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Liebe

53 Antworten3'827 AufrufeGestartet von shog ·

#41
Auf Flügeln des Gesanges,

Herzliebchen, trag ich dich fort,

Fort nach den Fluren des Ganges,

Dort weiß ich den schönsten Ort.

Dort liegt ein rotblühender Garten

Im stillen Mondenschein;

Die Lotosblumen erwarten

Ihr trautes Schwesterlein.

Die Veilchen kichern und kosen,

Und schaun nach den Sternen empor;

Heimlich erzählen die Rosen

Sich duftende Märchen ins Ohr.

Es hüpfen herbei und lauschen

Die frommen, klugen Gazelln;

Und in der Ferne rauschen

Des heiligen Stromes Welln.

Dort wollen wir niedersinken

Unter dem Palmenbaum,

Und Liebe und Ruhe trinken,

Und träumen seligen Traum.

#42
Die Liebe

' ... wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil. Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann. Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie, auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann wie der Nordwind den Garten verwüstet. Denn so wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich. So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich. So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern, steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in ihrer Erdgebundenheit. Wie Korngarben sammelt sie dich um sich. Sie drischt dich, um dich nackt zu machen. Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien. Sie mahlt dich, bis du weiss bist. Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist. Und dann weiht sie dich ihrem heiligen Feuer, damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.

All dies wird die Liebe mit dir machen, damit du die Geheimnisse deines Herzens kennenlernst und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst. Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst, dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken und vom Dreschboden der Liebe zu gehen. In die Welt ohne Jahreszeiten, wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen, und weinen, aber nicht all deine Tränen.

Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst. Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen; denn die Liebe genügt der Liebe. Wenn du liebst, solltest du nicht sagen: 'Gott ist in meinem Herzen.', sondern: 'Ich bin in Gottes Herzen.' Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf. Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen. Aber wenn du liebst und Wünsche haben musst, sollst du dir dies wünschen: Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein, der seine Melodie der Nacht singt. Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeiten zu kennen. Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein; und willig und freudig zu bluten. Bei der Morgenröte mit beflügeltem Herzen zu erwachen und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen; zu Mittagszeit zu ruhen und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen; am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren; und dann einzuschlafen mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen und einem Lobgesang auf den Lippen.'

#43
Von der Partnerschaft

'...Ihr wurdet zusammen geboren, und ihr werdet auf immer zusammen sein. Ihr werdet zusammensein, wenn die weissen Flügel des Todes eure Tage scheiden.

Ja, Ihr werdet selbst im stummen Gedanken Gottes zusammen sein.

Aber lasst Raum zwischen euch.

Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.

Liebet einander aber macht die Liebe nicht zu Fessel:

Lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.

Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher

Gebt einander von eurem Brot, aber esst nicht vom selben Laib.

Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein.

So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch derselben Musik erzittern.

Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.

Und steht zusammen, doch nicht zu nah:

Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,

Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.'

#44
Von den Kindern

'...Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,

Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,

Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,

Denn ihre Seelen wohnen im Haus von Morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht mal in euren Träumen.

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.

Lasst eure Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein; denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist...'

#45
Wie soll ich meine Seele halten, daß

sie nicht an Deine rührt? Wie soll ich sie

hinheben über dich zu andern Dingen?

Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas

Verlorenem im Dunkel unterbringen

an einer fremden stillen Stelle, die

nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen.

Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,

nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,

der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.

Auf welches Instrument sind wir gespannt?

Und welcher Geiger hat uns in der Hand?

O süßes Lied.

#46
ich hab echt lange gebraucht für dieses gedicht

Engel lügen nicht

Ich dachte du wärst ein Engel, mein Engel....

So wunderbar, so schön, so lieb...

du hättest gar nichts anderes sein können..

Ich dachte du kämest aus dem Himmel...

extra an mich geschickt... damit ich endlich der

Liebe meines Lebens begegne...

Tatsächlich war es Liebe auf den ersten Blick...

Nie mehr wollte ich dich loslassen...

immer bei mir haben...

meinen Engel mit niemandem teilen...

Der Himmel sollte dich doch nur für mich losgelassen haben...

Eine so wunderschöne Zeit...

du hast mich so oft mit in den Himmel genommen...

und immer gesagt...

"keine Angst, ich würde dich nie fallen lassen... "

Du hast mich verzaubert... hast mich blind gemacht...

zu blind...

denn du hast mich doch fallen gelassen...

der Aufschlag war heftig...

Heftig genug um endlich aufzuwachen...

Denn du hast mich betrogen...

du hast mich zum Narren gemacht...

hast mich verletzt...

Du hast immer gesagt...

du würdest nur mich lieben...

doch du hast gelogen...

Seitdem weiß ich, dass du dich selbst verraten hast...

du kannst nämlich gar kein Engel sein...

