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Gesammelte Werke - Lunaris' Gedichte

240 Antworten27'616 AufrufeGestartet von Lunaris85 ·

#41
es klingt schon schizophren... sie scheinen gut zu sein, aber mir tun sie weh und nehmen gleichzeitig etwas schmerz von mir. danke, das sie dir gefallen!

#42
ich denke das ist gut ist, wenn du diese Schmerzen von der Seele schreiben kannst. Und ich finde es gut, das du uns daran teilhaben lässt...

#43
Ich wache auf

Ich seh mich an

Mein Spiegelbild

Bin das ich?

Ich gehe raus

Auf die Straße

Leere Gesichter überall

Bin ich ein Teil davon?

Gehe zur Schule

Oberflächliche Gespräche

Oberflächliche Menschen

Erscheine ich auch so?

Bin zu Hause

Keine Motivation etwas zu tun

Langeweile, Leere in meinem Kopf

Macht mich das aus?

Ich gehe zu Bett

Kann nicht schlafen

Will nicht schlafen

Warum bin ich so?

Ich weiß es nicht

to be continued

#44
Meine Blicke wandern

Wie sehr wünscht ich es wären meine Finger

Du siehst nicht, wie ich Dich aufs Neue entdecke

Ich wünschte Du würdest

Ein ums andre Mal

Kommen Erinnerungen hoch

Erinnerungen, die mir gleich waren

Erinnerungen, welche heute umso mehr schmerzen

Ich habe Angst

Angst, dass aus Erinnerungen die Gegenwart wird

Angst, dass ich wieder einmal daran zugrunde gehe

Angst vor der Tiefe

Der Tiefe welche meine Gefühle zu Dir annahmen

oder

Wieder annehmen?

Der Tiefe des Abgrundes den ich einst hinab stürzte

oder

Wieder hinab stürze?

Will nicht, dass es wieder geschieht.

Doch nichts wünsch ich mir mehr

Als Dich einmal nur wieder in den Armen zu halten

Deine Wärme zu spüren, welche Du mir nicht gabst

Deine Stimme zu hören, welche mich belogen?

Deine Blicke einzufangen, länger als vor langer Zeit

Doch sie gehören einem anderen

Glücklich muss er sein

Dich Tag für Tag in den Armen zu halten

Deine Wärme zu spüren, die von Herzen kommt

Deine Stimme zu hören, engelsgleich in meinen Ohren

Deine Blicke einzufangen, wodurch Du blind geworden bist

Für mich

Und obwohl mit Dir den ganzen Tag verbracht

Und obwohl mit Dir soviel gelacht

Liegt es nicht in meiner Macht

Wer Dein Herz darf berühren sacht

So sitz ich hier allein

In finstrer Nacht

inspirierende grüße, Lunaris

#45
wenn ich dieses gedicht jetzt mit den von vor ein paar wochen vergleiche wird mir sehr komisch. kanns auch nicht beschreiben. :rolleyes:

#46
:heulen:

wow, das ist echt wunderschön! :schmatz:

#47
vielen dank. nach längerer schreibblockade hab ich endlich mal wieder was niederschreiben können, auch wenn ich es auf eine bestimmte art und weise nicht wunderschön finde...

ich wünschte ich könnte es ihr einfach zeigen. aber das kann und darf ich einfach nicht...

lg lunaris (seit 24 stunden ohne schlaf)

