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Gesammelte Werke - Lunaris' Gedichte

240 Antworten27'616 AufrufeGestartet von Lunaris85 ·

#61
danke für die netten worte und alles gute :schmatz:

bin ab morgen drei wochen im urlaub. vielleicht komm ich ja dazu ein bisschen zu schreiben.

lg lunaris

#62
hier noch was von schandmaul, was mir irgendwie immerwieder ein wenig mut...

Drei Prüfungen

Ob der unerfüllten Liebe läuft der Bursche in den Wald,

wo eine alte Hexe haust, er findet ihre Hütte bald.

"Gib mir starken Liebeszauber, will alles dafür geben!"

"Es warten erst 3 Prüfungen!", hält sie ihm entgegen.

Refrain (2x)

"Bring mir den härt'sten Fels auf Erden!

Bring mir den hellsten Strahl!

Bring mir den Quell des Lebens!

Löse deine Qual!"

Auf der Suche nach den Steinen zieht der Jüngling aus ins Land,

doch er findet niemals einen, der nicht behauen von Menschenhand.

Nach Jahren mühevoller Suche liegt er nieder müd' und krank,

als er in ungebroch'nem Willen sich selbst als härt'sten Stein erkannt!

Auf der Suche nach dem Lichte steigt er hoch in stiller Qual,

doch jede Hoffnung wird zunichte, er kann nichts nehmen vom Sonnenstrahl.

Nach Jahren mühevollen Kletterns liegt er nieder müd' und krank,

als er im Spiegel seine Augen als hellstes Licht der Welt erkannt!

Refrain (3x)

Und er sucht den Quell des Lebens, besessen von der Wissenschaft,

doch die Suche ist vergebens, weil Wissenschaft kein Leben schafft.

Nach langen Jahren des Studierens, liegt er nieder müd' und krank,

als er in seiner reinen Liebe den Quell des Lebens hat erkannt!

Er steht nach Jahren wirrer Suche dort, von wo er sich aufgemacht.

"Oft schon wollt' ich dich verfluchen, sieh', hab mich selbst dir mitgebracht!"

Die Alte lächelt, blickt zufrieden, die Augen strahlen hell vor Glück,

"Geh' du findest deinen Frieden, kehre ruhig nach Haus' zurück.!

Refrain (4x)

#63
nicht schlecht, gefällt mir :super:

#64
bin wieder da! der urlaub war schön. wie sollte es anders sein. die eigenen probleme machen keinen urlaub.

hier etwas, was ich in schottland verfasst habe...

Ich liege nachts in fremden Betten

Fernab jeglichen Problemen

Fühl mich dennoch nicht wohl

Fühl mich fremd, fühl mich alleine

Kraftlos sinke ich hernieder

Schlafe ein um zu vergessen

Doch kaum sind meine Augen geschlossen

Kommt es wie ein Blitz in meinen Kopf geschossen

Zwei Frauen zwischen denen ich stehe - zwischen denen mein Herz steht

Die eine Nacht träum ich von ihr

Die nächste von der anderen

Sie jagen mich in meinen Träumen

Zwei gegen einen - wie unfair!

Sie geben mir keine Ruh

Träume dass sie mich vermisst

Träume dass sie wieder eine gute Freundin ist

Träume dass sie wieder mit mir spricht

Ist es das was ich will? Ich weiß es nicht!

Träume mit ihrem Freund wär schluss

Träume dass sie mich einfach lieben muss

Doch den einen Kuss bekomm ich nicht

Wenn ich aufwache merke ich wie diese Welt zerbricht

Liege da in diesen fremden Betten

Mere erst jetzt wie fern ich von zu Hause bin

Doch kann ich meinen Problemen nicht einfach entfliehen

Sie folgen mir Schritt für Schritt in meinen Träumen

Jede Nacht

lg lunaris

#65
Sehr schön!





Freut mich das der Urlaub so schön war...



Gut erholt?


