Gemeinsam einsam
24 Antworten2'235 AufrufeGestartet von jamie-rose ·
Guten Abend,
das sind schöne Neuigkeiten! Ich freue mich für Dich - für Euch.
Du kannst Dir denken, dass ich das "Kommunikationsprogramm" ganz große klasse finde...
Eure Beziehung ist / war einzigartig. Eine sagenhafte Mischung aus Freundschaft und Liebe . Ich denke, ihr seid besonnen und vielleicht überlegst Du es Dir ja nochmal. Langfristig halte ich es für wichtig, ob Du Dir vorstellen kannst, mit ihm eine Familie zu haben.
Viel Erfolg in der Endphase Deines Studiums (ich hoffe, ich hab nichts überlesen...),
Asket
das sind schöne Neuigkeiten! Ich freue mich für Dich - für Euch.
Du kannst Dir denken, dass ich das "Kommunikationsprogramm" ganz große klasse finde...
Eure Beziehung ist / war einzigartig. Eine sagenhafte Mischung aus Freundschaft und Liebe . Ich denke, ihr seid besonnen und vielleicht überlegst Du es Dir ja nochmal. Langfristig halte ich es für wichtig, ob Du Dir vorstellen kannst, mit ihm eine Familie zu haben.
Viel Erfolg in der Endphase Deines Studiums (ich hoffe, ich hab nichts überlesen...),
Asket
Nun, es ist ein erster Schritt wieder auf einander zu. Wir haben doch einige schwerwiegende Probleme, mit denen keiner von uns leben kann. Aber einfach nicht drüber reden haben wir jetzt beide lang genug ausprobiert - mein Fazit: es funktioniert nicht! *gg*
Auch er hatte mir übrigens einiges zu sagen, und er hat zu einem Ton gefunden, in dem ich auch mit ihm reden kann. Nicht rein sachlich, aber auch nicht nur panisch-vorwurfsvoll. Damit kann ich umgehen. Was die Zukunft bringt, wissen wir noch nicht genau. Aber dafür wissen wir, das wir gemeinsame Ziele formulieren müssen, wenn wir zusammen sein wollen. Und diese Ziele sind auch der erste Schritt in unserem Programm.
Bei uns war es vielleicht so, dass es mal richtig knallen musste, bevor wir beide aufgewacht sind. Ich bin sehr froh um diese Chance und freue mich wieder auf die nächsten Wochen! Wie sich doch auf einmal die Perspektive ändert...
Auch er hatte mir übrigens einiges zu sagen, und er hat zu einem Ton gefunden, in dem ich auch mit ihm reden kann. Nicht rein sachlich, aber auch nicht nur panisch-vorwurfsvoll. Damit kann ich umgehen. Was die Zukunft bringt, wissen wir noch nicht genau. Aber dafür wissen wir, das wir gemeinsame Ziele formulieren müssen, wenn wir zusammen sein wollen. Und diese Ziele sind auch der erste Schritt in unserem Programm.
Bei uns war es vielleicht so, dass es mal richtig knallen musste, bevor wir beide aufgewacht sind. Ich bin sehr froh um diese Chance und freue mich wieder auf die nächsten Wochen! Wie sich doch auf einmal die Perspektive ändert...
sine
Original von jamie-roseBei uns war es vielleicht so, dass es mal richtig knallen musste, bevor wir beide aufgewacht sind. Ich bin sehr froh um diese Chance und freue mich wieder auf die nächsten Wochen! Wie sich doch auf einmal die Perspektive ändert...hallo
ich bin mir gar nicht so sicher, dass das eine entwicklung ist, bei der du glücklich wirst. das kann man natürlich NIE so genau wissen... ;) , aber was mir konkret sorgen macht, ist einfach, dass du dich in einer absolut verkopften beziehung mit ihm befunden hast und eure gespräche ehrlich gesagt zwar auch mit dem kopf primär geführt werden müssen, aber dass ich einfach finde, du kannst die letzten 4 jahre nicht vergessen und nicht dieses ganze bla bla von wegen "freundschaft" und blupp.
hm
ich nix gut deutsch
nochmal: ich verstehe nicht, wie du ihn gestern schon seit 4 jahren nicht lieben konntest und heute dich auf den neuanfang freust.
es gibt zwei dinge, die dies erklären könnten (meiner meinung nach):
1) du bist nicht so der romantische typ. dann wundert es mich, wie du dein leben beschrieben hast und worüber du hier eigentlich in deinem thread nachzudenken begonnen hast...