#48
Kann's nicht lassen

Kann’s nicht begreifen nicht erfassen

Diese Gedanken

Welche mich ergreifen wie eine kalte hand

Träume die versanken

Wie ein schiff im wilden Sturm fernab vom sichren land

Diese Gefühle

Durch welche ich wieder erwache wie aus einem bösen Traum

Ich verglühe

Denn Dich interessieren sie wohl kaum

Mein Herz zerspringt, schreit vor Trauer, schreit vor Wut

Doch erreicht Dich nicht ein einzelner Hilferuf

Mein Herz brennt wieder heiß wie Glut

Für die Liebe die ich zu Dir neu erschuf

Ich weiß Du kannst es nicht verstehen

Kannst nicht die Verzweiflung in meinen Augen sehen

Ausdruckslos wie sie sind seit jenem Tage

Weil ich jeden Schmerz dank Dir gewohnt ertrage

Es tut mir Leid

Dass diese Gefühle ich wieder in mir trage

Sie sind bei mir alle Zeit

Egal wie tief ich sie begrabe

Egal was ich tu

Sie kommen zum Vorschein immerzu

Ich erwarte nichts von Dir

Außer einer Sache

Verzeihe mir

Egal was ich mache

All meine Taten

Die mich verraten

Liebestrunken

In Träumen versunken

Will dass Du nie vergisst

Dass es nur ein Ausdruck meiner Liebe ist

Will Dich damit nicht erschrecken, nicht verletzen

Deine heile Welt, Dein Leben nicht stören

Und könntest Du diese Worte nur voll Trauer hören

Würd' ich meinem Leben lieber gleich ein ende setzen

#49
Hi Lunaris!

ds gedicht ist ja wunderschön! ;( ich kann dazu mal wieder nichts anderes sagen, denn da bleiben mir die worte mit einem kloß im hals stecken ;(

Ich hoffe, dass sie dir verzeiht, denn das hast du verdient!

Du hast geschrieben, du würdest es ihr zeigen, aber das kannst und darfst du nicht?! ich kenne dieses gefühl nur zu gut! bei mir würde es alles zerstören, wenn er wüsste.... ach man, ich kann dich verstehen, tut mir leid für dich!

lass dich mal ganz lieb drücken :trost:LG

Girl@home

#50
Danke G@H

wenn man sich irgendwann entschliesst zum expartner eine freundschaft aufzubauen, dann geht man eben das risiko ein wieder 'rückfällig' zu werden. und nocheinmal würde ich einen korb nicht ertragen. ob ich eine neue beziehung nochmal ertragen würde weiß ich allerdings auch nicht. aber ich kann dennoch nicht aufhören sie zu lieben... unsere freundschaft ist uns beiden sehr wichtig. nun bin ich an der reihe sie nicht zu zerstören...

lg lunaris

#51
Wie könnt es anders sein

Mal wieder wie so oft sitz ich daheim

Allein

Mit meinen stummen Schreien

Stumm auch für mich

Zumindest ohne Sinn

Wonach schreie ich eigentlich?

Mich ziehts woanders hin

Der tägliche Trott für mich eine Qual

Keine Veränderung kein Leben

Die Welt kann mir nichts geben

Ich wünscht ich hätte eine andere Wahl

Nichts macht mir mehr Freude

Familie, Freunde, Geld

Und da ich meine Zeit nur weiter vergeude

Ändert sich nichts in meiner Welt

Vergeuden, was anderes kann ich ja nicht

Dabei wäre die Lösung so einfach, so schlicht

Nur drei Worte von mir. Vier Worte von Dir

Dann kann ich sagen:

Nichts hält mich mehr hier

#52
Das ist wirklich sehr gut geschrieben.


:klatsch:


und es gibt ein Gefühl wieder, das mich ein wenig an das erinnert, wie ich mich zur Zeit fühle.






knuddel dich ....


#53
mich erinnert es an das gefühl dass ich schon so lange habe. nichts hat sich geändert in den letzten jahren. die momente in denen ich ehrlich und von herzen lachen konnte kann ich an zwei händen abzählen. ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass für mich der liebeskummer zu einer krankheit geworden ist.

obwohl so viele menschen ihre zeit mit mir verbringen, oft anrufen und einfach da sind... ich fühle mich dennoch alleine. ich wünschte ich könnte die zeit um 1595 tage zurückdrehen und alles ganz anders machen...

