Meine kleine tragische Geschichte - wie kann ich das akzeptieren?
26 Antworten2'807 AufrufeGestartet von Yarden ·
Jetzt sind einige Tage ins Land gezogen. Der Schmerz wird nicht weniger – aber man gewöhnt sich an ihn. Unglaublich, mit was man alles leben lernt. Ich funktioniere (so halbwegs), ich kann nachts schlafen und morgens aufstehen. Trotzdem: Das Gefühl der Sinn- und Hoffnungslosigkeit ist allumfassend. Was immer ich gerade tue oder plane, es macht mir alles nicht wirklich Spaß. Ohne S. wirkt alles so schrecklich grau. Manchmal habe ich das Gefühl, das Bild von S. verblasst vor meiner Netzhaut. Und paradoxerweise wehre ich mich dann mit aller Gewalt dagegen. So sehr ich nach Erleichterung des Schmerzes lechze – der Gedanke, bald nicht mehr jedes Detail seines Gesichts und seines Blickes unmittelbar abrufen zu können, lässt mich panisch werden. Und manchmal überfällt mich noch immer dieses Gefühl, dass ich einfach bald aus diesem Albtraum aufwachen werde. So einfach wird es nur leider nicht werden. Loslassen zu lernen – das ist die härteste Lektion, die ich je lernen musste. :krank:
@Lilly: Wie immer liegst du wahrscheinlich recht nahe an der Essenz der ganzen Geschichte. Und es ist ja nicht so, dass ich diese Entscheidung „pro Studium“, die du schilderst, so gar nicht nachvollziehen könnte. Ich könnte mich ja schwerlich als die Seelenverwandte von S. bezeichnen, wenn ich diesen verbissenen Ehrgeiz (und seine unvermeidliche Begleiterin: die gefühlte permanente Überforderung) nicht auch an mir kennen würde. Ich muss gestehen: Früher war ich genau so drauf. Doch mit S. habe ich erkannt: Eine Beziehung kann auch eine emotionale Stütze in einer einsamen und stressigen Zeit sein. So habe ich die Beziehung mit S. empfunden. Und er kann mir nicht erzählen, dass es ihm nicht genauso ging. Ganz im Gegenteil. Wie viele Abende habe ich die Schritte seiner Diplomarbeit mit ihm durchgesprochen. Und es hat ihm nicht nur emotional geholfen, sich nicht ganz alleine um dieses Ding zu drehen, sondern ihn auch sachlich klarer sehen lassen. Selbst den Titel auf der Prüfungsanmeldung habe ich formuliert. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Arbeit ist auch mein „Baby“. Und da mutet es eben besonders bitter an, jetzt plötzlich bloß noch als Belastung empfunden und von all dem vollkommen ausgeschlossen zu werden. ;(
Allerdings ist mir eben auch klar, dass es hier nicht um Gerechtigkeit und Belohnung geht. Sondern darum, dass S. sich offensichtlich völlig erschöpft, überarbeitet und überfordert fühlt. Und das halt auch auf unsere Beziehung überträgt. Gegen dieses Empfinden bin ich eben machtlos. Ich habe auch von einem gemeinsamen Freund gehört, dass er momentan völlig neben der Spur sei. Hat angeblich nicht mal Zeit für ein Treffen. Und dann drehte dieser Freund das Messer noch mal in der Wunde um: Er könne das gar nicht nachvollziehen, wir seien so ein schönes Paar gewesen, S. hätte noch im November gelöst und heiter wie nie zuvor gewirkt. Für mich ist das alles noch immer nicht nachvollziehbar...aber auf diese Fragen werde ich wohl keine Antwort mehr erhalten. :(
Ich grüße dich und Roger ganz lieb :schmatz:
@Roger, dir wollte ich noch sagen, dass ich dich ehrlich dafür bewundere, wie du diese lange Zeit mit diesem Schmerz aushälst, ohne auch nur ein bisschen verbittert zu wirken, sondern im Gegenteil so ruhig und reflektiert. ich weiß nicht, ob bei mir nicht doch noch irgendwann eine (viielleicht heilsame) Wut einsetzt.
Hoffentlich kannst du auch deine Traurigkeit irgendwann hinter dir lassen.
