Jemanden zum Reden
203 Antworten13'210 AufrufeGestartet von Lufthansa ·
bearbeitet #41
Irgendwie ist es doch sehr seltsam. Da verbringt man sein Leben zusammen, wohnt zusammen, teilt jede Minute des Tages, erzählt sich die intimsten Hoffnungen, Wünsche und Erwartungen und dann - von einem Tag auf den anderen - sieht man diesen Menschen nie wieder. Man hört seine Stimme nicht mehr. Einfach aus und vorbei. Es geht einfach so davon, ohne sich umzudrehen und das war´s. Für mich fühlt es sich an wie Tod. Man kann sich nicht mehr austauschen. Man ist nun alleine. Alle geliebten Kleinigkeiten einfach so weg. Ein Teil meines Lebens ist nun tot, nur dass diese Person weiterlebt. Ohne mich. Ein toller Weg ist zu Ende. Einfach so. Und dabei wollten wir uns nach 2 Wochen wiedersehen.. doch wusste ich beim Abschied, dass ich ihn vermutlich nun das letzte Mal sehe, für immer. Sehr hart.
Nachdem ich heute morgen nun wieder bitterlich geweint habe, und ich dachte schon ich hätte es hinter mir, habe ich beschlossen, es als gutes Zeichen zu sehen. Ich habe keine Lust mehr alles nur negativ zu sehen, auch wenn mir das in den Genen liegt. Jedes Zulassen von Gefühlen, jedes einzelne Mal, wird uns einen Schritt näher zum Wieder-Glücklich-sein bringen. Alles was richtig betrauert wurde, kann verarbeitet werden. Im Moment des Zulassens ist man natürlich zurückgeworfen, doch wenn man danach die Stärke hat, es als gutes Zeichen und als kleinen Erfolg zu werten, ist man viel eher bereit Gefühle zuzulassen, als wenn man es als erneuten Rückschlag wahrnimmt. Natürlich denke ich auch oft über den schmalen Grad zwischen Selbstmitleid und "Gefühle zulassen" nach. Aber mit dieser Sichtweise sehe ich gute Chancen mich in den meisten Fällen wieder aufzubauen.
Vielleicht hilft dem einen oder anderen dieser Gedanke auch :)
Nachdem ich heute morgen nun wieder bitterlich geweint habe, und ich dachte schon ich hätte es hinter mir, habe ich beschlossen, es als gutes Zeichen zu sehen. Ich habe keine Lust mehr alles nur negativ zu sehen, auch wenn mir das in den Genen liegt. Jedes Zulassen von Gefühlen, jedes einzelne Mal, wird uns einen Schritt näher zum Wieder-Glücklich-sein bringen. Alles was richtig betrauert wurde, kann verarbeitet werden. Im Moment des Zulassens ist man natürlich zurückgeworfen, doch wenn man danach die Stärke hat, es als gutes Zeichen und als kleinen Erfolg zu werten, ist man viel eher bereit Gefühle zuzulassen, als wenn man es als erneuten Rückschlag wahrnimmt. Natürlich denke ich auch oft über den schmalen Grad zwischen Selbstmitleid und "Gefühle zulassen" nach. Aber mit dieser Sichtweise sehe ich gute Chancen mich in den meisten Fällen wieder aufzubauen.
Vielleicht hilft dem einen oder anderen dieser Gedanke auch :)
liebe lufthansa, ich finde alle deine beiträge super :)
du hast herz aber auch vernunft, du reifst mit jede stunde.
du weißt was du willst, du willst lernen und das tust du auf grandiose weise.
ich finden jeden deiner texte ehrlich und auf den punkt gebracht.
du hilfst anderen aber auch dir selber. du gehst deinen eigenen weg.
das finde ich toll!
lass dich ganz doll drücken.
du machst das super :schmatz:
alles liebe
du hast herz aber auch vernunft, du reifst mit jede stunde.
du weißt was du willst, du willst lernen und das tust du auf grandiose weise.
ich finden jeden deiner texte ehrlich und auf den punkt gebracht.
du hilfst anderen aber auch dir selber. du gehst deinen eigenen weg.
das finde ich toll!
lass dich ganz doll drücken.
du machst das super :schmatz:
alles liebe
Liebe heartflower,
danke für deine lieben Worte :) Das ist in schwierigen Zeiten wirklich Balsam für die Seele. Fühl dich ganz lieb gedrückt. Es ist ein Kampf, aber es ist auch eine Chance - dem stelle ich mich. Ist schwer, wenn es gerade nicht läuft und die Trauer einen überkommt, aber ich weiß, dass es besser werden kann. Und ich weiß, wie happy man auch alleine sein kann bzw. in einer neuen Beziehung. Es ist eine große Chance mich jetzt mit mir selbst auseinander zu setzen. Ich habe mir bisher in meinem Leben dafür nie wirklich Zeit genommen. Ich finde Stellen, an denen ich noch an mir arbeiten will, habe aber auch festgestellt, dass es in anderen Bereichen gut um mich steht. Natürlich tut es sooo weh eine große Liebe und mein Leben im Ausland zu verlieren, aber ich bin nicht bereit aufzugeben, sondern wenn ich will, kann es mindestens wieder so gut werden. Und ich kann alles erreichen was ich will.
