"Machtspielchen" auf Arbeit zw. Mann und Frau
97 Antworten7'367 AufrufeGestartet von Helge1220 ·
Helge1220Themenstart
Huhu. Ich bin neu und hab mich mal angemeldet, weil ich so ein paar Dinge nimmer verstehe... :D
Bin über 40 und meine Kollegin ein paar Jahre jünger. Bin seit einigen Jahren in der Firma und die Kollegin hat neu angefangen.
Nun habe ich mitbekommen "dass sie gerne mit Männern spielt" (wurde mir zugetragen) (die erste Eskalation fand aber vor dem Wissen darüber statt - also nix mit "selbsterfüllende Prophezeiung" oder so. ;) ). Soweit so gut. In einer privaten Umgebung / Beziehung kann sie das ja gerne halten, wie sie möchte.
NUR. Wie sieht das aus, wenn es um die Arbeit geht? Es gibt z.B. eindeutige Anweisungen, nach denen wir uns richten sollten... nur kommt aber immer wieder eine Grundsatzdiskussion zustande und auch immer wieder "Du hast das letzte Wort" (von ihr in meine Richtung gesagt). Die gute Dame hat bis dato kaum gearbeitet, weil studiert und so.
Nun frage ich mich die ganze Zeit, was das soll. Ich habe ihr immer klargemacht, dass ich solche Spielchen nicht spielen will und Arbeitsdinge halt so sind wie sie sind. Ich habe mich leider Gottes immer wieder in diese Diskussionen reinziehen lassen, wobei sie fast immer "verloren" hat und quasi schmollend "davongezogen" ist - klar, über eindeutige Dinge kann man nunmal nicht gross diskutieren. ;) Auch wenn ich ihr immer soweit wie es ging, sachlich das erklärt habe.
Ich merkte, dass es mir generell um eine Lösung des Problems ging (also sachbezogen), sie offenbar was auch immer wollte (emotionsbezogen) - nein, sie will nix von mir wie ich sie verstanden hatte. ;)
Was soll nun dieses für mich Machtgerangel, was so aussieht, als ginge es hier in der Tat nicht um die Arbeit sondern doch um privates (auch wenn sie das nicht zugeben will) bzw. um "Wer ist stärker" "wer hat die größere Ausdauer"?
Ich beziehe sie nun immer ein bei Dingen, wo wir was für uns ändern können. Kundenverträge jedoch können wir nicht einfach so auf ihren Wunsch hin ändern, das geht leider nicht. Mir ist auch klar, dass sie in vielen Dingen unsicher ist und wir versuchen ihr zu helfen, wo es nur geht, aber eben auch Dinge alleine machen zu lassen. Ihr also das Vertrauen zu geben bzw. dass sie ihre Stärken zeigen kann. Klar, will man, wenn man neu und frisch studiert hat, ein wenig was bewegen bzw. die Kollegen "umerziehen". Verstehe ich alles. Nur, warum versteht man nicht, dass man nicht immer im Leben die 1. Geige ist und man sich eben auch anders einbringen kann (nämlich durch Arbeit und nicht durch Diskussion)?
Diese Sache gibt es nur bei mir, bei den Kolleginnen macht sie das Theater nicht. Auch darf ich partout Arbeit und Privates nicht miteiander vermischen; darf also nix wissen von ihr, was Privates angeht. Okay all das. Aber warum dann immer noch solche Spielchen, wenn doch eigentlich die Grenzen gesteckt sind? Warum musste das Ganze fast eskalieren?
Wir haben uns nun fast gegenseitig vollständig "vermient", also enge Grenzen gesteckt - auch in Bezug auf Ironie und Sarkasmus, was wie beide zwar anwenden, aber offenbar beide nicht wirklich verstehen (wir haben uns mehr oder weniger geeinigt, dieses soweit zu unterlassen). Normal reden können wir quasi nimmer, wobei derzeit eine Art "Annäherung" (auf normaler Ebene) erfolgt. Offenbar helfen nur klare, deutliche Worte meinerseits. Von ihr kamen immer nur Vorwürfe ohne Ende.
Kann mir eine Frau das mal erklären, was dahinter steckt? :D
Bin über 40 und meine Kollegin ein paar Jahre jünger. Bin seit einigen Jahren in der Firma und die Kollegin hat neu angefangen.
Nun habe ich mitbekommen "dass sie gerne mit Männern spielt" (wurde mir zugetragen) (die erste Eskalation fand aber vor dem Wissen darüber statt - also nix mit "selbsterfüllende Prophezeiung" oder so. ;) ). Soweit so gut. In einer privaten Umgebung / Beziehung kann sie das ja gerne halten, wie sie möchte.
NUR. Wie sieht das aus, wenn es um die Arbeit geht? Es gibt z.B. eindeutige Anweisungen, nach denen wir uns richten sollten... nur kommt aber immer wieder eine Grundsatzdiskussion zustande und auch immer wieder "Du hast das letzte Wort" (von ihr in meine Richtung gesagt). Die gute Dame hat bis dato kaum gearbeitet, weil studiert und so.
Nun frage ich mich die ganze Zeit, was das soll. Ich habe ihr immer klargemacht, dass ich solche Spielchen nicht spielen will und Arbeitsdinge halt so sind wie sie sind. Ich habe mich leider Gottes immer wieder in diese Diskussionen reinziehen lassen, wobei sie fast immer "verloren" hat und quasi schmollend "davongezogen" ist - klar, über eindeutige Dinge kann man nunmal nicht gross diskutieren. ;) Auch wenn ich ihr immer soweit wie es ging, sachlich das erklärt habe.
Ich merkte, dass es mir generell um eine Lösung des Problems ging (also sachbezogen), sie offenbar was auch immer wollte (emotionsbezogen) - nein, sie will nix von mir wie ich sie verstanden hatte. ;)
Was soll nun dieses für mich Machtgerangel, was so aussieht, als ginge es hier in der Tat nicht um die Arbeit sondern doch um privates (auch wenn sie das nicht zugeben will) bzw. um "Wer ist stärker" "wer hat die größere Ausdauer"?
Ich beziehe sie nun immer ein bei Dingen, wo wir was für uns ändern können. Kundenverträge jedoch können wir nicht einfach so auf ihren Wunsch hin ändern, das geht leider nicht. Mir ist auch klar, dass sie in vielen Dingen unsicher ist und wir versuchen ihr zu helfen, wo es nur geht, aber eben auch Dinge alleine machen zu lassen. Ihr also das Vertrauen zu geben bzw. dass sie ihre Stärken zeigen kann. Klar, will man, wenn man neu und frisch studiert hat, ein wenig was bewegen bzw. die Kollegen "umerziehen". Verstehe ich alles. Nur, warum versteht man nicht, dass man nicht immer im Leben die 1. Geige ist und man sich eben auch anders einbringen kann (nämlich durch Arbeit und nicht durch Diskussion)?
Diese Sache gibt es nur bei mir, bei den Kolleginnen macht sie das Theater nicht. Auch darf ich partout Arbeit und Privates nicht miteiander vermischen; darf also nix wissen von ihr, was Privates angeht. Okay all das. Aber warum dann immer noch solche Spielchen, wenn doch eigentlich die Grenzen gesteckt sind? Warum musste das Ganze fast eskalieren?
Wir haben uns nun fast gegenseitig vollständig "vermient", also enge Grenzen gesteckt - auch in Bezug auf Ironie und Sarkasmus, was wie beide zwar anwenden, aber offenbar beide nicht wirklich verstehen (wir haben uns mehr oder weniger geeinigt, dieses soweit zu unterlassen). Normal reden können wir quasi nimmer, wobei derzeit eine Art "Annäherung" (auf normaler Ebene) erfolgt. Offenbar helfen nur klare, deutliche Worte meinerseits. Von ihr kamen immer nur Vorwürfe ohne Ende.
Kann mir eine Frau das mal erklären, was dahinter steckt? :D
Die Grenzen sind keineswegs gesteckt. Du beklagst dich, dass du nichts privates von ihr wissen darfst. Was hat denn Privates am Arbeitsplatz verloren?
