Er hat sich getrennt - ich weiss nicht wie weiter...
114 Antworten6'807 AufrufeGestartet von LoLina ·
bearbeitet #61
Jeder Mensch ist erstmal ein Egoist. Du auch, Dein Egoismus ist aber anders gelagert. Bei Dir äußert sich dieser durch Deine Verlustangst und hängt mit dem Partner zusammen, Du möchtest Deinen Egoismus befriedigen indem Du die dauernde Bestätigung von Deinem Partner bekommst, er möchte seinen Egoismus befriedigen indem er möglichst viel Bestätigung von möglichst vielen Frauen bekommt.
Egoismus an sich ist normal, gesund und nicht verwerflich, wir brauchen ihn zum überleben. Erst einseitiger Egoismus der zu massiv auf Kosten anderer ausgelebt wird ist ungesund. Der erste Schritt lautet hier aber Einsicht, bis auf Lippenbekenntnisse ist da bei ihm nichts davon zu sehen und das kann auf Dauer ein Problem werden. Du selbst hast Deinen Anteil ja schon eingesehen und berabeitest ihn aktiv. Zwar sind die Wege noch nicht so optimal, da Deine Versuche Deine Kontrolle über Kompromisslösungen auszuleben nicht wirklich eine Lösung sind, aber immerhin startest Du zaghafte Lösungsversuche. Eine Anerkenntnis dessen solltest Du Dir schon gönnen. Auch wenn das Ende der Fahnenstange da nicht erreicht ist.
Was ihn angeht, seh ich da mehr so die "Ich bleibe wie ich bin, mir doch egal" Meinung vorherrschend. Nun, kann er ja und sei ihm zugestanden, dann bist Du aber eindeutig die falsche Partnerin für ihn bzw. er der falsche Partner für Dich. Eine Beziehung ist nicht dafür gedacht, daß einer oder Beide permanent darunter leiden. Dann ist eindeutig der Sinn der Beziehung verfehlt.
Die Aussage "Alle dürfen das, also mache ich das auch" impliziert, daß sie ein minderwertiger Partner ist weil sie Schwierigkeiten damit hat. Sowas schafft Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle und ist manipulativ.
Er zeigt damit, daß er sich über die Wünsche der Partnerin offen hinwegsetzt und diese nicht respektiert.
Ich behaupte nicht, daß er ihre Wünsche befolgen muss. Die eigene Partnerin aber gegen den unangreifbaren Gegener "Alle" antreten zu lassen ist nicht fair, weil der Partner nicht gewinnen kann. Der Gegner "Alle" ist ja nicht definiert.
Egoismus an sich ist normal, gesund und nicht verwerflich, wir brauchen ihn zum überleben. Erst einseitiger Egoismus der zu massiv auf Kosten anderer ausgelebt wird ist ungesund. Der erste Schritt lautet hier aber Einsicht, bis auf Lippenbekenntnisse ist da bei ihm nichts davon zu sehen und das kann auf Dauer ein Problem werden. Du selbst hast Deinen Anteil ja schon eingesehen und berabeitest ihn aktiv. Zwar sind die Wege noch nicht so optimal, da Deine Versuche Deine Kontrolle über Kompromisslösungen auszuleben nicht wirklich eine Lösung sind, aber immerhin startest Du zaghafte Lösungsversuche. Eine Anerkenntnis dessen solltest Du Dir schon gönnen. Auch wenn das Ende der Fahnenstange da nicht erreicht ist.
Was ihn angeht, seh ich da mehr so die "Ich bleibe wie ich bin, mir doch egal" Meinung vorherrschend. Nun, kann er ja und sei ihm zugestanden, dann bist Du aber eindeutig die falsche Partnerin für ihn bzw. er der falsche Partner für Dich. Eine Beziehung ist nicht dafür gedacht, daß einer oder Beide permanent darunter leiden. Dann ist eindeutig der Sinn der Beziehung verfehlt.
ach kommt, der vergleich ist doch jetzt sehr weit hergeholt.Der Vergleich mag weit hergeholt sein. Er macht aber nichts Anderes als sie. Sie versucht ihn zu verändern, er versucht sie zu verändern. Das was ein ungutes Gefühl dabei gibt ist, daß sie es zumindest offen versucht, während er es manipulativ tut.
Die Aussage "Alle dürfen das, also mache ich das auch" impliziert, daß sie ein minderwertiger Partner ist weil sie Schwierigkeiten damit hat. Sowas schafft Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle und ist manipulativ.
Er zeigt damit, daß er sich über die Wünsche der Partnerin offen hinwegsetzt und diese nicht respektiert.
Ich behaupte nicht, daß er ihre Wünsche befolgen muss. Die eigene Partnerin aber gegen den unangreifbaren Gegener "Alle" antreten zu lassen ist nicht fair, weil der Partner nicht gewinnen kann. Der Gegner "Alle" ist ja nicht definiert.
Ich tu mich jetzt grade wieder etwas schwer das alles nachzuvolluziehen (man verzeihe mir das mangelnde Einfühlungsvermögen).
Also ich finde:
Entweder findet ihr einen Kompromiss, mit dem ihr beide ganz ehrlich gut leben könnt oder ihr akzptiert eben, dass kein Weg zueinander führt und trennt euch.
In einer Beziehung tut, lässt oder akzeptiert man Dinge dem Partner zuliebe, aber wenn ihr da beide so sehr an eure Grenzen stoßt bzw. sie immer wieder überschreitet, dann hat's halt nicht sollen sein.
Ich muss sagen, ich kann mir genauso wenig eine Beziehung vorstellen, in der mein Freund mit Kolleginnen, aber ohne mich, Tequilanächte feiert wie eine, bei der ich meinen Partner anrufen muss, wenn ich nach Hause komme bzw. wo ich nicht außer Haus schlafen darf. In meinen Augen gebt ihr euch nichts. Ihr befindet euch an jeweils dem anderen Ende von zwei Extremen.
Er freiheitsliebend, du kontrollierend.
So kann das nichts werden.
Auf der einen Seite bedingt dein Verhalten sein Lügen und auf der anderen Seite sein Verhalten dein Misstrauen. Das ist ein Teufelskreis.
Und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ihr da ausbrechen könnt. Du?
Also ich finde:
Entweder findet ihr einen Kompromiss, mit dem ihr beide ganz ehrlich gut leben könnt oder ihr akzptiert eben, dass kein Weg zueinander führt und trennt euch.
In einer Beziehung tut, lässt oder akzeptiert man Dinge dem Partner zuliebe, aber wenn ihr da beide so sehr an eure Grenzen stoßt bzw. sie immer wieder überschreitet, dann hat's halt nicht sollen sein.
Ich muss sagen, ich kann mir genauso wenig eine Beziehung vorstellen, in der mein Freund mit Kolleginnen, aber ohne mich, Tequilanächte feiert wie eine, bei der ich meinen Partner anrufen muss, wenn ich nach Hause komme bzw. wo ich nicht außer Haus schlafen darf. In meinen Augen gebt ihr euch nichts. Ihr befindet euch an jeweils dem anderen Ende von zwei Extremen.
Er freiheitsliebend, du kontrollierend.
So kann das nichts werden.
Auf der einen Seite bedingt dein Verhalten sein Lügen und auf der anderen Seite sein Verhalten dein Misstrauen. Das ist ein Teufelskreis.
Und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ihr da ausbrechen könnt. Du?
