Hin und her gerissen...
66 Antworten5'051 AufrufeGestartet von Ally ·
Aber ich wünsche mir, dass ich mich ab und zu auch wie eine 21-jährige benehmen darf.Und weil eine typische 21-Jährige sich nächtelang auf Partys herumtreibt und hier und da herumknutscht, glaubst du, diese stereotypen Handlungen ebenfalls vollführen zu müssen? Lässt du dir da vielleicht etwas suggerieren?
Oder versteckst du dich hinter deinem jugendlichen Alter und benutzt es als Ausrede? Du merkst schon, ich schließe mich sine an. Entweder du willst mit ihm zusammen sein, weil du ihn liebst (und zwar so liebst, wie er ist), oder aber du möchtest es nicht, weil du noch nicht soweit bist.
Ihr seid noch nicht so lange ein Paar und da sind Anpassungsschwierigkeiten doch vorprogrammiert. Du bist aus deiner alten Beziehung in seine Arme gestolpert, wohingegen er sein Leben jahrelang sehr gut allein gemeistert hat - ist doch klar, dass es Reibereien gibt. Wenn aber die Liebe vorherrscht (und hier miene ich keine schwülstigen Romantikergüsse sondern das Akzeptieren des Anderen in all seiner Fremdheit und Eigenart), dann lassen sich Lösungen finden, dann gehen Gespräche leichter von den Lippen, weil man gelassener und ruhiger ist.
Was euer Sexleben angeht, hm. Da sollte die Chemie schon stimmen. Du schreibst, dass er mit dir schläft, wenn du die Initiative ergreifst. Wie ist das dann? Kommt es dir wie eine Pflichtübung von ihm vor oder bereitet es ihm Vergnügen? Und gefällt es dir?
Guten Morgen zusammen
Erstmals danke für eure Zeilen und wascht mir ruhig mal den Kopf. Ich brauch das im Moment!!!
Hm... was bei mir das Verzwickte ist, ist wohl meine ganze Vergangenheit. Ewig erwachsen sein müssen, Verantwortung übernehmen, Dinge tun, die nicht für eine 14 oder 16-Jährige bestimmt sind. Aber wie ihr sagt... gibt es eine Vorschrift was man wann am Besten tut? Ja ich liebe meinen Freund - er ist traumhaft. Und ich glaube, dass ich momentan einfach eine "Phase" habe. Nach einem Jahr Beziehung ist einfach dieses Kribbeln vom Haaransatz bis zu den Zehen abgeflaut. Zudem denke ich, dass ich Panik davor hab mit ihm zusammen zuziehen. Dabei sind wir jetzt schon praktisch jeden Tag zusammen und das geht sehr gut. Wir sind beide ordentlich, mögen die selben Dinge, kochen zusammen, gehen zusammen einkaufen. Manchmal denke ich - oder sogar sehr oft denke ich einfach, dass ich das nicht verdient habe. Ich muss das auch mal mit meiner Therapeutin besprechen... sie fand, dass der Altersunterschied kein Hindernis sein sollte. Mein Vater ist auch 12 Jahre älter als meine Mum. Das hielt immerhin 17 Jahre.
Aber da ist auch dieser Druck - alle erwarten, dass wir das Traumpaar sind, dass wir für einander bestimmt sind. Meine Familie wäre grässlich enttäuscht, wenn ich mich mal von ihm trennen würde.
Was ich an mir hasse ist, dass ich momentan nie richtig weiss was ich will. Will ich mal ein Haus, einen Hund und zwei Kinder - oder will ich ne schicke Wohnung und ne tolle Karriere - manchmal läuft mir auch einfach die Zeit davon. Mein Vater ist 38 Jahre älter als ich - es war echt nicht immer einfach - wir hatten Generationenprobleme - ich will nicht, dass das bei unseren Kindern auch so ist.
@Zitro
Hm... wenn ich anfange - Es ist auch dann nicht der Hammer. Er ist echt schüchtern traut sich kaum intim zu werden. Ich war es mir auch nicht gewöhnt die zu sein, die die Initiative ergreift. Hart gesagt: Der Sex mit meinem Ex war um Welten besser. Es hat einfach gestimmt und jetzt harmoniert es nicht. Klar hab ich mir immer gesagt: Lass ihm Zeit, übernimm die Führung.... aber mittlerweile hab ich resigniert.
Erstmals danke für eure Zeilen und wascht mir ruhig mal den Kopf. Ich brauch das im Moment!!!
Hm... was bei mir das Verzwickte ist, ist wohl meine ganze Vergangenheit. Ewig erwachsen sein müssen, Verantwortung übernehmen, Dinge tun, die nicht für eine 14 oder 16-Jährige bestimmt sind. Aber wie ihr sagt... gibt es eine Vorschrift was man wann am Besten tut? Ja ich liebe meinen Freund - er ist traumhaft. Und ich glaube, dass ich momentan einfach eine "Phase" habe. Nach einem Jahr Beziehung ist einfach dieses Kribbeln vom Haaransatz bis zu den Zehen abgeflaut. Zudem denke ich, dass ich Panik davor hab mit ihm zusammen zuziehen. Dabei sind wir jetzt schon praktisch jeden Tag zusammen und das geht sehr gut. Wir sind beide ordentlich, mögen die selben Dinge, kochen zusammen, gehen zusammen einkaufen. Manchmal denke ich - oder sogar sehr oft denke ich einfach, dass ich das nicht verdient habe. Ich muss das auch mal mit meiner Therapeutin besprechen... sie fand, dass der Altersunterschied kein Hindernis sein sollte. Mein Vater ist auch 12 Jahre älter als meine Mum. Das hielt immerhin 17 Jahre.