Und wie ist eure Hierarchie? Seid ihr auf gleicher Stufe, oder bist du über ihr?
Wenn ihr auf gleicher Stufe seid, dann kannst du sie ja machen lassen, wie sie will. Sie muss dann ihr handeln verantworten.
Wenn du ihr Vorgesetzter bist, dann mangelt es dir an Führungskraft, wenn du dich mit Diskussionen auf Machtspiele einlässt.
Auf alle Fölle scheinst du privates und geschäftliches nicht mehr auseinander halten zu können, weil du dich wohl in sie verguckt hast - oder weil sie dir das Gefühl gibt, dass da noch mehr zu haben wäre. Und schon hat sie dich in der hand.
Das ganze eskaliert, weil du die Grenzen nicht ziehen kannst.
wArum kannst du mit ihr nicht einen professionellen geschäftlichen Umgang haben? Was hindert dich daran? Warum lässt du dich so herausfordern?
Und wie ist eure Hierarchie? Seid ihr auf gleicher Stufe, oder bist du über ihr?
Wenn ihr auf gleicher Stufe seid, dann kannst du sie ja machen lassen, wie sie will. Sie muss dann ihr handeln verantworten.
Wenn du ihr Vorgesetzter bist, dann mangelt es dir an Führungskraft, wenn du dich mit Diskussionen auf Machtspiele einlässt.
Auf alle Fölle scheinst du privates und geschäftliches nicht mehr auseinander halten zu können, weil du dich wohl in sie verguckt hast - oder weil sie dir das Gefühl gibt, dass da noch mehr zu haben wäre. Und schon hat sie dich in der hand.
Das ganze eskaliert, weil du die Grenzen nicht ziehen kannst.
wArum kannst du mit ihr nicht einen professionellen geschäftlichen Umgang haben? Was hindert dich daran? Warum lässt du dich so herausfordern?
Helge1220
bearbeitet #3
Nein. Wie sind auf gleicher Ebene. Ja, Du hast da vollkommen Recht. NUR. Die ersten Probleme sind ja vor dem "Privaten" aufgetreten. Auch ist das eine gute Abwehrstrategie, da ja alles auf einmal "privat" ist, wenn ich was kritisiere (selbst das Verhalten in einer Arbeitssituation ist dann "privat" - so gesehen dürfte ich in der Hinsicht nix mehr kritisieren). Also selbst wenn ich sage "Ich fand Deine Art in dem Augenblick (arbeitsbezogen) unhöflich, weil x, y, z nicht gehen" kommt sie mit "das hat nix mit Arbeit zu tun, sondern ist privat". Verhalten ist logischerweise auch immer privat. Verhalten ist aber eben auch das Verhalten zu den Kollegen gegenüber oder in dem Falle mir gegenüber - also hier wieder arbeitsbezogen und nein, Andere sehen das ähnlich. ;)
Richtig. Sie ist für ihr Handeln verantwortlich. Ich musste sie aber einarbeiten und dazu gehört halt auch anfängliche Kontrolle über ihr Arbeiten. Die gehört am Anfang einfach dazu und wurde jetzt nach und nach weniger durchgeführt und sie ist nun für ihre Dinge verantwortlich - die Kontrolle bleibt bestehen auf Grund Qualitätsabsicherung (die ist bei uns auch allen vorhanden). Sie kann eben nicht machen, was sie will, da der Kunde es nicht ganz so dolle findet, wenn ihm jemand "quer" kommt (das kann ich ganz genauso wenig). Auch gehen gewisse Strukturen nicht einfach aufzubrechen, in dem man zwar sagt "ist alles doof", aber selber nicht bereit ist, dafür zu investieren, also selber eine Lösung sich bzw. für Andere zu erarbeiten. Solche Hilfestellungen bekommt sie von uns. Auch wird man quasi gezwungen, sie anzulernen "Du hast das zu machen, dafür bist du da!". Sorry. Jeder, der schon mal gearbeitet hat, weiss sicherlich, das so etwas nicht geht. Man kommt neu rein und beschwert sich erstmal über die Arbeitsabläufe (die dazu noch vertraglich geregelt sind) und will dann aber doch nix ändern, wenn es in den Bereichen geht... und dann versucht man zu helfen und wird angepampt. Von daher erkenne ich hier ein Machtspiel, welches in meinen Augen nix mit der Arbeit zu tun hat. Und wenn ja, was für einen Sinn ergibt es, wenn man es sich direkt mit den Kollegen verscherzt?
Ein Mensch, der nur fordert, selber nix gibt (ganz egal in welcher Hinsicht) erweckt bei mir Misstrauen - nachdem der Vertrauensbonus aufgebraucht wurde (nach vielen, vielen Vorwürfen mir gegenüber). So sehe ich das. Ich habe die Grenze mit dem "Privaten" eingehalten. Was aber, wenn nun bei jeder Diskussion das Ende naht mit "Das ist privat", obwohl es dieses nicht ist? Das sieht für mich nach Flucht aus und nicht nach einer Lösungsfindung. So gesehen ist das für mich vorgeschoben, da sie offenbar merkt "aha, an die Grenze hält er sich, da kann ich beim nächsten Mal das ja auch wieder anführen". ;)
Mal davon abgesehen, wie definiert man "privat" auf Arbeit? Ist Verhalten Kollegen gegenüber "privat"? Einfordern von Dingen, die man nach einer kurzen Zeit nicht einfordern kann, weil man weder den Überblick über die eigentliche Aufgabe hat, noch so mit seinen Kollegen umgehen kann, "privat"?
Mir ist klar, die Grenze wurde durch sie gesetzt und durch mich akzeptiert. Nur sie kann die Grenze aufheben. Aber ich bin denke ich alt genug um daraus eine Masche zu erkennen, denn Angriff und Verteidigung sind immer gleich aufgebaut und ich erkenne darin eine Art Strategie - das bemerkt man natürlich erst dann, wenn sie öfters angewendet wird. Eine Diskussion kann nicht lauten, dass der Gegenüber mitten im Gespräch abbricht und sagt "das ist privat" obwohl in der Hinsicht nix gefallen ist, wenn er merkt, es wurden Fehler gemacht. ;)
Man muss dazu bedenken, dass die "privat"-Masche erst dann losging, als sie merkte, dass die Grenze durch mich nicht durchbrochen wird - also ab dem Zeitpunkt, als sie diese setzte. Ab dem Augenblick endet fast jede Diskussion so. Ich glaube ja vieles, aber an Zufälle nicht wirklich. ;) Heisst. Nix ist geklärt in dem Augenblick. Am Ende macht sie es dann doch so wie besprochen und die ganze Diskussion hätte man sich sparen können, wenn man einfach mal auf wen direkt hört, der evtl. schon etwas länger den Überblick hat. Dennoch ist mir ihre Meinung wichtig, ich dränge und zwinge ihr also nicht meine Meinung auf. Nicht, dass das falsch rüberkommt. Ich frage sie nun immer ganz gezielt, wie sie es sieht und was sie machen würde.
Auf Grund dessen glaube ich, dass das ganze eine Art Machtspiel ist. Warum auch immer. Nun ist mir das in meinen über 20 Jahren Berufsleben noch nie passiert. Ich dachte bis dato immer, dass ich eine halbwegs vernünftige kollegiale Art habe. ;)
Es fällt ja nicht nur mir auf, was sie da treibt...
Ach ja. Ich habe schon Viele angelernt, aber solche extremen, permanenten Vorwürfe habe ich exakt das erste Mal bekommen. Zuerst VOR dem Privaten, hinterher um so mehr, so nach dem Motto "weil ich nein gesagt habe, versucht er mich nun fertig zu machen". Dem ist aber nicht so!
Warum ich das mit mir machen lasse? Weil ich sie auf der einen Seite einarbeiten muss (ansonsten gibts Mecker vom Cheff) und zum Anderen, weil ich das ja nicht will und ich mir halt keinen Reim draus machen kann und schon vieles versucht habe - wie gesagt, momentan nähern wir uns auf eine normale Ebene an. Aber ich habe den Sinn dahinter halt bis dato nicht verstanden...