So kann das nichts werden.Ich selbst seh's ähnlich, halte es aber prinzipiell für möglich, aus sowas rauszukommen. Die Chancen stehen dafür zwar minimal, unter bestimmten Bedingungen ist sowas aber realisierbar. Paare können sich gemeinsam weiterentwickeln und Akzeptanz lernen, selbst bei fast unüberbrückbaren Hindernissen. Dazu müssen es Beide aber wollen. Er will nicht, ist aber auch zu verstehen. Welchen Anlass hätte er zu einer Veränderung? Er leidet ja nicht unter der gegenwärtigen Situation.
Auf der einen Seite bedingt dein Verhalten sein Lügen und auf der anderen Seite sein Verhalten dein Misstrauen. Das ist ein Teufelskreis.
Und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ihr da ausbrechen könnt. Du?
LoLina, ich hab deine geschichte hier mitverfolgt und du tust mir sehr leid: ich kann dir eigentlich nur die trennung raten, so hart es klingt. Ich bezweifle, dass du mit diesem mann jemals glücklich werden kannst und ich denke, genau das hättest du verdient!
bearbeitet #65
Harte Worte...
Ich weiss momentan wirklich weder ein noch aus...
Ich weiss nicht was richtig ist...
Ich weiss nicht wer recht hat... was falsch und was richtig ist...
Harte Worte... aber ich danke Euch!
Vielleicht wäre einiges noch deutlicher wenn Ihr seinen Beruf kennen würdet... aber das möchte ich lieber nicht öffentlich posten... wenn es jemanden intressiert kann ich gerne eine PN schicken...
Ich weiss momentan wirklich weder ein noch aus...
Ich weiss nicht was richtig ist...
Ich weiss nicht wer recht hat... was falsch und was richtig ist...
Harte Worte... aber ich danke Euch!
Vielleicht wäre einiges noch deutlicher wenn Ihr seinen Beruf kennen würdet... aber das möchte ich lieber nicht öffentlich posten... wenn es jemanden intressiert kann ich gerne eine PN schicken...
Vielleicht wäre einiges noch deutlicher wenn Ihr seinen Beruf kennen würdet...Es ist sicherlich nicht der Beruf, an den ich gedacht hab, aber ich glaube, du kennst - beruflich gesehen - noch nicht alle Abgründe. ;) Es gibt Berufe z.B. im Finanzbereich, da gehen ganz andere Sache ab - und das während der normalen Büroarbeitszeit. ;)
Was mir eigentlich bei deinem ganzen Probleme fehlt, sind die "Beweise". Ich konnte auch nach mehrmaligem Durchlesen nix finden, wo du irgendwas schreibst, dass du das alles schon mal erlebt hast. Es nur vom "hören-sagen" mitbekommen, aktiviert freilich die Phantasie. Und wenn du dann noch ein besonders eifersüchtiger Mensch bist, wird alles tausendfach schlimmer.
Such doch einfach mal nach Beweisen, dass es wirklich so ist. Im Moment sieht es so aus, dass du fleißig spekulierst und das Ganze hier noch verstärkt wird. Damit machst du dir aber alles noch mehr kaputt.
Eifersucht existiert immer nur in den Gedanken. Und wird dort häufig noch schlimmer. ;)
dass mit diesen Abmachungen ein gewisses Vertrauen entstehen könnte,Das Vertrauen entsteht nicht durch irgendwelche "Abmachungen", sondern dass du dir auch mal klar machst, weshalb er mit dir zusammen ist. Was dich als einen sooo besonderen Menschen auszeichnet, dass er auch weiterhin mit dir zusammen ist. Vergiss nicht: Er ist nicht verpflichtet, dich als Partnerin zu haben. Das hat Gründe. Du stellst etwas Besonderes für ihn dar. Etwas einmaliges. Etwas, was er nicht mal so nebenbei haben kann.
Anstatt dich mit deinen Gedanken im Kreise zu drehen, solltest du dir wieder mal deiner Vorzüge bewusst werden.
Hallo Tylli,
auch Dir danke für's Antworten!!
Beweise für die 'Vorgänge' in seiner Berufsgruppe? Da ich selber in diesem Bereich arbeite (allerdings nicht so arg 'an der Front' wie er) kenne ich diese Spielchen am eigenen Leibe.
Ich wurde noch nicht wissentlich betrogen, weder von ihm noch in einer meiner früheren Beziehungen. Ich weiss auch nicht woher meine Eifersucht kommt... und sie ist nicht willkommen!!
Ich verstehe noch nicht ganz, was Du mit den Beweisen meinst, entschuldige... :o Kannst Du mir das nochmals genauer erklären, das wäre lieb!
Du hast total recht, ich 'unterschätze' mich sicherlich, ich mache mich klein, ich habe Phasen, in denen ich an mir zweifle und mein Selbstwertgefühl sehr zu wünschen übrig lässt... woher DAS kommt weiss ich... wie ich es jeweils abwehren kann weiss ich noch nicht... Ich hatte gute Ansätze (wie ich finde), mich wieder mehr auf mich zu konzentrieren, meine Hobbies wieder intensiver zu betreiben oder sogar überhaupt wieder aufzunehmen... und es hat mir Spass gemacht! Bis zu einem gewissen Punkt, wo diese Phase wieder vorbei ging und ich wieder in mir zusammenfiel...
Und momentan ist wieder eine arg üble Phase... leider!
Danke Tylly!
LoLina
auch Dir danke für's Antworten!!
Was mir eigentlich bei deinem ganzen Probleme fehlt, sind die "Beweise".Beweise wofür? Was passiert ist hat er mir erzählt...ich gehe davon aus, dass es die Wahrheit ist. Warum sollte er mir etwas erzählen was mich verletzt, obwohl es nicht der Wahrheit entspricht?
Beweise für die 'Vorgänge' in seiner Berufsgruppe? Da ich selber in diesem Bereich arbeite (allerdings nicht so arg 'an der Front' wie er) kenne ich diese Spielchen am eigenen Leibe.
Ich wurde noch nicht wissentlich betrogen, weder von ihm noch in einer meiner früheren Beziehungen. Ich weiss auch nicht woher meine Eifersucht kommt... und sie ist nicht willkommen!!
Ich verstehe noch nicht ganz, was Du mit den Beweisen meinst, entschuldige... :o Kannst Du mir das nochmals genauer erklären, das wäre lieb!
Du hast total recht, ich 'unterschätze' mich sicherlich, ich mache mich klein, ich habe Phasen, in denen ich an mir zweifle und mein Selbstwertgefühl sehr zu wünschen übrig lässt... woher DAS kommt weiss ich... wie ich es jeweils abwehren kann weiss ich noch nicht... Ich hatte gute Ansätze (wie ich finde), mich wieder mehr auf mich zu konzentrieren, meine Hobbies wieder intensiver zu betreiben oder sogar überhaupt wieder aufzunehmen... und es hat mir Spass gemacht! Bis zu einem gewissen Punkt, wo diese Phase wieder vorbei ging und ich wieder in mir zusammenfiel...
Und momentan ist wieder eine arg üble Phase... leider!
Danke Tylly!
LoLina
ich habe Phasen, in denen ich an mir zweifle und mein Selbstwertgefühl sehr zu wünschen übrig lässt... woher DAS kommt weiss ich... wie ich es jeweils abwehren kann weiss ich noch nicht... Ich hatte gute Ansätze (wie ich finde), mich wieder mehr auf mich zu konzentrieren, meine Hobbies wieder intensiver zu betreiben oder sogar überhaupt wieder aufzunehmen... und es hat mir Spass gemacht! Bis zu einem gewissen Punkt, wo diese Phase wieder vorbei ging und ich wieder in mir zusammenfiel...Und momentan ist wieder eine arg üble Phase... leider!Wird man wohl nie wirklich los, man kann sein Selbstwertgefühl insgesamt aufbauen, das geht, Rückfallphasen gibt es aber das ganze Leben lang.
