nach 21 Jahren plötzlich allein gelassen
80 Antworten7'308 AufrufeGestartet von eagle ·
Hallo eagle....
mit deinem letzten Beitrag hast du alles gesagt, was gesagt und gefunden und gesucht und verstanden werden muss.
Du hast den "Schock" überwunden und sortierst dich neu...bist vollkommen auf dem richtigen Weg.
Es steht ausser Frage, das Frau nicht auf Händen getragen werden muss in ihren Birkenstocklatschen.....
Du bist wohl kaum in den letzten Jahren nach Hause gekommen und sie hat dir statt Blumen die neueste Autobild oder was auch immer bereit gelegt.....
Es ist wie es ist von Zeit zu Zeit kriegt Frau oder Mann nen Knall und erfindet sich neu.
Dabei muss er/sie nach Gründen suchen, warum das "Alte", was jahrelang schön und für gut befunden wurde, nicht mehr genügt...
Ob es jetzt die fehlenden Blumen sind oder die Socken oder was auch immer.....
In millionen Haushalten genügt das "normale" Leben wo auch der Alltag zu gehört.
Bei deiner Frau grade nicht mehr....dann lass sie ziehen....denn wohin auch immer sie "hin"zieht wird auch da der Punkt kommen, wo ihr bewusst ist,
das die Sonne nicht gelber ist, da wo sie hin will.
Aber das kannst nicht du ihr klar machen und du kannst auch nichts ändern....sie wird merken, das sie eben keine 20 mehr ist und das Partyleben auf die Dauer nicht sonderlich
erfüllend ist......
Das muss sie aber selbst sehen....und das wird sie, da bin ich mir ziemlich sicher......
Kopf hoch und ich finde gut, wie du dich machst......
mit deinem letzten Beitrag hast du alles gesagt, was gesagt und gefunden und gesucht und verstanden werden muss.
Du hast den "Schock" überwunden und sortierst dich neu...bist vollkommen auf dem richtigen Weg.
Es steht ausser Frage, das Frau nicht auf Händen getragen werden muss in ihren Birkenstocklatschen.....
Du bist wohl kaum in den letzten Jahren nach Hause gekommen und sie hat dir statt Blumen die neueste Autobild oder was auch immer bereit gelegt.....
Es ist wie es ist von Zeit zu Zeit kriegt Frau oder Mann nen Knall und erfindet sich neu.
Dabei muss er/sie nach Gründen suchen, warum das "Alte", was jahrelang schön und für gut befunden wurde, nicht mehr genügt...
Ob es jetzt die fehlenden Blumen sind oder die Socken oder was auch immer.....
In millionen Haushalten genügt das "normale" Leben wo auch der Alltag zu gehört.
Bei deiner Frau grade nicht mehr....dann lass sie ziehen....denn wohin auch immer sie "hin"zieht wird auch da der Punkt kommen, wo ihr bewusst ist,
das die Sonne nicht gelber ist, da wo sie hin will.
Aber das kannst nicht du ihr klar machen und du kannst auch nichts ändern....sie wird merken, das sie eben keine 20 mehr ist und das Partyleben auf die Dauer nicht sonderlich
erfüllend ist......
Das muss sie aber selbst sehen....und das wird sie, da bin ich mir ziemlich sicher......
Kopf hoch und ich finde gut, wie du dich machst......
bearbeitet #62
Wenn aber wirklcih eine Frau meint, sie würde jetzt den rest des lebens auf händen getragen werden und das wäre der sinn der ehe, na sorry wie blöd muss mann denn sein sich auf sowas einzulassen, ganz abgesehen davon das es keine (wirklich keine) Frau gibt die das verdient hätte. Warum auch, oder ist Frau der bessere Typ mensch ? Warum muss Mann immer alles merken, warum muss Mann immer einfühlsam sein, warum muss Mann alles in einem sein, Liebhaber, Kumpel, macho und sentimentaler softie in einem. Warum ????Kein Mensch verdient sowas? Keine Frau hat das verdient? Frau besserer Typ Mensch? Also, wie`s schein sind unsere Definitionen von LIEBE völlig unterschiedliche. Außerdem ist das purer Stress, wenn ein Mann denkt, einer Frau alles recht machen zu müssen. Bei sonem Druck, muss man ja in die Defensive. Oder ne Million aufn Tisch packen.
Das mag sogar sein, aber ich sage jetzt auch mal in aller Deutllichkeit " wenn eine Ehe daraus bestehen muss das der Mann die Frau Jahrzehnte nur auf Händen trägt, Tag für Tag, und immer versucht jede noch so kleine gefühlsregung der Frau zu deuten, und und undNee. Wär aber schön… in einer Liebesbeziehung ein wenig LIEBE zu zeigen (Beide) und zu erLeben.