Richtig. Sie ist für ihr Handeln verantwortlich. Ich musste sie aber einarbeiten und dazu gehört halt auch anfängliche Kontrolle über ihr Arbeiten. Die gehört am Anfang einfach dazu und wurde jetzt nach und nach weniger durchgeführt und sie ist nun für ihre Dinge verantwortlich - die Kontrolle bleibt bestehen auf Grund Qualitätsabsicherung (die ist bei uns auch allen vorhanden). Sie kann eben nicht machen, was sie will, da der Kunde es nicht ganz so dolle findet, wenn ihm jemand "quer" kommt (das kann ich ganz genauso wenig). Auch gehen gewisse Strukturen nicht einfach aufzubrechen, in dem man zwar sagt "ist alles doof", aber selber nicht bereit ist, dafür zu investieren, also selber eine Lösung sich bzw. für Andere zu erarbeiten. Solche Hilfestellungen bekommt sie von uns. Auch wird man quasi gezwungen, sie anzulernen "Du hast das zu machen, dafür bist du da!". Sorry. Jeder, der schon mal gearbeitet hat, weiss sicherlich, das so etwas nicht geht. Man kommt neu rein und beschwert sich erstmal über die Arbeitsabläufe (die dazu noch vertraglich geregelt sind) und will dann aber doch nix ändern, wenn es in den Bereichen geht... und dann versucht man zu helfen und wird angepampt. Von daher erkenne ich hier ein Machtspiel, welches in meinen Augen nix mit der Arbeit zu tun hat. Und wenn ja, was für einen Sinn ergibt es, wenn man es sich direkt mit den Kollegen verscherzt?
Ein Mensch, der nur fordert, selber nix gibt (ganz egal in welcher Hinsicht) erweckt bei mir Misstrauen - nachdem der Vertrauensbonus aufgebraucht wurde (nach vielen, vielen Vorwürfen mir gegenüber). So sehe ich das. Ich habe die Grenze mit dem "Privaten" eingehalten. Was aber, wenn nun bei jeder Diskussion das Ende naht mit "Das ist privat", obwohl es dieses nicht ist? Das sieht für mich nach Flucht aus und nicht nach einer Lösungsfindung. So gesehen ist das für mich vorgeschoben, da sie offenbar merkt "aha, an die Grenze hält er sich, da kann ich beim nächsten Mal das ja auch wieder anführen". ;)
Mal davon abgesehen, wie definiert man "privat" auf Arbeit? Ist Verhalten Kollegen gegenüber "privat"? Einfordern von Dingen, die man nach einer kurzen Zeit nicht einfordern kann, weil man weder den Überblick über die eigentliche Aufgabe hat, noch so mit seinen Kollegen umgehen kann, "privat"?
Mir ist klar, die Grenze wurde durch sie gesetzt und durch mich akzeptiert. Nur sie kann die Grenze aufheben. Aber ich bin denke ich alt genug um daraus eine Masche zu erkennen, denn Angriff und Verteidigung sind immer gleich aufgebaut und ich erkenne darin eine Art Strategie - das bemerkt man natürlich erst dann, wenn sie öfters angewendet wird. Eine Diskussion kann nicht lauten, dass der Gegenüber mitten im Gespräch abbricht und sagt "das ist privat" obwohl in der Hinsicht nix gefallen ist, wenn er merkt, es wurden Fehler gemacht. ;)
Man muss dazu bedenken, dass die "privat"-Masche erst dann losging, als sie merkte, dass die Grenze durch mich nicht durchbrochen wird - also ab dem Zeitpunkt, als sie diese setzte. Ab dem Augenblick endet fast jede Diskussion so. Ich glaube ja vieles, aber an Zufälle nicht wirklich. ;) Heisst. Nix ist geklärt in dem Augenblick. Am Ende macht sie es dann doch so wie besprochen und die ganze Diskussion hätte man sich sparen können, wenn man einfach mal auf wen direkt hört, der evtl. schon etwas länger den Überblick hat. Dennoch ist mir ihre Meinung wichtig, ich dränge und zwinge ihr also nicht meine Meinung auf. Nicht, dass das falsch rüberkommt. Ich frage sie nun immer ganz gezielt, wie sie es sieht und was sie machen würde.
Auf Grund dessen glaube ich, dass das ganze eine Art Machtspiel ist. Warum auch immer. Nun ist mir das in meinen über 20 Jahren Berufsleben noch nie passiert. Ich dachte bis dato immer, dass ich eine halbwegs vernünftige kollegiale Art habe. ;)
Es fällt ja nicht nur mir auf, was sie da treibt...
Ach ja. Ich habe schon Viele angelernt, aber solche extremen, permanenten Vorwürfe habe ich exakt das erste Mal bekommen. Zuerst VOR dem Privaten, hinterher um so mehr, so nach dem Motto "weil ich nein gesagt habe, versucht er mich nun fertig zu machen". Dem ist aber nicht so!
Warum ich das mit mir machen lasse? Weil ich sie auf der einen Seite einarbeiten muss (ansonsten gibts Mecker vom Cheff) und zum Anderen, weil ich das ja nicht will und ich mir halt keinen Reim draus machen kann und schon vieles versucht habe - wie gesagt, momentan nähern wir uns auf eine normale Ebene an. Aber ich habe den Sinn dahinter halt bis dato nicht verstanden...
Ihr habt doch einen Vorgesetzten oder eine Vorgesetze, oder? Wenn dich ihr Verhalten stört und auch den anderen Kollegen aufstösst und ihr es schon mehrmals gesagt worden ist, dann würde ich ein Gespräch mit dem Vorgesetzten führen und dann ein Gespräch zu dritt. Und wenn das nichts bringt dann würde ich sie auf ihre Fehler nicht mehr hinweisen. Und wenn sich Kunden beschweren, dann soll sich der Vorgesetzte drum kümmern. Ist ja nicht dein Laden den du retten musst und für ihre Fehler musst du auch nicht grade stehen. Wenn du sie in deinen Augen richtig eingewiesen hast und sie macht wie sie meint, dann kannst du nichts dafür. Das würde ich an deiner Stelle auch mit dem Vorgesetzten so besprechen. Sie ist alt genug um für sich gerade zu stehen. Du bist nicht ihr Papi.
Wenn du ihr Verhalten kritisierst und sie mit "das ist Privat" kommt ( was im übrigen voll der Schwachsinn ist), dann hat sie null Respekt vor dir und ist auch null kritikfähig. Und wie du schon sagtest, hat sie erst einmal im Betrieb anzukommen und kann ihre Vorschläge einbringen wenn sie auch einen Besserungsvorschlag hat.
Sie scheint euer Betriebsklima ja ordentlich durcheinander zu bringen. Ist sie noch in der Probezeit?
Wenn du ihr Verhalten kritisierst und sie mit "das ist Privat" kommt ( was im übrigen voll der Schwachsinn ist), dann hat sie null Respekt vor dir und ist auch null kritikfähig. Und wie du schon sagtest, hat sie erst einmal im Betrieb anzukommen und kann ihre Vorschläge einbringen wenn sie auch einen Besserungsvorschlag hat.
Sie scheint euer Betriebsklima ja ordentlich durcheinander zu bringen. Ist sie noch in der Probezeit?
Helge1220
@Amor
Du siehst das genau so, wie ich es auch sehe. Vorgesetzte sind ein eigenes Thema... ich müsste dann den ganz großen Knüppel rausholen und mit dem BR ankommen. Aber das mache ich erst, wenn es komplett eskaliert. Diese Möglichkeit habe ich auch schon vorgesehen. Momentan versuche ich andere Wege...
