Gesammelte Werke - Lunaris' Gedichte
240 Antworten27'616 AufrufeGestartet von Lunaris85 ·
Ich unterdrücke es
Es schmerzt
Es frisst sich tief in mein Herz
Hab es zu tief begraben
Es kann nicht mehr hinaus
Ich verzweifle dabei
Sterben, alles vergessen
Ich muss kämpfen, ich darf nicht aufgeben
Mir ist schwindlig
Kann nicht klar denken
Alles dreht sich im Kreis
Warum muss ich all den Schmerz ertragen?
Warum kann ich es nicht?
Wie machen es die anderen?
Will meinem Ärger Luft machen
Will alles rauslassen
Will es Dir ins Gesicht sagen
Was ich denke, was ich fühle
Es bleibt mir im Halse stecken
Ich ersticke beinahe
Wieder wird es mir schwindlig
Ich sinke zu Boden
Meine Muskeln verkrampfen sich vor Schmerz
Er will raus – ich unterdrücke es
Zwinge ein Lächeln auf mein Gesicht
Während mein Magen sich selbst zersetzt
Wahre den Schein
Um nicht noch mehr zu zerstören
Du lässt mich nicht in Ruhe
Obwohl ich Dich darum bitte
Stumme Schreie dringen an Dein Ohr
Doch Du hörst sie nicht
Beachtest sie nicht
Lebst naiv vor Dich hin
Hast für mein Leid keinen Sinn
Kein Verständnis
Kannst es nicht sehen
Wenn du es könntest, könntest Du es nicht lösen
Da wäre die Gewissheit dass Du bescheid weißt
Mein Innerstes läge entblößt vor dir
Und Du wüsstest nichts damit anzufangen
Unbeholfen würdest Du es verstümmeln
Es tut weh
Ich will hier raus
Will dass es ein Ende nimmt
Meine Hände zittern
Meine eigenen Gedanken ängstigen mich
Wage kaum ein weiteres Wort zu denken
Wieder wird mir schlecht
Ich hab zu tief gegraben
Alte Wunden wieder offen
Das Blut fließt
Es gerinnt nicht
Es fließt ohne Unterlass
Das Leben scheint aus meinem Körper zu entweichen
Gott so hilf mir doch
Du hast mich verlassen
Zurück bleibt nur
Schmerz
Verzweiflung
Angst
Einsamkeit
Leere
Tod
Enttäuschung
Mit all dem lässt Du mich zurück
Bin überfordert mit all der Last
Keiner kommt mir zu Hilfe
Niemand kann mir helfen
Nicht Gott, nicht Du und auch nicht ich
Auf ewig diese Pein
Tagein tagaus diesen Schmerz zu spüren
Es ist unmenschlich
Es lässt nicht nach
Wieder wird mir schlecht
Alles dreht sich
Es macht mich verrückt
Mir wird wieder schwindlig
Und es nimmt kein Ende
Dieses Gedicht entstand durch ein Brainstorming innerhalb von 5 Minuten
Es schmerzt
Es frisst sich tief in mein Herz
Hab es zu tief begraben
Es kann nicht mehr hinaus
Ich verzweifle dabei
Sterben, alles vergessen
Ich muss kämpfen, ich darf nicht aufgeben
Mir ist schwindlig
Kann nicht klar denken
Alles dreht sich im Kreis
Warum muss ich all den Schmerz ertragen?
Warum kann ich es nicht?
Wie machen es die anderen?
