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Gesammelte Werke - Lunaris' Gedichte

240 Antworten27'616 AufrufeGestartet von Lunaris85 ·

#81
Ein typisches Beziehungsgespräch....???

#82
könnte man so sagen :) )

ps: bin für weitere interpretatonen offen

#83
Ich halte den Atem an

Drohe zu ersticken

Steh unter Schock denn Du

Stehst vor mir

Bin wie erstarrt

Kann mich kaum rühren

Kann nicht wegschauen und Du würdigst mich

Nicht eines Blickes

Du hältst den Atem an

Drohst zu ersticken

Stehst unter Schock denn mich hättest Du

Hier nicht erwartet

Bist verwirrt

Wohin sollst Du jetzt gehen

Weichst meinen Augen aus denn Du weißt

Dass ich den Deinen verfallen bin

Du setzt Dich weg von mir

Zwei Meter trennen uns

Es scheint mir unendlich weit

Du setzt Dich weg von mir

Nur drei Plätze

Bist nichteinmal für ein Gespräch bereit

Willst noch etwas warten

Die Zeit bis es es wieder wird wie es war

Scheint mir wie die Ewigkeit

Wieder ergreift mich diese Übelkeit

Durchstehe unfassbares Leid

Spüre endlose Einsamkeit

In dieser finstren Dunkelheit

#84
Schön geschrieben, aber sehr harte Situation, es scheint wie ohne Ausweg zu sein.

#85
momentan ja. gefühle kann man nicht einfach so abschalten (geschweigedenn bei anderen entfachen). aber ganz ohne ausweg ja nicht. die ZEIT wird es zeigen. für mich ist das momentan aber nur ein schwacher trost, weil zeit ja ein so relativer begriff ist...

lg lunaris

#86
Höre nichts, die Welt bleibt stumm

Nichts bewegt sich um mich herum

Der kalte Asphalt auf meiner Haut

Niemand hat mich je durchschaut

Der Schmerz war es, der mich dazu trieb

Ich nahm ein Messer und mit einem Hieb

War er vorbei der böse Traum.

Realisieren konnte ich es kaum,

Was ich da getan in meiner Wut.

Ich liege hier im eignen Blut.

Die Hände blutig rot.

Mein Leben ist vorbei – ich bin tot.

Welch Wahnsinn überkam mich da?

Das Leben ist nicht immer schön, na klar.

Aber war das die einz’ge Lösung die ich sah?

Kaum zu glauben was ich bin für ein Narr.

Schaufelte mir mein viel zu frühes Grab - Stück um Stück.

Alles zu spät. Es gibt kein Zurück!

Ein Junge unter mir mit einem Messer in der Hand

Setzt an… Blut tropft auf den Straßenrand.

Entsetzt ich schrei: Tu’s nicht!

Als ich erkenne: Das bin ICH der sich dort selbst ersticht!

Das ist nicht real, das darf es nicht sein!

Eine Ewigkeit muss ich nun sehen,

Wie ich mich erstach aus Gründen so klein.

Darf nicht mehr meine eignen Wege gehen.

#87
Puh, echt heftig....

:heulen:

#88
das sollte es auch sein. mir war mal wieder nach etwas düsterem. ich denke deine reaktion zeigt mir, dass ich das geschafft habe. danke! :schmatz:

wenn ich es schaffen sollte damit nur eine person, die in einer scheinbar ausweglosen situation ist, wachzurütteln... dann hat das gedicht seinen zweck erfüllt!

lg lunaris

#89
ach, bist du süß....


Ich lese so gern von dir.


:schmatz:

#90
Danke! :o

#91
Was ist das nur für ein Wort?

Hoffnung...

Hoffnung ist da und erhält mich am Leben.

Hoffnung lässt mich daran glauben, dass es wieder besser wird.

Hoffnung keimt immerwieder dann auf, wenn ich es am wenigsten erwarte.

Zwei Seiten hat die Hoffnung.

Hoffnung führt mich meist in die Irre.