Mit der Kritikfähigkeit ist es genau so, was Du sagst. Sie muss halt lernen, diese anzunehmen und umzusetzen. Mir ist vollkommen klar, dass das bei Leuten immer etwas hakt, wenn sie nur wenig bis selten jemals gearbeitet haben. Man bezieht dann meistens die ganze Sache auf sich und nimmt es persönlich. Und das habe ich ihr immer versucht klarzumachen, dass das arbeitsrelevante Dinge sind... aktuell sind wir auf einem Level, wo sie Dinge annimmt und auch sich hinterfragt, weil eben auch and. Kollegen zu ihr bereits was gesagt haben. Das hat sie scheinbar dann doch etwas getroffen und das scheint zu helfen. ;)
Soweit, so gut. Nur die Eingangsfrage bleibt halt bestehen. Dann doch eher Unsicherheit anstatt "Machtspielchen"? Aber warum sagt sie dann zu Anderen, dass "sie gerne mit Männern spielt"? Es gibt bestimmte Widersprüche, die mir immer wieder auffallen, auch dass sie sich dümmer stellt als sie ist. Und da kommt mir dann bald die "shit-list" in den Sinn, also das bewusste Testen der Gegenseite... und da sind wie halt eben doch wieder bei "Mann vs. Frau", wo ich mir den Sinn dahinter nicht erklären kann.
btw. Probezeit ist soweit rum... aber sie macht ihre Arbeit ja durchaus ganz ordentlich und da bemängel ich nicht viel (und was es zu bemängeln gibt, da kommen halt diese Spielchen zum Vorschein). Also scheine ich doch soweit alles richtig gemacht zu haben in Bezug aufs Anlernen. ;)
Du siehst das genau so, wie ich es auch sehe. Vorgesetzte sind ein eigenes Thema... ich müsste dann den ganz großen Knüppel rausholen und mit dem BR ankommen. Aber das mache ich erst, wenn es komplett eskaliert. Diese Möglichkeit habe ich auch schon vorgesehen. Momentan versuche ich andere Wege...
Mit der Kritikfähigkeit ist es genau so, was Du sagst. Sie muss halt lernen, diese anzunehmen und umzusetzen. Mir ist vollkommen klar, dass das bei Leuten immer etwas hakt, wenn sie nur wenig bis selten jemals gearbeitet haben. Man bezieht dann meistens die ganze Sache auf sich und nimmt es persönlich. Und das habe ich ihr immer versucht klarzumachen, dass das arbeitsrelevante Dinge sind... aktuell sind wir auf einem Level, wo sie Dinge annimmt und auch sich hinterfragt, weil eben auch and. Kollegen zu ihr bereits was gesagt haben. Das hat sie scheinbar dann doch etwas getroffen und das scheint zu helfen. ;)
Soweit, so gut. Nur die Eingangsfrage bleibt halt bestehen. Dann doch eher Unsicherheit anstatt "Machtspielchen"? Aber warum sagt sie dann zu Anderen, dass "sie gerne mit Männern spielt"? Es gibt bestimmte Widersprüche, die mir immer wieder auffallen, auch dass sie sich dümmer stellt als sie ist. Und da kommt mir dann bald die "shit-list" in den Sinn, also das bewusste Testen der Gegenseite... und da sind wie halt eben doch wieder bei "Mann vs. Frau", wo ich mir den Sinn dahinter nicht erklären kann.
btw. Probezeit ist soweit rum... aber sie macht ihre Arbeit ja durchaus ganz ordentlich und da bemängel ich nicht viel (und was es zu bemängeln gibt, da kommen halt diese Spielchen zum Vorschein). Also scheine ich doch soweit alles richtig gemacht zu haben in Bezug aufs Anlernen. ;)
Ich verstehe dich nicht ganz. Du beklagst dich ausgiebig, aber wenn ein Vroschlag kommt, dass das ja gar nicht deine Baustelle ist, dann kommen auch nur wieder Ausreden.
du scheinst jemand von der Sorte zu sein, der sich gern das maul zerreisst über ander, die nicht so ticken wie du, aber dann letztendlich doch nichts unternimmt, dass es so kommt, wie du meinst, dass es sein müsste.
Ist das deine Aufgabe, neue Mitarbeiterinnen zu kritiseren?
Wenn sie do naiv ist und immer mit der Ausflucht kommt, das ist privat, gibt es zweierlei zu bedenke: Warum kommt sie immer damit? Bist du ihr zu nahe getreten? Spührt sie, dass du eventuell persönliche Interessen an ihr hast, und würde sie deinen Avancen nachgeben?
Warum gibst du die Aufgabe nicht an deinen Chef zurück mit der Aussage, dass du mit ihr nicht klar kommst?
Hey, du bist schon ein alter Hase im Geschäft, und wenn sie so zickt, dann ist das ja wirklich nicht dein Bier. Sie ist immer noch selber verantwortlich für ihr handeln, nicht du. Und wenn ihr nicht klar kommt miteinander, dann muss halt jemand anderer deine Funktion bei ihr übernehmen.
Offensichtlich hat dich ihr Spruch Gerne mit Männern zu spielen verunsichert. So was kannst du nicht haben, gell? Dann schon mal die Geschütze auffahren und losballern.
Ohne darübe nachzudenken, dass - wenn sie spielen wollte - so etwas im Berufsleben überhaupt keinen PLatz hat. Wenn die Dame bei euch nicht reinpasst, muss sie halt wieder gehen.
Dass du sie geradebiegen willst, geschieht wohl nicht aus beruflichen Gründen, sondern auf privaten.
Und wenn die Probezeit um ist, ist wohl das Einarebtein auch um und da fragt sich eben, woher du das Recht nimmst, ihre Arbeit zu kritisieren. Ist das deine Aufgabe? Dafür sind doch eure Vorgesetzten da. Und wenn die das nicht für richtig befinden, warum stört es dann dich überhaupt?
du scheinst jemand von der Sorte zu sein, der sich gern das maul zerreisst über ander, die nicht so ticken wie du, aber dann letztendlich doch nichts unternimmt, dass es so kommt, wie du meinst, dass es sein müsste.
Ist das deine Aufgabe, neue Mitarbeiterinnen zu kritiseren?
Wenn sie do naiv ist und immer mit der Ausflucht kommt, das ist privat, gibt es zweierlei zu bedenke: Warum kommt sie immer damit? Bist du ihr zu nahe getreten? Spührt sie, dass du eventuell persönliche Interessen an ihr hast, und würde sie deinen Avancen nachgeben?
Warum gibst du die Aufgabe nicht an deinen Chef zurück mit der Aussage, dass du mit ihr nicht klar kommst?
Hey, du bist schon ein alter Hase im Geschäft, und wenn sie so zickt, dann ist das ja wirklich nicht dein Bier. Sie ist immer noch selber verantwortlich für ihr handeln, nicht du. Und wenn ihr nicht klar kommt miteinander, dann muss halt jemand anderer deine Funktion bei ihr übernehmen.
Offensichtlich hat dich ihr Spruch Gerne mit Männern zu spielen verunsichert. So was kannst du nicht haben, gell? Dann schon mal die Geschütze auffahren und losballern.
Ohne darübe nachzudenken, dass - wenn sie spielen wollte - so etwas im Berufsleben überhaupt keinen PLatz hat. Wenn die Dame bei euch nicht reinpasst, muss sie halt wieder gehen.
Dass du sie geradebiegen willst, geschieht wohl nicht aus beruflichen Gründen, sondern auf privaten.
Und wenn die Probezeit um ist, ist wohl das Einarebtein auch um und da fragt sich eben, woher du das Recht nimmst, ihre Arbeit zu kritisieren. Ist das deine Aufgabe? Dafür sind doch eure Vorgesetzten da. Und wenn die das nicht für richtig befinden, warum stört es dann dich überhaupt?
Helge1220
bearbeitet #7
Ähem. Natürlich muss ich Leute arbeitsmäßig kritisieren dürfen, wenn jemand Fehler macht. Das ist ganz normales Arbeitsleben. ;)
Der nächste Weg wäre die konkrete Eskalation, die würde direkt über den Betriebsrat gehen. Den kann ich so erstmal nicht gehen.... Das würde Allen allerdings ne Menge Probleme einbringen inkl. komplettes Zerreissen des Teams. Klar, kann man machen, wenn man das möchte. Dazu braucht es aber konkrete Anhaltspunkte, die in Richtung Mobbing etc. gehen.
Thema "Vorgesetze" ist eine Sache für sich, die ich hier nicht weiter erörtern möchte!
