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Frage an die Damen: Könnt ihr mir sagen, was sie sich dabei denkt?

137 Antworten12'567 AufrufeGestartet von captnchaos ·

#21
Jaaa, ich weiiiiiß, war gestern in einer eher tiefen Schublade unterwegs :nono:

Ist zweifelsfrei so, wie Du sagst. Im aktuellen Fall sind wir leider aber genau an der Beziehungsarbeit katastrophal gescheitert. Warum, weiß ich bis heute nicht so recht, habe daran sicherlich meinen Anteil.

Nein, die Sache ist gegessen. Leider. Aber es ist so. Das ist mir seit gestern definitiv klar geworden. Denn die Liebe IST weg .... Da kann nichts mehr draus werden und wenn´s hundert mal schade ist.

Ansonsten wünsche ich mir für´s nächste Mal eine Frau, wo ich es bis in diese Phase der Beziehungsarbeit schaffe und einen wohlwollenden Spiegel vorgehalten bekommen, der mir hilft, an meinen eigenen Schwächen zu arbeiten.

Na, schauen wir mal, neues Spiel, neues Glück

#22
Hallo und danke, dass ihr hier vorbeischaut (vorab: habe mich entschlossen - da mir der alte Thread-Titel unpassend erschien - einen neuen Thread aufzumachen. Ich hoffe, der Mod und Ihr verzeiht mir (für Interessierte, die detaillierte Vorgeschichte findet Ihr unter "Wie abschließen, wenn man die Ex 4x die Woche" sieht).

Kurz nochmals die Story:

Ich habe im Dezember eine Frau (32) im Sturm erobert. Sie war zu dieser Zeit in einer - nach ihren eigenen Aussagen - nicht mehr intakten Beziehung, hat diese dann schnell beendet und wir hatten danach zumindest aus meiner Sicht drei sehr glückliche, emotional sehr dichte Monate. Dann zog sie sich völlig zurück, alles, was vorher an mir liebenswert war, war schlecht usw., sie demontierte mich aus meiner Sicht heraus regelrecht ab, ohne dass ich eine Chance hatte. Jedenfalls meinte sie schlussendlich, dass sie ihre alte Beziehung noch nicht verarbeitet hatte, alles so schnell ging etc. und sie die Sache daher beenden wollte, weil sie anders keine Distanz gewinnen konnte. Danach folgte die Spirale nach unten und bald danach - vor ca. zwei Wochen - war Schluss, weil es einfach keinen Sinn mehr machte (seitdem habe ich an dieser Sache, auch mithilfe dieses Forums und der lieben Leute hier, brav daran gearbeitet ;) ).

So und jetzt zum eigentlichen Thema:

Ich habe hier noch Karten und Mails von ihr liegen, die gerade vier Wochen alt sind, da steht "ich hab dich sehr lieb und will um unsere Beziehung kämpfen" drinnen. Wir hatten ein sehr emotionales Telefonat, wo sie Rotz und Wasser heulte, dass ich Geduld haben soll und drei Tage spätere hat sie völlig die Luft rausgelassen. Wir sind kaum 2 Wochen auseinander, weil sie Distanz und Abstand braucht und sie hat sich - wie ich heute erfahren habe, tatsächlich einen Typen aus der selben Truppe (!) geangelt, der jetzt seine Chance witterte (man muss sagen, dass alle natürlich alles mitbekamen). Sie beschwert sich bei mir aber gleichzeitig, dass ich mich nicht mehr melde, erklärt mir 5 mal, dass sie ihre Entscheidung nie bereuen wird, aber sehr wohl, dass sie überhaupt mit mir zusammen war und ist mir gegenüber extremst unrund (also soooo wurscht kann ich ihr wohl auch wieder nicht sein) ....

Frage (und das frage ich jetzt NICHT als gekränkter Ex-Lover, mich interessiert da wirklich Eure Meinung und Eure Erfahrung, ich bin da schon lange ausgestiegen):

Was denkt sie sich dabei? Was geht in dieser Frau vor? ?( ?(

#23
Huhu!

Das weiß ich natürlich nicht, aber ich habe den Eindruck, dass sie es selber auch nicht weiß. Als ich das gelesen habe musste ich sofort an diese Frauen denken, die nicht ohne Beziehung sein können, auch wenn sie im Grunde genommen noch gar nicht beziehungsfähig sind, weil sie ihre alten Beziehungen nicht aufgearbeitet haben. Sorry, aber mehr bekomme ich um diese Tageszeit nicht mehr zusammen.... =)

Lieben Gruß

Nati

#24
hey captnchaos...

ich hoffe du hast das beziehungsende dieser frau so halbwegs verkraftet und verarbeitet.

ich kenn euch ja beide nicht und ich bin um bisserl einiges jünger, aber ich schätze sie ist einer dieser frauen die es nicht abkönnen wenn sie einmal nicht im mittelpunkt eines menschen stehen.

ich kann nicht sagen ob du ihr liebesmäßig noch was bedeutest, das kann nur sie, aber du solltest ihre reaktion nicht ernst nehmen.

warum sollst du dich auch melden??? überhaupt wenn sie jetzt sowieso einen neuen typen hat! da kanns ihr recht egal sein was du tust.

lass dich von ihr nicht runterziehen, das hast du sicher nicht verdient.

und glaub mir sie bereut es nicht mit dir zusammengewesen zu sein.

sie verkraftet es nur nicht das du sie anbettelst und anflehst und kämpfst und und und...

ich wünsch dir gaaaaaanz viel kraft du schaffst das, lass dich nicht verarschen!