ich hoffe, dass dich dieses gefühle nicht mehr lange begleiten wird :trost:

lg lunaris

#54
Nie war es so gut wie jetzt

Kein Wort von Dir, das mich verletzt

Ich liege neben Dir

Für diese Nacht gehörst Du mir

Ich streichle deine Hand

Weg ist die uns trennende unsichtbare Wand

Eins fügt sich ins andere, wir sind wie Ying und Yang

Man sagt ja Gegensätze ziehen sich an

Es kommt mir vor wie die größte Utopie

Doch wir beide sind zusammen in perfekter Harmonie

Nie soll dieser wunderbare Moment vergehen

Will Dich morgen früh neben mir wieder sehen

Möchte verweilen in diesem wunderbaren Moment

Als der Mond steht über uns am Firmament

Plötzlich fällt gerade auf mich zu

Ich schau Dich entgeistert an und da sagst Du:

‚Wach auf, wach auf! Dann wird Dir nichts geschehen!

Doch wirst Du mich morgen nicht neben Dir liegen sehen

Bin nur schein, ein Trugbild deiner Gedanken’

Die Szenerie fängt an zu wanken

Danken will ich Dir für diesen kurzen Moment der Glückseeligkeit

Sehe der Mond hat’s nicht mehr weit

Beginnt bedrohlich schneller zu sinken

Will Dir nur noch mal zum Abschied winken

Nebel zieht auf, verdeckt die Sicht

Du rufst: ‚Ich seh Dich leider nicht!’

Die Illusion erlischt, es verzerrt den Raum

Ich wache auf – alles nur ein Traum

#55
Bin ausgelaugt, fühl mich so leer

Bin müde, mein Kopf gibt nicht mehr her

Doch will ich nicht enden

Nicht so, nicht jetzt

Will meine Gedanken, meine Gefühle euch senden

Und meinen Kopf befreien nicht zuletzt

Von jenen Gedanken die mich Tag für Tag plagen

Doch darf ich an dieser Stelle nicht versagen

Muss mich befreien von diesen Lügen

Darf mich selber nicht betrügen

Will mich selbst nicht hintergehen

Nur um dann eine erlogene, schöne Welt zu sehen

Weil sich durch Lügen im Inneren nichts ändern kann

Prangere ich an dieser Stelle an

Dass ich mich täglich selbst verbiege

Auf der Suche nach ein wenig Nächstenliebe

Doch die wahre Liebe sich mir verwehrt

Weil ich nicht lebe frei, nicht echt, nicht unbeschwert

Weil ich nicht lebe wie ich bin

Macht das Sinn?

#56
Es Holt mich ein jede einsame Nacht

Sodass ich’s nicht mehr ertrage

Sehe deine Schatten an der Wand

Doch langsam jeder einzelne verblasst

Hör Deine Stimme wie sie glücklich lacht

Nur noch ein Echo ferner Tage

Vereinte uns doch ein unsichtbares Band

Abgerissen vor mir liegt diese schwere Last

Schleppe sie so lang schon mit mir rum

Jeder Ruf nach Beistand verhallt

Vielleicht erreicht dich einer bald?

Nein, Du hörst sie nicht, bleibst stumm

#57
Weinte so viele Tränen

Weinte bis die letzte Träne vergossen

Doch der Schmerz blieb der selbe

Versuchte Dich zu vergessen

Tage, Wochen, Monate verstrichen

Mein Herz taub vom Schmerz

Dachte Dich überwunden

Doch dann

Ein Wort von Dir

Alles wieder da

Der Schmerz, die Verzweiflung

Die Liebe

Stärker als zuvor

Und es gibt für mich kein Entkommen

#58
Dieses Gefühl der unerträglichen einsamkeit habe ich leider schon zu lange, wünsche mir aber sehr, dass es irgendwann vergeht.


Doch wie es so schön heißt,



man soll die Hoffnung nie aufgeben!



knuddel dich ganz doll


#59
hey ho

sind echt schön die gedichte :super:

#60
einfach nur traurig ... :heulen:

schön geschrieben...

auch für mich gibt es kein entkommen

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