Hoffnung enttäuscht mich immerzu.

Hoffnung ist eine Lüge, damit ich weitermache.

Hoffnung ist ein Ast an dem ich mich klammere, wenn ich drohe zu fallen. Doch sie ist kein Fahrstuhl...

#92
noch eins bevor ich mich für eine Woche (studienfahrt) zurückziehe :)

#93
Es wird Nacht um mich.

Einsam und allein sitz ich hier.

Ich will hier raus.

Spreize meine Flügel - ich hebe ab.

Der Weg ist weit.

Der Mond zeigt mir den Weg

In dieser dunklen Nacht

Passt er auf mich auf.

Suche den Ort der mir versprochen

Suche den warmen Platz in dieser Welt

Wo ich mich geborgen fühle

Wo mich keine Probleme sorgen

Wo ich endlich LEBEN kann

Frei von weltlichen Gedanken

Frei von Verpflichtungen

Frei von jedem Zwang

Nun bin ich schon so lang geflogen

Durch den erhellten Nachthimmel

Und hab das Paradies noch nicht gefunden

Ich suche mir einen Ort zur Rast

Lege mich in die Sichel des Mondes und schau herab

Ich sehe die Erde. Sie scheint so klein.

Kann an einem so kleinen Ort das Paradies auf mich warten?

Frisch gestärkt mache ich mich auf.

Kehre dem winzigen Planet den Rücken

Ohne zu wissen wohin mich mein Weg führt.

#94
Gib es mirr zurück,

Denn es gehört mir.

Doch eigentlich hatt' ich mit ihm eh nie Glück.

Voreilig und ohne Wiederkehr gab ich es Dir.

Hörst Du mein Herz nicht Pochen, hörst du es nicht beben?

Ich brauche es. Gib's mir wieder!

Was willst Du schon mit meinem Leben?

Ich gehe daran zu Grunde, sinke kraftlos nieder.

Gab Dir ja noch mehr, gab Dir mein Herz.

Was ist mein Leben schon wert ohne Herz allein?

Die Sache mutet an wie ein schlechter Scherz.

Doch ist es für mich die größte Pein.

Was dacht' ich mir dabei, als ich mich Dir verschrieb?

Gab mein Herz, mein Leben. Den Rest nahmst du nicht.

Dabei bist Du die einzig' die ich lieb.

Ich sagte es Dir in's Gesicht...

Meine Seele ist es nun allein,

Die meinem Körper haucht etwas Menschliches ein.

Doch kann sie, geschunden und vernarbt, wie sie ist nichts machen,

Was mich wieder bringt zum Lachen.

Mein Leben ist so leer ohne Dich.

Verstehst Du das denn nicht?

Denn seh' ich Dich so ist's an sich,

als ob Dein Sein allein gibt meinem Leben Kraft und Licht.

#95
Wo stehen wir?

Ein Wir sind wir nicht.

Was erwartest Du?

Dachtest Du es würde einfach werden?

Was will ich?

Ist es vielleicht schon zu spät?

Ich hoffe nicht!

Kann man seine Meinung so schnell ändern?

Kann man vom besten Freund so schwärmen und nicht 'mehr' wollen?

Kann man das alles aus Angst aufgeben,

Um sich damit nur selbst zu verletzen?

Ich kann Dich nur zu gut verstehen, würd ich doch genauso handeln.

So verletzen wir beide uns selbst.

Besser als sich gegenseitig zu verletzen, oder?

Hat man doch nur Ärger außerhalb der Einsamkeit.

Beziehungen sind erfüllt von Eifersucht.

Bin ich's doch schon, wenn's jemand nur wagt, deinen Namn auszusprechen.

In Beziehungen ist man eingeengt.

Ich wollte Dich 24 Stunden am Tag nur für mich.

Beziehungen bringen Enttäuschungen mit sich.

Ich wäre sofort enttäuscht, wenn's nicht so läuft wie in meinen Träumen.

Doch nähme ich diesen Schmerz in Kauf,

Wenn wir dafür nur einen Moment zusammen wären.