#25
...ich kann dir nur raten: Lass' es! Hör auf dir Gedanken zu machen, warum sie wie handelt oder handelte, warum sie was schreibt oder schrieb oder sagte oder sagt.... Lerne lieber für dich daraus. Frage dich selbst mal nach deinem WARUM. Warum diese Beziehung?? Warum so eine (entschuldige...) kaputte Frau? Warum hast du sie dir ausgesucht? Und wie hast du dich in der Beziehung verhalten? Was könnte das nächte Mal vielleicht besser laufen?

Ich meine jetzt nicht, dass du dich mit Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen zerfleischst... aber es ist ja möglich, aus dem eigenen Verhalten was zu lernen. So im Nachhinein sieht man auch Sachen, die man - vielleicht unbewusst - getan hat. Wenn wir uns das vergegenwärtigen, so können wir beim nächsten Mal in ähnlicher Situtaion bewusst und anders handeln.

Z.B. einen Mann / eine Frau eben bewusst NICHT als passenden Partner herausfiltern, der schon fünf Kilometer gegen den Wind ein "Ich bin hilflos, rette mich!!" ausstrahlt :)

Nun aber genug mit der Psychologie am Nachmittag....

DieSabine

#26
@DieSabine

Vermutlich hast Du - wieder mal - Recht. Ich mache mir wirklich noch zu viele Gedanken. Und eben auch über meine Rolle, die sicher auch nicht lupenrein war, keine Frage. Und das ist vermutlich auch der Grund, warum ich mich noch mit ihr beschäftige. Weil ich derartige Gedankengänge und Aktionen schlicht und einfach nicht nachvollziehen kann und wahrscheinlich bin ich enttäuscht, dass nicht auch sie ein wenig darüber nachdenkt - sind wir wieder mal beim Ego-Thema. Aber, man sollte sich nichts vormachen: es ist in Summe letztlich doch eine ziemliche menschliche Enttäuschung, die mal verkraftet werden will und das Ego findet´s auch nicht soo super, nach grad mal zwei Wochen den grinsenden Nachfolger vor der Nase sitzen zu haben ;) Es sind halt erst drei Wochen und für das halte ich mich eh tapfer. Und es ist enttäuschend, in welchen Niederungen man sich da plötzlich wieder findet. Bei all meinen Fehlern, aber ein gewisses Maß an Niveau und Sozialkompetenz halte ich im Allgemeinen immer noch.

Aber ja: man kann nur versuchen, Rückschlüsse zu ziehen und es das nächste Mal besser zu machen.

@kleines mädl

Von betteln etc. kann keine Rede sein, ich bin hier nicht wehrlos ausgestiegen. Die Sache ist gegessen und das ziehe ich auch konsequent durch. Aber, es stimmt, ich habe um die Beziehung gekämpft und nie ein Hehl draus gemacht, dass ich sie sehr gerne gehabt habe, es bedauere, dass wir gescheitert sind (obwohl ich zwischenzeitlich schon denke, nett fürs Bett aber für mehr tun sich hier schon menschliche Abgründe auf, na hallo, und es hat schon seinen Sinn, dass es ist, wie es ist, keine Frage, da brauche ich eh nicht traurig sein). Und ich bin zu ihr zumeist nach wie vor von gelegentlichen Ausrutschern abgesehen demonstrativ freundlich. Ich gebe zu, das mache ich auch bewusst so: einerseits geht´s mir selbst moralisch damit besser und andererseits irritiert sie diese Kombination aus Konsequenz und Offenheit bzw. Freundlichkeit scheinbar extrem.

#27
Original von captnchaos(vorab: habe mich entschlossen - da mir der alte Thread-Titel unpassend erschien - einen neuen Thread aufzumachen. Ich hoffe, der Mod und Ihr verzeiht mir ?
ich verzeihe dir.

da aber jedem user pro problem nur ein thread "zusteht", habe ich deine beiden hier zusammen gefügt.

weiter im text.... :]

gruss

monsti

#28
Original von captnchaosFrage (und das frage ich jetzt NICHT als gekränkter Ex-Lover, mich interessiert da wirklich Eure Meinung und Eure Erfahrung, ich bin da schon lange ausgestiegen): Was denkt sie sich dabei? Was geht in dieser Frau vor? ?( ?(
Na, wenn das wirklich so wäre, dass du aus dieser Sache ausgestiegen wärst, dann kämen solche Fragen nicht mehr.

