Mir fehlt zum abschließen, ein Abschied! Bitte um Rat!
24 Antworten1'907 AufrufeGestartet von Lara0080 ·
Den Brief habe ich schon geschrieben, somit lässt sich das nicht mehr rückgängig machen. Allerdings habe ich ihn noch nicht abgeschickt.
Heute morgen habe ich ohne mich darauf einstellen zu können, erfahren, dass mein EX-Freund nun mitlerweile in einer Beziehung mit einer Cousinin von einer Bekannten ist. Somit muss wohl das erste Tächtel-Mächtel vom Jänner auseinander gegangen sein. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie mich das heute morgen getroffen hat. Er hat schon wieder eine neue, und dann auch noch eine Beziehung!!! Mir hat das irgendwie weh getan, und daran habe ich gemerkt, dass es immer noch zu früh für einen Brief geschweige denn für eine Begegnung ist. Ich habe jetzt ca. 2 Studen gebraucht, mich bei meiner Schwester auszuheulen und darüber zu reden. Nun habe ich mich wieder gefangen und ich denke wieder so darüber, wie gestern. Ich bin sogar der Meinung, das dies heute morgen ein Zeichen dafür war, diesen Brief noch nicht abzuschicken, bzw. gar nicht.
Man wird sehen...
lg* Sandra
Heute morgen habe ich ohne mich darauf einstellen zu können, erfahren, dass mein EX-Freund nun mitlerweile in einer Beziehung mit einer Cousinin von einer Bekannten ist. Somit muss wohl das erste Tächtel-Mächtel vom Jänner auseinander gegangen sein. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie mich das heute morgen getroffen hat. Er hat schon wieder eine neue, und dann auch noch eine Beziehung!!! Mir hat das irgendwie weh getan, und daran habe ich gemerkt, dass es immer noch zu früh für einen Brief geschweige denn für eine Begegnung ist. Ich habe jetzt ca. 2 Studen gebraucht, mich bei meiner Schwester auszuheulen und darüber zu reden. Nun habe ich mich wieder gefangen und ich denke wieder so darüber, wie gestern. Ich bin sogar der Meinung, das dies heute morgen ein Zeichen dafür war, diesen Brief noch nicht abzuschicken, bzw. gar nicht.
Man wird sehen...
lg* Sandra
Hallo Gubi,
deine Geschichte mit dem Abschieds-Ritual kann ich total nachvollziehen. Bei der letzten Beerdigung vor ca. 2 Monaten versuchte ich dasselbe, allerdings damals ohne Erfolg. Das liegt vielleicht daran, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch sehr traurig war.
Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich vielleicht mal durch den Friedhof spaziere und mich dadruch von ihm verabschiede. Einen anderen Ort fällt eben nicht ein. Friedhöfe haben nach wie vor etwas mystisches an sich.
Und ich glaube daran, dass wenn sich zwei Seelen gefunden haben, die sich auch nie wieder loslassen. Egal wieviele Kilometer dazwischen sind. Man wird diese Person nie mehr aus seinem Herzen bekommen.
Ob das bei mir und meinem Ex-Freund auch so ist, weiß ich noch nicht. Ich denke das werde ich dann in ein paar Jahren erst sagen können.
Es freut mich ebenso Gubi, dass ich nicht die einzige bin, die sich mit dem Agape-Eros Thema beschäftigt. Leider ist diese Version von einer Beziehung nicht all zu oft anzutreffen, geschweige denn Menschen die schon mal davon gehört haben. Wenn du möchstest können wir uns gerne weiterhin darüber unterhalten...
Ich meine zu glaube, dass ich hier irgendwann mal dieses Thema unter Zitate/Gedanke oder so, schon mal angesprochen habe. Ich werde mal nachschauen gehen....
Alles Liebe, Lara
DANKE, dass ihr auch wenn nur aus der Ferne, mit mir seid**
deine Geschichte mit dem Abschieds-Ritual kann ich total nachvollziehen. Bei der letzten Beerdigung vor ca. 2 Monaten versuchte ich dasselbe, allerdings damals ohne Erfolg. Das liegt vielleicht daran, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch sehr traurig war.
Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich vielleicht mal durch den Friedhof spaziere und mich dadruch von ihm verabschiede. Einen anderen Ort fällt eben nicht ein. Friedhöfe haben nach wie vor etwas mystisches an sich.