Ich finde es für mich sehr hilfreich, meine Ups und Downs hier ins Forum zu schreiben. Erstens für mich als Entwicklungsprozess, damit ich später sehen kann, welchen steinigen Weg ich gegangen bin. Zudem ist mir euer Input und die Gemeinschaft hier sehr viel wert. Man muss nicht alleine leiden. So erkennt man Menschen, die noch einen längeren Weg vor sich haben, aber auch andere, die durch viele Erfahrungen schon weiter sind und somit anderen helfen können. Vor allem aber verstehen die Teilnehmer hier, was man gerade durchmacht. Meine Eltern und Freunde würden mir meinen Schmerz gerne abnehmen und erwarten, dass es mir so schnell wie möglich besser geht, fragen jeden Tag und ich fühle mich unter Druck gesetzt :/. Ich habe ihnen versucht klar zu machen, dass es seine Zeit braucht, dass es ein ewiges Auf und Ab erst einmal sein wird. Das ist für sie, was ich verstehen kann, schwer mitzuerleben. Deswegen ziehe ich mich doch ein ewig für mich zurück, was im Moment für mich aber auch ok ist. Ich bin gerade gerne alleine. Denn ich mag weinen wenn mir danach ist. Und mit niemandem reden müssen, denn Neues gibt es ja auch nicht wirklich ;) Immer nur das gleiche Genöhle, und wer will das schon immer hören..
Ich dank dir nochmal für deine liebe Nachricht, ich habe mich riesig gefreut! Baut mich gerade sehr auf :)
danke für deine lieben Worte :) Das ist in schwierigen Zeiten wirklich Balsam für die Seele. Fühl dich ganz lieb gedrückt. Es ist ein Kampf, aber es ist auch eine Chance - dem stelle ich mich. Ist schwer, wenn es gerade nicht läuft und die Trauer einen überkommt, aber ich weiß, dass es besser werden kann. Und ich weiß, wie happy man auch alleine sein kann bzw. in einer neuen Beziehung. Es ist eine große Chance mich jetzt mit mir selbst auseinander zu setzen. Ich habe mir bisher in meinem Leben dafür nie wirklich Zeit genommen. Ich finde Stellen, an denen ich noch an mir arbeiten will, habe aber auch festgestellt, dass es in anderen Bereichen gut um mich steht. Natürlich tut es sooo weh eine große Liebe und mein Leben im Ausland zu verlieren, aber ich bin nicht bereit aufzugeben, sondern wenn ich will, kann es mindestens wieder so gut werden. Und ich kann alles erreichen was ich will.
Ich finde es für mich sehr hilfreich, meine Ups und Downs hier ins Forum zu schreiben. Erstens für mich als Entwicklungsprozess, damit ich später sehen kann, welchen steinigen Weg ich gegangen bin. Zudem ist mir euer Input und die Gemeinschaft hier sehr viel wert. Man muss nicht alleine leiden. So erkennt man Menschen, die noch einen längeren Weg vor sich haben, aber auch andere, die durch viele Erfahrungen schon weiter sind und somit anderen helfen können. Vor allem aber verstehen die Teilnehmer hier, was man gerade durchmacht. Meine Eltern und Freunde würden mir meinen Schmerz gerne abnehmen und erwarten, dass es mir so schnell wie möglich besser geht, fragen jeden Tag und ich fühle mich unter Druck gesetzt :/. Ich habe ihnen versucht klar zu machen, dass es seine Zeit braucht, dass es ein ewiges Auf und Ab erst einmal sein wird. Das ist für sie, was ich verstehen kann, schwer mitzuerleben. Deswegen ziehe ich mich doch ein ewig für mich zurück, was im Moment für mich aber auch ok ist. Ich bin gerade gerne alleine. Denn ich mag weinen wenn mir danach ist. Und mit niemandem reden müssen, denn Neues gibt es ja auch nicht wirklich ;) Immer nur das gleiche Genöhle, und wer will das schon immer hören..
Ich dank dir nochmal für deine liebe Nachricht, ich habe mich riesig gefreut! Baut mich gerade sehr auf :)
Hat von euch schon mal jemand einen Trauertag nach Doris Wolf durchgeführt?