Aber da ist auch dieser Druck - alle erwarten, dass wir das Traumpaar sind, dass wir für einander bestimmt sind. Meine Familie wäre grässlich enttäuscht, wenn ich mich mal von ihm trennen würde.
Was ich an mir hasse ist, dass ich momentan nie richtig weiss was ich will. Will ich mal ein Haus, einen Hund und zwei Kinder - oder will ich ne schicke Wohnung und ne tolle Karriere - manchmal läuft mir auch einfach die Zeit davon. Mein Vater ist 38 Jahre älter als ich - es war echt nicht immer einfach - wir hatten Generationenprobleme - ich will nicht, dass das bei unseren Kindern auch so ist.
@Zitro
Hm... wenn ich anfange - Es ist auch dann nicht der Hammer. Er ist echt schüchtern traut sich kaum intim zu werden. Ich war es mir auch nicht gewöhnt die zu sein, die die Initiative ergreift. Hart gesagt: Der Sex mit meinem Ex war um Welten besser. Es hat einfach gestimmt und jetzt harmoniert es nicht. Klar hab ich mir immer gesagt: Lass ihm Zeit, übernimm die Führung.... aber mittlerweile hab ich resigniert.
Mit deiner Therapeutin könntest du auch besprechen, wie du dich am besten von dem Gedanken befreist, die Erwartungen anderer Leute erfüllen zu müssen. ;)
Zitro... das versuchen wir schon seit über einem Jahr :) ) es ist schon viiiel besser geworden. Ich denke einfach, dass meine Familie weiss, was gut für mich ist. Ich war noch nie so glücklich wie in diesem Jahr mit ihm. Deshalb macht es mir auch Angst, dass ich plötzlich das Gefühl habe ausbrechen zu wollen. Das ist doch absolut paradox! Wir hatten praktisch noch nie Streit, verstehen uns super - es geht und prima und ich will plötzlich raus. Warum? Ich versteh das selbst nicht. Meine eigenen Gefühle kommen mir total verworren und komisch vor. Das Schlimme ist, dass ich hier überall lese, wie es denen geht, die von ihrem Partner verlassen wurden weil der das Gefühl hat was zu verpassen. Bis vor zwei Monaten hätt ich noch gesagt - das ist doch eine Ausrede oder der ist doch n Arsch aber jetzt... jetzt weiss ich, dass es für die auch nicht einfach ist...
Aber momentan möchte ich eigentlich für meine Beziehung kämpfen - weil ich daran glaube, dass ich diese "Phase" überwinden kann.
Aber momentan möchte ich eigentlich für meine Beziehung kämpfen - weil ich daran glaube, dass ich diese "Phase" überwinden kann.
sine
hallo nochmal
ich find das gar nicht dumm, was zitro angesprochen hat: dieses "sich anderen beugen", also: fremde erwartungshaltungen als druck empfinden, das ist kein leben, sondern knechterei.
und der witz ist: es ist meistens alles eingebildet.
:) )
gruß
sine
ich find das gar nicht dumm, was zitro angesprochen hat: dieses "sich anderen beugen", also: fremde erwartungshaltungen als druck empfinden, das ist kein leben, sondern knechterei.
und der witz ist: es ist meistens alles eingebildet.
:) )
gruß
sine
Mein Vater ist 38 Jahre älter als ich - es war echt nicht immer einfach - wir hatten Generationenprobleme - ich will nicht, dass das bei unseren Kindern auch so ist.Was heißt DAS denn? Glaubst du, dein ungeborenes (ungezeugtes!) Kind erwartet ;) einen jungen Vater? Willst du deshalb nun ein Kind von deinem Traummann, bevor der 38 ist? Ist nicht dein Ernst, oder? Es gibt bestimmt genügend Kinder, die genauso viele Probleme mit ihren jungen Vätern haben, wie du sie mit deinem älteren hast.
Also mach dir doch bitte keinen Stress wegen dieses Zeitplans. Kümmere dich jetzt nur um eins: Verschaffe dir Klarheit über deinen Wunsch.
Aber momentan möchte ich eigentlich für meine Beziehung kämpfenDas klingt nicht gerade überzeugt. Willst du nun oder nicht?
Also ich fand es ehrlich gesagt nicht so toll einen solch "alten" Vater zu haben. Aber es geht ja nicht nur darum was ich möchte... er will ja auch nicht erst mit 45 Kinder haben.
Ja Zitro, ich will kämpfen - es fällt mir nur sehr schwer im Moment. Wie gesagt - es liegt ja nicht an ihm. Er ist nicht der Idiot, der mit einer andern rumgeknutscht hat. Das Tragische ist ja echt, dass ich das selbst nie von mir gedacht hätte. Ich und eine Schlampe - pah! - Na toll! Tja mit dem muss ich jetzt leben aber das ist auch was, das ich erst mal verdauen muss.
Sind Zweifel in einer Beziehung erlaubt? Darf man eine "intakte" Beziehung überhaupt hinterfragen? Können Gefühle, die abgeflaut sind wieder zurückkommen?