Bei mir hilft, Luft anhalten und Welt anhalten. Wenn ich aus der Bahn komme, was auch immer wieder vorkommt, zieh ich mich zurück. Nicht wirklich einmauern, das macht es schlimmer weil ich da nicht mehr rausfinden würde, aber ich zieh mich ein, zwei Tage in mir selbst zurück und akzeptiere, daß ich gerade einen Rückfall habe, halte solange die Welt an um keinen Mist zu bauen. Meißt reicht es dann aus, wenn ich in mir selbst erstmal dafür sorge, daß ich mich so akzeptiere wie ich gerade drauf bin, auch wenn ich mich wertlos fühle.
Ich sag mir dann, na und, ich fühl mich wertlos gerade. Ich hab ein Recht darauf mich wertlos zu fühlen so viel wie ich will.
Nachdem ich das dann akzetiert habe, lösen sich meine inneren Widerstände gegen mich selbst so langsam und ich verbring ein, zwei Tage damit Dinge zu tun, die mir Freude machen und dabei eigentlich meine Umwelt komplett zu ignorrieren. Mir ist dann egal was Andere denken wenn ich bspw. 3 Stunden in der Badewanne sitze und mich selbst bejammere oder einen Nachmittag nichts tue außer Tetris spielen. Nach so zwei-drei Tagen hab ich dann meine Mitte wieder gefunden und auch meinen Selbstwert. Die Menschen die ich liebe sind kurioserweise anschließend noch da und haben mich in meiner Selbstmitleidsphase nicht verlassen, ich kann also davon ausgehen, daß die mich scheinbar wirklich lieben. Weiß der Geier warum, aber irgendwas muß an mir dran sein, was man gerne haben kann. Und hat :)
Wow Charlies Berta...! Das war gut!
Eigentlich ein gute Vorgehen... ich müsste nur noch lernen, mich komplett in mir selber zurückzuziehen... bisher dringt die ganze Sch... (tschuldigung) fast jedesmal noch an die Oberfläche... und quält dann nicht nur mich, sondern auch andere...
Eigentlich ein gute Vorgehen... ich müsste nur noch lernen, mich komplett in mir selber zurückzuziehen... bisher dringt die ganze Sch... (tschuldigung) fast jedesmal noch an die Oberfläche... und quält dann nicht nur mich, sondern auch andere...
Hallo LoLina,
hab jetzt auch mal deinen Thread ganz durchgelesen und finde, dein Freund verhält sich weder verständnisvoll noch respektvoll dir gegenüber. Er zieht sein Ding durch, versucht seine Bedürfnisse zu leben (so weit so gut), nimmt aber ja offenbar ohne Probleme in Kauf, dass du darunter leidest.
Ich habe das Gefühl bekommen, dass er dich nicht ernst nimmt, in dir keine gleichwertige Partnerin sieht. Du zeigst und besprichst mit ihm ganz klar deine Abhängigkeit von ihm und von seinem Verhalten. Du sagst ihm ganz klar: "Wenn du das und das tust, dann wird es mir schlecht gehen". Ich weiss ja, was du von ihm erhoffst - einen Liebesbeweis, indem er dann darauf verzichtet. Ihm scheint es aber egal zu sein. Er sieht, er hat Macht über dich, du machst dich ihm gegenüber klein. Du räumst ihm viel zu viel Bedeutung über dich ein, das weiss er, das weisst du.
Versetz dich mal einen Moment in seine Lage - du hättest einen Partner, der dir praktisch täglich sagt, dass dein Verhalten sein gesamtes Wohlbefinden bestimmt. Der dir deutlich zeigt, wie traurig oder frustriert oder wütend er ist, wenn du dich nicht genügend um ihn kümmerst. Der versucht, mit dir Verhaltensweisen auszuhandeln, die du selbst überflüssig findest. Ich bin sicher, du würdest ihn früher oder später nicht mehr ernstnehmen. Einfach nur deswegen, weil er dich zu einem viel zu grossen Mittelpunkt in seinem Leben macht und dich dadurch ständig droht einzuengen.
Ich hoffe, ich kann verständlich machen, was ich meine.
Du solltest wirklich unabhängig von deinem Freund auf dein Leben schauen und aus deinem Leben, und nur daraus, Freude und Sinn ziehen. Du solltest es schaffen, dein Leben so zu gestalten, dass dein Freund überflüssig darin wäre. Dass er für dich im besten Fall eine Bereicherung darstellt. Gib ihm nicht so viel Raum in deinem Leben. So wie er sich verhält, wirst du ständig nur weiterleiden.
Ich hab auch das Gefühl, dass ihr irgendwo in zwei Welten lebt - er scheint vom Typ her ganz anders gestrickt zu sein als du. Ob das auf Dauer harmoniert, hmmm ... bisher ist es ja ne recht einseitige Sache. Er nimmt sich alle Freiheiten heraus, um sich selbst zu verwirklichen, du hechelst hinterher und verlierst dich immer mehr selbst.
An deiner Stelle würde ich die Beziehung so langsam aber sicher abhaken ... oder glaubst du, er wird sich "bessern"? Es scheint im Gegenteil immer übler für dich zu werden. Nimm die Beziehung mit ihm aber unbedingt als Anlass, weiter in dich hineinzuhorchen, wo deine Ängste sind. Damit du in Zukunft, ohne ihn, oder bei einem nächsten Partner (irgendwann), nicht mehr in solche Probleme reinrutschen wirst.
Ich bin persönlich davon überzeugt, dass manche Beziehungen, gerade die aufreibenden, genau dafür gut sind - sich selbst besser kennenzulernen, alte "Schatten" aufzudecken, sich weiterzuentwickeln, reifer zu werden .... das gibt mir persönlich Trost, es so zu sehen, und das Leiden in solchen Beziehungen hat dann wenigstens einen konstruktiven Sinn gehabt.
lieben Gruß,
SP
hab jetzt auch mal deinen Thread ganz durchgelesen und finde, dein Freund verhält sich weder verständnisvoll noch respektvoll dir gegenüber. Er zieht sein Ding durch, versucht seine Bedürfnisse zu leben (so weit so gut), nimmt aber ja offenbar ohne Probleme in Kauf, dass du darunter leidest.
Ich habe das Gefühl bekommen, dass er dich nicht ernst nimmt, in dir keine gleichwertige Partnerin sieht. Du zeigst und besprichst mit ihm ganz klar deine Abhängigkeit von ihm und von seinem Verhalten. Du sagst ihm ganz klar: "Wenn du das und das tust, dann wird es mir schlecht gehen". Ich weiss ja, was du von ihm erhoffst - einen Liebesbeweis, indem er dann darauf verzichtet. Ihm scheint es aber egal zu sein. Er sieht, er hat Macht über dich, du machst dich ihm gegenüber klein. Du räumst ihm viel zu viel Bedeutung über dich ein, das weiss er, das weisst du.
Versetz dich mal einen Moment in seine Lage - du hättest einen Partner, der dir praktisch täglich sagt, dass dein Verhalten sein gesamtes Wohlbefinden bestimmt. Der dir deutlich zeigt, wie traurig oder frustriert oder wütend er ist, wenn du dich nicht genügend um ihn kümmerst. Der versucht, mit dir Verhaltensweisen auszuhandeln, die du selbst überflüssig findest. Ich bin sicher, du würdest ihn früher oder später nicht mehr ernstnehmen. Einfach nur deswegen, weil er dich zu einem viel zu grossen Mittelpunkt in seinem Leben macht und dich dadurch ständig droht einzuengen.
Ich hoffe, ich kann verständlich machen, was ich meine.
