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Gesammelte Werke - Lunaris' Gedichte

240 Antworten27'616 AufrufeGestartet von Lunaris85 ·

#141
Liebe ist ein merkwürdiges Ding

Sie scheint zu handeln ohne jeglichen Sinn

Doch verfolgt sie ein Ziel, einen Plan

Sie verfolgt es zielstrebig und voller Elan

Sie will Dich nicht traurig stimmen

Will nicht dass Du musst in einem Meer aus Tränen schwimmen

Ist es das was DU gerade tust?

Sie will Dich nicht bei deinen Taten lenken

Du sollst Dich selbst nicht an andere verschenken

Ist es das, was DU getan hast?

Sie will nicht, dass Du an ihr erstickst

Will nicht, dass Du ihr erliegst

Musst DU beim Gedanken an sie nach Luft ringen?

Sie will DIR Dein Leben versüßen

Sollst für keinen Moment im Leben büßen

Sie will als heilende Kraft in DIR fließen

Du sollst das Leben in vollen Zügen genießen

Sie will DICH mit Freude beschenken

Sollst glücklich Dein eigenes Leben lenken

Behandelst Du die Liebe jedoch auf egoistische Weise

Zerfrisst sie Dich still, heimlich und leise

Erwartest Du von der Liebe zuviel

Verfehlt sie aus Lampenfieber ihr Ziel

Wenn Du über die Liebe willst regieren

Willst Du ihre Wege dirigieren

Wird aus der Liebe Hoffnung und positiven Kraft

Eine unbarmherzige, finstere, gar tödliche Macht

Hinterfrage also nicht ihre Wege die sie geht !

Frag nicht ob sie auf Deiner Seite steht !

Versuche nicht wegen, sondern aus Liebe zu handeln !

So wirst DU ewig glücklich und zufrieden durch die Zeiten wandeln !

#142
Was gäbe ich nicht alles,

um einmal zu sein

der schillernde Tropfen, der leuchtet

und vom Rande des kristallenen Glases voll Wein

Deine zarten Lippen befeuchtet.

Sodann langsam -

dem Tautropf am Grashalme gleich -

Dein liebliches Kinn überwindet.

Deinem Hals hinab welcher so unendlich weich

und ein schönes Ende findet.

Ich bin Dein Schatten an der Wand,

Deine Fußspur im Sand!

Der Wind, der einen Hauch von Dir

um die Welt trägt

und jedem nur von Dir erzählt!

Was gäbe ich nicht alles,

um einmal zu sein,

der Tropfen, der vom Wind getragen,

vom Himmel herab - so unendlich rein -

Dich genau trifft am seidenen Kragen.

Sodann langsam -

mit jedem Schritt Deinerseits -

sich die Anmut des Rückens herab windet.

Dich beglückt mit einem wohligen Schauerreiz

und in einer Pore verschwendet.

Ich bin Dein Schatten an der Wand,

Deine Fußspur im Sand!

Der Wind, der einen Hauch von Dir

um die Welt trägt

und jedem nur von Dir erzählt!

#143
wie immer :super: :super: :super: :) )

mfg

FreeZarD

ps:klammern benutz ich auch manchmal

pps: post # 90 8o

#144
Warum verhält es sich so

dass sich jeder Mensch so verhält

damit er nicht auffällt

in unserer modernen Welt?

Warum tragen wir Masken,

belügen unsere Mitmenschen

und uns selbst.

Um uns selbst zu ertragen?

Wäre nicht jeder Mensch glücklich

könnte er sein eignes Leben leben

ohne äußere Zwänge

die uns selbst unterdrücken?

Warum gehen wir nicht auf die Straße,

Werfen von uns

Unsere selbst auferlegten Prinzipien?

Um LEBEN zu lernen!

Warum engen wir uns selber ein?

Was ist so schön daran

Unter Freunden und doch

Ganz allein zu sein?