?( ?( ?(
Ja Zitro, ich will kämpfen - es fällt mir nur sehr schwer im Moment. Wie gesagt - es liegt ja nicht an ihm. Er ist nicht der Idiot, der mit einer andern rumgeknutscht hat. Das Tragische ist ja echt, dass ich das selbst nie von mir gedacht hätte. Ich und eine Schlampe - pah! - Na toll! Tja mit dem muss ich jetzt leben aber das ist auch was, das ich erst mal verdauen muss.
Sind Zweifel in einer Beziehung erlaubt? Darf man eine "intakte" Beziehung überhaupt hinterfragen? Können Gefühle, die abgeflaut sind wieder zurückkommen?
?( ?( ?(
1. Die Schlampe. Wenn du mal aufhören könntest, dich selbst zu beschimpfen, ginge es dir gleich besser und du hättest mehr Kraft zur Verfügung für deine Beziehungsarbeit.
2. Der Zweifel. Ist vor einer Entscheidung sehr nützlich, um die Sache aus verschiedenen Perspektiven zu sehen. Nach Abschluss der Entscheidungsfindung ist er allerdings kontraproduktiv. Du hast noch nichts entschieden, also zweifle ruhig.
3. Die "intakte" Beziehung. Man beachte die Anführungszeichen. Wenn sie wirklich intakt wäre, wärst du nicht hier, oder? Also hinterfrage. Aber hör auf zu fragen, ob etwas "erlaubt" ist.
4. Die abgeflauten Gefühle. Von denen lese ich gerade zum ersten Mal und möchte mehr darüber wissen. Zuerst schreibst du, es sei alles perfekt bis auf deinen Ausrutscher. Dann taucht eine gravierende sexuelle Unstimmigkeit auf. Und jetzt auf einmal flauen auch noch Gefühle ab?
2. Der Zweifel. Ist vor einer Entscheidung sehr nützlich, um die Sache aus verschiedenen Perspektiven zu sehen. Nach Abschluss der Entscheidungsfindung ist er allerdings kontraproduktiv. Du hast noch nichts entschieden, also zweifle ruhig.
3. Die "intakte" Beziehung. Man beachte die Anführungszeichen. Wenn sie wirklich intakt wäre, wärst du nicht hier, oder? Also hinterfrage. Aber hör auf zu fragen, ob etwas "erlaubt" ist.
4. Die abgeflauten Gefühle. Von denen lese ich gerade zum ersten Mal und möchte mehr darüber wissen. Zuerst schreibst du, es sei alles perfekt bis auf deinen Ausrutscher. Dann taucht eine gravierende sexuelle Unstimmigkeit auf. Und jetzt auf einmal flauen auch noch Gefühle ab?
Mein Vater ist 38 Jahre älter als ich - es war echt nicht immer einfach - wir hatten Generationenprobleme - ich will nicht, dass das bei unseren Kindern auch so ist.Mach dir da mal keine Gedanken drüber. Das Alter sagt rein gar nichts aus. Ich kenne Männer, die haben zu ihren Kinder noch einen grösseren Altersunterschied und es funktioniert super!! Warum? Weil sie selber noch jung geblieben sind und mein Ex im Vergleich, der ist 23 und verhält sich jetzt schon wie ein 70 Jähriger.
Das kommt ganz klar auf den Charakter an.
Können Gefühle, die abgeflaut sind wieder zurückkommen?Da muss ich Zitro rechtgeben. Erzähl etwas mehr darüber.
Denn das könnte ein sehr guter Grund für deine "Ich-könnte-was-verpassen-"phase"" sein.
Denn ist klar, wenn die Gefühle nachlassen, dann interessiert man sich auch für anderes und andere Männer und wenn mit denen die Sachen machen kann, die man mit deinem Freund nicht machen kann, kommt sehr schnell das Gefühl auf etwas verpassen zu können.
Ich meine, dir fehlt etwas in der Beziehung, du vermisst was.
Und weisst du, der kopf sagt oft: "es ist doch prima wie es ist, er ist der beste und liebste usw" aber das herz grummelt was anderes im Hintergrund, nur merkt man das nicht sofort oder der kopf beginnt einem einzureden "komm stell dich nicht so an"
meiner meinung nach können gefühle die abgeflaut sind wieder zurückkommen.
ich habe es schon bei freunden von mir gesehen. dort meinte auch die partnerin das sie was verpasst und hat schluss gemacht. irgendwann hat sie gemerkt das das was sie meinte zu verpassen garnicht ihre welt war. und sie kam zurück.
heute sind sie glücklich verheiratet und bekommen ein baby.
es gibt also happyends. solche geschichten lassen auch mich weiterhin hoffen.
ich habe es schon bei freunden von mir gesehen. dort meinte auch die partnerin das sie was verpasst und hat schluss gemacht. irgendwann hat sie gemerkt das das was sie meinte zu verpassen garnicht ihre welt war. und sie kam zurück.
heute sind sie glücklich verheiratet und bekommen ein baby.
es gibt also happyends. solche geschichten lassen auch mich weiterhin hoffen.
sine
hallo ally
ich habe mir nochmal gedanken gemacht zu dem altersdingens... ich bin ja grundsätzlich auch nicht sooooo leicht zu "überreden", beziehungen mit großem altersunterschied zu befürworten. @ zitro ist da schon leichter drauf und reduziert es auf herz und willen herunter, glaube ich...