Du solltest wirklich unabhängig von deinem Freund auf dein Leben schauen und aus deinem Leben, und nur daraus, Freude und Sinn ziehen. Du solltest es schaffen, dein Leben so zu gestalten, dass dein Freund überflüssig darin wäre. Dass er für dich im besten Fall eine Bereicherung darstellt. Gib ihm nicht so viel Raum in deinem Leben. So wie er sich verhält, wirst du ständig nur weiterleiden.
Ich hab auch das Gefühl, dass ihr irgendwo in zwei Welten lebt - er scheint vom Typ her ganz anders gestrickt zu sein als du. Ob das auf Dauer harmoniert, hmmm ... bisher ist es ja ne recht einseitige Sache. Er nimmt sich alle Freiheiten heraus, um sich selbst zu verwirklichen, du hechelst hinterher und verlierst dich immer mehr selbst.
An deiner Stelle würde ich die Beziehung so langsam aber sicher abhaken ... oder glaubst du, er wird sich "bessern"? Es scheint im Gegenteil immer übler für dich zu werden. Nimm die Beziehung mit ihm aber unbedingt als Anlass, weiter in dich hineinzuhorchen, wo deine Ängste sind. Damit du in Zukunft, ohne ihn, oder bei einem nächsten Partner (irgendwann), nicht mehr in solche Probleme reinrutschen wirst.
Ich bin persönlich davon überzeugt, dass manche Beziehungen, gerade die aufreibenden, genau dafür gut sind - sich selbst besser kennenzulernen, alte "Schatten" aufzudecken, sich weiterzuentwickeln, reifer zu werden .... das gibt mir persönlich Trost, es so zu sehen, und das Leiden in solchen Beziehungen hat dann wenigstens einen konstruktiven Sinn gehabt.
lieben Gruß,
SP
bearbeitet #71
Hallo stayproud!
Auch einen ganz lieben Dank an Dich, Ihr wisst gar nicht wie froh ich bin um jeden einzelnen Eintrag von Euch!
Erst mal zu den neuesten Ereignissen...
Gestern Nacht gab es eine Aussprache. Es tut ihm sehr leid, dass er meine Gefühle ignoriert hat, es ging ihm wirklich sehr schlecht deswegen.
Allerdings hat er mir auch klar kommuniziert, dass solche Situationen wie Sonntagnacht keine weitere Bedeutung haben als ein bisschen Spass unter Arbeitskollegen, dass er deshalb noch lange nicht mit einer ins Bett steigen wird und dass ich das irgendwann so akzeptieren muss...
Nun ja, ehrliche Worte.
Seine Reue glaube ich ihm...nun ja... mehr oder weniger. Er hat mich heute Mittag überraschend von der Arbeit abgeholt für ein Mittagessen... Dafür fuhr er 30min in die andere Richtung, in die er dann musst um zur Arbeit zu kommen. Und Zeit hatten wir nur knapp eine halbe Stunde... ich sehe eigentlich in seinen Augen, dass er die Ereignisse bedauert... trotzdem bringt mir diese 'späte Reue' nicht viel, leider...
Das will ich natürlich nicht riskieren... und eigentlich kenne ich diese Verhaltensmuster und ihre Folgen daraus ja aus eigener Erfahrung...
Ich will wirklich versuchen, ihm mehr Freiheiten zu lassen, ihn weniger zu 'kontrollieren' und versuchen, loszulassen... Allerdings finde ich immer noch, dass auch er gewisse Grenzen meinerseits berücksichtigen sollte... Das schliesst sich doch nicht aus?!?!
Seltene Einsicht... vielleicht ist sie schon morgen wieder verschwunden...
Ich werde garantiert weiter an mir arbeiten, sogar intensiver als bisher! Nicht nur für unsere Beziehung, oh nein! MIR selber geht es doch mit diesen Ängsten und Gefühlen nicht gut, ich bin unglücklich wenn ich in so einer Phase drinstecke... ich will das nicht mehr!
Bin jetzt intensiv am Durchforsten des Internets... was hilft, welche Therapie/Behandlungsmethode?
Ich kann nicht aufgeben...
Danke und alles Liebe
LoLina
Auch einen ganz lieben Dank an Dich, Ihr wisst gar nicht wie froh ich bin um jeden einzelnen Eintrag von Euch!
Erst mal zu den neuesten Ereignissen...
Gestern Nacht gab es eine Aussprache. Es tut ihm sehr leid, dass er meine Gefühle ignoriert hat, es ging ihm wirklich sehr schlecht deswegen.
Allerdings hat er mir auch klar kommuniziert, dass solche Situationen wie Sonntagnacht keine weitere Bedeutung haben als ein bisschen Spass unter Arbeitskollegen, dass er deshalb noch lange nicht mit einer ins Bett steigen wird und dass ich das irgendwann so akzeptieren muss...
Nun ja, ehrliche Worte.
Seine Reue glaube ich ihm...nun ja... mehr oder weniger. Er hat mich heute Mittag überraschend von der Arbeit abgeholt für ein Mittagessen... Dafür fuhr er 30min in die andere Richtung, in die er dann musst um zur Arbeit zu kommen. Und Zeit hatten wir nur knapp eine halbe Stunde... ich sehe eigentlich in seinen Augen, dass er die Ereignisse bedauert... trotzdem bringt mir diese 'späte Reue' nicht viel, leider...
Versetz dich mal einen Moment in seine Lage - du hättest einen Partner, der dir praktisch täglich sagt, dass dein Verhalten sein gesamtes Wohlbefinden bestimmt. Der dir deutlich zeigt, wie traurig oder frustriert oder wütend er ist, wenn du dich nicht genügend um ihn kümmerst. Der versucht, mit dir Verhaltensweisen auszuhandeln, die du selbst überflüssig findest. Ich bin sicher, du würdest ihn früher oder später nicht mehr ernstnehmen. Einfach nur deswegen, weil er dich zu einem viel zu grossen Mittelpunkt in seinem Leben macht und dich dadurch ständig droht einzuengen.Es ist gut, dies wieder einmal vor Augen geführt zu bekommen!! Mir ist das doch auch schon so ergangen mit einem Ex-Partner, da war es mehr oder minder nach einer gewissen Zeit genau so für mich! Ich konnte in keinster Weise mehr zu ihm 'aufblicken' (d.h. er war in meinen Augen plötzlich 'klein')... Ich habe mich daraufhin unbewusst von ihm abgewandt...
Das will ich natürlich nicht riskieren... und eigentlich kenne ich diese Verhaltensmuster und ihre Folgen daraus ja aus eigener Erfahrung...
Ich will wirklich versuchen, ihm mehr Freiheiten zu lassen, ihn weniger zu 'kontrollieren' und versuchen, loszulassen... Allerdings finde ich immer noch, dass auch er gewisse Grenzen meinerseits berücksichtigen sollte... Das schliesst sich doch nicht aus?!?!
Er nimmt sich alle Freiheiten heraus, um sich selbst zu verwirklichen, du hechelst hinterher und verlierst dich immer mehr selbst.Auf den Punkt, genau... so sehe ich das auch schon des Längeren. Allerdings ist er an diesem Zustand nicht Schuld! ICH muss da etwas ändern, ICH muss mich endlich wieder selber finden, meine besch... Abhängigkeit ablegen, mich um mich selber kümmern, mich selber verwirklichen, so wie er das tut! Eigentlich müsste das doch so sein... Aber da stehe ich mir wirklich nur selber im Weg...
Seltene Einsicht... vielleicht ist sie schon morgen wieder verschwunden...