Und was ist überhaupt mit Eurer (angesprochene werden sich wiedererkennen) so hochgepriesenen Emanzipation ????Emanzipation? Ok, es ist nun mal schön, wenn der Mann ein Mann ist und uns die Türe aufhält. Ein Mann der uns zeigt, dass er uns als Frau begehrt (und nicht dafür, dass wir toll bügeln können eine Gegenleistung bringt). Aber lassen wir das, denn Du sprichst eine andere Sprache als ich.
Meine Frau war weder unrealistisch, noch übermässig emanzipiert und hat in unserer ganzen ehe "ihren mann gestanden" - sie war (fast) perfekt.Ja, glaube ich. Sie war perfekt für Dich, weil sie eine so starke Frau ist, und das alles allein gemeistert hat. Du hast alles bekommen, was Du Dir gewünscht hast.
Frau hilft mir am Anfang mit der Wäsche bis ich jemanden gefunden habe der meine Klamotten bügeltDas ist zweideutig :P Bis Du jemanden gefunden hast, der deine Klamotten bügelt :D
Aber ich hör schon auf. Das ist mein (erstmal) letzter Beitrag an Dich. Schließlich geht es ja nicht um DICH, sondern um den Liebeskummer ( ;) ) und dieser muss erstmal überstanden werden. Die Texte gehen ja nicht verloren. Vielleicht nützen sie Dir irgendwann noch einmal…
hallo eagle
ich gehöre zu den stillen mitlesern und habe deine geschichte von anfang an mitverfolgt....
es geht bei deiner/eurer geschichte in der tat nicht darum, dass einer mehr schuld hat als der andere...auch nicht darum, ob noch eine chance besteht, denn deine frau hat dir klar und deutlich durchgegeben, dass es in zukunft kein "wir/uns" mehr geben wird.
ich möchte gerne versuchen, dir auf deine frage "wieso aus weiss auf einmal schwarz wird" eine antwort zu geben....
auch mir ging es vor ein paar jahren ähnlich wie deiner frau...ich war in einer langjährigen partnerschaft und soweit glücklich.
so wie du, gehöre ich selbst zu den pragmatischen leuten, die eine logische erklärung für ein verhalten, für eine sache oder für ein problem rasch finden....
in dieser partnerschaft war ich glücklich....sexuell lief es bestens, wir hatten einen grossen bekannten- und freundeskreis, beruflich standen wir beide mitten im leben
und hatten finanziell keine sorgen - ja, wir lebten ein glückliches leben.....freunde/bekannte/familie sahen uns vielfach als das traumpaar an und wie ihr, hatten auch wir
kaum streit, verstanden uns blind und wussten, was der andere mochte und was er hasste......wir kannten uns in- und auswendig....
doch bei mir kamen nach etwa 6 jahren beziehung auf einmal gedanken wie "kannst du dir vorstellen, mit diesem mann in 20/30 jahren noch zusammen zu sein?"....
zuerst war meine antwort klar ja....doch die frage kam immer wieder in mir hoch....und mit der zeit wurde aus diesem klaren ja ein jaein....bis es ein nein wurde....
bis zu diesem nein verging eine zeit von zwei jahren!!!!!! :eek: ....
auch ich habe nie mit meinem partner über das gesprochen...ich habe ihn nicht mal gefragt, ob er sich die selbe frage auch stelle....nein, ich habe gar nichts gemacht und gesagt!
nach diesen zwei jahren ging es nochmals ein gutes halbes jahr bis ich das alles auf den tisch brachte....und mein damaliger partner war wie du heute komplett geschockt! er verstand es nicht.....
und das schlimmste war, ich verstand es selber nicht! ich konnte ihm keinen einzigen grund geben, was falsch lief in unserer partnerschaft....
nein, ich konnte ihm nur sagen, dass ich mir ein gemeinsames leben mit ihm nicht vorstellen kann....
für ihn war es die hölle....ich habe ihm den boden unter den füssen weggezogen und liess ihn fallen ohne irgendwelche antworten.....
jederzeit war ich für ein gespräch bereit, doch auch nach dem dritten gespräch konnte ich ihm nicht mehr sagen als beim erstenmal...."ich kann mir ein leben mit ihm nicht mehr vorstellen"....und "nein, du hast nichts falsch gemacht"....
heute, fünf jahre danach, kann ich rückblickend sagen, dass ich richtig gehandelt habe....mir geht es heute gut - auch ohne partner...
was passierte also damals?.....für mich selber war es ein prozess, den ich selber mit mir ausmachen musste....ich wollte und konnte mit ihm über meine damaligen zweifel und auch nicht über die frage "kann ich mir vorstellen mit diesem mann alt zu werden" nicht sprechen...das musste ich mit mir selber ausmachen und das wollte ich auch.