aber wir sind AUCH büttel unserer glaubenssätze. und wenn du glaubst, dich ausleben zu möchten / müssen, dann ist das fakt, da gibt es nichts zu rütteln...
guck mal, was ich gefunden habe:
http://www.werbeka.com/bibliote/lebensw.htm
Lebenszeit
Als Gott die Welt geschaffen hatte und allen Kreaturen ihre Lebenszeit bestimmen wollte, kam der Esel und fragte 'Herr, wie lange soll ich leben?' 'Dreißig Jahre,' antwortete Gott, 'ist dir das recht?' 'Ach Herr,' erwiderte der Esel, 'das ist eine lange Zeit. Bedenke mein mühseliges Dasein: von Morgen bis in die Nacht schwere Lasten tragen, Kornsäcke in die Mühle schleppen, damit andere das Brot essen, mit nichts als mit Schlägen und Fußtritten ermuntert und aufgefrischt zu werden! erlaß mir einen Teil der langen Zeit.' Da erbarmte sich Gott und schenkte ihm achtzehn Jahre. Der Esel ging getröstet weg, und der Hund erschien. 'Wie lange willst du leben?' sprach Gott zu ihm, 'dem Esel sind dreißig Jahre zuviel, du aber wirst damit zufrieden sein.' 'Herr,' antwortete der Hund, 'ist das dein Wille? bedenke, was ich laufen muß, das halten meine Füße so lange nicht aus; und habe ich erst die Stimme zum Bellen verloren und die Zähne zum Beißen, was bleibt mir übrig, als aus einer Ecke in die andere zu laufen und zu knurren?' Gott sah, daß er recht hatte, und erließ ihm zwölf Jahre. Darauf kam der Affe. 'Du willst wohl gerne dreißig Jahre leben?' sprach der Herr zu ihm, 'du brauchst nicht zu arbeiten wie der Esel und der Hund, und bist immer guter Dinge.' 'Ach Herr,' antwortete er, 'das sieht so aus, ist aber anders. Wenns Hirsenbrei regnet, habe ich keinen Löffel. Ich soll immer lustige Streiche machen, Gesichter schneiden, damit die Leute lachen, und wenn sie mir einen Apfel reichen und ich beiße hinein, so ist er sauer. Wie oft steckt die Traurigkeit hinter dem Spaß! Dreißig Jahre halte ich das nicht aus.' Gott war gnädig und schenkte ihm zehn Jahre.
Endlich erschien der Mensch, war freudig, gesund und frisch und bat Gott, ihm seine Zeit zu bestimmen. 'Dreißig Jahre sollst du leben,' sprach der Herr, 'ist dir das genug?' 'Welch eine kurze Zeit!' rief der Mensch, 'wenn ich mein Haus gebaut habe, und das Feuer auf meinem eigenen Herde brennt: wenn ich Bäume gepflanzt habe, die blühen und Früchte tragen, und ich meines Lebens froh zu werden gedenke, so soll ich sterben! o Herr, verlängere meine Zeit.' 'Ich will dir die achtzehn Jahre des Esels zulegen,' sagte Gott. 'Das ist nicht genug,' erwiderte der Mensch. 'Du sollst auch die zwölf Jahre des Hundes haben.' 'Immer noch zu wenig.' 'Wohlan,' sagte Gott, 'ich will dir noch die zehn Jahre des Affen geben, aber mehr erhältst du nicht.' Der Mensch ging fort, war aber nicht zufriedengestellt.
Also lebt der Mensch siebenzig Jahr. Die ersten dreißig sind seine menschlichen Jahre, die gehen schnell dahin; da ist er gesund, heiter, arbeitet mit Lust und freut sich seines Daseins. Hierauf folgen die achtzehn Jahre des Esels, da wird ihm eine Last nach der andern aufgelegt: er muß das Korn tragen, das andere nährt, und Schläge und Tritte sind der Lohn seiner treuen Dienste. Dann kommen die zwölf Jahre des Hundes, da liegt er in den Ecken, knurrt und hat keine Zähne mehr zum Beißen. Und wenn diese Zeit vorüber ist, so machen die zehn Jahre des Affen den Beschluß. Da ist der Mensch schwachköpfig und närrisch, treibt alberne Dinge und wird ein Spott der Kinder.
ich denke etwas anders... ich denke, dass mit steigendem alter einfach das interesse an den "unwägbaren" lebensformen nachlässt. DAHER kommt das "esels-alter", wo man lasten trägt... es bringt einem einfach nichts mehr, frei und - pardon - unsinnig zu sein.
aber du bist frei, und es liegt an dir, wann du sinn brauchst und bodenhaftung.
ich hab in deinem alter noch 9 jahre gebraucht, um überhaupt den gedanken an "bodenhaftung" zulassen zu können.