Will meinem Ärger Luft machen
Will alles rauslassen
Will es Dir ins Gesicht sagen
Was ich denke, was ich fühle
Es bleibt mir im Halse stecken
Ich ersticke beinahe
Wieder wird es mir schwindlig
Ich sinke zu Boden
Meine Muskeln verkrampfen sich vor Schmerz
Er will raus – ich unterdrücke es
Zwinge ein Lächeln auf mein Gesicht
Während mein Magen sich selbst zersetzt
Wahre den Schein
Um nicht noch mehr zu zerstören
Du lässt mich nicht in Ruhe
Obwohl ich Dich darum bitte
Stumme Schreie dringen an Dein Ohr
Doch Du hörst sie nicht
Beachtest sie nicht
Lebst naiv vor Dich hin
Hast für mein Leid keinen Sinn
Kein Verständnis
Kannst es nicht sehen
Wenn du es könntest, könntest Du es nicht lösen
Da wäre die Gewissheit dass Du bescheid weißt
Mein Innerstes läge entblößt vor dir
Und Du wüsstest nichts damit anzufangen
Unbeholfen würdest Du es verstümmeln
Es tut weh
Ich will hier raus
Will dass es ein Ende nimmt
Meine Hände zittern
Meine eigenen Gedanken ängstigen mich
Wage kaum ein weiteres Wort zu denken
Wieder wird mir schlecht
Ich hab zu tief gegraben
Alte Wunden wieder offen
Das Blut fließt
Es gerinnt nicht
Es fließt ohne Unterlass
Das Leben scheint aus meinem Körper zu entweichen
Gott so hilf mir doch
Du hast mich verlassen
Zurück bleibt nur
Schmerz
Verzweiflung
Angst
Einsamkeit
Leere
Tod
Enttäuschung
Mit all dem lässt Du mich zurück
Bin überfordert mit all der Last
Keiner kommt mir zu Hilfe
Niemand kann mir helfen
Nicht Gott, nicht Du und auch nicht ich
Auf ewig diese Pein
Tagein tagaus diesen Schmerz zu spüren
Es ist unmenschlich
Es lässt nicht nach
Wieder wird mir schlecht
Alles dreht sich
Es macht mich verrückt
Mir wird wieder schwindlig
Und es nimmt kein Ende
Dieses Gedicht entstand durch ein Brainstorming innerhalb von 5 Minuten
Ich sitze einmal mehr die ganze Nacht alleine vor meinem Computer und einmal mehr bin ich erschöpft, müde, ausgebrannt. Nichts was mich aufheitert. Kein Lichtblick in dieser dunklen Nacht. Ich möchte zusammen mit dem Sonnenaufgang einschlafen und den folgenden Tag nicht erleben. Mein Herz ist erfüllt von nicht enden wollender Trauer. Nichts was mich belebt, mir Freude schenkt, mich hoffen lässt. Vor mir steht so viel Gutes und doch nichts. Vor mir steht nichts Schlechtes und doch so viel. Ich habe nicht die Kraft jetzt weiterzumachen. Selbst das Schreiben fällt mir schwer. Ich schaukle mich Stück für Stück weiter in eine tiefe Depression, ob ich es will oder nicht. Die Träume die ich habe lassen in mir ein Gefühl von Traurigkeit aufkeimen. Ein Mensch sollte nicht einsam sein. Dafür ist er nicht gemacht. Ich zweifle im Moment an allem. Ich zweifle an meinem Glauben. Ist das Leben wirklich eine Prüfung, die es zu bestehen gilt? Warum muss ich diese Prüfung machen? Warum will die Seele solch schmerzhafte Erfahrungen sammeln? Warum fügt sie sich selbst diesen Schmerz zu? Gibt es einen Gott? Ist das der Plan, den er sich für mich gedacht hat? Warum nur kann ich diesen Plan nicht verstehen? Ich zweifle an mir selbst. Kann ich das alles durchstehen? Bin ich stark genug für diese seelischen Schmerzen? Wenn nicht, warum füge ich sie mir selber zu? Warum kann mein Herz die Realität nicht akzeptieren? Warum kann ich nicht loslassen? Warum kann es mir nicht wie den Anderen so leicht fallen, alles zu verdrängen was ich erleben musste? Warum habe ich diese Nacht nicht geschlafen, obwohl es besser für ich wäre? Warum zwinge ich mich selbst zu etwas, was ich später bereue? Warum habe ich diesen selbstzerstörerischen Trieb in mir? Warum sieht es keiner? Warum hilft mir keiner, dagegen anzukämpfen? Warum kann ich mir selbst nicht Helfen? Wenn das Leben eine