@Lilly: Wie immer liegst du wahrscheinlich recht nahe an der Essenz der ganzen Geschichte. Und es ist ja nicht so, dass ich diese Entscheidung „pro Studium“, die du schilderst, so gar nicht nachvollziehen könnte. Ich könnte mich ja schwerlich als die Seelenverwandte von S. bezeichnen, wenn ich diesen verbissenen Ehrgeiz (und seine unvermeidliche Begleiterin: die gefühlte permanente Überforderung) nicht auch an mir kennen würde. Ich muss gestehen: Früher war ich genau so drauf. Doch mit S. habe ich erkannt: Eine Beziehung kann auch eine emotionale Stütze in einer einsamen und stressigen Zeit sein. So habe ich die Beziehung mit S. empfunden. Und er kann mir nicht erzählen, dass es ihm nicht genauso ging. Ganz im Gegenteil. Wie viele Abende habe ich die Schritte seiner Diplomarbeit mit ihm durchgesprochen. Und es hat ihm nicht nur emotional geholfen, sich nicht ganz alleine um dieses Ding zu drehen, sondern ihn auch sachlich klarer sehen lassen. Selbst den Titel auf der Prüfungsanmeldung habe ich formuliert. Irgendwie habe ich das Gefühl, die Arbeit ist auch mein „Baby“. Und da mutet es eben besonders bitter an, jetzt plötzlich bloß noch als Belastung empfunden und von all dem vollkommen ausgeschlossen zu werden. ;(
Allerdings ist mir eben auch klar, dass es hier nicht um Gerechtigkeit und Belohnung geht. Sondern darum, dass S. sich offensichtlich völlig erschöpft, überarbeitet und überfordert fühlt. Und das halt auch auf unsere Beziehung überträgt. Gegen dieses Empfinden bin ich eben machtlos. Ich habe auch von einem gemeinsamen Freund gehört, dass er momentan völlig neben der Spur sei. Hat angeblich nicht mal Zeit für ein Treffen. Und dann drehte dieser Freund das Messer noch mal in der Wunde um: Er könne das gar nicht nachvollziehen, wir seien so ein schönes Paar gewesen, S. hätte noch im November gelöst und heiter wie nie zuvor gewirkt. Für mich ist das alles noch immer nicht nachvollziehbar...aber auf diese Fragen werde ich wohl keine Antwort mehr erhalten. :(
Ich grüße dich und Roger ganz lieb :schmatz:
@Roger, dir wollte ich noch sagen, dass ich dich ehrlich dafür bewundere, wie du diese lange Zeit mit diesem Schmerz aushälst, ohne auch nur ein bisschen verbittert zu wirken, sondern im Gegenteil so ruhig und reflektiert. ich weiß nicht, ob bei mir nicht doch noch irgendwann eine (viielleicht heilsame) Wut einsetzt.
Hoffentlich kannst du auch deine Traurigkeit irgendwann hinter dir lassen.
Liebe Yarden
Was du beschreibst ist mir genauso auch passiert. Nachdem ich aufgehört habe Bilder von ihr anzuschauen ist ihr Gesicht immer mehr verblasst. Erschreckend schnell sogar!
Trotz all der Trauer wollte ich nicht auch noch verbittern. Ich krallte mich so gut es ging und geht an meinem Leben fest. Es fiel mir dann noch doppelt schwer, weil ich auch noch eine zweite Last zu tragen habe. Wie du selbst schreibst, man lernt mit dem Schmerz zu leben, ihn zu akzeptieren.
Nun stehe ich leider wieder am Fuss des Berges welchen ich vor bald sieben Monaten zu besteigen begonnen habe. Aber das ist eine andere, neue Geschichte. Mich nimmt nur wunder was mir noch für Hindernisse vor die Füsse geworfen werden, bevor in meinem Leben endlich wieder eine „Aufwärts“ eintritt.
In deinem Ex sehe ich erstaunlich viele Parallelen zu meiner Verflossenen. Genauso verhielt sie sich auch und Bekannte erzählten mir das selbe wie dir. Und auch ich habe bis heute noch keine genaue Antworten auf all meine Fragen bekommen. Das wird auch immer so bleiben...dies gilt es ebenso zu akzeptieren.
Take Care
Roger
Was du beschreibst ist mir genauso auch passiert. Nachdem ich aufgehört habe Bilder von ihr anzuschauen ist ihr Gesicht immer mehr verblasst. Erschreckend schnell sogar!
Trotz all der Trauer wollte ich nicht auch noch verbittern. Ich krallte mich so gut es ging und geht an meinem Leben fest. Es fiel mir dann noch doppelt schwer, weil ich auch noch eine zweite Last zu tragen habe. Wie du selbst schreibst, man lernt mit dem Schmerz zu leben, ihn zu akzeptieren.
Nun stehe ich leider wieder am Fuss des Berges welchen ich vor bald sieben Monaten zu besteigen begonnen habe. Aber das ist eine andere, neue Geschichte. Mich nimmt nur wunder was mir noch für Hindernisse vor die Füsse geworfen werden, bevor in meinem Leben endlich wieder eine „Aufwärts“ eintritt.