Irgendwie ist es doch sehr seltsam. Da verbringt man sein Leben zusammen, wohnt zusammen, teilt jede Minute des Tages, erzählt sich die intimsten Hoffnungen, Wünsche und Erwartungen und dann - von einem Tag auf den anderen - sieht man diesen Menschen nie wieder. Man hört seine Stimme nicht mehr. Einfach aus und vorbei. Es geht einfach so davon, ohne sich umzudrehen und das war´s. Für mich fühlt es sich an wie Tod. Man kann sich nicht mehr austauschen. Man ist nun alleine. Alle geliebten Kleinigkeiten einfach so weg. Ein Teil meines Lebens ist nun tot, nur dass diese Person weiterlebt. Ohne mich. Ein toller Weg ist zu Ende. Einfach so. Und dabei wollten wir uns nach 2 Wochen wiedersehen.. doch wusste ich beim Abschied, dass ich ihn vermutlich nun das letzte Mal sehe, für immer. Sehr hart.Du sprichst mir echt aus der Seele.
Das ist für mich auch das Schlimmste an der ganzen Sache. Von 100 auf 0 innerhalb kürzester Zeit. Der in den letzten 8 Jahren wichtigste Mensch in meinem Leben ist von Heute auf Morgen einfach nicht mehr da, wie als wär er gestorben. Man sieht sich nicht mehr. Man telefoniert nicht mehr. Einfach nichts. Ich glaube auch das deshalb Tod und Trennung sehr nahe zusammen liegen. Im Endeffekt wirkt sich ja beides nahezu gleich aus.
Und das du dich von deiner Familie bzw. deinen Freunden unter Druck gesetzt fühlst finde ich noch zu früh bei dir. Nach 3 -4 Wochen ist es doch ganz normal dass dich dieses Thema noch total dominiert und du leidest. Bei mir ist es jetzt nach 3-4 Monaten so dass mein Umfeld sich langsam wieder normalisiert, also die haben schon alle mit "meiner" Trennung abgeschlossen und haben es auch langsam satt noch groß darüber zu reden. Das sagen sie zwar nicht offen, aber man merkt es manchmal ;) . Aber das ist auch kein Problem, weil ich oberflächlich schon wieder normal funktioniere und auch nicht mehr den Drang habe nur noch über die vergangenen Monate zu reden...Irgendwann wird auch bei dir der Punkt kommen wo du zumindest nach aussen hin wieder total normal sein wirst, weil du auch dieses Mitleid aus deinem Umfeld irgendwann mal satt haben wirst. Wenn man Monate lang gelitten hat dann sehnt man sich auch mal wieder nach Normalität und einfach anderen Dingen, glaub mir ;)
Und zu diesem Trauertag: Ich halte davon gar nix, und ich glaube dir wird das auch nicht allzu viel bringen...Menschen die ihre Gefühle offen ausleben und nicht verdrängen müssen nicht einen extra "Heultag" einlegen finde ich. Du verabschiedest dich doch eh schon jeden Tag, oder nicht? :trost:
Ja, es ist wirklich wie ein kleiner Tod :(
Ich versuche mich sehr langsam zu stabiliseren. Meine Erkältung klingt auch nach und nach ab. Schlafen geht immer noch nicht wirklich. Aber ich zwinge mich jeden Tag mindestens eine Stunde in der Sonne spazieren zu gehen. Heute Abend war ich in der Sauna. Und ich habe mir seit Wochen zum ersten Mal deutsches Fernsehen wieder angetan und ich habe mich amüsiert über den Film der JA-Sager. Ein durchaus passendes Thema für meine Situation ;) Wer hätte gedacht, dass ein Jim Carrey Film so lehrreich sein kann.. Es geht also irgendwie langsam aufwärts. Ich lese weiterhin viel und mache mir im Moment keinen Stress mit meiner Abschlussarbeit. Wird schon irgendwie. So lange ich noch nicht fit bin, macht das eh keinen Sinn. Meinem Umfeld habe ich nun auch versucht zu verklickern, dass es sicher nicht schneller und besser geht, wenn sie Überschallgeschwindigkeit von mir erwarten.