Prüfung ist, was ist dann, wenn man im Leben versagt? Was, wenn man am Leben zugrunde geht? Was wenn man nur traurig ist, einfach nur weil man ist? Welchen Sinn hat meine Existenz? Welchen Sinn hat die Existenz allen Seins? Sollte ich mir eine solche Frage überhaupt stellen? Ist das Vorgesehen? Oder ist dieser Gedankengang eine bösartige Mutation des Menschen, die ihn letztendlich zugrunde gehen lässt? Ich habe Angst darüber nachzudenken, doch kann ich nicht damit aufhören. Ich habe mich selbst nicht unter Kontrolle. Es begann alles mit ihr… Kann ich es ihr sagen? Schließt sich dann der Kreis? Kann ich dann endlich ein normales Leben führen? Ich kann es ihr nicht sagen. Würde sie es überhaupt verstehen? Wenn sie es versteht, würde sie daran zerbrechen? Würde sie an dieser Sache zugrunde gehen wie ich? Sie müsste alles erfahren. Ich müsste ihr alles geben, was ich in Bezug auf sie geschrieben habe. Sie müsste alles lesen. Den ganzen Schmerz den ich in Worte gebannt habe, um ihn ein bisschen besser ertragen zu können. Ich glaube nicht, dass sie es verstehen würde. Wenn sie allerdings auch nur eine leise Ahnung davon bekommt, wie es in mir aussieht wird sie darunter leiden. Egal, ob sie sich selbst Mitschuld gibt oder nicht. Es wird sie hart treffen.
Ich habe einmal gedacht, ich wollte die Begegnung mit dir nie missen. Wenn ich jetzt darüber nachdenke wäre es vielleicht besser für mich gewesen, dich nie getroffen zu haben, nie mit dir zusammen gekommen zu sein, nie den Laufpass von dir bekommen zu haben, dich nie wirklich geliebt zu haben. Heute verschwende ich die kostbare und knappe Zeit, die mir gegeben ist über dich nachzudenken. Ich verpasse Gelegenheiten und kümmere mich nicht um meine eigene Zukunft. Es gibt zu viele Dinge, die unerledigt sind. Das ist, was mein Leben kennzeichnet. Unvollständigkeit. Dinge die ich anfange werden nicht beendet. Es kommt nicht nennenswertes zu Stande. Ich leide unter dieser Tatsache und sehe mich nicht dazu im Stande etwas daran zu ändern. Mir fehlt der Antrieb, mir fehlt die Kraft etwas zu beenden. Der anfängliche Elan wird schnell durch Langeweile ersetzt. Die unvollendete Arbeit, die sich auf meinem Schreibtisch stapelt, mache ich sie für mich? Für wen sonst? Muss ich diese Arbeit machen? Wie sähe mein Leben sonst aus? Ich will es nicht wissen. Ich bekomme den Kopf nicht frei. Er ist voll von Gedanken, die sich nur um sie drehen.
ein erschöpfter Lunaris
(bitte nur per pn rückmeldung auf diesen text)
Ich habe einmal gedacht, ich wollte die Begegnung mit dir nie missen. Wenn ich jetzt darüber nachdenke wäre es vielleicht besser für mich gewesen, dich nie getroffen zu haben, nie mit dir zusammen gekommen zu sein, nie den Laufpass von dir bekommen zu haben, dich nie wirklich geliebt zu haben. Heute verschwende ich die kostbare und knappe Zeit, die mir gegeben ist über dich nachzudenken. Ich verpasse Gelegenheiten und kümmere mich nicht um meine eigene Zukunft. Es gibt zu viele Dinge, die unerledigt sind. Das ist, was mein Leben kennzeichnet. Unvollständigkeit. Dinge die ich anfange werden nicht beendet. Es kommt nicht nennenswertes zu Stande. Ich leide unter dieser Tatsache und sehe mich nicht dazu im Stande etwas daran zu ändern. Mir fehlt der Antrieb, mir fehlt die Kraft etwas zu beenden. Der anfängliche Elan wird schnell durch Langeweile ersetzt. Die unvollendete Arbeit, die sich auf meinem Schreibtisch stapelt, mache ich sie für mich? Für wen sonst? Muss ich diese Arbeit machen? Wie sähe mein Leben sonst aus? Ich will es nicht wissen. Ich bekomme den Kopf nicht frei. Er ist voll von Gedanken, die sich nur um sie drehen.