In deinem Ex sehe ich erstaunlich viele Parallelen zu meiner Verflossenen. Genauso verhielt sie sich auch und Bekannte erzählten mir das selbe wie dir. Und auch ich habe bis heute noch keine genaue Antworten auf all meine Fragen bekommen. Das wird auch immer so bleiben...dies gilt es ebenso zu akzeptieren.
Take Care
Roger
Langsam habe ich das Gefühl, an diesem Schmerz zu ersticken. Habe auch solche Angst, mein kleines Herz gar nicht mehr geheilt zu bekommen. Vor ein paar Tagen dachte ich noch, ich könnte mit diesem Schmerz leben. Aber das Gefühl, die große Liebe bereits hinter mir zu haben und nie wieder eine vergleichbare Beziehung zu jemandem aufbauen zu können, ist so verdammt übermächtig. Warum wird dieses Gefühl schlimmer, und nicht besser? ?(
Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich durch meine in den letzten Wochen stark vernachlässigte Diplomarbeit jetzt quasi den ganzen Tag an den Schreibtisch gefesselt bin. Ich treffe mich zwar ab und an mit Freunden, gehe zum Sport etc. Wenn ich das Ding aber noch halbwegs unter Dach und Fach bringen will, dann muss ich bis Mai Tag und Nacht daran schuften. Eine gute Ablenkung ist das nicht, da es eben eine sehr mühselige und einsame Arbeit ist. Mehr Geselligkeit, als mich damit in die Bibliothek zu setzen, kann ich mit leider nicht leisten. Und oft überkommt mich dann auch dort ein Weinkrampf.
Inzwischen träume ich JEDE Nacht von S. Wie gesagt, ich habe das Gefühl, jetzt, wo ich aus der ersten Schockstarre auftauche, fange ich erst quasi im Detail an zu begreifen, was ich verloren habe. Er fehlt mir so sehr. Er fehlt an allen Ecken und Enden, in jeder Situation, zu jedem Zeitpunkt. Ich weiß, es klingt nicht sehr reif, aber ich bin noch immer felsenfest davon überzeugt, dass er mein Mann fürs Leben ist. Noch nie habe ich Vergleichbares gefühlt, auf allen Ebenen. Noch nie habe ich mich so anregend mit jemanden über Politik unterhalten können. Noch nie habe ich mit jemanden so ausgelassen über sinnlose Comedy lachen können. Noch nie habe ich mich so verstanden gefühlt. Noch nie habe ich selbst jemanden so verstanden. Noch nie hatte ich mit jemanden so heißen Sex. Noch nie habe ich neben jemanden so friedlich einschlafen können. Ich weiß vom Verstand her: So ist das halt, wenn man verliebt ist. Das beschränkt sich nicht auf einmal im Leben mit einer einzigen Person. Aber mein Herz, das will davon nichts wissen.
Wie soll ich es bloß schaffen, loslassen zu können? Ich bin seelisch einfach völlig am Ende. Ich wäre gerne stark und nicht so jämmerlich schwach. Aber egal, was ich versuche: Ich fühle mich einfach schwach und gebrochen. Ich habe das Gefühl, meine Verbundenheit zu ihm wird STÄRKER und nicht schwächer. Ich bin bereits in psychotherapeutischer Behandlung, habe bereits Dutzende Stunden mit meiner lieben, klugen Freundin die Sachlage besprochen, Ratgeberliteratur gelesen, hier im Forum Eure Ratschläge gelesen. Ich habe das Gefühl: Alles, was man in so einer Situation an Trost spenden kann ist gespendet, jeder Rat ist ausgesprochen worden. Und es geht mir einfach immer schlechter und schlechter. Ist das noch normal oder werde ich langsam wahnsinnig, oder zumindest klinisch depressiv?
Wer immer das liest, danke für’s Zuhören. Ich bin dankbar für jedes Wort und jede Geste.
Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich durch meine in den letzten Wochen stark vernachlässigte Diplomarbeit jetzt quasi den ganzen Tag an den Schreibtisch gefesselt bin. Ich treffe mich zwar ab und an mit Freunden, gehe zum Sport etc. Wenn ich das Ding aber noch halbwegs unter Dach und Fach bringen will, dann muss ich bis Mai Tag und Nacht daran schuften. Eine gute Ablenkung ist das nicht, da es eben eine sehr mühselige und einsame Arbeit ist. Mehr Geselligkeit, als mich damit in die Bibliothek zu setzen, kann ich mit leider nicht leisten. Und oft überkommt mich dann auch dort ein Weinkrampf.