?(
2) du bist einfach jemand, der schon immer sich selbst von anderen abhängig GEMACHT HAT und der einfach nur dem üblichen muster folgt, wenn er sich aufgrund der "gespräche im richtigen ton" auf den anderen nochmals einlässt.
letzteres glaube ich halt eher, wobei ich dir das wirklich nicht andichten möchte und natürlich nicht weiß, was du eigentlich fühlst und bla.
aber ganz sicher HAST du ein wahrnehmungsproblem gerade in bezug auf IHN. du kannst doch nicht die schöne hülle der formulierung "er war immer mein bester freund und wir haben die letzten 6 jahre alles zusammen gemacht" über die traurige realität einer beziehung stülpen, in der du unter schuldgefühlen und selbstverleugnung keinen urlaub, geschweige denn einen einzigen abend allein verbracht hast (und dies wohl auch vor dieser beziehung nie getan hast).
mein freund erzählt mir manchmal von seiner ex, die ihn in ihren psychischen bedürfnissen immer ein bissle zu harmoniebedürftig "behandelt" hat. das ist weder für sie (seine ex meine ich) noch für ihn zu durchdringen, was menschen in dem anderen alles "sehen" bzw. was sie in ihr gegenüber hineinprojezieren.
und bei dir finde ich einfach, du brauchst mal dringend die erfahrung, mit dir selbst zufrieden zu sein, und wenn ich noch ehrlicher sein darf:
ich finde, du hast eine "kopftuch-beziehung" geführt. der mann entscheidet... die frau gehorcht.
ich behaupte NICHT, dass er da was für kann, im gegenteil... meinem eindruck nach hast du es nie geschafft, du selbst zu sein. und wenn du jetzt zu ihm zurückgehst, wirst du es die nächsten jahre auch weiter nicht schaffen. denke ich jedenfalls...
...ich bin, um es mal klarzustellen, nicht notwendig ein verfechter des ideals der romantischen liebe. ich glaube fest daran, dass eine beziehung in fast jeder hinsicht letztlich (zumindest nach außen hin erkennbar) aus loyalität besteht, von mir aus: nenn es freundschaft, und vertrauen und gegenseitigen glauben aneinander besteht. das bedeutet, ich finde die argumente "muss knistern" etc. so làlà... bei mir knistert es (noch jedenfalls..), aber das kann ich nunmal nicht herbeizwingen und ich genieße es AUCH, wenn es NICHT KNISTERT. denn eine beziehung wird von vielen "seilen" / strängen getragen.
aber so NUR die eigenen befindlichkeiten ausblenden ist nicht dasselbe wie loyaliltät, sondern du bist einfach eine masochistin, jamie-rose.
versuch es doch mal anders. nimm dir deine auszeit, und zwar ein jahr lang. mit eigener wohnung. das kannst du hinbekommen, und jetzt lass dich nicht weiter zulabern, sondern folge deinem eigenen plan, bis zu deinen prüfungen diese angelegenheit erstmal ruhen zu lassen.
deine "beziehungsarbeit" kannst du im moment, hast du doch auch selbst gesagt, oder? ... nicht gebrauchen. und ER hat das akzeptiert.
dann brich doch erstmal die gespräche ab. kannst ihm ja sagen, du denkst erstmal richtig nach.
gruß
sine
wow, das war hart.