ein erschöpfter Lunaris
(bitte nur per pn rückmeldung auf diesen text)
Kalt und abgenutzt
Lieg ich in meinem Bett
Was gäb ich jetzt dafür
Wenn ich jemanden an meiner Seite hätt
Die Lider sind schwer
Die Augen fallen zu
Ich träum mich ins Vergessen
Finde nur in Träumen meine Ruh
Es ist wohlig warm
Dann ein Kuss von dir
Doch ich wache auf
Und die Hoffnung stirbt in mir
Die Realität so grausam und hart
Holt mich einmal mehr wieder ein
Träume verblassen zu einem zerbrechlichen Bild
Können meine Träume vielleicht Wirklichkeit werden?
Nein…
"Sie, die bei Tage träumen, haben Kenntnis von manchen Dingen, welche Denen entgehen, die nur bei Nacht zu träumen pflegen." (E.A.Poe)
Lieg ich in meinem Bett
Was gäb ich jetzt dafür
Wenn ich jemanden an meiner Seite hätt
Die Lider sind schwer
Die Augen fallen zu
Ich träum mich ins Vergessen
Finde nur in Träumen meine Ruh
Es ist wohlig warm
Dann ein Kuss von dir
Doch ich wache auf
Und die Hoffnung stirbt in mir
Die Realität so grausam und hart
Holt mich einmal mehr wieder ein
Träume verblassen zu einem zerbrechlichen Bild
Können meine Träume vielleicht Wirklichkeit werden?
Nein…
"Sie, die bei Tage träumen, haben Kenntnis von manchen Dingen, welche Denen entgehen, die nur bei Nacht zu träumen pflegen." (E.A.Poe)
hey
da sind echt schöne dinge drunter
z.b. das brainstorming...
und "das labyrinth" entspricht so ziemlich meinem zustand... :rolleyes:
hier sollte ich öfters reinschauen
gruss molog, oder? :P
da sind echt schöne dinge drunter
z.b. das brainstorming...
und "das labyrinth" entspricht so ziemlich meinem zustand... :rolleyes:
hier sollte ich öfters reinschauen
gruss molog, oder? :P
Danke!
das brainstorming war ziemlich anstrengend... ich hab wirklich gezitter und mir wurde wirklich schlecht desto weiter ich in meinen gehirnwindungen gebohrt habe...
lg Lunaris, ja!
das brainstorming war ziemlich anstrengend... ich hab wirklich gezitter und mir wurde wirklich schlecht desto weiter ich in meinen gehirnwindungen gebohrt habe...
hier sollte ich öfters reinschauendas hab ich mir bei 'ipissima verba' auch gedacht ;)
lg Lunaris, ja!
Ich schau hier auch öfters rein, finde die meisten treffen auch auf mich zu. naja is ja klar warum :)
achja, alles super geschrieben :super: :super: :]
mfg
FreeZarD
achja, alles super geschrieben :super: :super: :]
mfg
FreeZarD
danke!
ach ja, ich hab mir über was gedanken gemacht.
egal wie dünn das eis ist. egal ob ich einbreche oder nicht: ich kann schwimmen! und das hab ich schon öfters unter beweis gestellt. :super:
lg lunaris
ach ja, ich hab mir über was gedanken gemacht.
egal wie dünn das eis ist. egal ob ich einbreche oder nicht: ich kann schwimmen! und das hab ich schon öfters unter beweis gestellt. :super:
lg lunaris
Wie lange kannst du im eiswasser schwiimmen ohne unterzugehen?
mfg
FreeZarD
ps: tiefgründig
mfg
FreeZarD
ps: tiefgründig
nicht lange, aber wie gesagt: ich habe es schonmal unter beweis gestellt.
nur schade, dass das wasser nicht, entgegen allen physikalischen gesetzen, warm sein wird.