Inzwischen träume ich JEDE Nacht von S. Wie gesagt, ich habe das Gefühl, jetzt, wo ich aus der ersten Schockstarre auftauche, fange ich erst quasi im Detail an zu begreifen, was ich verloren habe. Er fehlt mir so sehr. Er fehlt an allen Ecken und Enden, in jeder Situation, zu jedem Zeitpunkt. Ich weiß, es klingt nicht sehr reif, aber ich bin noch immer felsenfest davon überzeugt, dass er mein Mann fürs Leben ist. Noch nie habe ich Vergleichbares gefühlt, auf allen Ebenen. Noch nie habe ich mich so anregend mit jemanden über Politik unterhalten können. Noch nie habe ich mit jemanden so ausgelassen über sinnlose Comedy lachen können. Noch nie habe ich mich so verstanden gefühlt. Noch nie habe ich selbst jemanden so verstanden. Noch nie hatte ich mit jemanden so heißen Sex. Noch nie habe ich neben jemanden so friedlich einschlafen können. Ich weiß vom Verstand her: So ist das halt, wenn man verliebt ist. Das beschränkt sich nicht auf einmal im Leben mit einer einzigen Person. Aber mein Herz, das will davon nichts wissen.
Wie soll ich es bloß schaffen, loslassen zu können? Ich bin seelisch einfach völlig am Ende. Ich wäre gerne stark und nicht so jämmerlich schwach. Aber egal, was ich versuche: Ich fühle mich einfach schwach und gebrochen. Ich habe das Gefühl, meine Verbundenheit zu ihm wird STÄRKER und nicht schwächer. Ich bin bereits in psychotherapeutischer Behandlung, habe bereits Dutzende Stunden mit meiner lieben, klugen Freundin die Sachlage besprochen, Ratgeberliteratur gelesen, hier im Forum Eure Ratschläge gelesen. Ich habe das Gefühl: Alles, was man in so einer Situation an Trost spenden kann ist gespendet, jeder Rat ist ausgesprochen worden. Und es geht mir einfach immer schlechter und schlechter. Ist das noch normal oder werde ich langsam wahnsinnig, oder zumindest klinisch depressiv?
Wer immer das liest, danke für’s Zuhören. Ich bin dankbar für jedes Wort und jede Geste.
Ich denke mal liebe Yarden, das JEDER von uns denkt das so ein Partner niiiiiiiiie wieder kommt.
Aber dann, wenn man nach Monaten mal daran denkt und einen neuen Partner hat ,das es doch nicht so war.
Ich bin so 1-2 Tage :D älter als du. Nach JEDER Trennung dachte ich mich nie wieder verlieben zu können.
Das so ein Partner nie wieder für mich da sein wird.
Aber nach langer Zeit und einer neuen Beziehung war es doch nicht so schlimm.
Eine neuer Partner ist auf seine Weise einmalig und er fesselt uns auf Garantie.
Ich bin in der selben Situation wie du! "Meine" Trennung ist 30 Tage her und es schmerzt unendlich.
Aber ich WEISS das es weiter geht und das in unserer beiden Leben, Yarden, eines Tages ein neuer Partner sein wird.
Ich bin mir sicher das du, wie ich, von ihm (ihr) schwärmen werden.
Es gibt nur ein Problem: Wir müssen Geduld haben. Und das kann ich zumindestens sehr schlecht.!!
Fühl dich gedrückt!!! :schmatz:
Aber dann, wenn man nach Monaten mal daran denkt und einen neuen Partner hat ,das es doch nicht so war.
Ich bin so 1-2 Tage :D älter als du. Nach JEDER Trennung dachte ich mich nie wieder verlieben zu können.
Das so ein Partner nie wieder für mich da sein wird.
Aber nach langer Zeit und einer neuen Beziehung war es doch nicht so schlimm.
Eine neuer Partner ist auf seine Weise einmalig und er fesselt uns auf Garantie.
Ich bin in der selben Situation wie du! "Meine" Trennung ist 30 Tage her und es schmerzt unendlich.
Aber ich WEISS das es weiter geht und das in unserer beiden Leben, Yarden, eines Tages ein neuer Partner sein wird.
Ich bin mir sicher das du, wie ich, von ihm (ihr) schwärmen werden.
Es gibt nur ein Problem: Wir müssen Geduld haben. Und das kann ich zumindestens sehr schlecht.!!
Fühl dich gedrückt!!! :schmatz:
Hallo liebe Yarden, sei herzlich umarmt :trost:
Es tut mir wahnsinnig leid, dass du sowas erleben musst!
