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Ich hasse

2 Antworten2'282 AufrufeGestartet von psy ·

psyThemenstart
#1
Ich hasse es Dich nicht jeden Tag zu sehen

Ich hasse es jetzt auf Distanz von dir zu gehen

Ich hasse den Tag an dem ich merkte ich empfinde mehr

Ich hasse es dass das Leben ist mal wieder nicht fair

Ich hasse es nur ein guter Freund für Dich zu sein

Ich hasse es dass ich bin mit meinen Gefühlen allein

Ich hasse es gedacht zu haben, da ist mehr

Ich hasse es alles so sehr, ich will nicht mehr

Ich hasse es dass die Liebe macht mich immer so schwach

Ich hasse es dass sich nach Liebe immer Wut und Zorn entfacht

Ich hasse es dass ich meine Gefühle einfach nicht abschalten kann

Ich hasse den Typen der sich gerade macht an Dich ran

Ich hasse es aufgeben zu müssen

Ich hasse es denn ich würde dich lieber gern küssen

Ich hasse es diesen Text zu schreiben, denn ich kann dieses Wort "hasse" nicht leiden

Ich will lieben und nicht hassen, aber ich muss mich jetzt damit befassen, meine Gedanken von Dir zu lassen damit ich wieder aufhören kann zu hassen

by P

#2
ein tolles gedicht, es gefällt mir sehr gut, weiter so :super:

psy
#3
Das hatte ich mal in einer ziemlichen Depri-Phase geschrieben...an alle denen es genauso geht...es geht vorbei, es kommen auch bessere Zeiten, niemals die Hoffnung aufgeben :) )

Gedanken am Morgen

Du wachst auf und denkst Dir soll ich jetzt schon aufstehen oder noch liegen bleiben. Liegen bleiben, es gibt ehe keinen Grund früh aufzustehen, es gibt niemand dem es wichtig ist Dich nur eine Minute länger am Tag zu sehen. Dann denkst Du Dir was los wäre wenn Du überhaupt nicht mehr aufstehen würdest ? Würde Dich irgendeiner vermissen ? Auf Deiner Arbeit bist Du ersetzbar, in der Schule ist es sowieso egal. In der Zeitung wärst Du nur eine Anzeige von vielen. Es gibt niemand, der die Anzeige ausschneiden würde und neben Dein Bild auf dem Nachttisch legen würde, der die Zeit zurückdrehen will, um nur noch 1 Sekunde länger bei Dir zu sein und um das eigene Leben zu geben um des Deines zu retten. An Omas Worte über Schicksal und Bestimmung, hast Du schon lange den Glauben verloren. Wenn es so was gibt, dann hat es Dich wohl übersprungen. Du siehst Deine Freunde mit ihren Partnern und freust Dich für sie, daß es ihnen so gut geht. Aber im nächsten Moment verblaßt alles und Du merkst daß Du alleine bist.

Wie viele Leute sagen Dir immer, daß sie es nicht verstehen können, wie so eine lustiger und hilfsbereiter Mensch wie Du, noch alleine bist. Es freut Dich daß zu hören, aber es schmerzt zu gleich.

Du bekommst auch häufig gesagt, <<Du hast zu hohe Ansprüche>>. Das ist zu einfach gesagt, du hast dieses Jahr schon viele Leute kennengelernt. Es hätte auch mal gut ausgehen können. Möglicherweise ist das, Schicksal. Nachdem Du jetzt alle Personen noch mal durchgegangen bist und Dich fragst was falsch gelaufen sein könnte, könntest Du jetzt laut anfangen zu schreien und wütend sein. Aber auf wen wütend sein? Auf Dich, die Personen oder sogar auf das Schicksal ? Aber dazu bist Du zu vernünftig irgend jemand die Schuld zu zuschieben oder gar loszuschreien, denn ändern würde sich überhaupt nichts. Du entschließt Dich schnell frei von Gedanken zu machen, schnell abzuschalten und schnell aufzustehen um sich abzulenken, denn auf die Frage „Warum ?“ gibt es keine Antwort. Hoffen, daß dieser Tag heute wieder anders wird, ist schwierig. Denn jeder Gedanke von Hoffnung erinnert Dich an vergangene Ereignisse, die Dich wieder an Hoffnung vergangener Tage erinnern. An eine Hoffnung, die wie eine Seifenblase zerplatzte. Dennoch gilt es durchzuhalten, um den Tag noch zu erleben an dem alles anders sein wird. Dieser Tag scheint noch sehr fern zu sein, es werden noch viele Tage vergehen, an dem ich mir Gedanken am Morgen machen werde.

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