noch was: denkst du, das eis würde weniger durchbrechen, wenn ich mich drauflege und nicht versuche darauf zu stehen? schließlich wäre das gewicht ja auf eine größere oberfläche verteilt.
lg lunaris
PS: ich glaube ich buddel mal ein loch, damit es noch tiefgründiger werden kann ;)
nur schade, dass das wasser nicht, entgegen allen physikalischen gesetzen, warm sein wird.
noch was: denkst du, das eis würde weniger durchbrechen, wenn ich mich drauflege und nicht versuche darauf zu stehen? schließlich wäre das gewicht ja auf eine größere oberfläche verteilt.
lg lunaris
PS: ich glaube ich buddel mal ein loch, damit es noch tiefgründiger werden kann ;)
also den versuch aufgeben zu stehen? sich lieber den umständen anpassen, lieber liegen, als im stehen einzubrechen. hmm... vielleicht fällt man dann nicht so tief.
mfg
FreeZarD
ps: grab nur weiter, aber denk dran "wer andern eine grube gräbt" :) )
mfg
FreeZarD
ps: grab nur weiter, aber denk dran "wer andern eine grube gräbt" :) )
ich dachte da eher an die treibsandmethode. langsam vorwärts 'robben/schwimmen' um vom fleck zu kommen und irgendwo ist bestimmt wieder festland, oder zumindest dickeres eis.
lg lunaris
PS::...hat ein grubengrabgerät! blablabla :) )
und sowas ist mein 400. beitrag :rolleyes:
lg lunaris
PS::...hat ein grubengrabgerät! blablabla :) )
und sowas ist mein 400. beitrag :rolleyes:
dazu sag ich nicht viel, außer: optimismus wird der untergang sein.
mfg
FreeZarD
ps: gratulation zum 400. post, 399 waren sinnvoll :D
pps: mein 100. post wird ne autobiographie
mfg
FreeZarD
ps: gratulation zum 400. post, 399 waren sinnvoll :D
pps: mein 100. post wird ne autobiographie
optimusmus wird der untergang seindas mag auf viele bereiche im leben zutreffen, da der optimismus einen blended und die waren tatsachen manchmal außer acht lässt. aber ein bisschen optimismus erhält auch die lebensfreude, erhält hoffnung weiterzumachen. warum sollte ich mich nicht einfach hinlegen, einschlafen und nie wieder aufwachen? immerhin geht ja eh immer alles den bach runter ;) du weißt wahrscheinlich, dass ich kein optimist bin. wie war das? pessimisten sind optimisten mit erfahrung? aber ein wenig optimismuss ich mir auch noch bewahren, um nicht ganz zu verzweifeln. so just :)
lg lunaris
PS: auf deine autobiographie bin ich aber mal gespannt.
ich würde mcih auch als erfahrener optimist beschreiben :)
einfach liegen bleiben und einschlafen, keine schlechte vorstellung, liegen bleiben ohne konsequenzen. aus dem natürlichen kreislauf ausbrechen. allerdings gibts da ein problem, irgendwann wirds frühling und dann schmilzt das eis, man muss wieder schwimmen (mal vorausgesetzt man hat noch genügend optimismus für den lebenswillen).
Dann doch lieber die kuh vom eis holen, bevor es schmilzt.
mfg
FreeZarD
ps: ich editier besser nur ncoh meine posts, bis zum 100. is ja nich mehr weit 8o
einfach liegen bleiben und einschlafen, keine schlechte vorstellung, liegen bleiben ohne konsequenzen. aus dem natürlichen kreislauf ausbrechen. allerdings gibts da ein problem, irgendwann wirds frühling und dann schmilzt das eis, man muss wieder schwimmen (mal vorausgesetzt man hat noch genügend optimismus für den lebenswillen).