Ich hab mich jetzt mal durch deinen Thread gewühlt und mir fällt vor allem auf, dass deine Beiträge lässig sind, super coool, würd ich mal sagen. :rolleyes:

Es ist schon richtig, dass sich mit Humor und einer Portion Ironie vieles leichter ertragen lässt, aber wenn es dir wirklich ernst ist, herauszufinden, wie es sein kann, dass man jemand, den man liebt, auch verletzen kann, einen Machtkampf führt, und einen Wettbewerb, den aber doch niemand gewinnen kann, dann wird dir die Ernsthaftigkeit in der Selbstbetrachtung nicht erspart bleiben.

Hinterfragen und verstehen kannst du immer nur die eigenen Fehler. Und wenn du soweit bist, erscheinen dir die Reaktionen der anderen völlig klar und verständlich.

Viel Glück beim Suchen und Finden wünscht

#29
@lisabel

Also das mit dem super cool ist nicht beabsichtigt. Ich mag´s halt ironisch, schreibe immer so. Die rolling eyes sind daher schon streng ;) Vielleicht liegt´s auch daran, dass ich hier jetzt gerade einen harten Brocken zu verarbeiten habe und emotional entsprechend aufgewühlt bin und nicht mit Abstand auf die Probleme anderer antworte. Man möge mir das nachsehen.

Dass sie sich nicht mal zwei Wochen, nachdem wir nicht mehr zusammen waren, aus der selben Clique einen neuen Typen aktiv geangelt hat, trifft mich jedoch mehr, als ich vielleicht noch vorgestern dachte. So gesehen, stimmt Dein Eingangsstatement: in Wirklichkeit bin ich sehr verletzt und gekränkt.

Nun gut, warum ich dieser Selbsthilfegruppe hier beigetreten bin, ist aber sehr wohl der Vorsatz, brauchbare Schlüsse zu ziehen. Dazu gehört auch Selbstkritik, keine Frage.

wenn es dir wirklich ernst ist, herauszufinden, wie es sein kann, dass man jemand, den man liebt, auch verletzen kann, einen Machtkampf führt, und einen Wettbewerb, den aber doch niemand gewinnen kann, dann wird dir die Ernsthaftigkeit in der Selbstbetrachtung nicht erspart bleiben.
Wärest Du so nett, dies noch etwas auszuführen? Es ist mir nicht ganz klar.

@dieSabine

Diese Warum-Fragen habe ich mir schon gestellt. Auch früher schon. Hier voranzukommen, ist extrem schwierig. Vor allem, da einem in Beziehungsfragen das Gegenüber für eine reflektierte Aufarbeitung im Allgemeinen fehlt. Sei´s, weil man sich nicht mehr sieht oder schlicht nicht mehr miteinander reden kann. So kann man allerlei Thesen aufstellen, die jedoch bei aller schonungslosen Selbstkritik wieder nur rein subjektiv sind. Aber grundsätzlich stimme ich Dir zu. Mir fehlt hier nur noch ein wenig der Weg.

Danke für Eure Beiträge jedenfalls, ich lese sie mit großem Interesse.

#30
....hoffe dir geht es besser.

Ich hatte gestern man wieder einen Katastrophentag. Freitagnachmittag. Entweder ich war in Vorfreude, dass er gleich bei mir ankommt, oder ich habe mich auf den Weg zum Bahnhof gemacht um die 300 kam zu ihm zu fahren. Und jetzt: Nichts. Gehe nach der Arbeit quasi ins "Leere". Puhhhh. Habe dann ein bisschen mit Freunden telefoniert und fühlte mich ein bisschen besser.

Also ich denke, diese WARUM-Fragen kann man sich auch ohne ein Gegenüber stellen. Ich habe z.B. gemerkt, dass ich meinen Ex teilweise mit Aussagen oder Fragen provoziert habe und im Nachhinein habe ich mich gefragt "Warum? Wieso habe ich so gehandelt? Warum habe ich nicht gesagt, was mir Kopfzerbrechen macht. Warum diese "Krücke" der Provokation?" Und ich bin drauf gekommen, dass er nie über das was in ihm so vorgeht erzählt hat. Also mich auf dem Laufenden gehalten hat, wie er zu unserer Beziehung steht. Das hat mich wahnsinnig gemacht. Nie wusste ich woran ich eigentlich bin. Wohin unsere Beziehung eigentlich läuft (häufig ging es darum, wie wir die Distanz von 300 km überwinden könnten. Zusammenziehen? Wenn ja wohin? Wer von uns? Job? Kinder? usw...) Und da die Sabine von ihm immer nur schammige Aussagen bekommen hat, da hat sie halt manchmal (aus lauter Verzweiflung?) nach dem Mittel der Provokation gegriffen. Würde ich nicht mehr machen. Das nächte Mal werde ich ihm immer wieder sagen, dass ich schwer damit klar komme, dass er mir nicht sagt, wie es in ihm aussieht. Dass es für mich wichtig ist, dass wir darüber reden. Und ggfls. akzeptieren, dass er nicht drüber reden will. Mit meinen Provokationen habe ich jedenfalls ganz sicherlich auch meinen Teil zur Trennung beigetragen.