Und ich glaube daran, dass wenn sich zwei Seelen gefunden haben, die sich auch nie wieder loslassen. Egal wieviele Kilometer dazwischen sind. Man wird diese Person nie mehr aus seinem Herzen bekommen.
Ob das bei mir und meinem Ex-Freund auch so ist, weiß ich noch nicht. Ich denke das werde ich dann in ein paar Jahren erst sagen können.
Es freut mich ebenso Gubi, dass ich nicht die einzige bin, die sich mit dem Agape-Eros Thema beschäftigt. Leider ist diese Version von einer Beziehung nicht all zu oft anzutreffen, geschweige denn Menschen die schon mal davon gehört haben. Wenn du möchstest können wir uns gerne weiterhin darüber unterhalten...
Ich meine zu glaube, dass ich hier irgendwann mal dieses Thema unter Zitate/Gedanke oder so, schon mal angesprochen habe. Ich werde mal nachschauen gehen....
Alles Liebe, Lara
DANKE, dass ihr auch wenn nur aus der Ferne, mit mir seid**
Übrigens, die Namen spziergaengerin und sandra die versehentlich unter meinen Namen gerutscht sind, haben nichts mit mir zu tun. (Habe zuvor die Texte kopiert)
Ich habe versucht dies zu löschen. aber leider funktioniert es nicht. Ich möchte niemand damit irritieren, vorallem Spaziergaengerin und Sandra nicht. Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel :-) !
Lg, LARA
Ich habe versucht dies zu löschen. aber leider funktioniert es nicht. Ich möchte niemand damit irritieren, vorallem Spaziergaengerin und Sandra nicht. Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel :-) !
Lg, LARA
liebe lara
auf das thema bin ich gestossen bei der lecture "auf dem pilgerweg" von paolo coelho. ein buch das sehr entspannend und mystisch ist und mich in abschieds-zeiten begleitet hat.
neben eros gibt es ja auch noch thanatos den zwillingsbruder von hypnos. nur wer thanatos walten lassen kann, ist nachher fähig wieder offen für eros oder agape zu sein. smile! aber eben: grau ist alle theorie und der alltag bewegt uns oft wieder an seelenorte, welche uns dann wieder für eine weile gefangenhalten.
ist es nicht auch so, dass solche abschiede marksteine sind beim übergang von einem zum anderen lebensabschnitt? also zum beispiel abschied von der unbeschwertheit einer jugend und übertritt ins junge erwachsenenleben, welches andere anforderungen an die menschen stellt. fallen abschiede deshalb manchmal schwer weil sie "doppelte" abschiede sind?
ich wünsche dir freie und offene gefühle und gedanken!
gubi
auf das thema bin ich gestossen bei der lecture "auf dem pilgerweg" von paolo coelho. ein buch das sehr entspannend und mystisch ist und mich in abschieds-zeiten begleitet hat.
neben eros gibt es ja auch noch thanatos den zwillingsbruder von hypnos. nur wer thanatos walten lassen kann, ist nachher fähig wieder offen für eros oder agape zu sein. smile! aber eben: grau ist alle theorie und der alltag bewegt uns oft wieder an seelenorte, welche uns dann wieder für eine weile gefangenhalten.
ist es nicht auch so, dass solche abschiede marksteine sind beim übergang von einem zum anderen lebensabschnitt? also zum beispiel abschied von der unbeschwertheit einer jugend und übertritt ins junge erwachsenenleben, welches andere anforderungen an die menschen stellt. fallen abschiede deshalb manchmal schwer weil sie "doppelte" abschiede sind?
ich wünsche dir freie und offene gefühle und gedanken!
gubi
hallo lara,
hab jetzt mal den ganzen thread etwas quergelesen, na, da gibt es ein paar ähnlichkeiten zu meiner geschichte, trennung nach 7 jahren gemeinsamen wohnens un dz.t auch arbeitens, vieler gemeinsamer reisen, einem festen ziel, zusammen auszuwandern.. naja
es war bei uns auch so, dass wir eigentlich am ende nur noch gestritten hatten, es musste sein, irgendwie.