Ich sage werft sie ab, eure Last

Verbrennt eure grauen Masken

Legt die Prinzipien von euch ab

Und startet eine R E V O L U T I O N

#145
Ich kann es nicht fassen

Ich kann es nicht ergreifen

Bin gewillt und doch nicht fähig

Es zu verstehen

Wäre ich fähig

Würde ich es zerbrechen

Ich würde es erwürgen

So feinfühlig sind meine Hände

Ich muss mich damit befassen

Ich kann versuchen es zu begreifen

Fähig werde ich nie sein

Doch der Wille zählt

Nur so kann ich es pflegen

Kann es nähren

Auf dass es gut wird

Mein Leben

#146
Wie der tiefe Ozean

So sind Deine Augen – Ich versinke darin

Wie ein Nest, in dem ich mich zur Ruhe betten möchte

So sind Deine langen schwarzen Haare – Sie schnüren mir die Kehle zu

Wie eine Rose

So zart ist Deine Haut – Sie zerreißt an meiner rauen Haut

Wie ein ausgeschlafener Frühlingsmorgen

So wirkt Dein Lächeln auf mich – Ich verliere mich darin

Wie die schönste Sinfonie

So bezaubert mich Deine Stimme – Alles andere um mich herum verstummt

Wie der geheimnisvolle Mond

So bewegen mich Deine Worte – den Abgrund entgegen

Wie die Sonne am hellen Firmament

So verführt mich Dein Anblick – Ich verbrenne mich daran

Das Universum so groß

wagt es nicht zu beschreiben wie sehr ich Dich Liebe – So bin ich denn verloren

#147
Konnte nicht glauben,

dass es soweit gekommen.

Muss Dich mir berauben,

Sonst kannst Du mir nicht entkommen

Nur diesen einen Tanz

schenke mir zum Schluss,

bevor ich voll und ganz

von Dir lassen muss

Unsere letzte Stunde hat geschlagen.

Die Zeit, wie im Fluge sie verrinnt.

Es fährt mir eiskalt in den Magen.

Unser letzter Tanz beginnt.

Eng umschlungen

langsam im Kreise wir uns drehen.

Mir ist es nie gelungen,

Den Grund für mein Versagen zu sehen.

Deine Wärme spüre ich an mir.

Mein Geist wehrt sich vehement.

Fühle mich so kalt neben Dir.

Doch im Inneren ein Feuer brennt.

Verbrennt es erst mich

wird es auch Dich verbrennen.

Grausam diese Gefühle für Dich.

Will sie nicht beim Namen nennen.

Als der letzte Ton schon längst verklungen,

der Schlussrefrain schon längst gesungen,

stehen Du und ich noch hier.

Mit dem letzten Ton verschwunden das ‚Wir’

Eine Träne zieht seine Bahnen

einsam hinunter Deine Wange.

Ich konnte ja nicht ahnen

wieviel ich hier von Dir verlange.

Doch bevor die Träne den Boden berührt,

bevor noch die letzten Erinnerungen verblassen,

hat mich die Einsamkeit verführt

und ich hab Dich allein dort stehen gelassen.

Nachdem ich mich hier jetzt länger nicht mehr bemerkbar gemacht habe, mal wieder ein kleines Gedicht von mir.

Liebe Grüße Lunaris

#148
Formlos

Ohne Gestik

Sprachlos

Ich finde keine Worte

Kalt

So sieht es von außen aus

Brennend

So fühlt es sich im Innern an

Leer

Das Ziel aus den Augen verloren

Grausam reißt mich die Realität aus meinen Kindheitsträumen.

Erbarmungslos bricht die Welt auf mich ein.

Wobei meine Welt zerbricht.

Kein Halt.

Ich stürze hinab.

Niemand der mich auffängt.

Nichts was mich hier noch hält.

Verloren!

#149
Gedanken

Rauschen durch meinen Kopf

Doch haben sie

An Bedeutung verloren

Nichts zählt mehr

Nichts von Wichtigkeit

Was mir den Tag verdirbt

Wie ein Wirbelsturm

Rauschen sie durch meinen Kopf

Die Gedanken

Doch können sie mich nicht erschüttern

Können mich nicht in die Ferne tragen

Nichts schafft mich von hier fort

Denn du bist hier

#150
Meine Maske

Regungslos

Bewegungslos

Ein Augenaufschlag

So Ausdruckslos

Tränen fließen ungesehen

Lustlos

Gefühllos

Wie in Stein gehaun

So leblos

Ein unsichtbarer Schmerz

Würdest du sie sehen

Meine Tränen

Würdest du ihn spüren

Meinen Schmerz

So würdest du ertrinken

So würdest du verbrennen

Drum vergrab ich sie ganz tief in mir

Meine Gefühle .. ...