ich kann behaupten, dass wir uns weder auseinanderlebten, noch uns in verschiedene richtungen entwickelten....es war einfach so.
mein herz hat das für mich beantwortet und wie schon gesagt, es war die richtige entscheidung....
vielleicht hilft dir diese antwort etwas weiter bei deinen fragen.....
ich wünsche dir alles liebe und gute..du bist auf dem richtigen weg!
lg
ibr
ich gehöre zu den stillen mitlesern und habe deine geschichte von anfang an mitverfolgt....
es geht bei deiner/eurer geschichte in der tat nicht darum, dass einer mehr schuld hat als der andere...auch nicht darum, ob noch eine chance besteht, denn deine frau hat dir klar und deutlich durchgegeben, dass es in zukunft kein "wir/uns" mehr geben wird.
ich möchte gerne versuchen, dir auf deine frage "wieso aus weiss auf einmal schwarz wird" eine antwort zu geben....
auch mir ging es vor ein paar jahren ähnlich wie deiner frau...ich war in einer langjährigen partnerschaft und soweit glücklich.
so wie du, gehöre ich selbst zu den pragmatischen leuten, die eine logische erklärung für ein verhalten, für eine sache oder für ein problem rasch finden....
in dieser partnerschaft war ich glücklich....sexuell lief es bestens, wir hatten einen grossen bekannten- und freundeskreis, beruflich standen wir beide mitten im leben
und hatten finanziell keine sorgen - ja, wir lebten ein glückliches leben.....freunde/bekannte/familie sahen uns vielfach als das traumpaar an und wie ihr, hatten auch wir
kaum streit, verstanden uns blind und wussten, was der andere mochte und was er hasste......wir kannten uns in- und auswendig....
doch bei mir kamen nach etwa 6 jahren beziehung auf einmal gedanken wie "kannst du dir vorstellen, mit diesem mann in 20/30 jahren noch zusammen zu sein?"....
zuerst war meine antwort klar ja....doch die frage kam immer wieder in mir hoch....und mit der zeit wurde aus diesem klaren ja ein jaein....bis es ein nein wurde....
bis zu diesem nein verging eine zeit von zwei jahren!!!!!! :eek: ....
auch ich habe nie mit meinem partner über das gesprochen...ich habe ihn nicht mal gefragt, ob er sich die selbe frage auch stelle....nein, ich habe gar nichts gemacht und gesagt!
nach diesen zwei jahren ging es nochmals ein gutes halbes jahr bis ich das alles auf den tisch brachte....und mein damaliger partner war wie du heute komplett geschockt! er verstand es nicht.....
und das schlimmste war, ich verstand es selber nicht! ich konnte ihm keinen einzigen grund geben, was falsch lief in unserer partnerschaft....
nein, ich konnte ihm nur sagen, dass ich mir ein gemeinsames leben mit ihm nicht vorstellen kann....
für ihn war es die hölle....ich habe ihm den boden unter den füssen weggezogen und liess ihn fallen ohne irgendwelche antworten.....
jederzeit war ich für ein gespräch bereit, doch auch nach dem dritten gespräch konnte ich ihm nicht mehr sagen als beim erstenmal...."ich kann mir ein leben mit ihm nicht mehr vorstellen"....und "nein, du hast nichts falsch gemacht"....
heute, fünf jahre danach, kann ich rückblickend sagen, dass ich richtig gehandelt habe....mir geht es heute gut - auch ohne partner...
was passierte also damals?.....für mich selber war es ein prozess, den ich selber mit mir ausmachen musste....ich wollte und konnte mit ihm über meine damaligen zweifel und auch nicht über die frage "kann ich mir vorstellen mit diesem mann alt zu werden" nicht sprechen...das musste ich mit mir selber ausmachen und das wollte ich auch.
ich kann behaupten, dass wir uns weder auseinanderlebten, noch uns in verschiedene richtungen entwickelten....es war einfach so.
mein herz hat das für mich beantwortet und wie schon gesagt, es war die richtige entscheidung....
vielleicht hilft dir diese antwort etwas weiter bei deinen fragen.....
ich wünsche dir alles liebe und gute..du bist auf dem richtigen weg!
lg
ibr
bearbeitet #64
@ich-bin-ratlos
Typischer Fall von Frau weiß mal wieder nicht was sie will :D :D:D und handelt dabei vollkommen irrational als Sklave ihrer Hormone. Hochinteressant! Darf ich dich in ein Labor sprerren und Experimente mit dir machen? Kannst du wirklich keinen einzigen Grund für dein Handeln nennen und warum du mit diesem Mann nicht mehr zusammen sein wolltest. Das glaub ich irgendwie nicht.