Mich hat der Spruch in der Tat verunsichert, da solche Themen auf Arbeit nix zu suchen haben und wenn jemand sowas direkt auf Arbeit zu wem sagt, der in meinem Team ist und nur ich gemeint sein kann (da ich einziger Mann da bin), muss ich davon ausgehen, dass genau das bei mir passiert (ist). Und welche Geschütze habe ich denn aufgefahren, wenn man mir mit Unterstellungen und Vorwürfen ankommt, bevor ich davon überhaupt wusste?
Mein nächster Vorgesetzter ist aber nicht vom Fach, kann diesbezüglich gar nix dazu sagen. Ergo klärt man sowas im Team bei fachlichen Dingen. Das ist usus bei uns und auch so gewünscht. Nicht immer muss die oberste Hierarchie einwirken.
Ausserdem will ich niemanden gerade biegen. Im Gegenteil, ich will in Ruhe meine Arbeit machen und mich nicht mit Grundsatzdiskussionen aufhalten. Und wie ich sagte, ging das Theater vorher los, in dem man mich mit Vorwürfen beworfen hat, da war nix mit "ich will was von ihr". ;)
Du vergisst. Das Puzzle setzt sich ja erst Stück für Stück zusammen. Das, was ich jetzt weiss, wusste ich ja am Anfang nicht. Du gehst doch am Anfang nicht direkt nach ganz oben und sagst "die passt nicht ins Team". Da kommt als Antwort "Dann arbeite sie ordenlich ein". ;)
Und wie gesagt. Es entwickelt sich derzeit in eine vernünftige Richtung. Und man muss sich auf Arbeit nun mal an gewisse Regeln halten. Das muss ich, das muss halt ein neuer Kollege eben auch tun.
Allerdings ist ja meine eigentliche Frage dahingehend nicht wirklich geklärt bis dato. Es geht NICHT um das "raus aus dem Team" oder ums "abgeben an vorgesetzte". Es geht darum, warum jemand das tut, was er tut. ;)
btw. "sie passt nicht ins Team" würde übrigens die Managerentscheidung in Frage stellen... aber das nur dazu... wie gesagt, ich werde mich zu diesem Thema nicht weiter äußern.
Der nächste Weg wäre die konkrete Eskalation, die würde direkt über den Betriebsrat gehen. Den kann ich so erstmal nicht gehen.... Das würde Allen allerdings ne Menge Probleme einbringen inkl. komplettes Zerreissen des Teams. Klar, kann man machen, wenn man das möchte. Dazu braucht es aber konkrete Anhaltspunkte, die in Richtung Mobbing etc. gehen.
Thema "Vorgesetze" ist eine Sache für sich, die ich hier nicht weiter erörtern möchte!
Mich hat der Spruch in der Tat verunsichert, da solche Themen auf Arbeit nix zu suchen haben und wenn jemand sowas direkt auf Arbeit zu wem sagt, der in meinem Team ist und nur ich gemeint sein kann (da ich einziger Mann da bin), muss ich davon ausgehen, dass genau das bei mir passiert (ist). Und welche Geschütze habe ich denn aufgefahren, wenn man mir mit Unterstellungen und Vorwürfen ankommt, bevor ich davon überhaupt wusste?
Mein nächster Vorgesetzter ist aber nicht vom Fach, kann diesbezüglich gar nix dazu sagen. Ergo klärt man sowas im Team bei fachlichen Dingen. Das ist usus bei uns und auch so gewünscht. Nicht immer muss die oberste Hierarchie einwirken.
Ausserdem will ich niemanden gerade biegen. Im Gegenteil, ich will in Ruhe meine Arbeit machen und mich nicht mit Grundsatzdiskussionen aufhalten. Und wie ich sagte, ging das Theater vorher los, in dem man mich mit Vorwürfen beworfen hat, da war nix mit "ich will was von ihr". ;)
Du vergisst. Das Puzzle setzt sich ja erst Stück für Stück zusammen. Das, was ich jetzt weiss, wusste ich ja am Anfang nicht. Du gehst doch am Anfang nicht direkt nach ganz oben und sagst "die passt nicht ins Team". Da kommt als Antwort "Dann arbeite sie ordenlich ein". ;)
Und wie gesagt. Es entwickelt sich derzeit in eine vernünftige Richtung. Und man muss sich auf Arbeit nun mal an gewisse Regeln halten. Das muss ich, das muss halt ein neuer Kollege eben auch tun.
Allerdings ist ja meine eigentliche Frage dahingehend nicht wirklich geklärt bis dato. Es geht NICHT um das "raus aus dem Team" oder ums "abgeben an vorgesetzte". Es geht darum, warum jemand das tut, was er tut. ;)
btw. "sie passt nicht ins Team" würde übrigens die Managerentscheidung in Frage stellen... aber das nur dazu... wie gesagt, ich werde mich zu diesem Thema nicht weiter äußern.
Ihr seine anfangs aneinander gerasselt, aber mittlerweile scheint sie zu verstehen, dass sie mit ihrer Art nicht weiterkommt. Ihr Verhalten wird umgänglicher bzw professioneller und ihre Arbeit erledigt sie auch. Wo liegt jetzt bitte das Problem?
Warum lässt du dich von so einem Spruch dermaßen aus der Reserve locken? Was stört dich daran, dass sie mit dir nicht über ihr Privatleben sprechen möchte? Glaubst du es ist eine Masche ihrerseits, um sich bei dir interessant zu machen? Vielleicht hat sie einfach einen schwierigen Charakter oder mag dich nicht. Wieso ist diese Frau so wichtig für dich, dass du hier einen Thread eröffnest?
Warum lässt du dich von so einem Spruch dermaßen aus der Reserve locken? Was stört dich daran, dass sie mit dir nicht über ihr Privatleben sprechen möchte? Glaubst du es ist eine Masche ihrerseits, um sich bei dir interessant zu machen? Vielleicht hat sie einfach einen schwierigen Charakter oder mag dich nicht. Wieso ist diese Frau so wichtig für dich, dass du hier einen Thread eröffnest?
Helge1220
Huhu sunshine_girl.
Ich weiss halt nicht, wie ich bestimmte Dinge deuten kann / soll. Mich beschäftigen halt solche Dinge. Daher der Thread. ;)
Wie gesagt, mir ist sowas bisher noch nie passiert und logischerweise fragt man sich dann 1 oder 2 Dinge (ganz egal in welche Richtung). Eben auf Grund der Aussage wollte ich mal wissen, wie andere Frauen das so sehen... weil, Abarbeiten von "shit-test"-listen" auf Arbeit empfände ich persönlich als eine eigenartige Einstellung einer Frau, wenn es um eigentliche Arbeitsaufgaben geht. Keine andere Person hat mir bisher so ein Verhalten aufgezeigt, von daher bin ich in der Tat irgendwie verunsichert. Und wenn man nimmer weiter weiss, dann sucht man sich Antworten und postet in Foren... ;)
Und JA, ich glaube in der Tat, dass sie irgendetwas bezweckt hat damit, da sie bei den Anderen im Team ja sowas nicht macht. Warum und wieso. Das weiss ich eben nicht, da ich keine Frau bin. :D
Ich weiss halt nicht, wie ich bestimmte Dinge deuten kann / soll. Mich beschäftigen halt solche Dinge. Daher der Thread. ;)
Wie gesagt, mir ist sowas bisher noch nie passiert und logischerweise fragt man sich dann 1 oder 2 Dinge (ganz egal in welche Richtung). Eben auf Grund der Aussage wollte ich mal wissen, wie andere Frauen das so sehen... weil, Abarbeiten von "shit-test"-listen" auf Arbeit empfände ich persönlich als eine eigenartige Einstellung einer Frau, wenn es um eigentliche Arbeitsaufgaben geht. Keine andere Person hat mir bisher so ein Verhalten aufgezeigt, von daher bin ich in der Tat irgendwie verunsichert. Und wenn man nimmer weiter weiss, dann sucht man sich Antworten und postet in Foren... ;)
Und JA, ich glaube in der Tat, dass sie irgendetwas bezweckt hat damit, da sie bei den Anderen im Team ja sowas nicht macht. Warum und wieso. Das weiss ich eben nicht, da ich keine Frau bin. :D
Dir wurde zugetragen, dass sie gerne mit Männern spielt. Muss aber nicht heißen, dass sie das auch im Arbeitsleben macht. Wie kommst du überhaupt auf Shit-Test? Bist du einer von diesen PUA-Verfechtern?