#151
Nebel

Kein Licht das den Weg erhellt

Stolpere durch die Nacht

Nebel erschwert die Sicht

Was mir den Weg so schwer macht

Doch schützt er mich auch

Vor den Augen der anderen

Deren Blicke mich durchbohren

Die mir Schmerzen bereiten in meinem Bauch

Lieber Dunkelheit, als Licht

Lieber Einsamkeit, als jemand

Der mich mit seinen Worten ersticht

Ein Ast, der mir die Beine stellt

Niemand da, der mich fängt

Geh mit Schmerzen weiter durch die Welt

Niemand da, der mich stützt.

Ich sinke zu Boden

Die Kraft in mir versiegt

Doch hätte ich nie erwartet

Dass dort schon einer liegt

Weiche seinen Blicken aus

Zu spät - ich wurde erkannt

Versuche aufzustehen

Versuche wegzugehen

Doch bin ich wie ausgebrannt

Er spricht mich an

Ich versuch ihm auszuweichen

Doch fehlt auch nur dazu die Kraft

Merke wie er mit seinen Worten

In mir ein merkwürdiges Gefühl entfacht

So reden wir, weiß Gott wie lang

Mir ist ganz Angst und Bang

Was er mit seinen Worten mit mir anstellen kann.

Da merke ich wie die Dämmerung anbricht

Und mit jedem Worte das er spricht

Meine sichere Welt zerbricht

Als sich dann der Nebel lichtet

Und ein Hahn vom Sonnenaufgang berichtet

Kullern Tränen über sein Gesicht

Denn ist es auch seine Welt die gerade zerbricht.

Doch muss er mir nicht erst sagen

Dass seine Tränen nicht von Trauer

Sondern von Freude getragen

(imho das Beste was ich seit langem zustande gebracht habe)

#152
Eine träne find ich super gut und Nebel ist schon hohe Kunst, wenn ich das mal so anmerken darf, beschreibt viel und lässt doch platz für Interpretationen. Auf jedenfall super geschrieben :super:

mfg

FreeZarD

#153
danke für das große Lob :P

Hohe Kunst... Das sollte ich mal meinem Deutschlehrer zeigen :D Entstanden nach dem Grund warum ich wieder hier rumstreune. Wär ja mal auf ne Interpretation von dir gespannt, aber musst nicht ;)

#154
*hust*

ähh eine Interpretation von mir würde den Rahmen sprengen :D

#155
ich dachte du willst dir die zeit vertreiben ;)

#156
1000 Minuten, 1000 Stunden

scheinen mir wie ein paar Sekunden

1000 Gefühle, 1000 Gedanken

die sich darum ranken

1000 Blicke, 1000 Taten

alles Gesten die mich verraten

und 1000 Worte können es nicht sagen

wie schwer es ist DAS zu ertragen

#157
Ein Stein

Endlose Bahnen ziehen sie

Ordnen kann ich sie nie

Selbst wenn ich mich schlafen lege

Gehen sie weiter ihre Wege

Gedanken die ich nicht abstellen kann

Fragen über das Wo und Wann

Fragen über das Wie und Warum

Doch der Allwissende – er bleibt stumm

Er existiert

Keine Antwort erreicht mein Ohr

Warum ich den Glauben an Gott verlor

Niemand der die Antwort kennt

Auf die Frage die mein Inneres verbrennt

Worin liegt der Sinn im Leben?

Wozu dieses endlose Streben?

Ist es Schicksal was mein Handeln bestimmt

Oder bin ich doch nur des Zufalls Kind?

Glück – Pech

Nach was sehne ich mich eigentlich?

Was macht die Welt für mich so fürchterlich?

Zufriedenheit und Glück ist was der Mensch sucht

Doch diese Suche scheint wie verflucht

Definiert sind nämlich Zufriedenheit und Glück

Nur weil es dazu gibt ein Gegenstück

Freude – Trauer

So wie es sich mit Zufriedenheit und Glück verhält

Ist es auch um die anderen Dinge des Lebens bestellt.

Freude gibt es ohne Trauer nicht

Liebe verliert ohne Gleichgültigkeit ihr schönes Gesicht

Sollte ich nun nach den guten Dingen streben?

Oder ist es besser gleich aufzugeben?

Liebe – Gleichgültigkeit

Sinnlos

Hoffnungslos

Zerbreche schon an den kleinen Fragen

Wie soll ich mich da an die großen wagen?