Dann doch lieber die kuh vom eis holen, bevor es schmilzt.
mfg
FreeZarD
ps: ich editier besser nur ncoh meine posts, bis zum 100. is ja nich mehr weit 8o
Original von FreeZarDDann doch lieber die kuh vom eis holen, bevor es schmilzt.schöner hätt ichs auch nicht sagen können. wenn mir noch was dazu einfällt verlager ich das ganze wieder zu pn's. eigentlich ist der thread ja für gedichte gedacht. außerdem werden pn's nicht als beiträge gezählt. ein vorteil für dich ;)
lg lunaris
heyho ihr beiden!
euch "zuzulesen" ist einfach geil! nein, wirklich, kompliment, macht richtig spass hier zu lesen... auch wenns natürlich tiefgründig ist.
echt spannend! :super: :]
euch "zuzulesen" ist einfach geil! nein, wirklich, kompliment, macht richtig spass hier zu lesen... auch wenns natürlich tiefgründig ist.
echt spannend! :super: :]
loch ohne boden(?)
lang fiel ich
ohne zu wissen was da kommen mochte
fiel so tief mit schmerzverzerrtem blick
mit dem gesicht voller tränen die keiner sah
plötzlich schien alles anders
ich fing mich ab
allein aus eigener kraft
denn keiner konnte mir sonst helfen
meter für meter kämpfte ich mich nach oben
nicht an die schwärze unter mir denkend
stück um stück
und ich sah licht
freude, wie ich sie nie zuvor erlebt
hoffnung die sich zurückmeldete von unbekannten orten
von unbekanntem ausmaß
meine tränen nun zu freudentränen geworden
machten mich blind
so blind den winzigen glitschigen stein nicht zu sehen
gesehen hab ich ihn nicht
weiß noch immer nicht wie er aussieht
kein halt - keine chance
und der fall beginnt von neuem
scheint schneller als zuvor
als ob tritte mich vorantrieben
und der fall scheint endlos...
was ist das?
etwas packt mich, verlangsamt den fall
du bist es, hältst mich fest
engelsgleich schlagen deine schwingen
doch tragen können sie uns beide nicht
lass mich los!
lass mich fallen!
allein kannst du's schaffen!
klammer dich nicht an mir fest
du bleibst da
eine träne läuft über dein gesicht
du legst deine flügel um mich
der fall wird wieder schneller.
doch ich habe keine angst mehr
wir fallen zu zweit
du bist bei mir geblieben
dafür liebe ich dich
liebe verleiht flügel
und so auch bei mir,
doch schlagen will ich sie
nicht...
...
alles nur ein traum
du warst bei mir
doch geblieben bist du nicht
legtest deine flügel nicht um mich
wir fielen zu zweit
und doch allein
verloren uns aus den augen
ein tiefer sturz in einsamkeit
ich schlage auf dem boden ein
(oder ist es eine illusion?)
nun lieg ich hier
doch sterben darf ich nicht
ich schaue nach oben
kein licht strahlt herab
meine beine gebrochen (oder ist es mein herz?)
ich kann hier nicht raus
wochenlang dort unten eingesperrt
meine kraft versiegt
doch meine beine heilen (heilt mein herz?)
ein stück hoffnung kehrt zurück
ich mach mich an den aufstieg (oder sind es meine flügel, die mich tragen?)
setze eine hand vor die andere
wäre es nicht leichter hier zubleiben?
wäre es nicht leichter auf das ende zu warten?
ich zwinge mich meter um meter nach oben.
es ist noch ein langer weg.
lang fiel ich
ohne zu wissen was da kommen mochte
fiel so tief mit schmerzverzerrtem blick
mit dem gesicht voller tränen die keiner sah
plötzlich schien alles anders
ich fing mich ab
allein aus eigener kraft
denn keiner konnte mir sonst helfen
meter für meter kämpfte ich mich nach oben
nicht an die schwärze unter mir denkend
stück um stück
und ich sah licht
freude, wie ich sie nie zuvor erlebt
hoffnung die sich zurückmeldete von unbekannten orten
von unbekanntem ausmaß
meine tränen nun zu freudentränen geworden
machten mich blind
so blind den winzigen glitschigen stein nicht zu sehen
gesehen hab ich ihn nicht
weiß noch immer nicht wie er aussieht
kein halt - keine chance
und der fall beginnt von neuem
scheint schneller als zuvor
als ob tritte mich vorantrieben
und der fall scheint endlos...