#66
hey, ja das gedicht ist ja schön :]

würde auch gern mal wieder in urlaub,

aber du hast recht:

so viel bringen würde es wahrscheinlich nicht,

denn man kann vor sienen problemen und gefühlen leider nicht weglaufen...

schade.

aber urlaub tut immer gut, so oder so...

freut mich auch, dass die 3wochen so gut waren...

alles liebe :trost:

girl@home

#67
DANKE

gut erholen kann man sich in einem hotel... ich hingegen saß jeden tag im zug und hab in jugendherbergen übernachtet. sagen wirs mal so: ich hab mich gut ablenken können. hab viel gesehen. die letzten zwei tage waren eher streß pur und ich hab mir wohl ne kehlkopfentzündung geholt. aber jetzt bin ich ja wieder zu hause und penn wieder in meinem eigenen gemütlichen bett :) )

hab mich heut auch gleich wieder mit ein paar leuten getroffen und den tag am baggersee verbracht...

lg lunaris

#68
oh, dann wünsch ich dir mal gute besserung.

:trost:

#69
eine alleinunterhaltene Sightseentour...


Wünsche dir auch eine gute Besserung.
:trost:

#70
Danke für die Genesungsglückwünsche!

#71
Dein Körper so zerbrechlich

Dein Wesen so zart

Ausgesetzt der erbarmungslosen Welt

Gedanken, heiß wie die Wüstensonne

Verbrennen Dich

Emotionen prasseln wie Regen auf Dich herab

Ertränken Dich

Worte wie Hagelkörner schlagen auf Dich ein

Reißen Wunden in Dich hinein

Die Einsamkeit, der kalte Winter

Machen Dich eiskalt

Kannst Deine Wunden nicht mehr zählen

Kein Dach der Welt kann Dich davor bewahren

Will Dich beschützen

In dieser dunklen Nacht

Keiner kümmert sich um Dich

Niemand versteht Dich

Niemand versucht es

Doch ich bin immer für Dich da

Selbst wenn Du meinen Beistand nicht willst

Hallo? So antworte doch!

Gehirn an Herz, Gehirn an Herz: Bitte melden!

Zu spät!

Konnte Dich nicht retten vor der Welt

Bist verbrannt, etränkt, durchpflügt und erfroren

Ich konnte Dich nicht retten!

Wolltest du gerettet werden?

#72
oh... ;(

das ist furchtbar schön... und traurig....

was ist den passiert?

:trost: molog

#73
danke!

ich hatte mal wieder das bedürfnis etwas zu schreiben. eigentlich wollte ich ein gedicht über ein mädchen schreiben, welches ich beschützen will. dann kam mir aber der gedanke, dass jemand anderes diesen schutz mehr von möten hat - mein herz... so kam es zu diesem gedicht. aber ich glaube mein herz ist momentan eher scheintot. hmmm.... schöne idee für ein weiteres gedicht, oder?

lg lunaris

#74
ja, warum nicht... :)

find deine gedichte immer sehr schön, deshalb ists auch schön dass du wieder das bedürfnis verspürt hast, was zu schreiben!--> nur zu... :]

ging mir eben genau so, deshalb hab ich meinen thread auch wieder "auferstehen lassen"...

#75
habs schon gesehen.

kann das kompliment ohne bedenken zurückgeben. lese immerwieder gern etwas von dir :) )

dem gedicht nach zu urteilen scheints dir ähnlich zu gehen wie mir...

lunaris, alle gedichtinterpretationen ohne gewehr

#76
danke...

hm, es ist weniger jemand den ich beschützen könnte...

es geht um jemanden der sehr krank ist... und so hab ich mich vor etwa ner stunde gefühlt, als ich nicht schlafen konnte (und immer noch nicht kann), weil mich so eine unheimliche nervosität gepackt hat... hab irgendwie ein komisches ungutes gefühl...

naja... du jedenfalls schlaf gut!

:schmatz: molog

#77
hoffe, dass du mit deinem unguten gefühl falsch liegst.

schöne täume!

lg lunaris

nachtrag:

wenn du helfen willst und derjenige sich helfen lassen will, dann kannst du das auch. jede krankheit ist heilbar, man muss nur daran glauben!