Deine Geschichte hat mich sehr sehr berührt.
Ich glaube, hier wissen viele, wie es ist, zu leiden.
Ich habe auch mal wochenlang nur geheult, dann gings mir besser, und dann wieder schlecht... Ich hatte ständig Albträume
Um so mehr bewundere ich dich, dass du dich jetzt aufraffst um deine diplomarbeit zu schaffen.
Ich wünsche dir baldige besserung und viel kraft!!!!!!!!
:schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz:
:trost: :trost: :trost: :trost: :trost: :trost: :trost:
Es tut mir wahnsinnig leid, dass du sowas erleben musst!
Deine Geschichte hat mich sehr sehr berührt.
Ich glaube, hier wissen viele, wie es ist, zu leiden.
Ich habe auch mal wochenlang nur geheult, dann gings mir besser, und dann wieder schlecht... Ich hatte ständig Albträume
Um so mehr bewundere ich dich, dass du dich jetzt aufraffst um deine diplomarbeit zu schaffen.
Ich wünsche dir baldige besserung und viel kraft!!!!!!!!
:schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz: :schmatz:
:trost: :trost: :trost: :trost: :trost: :trost: :trost:
Liebe Yarden, lass dich erst einmal kräftig :trost:
Was du jetzt erlebst und durchmachen musst ist wirklich leider genau der Ablauf welcher jeder mehr oder weniger gleich durchmachen muss in einer Trennungsphase.
Da du dich bereits mit Fachliteratur und Therapie rumschlägst, weisst du auch, das man von 4 Phasen in der Verarbeitung einer Trennung redet. Du kommst langsam in die zweite. Das heisst, du kommst langsam in die Phase der aufbrechenden Gefühlen. Aus meiner Erfahrung ist das die schlimmste Zeit. Vorher ist man in dem Stadium alles nicht wahrhaben zu wollen.
Bei mir war es auch so, das ich in dieser Zeit die schlimmsten Schmerzen und Zweifel hatte. Und es war auch so, das wenn ich mich in Arbeit stürzte der Fall danach immer heftiger wurde. Die Konzentration war wie eine Staumauer bis sie irgendwann dem Druck der Gefühle nicht mehr standhalten konnte.
Du verhältst dich aber genau richtig, wenn du jetzt den Kontakt zu anderen Menschen suchst. Es befreit wenn man darüber reden kann, auch wenn alles schon x-mal gesagt wurde. Nutze diese Möglichkeit wann immer du kannst.
Ganz liebe Grüsse
Roger
Was du jetzt erlebst und durchmachen musst ist wirklich leider genau der Ablauf welcher jeder mehr oder weniger gleich durchmachen muss in einer Trennungsphase.
Ist das noch normal oder werde ich langsam wahnsinnig, oder zumindest klinisch depressiv?Las dir sagen, es ist ganz normal, und du wirst weder wahnsinnig noch depressiv. Ausser du lässt dies zu.
Da du dich bereits mit Fachliteratur und Therapie rumschlägst, weisst du auch, das man von 4 Phasen in der Verarbeitung einer Trennung redet. Du kommst langsam in die zweite. Das heisst, du kommst langsam in die Phase der aufbrechenden Gefühlen. Aus meiner Erfahrung ist das die schlimmste Zeit. Vorher ist man in dem Stadium alles nicht wahrhaben zu wollen.
Bei mir war es auch so, das ich in dieser Zeit die schlimmsten Schmerzen und Zweifel hatte. Und es war auch so, das wenn ich mich in Arbeit stürzte der Fall danach immer heftiger wurde. Die Konzentration war wie eine Staumauer bis sie irgendwann dem Druck der Gefühle nicht mehr standhalten konnte.
Du verhältst dich aber genau richtig, wenn du jetzt den Kontakt zu anderen Menschen suchst. Es befreit wenn man darüber reden kann, auch wenn alles schon x-mal gesagt wurde. Nutze diese Möglichkeit wann immer du kannst.
Ganz liebe Grüsse
Roger
Liebe Yarden,
ich denke an Dich :trost: :trost: :trost: :trost: :trost: ...
Wie auch Roger schon sagt: rede darüber. Teile Dein Leid. Vielleicht wird der Schmerz etwas nachlassen- das dauert seine Zeit.
Ganz liebe Grüße
Lilly :schmatz:
ich denke an Dich :trost: :trost: :trost: :trost: :trost: ...
Wie auch Roger schon sagt: rede darüber. Teile Dein Leid. Vielleicht wird der Schmerz etwas nachlassen- das dauert seine Zeit.
Ganz liebe Grüße
Lilly :schmatz:
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