Ich bin persönlich davon überzeugt, dass manche Beziehungen, gerade die aufreibenden, genau dafür gut sind - sich selbst besser kennenzulernen, alte "Schatten" aufzudecken, sich weiterzuentwickeln, reifer zu werden ....Ich habe das auch schon mal kurz erwähnt: schlussendlich ist das vielleicht eine Chance! Für uns beide?! In jeder Beziehung gibt es doch 'Reibungspunkte'... die Herausforderung ist es doch, an sich zu arbeiten und schlussendlich vielleicht sogar daraus zu profitieren... eventuell sogar gemeinsam?!?!
Ich werde garantiert weiter an mir arbeiten, sogar intensiver als bisher! Nicht nur für unsere Beziehung, oh nein! MIR selber geht es doch mit diesen Ängsten und Gefühlen nicht gut, ich bin unglücklich wenn ich in so einer Phase drinstecke... ich will das nicht mehr!
Bin jetzt intensiv am Durchforsten des Internets... was hilft, welche Therapie/Behandlungsmethode?
Ich kann nicht aufgeben...
Danke und alles Liebe
LoLina
Beweise...
Okay, hast recht, ich vergaß, dass du auch in der Branche arbeitest. Und wenn er dir davon erzählt, musst du es ja auch erst einmal glauben.
Tja, ist schwer. Dein angeknackstes Selbstbewusstsein kann ich verstehen, wenn du weißt, wie es da zugeht. Irgendwann fühlt man sich da runter gezogen.
Aber überleg mal: Gehört es vielleicht zu seinem Job? Es gibt z.B. Dienstreisen, bei denen die Gastgeber nach dem geschäftlichen Teil noch in einen Strip-Schuppen gehen. Und da würde es sich schlecht machen, wenn einer ablehnt. Nur ein Beispiel, bei dir wird es sicherlich um andere Dinge gehen.
Insofern solltest du vielleicht schon einen kleinen Unterschied machen, ob es nur geschäftlich ist oder ob er wirklich mehr von einer Frau will.
Vielleicht könntet ihr euch auch darauf verständigen, dass er das nicht immer mitmacht.
Okay, hast recht, ich vergaß, dass du auch in der Branche arbeitest. Und wenn er dir davon erzählt, musst du es ja auch erst einmal glauben.
Tja, ist schwer. Dein angeknackstes Selbstbewusstsein kann ich verstehen, wenn du weißt, wie es da zugeht. Irgendwann fühlt man sich da runter gezogen.
Aber überleg mal: Gehört es vielleicht zu seinem Job? Es gibt z.B. Dienstreisen, bei denen die Gastgeber nach dem geschäftlichen Teil noch in einen Strip-Schuppen gehen. Und da würde es sich schlecht machen, wenn einer ablehnt. Nur ein Beispiel, bei dir wird es sicherlich um andere Dinge gehen.
Insofern solltest du vielleicht schon einen kleinen Unterschied machen, ob es nur geschäftlich ist oder ob er wirklich mehr von einer Frau will.
Allerdings hat er mir auch klar kommuniziert, dass solche Situationen wie Sonntagnacht keine weitere Bedeutung haben als ein bisschen Spass unter Arbeitskollegen, dass er deshalb noch lange nicht mit einer ins Bett steigen wird und dass ich das irgendwann so akzeptieren muss...Das meine ich. Zieht er nicht mit, kann es auch ganz schnell Nachteile für ihn haben.
Vielleicht könntet ihr euch auch darauf verständigen, dass er das nicht immer mitmacht.
Ich will wirklich versuchen, ihm mehr Freiheiten zu lassen, ihn weniger zu 'kontrollieren' und versuchen, loszulassen... Allerdings finde ich immer noch, dass auch er gewisse Grenzen meinerseits berücksichtigen sollte... Das schliesst sich doch nicht aus?!?!Nein, schließt es nicht aus. Wie schon geschrieben, kann der Kompromiss so aussehen, dass er nicht immer bei jeder Party und bei jeder Gelegenheit dabei ist.
Hallo!
Irgendwelche Vor- oder Nachteile geschäftlich gesehen gibt ihm das allerdings nicht, es ist auch nicht ein Pflichtprogramm! Schon gar nicht alles, was danach kommt... (spreche jetzt in aktuellem Fall den Tequila und die Tanzerei an).
Auf seinen früeheren Auslandsreisen (meistens alleine oder mit einem Arbeitskollegen zusammen) ging man wohl abends mal in ein Strip-Lokal. Das hat er mir erzählt und nun gut, gerade prickelnd find ich's zwar nicht, Stress machen tu ich deswegen aber auch nicht! Das sind für mich zwei paar Schuhe... Die Damen dort arbeiten, sie sind keine Prostituierten (auf jeden Fall in dem Laden, in den die Jungs da gehen nicht), sie haben bis auf das Geld für n bisschen ausziehen und nett tanzen kein Intresse an den Jungs, die da sitzen. Die Mädels, mit denen er JETZT aber rumhängt... das ist was anderes! Da kennt man sich persönlich, man arbeitet zusammen, man schläft im selben Hotel...
Ich unterstelle ihm ja nicht, dass er jetzt wirklich was von einer will... aber für mich sind das Risikofaktoren (die man niergends ausschliessen kann, ich weiss, aber das ist ein erhöhtes Risiko), in die er sich bewusst begibt. Ich bin nun mal der Meinung, dass niemand davor gefeit ist, irgendwann einen Fehler zu begehen... aber ich möchte aktiv dagegenwirken und bewusste, offensichtliche Risiken nicht eingehen! Dazu ist mir alles zu wichtig...
Also zusammengefasst... das alles ist nicht von geschäftlichem Nutzen und auch nicht 'obligatorisch', gehört also nicht zum 'Dienst'...
Mir dreht sich alles, wenn ich daran denke, dass ich irgendwann da sitze und weiss, dass er mit irgendwelchen Mädels am trinken und feiern ist... Meine Güte, gerade sieht der Berg so hoch aus...
Habe mir vorhin eine Homepage einer Kinesiologin angesehen... Ob ich das probieren soll....?
Gehört es vielleicht zu seinem Job?Nein, tut es nicht! Gut, die hocken da zusammen irgendwo im Ausland fest... Deshalb:
Und da würde es sich schlecht machen, wenn einer ablehnt.Versteh ich ja, dass man nicht als Einziger im Hotelzimmer sitzt die ganze Zeit! Ich verstehe durchaus, dass man zusammen zu Abend isst... das man danacht noch was trinkt... da kann man wirklich schlecht wegbleiben, wenn alle anderen zusammen gehen...
Irgendwelche Vor- oder Nachteile geschäftlich gesehen gibt ihm das allerdings nicht, es ist auch nicht ein Pflichtprogramm! Schon gar nicht alles, was danach kommt... (spreche jetzt in aktuellem Fall den Tequila und die Tanzerei an).
Auf seinen früeheren Auslandsreisen (meistens alleine oder mit einem Arbeitskollegen zusammen) ging man wohl abends mal in ein Strip-Lokal. Das hat er mir erzählt und nun gut, gerade prickelnd find ich's zwar nicht, Stress machen tu ich deswegen aber auch nicht! Das sind für mich zwei paar Schuhe... Die Damen dort arbeiten, sie sind keine Prostituierten (auf jeden Fall in dem Laden, in den die Jungs da gehen nicht), sie haben bis auf das Geld für n bisschen ausziehen und nett tanzen kein Intresse an den Jungs, die da sitzen. Die Mädels, mit denen er JETZT aber rumhängt... das ist was anderes! Da kennt man sich persönlich, man arbeitet zusammen, man schläft im selben Hotel...