Trauertag: Heute morgen beim Zähneputzen war auf einmal unser Abschied und das letzte Mal dass ich ihn sah in meinem Kopf. Ich bekam keine Luft mehr und bin ziemlich zusammengeklappt. Hatte diese Szene wieder und wieder im Kopf, sein Gesicht direkt vor meinen Augen. Und ich habe so geweint. Aber es hat gut getan. Wenn ich jetzt daran denke, tut es immer noch weh. Vor allem weil es ein so unterdrückt-emotionaler Moment für mich war. Ich wusste es damals. Und heute morgen kam alles raus. Ich habe so lange geweint bis ich total leer war. Deswegen dachte ich, dass dieses bewusste Auseinandersetzen mit den guten Dingen den Abschied wirklich erleichtert. Ich habe natürlich keine Lust auf die Kopfschmerzen danach ;) und es erfordert sicher eine Menge Mut, aber mir würde es vermutlich etwas bringen. 6 Stunden werde ich aber sicher nicht brauchen, hoffe ich zumindest! Da ich mich aber noch nicht wirklich in Stufe III sehe, habe ich noch ein wenig Schonfrist. Naja, wenn er mir meine Sachen schickt, das wäre doch ein guter Anlass.. davor habe ich jetzt schon Bammel. Ich will keinen Brief, keine Notiz finden. *seufz*
Ich versuche mich sehr langsam zu stabiliseren. Meine Erkältung klingt auch nach und nach ab. Schlafen geht immer noch nicht wirklich. Aber ich zwinge mich jeden Tag mindestens eine Stunde in der Sonne spazieren zu gehen. Heute Abend war ich in der Sauna. Und ich habe mir seit Wochen zum ersten Mal deutsches Fernsehen wieder angetan und ich habe mich amüsiert über den Film der JA-Sager. Ein durchaus passendes Thema für meine Situation ;) Wer hätte gedacht, dass ein Jim Carrey Film so lehrreich sein kann.. Es geht also irgendwie langsam aufwärts. Ich lese weiterhin viel und mache mir im Moment keinen Stress mit meiner Abschlussarbeit. Wird schon irgendwie. So lange ich noch nicht fit bin, macht das eh keinen Sinn. Meinem Umfeld habe ich nun auch versucht zu verklickern, dass es sicher nicht schneller und besser geht, wenn sie Überschallgeschwindigkeit von mir erwarten.
Trauertag: Heute morgen beim Zähneputzen war auf einmal unser Abschied und das letzte Mal dass ich ihn sah in meinem Kopf. Ich bekam keine Luft mehr und bin ziemlich zusammengeklappt. Hatte diese Szene wieder und wieder im Kopf, sein Gesicht direkt vor meinen Augen. Und ich habe so geweint. Aber es hat gut getan. Wenn ich jetzt daran denke, tut es immer noch weh. Vor allem weil es ein so unterdrückt-emotionaler Moment für mich war. Ich wusste es damals. Und heute morgen kam alles raus. Ich habe so lange geweint bis ich total leer war. Deswegen dachte ich, dass dieses bewusste Auseinandersetzen mit den guten Dingen den Abschied wirklich erleichtert. Ich habe natürlich keine Lust auf die Kopfschmerzen danach ;) und es erfordert sicher eine Menge Mut, aber mir würde es vermutlich etwas bringen. 6 Stunden werde ich aber sicher nicht brauchen, hoffe ich zumindest! Da ich mich aber noch nicht wirklich in Stufe III sehe, habe ich noch ein wenig Schonfrist. Naja, wenn er mir meine Sachen schickt, das wäre doch ein guter Anlass.. davor habe ich jetzt schon Bammel. Ich will keinen Brief, keine Notiz finden. *seufz*
Sooo ich kämpfe ganz tapfer mit den letzten Bazillen, aber es ist unglaublich wie das ganze Drama meinen Körper geschwächt hat. Das kenne ich von mir gar nicht. Liege schon wieder im Bett, obwohl die Sonne so schön scheint. Mein Akku ist total leer, komplett ausgebrannt. Hatte heute ein sehr gutes Gespräch mit einer Bekannten über das Geschehene und die Zukunft. Und es flossen keine Tränen mehr, es war möglich das letzte (relativ) objektiv zu analysieren. Wir haben beide Fehler gemacht, aber vor allem haben wir am Ende doch eine unterschiedliche Lebensvorstellung. Sie fragt mich, ob ich denn seine Vorstellungen in 5 Jahren erfüllen könnte, von wegen Kinder, Familie etc. Und selbst dann sehe ich mich nicht so ein Leben führen, wie er es sich vorstellt bzw. wünscht. Selbst dann will ich ein selbstständiges Leben haben mit Beruf, meinen Freunden, meinen Aktivitäten und nicht zu einer Person mit meinem Partner verschmelzen. Aber genau das fand er prima im letzten Jahr. Mein Vater hat es toll umschrieben: Er hat nun das Leben, das er immer wollte und er wollte dich als Trophäe oben drauf. Nur soll diese Trophäe bloß den Gang seines Lebens nicht ändern, sondern verbessern. Tja und das geht mit mir eben nicht. Punkt. Ich hätte ihn nach dem Abschluss meiner Selbstfindung gerne wieder in meinem Leben, weil er ein toller Mensch ist, der einfach soooo viele Boxen getickt hat für mich. Aber nicht zu diesen Bedingungen und mit diesen Vorstellungen. Zu einer Beziehung gehören immer 2. Und beide müssen bereit sein Kompromisse zu machen bzw. sich auf die andere Person einlassen. Aber das sehe ich bei ihm nicht. Ich denke nicht, dass er über seinen Schatten springen kann. Ich denke nicht, dass er zusammen mit mir springen kann. Schade :(
Hallo ich brauche dringend eure Hilfe . bin neu hier : das ist meine Geschichte
Als ich mit meiner Ex Freundin zusammen gekommen bin war sie 14 und ich 16 . Wir hatten beide vorher noch nie eine Beziehung gehabt. Wir waren sehr glücklich gewesen . und ich habe schnell gemerkt das sie wirklich etwas besonderes für mich ist . Qualitativ war die Beziehung nach einer Zeit nicht mehr so toll . Wir haben uns immer aufgrund der großen Entfernung meistens nur am Wochenende gesehen . und wie schon gesagt irgendwann war alles nicht mehr so wie es mal war. wir haben uns gesehen doch bei jedem mal wo wir uns gesehen haben lief alles gleich ab . wir waren bei mir oder bei ihr ? haben zusammen gekocht im Bett gelegen und Ferngesehen .