Aber solche bösen Sachen hat captnchaos bestimmt nie, nie, nie gemacht... =)

DieSabine

#31
Doch, hat er sehr wohl und eingangs mehrfach eingestanden: :o

Man neigt sehr dazu, all seine Gefühle, Enttäuschungen etc. auf den (Ex)Partner zu projezieren. Sich selber zu hinterfragen, seine Verhaltensweisen kritisch zu sehen und sich einzugestehen, dass der oder die Ex als Sündenbock für einiges herhalten muss, das mit ihm eigentlich nicht viel zu tun hat, ist ungleich schwieriger. Quasi die fortgeschrittene Schule der Selbsterkenntnis
Habe mir nochmals Deine Geschichte durchgelesen und da finde ich wohl doch einiges, was auch auf mich zutrifft. Eigentlich war es beinahe das selbe. Ich wollte über uns sprechen, verhungerte emotional, von ihr kamen wenige Worte und Emotionen. Und irgendwann habe ich dann auch gesagt, so kann ich nicht mehr, will ich nicht mehr, ich mache Schluss. Den letzten Schritt hat dann sie gemacht und ich leide jetzt wie ein Hund.

Erst als ich sagte: O.K. ich habs verstanden. Es ist aus. Aus uns wird kein Paar mehr. - Da wurde er ruhiger und wir konnten uns noch 2 Stunden sehr gut über unsere Fehler und Missverständnisse und (unausgesprochenen) Wünsche der Vergangenheit unterhalten.
Das meinte ich mit Feedback. Damit kann man dann Arbeiten.

Jedenfalls danke ich Dir, dass Du trotz Deiner eigenen Probleme die Zeit und Muße findest, Dich hier einzubringen.

Ich muss wohl erst einmal mein Gefühlschaos auf die Reihe bringen. So rasch ersetzt worden zu sein und das damit total verletzte Ego, die nicht erhaltene Anerkennung, das Gefühl öffentlich erniedrigt zu werden, dass nichts von all den schönen Stunden, Worten, Briefen, Gesten so viel Wert hatte, dass es länger gedauert hätte als nicht mal zwei Wochen, ersetzt zu werden ..... das sitzt jetzt noch um einiges tiefer, als ein "normales" Ende, da es mich an allem zweifeln lässt, was war.

Mir ist das derzeit irgendwie einfach zu viel. Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll und kann keine klaren Gedanken fasse. Notstand quasi!

Liebe Grüße :trost:

#32
hallo captnchaos

ich leide mit dir. seid gestern verfolge ich deine geschichte. ich bin hier gelandet durch zufall, ich erlebe im moment genau einen solchen notstand.

die geschichte die du erlebt hast oder besser gesagt durchmachst , könnte meine sein.

das schlimmste am ganzen ist wie bei dir (und das ist das was mich am meisten bewegt) die worte die gesagt und geschrieben wurden ,die einfach von heute auf morgen nichts mehr bedeuten sollen?

das allerschlimmste aber war der totale rückzug, abgekapt, in die ecke gestellt. da soll man noch die nerven haben für verständnis und keine wut zeigen...das geht schlichtweg nicht.

es ist ausserdem so das ich auch nicht mehr die jüngste bin und ich mich frage warum wir nicht gescheiter werden und ich nochmal so eine situation durchmachen muss.

wie du hab ich keine antworten auf fragen bekommen...die schlimmste antwort die du erhalten kannst ist schweigen.

es wäre ja nicht das erste mal, aber man muss immer wieder von vorne beginnen und das ist das schwierige dabei.

ich denke nicht das ich dir viel weiterhelfen konnte, aber es war mir ein bedürfnis dir zu sagen das du nicht allene bist und leidest. irgendwo sitzt da noch jemand an einem wochenende allein und grübelt über das unfassbare und gemeine verhalten seines ex.

wünsche dir das der notstand bald zu ende ist :schmatz:

cayenne

#33
Hi Sabine!

Mir sind heut morgen einige Gedanken beim Lesen deiner Zeilen gekommen, die wollte ich gerne loswerden, schreibe das einfach mal hierein, ist jetzt nicht speziell nur eine Antwort an dich.

Original von DieSabineAlso ich denke, diese WARUM-Fragen kann man sich auch ohne ein Gegenüber stellen
Diese Warum-Fragen sind gut, um dem eigenen Handeln auf die Spur zu kommen, das ist absolut richtig. Aber hier, bei seiner 3-Monats-Beziehung, gestaltet sich das schwierig. Da finde ich das nicht ganz passend, weil es aus seiner Sicht während der Zeit ja rund lief, er war verliebt, er kann höchstens, wie du schon angedeutet hast, sich grundsätzlich fragen, warum er ausgerechnet DIE wollte, ansonsten geht es bei captnchaos ja eher darum, dass im Grunde Knall auf Fall Schluß war, er sich noch so viel fragen kann, es um Verhalten und Schadensbegrenzung nach dem Schlußstrich geht, nicht was vorher lief. Jetzt muss er damit klar kommen, dass er von der Verliebtheit aus nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen kann, eine bescheidene Situation für ihn, wie für viele hier.