Ich unterstelle ihm ja nicht, dass er jetzt wirklich was von einer will... aber für mich sind das Risikofaktoren (die man niergends ausschliessen kann, ich weiss, aber das ist ein erhöhtes Risiko), in die er sich bewusst begibt. Ich bin nun mal der Meinung, dass niemand davor gefeit ist, irgendwann einen Fehler zu begehen... aber ich möchte aktiv dagegenwirken und bewusste, offensichtliche Risiken nicht eingehen! Dazu ist mir alles zu wichtig...
Also zusammengefasst... das alles ist nicht von geschäftlichem Nutzen und auch nicht 'obligatorisch', gehört also nicht zum 'Dienst'...
Mir dreht sich alles, wenn ich daran denke, dass ich irgendwann da sitze und weiss, dass er mit irgendwelchen Mädels am trinken und feiern ist... Meine Güte, gerade sieht der Berg so hoch aus...
Habe mir vorhin eine Homepage einer Kinesiologin angesehen... Ob ich das probieren soll....?
Ich unterstelle ihm ja nicht, dass er jetzt wirklich was von einer will... aber für mich sind das Risikofaktoren (die man niergends ausschliessen kann, ich weiss, aber das ist ein erhöhtes Risiko), in die er sich bewusst begibt. Ich bin nun mal der Meinung, dass niemand davor gefeit ist, irgendwann einen Fehler zu begehen... aber ich möchte aktiv dagegenwirken und bewusste, offensichtliche Risiken nicht eingehen! Dazu ist mir alles zu wichtig...:eek: liest du das auch mal was du da schreibst ?
schon wieder kommt mir das kleine kind in den sinn dass auf einer mauer läuft und du hältst ihm die hand damit es nicht runterfällt...
es ist doch nicht deine aufgabe dagegen zu wirken dass er nicht fremdgeht. da ist doch das problem wieder. du willst dass er gewisse dinge unterlässt, nur damit du ihm nicht vertrauen musst, merkst du das nicht ?
wenn er dich liebt und in dieser beziehung glücklich ist, dann wird er auch nicht fremdgehen (sag ich jetzt mal so)...
Hallo Patrizia,
ups, das war wohl unklar ausgedrückt...
Aber klar, natürlich möchte man dann, das der andere das auch tut...
Ich will ihm doch vertrauen...
ups, das war wohl unklar ausgedrückt...
aber ich möchte aktiv dagegenwirken und bewusste, offensichtliche Risiken nicht eingehen! Dazu ist mir alles zu wichtig...Ich wollte damit sagen, dass ICH mich nicht in solche Situationen begebe... Weil ich eben weiss, dass es NIE eine Garantie gibt... Habe die Aussage nicht auf ihn bezogen!
Aber klar, natürlich möchte man dann, das der andere das auch tut...
Ich will ihm doch vertrauen...
Ich will ihm doch vertrauen...Dann tue es doch.
Mein Mann fährt auch öfter weg, auf irgendwelche Messen etc. Gelegentlich werden dann alle zusammen zu einem Essen eingeladen, dass in urigen Kellern oder sonstwo stattfindet. Dann verstehe ich es, dass er einfach nicht telefonieren kann, wenn es bei mir Schlafenzeit ist. Meist schickt er mir eine Gute Nacht sms auch wenn ich bereits schlafe.
Aber die Zeiten wo das Handy neben meinem Bett liegt sind vorbei. Er liebt mich nicht weniger, wenn wir nicht nachts noch telefonieren oder smsen.
Das ist ein Gefühl, das man zulassen kann, man muss lernen loszulassen. Stück für Stück.
Das ist etwas was Du aktiv tun kannst. Geh ins Bett und schalte Dein Handy aus.
Schaffst Du das?
Hallo justine!
Läuft bei Dir nie das Kopfkino? Ist er nur mit Männern unterwegs oder auch mit Frauen?
Ins Bett gehen und Handy ausschalten... Schaff ich das? Geht es mir dann besser?
Zitat:Das klingt so eifach... ich wollte es wäre so... ich glaube, der Stress den ich mir mache, diese Ängste die ich habe, sind wirklich krankhaft... im normalen Bereich könnte man das vielleicht unterdrücken, runterschlucken, das Handy ausschalten...
Ich will ihm doch vertrauen...
Dann tue es doch.
Läuft bei Dir nie das Kopfkino? Ist er nur mit Männern unterwegs oder auch mit Frauen?
Ins Bett gehen und Handy ausschalten... Schaff ich das? Geht es mir dann besser?
bearbeitet #78
Mein Mann hatte gerade in der Firma vorher sehr hübsche, junge Kolleginnen und natürlich lief da anfangs das Kopfkino.
Aber ich machte mir dann auch irgendwann klar, dass er 1. nichts dafür kann, dass ich vorher betrogen worden war und 2. könnte ich ja weder durch das Aufbleiben, noch durch Kontrollanrufe oder sms verhindern, dass mich mein Partner betrügt.
Als ich die Affäre war, war ich mit meinem Geliebten im Urlaub für eine Woche! und er hat seine damalige Freundin nur einmal angerufen. (er hatte kein Handy)
Menschen die betrügen wollen finden jeden Weg. Ich bin überzeugt, dass sie sms vom Klo senden, wenn es gar nicht anders geht.
Also musst man mit sich selber eine Vereinbarung treffen. Will ich mich zum Idioten machen und neben dem Telefon ausharren, mir dabei gleichzeitig vormachen, dass der Anruf eine Art Code ist, dass er mich jetzt nicht betrügt?
Oder möchte ich einfach nur noch seine Stimme hören oder "Gute Nacht" sagen und habe dann aber Verständnis wenn es nicht klappt, weil er mit Kollegen und Kolleginnen Party macht?
Das Vertrauen ist mit der Beziehung gewachsen.
Ein Schlüsselwort für mich ist "Lebensqualität" und mir tut es einfach besser, wenn ich spätestens um halb eins mein Buch zuklappe, da ich am nächsten Tag ja nicht ausschlafen kann.
Es wird Dir nicht besser gehen, wenn Du das Handy ausschaltest, aber Vertrauen muss man manchmal üben.
In Deinem Fall sehe ich sein Verhalten zwar insofern als ein Problem an, dass er wenig Rücksicht auf Dich und Deine Gefühle zu nehmen scheint, aber dennoch liegt es bei Dir "das Loslassen" zu üben und Dir mehr zu vertrauen und Lebensqualität zu verschaffen.
Aber ich machte mir dann auch irgendwann klar, dass er 1. nichts dafür kann, dass ich vorher betrogen worden war und 2. könnte ich ja weder durch das Aufbleiben, noch durch Kontrollanrufe oder sms verhindern, dass mich mein Partner betrügt.
Als ich die Affäre war, war ich mit meinem Geliebten im Urlaub für eine Woche! und er hat seine damalige Freundin nur einmal angerufen. (er hatte kein Handy)
Menschen die betrügen wollen finden jeden Weg. Ich bin überzeugt, dass sie sms vom Klo senden, wenn es gar nicht anders geht.
Also musst man mit sich selber eine Vereinbarung treffen. Will ich mich zum Idioten machen und neben dem Telefon ausharren, mir dabei gleichzeitig vormachen, dass der Anruf eine Art Code ist, dass er mich jetzt nicht betrügt?
Oder möchte ich einfach nur noch seine Stimme hören oder "Gute Nacht" sagen und habe dann aber Verständnis wenn es nicht klappt, weil er mit Kollegen und Kolleginnen Party macht?
Das Vertrauen ist mit der Beziehung gewachsen.
Ein Schlüsselwort für mich ist "Lebensqualität" und mir tut es einfach besser, wenn ich spätestens um halb eins mein Buch zuklappe, da ich am nächsten Tag ja nicht ausschlafen kann.
Es wird Dir nicht besser gehen, wenn Du das Handy ausschaltest, aber Vertrauen muss man manchmal üben.