Glaubst Du nicht auch, dass es das wert wäre?

Ich liebe Dich T.

#96
Bin frustriert, weil das, was einem so leicht erscheint,

mich langsam in den Wahnsinn treibt.

Wär es leicht für Dich und mich, wären wir bereits vereint.

Mir sollte es doch nicht schwer fallen. Hab mir schließlich alles einverleibt,

was dem anderen Geschlecht scheinbar wichtig ist.

Trügt der Schein, oder bin nicht ich der Grund für meine Einsamkeit?

Dafür gibt es immer zwei. Kann es sein, dass Du es bist?

Warum? Warum willst du nicht glücklich sein? Was steht zwischen uns'rer Zweisamkeit?

Das ist es was mich frustriert!

Weil niemand , weder ich, noch Du, kapiert,

Warum Du so kalt reagierst, warum Dich der Gedanke so irritiert

nicht allein zu sein, mit einem anderen Menschen liiert.

#97
Kann ich es wagen, ein zweites Mal den ersten Schritt zu machen?

Will mich nicht beklagen, doch könnt ich beim zweiten Mal nicht mehr lachen.

Hab die Maske bereits abgenommen. Dich hat mein wahres Gesicht erschreckt.

Du wirkst seither in meiner Nähe eher benommen, es tut weh, dass Du Dich vor mir versteckst.

Früher schien die Sonne wenn ich Dich sah. Jetzt ist es eher sonderbar.

Mir ist eh schon lange klar, dass Nichts mehr wird wie es war.

Das Nichts hat viele Gesichter.

Das Nichts füllt mich aus. Meine Liebe zu Dir ist Nichts.

Ich denke den ganzen Tag an Nichts. DU bist Nichts.

Das Nichts umschwirrt mich wie viele tausend Lichter.

Deine Augen sehen Nichts? Nein, sie sehen es nicht.

Sonst wüßtest Du, wie wichtig Du mir bist.

Du würdet merken, dass ohne Dich nichts ist.

#98
Kann nicht glauben was ich da sah.

Bin am Boden.

Weit entfernt von Gut und Böse.

Jegliches Gefühl betäubt.

Kann ich so jemals eine Chance haben?

Es ist wahr!

War alles gelogen?

Ich warte dass mich jemand von dieser Qual erlöse.

Denn obwohl sich mein Herz davor sträubt,

Kannst Du Dich noch morgen an meiner Liebe laben.

#99
Lass mich raus!

Ich kann kaum atmen.

Die Luft ist gefüllt mit Tränen der Traurigkeit.

Ich drohe darin zu ersticken.

Es raubt mir den Verstand.

Mein Herz droht zu zerspringen.

Siehst Du es denn nicht?

Kann mich nirgendwo verstecken.

Du holst mich ein wie ein böser Traum.

Kein Ende in Sicht.

Keine Medizin die mich heilen könnte

Außer eine…

Doch Du versteckst sie vor mir.

Du hast sie weggesperrt,

Den Schlüssel weggeworfen,

Eine Ewigkeit dieses Spiel zu spielen…

#100
Jeden Tag denke ich mir:

Wozu lebe ich, was mache ich hier?

Mein Leben plätschert lediglich dahin.

Hat diese Wanderschaft denn Sinn?

Hab keine Träume hab kein Ziel.

Jeder neue Tag ist mir ein Tag zuviel.

Doch sehe ich Dich mir gegenüberstehn,

Kann ich wieder Sinn in meinem Leben sehn.

Dann merk ich mein Leben war kein Versehen.

Schließlich muss ich nicht allein durchs Leben gehen.

Ein Wort von Dir so kalt und hart,

Schon sehe ich wieder die Gegenwart.

Ich sehe Dunkelheit in meinem Leben.

Ich sehe vergebliches Streben.

Ich kann mich wehren noch so vehement.

Eingeholt werde ich vom Elend der Einsamkeit.

Ich bin dafür bereit…

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