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Der kalte Wind

68 Antworten12'773 AufrufeGestartet von Apo ·

#41
das ist wunderschön ....wunderschön traurig;(...

sehr ergreifend ausgedrückt...sehr sehnsüchtig...und solche spuren hinerlässt es...

drück dich fest<3

#42
Ich stehe da

An diesem schwarzen Ort

Was soll ich hier?

Bin meinen Weg gegangen

Bin ich nun am Ziel?

Oder war der Weg das Ziel?

Hier ist alles leer

Schwarz, wohin ich sehe

Wo soll ich hin?

Der Weg ist zu ende

Meine Kleider wurden dünn

Kälte macht müde, möchte schlafen

Verzweiflung

Kein Pfad der weiterführt

Meine Augen schliessen sich

Bin blind oder sehe doch

Im Dunkeln bleibt alles gleich

Sieht meine Seele?

Fühle hier etwas

Anders als die Kälte

Ein neuer Pfad tut sich auf

Eine ziehende Hand

Ein Ausweg?

Ich folge

Ich falle und fliege zugleich……

#43
Das ist für jemand ganz besonderen........es mag verwirrend sein wenn ihr uns nicht kennt.......hoffe du hast nichts dagegen das ich darüber schrieb und es hier hin poste, fand es den richtigen ort dafür, da wir uns doch hier kennen lernten......ich muss es einfach los werden....obwohl ich es nicht treffend finde und es doch nicht vollkommen meine gefühle ausdrückt.......dafür gibt es keine wörter.....

lg Apo

Distanz

So weit weg und doch so nah

Werd ich dich sehen?

Meine Gedanken in die Tat umsetzten?

Manchmal scheinst du mir so nah wie niemand sonst

So gespenstisch ähnlich

Seelische Verwandtschaft?

Die Distanz so unendlich gross

Schrumpft mit jedem Mal

Gedanklich bist du, lebst du bei mir….in meinen Gedanken

Seelische Vereinigung?

Möchte dich halten

Dir deinen Schmerz lindern, dich aus diesem Loch ziehen

Scheinst mir so verloren

Sehnst dich nach Wärme, nach Geborgenheit……nach Liebe

All die Dinge, die dir fehlen

Deine Sehnsucht….unsere Sehnsucht

Versuche dir was zu geben

Dein Schmerz, unser scheinbar Schicksal

Aussichtslos, verloren

Für immer allein hier

Manchmal bist du hier und doch nicht da

Gleiche Gedanken treffen aufeinander

Die Distanz verschwindet

Doch helfen sie nicht……bin machtlos, hilflos

In Gedanken bist du da

Geh nicht fort, nur einmal möcht ich sie vollkommen zum verschwinden bringen……

#44
;( danke...weiß was du sagen willst...werde es versuchen, dass dir dieses einmal gelingt, denn möchte es dir gleichtun...vermisse dich...
#45
Was sehe ich in deinen grünen Augen?

Was werde ich erkennen, im Spiegel der Seele?

Was steckt hinter dem fröhlichen Lächeln?

Hinter dem Lächeln das ich mir vorstelle

Das Lächeln das ich mir unbekümmert vorstelle, voller Lebensfreude

Das Lächeln hinter dem sich so viel verbirgt

Ich versteh dich nicht

Egal was ich tu

Manchmal möchte ich dich einfach in den Arm nehmen

Wenn ich weiss das es dich nicht gut geht

Ich weiss nicht was ich sehen werde, in deinen Augen

Dein Lächeln das mich in den Schlaf begleitet

Ich stelle mir vor wie es ist, wenn ich es real sehe

Ich frage mich was ich in deinem Lächeln erkenne

Ob ich deinen Schmerz sehe

Ob ich deine Last erkenne die dich bedrückt, die dich zur Erde drückt

So gerne würde ich dir deine Last nehmen

Du scheinst glücklich in dieser Welt

In dieser Welt in der man nicht sein kann was man will

Manchmal frag ich mich warum du mir nicht schreibst, warum du mir nicht sagst was dich bedrückt

Du sehnst dich nach Wärme, nach Geborgenheit, nach Liebe

Alles was dir fehlt

Was du bräuchtest um glücklich zu sein, damit du nicht so oft traurig wärst

Eine stützende Schulter, jemand der dich versteht, der dir hilft

Manchmal scheinst du mir verloren in dieser Welt

In dieser Welt in der du vielleicht deinen Platz nicht findest

Noch immer stell ich mir deine Augen vor

Versuche mir auszudenken was ich darin sehe, wie es in dir aussieht

In deinen grünen Augen, in die ich eintauchen möchte

Frage mich was hinter all dem steckt

Würde ich den Schmerz erkennen, die Traurigkeit, die du mit dir trägst

Vielleicht erkenne ich es, doch bleibt die Frage was dann

Und die Frage die mich am meisten quält………werde ich sie jemals sehn?