Was soll ich dazu sagen? nein, ich hab nie gelern selbständig zu leben. erst hieß es "kind mach das" dann ab dem ersten freund "los mach die beine breit" und im grunde ist es jetzt nicht anders. ich hab die kurve nicht gekriegt.
aber das ist auch so verdammt schwer. ich hab noch nie mit jemandem reden können. und so ist es auch jetzt. es ist ein problem für mich, wenn er mich jetzt rausschmeißt, weil ich schluss mache. wohin soll ich denn gehn? ich mein, seine familie ag mich ja eh nicht und meine eltern hätten sowieso lieber ihn als kind gehabt. die würden ihn glatt adoptieren, wenn sie könnten. ich könnte noch nicht mal bücherkartons oder so bei ihnen unterstellen, wenn ich dem tollen "schwiegersohn" sowas antu. ich mein, klar ich bin die böse. hab ja selber schuld an der situation.
und wo soll ich schlafen bitte schön? sag jetzt nicht, du hast doch bestimmt freunde...wir haben nur gemeinsame freunde. alles seine freunde, dir ich damals durch ihn kennengelernt hab. die mit ihm studieren oder zur schule gegangen sind. agesehen davon, dass man hier sowieso nicht spontan ein zimmer oder sowas findet, hab ich leider auch keinen cent übrig.
außerdem bin hab ich keine ahnung wie ich die sachen alleine machen soll. ich in dieses wochenende allein. ich hab mir gedacht, weil mir die decke auf den kopf fällt, könnte ich ja in die stadt gehen. schließlich ist wochenende. aber ich war noch nie in meinem leben abend allein weg. ich weiß gar nicht wohin ich da gehn sollte. und was mach ich denn dann dort? ich scheitere ja schon an den kleinsten dingen. und so mach ich das was ich immer mach - ich zieh mir die decke übern kopf und hoff dasses schnell vorbei geht.
seit ich denken kann verläuft mein leben so, dass ich mich nur als zuschauer dabei fühl. wie im fernsehn. man beobachtet, wie die leute ihre tage verbringen. genauso beobachte ich mich auch. vor einigen monaten hat mich bei der arbeit jemand gefragt, wie denn so eine frau wie ich zu so einer arbeit kommt. ich hab ihn gar nicht verstanden, und er hat mir dann erklärt, dass ich ja eine super ausstrahlung hab. mir macht ja meine arbeit auch viel spaß. später ist mir dann eingefallen, dass das eigentlich ein "männer-job" ist. ich persönlich hab mich aber noch nie als frau gesehn. deswegen war mir auch nicht klar, dass ich in meiner arbeit eine exotin bin. und ich verstehs bis heut nicht ganz. das ist, wenn man sich mit 18 komisch vorkommt, wenn man gesiezit wird...
Was soll ich dazu sagen? nein, ich hab nie gelern selbständig zu leben. erst hieß es "kind mach das" dann ab dem ersten freund "los mach die beine breit" und im grunde ist es jetzt nicht anders. ich hab die kurve nicht gekriegt.
aber das ist auch so verdammt schwer. ich hab noch nie mit jemandem reden können. und so ist es auch jetzt. es ist ein problem für mich, wenn er mich jetzt rausschmeißt, weil ich schluss mache. wohin soll ich denn gehn? ich mein, seine familie ag mich ja eh nicht und meine eltern hätten sowieso lieber ihn als kind gehabt. die würden ihn glatt adoptieren, wenn sie könnten. ich könnte noch nicht mal bücherkartons oder so bei ihnen unterstellen, wenn ich dem tollen "schwiegersohn" sowas antu. ich mein, klar ich bin die böse. hab ja selber schuld an der situation.
und wo soll ich schlafen bitte schön? sag jetzt nicht, du hast doch bestimmt freunde...wir haben nur gemeinsame freunde. alles seine freunde, dir ich damals durch ihn kennengelernt hab. die mit ihm studieren oder zur schule gegangen sind. agesehen davon, dass man hier sowieso nicht spontan ein zimmer oder sowas findet, hab ich leider auch keinen cent übrig.