:trost:
nur mal so am rande (sozusagen: um zur allgemeinen verwirrung beizutragen... :) ))
gruß
sine
ich habe mir nochmal gedanken gemacht zu dem altersdingens... ich bin ja grundsätzlich auch nicht sooooo leicht zu "überreden", beziehungen mit großem altersunterschied zu befürworten. @ zitro ist da schon leichter drauf und reduziert es auf herz und willen herunter, glaube ich...
aber wir sind AUCH büttel unserer glaubenssätze. und wenn du glaubst, dich ausleben zu möchten / müssen, dann ist das fakt, da gibt es nichts zu rütteln...
guck mal, was ich gefunden habe:
http://www.werbeka.com/bibliote/lebensw.htm
Lebenszeit
Als Gott die Welt geschaffen hatte und allen Kreaturen ihre Lebenszeit bestimmen wollte, kam der Esel und fragte 'Herr, wie lange soll ich leben?' 'Dreißig Jahre,' antwortete Gott, 'ist dir das recht?' 'Ach Herr,' erwiderte der Esel, 'das ist eine lange Zeit. Bedenke mein mühseliges Dasein: von Morgen bis in die Nacht schwere Lasten tragen, Kornsäcke in die Mühle schleppen, damit andere das Brot essen, mit nichts als mit Schlägen und Fußtritten ermuntert und aufgefrischt zu werden! erlaß mir einen Teil der langen Zeit.' Da erbarmte sich Gott und schenkte ihm achtzehn Jahre. Der Esel ging getröstet weg, und der Hund erschien. 'Wie lange willst du leben?' sprach Gott zu ihm, 'dem Esel sind dreißig Jahre zuviel, du aber wirst damit zufrieden sein.' 'Herr,' antwortete der Hund, 'ist das dein Wille? bedenke, was ich laufen muß, das halten meine Füße so lange nicht aus; und habe ich erst die Stimme zum Bellen verloren und die Zähne zum Beißen, was bleibt mir übrig, als aus einer Ecke in die andere zu laufen und zu knurren?' Gott sah, daß er recht hatte, und erließ ihm zwölf Jahre. Darauf kam der Affe. 'Du willst wohl gerne dreißig Jahre leben?' sprach der Herr zu ihm, 'du brauchst nicht zu arbeiten wie der Esel und der Hund, und bist immer guter Dinge.' 'Ach Herr,' antwortete er, 'das sieht so aus, ist aber anders. Wenns Hirsenbrei regnet, habe ich keinen Löffel. Ich soll immer lustige Streiche machen, Gesichter schneiden, damit die Leute lachen, und wenn sie mir einen Apfel reichen und ich beiße hinein, so ist er sauer. Wie oft steckt die Traurigkeit hinter dem Spaß! Dreißig Jahre halte ich das nicht aus.' Gott war gnädig und schenkte ihm zehn Jahre.
Endlich erschien der Mensch, war freudig, gesund und frisch und bat Gott, ihm seine Zeit zu bestimmen. 'Dreißig Jahre sollst du leben,' sprach der Herr, 'ist dir das genug?' 'Welch eine kurze Zeit!' rief der Mensch, 'wenn ich mein Haus gebaut habe, und das Feuer auf meinem eigenen Herde brennt: wenn ich Bäume gepflanzt habe, die blühen und Früchte tragen, und ich meines Lebens froh zu werden gedenke, so soll ich sterben! o Herr, verlängere meine Zeit.' 'Ich will dir die achtzehn Jahre des Esels zulegen,' sagte Gott. 'Das ist nicht genug,' erwiderte der Mensch. 'Du sollst auch die zwölf Jahre des Hundes haben.' 'Immer noch zu wenig.' 'Wohlan,' sagte Gott, 'ich will dir noch die zehn Jahre des Affen geben, aber mehr erhältst du nicht.' Der Mensch ging fort, war aber nicht zufriedengestellt.
Also lebt der Mensch siebenzig Jahr. Die ersten dreißig sind seine menschlichen Jahre, die gehen schnell dahin; da ist er gesund, heiter, arbeitet mit Lust und freut sich seines Daseins. Hierauf folgen die achtzehn Jahre des Esels, da wird ihm eine Last nach der andern aufgelegt: er muß das Korn tragen, das andere nährt, und Schläge und Tritte sind der Lohn seiner treuen Dienste. Dann kommen die zwölf Jahre des Hundes, da liegt er in den Ecken, knurrt und hat keine Zähne mehr zum Beißen. Und wenn diese Zeit vorüber ist, so machen die zehn Jahre des Affen den Beschluß. Da ist der Mensch schwachköpfig und närrisch, treibt alberne Dinge und wird ein Spott der Kinder.
ich denke etwas anders... ich denke, dass mit steigendem alter einfach das interesse an den "unwägbaren" lebensformen nachlässt. DAHER kommt das "esels-alter", wo man lasten trägt... es bringt einem einfach nichts mehr, frei und - pardon - unsinnig zu sein.
aber du bist frei, und es liegt an dir, wann du sinn brauchst und bodenhaftung.
ich hab in deinem alter noch 9 jahre gebraucht, um überhaupt den gedanken an "bodenhaftung" zulassen zu können.
:trost:
nur mal so am rande (sozusagen: um zur allgemeinen verwirrung beizutragen... :) ))
gruß
sine
aber wir sind AUCH büttel unserer glaubenssätze.Vor allem sind wir das.
Es ist also nicht alles Herz & Wille.
Ich hatte nur angenommen, du glaubst, dass du mit diesem älteren Mann glücklich werden kannst, Ally. Wenn sich da ein neuer Glaubenssatz entwickelt hat (oder erstere Annahme sich als Wunschdenken herausgestellt hat), dann ist Zweifel angesagt, ob der eingeschlagene Lebensweg noch der Richtige ist.