Hm, ich weiß ja nicht, wie gut er die Frau vorher einzuschätzen wusste, aber ich finde deine Aussage, dass man dann beim nächsten Mal im Voraus schon einiges ausschließt, seeeehr schwierig. Ich weiß natürlich, was du meinst und ich handhabe das eigentlich auch so :rolleyes: , mir ist nur beim Lesen deiner Zeilen aufgefallen: Es ist praktisch unmöglich, das wirklich durchzuziehen, nicht wahr, dann müsste man den anderen vorher auf Herz und Nieren abchecken, wie ernst und ehrlich er es meint bzw. wie "geschädigt" er bei bestimmten Themen ist. Ist schwierig, vor allem, wenn die Beziehung erst am Wachsen ist und man sich näher kennenlernt.

Was mir insgesamt bei den Schilderungen und Lebensgeschichten, die hier in diesem Forum erzählt werden, auffällt: Der andere, der nicht mehr möchte, aus welchen Gründen auch immer, war vorher zu seinem Partner nicht wirklich ehrlich, wahrscheinlich nicht mal zu sich selber. Das sind zum großen Teil irgendwelche (rational) eingeganene Zweckbeziehungen, um den alten Partner zu vergessen oder nicht alleine zu sein, nur um Sex zu haben, oder die Hoffnung, vielleicht wird ja doch noch mehr draus, vielleicht verlässt er/sie ja den alten Partner und fängt mir mit was an oder oder oder, wie gesagt, die Gründe sind im Grunde egal, entscheidend ist, dass es von einer Seite aus unwahrscheinlich halbherzig ist, nichts Ganzes und nichts Halbes, kein Fisch und kein Fleisch, keine WIRKLICHE Motivation, da spielen dann irgendwelche Gründe eine Rolle, nur nicht die, die es sein müssten, um mit dem anderen etwas längerfristiges anzufangen, was auch Bestand hat, ich gehe mal davon aus, dass das ein Ziel der meisten ist. Es wird von Liebe und Verliebtheit geredet, die gar nicht wahrhaft vorhanden ist, das mag vielleicht ein nettes Gefühl sein, mehr aber auch nicht, trotzdem wird dem anderen das hat mal gesagt, nach dem Motto: Wenn ich's sage, dann werde ich's schon selber irgendwann mal glauben. Das Vertrauen wird missbracht. Der eine füllt eine innere Leere (?) mit einer Floskel aus, was natürlich nichts bringt. Ja, ich weiß, das ist nun keine neue Erkenntnis, das ist ein alter Hut, ich beklage nur dieses Vorgehensweise und kann sie nicht verstehen, ich kann das einfach nicht verstehen. Deshalb braucht es ja nicht immer gleich die große unendliche Liebe sein, dann sollte der andere die Karten aber auch offen auf den Tisch legen. Das wird aber nicht gemacht. Warum nicht, frage ich mich.

Was ich eigentlich damit sagen wollte, bin ein bisschen abgeschweift ;-):

Deine Fragen, die du dir in deiner Fernbeziehung gestellt hast, kenne ich selbst nur zu gut, meiner war auch superlieb und alles, nur hat er nicht eindeutig Stellung bezogen! Nach einer gewissen Zeit, da braucht's gar nicht so lange für, muss der andere mal Farbe bekennenn, wie's aussieht und wenn der andere das dann nicht macht/nicht kann, dann will er im Grunde nicht, da hilft kein noch so langes Abwarten. Egal ob in der Fernbeziehung oder nicht.

Wie ich es mittlerweile sehe:

Der andere muss "ziehen", am Anfang sowieso, d.h. man muss eindeutig merken, dass er will und nicht nachfragen müssen, sich ewig lange den Kopf zerbrechen, was er nun denkt (das ist ein sicheres Zeichen, wenn man sich ständig den Kopf des anderen zerbricht, dass die Sache einseitig läuft), wenn man merkt, er zieht nicht, dann Finger von lassen, sofort. Leider ist das einfacher gesagt, als getan. Je eher, desto besser. Sehe das auch in meinem Bekanntenkreis, wenn der andere will, ist es ganz eindeutig, wenn nicht, beginnt für einen die Leidenszeit, das Abwarten usw, weil man verliebt ist, hofft man ja das Beste, aber es bringt nichts, habe ich festgestellt.

Sobald man beim anderen (öfter) nachfragen muss, wie's jetzt für ihn aussieht, ist die Sache schon verloren, der andere muss von SELBST mit solchen Themen anfangen, das macht auch der verschlossenste Mann, aber nur, wenn er auch wirklich was vorhat und nicht halbherzig bei der Sache ist und sich selbst noch nicht grün ist.

Wenn das nur im Leben alles so einfach umzusetzten wäre *seufz*

#34
... danke für deine Gedanken. Vieles kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber ich denke immer noch, dass mann und frau (auch aus einer 3-Monats-Beziehung) viel für sich lernen und mitnehmen kann. Auch hier wird gehandelt und geredet. Und gerade in dieser Anfangsphase ist es doch spannend zu schauen, wie benehme ich mich da?? Das wandelt sich ja auch mit der Zeit.

nur beim Lesen deiner Zeilen aufgefallen: Es ist praktisch unmöglich, das wirklich durchzuziehen, nicht wahr, dann müsste man den anderen vorher auf Herz und Nieren abchecken, wie ernst und ehrlich er es meint bzw. wie "geschädigt" er bei bestimmten Themen ist.
Nein, das meine ich auch nicht. Aber ich denke mann und frau sollten "wachsam" sein. Hin und wieder mal neben sich treten und "von außen" auf die Beziehung schauen und darauf, wen man sich da "geangelt" hat.