Als Mann kann man sogar für Frau sterben und die ist immer noch nicht zufrieden, fühlt sich nicht geliebt oder du bist so einfühlsam das sie sich wieder erdrückt fühlen. Frauen haben einfach keinen Zugang zu sich selbst und wissen nicht was sie wollen. Egal wie dus machst du wirst es falsch machen, traurig aber wahr. Recht machen kannst du es ihnen nicht.
Machst du sie zu deiner Göttin, wird sie dich verlassen, weil du dadurch unattraktiv bzw. anhänglich bist.
Hast du andere Frauen neben ihr wird sie dich verlassen oder die dir die Hölle heiß machen, weil sie nicht DAS NONPLUSULTRA für dich ist.
Kann mal irgendeine Frau klar formulieren was sie will? Am besten gleich hier und jetzt.
Sorry für die Verallgemeinerung!
Typischer Fall von Frau weiß mal wieder nicht was sie will :D :D:D und handelt dabei vollkommen irrational als Sklave ihrer Hormone. Hochinteressant! Darf ich dich in ein Labor sprerren und Experimente mit dir machen? Kannst du wirklich keinen einzigen Grund für dein Handeln nennen und warum du mit diesem Mann nicht mehr zusammen sein wolltest. Das glaub ich irgendwie nicht.
Als Mann kann man sogar für Frau sterben und die ist immer noch nicht zufrieden, fühlt sich nicht geliebt oder du bist so einfühlsam das sie sich wieder erdrückt fühlen. Frauen haben einfach keinen Zugang zu sich selbst und wissen nicht was sie wollen. Egal wie dus machst du wirst es falsch machen, traurig aber wahr. Recht machen kannst du es ihnen nicht.
Machst du sie zu deiner Göttin, wird sie dich verlassen, weil du dadurch unattraktiv bzw. anhänglich bist.
Hast du andere Frauen neben ihr wird sie dich verlassen oder die dir die Hölle heiß machen, weil sie nicht DAS NONPLUSULTRA für dich ist.
Kann mal irgendeine Frau klar formulieren was sie will? Am besten gleich hier und jetzt.
Sorry für die Verallgemeinerung!
tja auchratlos
das solche kommentare wie der deinige kommt, war mich klar....und ich schmunzle jetzt noch darüber....
glaube mir, ich weiss sehr genau was ich will und vorallem: was ich nicht mehr will.......
mein damaliger partner wäre der perfekte partner: zärtlich, lieb, verständnisvoll, treu, zuverlässig, witzig, charmant, hat manieren, etc....auch aus finanzieller sicht wäre er eine gute partie....
doch leider ist er nicht der richtige partner für mich!
glaube mir, es war nicht einfach zu dieser erkenntnis zu gelangen und vorallem nicht, diese erkenntnis ihm mitzuteilen....es tat nicht nur ihm, sondern auch mir weh....aber es ging einfach nicht...
und nein, ich brauche keinen mann, der mich 7x24 auf händen trägt....ich brauch auch nicht wöchentlich einen blumenstrauss oder schmuck.....und ich hatte auch nicht das gefühl, dass ich irgendwas vermisste oder nachzuholen brauchte.....nein, meine erkenntnis war einfach: er ist nicht der mann, mit dem ich mein leben verbringen möchte!
gruss
ibr
das solche kommentare wie der deinige kommt, war mich klar....und ich schmunzle jetzt noch darüber....
glaube mir, ich weiss sehr genau was ich will und vorallem: was ich nicht mehr will.......
mein damaliger partner wäre der perfekte partner: zärtlich, lieb, verständnisvoll, treu, zuverlässig, witzig, charmant, hat manieren, etc....auch aus finanzieller sicht wäre er eine gute partie....
doch leider ist er nicht der richtige partner für mich!
glaube mir, es war nicht einfach zu dieser erkenntnis zu gelangen und vorallem nicht, diese erkenntnis ihm mitzuteilen....es tat nicht nur ihm, sondern auch mir weh....aber es ging einfach nicht...
und nein, ich brauche keinen mann, der mich 7x24 auf händen trägt....ich brauch auch nicht wöchentlich einen blumenstrauss oder schmuck.....und ich hatte auch nicht das gefühl, dass ich irgendwas vermisste oder nachzuholen brauchte.....nein, meine erkenntnis war einfach: er ist nicht der mann, mit dem ich mein leben verbringen möchte!
gruss
ibr
Ok ich verstehe was du schreibst aber warum? WARUM? Hat er dir nicht mehr gefallen, zu langweilig. Es muss doch irgendein warum geben?