Dass du deine Erlebnisse mit deinem Vater anführst, lässt mich ahnen, dass da doch ein lang genährter Zweifel ist, ob's denn geht mit 'nem "Alten".
Dem musst du auf die Spur kommen.
Guten Abend zusammen...
Sine danke für die Geschichte... tja - es ist schwer euch meine Gefühle zu beschreiben weil ich sie momentan selbst nicht einordnen kann. Was ich aber ganz klar sehe ist, dass meine Zweifel und meine Ängste genau dann aufgetreten sind, als ich wusste, dass wir zusammenziehen werden und er sich selbstständig macht. Ich glaube, das löste bei mir einen kleinen Schock aus. Ich fürchte mich vor Entscheidungen, davor bestimmte Dinge fest zulegen. Eigentlich denke ich nicht, dass es gross anders ist, wenn wir zusammen wohnen. Das Schöne ist, dass er mir meine Freiheit gibt - er sagt zu mir: "Leb dich aus. Tu die Dinge, die dir Spass machen" Ich habe also alle Möglichkeiten ausser die, eine andere Beziehung zu beginnen. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, glaub ich nicht, dass ich gross etwas verpassen werde. In den vergangenen Jahren hab ich mehr als einmal einsehen müssen, dass ich mit Männern, die in meinem Alter sind, nichts anfangen kann. Was ich jetzt habe, ist wohl eine Art Unabhängigkeitsverlustangst. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Gestern hab ich mit ihm über diese Ängste gesprochen. Er sagte mir, ich solle es ihm einfach jetzt sagen, wenn ich noch nicht mit ihm zusammen ziehen will. Aber als er das sagte war das als würde er mir einen Dolch ins Herz rammen. Das ist wieder mal vollkommen paradox - denn eigentlich hätte ich mich doch erleichtert fühlen sollen.
Haltet mich ruhig für bekloppt - das tu ich momentan nämlich auch!
bis bald
Ally
Sine danke für die Geschichte... tja - es ist schwer euch meine Gefühle zu beschreiben weil ich sie momentan selbst nicht einordnen kann. Was ich aber ganz klar sehe ist, dass meine Zweifel und meine Ängste genau dann aufgetreten sind, als ich wusste, dass wir zusammenziehen werden und er sich selbstständig macht. Ich glaube, das löste bei mir einen kleinen Schock aus. Ich fürchte mich vor Entscheidungen, davor bestimmte Dinge fest zulegen. Eigentlich denke ich nicht, dass es gross anders ist, wenn wir zusammen wohnen. Das Schöne ist, dass er mir meine Freiheit gibt - er sagt zu mir: "Leb dich aus. Tu die Dinge, die dir Spass machen" Ich habe also alle Möglichkeiten ausser die, eine andere Beziehung zu beginnen. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, glaub ich nicht, dass ich gross etwas verpassen werde. In den vergangenen Jahren hab ich mehr als einmal einsehen müssen, dass ich mit Männern, die in meinem Alter sind, nichts anfangen kann. Was ich jetzt habe, ist wohl eine Art Unabhängigkeitsverlustangst. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Gestern hab ich mit ihm über diese Ängste gesprochen. Er sagte mir, ich solle es ihm einfach jetzt sagen, wenn ich noch nicht mit ihm zusammen ziehen will. Aber als er das sagte war das als würde er mir einen Dolch ins Herz rammen. Das ist wieder mal vollkommen paradox - denn eigentlich hätte ich mich doch erleichtert fühlen sollen.
Haltet mich ruhig für bekloppt - das tu ich momentan nämlich auch!
bis bald
Ally
Gut möglich, dass es am Zusammenziehen liegt.
Weisst du was, probier es doch einfach aus. Vielleicht denkst du in ein paar monaten. "Ach war ich doch dumm, habe ich mir unnütze gedanken gemacht"
Du sagst es ganz richtig. Wer wagt gewinnt!
Weisst du was, probier es doch einfach aus. Vielleicht denkst du in ein paar monaten. "Ach war ich doch dumm, habe ich mir unnütze gedanken gemacht"
Du sagst es ganz richtig. Wer wagt gewinnt!
Danke Sternli
Momentan ist es das was ich denke. Ich glaube, ich muss den Sprung ins kalte Wasser wagen - im schlimmsten Fall geht es schief und wir trennen uns. Aber es kann ja auch in 3 Jahren oder 5 Monaten schief gehen. Das weiss man ja zum Glück nie so genau. :]
Vielleicht ist es naiv oder töricht aber trotzdem sehe ich es als richtig an jetzt nicht die Notbremse zu ziehn und einen Rückzug zu machen...
Momentan ist es das was ich denke. Ich glaube, ich muss den Sprung ins kalte Wasser wagen - im schlimmsten Fall geht es schief und wir trennen uns. Aber es kann ja auch in 3 Jahren oder 5 Monaten schief gehen. Das weiss man ja zum Glück nie so genau. :]
Vielleicht ist es naiv oder töricht aber trotzdem sehe ich es als richtig an jetzt nicht die Notbremse zu ziehn und einen Rückzug zu machen...
sine
Original von Allyaber trotzdem sehe ich es als richtig an jetzt nicht die Notbremse zu ziehn und einen Rückzug zu machen...hallo
ja, ich glaub auch nicht, dass es falsch ist, die beziehung weiterzuführen und sich sogar um ein gemeinsames zuhause zu bemühen.
ich glaube, "fehltritte" passieren. was nicht heissen soll, dass fehltritte irgendwie einkalkulierbar sein sollten. irgendwie gibt es nunmal im leben nichts, was es nicht gibt. und ich finde es klug, dass du den gedanken hegst, dass dich das zusammenziehen irritiert hat.
aber vielleicht hängt das auch mit den erwartungen zusammen, die du vielleicht manchmal etwas überdimensioniert in menschen hineininterpretierst... ;)
gruß
sine
Da hast du vollkommen recht sine! Manchmal erwarte ich einfach zu viel.