Das alles ist ihm fremd

#158
Warum tust du mir das an?

Warum hoffst du, dass alles wieder wie früher sein kann?

Wo du doch weißt

Dass ich dich liebe

Warum tu ich mir das an?

Warum hoffe ich dass du mich liebst, irgendwann

Obwohl ich weiß

Mehr als freundschaft war nie drin

Stehe vor einem scherbenhaufen

Nichts was ich erreichen will

Oder will ich

Dass ich dieses spiel verlier

Es tut weh in meinem magen

Er will mir jeden tag nur sagen

Dass er dieses leid nicht mehr kann ertragen

Es tut weh in meiner brust

Gerade noch bebte sie vor lust

Jetzt bin ich nur noch zerfressen vom frust

Du liebst einen andern

Und ich bin allein

Dabei hatt ich doch immer nur angst

Alleine zu sein

Alles ist schwarz um mich herum

Und selbst die schwärze erinnert mich an dich

Ich komme bei dem gedanken um

Dass du nichts übrig hast für mich

Die rolle eines freundes fülle ich gut aus

Hole bei dem versuch dir zu helfen

Alles aus mir heraus

Was wäre wohl, wenn…

Gedanken so hohl, denn

Hatte ich eine chance so hab ich sie vergeben

Vielleicht fehlte nur eine nuance, tja so ist das leben

Ein endloses geben, nichts nehmen

Ein sinnloses streben

Bin so sauer auf mich selbst

Könnte kotzen über mich selbst

Die gedanken und träume

Von liebe… alles nur schäume

Sind ehr nur triebe

Wills nicht wahr haben

Will mich in romantik laben

Ein leben wie in büchern führen

Zart deine haut berühren

Ohne mich daran zu verbrennen

Ohne dass du willst wegrennen

Will glücklich sein nur nicht allein

Muss traurig sein den ganzen tag

Hab das gefühl dass mich niemand mag

Auch nur gelogen

Mich selbst betrogen

Bin ich schizophren?

Kann ich’s nur nicht sehen?

Zwei seelen in meiner brust

Die lust am leben, selbstzerstörung pur

Warum mach ich das nur?

Es ergibt keinen sinn, so wie ich bin.

Hab längst mich selbst analysiert

Bin ein mensch der immer verliert

Alles was ich nenn das meine

Täuscht nicht darüber hinweg dass ich wein

Jeden tag jede nacht

Was haben mir geld familie und freunde schon gebracht

Hab schon lang nicht mehr gelacht

Hab lang nichts produktives mehr gemacht

Schlägt mein herz? ich spür es nicht

Fühl nur den schmerz, wie etwas zerbricht

Die hoffnung stirbt zuletzt

Zuletzt ist jetzt

Es hat mich scher verletzt

Meine seele ist mit blut benetzt

Gerne würd ich noch mehr sagen

Doch meine geist vermag es nicht zu wagen

Zu sagen welche qualen mich plagen

Mich nachts in träumen jagen

Wie viele diesem schmerz erlagen

Das weiß ich nicht

Ich schreibe hier nur mein gedicht

Ob es hilft das weiß ich nicht

Es wird nicht erschüttern eure welt

Mein leben wird dadurch nicht erhellt

Hilfe!?

#159
8o 3 Monate ohne Gedicht 8o

Das muss ich ändern :) )

#160
Schlaflos durch die Nacht

Nur kurz entspannt, es hat nichts gebracht

Hatte meine Augen nicht lange zu

Finde ohne dich nicht meine Ruh

Die letzten Tage mit dir waren schön

Wünschte es könnte ewig so weitergehen

Seither jagt mich dein Gesicht jede Nacht

Bin jedes Mal voller Sehnsucht aufgewacht

Ich weiß nicht was die Zukunft bringt

Weiß nicht ob es uns gelingt

Oder ob uns schon jetzt die Zeit entrinnt

Sicher weiß ich nur das Eine

Ob uns nun Zeit bleibt, oder keine

Genießen will ich mit dir einen jeden Moment

Will mit dir beobachten die Sterne am Firmament

Möchte morgens neben dir stehen

Mit dir die Sonne aufgehen sehen

Und während uns ein frischer Wind umweht

Will ich dich neben mir spüren wenn die Sonne wieder untergeht

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