Aber all das war es nicht, all das ist es nicht und auch wenn ich nach einigen langen gesprächen mit meiner Frau langsam dahinter komme was es war bzw. was es ist und auch sie (wie ich schon dachte) keine Schuld in dem Sinne trifftklärst du uns auch auf? vielleicht können wir daraus lernen? Was war es?
B.
nein auchratlos.....es ging nicht um ihn, es ging dabei um mich....ICH konnte mir ein leben mit ihm nicht mehr vorstellen.....ich wollte es nicht mehr....das was vor jahren als richtig und perfekt erschien, war zu diesem zeitpunkt alles anders....es ging wirklich nur um mich....natürlich waren die gefühle auch nicht mehr so intensiv wie vor 8 jahren und vorallem spürte ich, dass ich gar nicht mehr für diese beziehung kämpfen wollte....nein, ich wollte einfach raus...und das war mein herz- und bauchgefühl, die das sagten.....mein verstand wäre bei diesem mann geblieben....
Ok, dann mal ohne Verstand:) Aha, du musstest also kämpfen und hattest keine Lust mehr dazu. Das ist doch schon ein WARUM:rolleyes:. Wenn man seine Gefühle hinterfragt kommt man irgendwann schon zu einem warum, hoffe ich. Oder war es weibliche Intuition:p Es gibt immer ein warum, sonst wären wir ja Psychopaten die wahllos Leute umbringen und hinterher nicht mehr wissen warum sie das getan haben.
@ ich_bin_ratlos: also ich finde deine story sehr interessant. vor allem wie du aufzeigst, dass es ein langwieriger prozess mit dieser frage war. so etwas geschieht bestimmt nicht von heute auf morgen. kann mir die ganze sache gut vorstellen. nur im vergleich zum TE waren es bei dir 8 Jahre Beziehung und es fing schon nach 6 Jahren mit dieser Frage an. bei eagle hat es aber 21 jahre gedauert... finde dies doch noch eine stufe heftiger. da sollte man doch vorher merken, dass man mit diesem mann nicht bis ans ende aller tage zusammen sein möchte?!
auf jeden fall mein herzliches beileid eagle!
auf jeden fall mein herzliches beileid eagle!
bearbeitet #71
Seltsam ibr,
in deinem ersten Thread aus 2007 sagst Du aber ganz andere "Gründe" :confused:
Und DAS ist definitiv Grund genug, eine Beziehung zu beenden ->
"wir waren fast sieben jahre zusammen. die beziehung war alles andere als harmonisch. d. h. sie war schon harmonisch, doch wir lebten eher wir geschwister, als wie ein paar, dass sich liebte. sicher machte auch ich viele fehler"
Die meisten Menschen haben eine Beziehung, weil sie eine brauchen und suchen. Einige, dich sich dafür unter ordnen, dominieren, fertig machen, fertig gemacht werden, sex machen, weil es einen Zweck erfüllt, Sicherheit gibt, man nicht allein ist, und und und... Wenn eine Beziehung harmonisch läuft, liegt es nun mal an Beiden diese auch aufrecht zu erhalten bzw den Wunsch dafür. Und wenn Beide das wünschen, kann nichts mehr ein "Grund" sein.
in deinem ersten Thread aus 2007 sagst Du aber ganz andere "Gründe" :confused:
Und DAS ist definitiv Grund genug, eine Beziehung zu beenden ->
"wir waren fast sieben jahre zusammen. die beziehung war alles andere als harmonisch. d. h. sie war schon harmonisch, doch wir lebten eher wir geschwister, als wie ein paar, dass sich liebte. sicher machte auch ich viele fehler"
Die meisten Menschen haben eine Beziehung, weil sie eine brauchen und suchen. Einige, dich sich dafür unter ordnen, dominieren, fertig machen, fertig gemacht werden, sex machen, weil es einen Zweck erfüllt, Sicherheit gibt, man nicht allein ist, und und und... Wenn eine Beziehung harmonisch läuft, liegt es nun mal an Beiden diese auch aufrecht zu erhalten bzw den Wunsch dafür. Und wenn Beide das wünschen, kann nichts mehr ein "Grund" sein.
bearbeitet #72
@picis
so wie in eagles beiträgen gelesen habe, war das bei seiner frau auch ein langer prozess...."wegen der tochter blieb sie länger", aber "sie liebte ihn schon lange nicht mehr".......
ich denke, seiner frau ging es ähnlich wie mir....der prozess des "trennens" hat schon vielviel früher angefangen....
@auchratlos
nein...ich musste nicht um die beziehung kämpfen, da hast du mich zu wörtlich genommen - habe ich auch falsch geschrieben - sorry!
