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Die Zeit; ein stummer Zeuge meiner selbst

88 Antworten11'981 AufrufeGestartet von JustNexus ·

#81
Ich versuche mit jeder Zeile etwas von mir preiszugeben,

lügen gibt es doch genug in dieser Welt...

Ich würde dir gerne zeigen wer ich bin, dir die möglichkeit geben mich kennzulernen.

-mir die möglichkeit geben dich wirklich kennenzulernen.

Doch bin ich nur ein fremder der deinen Lebensweg passierte,

bin ich doch nur ein Augenblick in deinem Leben.

bin ich doch nur ein alter bekannter als längst vergessener Zeit.

und jetzt erst merke ich.. der versuch alleine reicht eben nicht...

Quelle: nexus

#82
Nach langer Zeit
Nach langer Zeit;

-die Tränen getrocknet,

-die Narben verheilt,

-den Schmerz ertragen...

Nach langer Zeit;

-die Zustände gewandelt:

-die Einsamkeit zur Gewohnheit,

-der Schmerz zum Begleiter,

-die Zeit zum Zeugen,

-die Stille zum Freund...

Nach langer Zeit;

-das Gefühl der Nutzlosigkeit,

-des nicht-gebraucht-werdens.

Nach langer Zeit,

-der Schmerz tief genug begraben in der Seele.

Nach langer Zeit,

-fragt dich keiner mehr wie es dir geht.

Die Zeit heilt Wunden?

Offen waren sie mir lieber....

-Quelle: NeXuS-
Puuh... :(

Ich werde die anderen Gedichte auch noch lesen, versprochen bzw muss ich das einfach.

Aber bei diesem Gedicht konnte ich gar nicht schnell genug kucken und hatte Tränen in den Augen und einen dicken Kloß im Hals :(

#83
danke, ist schön hin und wieder solche antworten zu lesen.

hoffe sie gefallen & helfen dir vielleicht sogar ein bisschen !

#84
Ich wünsche mir für dich, dass der Tag kommt, an dem du Gedichte schreibst, in denen es um glückliche & schöne Dinge geht.

bearbeitet #85
wow... danke ...

das beschreibt wohl am besten alles wonach man sich sehnt.

den tag an dem man glückliche gedichte schreibt...

Ich wünsche mir für dich, dass der Tag kommt, an dem du Gedichte schreibst, in denen es um glückliche & schöne Dinge geht.

Der Tag an dem ich glückliche Gedichte schreibe

Der Tag bricht an, ich wache auf.

Merke das er noch nicht gekommen ist.

Trauer, Schmerz und Einsamkeit beginnen ihn mit mir...

Einsamkeit ist meist das erste was ich verspüre,

mein Bett ist leer...

-ich stehe auf, sehe mich um

mein Zimmer ist leer...

-ich gehe durch die Wohnung ... leer.

Dann kommt der Schmerz,

Schmerz über die Einsame Leere die um mich herrum zu herrschen scheint...

Schmerz ausgelöst durch meine verspürte Machtlosigkeit in der Welt.

Und zuletzt die Trauer...

Trauer durch die Erkenntniss...

Will man den Menschen um sich herrum etwas Glück schenken,

kann man dies meist nicht ohne sein Eigenens zurückzustellen...

Weh tut es meist erst wenn man merkt das es nicht genug war aber dennoch nichts mehr übrig ist.

Doch zwischen all' die Schmerzen, Trauer, Einsamkeit mischt sich doch immer dieser kleine unwirkliche gedanke an die Hoffnung das der Tag kommt an dem man vielleicht ein Gedicht schreibt über Glück, Zweisamkeit und Freude...

Hoffnung ist das einzige das mich ermutigt mich jeden Tag erneut zu fragen ob er es sein könnte. Ob er dieser Tag sein könnte auf den ich mein Leben lang gewartet habe...

Doch jeder jeder Tag beginnt erneut mit der Einsamkeit..., dem Schmerz im Herzen und zuletzt der Trauer das es nur ein weiterer Tag zu werden scheint an dem das Glück in mir nichteinmal mehr aussreicht Menschen um mich herrum glücklich zu machen...

Machtlosigkeit...

So sollte dieses Gedicht vielleicht heissen...

- Machtlosigkeit -

-Quelle: -NeXuS- (inspiriert durch "lasting memories")

#86
Die Erkenntnis

Diese Erkenntnis ist ein einschneidener Moment im Leben.

Die Erkenntnis das ich, frisch in einer Beziehung, wieder hier bin.

Die Erkenntnis das es ganz gut läuft und ich doch hier sitze und diese Zeilen schreibe.

Erkenntnise helfen einem das eigene Leben zu verstehen

- ob man das nun will oder nicht...

Ich habe erkannt das ich, zwar die ganze zeit auf der Suche nach der Liebe, unfähig bin wirkliche Liebe zuzulassen...

Habe erkannt das ich eine solch große Angst mit mir trage verlassen zu werden das ich schon mit dem Gedanken spiele eine Beziehung zu beenden bevor sie begonnen hat.

Ich habe erkannt, dass das schlimmste daran nicht der eigene Schmerz ist sondern das Leid der Menschen die ich dadurch verletze...

Es ist ein Teufelskreis...

Eine Erkenntnis vom Teufel geschickt und mir als Last aufgebunden...

Eine Last die ich bereit bin zu tragen, doch nicht anderen aufladen will.

Das wäre nicht fair... einfach nicht fair !

Ich versuche aus dieser Erkenntnis zu lernen und Konsequenzen zu ziehen.

Doch, nachdem das lernen schon eine schmerzhafte Prozedur war, ist das durchhalten der Konsequenzen, das alleine leben, noch unerträglicher...

All' diese Gedanken jagen mir seid nichteinmal einem Tag durch den Kopf und haben doch mein Leben schon jetzt verändert...

Nicht verändert aber grundlegende Weichen gestellt.

Erkenntnise helfen einem das eigene Leben zu verstehen

- ob man das nun will oder nicht...

-Quelle: NeXuS-

#87
Teilweise... Lebe ich deine "Texte". Danke, dass du hier ein Stück deiner Selbst, unverhüllt, mit uns teilst.

bearbeitet #88
Ich weiß nicht ob ich dich noch liebe

Ich weiß nicht was ich fühle.

Ich weiß nicht was ich brauche.

- Doch ich weiß es ...

Jedes Gefühl in meinem Körper dreht sich nur um dich,

ich weiß das du mir guttust, das du immer für mich dabist, daseinwirst!

Aber ich fühle keine Liebe mehr für dich...

Alles was ich brauche bist du.

Ohne dich würde ich in der Welt nurnoch vor mich hinexistieren...

Aber ich glaube ich Liebe dich nicht mehr.

Jeden Abend den ich aus bin,

jeden Tag den ich durch die Stadt gehe, spüre ich wie mich andere frauen anschauen - und es gefällt mir.

Ich weiß nicht wie lange ich dieses doppelseitige noch leben kann - ohne dich und mich zu betrügen.

Ich würde dir niemals wehtun oder schmerz an dich ranlassen - aber ich weiß nicht mehr was ich fühle...

#89

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