Der andere muss "ziehen", am Anfang sowieso, d.h. man muss eindeutig merken, dass er will und nicht nachfragen müssen, sich ewig lange den Kopf zerbrechen, was er nun denkt
Das lief bei mir leider irgendwie schief: Am Anfang hatte ich total die Bedenken wegen Fernbeziehung und so (ich hatte schon mal eine und wusste, dass es nicht wirklich erstrebenswert ist...). Und damals hat ER "gezogen" und gesagt, dass ich mir darum mal keinen Kopf machen sollte, dass man das ja ändern könnte. Er meinte, da er ja im "Home Office" (also mit Notebook und Handy...) arbeitet, sei er total unabhängig von seiner Arbeitsstätte... Ja toll... und was ist davon geblieben. Irgendwann hat er wohl Schiss vor der eigenen Courage bekommen. Keine Ahnung.....

Sorry captnchaos, dass wir hier deinen Thread "missbrauchen", aber da ist ja sicherlich auch was für dich dabei :)

Übrigens: Ich bin ein bisschen neidisch darauf, dass ihr auf eure Exen wenigstens wütend sein könnt. Ich habe bei meinem Ex leider noch keinen Ansatzpunkt gefunden. Habe es wohl schonmal geschrieben: Er hat sich sogar ENTSCHULDIGT und gesagt, dass es ihm leid tut, er aber aus Angst so handelt und aus Panik, dass er sonst vor die Hunde geht.... Auch ganz, ganz toll... Wäre so gerne wütend. Bin aber nur traurig.

DieSabine

#35
Hi Sabine!

Noch kurz eine Antwort von mir: Ja, sehe es wie du.

Was glaubst du, wie neidisch ich auf die bin, die ärgerlich sein können, da geht's mir wie dir! Ich bin auf meinen letzten Ex-Freund (nicht der, den ich verlassen habe, sondern der, der mich verlassen hat) nämlich NICHT ärgerlich, obwohl ich eigentlich einen Grund dazu hätte, aber ich kann einfach nicht, das ist so furchtbar, weil ich in meinen Gefühlen an ihn nicht weiterkomme, es bewegt sich in mir nichts von ihm weg. Ich bin auch nur traurig :-( Ich trauere um diese Beziehung wirklich sehr, das ist schlimm. Ich frage mich, wie lange so eine Trauer gehen kann. Ich kann doch nicht ewig und drei Tage diesem Mann hinterher weinen :-(

Auch dir alles Gute!

Marie

#36
Ich war zwei Tage in der Therme, ein wenig erholen und Abstand gewinnen nach schlaflosen Nächten und diesem abschließenden Tritt in die - sorry - Eier. Ich freue mich über den zahlreichen Besuch hier, bin echt erschlagen von den Beiträgen und bedanke mich für die vielen tollen Gedanken, die auch von anderen gelesen werden sollte, oder? Das hätten wir verdient ;) Ich fürchte, dass ich hier rhetorisch nicht ganz mithalten kann.

@cayenne

Danke für Deine sehr lieben Worte. Da sitzen wir nun, grübeln, sind verletzt, haben Magenkrämpfe, heulen, wissen eigentlich nicht, warum dies alles, erhalten keine Antwort, fühlen uns weggeworfen, ausgetauscht, und all das, was war, ist nicht einmal den Dreck unter den Fingernägeln wert. Und die- oder derjenige, die uns dies eingebrockt hat, denkt keine Sekunde mehr an uns, es ist ihm oder ihr egal, wie es uns geht, und das macht uns noch deprimierter und wütender. So sehen wir es jedenfalls, ob jetzt ganz zu recht oder nicht, lassen wir jetzt mal beiseite.

Was schließe ich aus unserer Situation:

Wir fühlen und "leiden" so, weil wir Gefühle haben. Weil wir scheinbar sozial kompetener sind, sonst wären wir nicht in diesem Forum. Weil wir reflektieren, uns hinterfragen, unsere Erlebnisse aufarbeiten wollen, uns für uns und andere interessieren.

Wir sind nicht die Verlierer! Lassen wir uns nicht unsere Selbstwertgefühl und unsere Lebensqualität von Menschen rauben, die es nicht wert sind! Ich will dies nicht mehr zulassen! Das ist mir am Wochenende wieder klar geworden. Das Leben kann zu schön sein, als dass ich es mit meinen trüben Gedanken vergeude.

Und - ich werde trotzdem auch nach dem xten Fehlschlag nicht aufhören, von der Liebe zu träumen, mich voll auf die nächste Beziehung einlassen, auch wenn ich wieder eine über die Rübe kriege. Warum: weil ich im Gegensatz zu vielen anderen auch wirklich glücklich sein kann. Und irgendwann werde ich wieder eine Frau finden, die dies mit mir teilt.