....es ist schwierig zu beschrieben....ich hatte keine motivation mehr etwas zur beziehung beizutragen...da ich diesen mann - schlussendlich - nicht mehr an meiner seite wollte......
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
ja barfuss....am schluss lebten wir wirklich wir geschwister....hatten aber doch ab und an sex...doch die lust auf sex wurde meinerseits weniger...und das in den zwei jahren als dieser prozess stattfand...
so wie in eagles beiträgen gelesen habe, war das bei seiner frau auch ein langer prozess...."wegen der tochter blieb sie länger", aber "sie liebte ihn schon lange nicht mehr".......
ich denke, seiner frau ging es ähnlich wie mir....der prozess des "trennens" hat schon vielviel früher angefangen....
@auchratlos
nein...ich musste nicht um die beziehung kämpfen, da hast du mich zu wörtlich genommen - habe ich auch falsch geschrieben - sorry!
....es ist schwierig zu beschrieben....ich hatte keine motivation mehr etwas zur beziehung beizutragen...da ich diesen mann - schlussendlich - nicht mehr an meiner seite wollte......
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
ja barfuss....am schluss lebten wir wirklich wir geschwister....hatten aber doch ab und an sex...doch die lust auf sex wurde meinerseits weniger...und das in den zwei jahren als dieser prozess stattfand...
Na gut, akzeptiert:D zurück zum eigentlichen Threadinhalt. Hmm, obwohl mal was anderes: Ob es wohl Mütter gibt, die ihre Kinder über alles lieben und plötzlich nach 20 Jahren nichts mehr für sie empfinden, nur so reine Neugierde:cool:. Vielleicht ist Liebe einfach das falsches Wort um die Gefühle innerhalb von Beziehungen zu beschreiben. Gibts eigentlich Liebesforscher?
und mich würde eagle's antwort auf b52's frage auch interessieren......
gibt es mittlerweile erkenntnisse bei dir eagle?
gruss
ibr
gibt es mittlerweile erkenntnisse bei dir eagle?
gruss
ibr
Zum einen ist unsere tochter bald soweit ihre eigenen wege incl. einer eigenen wohnung zu gehen (sagt meine frau auch immer wieder), zum anderen hat meine Frau mir ja überzeugend klar gemacht das es (nich) keinen anderen gibt, und sollte es mal soweit sein sie auf gar keinen Fall ihre eigene wohnung die sie dann ja hat aufgeben wird.
Soüberzeugend wie sie das sagt scheint sie tatsächlich im moment den wunsch nach freiheit und selbstbestimmung und singledasein haben.
Hallo eagle.
Schau dir meinen Thread an und mach Dir Gedanken dazu!
Liebe Grüße
Soüberzeugend wie sie das sagt scheint sie tatsächlich im moment den wunsch nach freiheit und selbstbestimmung und singledasein haben.
Hallo eagle.
Schau dir meinen Thread an und mach Dir Gedanken dazu!
Liebe Grüße
ich finde ibr's antwort eine sehr schöne und ausfürhliche, erklärende antwort: es ist einfach so. sie wollte ihn nicht mehr an seiner seite. es ging um sie. es ist so einfach und genau deshalb ist es wahr.
und genau das würde eagle helfen, das zu akzeptieren, denke ich. es so anzunehmen wie es ist. was auch immer das 'warum' ist. vielleicht ist es ja so einfach wie bei ibr, dass sie ihn eben nicht mehr an seiner seite will. so oder so muss du es, lieber eagle, akzeptieren, und je eher du das schaffst, umso leichter wird es dir fallen, alles zu verarbeiten.
und genau das würde eagle helfen, das zu akzeptieren, denke ich. es so anzunehmen wie es ist. was auch immer das 'warum' ist. vielleicht ist es ja so einfach wie bei ibr, dass sie ihn eben nicht mehr an seiner seite will. so oder so muss du es, lieber eagle, akzeptieren, und je eher du das schaffst, umso leichter wird es dir fallen, alles zu verarbeiten.
danke heartflower....du triffst es auf den punkt...
es war ist einfach so - das umschreibt es am besten....
ein guter freund sagte damals zu mir: manchmal geht das herz einen weg, die der verstand nicht versteht.....und genauso war es....
für meinen damaligen partner war das alles andere als leicht...ja, er ging durch die hölle.....und ich war schuld daran - konnte das aber nicht ändern...
mir tat das ganze auch weh, verdammt weh sogar....aber es ging einfach nicht anders....
jedoch kann ich heute rückblickend sagen, dass die zeit danach sehr spannend war....so als frischer single auf dem markt :D , aber es war auch irgendwie befremdlich....
es war und ist gut so wie es ist....
alles liebe euch
lg
ibr
es war ist einfach so - das umschreibt es am besten....
ein guter freund sagte damals zu mir: manchmal geht das herz einen weg, die der verstand nicht versteht.....und genauso war es....
für meinen damaligen partner war das alles andere als leicht...ja, er ging durch die hölle.....und ich war schuld daran - konnte das aber nicht ändern...
mir tat das ganze auch weh, verdammt weh sogar....aber es ging einfach nicht anders....
jedoch kann ich heute rückblickend sagen, dass die zeit danach sehr spannend war....so als frischer single auf dem markt :D , aber es war auch irgendwie befremdlich....
es war und ist gut so wie es ist....
alles liebe euch
lg
ibr
Tja, das Warum!
