Leere

Diese Leere für die ich keine Worte finde

Die ich nicht ausdrücken kann

Die ich nicht füllen kann

Die immer grösser wird, je mehr ich versuche sie zu begreifen

Alles wirkt gleich, Tag für Tag

Schliesse die Augen, nichts ändert sich

Bin gefangen, umgeben von Mauern

Hart und kalt fühlen sie sich an

Von oben fällt das Licht, verbrennt die Haut

Glühe, doch frier ich

Ich höre nichts

Bewege meinen Mund, doch kommt nichts raus

Alles still

Kann nicht sprechen

Leere für die es keine Worte gibt

Die Taten für sich sprächen lässt

Und Tränen fallen,

Jede für ein unausgesprochenes Wort....

#39
Ist vielleicht ein bisschen schwer zu verstehen.....

Augen, Spiegel der Seele

Zeigt die Wahrheit wenn der Rest lügt

Tief, schwarz, ein See, unendlich tief

Falle hinein, bin dir näher

Vergesse die Zeit

Zeit scheint unendlich

Sehe mich selbst

Glanzpunkte überall

Eine Träne, fällt langsam

Ein Spiegel der Welt, verzogen und rund

Rollt herunter, bannt sich langsam seinen Weg

Ein dünner Rinnsal

Zeugen des Innerns

Sehe in den schwarzen See

Die Kälte im Innern

Der Schmerz der sich seinen Weg sucht

Die Hand die ins Leere fasst, meine Hand

Tränen fliessen, glänzen im Licht, saugen es auf

Klar, weiss doch dunkel

Verloren, sie werden kalt

Die Glanzpunkte, im Schwarz und Weiss

Ein Funke, unerhört, bleibt allein

Ich schwimme im See, im Dunkeln der Seele

Ich sinke in die Unendlichkeit

Das Augenlied fällt, presst die Tränen raus und Weiss wird zu Schwarz.

#40
Sehr schönes Gedicht, echt beeindruckend geschrieben...

Seite 2 von 4 · 69 Beiträge in diesem Thema