Als meine Freundin 18 geworden ist ( letztes Jahr Dezember ) fing sie auf einmal sich komplett zu verändern . sie wollte vermehrt ausgehen mit ihren Freundinnen und weniger mit mir machen . ich wurde mehr und mehr eifersüchtig . und eines Abends da hab ich sie angerufen und ihr gesagt das ich nicht will das sie in die Disco geht und das wir ja zusammen dorthin gehen können . Worauf sie antwortete ach komm du bist doch nur eifersüchtig und willst mit um mich zu kontrollieren . ich gehe mit meinen Mädels heute Abend alleine da hin . Woraufhin ich ausgerasstet bin und aus meiner Eifersucht sozusagen heraus Schluss gemacht habe. die ersten Tage nach der Trennung waren wirklich sehr schwer und ich habe schnell gemerkt das ich einen großen Fehler gemacht habe der wahrscheinlich nicht zu verzeihen ist . ich habe ihr immer wieder gesagt das es mir leid tut und das ich sie wieder haben will . Doch sie sagte nur ich brauche zeit um nachzudenken . Auf meine Frage ob sie mich noch liebt antwortete sie mit ja aber gib mir zeit um nachzudenken . das tat ich . Doch auf einmal kam absolut gar nichts mehr von ihr . keine SMS keine Nachricht bei ICQ . ich fing an zu verzweifeln und wusste nicht wie mir geschah. Also hab ich ihr eine SMS geschrieben und sie gefragt warum sie sich nicht mehr meldet ? Sie antwortetet wieso soll ich mich denn bei dir melden du hast doch mit mir Schluss gemacht. daraufhin habe ich ihr geschrieben das ich alles tun würde um sie wieder zu bekommen . und das ich ohne sie nicht kann . und das ich kämpfen würde. Ihre Antwort kam schnell sie meinte früher da hast du mir Blumen geschickt oder einen Brief geschrieben du gibst dir doch gar keine Mühe .
Es folgte wieder Funkstille und 2 Tage danach habe ich ihr dann über Fleurop einen großen Strauß Blumen bestellt
mit einer Grußkarte wo drin stand . das es mir leid tut was ich getan hab und das sie mir verzeihen soll und das ich sie liebe. Nichts aber rein gar nichts kam von ihr aus im bezug auf die Blumen . Nun mitlerweile weiß ich nicht mehr weiter oder was ich machen soll ? :( . In ihrer Statusnachricht bei ICQ steht nur noch ." weg mit der lea " ( Lea ist ihre beste Freundin ) ; und seit gestern " Mit der Lea geht es ab in den Urlaub " . ich habe Angst das sie jetzt nur noch Lea im Kopf hat und sie mich somit ganz vergisst bzw. die Gefühle für mich verliert. ich weiß nicht mehr weiter und mein Leben geht seit der Trennung den Bach runter. Ich will sie auf jeden Fall zurück und bin alles bereit dafür zu tun. Ich liebe sie über alles bitte bitte helfen sie mir :( .
Als ich mit meiner Ex Freundin zusammen gekommen bin war sie 14 und ich 16 . Wir hatten beide vorher noch nie eine Beziehung gehabt. Wir waren sehr glücklich gewesen . und ich habe schnell gemerkt das sie wirklich etwas besonderes für mich ist . Qualitativ war die Beziehung nach einer Zeit nicht mehr so toll . Wir haben uns immer aufgrund der großen Entfernung meistens nur am Wochenende gesehen . und wie schon gesagt irgendwann war alles nicht mehr so wie es mal war. wir haben uns gesehen doch bei jedem mal wo wir uns gesehen haben lief alles gleich ab . wir waren bei mir oder bei ihr ? haben zusammen gekocht im Bett gelegen und Ferngesehen .