Vielleicht wollte sie im Team einfach nicht schwach wirken und ist deswegen über Ziel hinausgeschoßen. Oder sie glaubt, dass sie den Durchblick hat, weil sie frisch vom Studium kommt. Wieso fragst du sie nicht einfach, ob sie ein Problem mit dir hat?
Ich hab jetzt eine Sache glaub auch nicht richtig geblickt. Du hattest Interesse an ihr, hast ihr das auch gezeigt und sie hat abgeblockt? Oder habe ich das falsch heraus gelesen?
Vielleicht wollte sie im Team einfach nicht schwach wirken und ist deswegen über Ziel hinausgeschoßen. Oder sie glaubt, dass sie den Durchblick hat, weil sie frisch vom Studium kommt. Wieso fragst du sie nicht einfach, ob sie ein Problem mit dir hat?
Ich hab jetzt eine Sache glaub auch nicht richtig geblickt. Du hattest Interesse an ihr, hast ihr das auch gezeigt und sie hat abgeblockt? Oder habe ich das falsch heraus gelesen?
Helge1220
Jap, wir haben uns am Anfang super verstanden, inkl. mehr oder weniger Privatkram (also mehr oberflächliche Privatdinge, nix Konkretes oder Intimes). Dann kamen die Vorwürfe mir gegenüber (die ich bis heute nicht verstehe, arbeitsbezogen vor allem), dann Streit, dann "alles gut", dann Frage nach priv. Treffen, danach komplettes Abblocken inkl. Grenzesetzen und seit dem artet das Ganze aus, wobei ich die Grenzen halt akzeptiere. Konkretes Nachfragen blockt sie ab - eben auch mit "privat" bzw. meinte sie mal "dass sie mich mag" - aber wie deutet man eben sowas, halt nicht zuviel hineininterpretieren). Danach teils absurde Vorwürfe und und und. Ich muss das ja so erstmal akzeptieren mit der Grenze, aber somit klärte sich ja auch nie was... und ich habe mir dann andere Wege überlegt, die jetzt scheinbar fruchten. Halt auf der Arbeitsebene. Die Privatebene ist tabu und sie bestimmt hier, ob und wann es hier weitergeht. Da bin ich zu 100% bei ihr und akzeptiere das auch.
Ich für mich denke ja auch, dass sie sich einbringen wollte und viele Dinge vorgeschlagen hat, die ihrer Meinung nach okay waren, nur wir eben nix einfach mal ändern können, da dieses vertraglich nicht geht und sie hat dann meine Argumente wohl privat aufgefasst und persönlich genommen und versucht dann eben immer diese Masche mit "ist privat", wenn sie nicht mehr weiterkommt in der Diskussion. Das ist soweit alles klar. Aber man muss doch auch mal zugeben können, wenn man sich verrannt hat und nicht mit dem "ist privat"-Thema ankommen und quasi den Kollegen für verantwortlich machen? Zumal ich ja generell immer alles falsch verstanden habe... ich frage mich, wie ich durch mein Leben gekommen bin. ;)
Na ja, ich habe mich da nur mal so durchgelesen bei dem Pick Up Kram. Nein, ich kann und bin sowas nicht, da mein Weg die direkte, ehrliche Art ist. Einige Dinge deuten darauf hin, einige wieder nicht (emotionsbedingt). Die ganze Sache hat mich unglaubliche Nerven und Kraft gekostet und es wäre traurig, wenn es wirklich nur so ne doofe Liste gewesen wäre - zumal, warum sagt man solche Dinge auf Arbeit zu Kolleginnen - offenbar ganz bewusst? :confused:
Das verunsichert mich auch (diese Info habe ich aber erst viel später erhalten), da ich ab da die Person nicht mehr richtig einordnen kann, ich mich aber auf meine Kollegen verlassen können musss und ich auch ne gewisse Vertrauensbasis brauche in dem Job, da wir nur im Team zusammen arbeiten können, ich aber auf Grund solcher Dinge eher misstrauisch geworden bin und das Vertrauen auch wieder neu aufbauen muss (so wie die Gegenseite wohl auch, da ich mit Vorwürfen konfrontiert worden bin, die man nur durch Neuaufbau des Vertrauens wohl erst wieder kitten kann - das muss eben beidseitig passieren, ansonsten klappt die Arbeit nicht). Der Bruch hat aber erstmal nix mit der Info über diese "spielen"-Sache zu tun. Das hat mich ansich gar nicht überrascht, da ich zu Beginn schon selber sowas vermutet und geäußert habe, ich aber eben nicht verstehe, warum jemand sowas tut, wenn es denn so ist / wäre. Es verunsichert mich eben, da ich das null einordnen kann und es vielleicht doch einfach nur ne "harmlose" Sache war - allerdings stehen dann halt die ganzen Vorwürfe noch im Raum...
Ich für mich denke ja auch, dass sie sich einbringen wollte und viele Dinge vorgeschlagen hat, die ihrer Meinung nach okay waren, nur wir eben nix einfach mal ändern können, da dieses vertraglich nicht geht und sie hat dann meine Argumente wohl privat aufgefasst und persönlich genommen und versucht dann eben immer diese Masche mit "ist privat", wenn sie nicht mehr weiterkommt in der Diskussion. Das ist soweit alles klar. Aber man muss doch auch mal zugeben können, wenn man sich verrannt hat und nicht mit dem "ist privat"-Thema ankommen und quasi den Kollegen für verantwortlich machen? Zumal ich ja generell immer alles falsch verstanden habe... ich frage mich, wie ich durch mein Leben gekommen bin. ;)
Na ja, ich habe mich da nur mal so durchgelesen bei dem Pick Up Kram. Nein, ich kann und bin sowas nicht, da mein Weg die direkte, ehrliche Art ist. Einige Dinge deuten darauf hin, einige wieder nicht (emotionsbedingt). Die ganze Sache hat mich unglaubliche Nerven und Kraft gekostet und es wäre traurig, wenn es wirklich nur so ne doofe Liste gewesen wäre - zumal, warum sagt man solche Dinge auf Arbeit zu Kolleginnen - offenbar ganz bewusst? :confused:
Das verunsichert mich auch (diese Info habe ich aber erst viel später erhalten), da ich ab da die Person nicht mehr richtig einordnen kann, ich mich aber auf meine Kollegen verlassen können musss und ich auch ne gewisse Vertrauensbasis brauche in dem Job, da wir nur im Team zusammen arbeiten können, ich aber auf Grund solcher Dinge eher misstrauisch geworden bin und das Vertrauen auch wieder neu aufbauen muss (so wie die Gegenseite wohl auch, da ich mit Vorwürfen konfrontiert worden bin, die man nur durch Neuaufbau des Vertrauens wohl erst wieder kitten kann - das muss eben beidseitig passieren, ansonsten klappt die Arbeit nicht). Der Bruch hat aber erstmal nix mit der Info über diese "spielen"-Sache zu tun. Das hat mich ansich gar nicht überrascht, da ich zu Beginn schon selber sowas vermutet und geäußert habe, ich aber eben nicht verstehe, warum jemand sowas tut, wenn es denn so ist / wäre. Es verunsichert mich eben, da ich das null einordnen kann und es vielleicht doch einfach nur ne "harmlose" Sache war - allerdings stehen dann halt die ganzen Vorwürfe noch im Raum...
Was genau hat sie dir denn vorgeworfen? Um es besser verstehen zu können.
Hat sie sich mit dir treffen wollen und du wolltest nicht?
Es scheint so zu sein als habe dein Verhalten sie gekränkt.
Hat sie sich mit dir treffen wollen und du wolltest nicht?
Es scheint so zu sein als habe dein Verhalten sie gekränkt.