Ich möcht euch noch was anderes erzählen, das jetzt nicht mit meinem ursprünglichen Problem zutun hat - trotzdem würd ich gern eure Meinung hören.
Gestern hab ich aus einem Bauchgefühl heraus meinen Vater angerufen. Meine Eltern sind seit 5 Jahren geschieden. Das erste Jahr nach der Trennung lebte er bei seiner Mutter, dann zog ich zu ihm in unser Haus und nach zwei weiteren Jahren fand er via Internet eine Frau in Thun, die schon nach einem halben Jahr zu ihm zog. Ich ging dann zu meinem Exfreund. Diese Frau bestellte gleich auf Kosten meines Vaters (und er lebt auf dem Existenzminimum!!!) eine Mulde und schmiss sämtliche Möbel, Kindheitserinnerungen usw. usw. von uns weg! Wenn ich heute in unser Haus gehe, dann seh ich nur IHRE Bilder, IHRE Möbel, IHREN Kram. Sie hat unseren Kater ins Tierheim gebracht und meiner Schwester und mir einen Brief geschrieben indem stand, dass wir meinen Vater in Ruhe lassen sollen, da das jetzt ihr und sein Leben sei.
Ich habe ihr alles meinem Vater zu liebe verziehen. Ich habe immer zu ihm gesagt, so lange es dir mit ihr gut geht, geht es auch mir gut und ich akzeptiere sie und eure Entscheidungen. So weit so gut, denn auch sein Alkoholproblem schien sich zu bessern und er hörte nach über 40 Jahren mit dem Rauchen auf. Trotzallem hatten meine Mum (sie versteht sich immer noch gut mit meinem Vater), meine Schwester und ich das Gefühl, dass sie eine Erbschleicherin ist.
Gestern nun rief ich ihn an und er WEINTE!!! Er sagte, er wolle nicht mehr leben, es sei ihm alles zu viel usw. usw. (Dazu sei gesagt - er ist seeeehr sensibel und manchmal auch etwas theatralisch) Ich setze mich also umgehend ins Auto und raste zu ihm. Folgende Situation hat sich nun ergeben: Schon einen Monat nach ihrem Einzug (das war Dez 2003) drängte sie ihn dazu einen Vertrag aufzusetzen, der ihr erlaubt lebenslänglich in unserem Haus zu wohnen. Sie drängt ihn auch ständig dazu sie zu heiraten. Ihre Tochter (die ist 28 ) hat Jura studiert und erwähnten Vertrag natürlich schon aufgesetzt. Gestern kam er nun wie gewöhnlich zum Mittagessen nach Hause und sie schmeisst ihm den Vertrag hin mit dem Komentar, dass dieser nun auch schon ewig rumliege und sie es leid ist, ihn immer und immer wieder zu ermahnen ihr endlich das Wohnrecht einzuräumen. Zudem habe ihre Tochter auch gesagt, dass sie das Gefühl habe, dass mein Vater sie gar nicht liebe sondern sie nur als Putzfrau missbrauche. Dies war für meinen Vater einfach ein Dolchstoss mitten ins Herz. Vorallem da diese Tochter von seiner Freundin dauernd bei ihnen ist und ihm vorschwärmt, er seie für sie wie ein eigener Vater usw.
Ich versuchte meinen Vater zu trösten und so unparteiisch wie möglich zu bleiben, was mir zugegebenermassen sehr schwer fällt.
Meine Frage an euch... wie würdet ihr diese Situation regeln? Ich möchte meinen Vater nicht verletzen und möchte diese Frau auch nicht vertreiben aber ich bin auch nicht bereit ihr das lebenslange Wohnrecht einzuräumen. Man bedenke, sie ist 57 und kann locker noch 20-30 Jahre leben.
Danke fürs lesen - das beschäftigt mich momentan sehr.
Ally
Ich möcht euch noch was anderes erzählen, das jetzt nicht mit meinem ursprünglichen Problem zutun hat - trotzdem würd ich gern eure Meinung hören.
Gestern hab ich aus einem Bauchgefühl heraus meinen Vater angerufen. Meine Eltern sind seit 5 Jahren geschieden. Das erste Jahr nach der Trennung lebte er bei seiner Mutter, dann zog ich zu ihm in unser Haus und nach zwei weiteren Jahren fand er via Internet eine Frau in Thun, die schon nach einem halben Jahr zu ihm zog. Ich ging dann zu meinem Exfreund. Diese Frau bestellte gleich auf Kosten meines Vaters (und er lebt auf dem Existenzminimum!!!) eine Mulde und schmiss sämtliche Möbel, Kindheitserinnerungen usw. usw. von uns weg! Wenn ich heute in unser Haus gehe, dann seh ich nur IHRE Bilder, IHRE Möbel, IHREN Kram. Sie hat unseren Kater ins Tierheim gebracht und meiner Schwester und mir einen Brief geschrieben indem stand, dass wir meinen Vater in Ruhe lassen sollen, da das jetzt ihr und sein Leben sei.