Als meine Freundin 18 geworden ist ( letztes Jahr Dezember ) fing sie auf einmal sich komplett zu verändern . sie wollte vermehrt ausgehen mit ihren Freundinnen und weniger mit mir machen . ich wurde mehr und mehr eifersüchtig . und eines Abends da hab ich sie angerufen und ihr gesagt das ich nicht will das sie in die Disco geht und das wir ja zusammen dorthin gehen können . Worauf sie antwortete ach komm du bist doch nur eifersüchtig und willst mit um mich zu kontrollieren . ich gehe mit meinen Mädels heute Abend alleine da hin . Woraufhin ich ausgerasstet bin und aus meiner Eifersucht sozusagen heraus Schluss gemacht habe. die ersten Tage nach der Trennung waren wirklich sehr schwer und ich habe schnell gemerkt das ich einen großen Fehler gemacht habe der wahrscheinlich nicht zu verzeihen ist . ich habe ihr immer wieder gesagt das es mir leid tut und das ich sie wieder haben will . Doch sie sagte nur ich brauche zeit um nachzudenken . Auf meine Frage ob sie mich noch liebt antwortete sie mit ja aber gib mir zeit um nachzudenken . das tat ich . Doch auf einmal kam absolut gar nichts mehr von ihr . keine SMS keine Nachricht bei ICQ . ich fing an zu verzweifeln und wusste nicht wie mir geschah. Also hab ich ihr eine SMS geschrieben und sie gefragt warum sie sich nicht mehr meldet ? Sie antwortetet wieso soll ich mich denn bei dir melden du hast doch mit mir Schluss gemacht. daraufhin habe ich ihr geschrieben das ich alles tun würde um sie wieder zu bekommen . und das ich ohne sie nicht kann . und das ich kämpfen würde. Ihre Antwort kam schnell sie meinte früher da hast du mir Blumen geschickt oder einen Brief geschrieben du gibst dir doch gar keine Mühe .
Es folgte wieder Funkstille und 2 Tage danach habe ich ihr dann über Fleurop einen großen Strauß Blumen bestellt
mit einer Grußkarte wo drin stand . das es mir leid tut was ich getan hab und das sie mir verzeihen soll und das ich sie liebe. Nichts aber rein gar nichts kam von ihr aus im bezug auf die Blumen . Nun mitlerweile weiß ich nicht mehr weiter oder was ich machen soll ? :( . In ihrer Statusnachricht bei ICQ steht nur noch ." weg mit der lea " ( Lea ist ihre beste Freundin ) ; und seit gestern " Mit der Lea geht es ab in den Urlaub " . ich habe Angst das sie jetzt nur noch Lea im Kopf hat und sie mich somit ganz vergisst bzw. die Gefühle für mich verliert. ich weiß nicht mehr weiter und mein Leben geht seit der Trennung den Bach runter. Ich will sie auf jeden Fall zurück und bin alles bereit dafür zu tun. Ich liebe sie über alles bitte bitte helfen sie mir :( .
Mach bitte deinen eigenen Thread auf :)
Wieder Wochenende :( Wieder Abend :(
ach alles blöde gerade :/ Ich weiß ich bin auf einem guten Weg und verstehe, dass eine Beziehung zu seinen Vorstellungen keinen Sinn gemacht hätte und auch nicht machen wird. Aber gerade jetzt fühle ich mich gar nicht stark. Nur verletzlich, traurig und niedergeschlagen. Ich vermisse mein geliebtes Ausland, ich vermisse das Reisen, die Lufthansa-Maschinen.. Er hat immer mit Blumen auf mich gewartet.