#46
hi du....

deine augen gefaellt mir besonders gut... auch wenn es fuer eine andere frau geschrieben wurde... es haette auch fuer mich sein koennen .... wie sehr wuerde ich mir wuenschen... das der mann den ich ueber alles liebe... mir so etwas geschrieben haette...

danke es hat mir die tränen in meine grünen augen getrieben.

gruss bagi

#47
Find deine Gedichte richtig wunderschön...

Ja ich kenne auch einen Engel mit blauen Augen, der seine Traurigkeit versteckt hält... Doch ich sehe es trotzdem, denn wie du es sagst: Augen lügen nicht und zeigen einem Seele...

Man muss nur hinsehen, dabei soll der Engel doch nicht traurig sein ;( :(

Noch einmal ein dickes Lob! :super:

Lg Eichhörnchen

#48
danke fürs kompliment.....nicht nur du hattest beim lesen tränen in den augen....tut mir leid dass er das nicht für dich tat doch irgendwann tuts einmal anderer für dich, einer ders versteht und in deine grünen augen sieht, einer der hinter die äussere schale sieht und dir geben kann was du brauchst......

lg Apo

#49
Ich schrieb dies für jemand ganz besonderen......es sagt nur einen Bruchteil aus und ist längst nicht fertig, doch möchte ich das du es siehst. Die Person die gemeint ist wird schon verstehen.....

Du schienst mir näher

Näher als irgendjemand zuvor

Du zeigest mir, dass ich nicht alleine bin

Dass du ähnlich fühlst

Wir teilten das selbe Schicksal

So kam es mir vor

Ohne Worte hast du’s verstanden

Das erste Mal dieses Gefühl

Dieses Gefühl das es doch gab

Von Verständnis und Halt

Wollte dich sehn

Wollte in deine Augen sehn

Was hätte ich erkannt?

Hätte ich geweint?

Seelenverwandtschaft nanntest du es

Zwillinge auf seelischer Ebene

Die gleichen Gedanken zur selben Zeit

Die selbe Sehnsucht nach dem Einen

Zu viele Enttäuschungen

Zu viel Schmerz

Was ich getan habe frag ich mich oft

Nun vermiss ich dich

Du, die mir immer zuhörte

Die mich verstand, die wusste wie ich fühlte

Die meine Last kannte

Die ich brauche

Dich ich nun so vermisse….

liebe grüsse Apo

#50
apo ;( ...du brauchst mich nicht missen ich bin noch da...melde dich wenn du das liest...ich hab dich auch vermisst...so sehr..so sehr...und danke...

#51
Wieder mal eines, dass wahrscheinlich nicht viele verstehen werden.....

Nun steh ich hier

An diesem kalten Ort

Laufe los ohne Ziel

Doch mit diesem Gefühl

Dem Gefühl der Sehnsucht

Der Sehnsucht nach etwas

Etwas was mir verborgen blieb

Und doch erahne

Ein Funke in der kalten Asche

Welche nie mehr glimmen sollte

So zieht es mich fort, gerade aus

Durch das Nichts

Der Schotter unter den Füssen

Der kalte Wind

Die dumpfen Holzbalken

Geräusche verschwinden

Verlieren sich in der Sehnsucht

Mit jedem Schritt den ich geh

Immer weiter, doch ohne Ziel

Ein Weg so sinnlos

Wie die Sehnsucht selbst

Und dennoch kann ich nicht zurück

Ein Glühwürmchen in der Dunkelheit

Getrieben von dem einem Wunsch

So zart und fein, das Glühen erlischt

Schliesse die Augen

Die Seele am Ende

Spüre ich nun die Kälte

Doch anders als zuvor

So kalt und traurig, so vertraut

Legt sich eine Hand auf meine Schulter

Als wärs die Meine

Die Gleise führen weiter

Zwei Glühwürmchen leuchten hell

Fliegen weiter in der Dunkelheit

Und die Sehnsucht bleibt bestehen.....

#52
schön geschrieben...sind die glühwürmchen die letzen lichter die dich noch leiten- wenn ja möchte ich eines sein um den weg ein wenig zu erläuchten den du hoffentlich dann gehen wirst...zeigen kann ich...gehen musst du...

#53
So lass mich das zweite glühwürmen sein....für dich....damit du deinen weg nie aus den augen verlierst, wieviele kreuzungen und kurven er auch haben wird....

#54
Wohin führt der Weg an diesem Ort?

An diesem Ort, an dem das Auge so weit sieht

Das Wasser scheint unendlich, der Horizont so weit entfernt

Ein Blick über die Brüstung, über das kalte Metal

Das Spiegelbild meiner Selbst, so klein und verzerrt

Kleine Wellen preschen gegen den Steg

Die Lieder fallen, mit ihnen zwei Tropfen

So klein und unbedeutend in der Masse

Schlagen auf, zerreiben die Wellen

Mein Spiegelbild, eine Formlose Masse

Welcher Weg tut sich auf?

