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Gesammelte Werke - Lunaris' Gedichte

240 Antworten27'616 AufrufeGestartet von Lunaris85 ·

#161
schön mal wieder deine gedichte zu lesen ;)

schreiben scheinst du nicht verlernt zu haben :super:

P.S. deine Signatur passt momentan perfekt zu mir ^^

#162
danke für die blumen :schmatz:

bei mir weiß ich nicht ob die signatur noch zu mir passt. im moment ist sie mir ein tick zu pessimistisch ;) aber das ändert sich. wie immer im leben. alles verändert sich. man muss nur dafür sorgen, dass die richtung in die es geht die eigene ist. dann kann nichts mehr schief gehen (fast nichts) :]

#163
morgen

tjoa bei mir ist es momentan ein auf und ab...mal geht es 1 schritt in die richtung wo ich es hin haben will, dann wieder 5 zurück ^^

naja abwarten ;)

#164
Tjoa pünktlich zum Ende deiner Gedichtspause ist dein größter Fan *mal auf mich zeig* :) ) auch wieder da. Dem Gedicht nach zu urteilen scheints bei dir ja momentan gut zu laufen, freut mich. :super:

ich hasse mfg

FreeZarD

#165
größter Fan :) ) Danke für die Blumen.

Ja, momentan gehts mir wirklich ziemlich gut. Hab mein Abitur bestanden und bin jetzt bis Oktober nur am Feiern. Und wie das so ist lernt man da auch schnell mal jemanden kennen :verliebt:

#166
Ich fühle mich gelähmt.

Weiß nicht was es ist,

Wonach sich mein Herz sehnt,

Ob du es bist.

Der Abend zieht vorüber an mir.

So trist und langweilig plätschert er dahin.

Fühle mich so einsam hier.

Da kommst du mir in den Sinn.

Während draußen noch der Regen fällt,

In meinem Herzen ein Gefühl erwacht.

Meine Gedanken wandern in eine ferne Welt,

In der die Sonne für mich lacht.

Die Sterne scheinen auch zugleich.

Zu einem Spaziergang lade ich dich ein.

Wir gehen durch Wiesen, blumenreich.

An deiner Seite weiß ich, bin ich daheim.

Gern lass ich mich von dir verführen,

Es ist ein magischer Moment,

als sich unsere Hände plötzlich berühren.

Da spür ich das Feuer, das in mir brennt.

Erst wie eine kleine Kerze im Wind,

Nimmt es doch bald schon zu.

Lodert lichterloh, macht mich fast blind.

Da merke ich: das Feuer spürst auch du.

Die Flammen sollten ewig währen,

Gezeiten, Jahre, Äonen überstehen.

Die Zeit soll mich nie eines Besseren belehren.

Dann kann ich mit dir ewig durch das Feuer gehen

#167
Gerade noch geschlummert tief

Dann aufgewacht weil mich jemand rief

Gerade noch die Narben gezählt

Dann wurd ich plötzlich von dir auserwählt

Kraftlos schleppte ich mich durchs Leben

Wusste, nur eine neue Liebe kann mir jetzt Kraft noch geben

Kein Mut, wurde von Lethargie besiegt

Jetzt bist du es, die mir neuen Lebensmut gibt

Ewig war ich ein Pessimist

Keiner merkte wie schwer das für mich ist

Doch du liehst mir vertrauensvoll dein Ohr

Bevor ich meinen Glauben vollends verlor

Hellwach, geheilt, mutig und voll Kraft

Hab ich’s nun vollbracht

Wie Phoenix aus der Asche steige ich empor

Die beste Zeit meines Lebens steht mir erst noch bevor

#168
Gewissheit

Sie schnürt mir die Kehle zu

Einsamkeit

Ich habe keine andre Wahl

Träume

Unerfüllt, lassen mir keine Ruh

Tränen

Überkommen mich ein weitres Mal

Trauer

Erfüllt mich bei dem Gedanken

Dunkelheit

Weit entfernt ist jetzt dein Licht

Wünsche

Die allesamt im Meer versanken

Ein Gefühl

Ich habe es – du hast es nicht

Nicht auf derselben Wellenlänge

Verzweiflung treibt mich in die Enge

Zu keiner Handlung mehr bereit

Gequälte Seele die schreit

Hörst du die Schreie vielleicht?