Irgendwie ist derzeit mein Kopf viel schneller als mein Herz. Ich glaube ich vermisse im Moment einfach die Zweisamkeit und Geborgenheit, einfach jemanden Geliebtes zum Anrufen und Reden. Ich finde mittlerweile viele Punkte, warum ich ihn so nicht wiederhaben will. Aber dann überkommt es mich und ich fange einfach an zu weinen und bin wieder todtraurig. Meistens gar nicht direkt auf ihn bezogen, sondern einfach Selbstmitleid, dass es mir nicht endlich besser geht, ich immer noch rumhänge, nicht fröhlich sein kann, eine große Traurigkeit meines Inneres fest umschlossen hält. Musste sogar heute Abend eine Verabredung absagen, weil ich so verheult war. Und da hat man plötzlich so gar keine Lust auf das achso tolle Single-Dasein, auf das Alleinsein, sondern will nur jemanden, der einen in den Arm nimmt. Ist heute definitiv ein einsamer Abend ;(
hab mich gerade bei meiner Mama ausgekotzt - das tut gut. Meine Mama ist die Beste. :schmatz:
Habe heute für mich die Entscheidung getroffen wieder ins Ausland zu gehen. Ich fühle mich hier in Deutschland irgendwie fehl am Platz, seltsames Gefühl und schwierig zu beschreiben. Aber meine Lieblingsstadt war mir schon einmal ein wunderbarer Partner nach meiner ersten Trennung. Ich habe mich so unglaublich lebendig und glücklich gefühlt, wie selten in meinem Leben zuvor. Und das ganz alleine und unabhängig von einem Mann. In dieser Zeit lief vieles überhaupt nicht rund und doch wenn ich zurück denke, es war mit eine der besten Zeiten meines Lebens. Es gibt mir einfach ein gutes Gefühl im Ausland zu leben :) Und genau das will ich mir jetzt zurückholen. Ich weiß noch nicht wie und wann. Job und Wohnung sind dort nicht so einfach zu handeln. Aber ich denke wenn man etwas wirklich will, klappt es auch - vielleicht auch mit Umwegen. Aber alleine die Entscheidung und die Vorstellung hier raus zu kommen, haben mir heute einen fast normalen Tag geschenkt. Dafür bin ich sehr dankbar, nach einem harten Wochenende!
Genau jetzt habe ich die Möglichkeit all das in meinem Leben zu machen, worauf ich Lust habe. Ohne Kompromisse. Und genau damit fange ich jetzt an! Normalerweise bin ich ein totaler Kopfmensch, aber dieses Mal werde ich auf mein Bauchgefühl hören. Ich will mir selbst etwas Gutes tun.
Genau jetzt habe ich die Möglichkeit all das in meinem Leben zu machen, worauf ich Lust habe. Ohne Kompromisse. Und genau damit fange ich jetzt an! Normalerweise bin ich ein totaler Kopfmensch, aber dieses Mal werde ich auf mein Bauchgefühl hören. Ich will mir selbst etwas Gutes tun.
Buchempfehlung: Sonja Lyubomirsky - Glücklich sein. Intellektueller und wissenschaftlicher Zugang wie man glücklicher wird, mit individuellen Anwendungsübungen. Wunderbar zu lesen, aufbauend und ermutigend! Konnte mich gar nicht mehr losreißen :)
liebe lufthansa,
ich möchte dir ganz herzlich zu deiner entscheidung und deinem vorhaben, ins ausland zu ziehen, gratulieren!! :klatsch: :klatsch:
du hörst auf dein herz, du weißt wo du hinwillst. du wirst deinen weg gehen.
ich freue mich so sehr mit dir!!
alles liebste :schmatz:
ich möchte dir ganz herzlich zu deiner entscheidung und deinem vorhaben, ins ausland zu ziehen, gratulieren!! :klatsch: :klatsch:
du hörst auf dein herz, du weißt wo du hinwillst. du wirst deinen weg gehen.
ich freue mich so sehr mit dir!!
alles liebste :schmatz:
bearbeitet #57
gerade beim Abendessen wieder in Tränen ausgebrochen und keiner versteht warum. "Du musst das doch langsam hinter dir lassen" blabla.. Es sind Kleinigkeiten, die Bilder und Erinnerungen auslösen. Und dann brechen alle Dämme.. ich möchte so gerne wieder fröhlicher sein! ;(
Da strampel ich Tag für Tag und es haut mich doch immer wieder um. Das nervt so! Langsam schwindet die Kraft diesen ewigen Kampf durchstehen zu können. Es fühlt sich an als ob ich seit ewigen Zeiten kämpfe und ich bewege mich gefühlte 10 Miliimeter. Hat doch alles irgendwie keinen Sinn.. *seufz*
Da strampel ich Tag für Tag und es haut mich doch immer wieder um. Das nervt so! Langsam schwindet die Kraft diesen ewigen Kampf durchstehen zu können. Es fühlt sich an als ob ich seit ewigen Zeiten kämpfe und ich bewege mich gefühlte 10 Miliimeter. Hat doch alles irgendwie keinen Sinn.. *seufz*
hey liebes lass dich drücken :trost:
soooo und hier der spruch des tages: "wenn du durch die hölle gehst, geh weiter." winston churchill :D
also schööön strampeln und eins und zwei und eins und zwei... :]
dicker knuddel!
soooo und hier der spruch des tages: "wenn du durch die hölle gehst, geh weiter." winston churchill :D
also schööön strampeln und eins und zwei und eins und zwei... :]
dicker knuddel!
Liebe Lufthansa, du machst das schon ganz prima, Rückschläge gehören leider dazu!
Ich weiß aus früherer Erfahrung, wie schwer es ist, sich gegen seine Liebe zu entscheiden, weil frau sich sonst selber aufgibt.