Für die meisten, die diese Site besuchen, die alles bedeutende Frage.
Warum wurde ich verlassen?
Eigentlich ist das "Warum" wirklich völlig egal, dennoch forschen wir nach Gründen.
Meine Antwort möchte ich mit einem Grönemeyer-Text beantworten: "weil er lebt und weil er liebt"!
Warum klammert sich der Verlassene an jedes Fünkchen Hoffnung? Weil er eben diese Gründe braucht um überhaupt Hoffnung zu haben?
Die Gründe warum man verlassen wird sind so vielfältig wie Schneeflocken am Himmel. Tatsache ist, dass der Partner sich anders orientiert hat. Ob sich der Partner nun fremd verliebt hat, oder nicht mehr die Spielsucht oder Kaufsucht des anderen ertragen konnte, moralisch richtig oder falsch, nein, völlig egal. Die Liebe zum Partner ist nicht mehr da.
Ob das immer so bleibt, sei dahingestellt. Nur zum Zeitpunkt der Trennung ist es Fakt.
Für den Verlassenen zerbricht oft völlig sein soziales Netzwerk....sein Leben, seine Familie, seine Zukunft. Für den anderen beginnt meist etwas Neues, spannenderes. Eine neue Liebe, ein anderes Leben. Fast allen Menschen fällt es schwer, nach Jahren der Gemeinsamkeit, die vielfältigen Verbindungen "ad hoc" zu lösen. Es braucht eben seine Zeit der Trauer, - Zeit des Verstehens -, und auch eine Zeit des einlebens in die neue Welt.
Jetzt kann man fragen, warum ist das so? Vielleicht weil wir nur Menschen sind oder auch weil die Evolution uns so geprägt hat, dass die Verlassenen den Grund erkennen möchten, um ihn zu "bekämpfen".
Eagle hat hier die einzig richtige Entscheidung getroffen. Er hat es einfach akzeptiert.
LG
Grillcat
Für die meisten, die diese Site besuchen, die alles bedeutende Frage.
Warum wurde ich verlassen?
Eigentlich ist das "Warum" wirklich völlig egal, dennoch forschen wir nach Gründen.
Meine Antwort möchte ich mit einem Grönemeyer-Text beantworten: "weil er lebt und weil er liebt"!
Warum klammert sich der Verlassene an jedes Fünkchen Hoffnung? Weil er eben diese Gründe braucht um überhaupt Hoffnung zu haben?
Die Gründe warum man verlassen wird sind so vielfältig wie Schneeflocken am Himmel. Tatsache ist, dass der Partner sich anders orientiert hat. Ob sich der Partner nun fremd verliebt hat, oder nicht mehr die Spielsucht oder Kaufsucht des anderen ertragen konnte, moralisch richtig oder falsch, nein, völlig egal. Die Liebe zum Partner ist nicht mehr da.
Ob das immer so bleibt, sei dahingestellt. Nur zum Zeitpunkt der Trennung ist es Fakt.
Für den Verlassenen zerbricht oft völlig sein soziales Netzwerk....sein Leben, seine Familie, seine Zukunft. Für den anderen beginnt meist etwas Neues, spannenderes. Eine neue Liebe, ein anderes Leben. Fast allen Menschen fällt es schwer, nach Jahren der Gemeinsamkeit, die vielfältigen Verbindungen "ad hoc" zu lösen. Es braucht eben seine Zeit der Trauer, - Zeit des Verstehens -, und auch eine Zeit des einlebens in die neue Welt.
Jetzt kann man fragen, warum ist das so? Vielleicht weil wir nur Menschen sind oder auch weil die Evolution uns so geprägt hat, dass die Verlassenen den Grund erkennen möchten, um ihn zu "bekämpfen".
Eagle hat hier die einzig richtige Entscheidung getroffen. Er hat es einfach akzeptiert.