Hörst du mein Flehen?

Dann nur Schmerz dich erreicht

Würdest mit mir untergehen

Verletzen will ich dich nicht

Will nicht, dass etwas in dir zerbricht

Will nicht betteln, will nicht klagen

Habe dir nichts mehr zu sagen

Wäre gern ein starker Krieger

Würd um dich kämpfen, unverzagt

Betäubt jedoch sind meine Glieder

Verzweiflung mich unentwegt jagt.

Nichts bleibt, denn du bist fort

Nichts stillt die Gier in mir

Ich suche dich an jedem Ort

Doch du bist nicht hier

2 Monate keine Inspiration. Trauer inspiriert mich ein weiteres Mal. Ich wünschte ich müsste nicht mehr schreiben :heulen:

#169
Heute Nacht bin ich gestorben.

Noch ein Blick, dann bist du fort.

Wie lange wird mein Leiden währen?

Nur durch dein gebrochnes Wort.

Noch in deiner Hand das Messer,

Schrecken steh dir im Gesicht,

es klebt Blut an deinen Händen -

doch mein Mörder bist du nicht!

Hör mir zu!

Schau mich an!

Geschichte schreibt der Sieger,

Es rette mich wer kann!

Was hast du

mir angetan?

Geschichte schreibt der Sieger,

es rette michw er kann!

Alles hier trägt deinen Namen,

jeder Atemzug fällt schwer,

ertrinke grausam in Gedanken -

ich bin gebrochen, starr und leer.

Bist du meine Tränen wert?

Wirst du jemals wieder lachen?

Wer hält über dich Gericht?

Trägst die Schuld

an meinem Scheiden,

doch mein Mörder bist du nicht!

#170
ich finde deine gedichte wunderschön, auch wenn ich noch nicht alles lesen konnte...es gibt hier so viele die einfach herraus schreiben was sie denken, oder viel mehr, mit ihren Gedichten Zustände/Geschehnes verarbeiten, erklären...und es ist immer so offensichtlich :rolleyes:

aber deine gedichte erinnern mich wirklich an Kunst und auch an Überlegtheit....

wirklich klasse! :super:

liebe grüße, Lanelle

#171
Danke :schmatz:

#172
Hab dich in mein Herz gelassen

Dachte dass zwischen uns alles stimmt

In mein Herz hab ich dich gelassen

Auf dass dich mir niemand wieder nimmt

Habe große Mauern um mein Herz gezogen

Auf dass alles daran abprallen mag

Hab uns abgeschottet von der Welt

Mit dir zusammen für Jahr und Tag

Es ist nicht das was du willst

Das Herz fühlt sich nicht richtig an

Beenden willst du’s hier und jetzt

Ich dich daran nicht hindern kann

Die kalte Mauer die ich baute aus

Nun mein Untergang zu sein scheint

Kein Weg für dich jemals hinaus

Sie dir den Weg auf ewig verneint

Unsere Herzen schlagen nicht synchron

Das pochen in mir schmerzt

Mein Herz dumpf hämmernd - monoton

Du kannst nicht heraus aus meinem Herz

#173
I am lost in the black chamber

There's no way to turn back

It takes me down forevermore

And death would be so sweet

I'm possessed by the old creature

Who had planned all

To take my soul

Too late for me

In my hands

It liest I thought

But I failed

Now he's in me

My soul is lost

In his black chamber

I'm gone

/ein Lied, dem ich im Moment irgendwie viel abgewinnen kann. Weiß auch nicht wieso...

#174
Hier eine überarbeitete Version von meinem auserkorenen Lieblingsgedicht. Ist nun wie ich finde ein wenig strukturierter (was nicht nur an den Absätzen liegt ;) ). Hoffe es gefällt euch!

Es ist dunkel.


Ich stolpre durch die Nacht.



Nebelschwaden um mich herum,



was mir den Weg so schwere macht






Zwei Seiten hat er, dieser Nebel,



denn schützt er auch mein Herz.



Schirmt mich vor den Blicken ab.



Sie mir nur eins bereiten: Schmerz






Will ihn nicht missen, diesen Nebel.



Lieber Dunkelheit, als Licht!