In Deinem Fall sehe ich sein Verhalten zwar insofern als ein Problem an, dass er wenig Rücksicht auf Dich und Deine Gefühle zu nehmen scheint, aber dennoch liegt es bei Dir "das Loslassen" zu üben und Dir mehr zu vertrauen und Lebensqualität zu verschaffen.
Guten Morgen!!
Aber will ich mich zum Idioten machen, in dem ich mich betrügen lasse? Oder nur scho darin, dass mein Parner mit anderen rumschäkert und davon noch Fotos gemacht werden? Ich komme mir dabei blöd vor...
Bei einem Betrug, während dem ich zuhause im Bett gelegen wäre und friedlich geschlummert hätte käme ich mir auch blöd vor... und ich habe grösste Angst davor, naiv zu sein... Da hab ich wirklich Panik... Warum???
Darum finde ich es ja so schade, dass es diesesmal nicht klappt, weil er nicht mitzieht... ich weiss, es ist nicht seine Pflicht und Aufgabe... schön für mich (und schlussendlich auch für ihn!) wäre es trotzdem!
Natürlich rechtfertigt dass nicht meine übertriebene Eifersucht... sie ist so nicht in Ordnung... allerdings werde ich auch nicht 'geheilt' indem er mich immer mal wieder so vor den Kopf stösst...
Ich möchte dass das Vertrauen wachsen kann... Ich muss selber viel dafür tun, muss es lernen, soviel steht fest... Aber bis vor ein paar Tagen habe ich wirklich geglaubt, dass man dafür vielleicht etwas Unterstützung bekommt...
Vielleicht ein schlechter Vergleich, aber ich schreib einfach nieder was mir durch den Kopf geht: sein 'Beinahe-Burn-out' war auch nicht 'mein' Probem... ich war nicht 'schuld' daran, musste aber trotzdem darunter leiden... er hatte keine Lust zu gar nichts mehr, wollte oft schon um 1900 Uhr ins Bett und stand dann um 2100 wieder auf, weil er vor lauter Karussel im Kopf nicht schlafen konnte... die (wirklich schlimme) Erkrankung meiner Mutter in dieser Zeit hat er kaum wahrgenommen, meine Trauer darüber schon gar nicht... und trotzdem war ich IMMER für ihn da, habe versucht ihn zu unterstützen wo es nur ging, habe ihm viele viele Dinge abgenommen, um ihn zu entlasten, obwohl ich selber einiges zu knabbern hatte... so stell ich mir das vor! Ich mache keine Unterschiede in einer Beziehung, WER das Problem hat, WARUM derjenige das Problem hat... hat er ein Problem, geht es ihm schlecht, hat er zu kämpfen, dann stehe ich an seiner Seite, mit aller Kraft die ich habe! So stelle ich mir das vor in einer Beziehung!
Ist das 'abnormal'? Falle ich damit echt aus dem Rahmen?
Darum nun der Versuch mit Kinesiologie... darum der 'Lebensberater'... ich bemühe mich, ehrlich und mit ganzem Willen...
Danke und alles Liebe,
LoLina
Menschen die betrügen wollen finden jeden Weg.Oh ja... genau das habe ich mir gestern überlegt, als ich auf dem Nachhauseweg war... es gibt Momente, da sind mir solche Dinge sowas von klar... einleuchtend...
Also musst man mit sich selber eine Vereinbarung treffen. Will ich mich zum Idioten machen und neben dem Telefon ausharren, mir dabei gleichzeitig vormachen, dass der Anruf eine Art Code ist, dass er mich jetzt nicht betrügt?Natürlich will sich niemand zum Idioten machen, und ich sehe auch ein, dass dieses Verhalten einem dazu macht, irgendwie...
Aber will ich mich zum Idioten machen, in dem ich mich betrügen lasse? Oder nur scho darin, dass mein Parner mit anderen rumschäkert und davon noch Fotos gemacht werden? Ich komme mir dabei blöd vor...
Bei einem Betrug, während dem ich zuhause im Bett gelegen wäre und friedlich geschlummert hätte käme ich mir auch blöd vor... und ich habe grösste Angst davor, naiv zu sein... Da hab ich wirklich Panik... Warum???
Das Vertrauen ist mit der Beziehung gewachsen.Genau das meine ich ja! Ich weiss von meinen ersten zwei Beziehungen, das dem so ist bei mir! Je länger die Beziehung andauert, je mehr ich merke, dass ich mich auf meinen Partner verlassen kann, er zuverlässig und vertrauenswürdig ist... desto besser kann ich damit umgehen, wenn er ohne mich unterwegs ist... das war jeweils so...
Darum finde ich es ja so schade, dass es diesesmal nicht klappt, weil er nicht mitzieht... ich weiss, es ist nicht seine Pflicht und Aufgabe... schön für mich (und schlussendlich auch für ihn!) wäre es trotzdem!
Natürlich rechtfertigt dass nicht meine übertriebene Eifersucht... sie ist so nicht in Ordnung... allerdings werde ich auch nicht 'geheilt' indem er mich immer mal wieder so vor den Kopf stösst...
Ich möchte dass das Vertrauen wachsen kann... Ich muss selber viel dafür tun, muss es lernen, soviel steht fest... Aber bis vor ein paar Tagen habe ich wirklich geglaubt, dass man dafür vielleicht etwas Unterstützung bekommt...
Vielleicht ein schlechter Vergleich, aber ich schreib einfach nieder was mir durch den Kopf geht: sein 'Beinahe-Burn-out' war auch nicht 'mein' Probem... ich war nicht 'schuld' daran, musste aber trotzdem darunter leiden... er hatte keine Lust zu gar nichts mehr, wollte oft schon um 1900 Uhr ins Bett und stand dann um 2100 wieder auf, weil er vor lauter Karussel im Kopf nicht schlafen konnte... die (wirklich schlimme) Erkrankung meiner Mutter in dieser Zeit hat er kaum wahrgenommen, meine Trauer darüber schon gar nicht... und trotzdem war ich IMMER für ihn da, habe versucht ihn zu unterstützen wo es nur ging, habe ihm viele viele Dinge abgenommen, um ihn zu entlasten, obwohl ich selber einiges zu knabbern hatte... so stell ich mir das vor! Ich mache keine Unterschiede in einer Beziehung, WER das Problem hat, WARUM derjenige das Problem hat... hat er ein Problem, geht es ihm schlecht, hat er zu kämpfen, dann stehe ich an seiner Seite, mit aller Kraft die ich habe! So stelle ich mir das vor in einer Beziehung!
Ist das 'abnormal'? Falle ich damit echt aus dem Rahmen?
Ein Schlüsselwort für mich ist "Lebensqualität" und mir tut es einfach besser, wenn ich spätestens um halb eins mein Buch zuklappe, da ich am nächsten Tag ja nicht ausschlafen kann.Das bete ich mir auch immer selber vor... allerdings KANN ich dann einfach nicht schlafen!!! Alles dreht sich in meinem Kopf, ich hasse es und kann es trotzdem nicht abstellen, obwohl ich mich meist sehr darum bemühe... wenn es einen Trick gäbe, dies zu unterbrechen... ich würde es sofort tun, was immer es ist!!
In Deinem Fall sehe ich sein Verhalten zwar insofern als ein Problem an, dass er wenig Rücksicht auf Dich und Deine Gefühle zu nehmen scheint, aber dennoch liegt es bei Dir "das Loslassen" zu üben und Dir mehr zu vertrauen und Lebensqualität zu verschaffen.Und trotzallem, das ist richtig... Lebensqualität... genau das ist es... es würde uns beiden helfen, wenn ich dahin zurückfinde...