Ende der flammenden Selbstmotivationsrede ;)

Ich wünsche Dir auch alles Liebe, cayenne, auf Deinem Weg durch´s Jammertal. Halte uns auf dem Laufenden!

@dieSabine und Marie75 (obwohl, dem kann ich eigentlich gar nichts mehr hinzufügen, ihr habt meinen Thread nicht mißbraucht, sondern sehr bereichert).

Zum wütend sein: seit Freitag, als sich bestätigt hat, dass sie wieder postwendend ins nächste Bett gehüpft ist, bin ich wirklich unglaublich wütend auf sie. Und ich verstehe jetzt, warum ihr es gerne wärt. Ja, es erleichtert die Sache. Ich trauere dieser Frau und meiner Beziehung keine Sekunde mehr nach. Aus tiefstem Herzen. Es war nett im Bett und Tschüss. Jetzt muss ich "nur noch" mit meinem durch dieses Verhalten gekränkte Selbstwertgefühl klar kommen. Aber das werde ich schaffen, auch wenn Rückfälle programmiert sind, und dann ist sie mir so was von wurscht wie das sprichwörtliche Radl in China, weil ich jegliche Achtung vor ihr verloren habe, egal ob ich hiermit im Recht bin oder nicht. Ja, das ist leichter, als in Eurem Fall, ich beneide Euch nicht.

Das mit dem abchecken ist halt schwierig. Im vorhinein will man sich ja keinen Wahnsinn eintreten, oder? Aber es stimmt schon, hin und wieder zurücktreten, ist sicher kein Fehler. Rückblickend hätte ich auch vermutlich früher gesehen, als ich es mir eingestehen will, dass die letzte Beziehung keine Zukunft hat. Ich wollte es einfach nicht sehen, mir einfach nach einem oder zwei Monaten eingestehen, dass es wieder nicht reicht und noch ein Anlauf erforderlich ist, ich wieder einmal der bin, der für meine Freundin mehr Gefühle hat, als umgekehrt usw. Ja, in Wahrheit hat sie nicht mitgezogen. Vielleicht war sie nur ehrlicher und konsequenter als ich?

Was hier dahinter stecken könnte?

Ich glaube an die Liebe. Ich bin ein Mann, der seine Erfüllung in einer guten Beziehung findet. Der, wenn er eine Beziehung eingeht, diese, bei all seinen Fehlern, Unzulänglichkeiten und Schwächen, mit seinem ganzen Herzen führen will. Und dann manchmal, ohne es böse zu meinen, vielleicht auch so handelt:

Es wird von Liebe und Verliebtheit geredet, die gar nicht wahrhaft vorhanden ist, das mag vielleicht ein nettes Gefühl sein, mehr aber auch nicht, trotzdem wird dem anderen das hat mal gesagt, nach dem Motto: Wenn ich's sage, dann werde ich's schon selber irgendwann mal glauben.
Nicht, um jemanden zu verletzen, sondern, weil ich´s glauben will.
Und dass ich an die Liebe glaube, hängt damit zusammen, dass ich sie schon einmal gefunden und wieder verloren habe. Vor etwas mehr als 3 Jahren musste ich meine mehrjährige Lebensgefährtin und in Wahrheit einzige große Liebe meines Lebens nach einem Suizid in Zusammenhang mit einer schweren Krankheit zu Grabe tragen. In dieser Beziehung habe ich das Gefühl gehabt, dass mich diese Frau liebt, genau so wie ich sie.

Und ich will dieses Gefühl, geliebt zu werden, wieder finden, weil es wunderschön war, bringe viel - manchmal vielleicht auch zu viel - Emotionen in die Beziehung ein, will Dinge sehen, die nicht da sind, kämpfe Kämpfe, die schon verloren sind, bin so enttäuscht, wenn es, warum auch immer, wieder nicht gereicht hat (dies jetzt nicht mißverstehen. Ich denke, ich bin echt im Rahmen, also nicht hängengeblieben, dazu habe ich mich zu sehr mit diesem Erlebnis auseinandergesetzt).

Eines wünsche ich mir, nochmals der Liebe zu begegnen.

Und das wünsche ich Euch auch

:trost:

#37
Und - ich werde trotzdem auch nach dem xten Fehlschlag nicht aufhören, von der Liebe zu träumen, mich voll auf die nächste Beziehung einlassen, auch wenn ich wieder eine über die Rübe kriege. Warum: weil ich im Gegensatz zu vielen anderen auch wirklich glücklich sein kann.
Du sprichst mir aus dem Herzen! So denke ich auch: Ich lasse mir von dieser gescheiterten Beziehung nicht mein Vertrauen in das Leben und die Liebe nehmen. Auch das nächste Mal werde ich wieder ohne Angst und voller Zuversicht an die Beziehung, an meinen Partner und mich, glauben. Mit Haut und Haar und der sicheren Gewissheit, dass es genau der Richtige für mich ist :]

Wünsche dir noch einen schönen Tag!!!

Liebe Grüße,

DieSabine

#38
Hi!