Lieber Einsamkeit, als jemand



der mich mit seinen Worten ersticht!






Ein Ast, der mir die Beine stellt.



Niemand da der mich fängt (?)



Ich geh mit Schmerzen weiter durch die Welt.



Niemand da, der mich stützt, der mich hält (?)






Ich sinke zu Boden.



Die Kraft in mir versiegt.



Doch hätte ich nie erwartet,



dass dort schon einer liegt.



Ich weiche seinen Blicken aus.



Zu spät - ich wurde erkannt.



Versuche aufzustehen,



versuche wegzugehen,



doch bin ich wie ausgebrannt.






Er spricht mich an



und ich versuche abzublocken.



Doch auch nur dazu fehlt mir nun die Kraft.



Merke wie er mit seinen Worten



in mir ein merkwürdiges Gefühl entfacht.






So reden wir - weiß Gott wie lang.



Mir ist ganz Angst und Bang,



was er mit seinen Worten



mit mir alles anstellen kann.






Ich merke wie die Dämmerung anbricht



und wie mit jedem seiner Worte



meine sichere Welt zerbricht.



Als sich dann der Nebel lichtet



und ein Hahn vom Sonnenaufgang berichtet,



kullern Tränen über sein Gesicht,



denn ist’s auch seine Welt die grad zerbricht.



Doch muss er mir nicht erst sagen,



dass seine Tränen nicht von Trauer,



sondern von Freude getragen.


#175
Ich gleite durch die Nacht.

Bin aus Träumen aufgewacht.

Kaum war die Sonne weg,

kroch ich aus meinem Versteck.

Häuserschluchten, dunkle Gassen

sind menschenleer und gottverlassen.

Nebel deckt die Straßen ein.

Da steht mein Opfer – ganz allein.

Von Durst getrieben geh ich hin.

Sie merkt nicht, dass ich bei ihr bin.

Als sie mich sieht ists schon vorbei.

Nun scheint ihr alles einerlei.

In meinen Bann hab ich sie gezogen,

hab sie um ihr Leben betrogen.

Lege meine Hände um ihr Genick.

Sie ist tot im nächsten Augenblick.

Das Leben aus ihren Augen weicht,

Für heute Nacht hab ich mein Ziel erreicht.

Lecke von meinen Lippen den letzten Tropfen Blut,

als mich wieder überkommt die kalte Wut.

Ich bin verflucht zu jagen jede Nacht.

Eine Jagd die mich nicht glücklich macht.

Ich jage nach Liebe – wieder und wieder.

Strecke dabei alle meine Opfer nieder.

Noch ist keine weggerannt,

doch hält meiner Liebe auch keine stand.

Sauge immer auch den letzten Tropfen ein.

Ich bin verflucht – denn ich bin allein!

#176
Ich will es, Ich will es nicht.

Seht mir ins Gesicht

und seht,

dass ich will, dass es mir dreckig geht.

Ich suche Gründe überall.

„Der hat nen Knall“,

meint ihr.

Doch ich spür gerne Schmerz in mir.

Eigentlich geht es mir ja gut

Das wisst ihr ja,

auch ich.

Doch freuen kann ich mich darüber nicht.

Verlernt hab ich das Glücklichsein.

Von Kindheit an allein,

nicht froh.

Glück find ich auch nicht anderswo.

Will nicht verdrängen,

will nicht klar sehen.

Fühl mich betäubt von diesen Klängen.

Hört hier denn keiner mein flehen?

Ich will nicht sterben

und auch nicht leben.

Will so nicht enden,

aber auch nicht streben.

Fühl mich ausgebrannt und leer

Doch kann nicht ertrinken in diesem Meer

aus Tränen, Angst und Schmerz,

aus Blut von einem gebrochenen Herz.

Bin zu stark darin unterzugehen.

Bin zu schwach um unbeschwert zu sehen,

was diese Welt hält für mich bereit.

Verflucht fühl ich mich… „…für jetzt und für alle Zeit!“

#177
Gegen Leben und Tod,

da tobt ein Kampf in mir.

Ich weiß schon jetzt,

dass ich diesen Kampf verlier.

Da tobt ein Kampf in mir

gegen die ewige Zeit.

Ein unfairer Kampf

gegen Glück und Bitterkeit.