Helge1220
Mein Verhalten hat sie gekränkt, weil sie mich angegriffen hat? :D ;)
Ich wollte mich bedanken für etwas und wollte ein normales priv. Treffen halt. Das hat sie abgelehnt, was auch okay war... sie hat mir viele Dinge vorgeworfen, die von arbeitsrelevanten Dingen gehen bis zu privaten Dingen, die sie zwar dann immer als "Ironie" gekennzeichnet hat, ich es aber weder so aufgefasst habe, auch nie so verstanden habe, weil es Vorwürfe waren, die einfach nicht gehen. Zumal es mehr Sarkasmus und Zynismus war als Ironie. Das habe ich ihr aber alles vor dem vers. Treffen bereits gesagt und nach dem Fragen zum Treffen habe ich ihr nochmal was geschrieben, warum ich was wie sehe und so bin wie ich es bin (offenbar ein grosser Fehler im Nachhinein, da ich dachte, ich bin halt ehrlich - aber dass sowas ein Fehler sein kann, weiss man eben erst hinterher), dann ging es halt weiter bzw. kamen Dinge wo ich mir dachte "ähem, wer hat jetzt eigentlich n Problem, Du oder ich?".
Wenn ich auf Arbeit neu bin, dann zweifle ich erstmal generell nicht die Arbeitsweise von Kollegen an und unterstelle denen, dass diese sie ans Messer liefen wollen! Das sind Dinge, die gehen gar nicht. Hier ist sie eindeutig übers Ziel hinausgeschossen.
Es sind halt viele Dinge, die ich nicht verstehe... eigentlich müsste ich ja gekränkt sein. ;)
Ich wollte mich bedanken für etwas und wollte ein normales priv. Treffen halt. Das hat sie abgelehnt, was auch okay war... sie hat mir viele Dinge vorgeworfen, die von arbeitsrelevanten Dingen gehen bis zu privaten Dingen, die sie zwar dann immer als "Ironie" gekennzeichnet hat, ich es aber weder so aufgefasst habe, auch nie so verstanden habe, weil es Vorwürfe waren, die einfach nicht gehen. Zumal es mehr Sarkasmus und Zynismus war als Ironie. Das habe ich ihr aber alles vor dem vers. Treffen bereits gesagt und nach dem Fragen zum Treffen habe ich ihr nochmal was geschrieben, warum ich was wie sehe und so bin wie ich es bin (offenbar ein grosser Fehler im Nachhinein, da ich dachte, ich bin halt ehrlich - aber dass sowas ein Fehler sein kann, weiss man eben erst hinterher), dann ging es halt weiter bzw. kamen Dinge wo ich mir dachte "ähem, wer hat jetzt eigentlich n Problem, Du oder ich?".
Wenn ich auf Arbeit neu bin, dann zweifle ich erstmal generell nicht die Arbeitsweise von Kollegen an und unterstelle denen, dass diese sie ans Messer liefen wollen! Das sind Dinge, die gehen gar nicht. Hier ist sie eindeutig übers Ziel hinausgeschossen.
Es sind halt viele Dinge, die ich nicht verstehe... eigentlich müsste ich ja gekränkt sein. ;)
Mich würde auch interessieren was das für Vorwürfe sind. Könnte doch sein, dass sie aufgrund deiner Avancen Angst hat, dass du ihr Steine in den Weg legen möchtest. Vielleicht war sie deswegen auf Krawall gebürstet, um dir zu zeigen, dass du es gar nicht erst zu versuchen brauchst.
Oder sie wollte die Chance nutzen, um arbeitstechnisch ihren Willen durch zu boxen, indem sie versucht es immer wieder auf die private Ebene zu schieben.
Mir wäre die Situation jedenfalls ziemlich unangenehm und ich würde mir die Frage stellen inwiefern sich der gegebene Korb jetzt auf meine Arbeit auswirkt. Viele Menschen können mit Zurückweisung schlecht umgehen und werden dann persönlich.
Letztendlich kann dir deine Fragen aber nur sie beantworten. Wir können hier nur wild spekulieren wo es denn nun wirklich hakt.
Du scheinst immer noch zu hoffen euer berufliches Verhältnis auf eine private Ebene bringen zu können. Durchaus möglich, dass sie das merkt und deswegen anders zu dir ist, als zu den anderen Kollegen. Nein, heißt nein ...auch wenn du auf den PUA-Seiten vielleicht was anderes gelesen hast.
Oder sie wollte die Chance nutzen, um arbeitstechnisch ihren Willen durch zu boxen, indem sie versucht es immer wieder auf die private Ebene zu schieben.
Mir wäre die Situation jedenfalls ziemlich unangenehm und ich würde mir die Frage stellen inwiefern sich der gegebene Korb jetzt auf meine Arbeit auswirkt. Viele Menschen können mit Zurückweisung schlecht umgehen und werden dann persönlich.
Letztendlich kann dir deine Fragen aber nur sie beantworten. Wir können hier nur wild spekulieren wo es denn nun wirklich hakt.
Du scheinst immer noch zu hoffen euer berufliches Verhältnis auf eine private Ebene bringen zu können. Durchaus möglich, dass sie das merkt und deswegen anders zu dir ist, als zu den anderen Kollegen. Nein, heißt nein ...auch wenn du auf den PUA-Seiten vielleicht was anderes gelesen hast.
Helge1220
bearbeitet #15
"ich würde sie fertigmachen", ", "ich würde sie ins Messer laufen lassen", "ich würde dieses machen, jenes machen" ... oder auch nicht. Das waren Dinge, die halt vor dem Fragen da waren und halt auch danach. Also alles haltlose Dinge. Dinge die ich auch nicht in einer Ironie verwenden würde, da sowas für mich Vorwürfe sind, die für mich ein absolutes NoGo in einem Chat z.B. sind. Das habe ich ihr auch immer zu verstehen gegeben. Später hat sie dann immer gesagt die Ironie würde mir förmlich ins gesicht springen... ja, ne, ist klar. :D
Klar dachte sie offenbar nach dem Fragen, dass ich arbeitsrelevante Kritik nun wegen der Ablehung anbringe. So kam es mir dann rüber, da sie ab dann die Kritik generell persönlich aufgefasst hat und extremer wurde. Dann kam ja eben diese "ist privat" Schiene, die halt immer dann genutzt wurde, wenn sie nicht mehr weiterwusste, sie aber immer erst eingestiegen ist in die Grundsatzdiskussionen, teilweise gar forciert hat.
Ich möchte dennjenigen sehen, der das alles als Ironie sieht. ;)
Heisst hier für mich. Das Misstrauen scheint auch von ihrer Seite aus dazusein und das habe ich versucht abzubauen, in dem ich nun arbeitsrelevante Dinge anders mache und versuche mit ihr anders zu kommunzieren. Den dicken Eskalationshammer kann man natürlich immer rausholen, nur ist die Frage, inwieweit es Sinn macht, bei einer solchen Situation, wo man definitiv das Ganze von Anbeginn aufdröseln müsste.
Mir scheint bald, als wäre ihre "Spielchen"-Schiene nicht aufgegangen und sie hat sich komplett verrannt und kam nimmer raus und musste sich jetzt neue Strategien überlegen, um das Gesicht zu wahren. Ob das so ist, weiss ich nicht. Mir kam es auf jeden Fall so vor. ;)
Na ja. Womit brauche ich es nicht versuchen? Die Grenze war ja bereits gesetzt und wurde ja nicht mehr verletzt meinerseits. Der Rest muss dann ja von ihr kommen, also das Misstrauen abzubauen und das normale Verhältnis wieder herzustellen, wie es zu Anbeginn war (ich habe meinen Teil dazu beigetragen und mache es weiterhin). Dazu muss man aber auch mal sich hinterfragen und evtl. hat sie das nun getan - zumindest erkenne ich eine pos. Änderung in der Hinsicht. Wäre es eskaliert, wäre höchstwahrscheinlich es zu einem kompletten Bruch gekommen (das wollte ich vermeiden, auch weil ich weiss, wie es zu Anbeginn lief (jetzt aber ohne weitere Hintergedanken). Muss man halt auch bedenken. Ich bin da immer erstmal für den Friedensweg... und ich hoffe, er hat sich ausgezahlt. Nur verstanden habe ich es bis dato immer noch nicht wirklich.