Habe mir gedacht, nach Deinen zahlreichen netten und vor allem auch ungemein inhaltsreichen Besuchen "bei mir", schau ich mal bei Dir rein. Aber da tat sich schon länger nichts.

Du hast oben von Deinem fürchterlichen Freitag geschrieben. Wie geht´s Dir zwischenzeitlich eigentlich. Schon mehr als zwei Schritte vor und einer zurück?

Das Faszinierende bei diesem ganzen Gefühlschaos ist, dass es einen so überwältigt, geradezu vereinnahmt, der Körper verrückt spielt, die Gedanken sowieso, man sieht keinen Ausweg und dann - irgendwie - geht es dann doch wieder. Und dann blickt man zurück, denkt sich, bitte war das eigentlich notwenig, so schlimm war´s ja doch nicht, bis zum nächsten Mal ...... ;)

Aber, wir lassen uns da nicht unterkriegen, gelle :super:

#39
....mir geht es mittlerweile wieder ganz gut. Das Wochenende ist (und bleibt vorerst wohl) noch ziemlich hart. Aber unter der Woche ist es wirklich sehr gut. Gestern Abend kam mir der Satz in den Kopf "Aus den Augen, aus dem Sinn!"... Also ich denke schon noch täglich an ihn, aber es ist nicht mehr mit dieser Verzweiflung und Trauer und Angst. Es ist irgendwie mehr so "analytisch". Wie die Beziehung lief, was gut und schlecht war, war mir fehlt, worauf ich gut verzichten kann....

Ich mache derzeit wieder viele Sachen, die mir auch vor der Beziehung viel gebracht haben und Spaß gemacht haben. Am Wochenende bin ich mal wieder einen Marathon gelaufen (in persönlicher Bestzeit!! habe allen Frust in den Asphalt getrampelt :-), dann fange ich gerade wieder an mich ehrenamtlich zu engagieren in einem Programm für Kinder aus benachteiligten Familien und ich überlege, was ich mal wieder an Weiterbildung machen könnte... Zu all diesen Dingen hatte ich während meiner Fernbeziehung keine Zeit und auch keine rechte Lust.

Das Faszinierende bei diesem ganzen Gefühlschaos ist, dass es einen so überwältigt, geradezu vereinnahmt, der Körper verrückt spielt, die Gedanken sowieso, man sieht keinen Ausweg und dann - irgendwie - geht es dann doch wieder. Und dann blickt man zurück, denkt sich, bitte war das eigentlich notwenig, so schlimm war´s ja doch nicht, bis zum nächsten Mal ......
Du hast sooooo recht. Wobei: Für mich war und ist es dieses Mal am allerschlimmsten, weil ich meine ganze Zukunft auf diese Beziehung ausgerichtet hatte. Ich hatte mich - vermutlich aus Angst vor dem Verlassenwerden - noch nie so sehr mit Haut und Haar in eine Beziehung gestürtzt...und bin darin fast "umgekommen". Aber es ist auch ein gutes Gefühl "überlebt" zu haben. Ich sehe nun, dass ich es aushalten kann und dass es tatsächlich immer weiter geht....

Hoffe, du bist auch auf dem für dich besten Weg!!

Liebe Grüße und einen schönen Tag!

DieSabine

#40
guten abend captnchaos

erst mal vielen dank für deinen selbsmotivatons schub...hätt ich den nur früher schon gelesen :(

bin doch direkt auf ein harmloses "wie geht es dir" hereingefallen!

war grad in einer phase von liebesentzug schüben, da kam das sms!

alle guten vorsätze in den wind geschossen und darauf reagiert.

ein gespräch geführt und weis jetzt gar nichts mehr und versteh mich und den menschen sowieso nimmer.

da hör ich mir so sachen an wie, muss zuerst meine vergangenheit bewältigen und all die dazugehörigen floskeln.

hat sich doch mein verstand wieder ausgeschaltet und kurzzeitig in sein hirn verirrt.

so nach dem motto, vielleicht braucht er wirklich zeit, hab wirklich zuviel emotionen in uns zwei investiert, sollte das langsamer angehen..un dann les ich deine zeilen!

nein, es ist nicht falsch liebe zu zeigen und zu geben, es ist vergeudete zeit die einem menschen zu schenken der es nicht annehmen kann und will.

ja und so sitze ich wiederum hier und frage mich ,wieso ich immer wieder über meine grenzen gehe und solche rückfälle zulasse.

weist du, deine zeilen geben mir hoffnung , das es auch männer giebt die genau so fühlen können wie ich, die genauso sich auf ein beziehung einlassen können mit haut und haar.

bin froh bei dir gelandet zu sein hier in diesem forum...du und all die anderen die sich deiner geschichte zugewandt haben, vielen dank! sie helfen mir wieder dorthin zu kommen wo ich mal war, bevor ich diesem mensch begnet bin.

selbstbewusst , liebenswürdig und bereit alles zu tun um einen menschen glücklich zu machen, den richtigen.

wünsche euch weiterhin alles alles gute und ich bin sicher , ihr alle werdet wieder glücklich :verliebt:

grüsse euch herzlich

cayenne

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