Das fühlt sich manchmal an, wie ein Kampf gegen sich selber und frau muss sich immer wieder selber überzeugen, dass es der richtige Weg ist.
Es dauert halt wirklich und du kannst nichts anderes machen, als du es sowieso schon tust, bewußt aufarbeiten, was passiert und in den Tagen, Zeiten, wenn es dir schlecht geht, durchgehen und versuchen, Vertrauen zu entwickeln, dass du, wenn du es genug durchlebt hast, wieder gut herauskommst.
Ich weiß, das sagt sich so, aber ich fand dieses Vertrauen für mich sehr wichtig.
Liebe Grüße Jaspersen
Ich weiß aus früherer Erfahrung, wie schwer es ist, sich gegen seine Liebe zu entscheiden, weil frau sich sonst selber aufgibt.
Das fühlt sich manchmal an, wie ein Kampf gegen sich selber und frau muss sich immer wieder selber überzeugen, dass es der richtige Weg ist.
Es dauert halt wirklich und du kannst nichts anderes machen, als du es sowieso schon tust, bewußt aufarbeiten, was passiert und in den Tagen, Zeiten, wenn es dir schlecht geht, durchgehen und versuchen, Vertrauen zu entwickeln, dass du, wenn du es genug durchlebt hast, wieder gut herauskommst.
Ich weiß, das sagt sich so, aber ich fand dieses Vertrauen für mich sehr wichtig.
Liebe Grüße Jaspersen
Ich finde es sehr schön, wie du die Trennung verarbeitest. Nicht nur einfach Gejammer und Selbstmitleid geschweige denn "Ich will ihn zurück" - Gerede, wie es viele andere in deiner Situation machen, sondern vor allem analytische Reflektion, Selbstkritik und Eigeninitiative. Ich glaube, das wird dir bei der Bewältigung der Trauer viel helfen :) .
1. was für Umstände können das sein, dass man sich selbst aufgeben muss?
2. inwiefern perfekt? Könnte davon nicht ein Gutteil Verklärung sein, durch die Trauer? Gerade in Zeiten der Trauer erinnert man sich ja immer am liebsten an die positiven Erlebnisse und bauscht sie auch gern auf.
3. Das ist wahrscheinlich die gefährlichste und gleichzeitig leider auch die gefährlichste Ursache. Warum hast du Angst vor Neuem/Unbekanntem?
4. Wie viele Trennungen musstest du denn schon durchleben? Gingen auch welche von dir aus?
Eine Trennung ist ein guter Anlass sich selbst weiterzuentwickeln und zu ändern. Das hat den Vorteil, dass man an künftige Partnerschaften mit einer anderen Einstellung herangeht und das eigene Leben grundsätzlich besser bewältigt. Ich wünsche dir sehr viel Kraft und Durchhaltevermögen bei dieser Phase. Letztlich wirst du gestärkt daraus hervorgehen, denn es gibt immer Menschen, die zu dir halten und dir helfen. :)
Somit komme ich für mich zu dem Schluss, dass ich mich für die Beziehung zu sehr aufgegeben habe, weil es 1. die Umstände verlangt haben 2. der Mann ziemlich perfekt war 3. weil ich die Routine nicht aufgeben wollte, Angst vor Veränderungen hatte 4. keine weitere Trennung mehr durchleben wollte. Leider waren die Umstände wirklich sehr unglücklich und hätten vermutlich jede andere Beziehung schon viel früher getötet. Ein kleines Wunder, dass wir so lange ausgehalten haben. Sich das einzugestehen tut weh :(Das würde mich mal konkreter interessieren:
1. was für Umstände können das sein, dass man sich selbst aufgeben muss?
2. inwiefern perfekt? Könnte davon nicht ein Gutteil Verklärung sein, durch die Trauer? Gerade in Zeiten der Trauer erinnert man sich ja immer am liebsten an die positiven Erlebnisse und bauscht sie auch gern auf.
3. Das ist wahrscheinlich die gefährlichste und gleichzeitig leider auch die gefährlichste Ursache. Warum hast du Angst vor Neuem/Unbekanntem?
4. Wie viele Trennungen musstest du denn schon durchleben? Gingen auch welche von dir aus?
Eine Trennung ist ein guter Anlass sich selbst weiterzuentwickeln und zu ändern. Das hat den Vorteil, dass man an künftige Partnerschaften mit einer anderen Einstellung herangeht und das eigene Leben grundsätzlich besser bewältigt. Ich wünsche dir sehr viel Kraft und Durchhaltevermögen bei dieser Phase. Letztlich wirst du gestärkt daraus hervorgehen, denn es gibt immer Menschen, die zu dir halten und dir helfen. :)
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