Mir fehlt die Kraft.

Kämpfe ohne Elan dagegen an.

Vegetiere vor mich hin.

Füge mich dem Schicksal irgendwann.

Ein Rätsel ohne Lösung,

wie die Existenz an sich.

Voll Ironie die Sache ist.

Die Lösung, die bin ich.

Durchs Leben gleitet nur,

wer den eigenen Geist verblendet.

Für mich das keine Lösung ist,

weil ich nicht will, dass es so endet.

Wer die Wahrheit kennt, der will nicht leben.

Oder ist es gerade andersrum?

Würde alles für etwas Unbeschwertheit geben.

Doch bringt mich dieser Handel um.

#178
Hab lang nicht mehr gefühlt,

wie sie mich berührt.

Bin innen drin so aufgewühlt.

Wurde lang nicht mehr verführt.

Die Blicke fehlen mir,

die sie mir gab.

So sehr sehne ich mich nach ihr.

Doch sie lässt von mir ab.

Die Wärme ist nun weg

Hab es noch nicht überwunden

Sie bleibt weiter in ihrem Versteck

Hab es bis heut noch nicht gefunden

Kann ich noch lieben,

so verzweifelt wie ich bin?

Hab ich sie nicht längst vertrieben?

Wo ist meine Liebe hin?

#179
Lang schon fahr ich auf den Meeren,

Wind und Woge weiß wohin.

Fern von allen meinen Ufern

fühl ich, daß ich traurig bin.

Wind und Woge flüstern leise

von dem Meer und Magellan

Von den Strömen und Gezeiten.

Doch ich sing dagegen an.

Ref.:

Wer gießt Glut durch meine Adern?

Wer schickt Vögel übers Meer?

Ach ich harre schon so lange

heimatlos und sehnsuchtsschwer.

Wenn die Sterne früh verdämmern,

zieht mich alles nach dem Land.

Meine müden Augen bleiben

stets dem Hafen zugewandt.

Wenn die Segel nicht mehr glänzen,

wenn die Winde nicht mehr weh'n.

Werd ich um zu dir zu kommen

über Ozeane geh'n.

Ref.:

Wer gießt Glut durch meine Adern?

Wer schickt Vögel übers Meer?

Ach ich harre schon so lange

heimatlos und sehnsuchtsschwer.

Ich komm zu dir, mein Atem, meine Hände heiß.

Aus meinen Augen taut das Eis.

Ich komm zu dir, mein Atem, meine Hände heiß.

Aus meinen Augen taut das Eis.

Wer gießt Glut durch meine Adern?

Wer schickt Vögel übers Meer?

Ach ich harre schon so lange voll Verlangen.

Schon so lange heimatlos und sehnsuchtsschwer.

Du gießt Glut durch meine Adern!

Du schickst Vögel übers Meer!

Baust mir Brücken zu den Ufern,

schickst die Vögel übers Meer -

für des Seemanns Wiederkehr.

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Gehört wohl mit zu den schönsten Liedern die ich ich kenne. Als ich es das erste mal gehört habe, kamen mir fast die Tränen ;(

#180
Ich fahre, fahre durch die Nacht.

Ich fahre seit ewigen Zeiten.

Ich fahre, fahre ohne Rast.

Ich fahre, lasse vom Gefühl mich leiten.

Komm ich vorbei an einem Ort,

der voll Freude, Glück und Spaß,

sind meine Gedanken schon längst fort

und mein Fuß tritt aufs Gas.

Die Anhalter lass ich alle stehen

Egal ob’s auf meiner Strecke liegt.

Ich lass sie alle alleine gehen,

weil in mir die Angst stets siegt.

Ich fahre nun so lange schon,

obgleich mein Ziel ich gar nicht kenne.

Mich trifft der Menschen Spott und Hohn,

denn sie wissen: Vorm Leben ich wegrenne.

Ich habe schon so viel gesehen.

Ließ oft schweifen meinen Blick.

Ich muss mir selbst nun eingestehen,

dass es noch viel zu sehen gibt.

Ich kann euch jetzt noch nicht sagen,

ob ich jemals finde was ich suche.

Muss mich weiter mit der Reise plagen,

solange ich diese Welt verfluche.

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