was ist das?
etwas packt mich, verlangsamt den fall
du bist es, hältst mich fest
engelsgleich schlagen deine schwingen
doch tragen können sie uns beide nicht
lass mich los!
lass mich fallen!
allein kannst du's schaffen!
klammer dich nicht an mir fest
du bleibst da
eine träne läuft über dein gesicht
du legst deine flügel um mich
der fall wird wieder schneller.
doch ich habe keine angst mehr
wir fallen zu zweit
du bist bei mir geblieben
dafür liebe ich dich
liebe verleiht flügel
und so auch bei mir,
doch schlagen will ich sie
nicht...
...
alles nur ein traum
du warst bei mir
doch geblieben bist du nicht
legtest deine flügel nicht um mich
wir fielen zu zweit
und doch allein
verloren uns aus den augen
ein tiefer sturz in einsamkeit
ich schlage auf dem boden ein
(oder ist es eine illusion?)
nun lieg ich hier
doch sterben darf ich nicht
ich schaue nach oben
kein licht strahlt herab
meine beine gebrochen (oder ist es mein herz?)
ich kann hier nicht raus
wochenlang dort unten eingesperrt
meine kraft versiegt
doch meine beine heilen (heilt mein herz?)
ein stück hoffnung kehrt zurück
ich mach mich an den aufstieg (oder sind es meine flügel, die mich tragen?)
setze eine hand vor die andere
wäre es nicht leichter hier zubleiben?
wäre es nicht leichter auf das ende zu warten?
ich zwinge mich meter um meter nach oben.
es ist noch ein langer weg.
hab das gedicht (loch ohne boden) mal in einen seperaten beitrag gestellt und auch ein wenig erweitert/bearbeitet.
hoffe ich habs nicht verschandelt ;)
lg lunaris
hoffe ich habs nicht verschandelt ;)
lg lunaris
Das aller letzte Gedicht efällt mir!
Es hat einen eigenen Gedankengang und eigene Vergleiche, auf die ich im Leben nie gekommen wäre! :super:
Auch die Idee mit den Klammern, mitten in einem Gedicht, ist mir neu von der Struktur her (aber bin nicht abgeneigt!!! :) ))
Es hat einen eigenen Gedankengang und eigene Vergleiche, auf die ich im Leben nie gekommen wäre! :super:
Auch die Idee mit den Klammern, mitten in einem Gedicht, ist mir neu von der Struktur her (aber bin nicht abgeneigt!!! :) ))
danke vielmals!
das gedicht spiegelt mein liebesleben wieder. deshalb ist es wahrscheinlich so speziell. mein lieb/hass-ling sozusagen.
die idee mit den klammern entstand aus dem versuch, die widersprüchlichkeit mit dem titel etwas aufzulockern. dass dabei die unsicherheiten mit denen ich gerade zu kämpfen habe so 'gut' (man soll sich ja nicht selber loben) dargestellt werden hab ich erst im nachhinein bemerkt. das bringt mich dazu es jetzt auch nochmal zu editieren. nur ein zwei änderungen, um es noch 'genauer' zu machen. ;)
[edit sagt: doch nicht. ich lass es lieber so wie es ist]
mir ist es von der struktur her übrigens auch neu :) )
lg lunaris
das gedicht spiegelt mein liebesleben wieder. deshalb ist es wahrscheinlich so speziell. mein lieb/hass-ling sozusagen.
die idee mit den klammern entstand aus dem versuch, die widersprüchlichkeit mit dem titel etwas aufzulockern. dass dabei die unsicherheiten mit denen ich gerade zu kämpfen habe so 'gut' (man soll sich ja nicht selber loben) dargestellt werden hab ich erst im nachhinein bemerkt. das bringt mich dazu es jetzt auch nochmal zu editieren. nur ein zwei änderungen, um es noch 'genauer' zu machen. ;)
[edit sagt: doch nicht. ich lass es lieber so wie es ist]
mir ist es von der struktur her übrigens auch neu :) )
lg lunaris
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