Nein, ist auch bei mir nein. Ansonsten hätte ich die Grenze nicht akzeptiert. Diese abzubauen obliegt ihr. Ob dieses passieren wird, weiss nur sie. Wenn nicht, okay. Hauptsache das normale Arbeitsverhältnis ist wieder hergestellt.
Klar dachte sie offenbar nach dem Fragen, dass ich arbeitsrelevante Kritik nun wegen der Ablehung anbringe. So kam es mir dann rüber, da sie ab dann die Kritik generell persönlich aufgefasst hat und extremer wurde. Dann kam ja eben diese "ist privat" Schiene, die halt immer dann genutzt wurde, wenn sie nicht mehr weiterwusste, sie aber immer erst eingestiegen ist in die Grundsatzdiskussionen, teilweise gar forciert hat.
Ich möchte dennjenigen sehen, der das alles als Ironie sieht. ;)
Heisst hier für mich. Das Misstrauen scheint auch von ihrer Seite aus dazusein und das habe ich versucht abzubauen, in dem ich nun arbeitsrelevante Dinge anders mache und versuche mit ihr anders zu kommunzieren. Den dicken Eskalationshammer kann man natürlich immer rausholen, nur ist die Frage, inwieweit es Sinn macht, bei einer solchen Situation, wo man definitiv das Ganze von Anbeginn aufdröseln müsste.
Mir scheint bald, als wäre ihre "Spielchen"-Schiene nicht aufgegangen und sie hat sich komplett verrannt und kam nimmer raus und musste sich jetzt neue Strategien überlegen, um das Gesicht zu wahren. Ob das so ist, weiss ich nicht. Mir kam es auf jeden Fall so vor. ;)
Na ja. Womit brauche ich es nicht versuchen? Die Grenze war ja bereits gesetzt und wurde ja nicht mehr verletzt meinerseits. Der Rest muss dann ja von ihr kommen, also das Misstrauen abzubauen und das normale Verhältnis wieder herzustellen, wie es zu Anbeginn war (ich habe meinen Teil dazu beigetragen und mache es weiterhin). Dazu muss man aber auch mal sich hinterfragen und evtl. hat sie das nun getan - zumindest erkenne ich eine pos. Änderung in der Hinsicht. Wäre es eskaliert, wäre höchstwahrscheinlich es zu einem kompletten Bruch gekommen (das wollte ich vermeiden, auch weil ich weiss, wie es zu Anbeginn lief (jetzt aber ohne weitere Hintergedanken). Muss man halt auch bedenken. Ich bin da immer erstmal für den Friedensweg... und ich hoffe, er hat sich ausgezahlt. Nur verstanden habe ich es bis dato immer noch nicht wirklich.
Nein, ist auch bei mir nein. Ansonsten hätte ich die Grenze nicht akzeptiert. Diese abzubauen obliegt ihr. Ob dieses passieren wird, weiss nur sie. Wenn nicht, okay. Hauptsache das normale Arbeitsverhältnis ist wieder hergestellt.
Ja da zeigt`s sich`s wieder: Never fuck the Company! Auch wenn es dazu nicht kam. Aber allein schon der Versuch sich anzunähern ging gründlich in die Hose und davor hat`s auch schon nicht funktioniert. Warum schlägst du ein Treffen vor wenn sie dir solche Vorwürfe schon vorher gemacht hat?
Helge1220
Na ja. Die Auseinandersetzung davor war ja geklärt... dachten wir... war aber offenbar doch nicht der Fall. Das weiss man ja erst hinterher...
Ihre eigentliche Art war es wohl... auch vielleicht das etwas "komplizierte". Keine Ahnung, wie es halt so ist, wenn man einen Menschen interessant findet und es sich nicht erklären kann. ;)
Auch hier. Hinterher ist man eben immer schlauer. :cool:
Ihre eigentliche Art war es wohl... auch vielleicht das etwas "komplizierte". Keine Ahnung, wie es halt so ist, wenn man einen Menschen interessant findet und es sich nicht erklären kann. ;)
Auch hier. Hinterher ist man eben immer schlauer. :cool:
Manche Dinge muss man als gegeben hinnehmen, ohne eine Erklärung dafür zu bekommen. Sollte sie Spielchen spielen, dann wird sie dir das wohl kaum auf die Nase binden. Vielleicht ist es ihre Art mit Männern umzugehen.
Du hättest dich auf diese Diskussionen gar nicht einlassen sollen und ganz klar Grenzen setzen müssen. Es geht schließlich um euren Job. Da hat auch ihre "Ironie" nichts zu suchen. Klingt beiderseits ziemlich unprofessionell.
Ihr Verhalten muss dich doch aber auch irgendwie gereizt haben. Sonst hättest du sie doch später nicht auch noch nach einem privaten Treffen gefragt.
Du hättest dich auf diese Diskussionen gar nicht einlassen sollen und ganz klar Grenzen setzen müssen. Es geht schließlich um euren Job. Da hat auch ihre "Ironie" nichts zu suchen. Klingt beiderseits ziemlich unprofessionell.
Ihr Verhalten muss dich doch aber auch irgendwie gereizt haben. Sonst hättest du sie doch später nicht auch noch nach einem privaten Treffen gefragt.
Helge1220
Jap. Aber ich dachte, ich hätte meine Grenzen am Anfang gesetzt - okay, damals war ich noch auf der "Vermeidungsschiene", also habe die Grenzen nicht klar und deutlich vertreten - Fehler, wie ich dann kurz danach bemerkte. Das kam dann wohl zum Aufweichen derer und zum Verletzen ihrerseits und die Rechtfertigungen meinerseits. Mittlerweile habe ich das aber geändert und voila, es klappt.
Mit den Diskussionen gebe ich Dir zu 100% Recht. Da war ich am Anfang aber immer in der "Anlern-Falle". Mittlerweile ist das nimmer und es wurde auch dahingehend besser. Andere Menschen zu verstehen ist doch nicht so einfach, wie man immer denkt.
Wie gesagt. Warum man andere Menschen interessant findet, die zum Teil so drauf sind, weiss ich nicht. Vielleicht der erste Sympathiegedanke?
Das sind Dinge, für die mal wohl ein Psychologiestudium bräuchte. :party:
btw. Klar war ich in der Hinsicht vollkommen amateurhaft (Diskussionen) - aber es war ja auch das erste Mal, dass ich sowas mitgemacht habe. Beim nächsten Mal weiss ich halt besser Bescheid - selbst in meinem Alter gibt es Dinge, die noch neu für mich sind.
Mit den Diskussionen gebe ich Dir zu 100% Recht. Da war ich am Anfang aber immer in der "Anlern-Falle". Mittlerweile ist das nimmer und es wurde auch dahingehend besser. Andere Menschen zu verstehen ist doch nicht so einfach, wie man immer denkt.
Wie gesagt. Warum man andere Menschen interessant findet, die zum Teil so drauf sind, weiss ich nicht. Vielleicht der erste Sympathiegedanke?
Das sind Dinge, für die mal wohl ein Psychologiestudium bräuchte. :party:
btw. Klar war ich in der Hinsicht vollkommen amateurhaft (Diskussionen) - aber es war ja auch das erste Mal, dass ich sowas mitgemacht habe. Beim nächsten Mal weiss ich halt besser Bescheid - selbst in meinem Alter gibt es Dinge, die noch neu für mich sind.
Wie alt ist sie?
Bei euch ist das Problem, dass ihr im Verhalten des Anderen was reininterpretiert was am Ende gar nicht so ist wie es zu schein scheint. Klare Worte wären angebracht und die Frage was ihr Problem mit dir ist. Und dann solltet ihr klären wie ihr miteinander umgehen könnt um ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen wo man auch Kritik äußern darf ohne dass sie sich persönlich angegriffen fühlt.
Bei euch ist das Problem, dass ihr im Verhalten des Anderen was reininterpretiert was am Ende gar nicht so ist wie es zu schein scheint. Klare Worte wären angebracht und die Frage was ihr Problem mit dir ist. Und dann solltet ihr klären wie ihr miteinander umgehen könnt um ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen wo man auch Kritik äußern darf ohne dass sie sich persönlich angegriffen fühlt.
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