Ich habe ihr alles meinem Vater zu liebe verziehen. Ich habe immer zu ihm gesagt, so lange es dir mit ihr gut geht, geht es auch mir gut und ich akzeptiere sie und eure Entscheidungen. So weit so gut, denn auch sein Alkoholproblem schien sich zu bessern und er hörte nach über 40 Jahren mit dem Rauchen auf. Trotzallem hatten meine Mum (sie versteht sich immer noch gut mit meinem Vater), meine Schwester und ich das Gefühl, dass sie eine Erbschleicherin ist.
Gestern nun rief ich ihn an und er WEINTE!!! Er sagte, er wolle nicht mehr leben, es sei ihm alles zu viel usw. usw. (Dazu sei gesagt - er ist seeeehr sensibel und manchmal auch etwas theatralisch) Ich setze mich also umgehend ins Auto und raste zu ihm. Folgende Situation hat sich nun ergeben: Schon einen Monat nach ihrem Einzug (das war Dez 2003) drängte sie ihn dazu einen Vertrag aufzusetzen, der ihr erlaubt lebenslänglich in unserem Haus zu wohnen. Sie drängt ihn auch ständig dazu sie zu heiraten. Ihre Tochter (die ist 28 ) hat Jura studiert und erwähnten Vertrag natürlich schon aufgesetzt. Gestern kam er nun wie gewöhnlich zum Mittagessen nach Hause und sie schmeisst ihm den Vertrag hin mit dem Komentar, dass dieser nun auch schon ewig rumliege und sie es leid ist, ihn immer und immer wieder zu ermahnen ihr endlich das Wohnrecht einzuräumen. Zudem habe ihre Tochter auch gesagt, dass sie das Gefühl habe, dass mein Vater sie gar nicht liebe sondern sie nur als Putzfrau missbrauche. Dies war für meinen Vater einfach ein Dolchstoss mitten ins Herz. Vorallem da diese Tochter von seiner Freundin dauernd bei ihnen ist und ihm vorschwärmt, er seie für sie wie ein eigener Vater usw.
Ich versuchte meinen Vater zu trösten und so unparteiisch wie möglich zu bleiben, was mir zugegebenermassen sehr schwer fällt.
Meine Frage an euch... wie würdet ihr diese Situation regeln? Ich möchte meinen Vater nicht verletzen und möchte diese Frau auch nicht vertreiben aber ich bin auch nicht bereit ihr das lebenslange Wohnrecht einzuräumen. Man bedenke, sie ist 57 und kann locker noch 20-30 Jahre leben.
Danke fürs lesen - das beschäftigt mich momentan sehr.
Ally
Hmm oje!
Ich würde deinem Vater gewaltig ins gewissen reden! Hey, da geht es auch um euer Erbe!!! Und bevor er was unterschreibt soll er einen Anwalt konsultieren.
Zudem, soviel ich weiss, müsst ihr euch auch bereit erklären diesen Vertrag zu unterschreiben.
Aber da bin ich mir nicht sicher.
Ist er eigentlich mit der Frau verheiratet?
Und was sagt deine Mutter dazu?
Ich würde deinem Vater gewaltig ins gewissen reden! Hey, da geht es auch um euer Erbe!!! Und bevor er was unterschreibt soll er einen Anwalt konsultieren.
Zudem, soviel ich weiss, müsst ihr euch auch bereit erklären diesen Vertrag zu unterschreiben.
Aber da bin ich mir nicht sicher.
Ist er eigentlich mit der Frau verheiratet?
Und was sagt deine Mutter dazu?
hallo ich hab mir mal verkniffen alle posts zu lesen was ich dazu meine ist eigtl ganz einfach:
wenn du glücklich bist brauchst du nichts zu ändern.
bist du jedoch unglücklich, musst du dringend etwas ändern, denn es wird sich automatisch was ändern- und wenn es erst in 1-2 jahren sein wird.
ich red nicht um den brei herum: ändere was, damit du wieder glücklich bist.
dein leben ist noch sehr sehr lang und birgt noch 10000 türchen, die dein leben bereichern. mit jeder beziehung wächst man, weil es jedesmal eine bereicherung ist.
...ich denke du weisst was du tun musst. unterdrücke diesen drang nicht aus gewohnheit oder bequemlichkeit.
lass deine gefühle entscheiden, aber handle auch danach!!!
wenn du glücklich bist brauchst du nichts zu ändern.
bist du jedoch unglücklich, musst du dringend etwas ändern, denn es wird sich automatisch was ändern- und wenn es erst in 1-2 jahren sein wird.
ich red nicht um den brei herum: ändere was, damit du wieder glücklich bist.
dein leben ist noch sehr sehr lang und birgt noch 10000 türchen, die dein leben bereichern. mit jeder beziehung wächst man, weil es jedesmal eine bereicherung ist.
...ich denke du weisst was du tun musst. unterdrücke diesen drang nicht aus gewohnheit oder bequemlichkeit.
lass deine gefühle entscheiden, aber handle auch danach!!!
oops. falscher thread. das tut mir leid.
hab mich schon gewundert wo mein post hin hist.
sorry, sorry
hab mich schon gewundert wo mein post hin hist.
sorry, sorry
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