außerdem bin hab ich keine ahnung wie ich die sachen alleine machen soll. ich in dieses wochenende allein. ich hab mir gedacht, weil mir die decke auf den kopf fällt, könnte ich ja in die stadt gehen. schließlich ist wochenende. aber ich war noch nie in meinem leben abend allein weg. ich weiß gar nicht wohin ich da gehn sollte. und was mach ich denn dann dort? ich scheitere ja schon an den kleinsten dingen. und so mach ich das was ich immer mach - ich zieh mir die decke übern kopf und hoff dasses schnell vorbei geht.
seit ich denken kann verläuft mein leben so, dass ich mich nur als zuschauer dabei fühl. wie im fernsehn. man beobachtet, wie die leute ihre tage verbringen. genauso beobachte ich mich auch. vor einigen monaten hat mich bei der arbeit jemand gefragt, wie denn so eine frau wie ich zu so einer arbeit kommt. ich hab ihn gar nicht verstanden, und er hat mir dann erklärt, dass ich ja eine super ausstrahlung hab. mir macht ja meine arbeit auch viel spaß. später ist mir dann eingefallen, dass das eigentlich ein "männer-job" ist. ich persönlich hab mich aber noch nie als frau gesehn. deswegen war mir auch nicht klar, dass ich in meiner arbeit eine exotin bin. und ich verstehs bis heut nicht ganz. das ist, wenn man sich mit 18 komisch vorkommt, wenn man gesiezit wird...
Ich bin zwar etwas spät dran, möchte aber trotzdem was sagen.
Ich mag keine Sensibelchen und zu anhängliche Männer...
Und ich kann dich voll und ganz verstehen, dass dich sowas abstösst. va. wenn du schon seit 4 Jahren aufgehört hast ihn zu lieben.
Habt ihr euch jetzt eigentlich offiziell getrennt? Oder nur Pause oder so?
Was ich dir mit auf den Weg geben möchte.
1. Jeder ist sich selber der nächste.
2. Opfere nicht dein Leben, nur weil du jemanden nicht vor den Kopf stossen musst. Es ist dein Leben und du musst es büssen, nicht er.
3. Das Leben ist zu wertvoll um es Jahre mit jemandem zu verdödeln den man nicht liebt. Da macht man sich selber kaputt. Und irgendwann könntest du dich selber von dir ekeln, dass du für ihn die lebendige Gummipuppe gespielt hast...
Er ist sehr anhänglich und wenn ich ihn beiseite schiebe, macht er immer gleich ein riesen Theater. Dann weint er sofort und fragt mich, ob ich ihn nicht mehr lieben würde und klammert sich (körperlich) an mich. Die Worte "Ich liebe dich" haben allerdings keine Bedeutung für mich und ich spreche sie aus, ohne dabei etwas zu empfinden. Vor wenigen Wochen habe ich z .B. darauf gedrängt, eine eigene Bettdecke zu bekommen. Da war er eine Woche unfähig zu arbeiten und hat nur geweint.Sowas würde mich wahnsinnig machen.
Ich mag keine Sensibelchen und zu anhängliche Männer...
Und ich kann dich voll und ganz verstehen, dass dich sowas abstösst. va. wenn du schon seit 4 Jahren aufgehört hast ihn zu lieben.
Habt ihr euch jetzt eigentlich offiziell getrennt? Oder nur Pause oder so?
Was ich dir mit auf den Weg geben möchte.
1. Jeder ist sich selber der nächste.
2. Opfere nicht dein Leben, nur weil du jemanden nicht vor den Kopf stossen musst. Es ist dein Leben und du musst es büssen, nicht er.
3. Das Leben ist zu wertvoll um es Jahre mit jemandem zu verdödeln den man nicht liebt. Da macht man sich selber kaputt. Und irgendwann könntest du dich selber von dir ekeln, dass du für ihn die lebendige Gummipuppe gespielt hast...
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