#78
das ungute gefühl ist mit dem schlaf verschwunden

aber ich weiss nicht ob ich richtig lag... hoffentlich nicht.

leider stimmt das nicht immer, nicht alles ist noch zu retten... auch wenn ich dir grundsätzlich recht gebe. danke für die worte!

lg molog

#79
Hi Lunaris,


dein neustes Gedicht spricht mal wieder eine eindeutige Sprache,



die mein kleines Herzchen nur zu gut versteht....






lg


#80
a: wir müssen reden!

b: ja? worüber denn?

a: über deine einstellung.

b: aha!?

a: du solltest etwas an deiner denkweise ändern!

b: hast du etwa ein problem mit mir?

a: ja verdammt! du engst mich ein bei jeder gelegenheit. nie machen wir etwas, worauf ich lust habe. wenn dich andere nach mir fragen verleumdest du mich sogar!

b: ach jetzt hör aber mal auf...

a: nein ich hör nicht damit auf. das ist die wahrheit. DENK mal drüber nach. du tust dir doch selber keinen gefallen damit. du drängst mich in den hintergrund und hast dann selbst alle hände voll zu tun. nie gönnst du dir eine verschnaufpause!

b: immernoch besser als mit deinen gefühlsausbrüchen klarkommen zu müssen.

a: das ist...

b: ...das eigentliche problem! kaum lass ich dir mal den vortritt, schon verwickelst du uns wieder in so komplizierte situationen aus denen ich uns nur mit müh und not, wenn überhaupt, raushauen kann.

a: und wenn ich es nicht versuche ists dir doch auch nicht recht, oder?

b: naja...

a: immerhin bin ich ja der spezialist für solche dinge.

b: willst du damit etwa behaupten ich hätt das nicht drauf?

a: das ist keine behauptung. das ist eine tatsache!

b: stimmt doch gar nicht!

a: ach ja? na dann... leg mal los!

b: ja.. ähm... ach was soll das überhaupt? du weißt genau, dass ich die theorie perfekt beherrsche.

a: theorie, theorie... wenns du ich nicht hättest gäbs uns nur theoretisch.

b: aber wir wären perfekt.

a: na super! du musst auch mal was riskieren. du musst dich öffnen. versuch mal was aus den gelegenheiten zu machen, die sich uns bieten!

b: da war nie der perfekte moment da...

a: es gibt den perfekten moment nicht. du solltet nicht so viele hollywood-streifen anschauen. das muss, ohne eingebildet klingen zu wollen, von herzen kommen! der moment ist egal. aber wie gesagt, du hältst mich da ja vornehm zurück.

b: und was soll ich deiner meinung nach tun? ist doch eh alles vergeblich. ich habs schon oft gesehen.

a: und ich habs oft gespürt! oder glaubst du die narben wären auffgemalt? so will ich nicht weiterleben. ich will endlich mal etwas geben können. einstecken musste ich ja oft genug. ich platze schon fast. die gefühle müssen raus!

b: na dann denk dir mal was aus, wie du das anstellst. ich halt mich da raus.

a: hey! jetzt wart mal kurz! du weißt genau, dass es ohne dich nicht geht.

b: aha... jetzt brauchst du mich also doch!

a: ich habe nie gesagt es wäre nicht so.

b: na dann lass mich mal überlegen...

...

b: ich habs!

a: ja? los komm erzähl schon! ich bin schon ganz neugierig.

b: also gut. hör zu: das zauberwort heißt AUSGEGLICHENHEIT.

a: ausgeglichenheit? hört sich interessant an.

b: ich weiß! immerhin hab ichs mir ausgedacht.

a: na jetzt erklärs mir endlich!

b: ich finde wir sollten unsere aktionen ausgeglichener durchführen. all unsere taten. jedesmal war nur einer von uns beiden aktiv. dabei sollten wir mehr zusammenarbeiten. ausgeglichener agieren, verstehst du?

a: hört sich logisch an

b: was verstehst du denn schon von logik? naja, was solls... ich denke jedenfalls es wäre gut wenn du nicht immer gleich mit der tür ins haus fallen würdest. eben klein anfangen und dann je nach resonanz weiter entscheiden.

a: und du versuchst im gegenzug nicht immer so rational zu sein. eben etwas gefühlvoller!

b: ich glaube damit wäre alles...

a: geklärt. genau!

Legende:

a: Herz

b: Gehirn

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