das ende kam, als wir abends vor unsrer hütte an einem traumstarnd sassen und wieder ewig rumdiskutierten, un dich hab auf einma gesagt: ich finde, wenn wir wieder zu hause sind, sollte jeder seine eigenen wege gehen. BUMM.
und er sagt darauf: ja, das finde ich auch! BUMM. und das wars. wir haben nie irgendwie drüber geredet.. also auch nicht unbedingt ein abschiedsritual...
aber wir waren wohl von anfang an eher prädestiniert, beste freunde zu sein, als ein liebespaar. eben auch agape und nicht eros. (ich kenn die philsophie auch ganz gut :] )
nun gut, heute sind wir freunde. aber ich habe glaub ich 5 jahre an der geschichte geknabbert und nicht zu wenig.
mir ist ja damals mein ganzer lebensplan wie sand durch die finger geronnen. ich brauchte einen neuen job, eine neue wohnung, neue freunde... alles war irgendwie im eimer! alles.
das macht einem schon ganz schön fertig. auch die immer wiederkehrende frage, hast du versagt, warum ging das einfach nicht? war es richtig, war es falsch?
das lässt mich heute manchmal noch ins grübeln kommen, zumal, weil ich seitdem keinen neuen partner gefunden habe. er schon, aber die frau wird genauso behandelt ich ich damals, mit vollendeter gleichgültigkeit. mir tut sie eher leid. ich habe keine wut. ich bin nur immer mal wieder traurig, warum das mit uns beiden nicht gut gegangen ist.
aber das werden wir wohl nie wissen. aber wir haben uns, als wir uns im februar geshen haben, gegenseitig beglückwünscht, dass wir das gut gemacht haben. ein ende mit vernunft, ohne streit und geschrei und schuldzuweisungen und was weiss ich. das wir uns heute immer noch sehr achten und schätzen. doch, das haben wir gut gemacht. er ist ein teil meines lebens gewesen, und ich bin froh darüber, dass es ihn immer noch gibt.
hab jetzt mal den ganzen thread etwas quergelesen, na, da gibt es ein paar ähnlichkeiten zu meiner geschichte, trennung nach 7 jahren gemeinsamen wohnens un dz.t auch arbeitens, vieler gemeinsamer reisen, einem festen ziel, zusammen auszuwandern.. naja
es war bei uns auch so, dass wir eigentlich am ende nur noch gestritten hatten, es musste sein, irgendwie.
das ende kam, als wir abends vor unsrer hütte an einem traumstarnd sassen und wieder ewig rumdiskutierten, un dich hab auf einma gesagt: ich finde, wenn wir wieder zu hause sind, sollte jeder seine eigenen wege gehen. BUMM.
und er sagt darauf: ja, das finde ich auch! BUMM. und das wars. wir haben nie irgendwie drüber geredet.. also auch nicht unbedingt ein abschiedsritual...
aber wir waren wohl von anfang an eher prädestiniert, beste freunde zu sein, als ein liebespaar. eben auch agape und nicht eros. (ich kenn die philsophie auch ganz gut :] )
nun gut, heute sind wir freunde. aber ich habe glaub ich 5 jahre an der geschichte geknabbert und nicht zu wenig.
mir ist ja damals mein ganzer lebensplan wie sand durch die finger geronnen. ich brauchte einen neuen job, eine neue wohnung, neue freunde... alles war irgendwie im eimer! alles.
das macht einem schon ganz schön fertig. auch die immer wiederkehrende frage, hast du versagt, warum ging das einfach nicht? war es richtig, war es falsch?
das lässt mich heute manchmal noch ins grübeln kommen, zumal, weil ich seitdem keinen neuen partner gefunden habe. er schon, aber die frau wird genauso behandelt ich ich damals, mit vollendeter gleichgültigkeit. mir tut sie eher leid. ich habe keine wut. ich bin nur immer mal wieder traurig, warum das mit uns beiden nicht gut gegangen ist.
aber das werden wir wohl nie wissen. aber wir haben uns, als wir uns im februar geshen haben, gegenseitig beglückwünscht, dass wir das gut gemacht haben. ein ende mit vernunft, ohne streit und geschrei und schuldzuweisungen und was weiss ich. das wir uns heute immer noch sehr achten und schätzen. doch, das haben wir gut gemacht. er ist ein teil meines lebens gewesen, und ich bin froh darüber, dass es ihn immer noch gibt.
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