Darum nun der Versuch mit Kinesiologie... darum der 'Lebensberater'... ich bemühe mich, ehrlich und mit ganzem Willen...
Danke und alles Liebe,
LoLina
bearbeitet #80
Nach Deinem posting möchte ich dem Ganzen doch noch etwas hinzufügen.
Ich persönlich finde nicht!, dass Du noch mehr machen musst.
Das was ich Dir oben beschrieb funktioniert nur deshalb, weil mein Mann ein toller Mann ist, der mir das Gefühl gibt, dass ich für ihn die tollste Frau der Welt bin.
Deshalb kann ich mich schlafen legen. (Im übrigen ist ein Tipp bei kreisenden Gedanken folgender: Man kann die Gedanken nicht abstellen, weil alles im Kopf auf "Probleme" eingestellt ist. Also muss man sich alternative Probleme schaffen, mit denen man das Karussell bedient aber sich nicht verrückt macht. Wenn man z.B. gerne näht sich über ein Schnittmuster Gedanken macht. Ich rechne dann. fange an mit 2x2x2x2x2x2 oder addiere astronomische Summen) darüber schlafe ich meist ein.
Jetzt mal ganz ehrlich gesagt, obwohl ich es vermessen von mir finde und ich nicht dazu neige das so direkt zu schreiben.
Ich finde von außen betrachtet und von dem her was Du schreibst, dass Dein Freund nicht der richtige Mann für Dich ist. Ich habe mir nochmal Dein Ausgangsthread angesehen. Ihr passt einfach nicht gut zusammen und da geht es nicht ums Betrügen oder nicht. Du fühlst Dich nicht wohl, er gibt Dir keine Kraft, er ist sehr ich-bezogen (siehe auch Burn out/versus der Krankheit Deiner Mutter)
Er ist nun einmal so und zieht sein Ding durch. Ich sage ja nicht, dass er Dich nicht liebt oder Dich betrügt, aber Du mühst Dich und mühst Dich und Du genügst ihm scheinbar nicht und Dir auch nicht.
Ich stelle mir die Situation anders vor. Stell Dir vor Du hättest einen Partner, der Dich so liebt wie Du bist. Der Dich weder vor vollendete Tatsachen stellt (siehe erster Beitrag Job) oder Dir zuhört. Der Deine Ängste insofern erst nimmt, dass er nicht tequila trinkend lustige Fotos macht, weil es ihn nicht interessiert, sondern Du mehr Priorität hast.
Sowas gibt es. Dafür müsstest Du Dir als erstes eingestehen, dass Du Dichseinetwegen verbiegst, dann müsstest Du Dir das Recht einräumen glücklich zu sein und nicht denken, dass Du so wahnsinnig an Dir arbeiten musst, damit es passt.
Du bist weder krankhaft eifersüchtig noch sonst irgendetwas.
Und an Deiner Einstellung ist nichts falsch, an seiner auch nicht, aber man braucht das passende Gegenstück.
Diese Beziehung tut Dir meines Erachtens nicht gut. Und die Schlüsselfrage ist, warum Du Dich so verbiegen willst. Und bitte sage nicht: " Weil ich ihn liebe" Das ist zu einfach.
Ich habe geliebt. Leidenschaftlich, intensiv und was noch alles. Ich habe aber gelernt, dass Liebe alleine nicht reicht. Sie muss gegenseitig sein. Und ich habe dann der echten Liebe, der Liebe die alles leicht macht fast misstraut.
Mein Mann liebte mich ohne Forderungen zu stellen, so wie ich bin. Das war mir fast unheimlich. Und jetzt bin ich ein großer Anhänger der Theorie: Wenn es weh tut ist es keine Liebe. Jedenfalls für den Hausgebrauch.
Die Dramen braucht man um zu reifen, um gute Literatur schreiben zu können, um anders zu sein als der Normalfall. Hat alles seine Berechtigung. Man muss nur damit zufrieden sein.
Ich wünsche Dir alles Gute und hör auf die Schuld bei Dir zu suchen.
justine
Ich persönlich finde nicht!, dass Du noch mehr machen musst.
Das was ich Dir oben beschrieb funktioniert nur deshalb, weil mein Mann ein toller Mann ist, der mir das Gefühl gibt, dass ich für ihn die tollste Frau der Welt bin.
Deshalb kann ich mich schlafen legen. (Im übrigen ist ein Tipp bei kreisenden Gedanken folgender: Man kann die Gedanken nicht abstellen, weil alles im Kopf auf "Probleme" eingestellt ist. Also muss man sich alternative Probleme schaffen, mit denen man das Karussell bedient aber sich nicht verrückt macht. Wenn man z.B. gerne näht sich über ein Schnittmuster Gedanken macht. Ich rechne dann. fange an mit 2x2x2x2x2x2 oder addiere astronomische Summen) darüber schlafe ich meist ein.
Jetzt mal ganz ehrlich gesagt, obwohl ich es vermessen von mir finde und ich nicht dazu neige das so direkt zu schreiben.
Ich finde von außen betrachtet und von dem her was Du schreibst, dass Dein Freund nicht der richtige Mann für Dich ist. Ich habe mir nochmal Dein Ausgangsthread angesehen. Ihr passt einfach nicht gut zusammen und da geht es nicht ums Betrügen oder nicht. Du fühlst Dich nicht wohl, er gibt Dir keine Kraft, er ist sehr ich-bezogen (siehe auch Burn out/versus der Krankheit Deiner Mutter)
Er ist nun einmal so und zieht sein Ding durch. Ich sage ja nicht, dass er Dich nicht liebt oder Dich betrügt, aber Du mühst Dich und mühst Dich und Du genügst ihm scheinbar nicht und Dir auch nicht.
Ich stelle mir die Situation anders vor. Stell Dir vor Du hättest einen Partner, der Dich so liebt wie Du bist. Der Dich weder vor vollendete Tatsachen stellt (siehe erster Beitrag Job) oder Dir zuhört. Der Deine Ängste insofern erst nimmt, dass er nicht tequila trinkend lustige Fotos macht, weil es ihn nicht interessiert, sondern Du mehr Priorität hast.
Sowas gibt es. Dafür müsstest Du Dir als erstes eingestehen, dass Du Dichseinetwegen verbiegst, dann müsstest Du Dir das Recht einräumen glücklich zu sein und nicht denken, dass Du so wahnsinnig an Dir arbeiten musst, damit es passt.
Du bist weder krankhaft eifersüchtig noch sonst irgendetwas.
Und an Deiner Einstellung ist nichts falsch, an seiner auch nicht, aber man braucht das passende Gegenstück.
Diese Beziehung tut Dir meines Erachtens nicht gut. Und die Schlüsselfrage ist, warum Du Dich so verbiegen willst. Und bitte sage nicht: " Weil ich ihn liebe" Das ist zu einfach.
Ich habe geliebt. Leidenschaftlich, intensiv und was noch alles. Ich habe aber gelernt, dass Liebe alleine nicht reicht. Sie muss gegenseitig sein. Und ich habe dann der echten Liebe, der Liebe die alles leicht macht fast misstraut.
Mein Mann liebte mich ohne Forderungen zu stellen, so wie ich bin. Das war mir fast unheimlich. Und jetzt bin ich ein großer Anhänger der Theorie: Wenn es weh tut ist es keine Liebe. Jedenfalls für den Hausgebrauch.
Die Dramen braucht man um zu reifen, um gute Literatur schreiben zu können, um anders zu sein als der Normalfall. Hat alles seine Berechtigung. Man muss nur damit zufrieden sein.
Ich wünsche Dir alles Gute und hör auf die Schuld bei Dir zu suchen.
justine
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