Denn Engel lügen nicht!

grüße euch lieb dj

#47
ich hab echt lange gebraucht für dieses gedicht
hat sich aber gelohnt!!! :klatsch:

Du sprichst mir aus dem Herzen, ehrlich! Man könnte meine du hast meine Geschichte "verdichtet". Echt toll! :super:

#48
ja, is wirklich schön...

aber warum heisst es im titel "engel weinen nicht", und nicht "lügen"?

mfg

#49
morgen sad girl

uiii das freut mich aber wenn ich das irgendwie erreicht habe, was ungewollt war find ich es umso besser...

mmh sind nur meine gefühle die ich momentan habe zu mir und zu meinem leben...

`deine geschichte` wow wirklich...

danke für das kompliment nehme ich gerne an...

danke für euere ehrlich meinung....

lieben gruß dj

#50
huhu molog

danke dir auch für deine ehliche antwort bedeutet mir viel...

mmh ja geb dir recht ich über denke das noch mal mit den titel dann gebe ich dir bescheid

noch mal danke

dj grüßt auch dich :party:

#51
Worte an Dich...

Bin einsam ohne Dich, denn Du warst das Schiff, in meinen

Hafen.

Weine Nacht für Nacht, seitem Du fort bist und kann nicht

schlafen.

Mein Herz ist ein Eisblock, Gefühle sind eingefroren,

blieben auf der Strecke.

Hab mit Dir, das Liebste verloren und schwermütige

Melanchonie ist es, in der ich jetzt stecke.

Kein Lichterglanz mehr, der meine Augen berührt, nur

noch düstere Nacht.

Bist gegangen und hast die Helligkeit mitgenommen,

in unserer letzten Schlacht.

Diese nagende Eifersucht, zerfetzte lautstark, unsere

liebenden Seelen.

Worte, die wie Dolche trafen, nur um einander zu

verletzen und zu quälen.

Dabei war´n wir uns so sicher, glaubten nicht´s auf

dieser Welt, könnte uns trennen.

Wollten immer für einander da sein, uns nie verletzen

und auseinander rennen.

Doch es geschah, das Glück zerbrach und jeder kämpfte,

nur noch für sich allein.

Ich bin nun losgelöst von Dir, doch das wollte ich,

niemals im Leben sein.

Ich liebe Dich noch immer, will Dich zurück und wieder

ins helle.

Möchte Deine Lippen, auf den meinen spüren und Dich

sanft kosen auf der Stelle.

Ich würde alles dafür geben, um noch eine zweite Chance

zu bekommen, für ein gemeinsames Leben.

Es tut verdammt weh, ich liebe Dich doch so sehr und bitte

Dich, komm zu mir zurück.

Ich strecke sehnsüchtig, meine Hände nach Dir aus und

näher mich Dir, Stück für Stück.

#52
Frag mich nicht, was ich habe,

frag mich nicht, wer ich bin.

Glaub mir wenn ich dir sage:

"Ich bekomme das schon hin!"

Frag mich nicht, was ich fühle,

frag nicht weiter - nein!

Es herscht in mir unendliche Kühle,

ich bestehe nur mehr aus einfachem sein.

Es geht in mir drunter und drüber,

kenne die geistige Ordnung nicht.

Ich wünschte es wäre vorüber,

doch ich fühle, dass etwas zerbricht.

Ich breche bald zusammen,

ich sehe es kommen schon.

Es wird mich überkommen,

und ich sehe zu, voller Hohn.

Ich kann nicht sagen,

was da in mir ist.

Bitte stelle keine Fragen,

ich fühle Momentan nur Mist.

Ich würde gerne reden,

doch kenne die Worte nicht.

#53
In deinen Augen

In deinen Augen

könnt ich versinken,

wie Sie so lachen,

wie Sie mir winken.

Möcht dich umarmen,

halten und spüren,

langsam umgarnen,

sanft dich verführen.

Mit dir verbringen,

Höhen und Tiefen,

Liebe erringen,

Sehnsucht vertiefen.

Wünscht, mich zu trauen,

Dir zu gestehen,

Angst, zu verbauen,

schlecht auszusehen.

Dich anzusprechen,

mit mir zu gehen;

Nicht abzuweichen,

wenn ich dich sehe.

Bin doch zu schüchtern,

Schritte zu wagen,

Seele erleichtern

Wahrheit zu sagen.

#54
Abschied

Abschied nehmen

Den Schlussstrich ziehen

Versuchen zu vergessen

Den Schmerz ignorieren

Kein Gedanke zurück

Verzweifelt und hilflos

Ohnmächtig tatenlos sein

Die Ablenkung suchen

Von Erinnerungen erschlagen

Der Leere Platz machen

Von Trauer regiert

Der Freude beraubt

Dunkelheit überall

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