An einem Ort an dem alles ankommt

Bei einem Element welches alles sah

An einem andern Ort zu einer andern Zeit

Möchte ich nun sein

Dinge ungeschehen machen, Worte ändern….

Schaue dem Horizont entgegen

Tausend Sterne glänzen auf den Wellen

Zwischen Dunkeln Wellengipfeln

Lasse meinen Körper über Metall fallen

Möchte schwimmen in tausend Sternen

Möchte mich erinnern, an eine Zeit ohne Kälte

An eine Zeit der Wärme.....

mfg Apo

#55
Es war Sommer

An einem heißen Tag, in einem an heißen Tagen nicht armen Jahr.

Es war jener Tag an dem ich ihr Gesicht das erste Mal sah.

Neun Uhr morgens . Die Verschlafene Masse drängte sich durch die Stadt, in Trams, Buße, zum Schreibtisch, zu Hammer und Meisel. Noch heute frag ich mich was es war, in jenem kurzen Augenblick, der sich in mein Gedächtnis einprägte wie es nur noch wenig in unserer abgestumpften Zeit tut.

Jener magische Moment, in welchem die Zeit stehen bleibt, in dem sich eine neue Welt auftut, die die Betroffenen einschließt, die sie stumm und taub macht für alles, taub für die Stimmen, die Autos, die Vögel.

Der Moment als ich sie sah. Der Moment der einem näher bringt als tausend Worte, der mehr aussagt als jede Gestik.

Ein Berühren der Seelen, zart wie ein leichter Sommerwind, zerbrechlich wie dünnes Kristall. Ich verlor den Bezug zur Realität. Es schien als schwebe sie zu mir. Ihre Augen ganz nah vor den Meinen. Das Grün, intensiver als die Wälder der Berge, die Wiesen Hollands. Unendlich weit, unendlich Tief. Nie sah ich einen schöneren Beweis der Unendlichkeit. Ein See mit mehr Nuancen als das Farbspektrum zeigen könnte.

Ein Loch im Grünen, schwärzer als es das Auge sehen könnte.

Ein Wimpernschlag und alles war weg. Die Stimmen kamen zurück. Sie war fort.

War sie überhaupt hier? Ich weiß es nicht. War sie ein Trugbild meiner Fantasie, eine Einbildung, projiziert durch den Wunsch nach seelischer Nähe? In jenem Augenblick wusste ich noch nicht, wohin mich meine Entscheidungen führen, wohin mich das Unabwendbare führt. Doch führte mich jener Weg zurück, zu jenem Punkt an dem sich Anfang und Ende schneiden und aufheben. So war dies der Beginn meiner Odyssee.

mfg Apo

#56
Original von ApoSo war dies der Beginn meiner Odyssee.
...die hoffentlich nicht zehn jahre dauert...

...aber vielleicht ca. 12000 hexametern, um in einem epos

mit gluecklichem ausgang zu enden...

wirst du noch mehr von deiner odysee berichten?

liebe gruesse!!

#57
solange sie andauert werde ich etwas zu berichten haben....hoffe mal dass mich diese "Reise" nicht wie odysseus 10 jahre in aspruch nimmt

nur mit hexametern werde ich nicht dienen können...

mfg Apo

#58
ich bin gespannt!

und zu den hexametern: war auch mehr auf die anzahl bezogen! ;-))

gruesse!

#59
Ein Kampf, der geführt werden muss

Jeden Tag aufs Neue

Aus sinnlosen Gründen

Gründe, welche uns nicht bekannt sind

Gründe, welche wir nicht im Stande sind zu verstehen

Gründe, welche uns nicht genannt werden

Die Müdigkeit in den Augen

Welche uns um Jahre ältern lässt

Die Traurigkeit welche von ihnen ausgeht

Zeugen des inneren Konflikts

Die Sehnsucht nach Ruhe, nach Frieden

Träume eines anderen Ortes, einer anderen Vergangenheit

Die selbe Frage jeden Tag, die Frage nach dem Warum?

Hatten wir eine Wahl?

Die Möglichkeit einen anderen Weg zu wählen?

Die traurigen Gesichter um mich herum

Geprägt durch diese Routine, durch das Erlebte

Erlebnisse über die niemand fähig ist zu sprechen, sie in Worte zu fassen

Dinge die uns taub machen, abgestumpft

Gesichter die für sich sprechen

Die Augen, aus denen jeder Funke Leben entflohen zu sein scheint

Mehr Maschine als Mensch

Ich drehe mich um, meine Kameraden tun es mir gleich

Wir wenden uns ab, weg von den Gründen, von den Blicken

Die Waffen fallen zu Boden

Und es bleiben die verlorenen Soldaten…

#60
das ist richtig richtig gut!

ist das von dir?

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