LG
Grillcat
hi eagle, liest du hier noch? dein letzter eintrag klang wie ein abschied.
falls es also noch sinn macht, dass ich mich dazu melde: ich möchte dir gern schreiben, dass ich mit dir fühle und etwas ähnliches erlebt habe. mein langjähriger ehemann verließ mich auch hals über kopf und es traf mich wie ein keulenschlag. er hatte die trennung jahrelang geplant und hatte diese deshalb schon verarbeitet (so erklärt sich auch die kaltblütigkeit), ich wurde von einem moment zum anderen vor vollendete tatsachen gestellt. so etwas kommt einem trauma gleich.
es ist bitter, wenn man von jetzt auf nachher damit konfrontiert wird, dass das eigene leben auf dem kopf steht, ohne dass man selbst dafür verantwortlich ist im eigentlichen sinn und ohne dass man es ändern kann. das war etwas, das mich am meisten belastet hat: da ändert jemand mein leben - nämlich mein partner, auf den ich dachte, dass verlass wäre - und ich kann nichts anderes machen, als klein beigeben. das erschüttert einen selbstständigen menschen, der immer gewohnt war zu machen, zu organisieren, zu richten und zu steuern, massivst. diese untätigkeit ist die hölle. ich wünsch dir sehr, du hast den schock wirklich schon verdauen können.
bei mir hat das lang gedauert. ich musste meine wohnung aufgeben, meine arbeit (weil ich für mich allein zu wenig verdiente), stand vor dem finanziellen und vor dem emotionalen ruin und konnte nicht verstehen, warum es mich traf. dieses warum hat mich lange gequält. ich weiß, dass es wichtig ist, antworten zu bekommen.
@grillcat hat sicher recht: wenn man es akzeptieren kann und nicht mehr nach dem warum fragt, entspannt man sich erst wirklich und kommt zur ruhe und hat muse und kraft für das neue leben. aber das geht nicht von heute auf morgen, so etwas braucht zeit.
der vergleich mit der naturkatastrophe hat mir gefallen: dieses ereignis wird körperlich so ähnlich einem schweren unfall empfunden. du brauchst zeit zur regeneration.
eines ist mir noch aufgefallen, wenn ich das anmerken darf: dass deine frau im zuge der trennung mit vorwürfen kam, die sie jahrzehntelang nicht geäußert hat. falls du dafür noch eine erklärung suchen solltest: für mich liegt es auf der hand. wenn sie wirklich daran interessiert gewesen wäre, an eurer beziehung zu arbeiten und die mankos, die sie störten, aus der welt zu schaffen, dann hätte sie etwas gesagt. denke ich. aber dass sie nichts sagte, ist für mich ein synonym, dass sie ohnehin kein interesse daran hatte, die qualität eurer beziehung zu verbessern. sie hat es halt ertragen, was sie störte, wortlos und wahrscheinlich entsprechend frustriert, bis sie keine sinnhaftigkeit mehr in diesem ertragen sah.
ich vermute (und alles, was dir die user hier schreiben ist reine spekulation: immer nur entstanden aus den eigenen erfahrungen), sie wollte gar nicht "ihre ehe richten". sie liebt dich nicht mehr. ende. aus. vorbei. das ist die bittere wahrheit. sie hat sich entliebt.
ihre eigene untätigkeit, sich aktiv in ihre beziehung einzubringen, um diese zu erhalten und vll sogar zu verbessern, haben diese liebe sterben lassen. auch diese blumen-geschichte ist ein synonym. eines für fehlende aufmerksamkeit. aber was nützt aufmerksamkeit, wenn sie keine liebe empfindet? es ist nicht die liebe entscheidend, die man vom anderen bekommt - sie kann nicht das herz wärmen. es ist immer nur jene liebe entscheidend, die man selber empfindet. die spürt man und nach ihr richtet man sich. oder eben nicht, wenn keine liebe vorhanden ist.
lieber eagle, vll nützt es dir zum jetzigen zeitpunkt wenig, wenn ich dir erzähle, wie es bei mir weitergeging. aber vll kann es dich ein wenig trösten. ich war anfangs so sehr am boden zerstört und bin mühsam wieder hochgekrochen. ich habe mich gerädert gefühlt, verlassen, getreten, vernachlässigt. wie man einen alten räudigen hund verachtet, den keiner mehr will. ich habe mir selbst leid getan, weil ich niemandem mehr leid tat und meine wunden gepflegt.
irgendwann bin ich draufgekommen, dass ich selbst keine liebe mehr für meinen mann empfand. dass es nur die gewohnheit war, das gut eingerichtete leben, das blinde vertrauen und die verlässlichkeit, die mir fehlten. das hat so weh getan. aber liebevolle aufmerksamkeit und fürsorge gab es schon lange keine mehr zwischen uns. es war mir gar nicht aufgefallen.
heute lebe ich in einer liebevollen beziehung, in der jeder augenblick atemberaubend bezaubernd ist. wenn mich mein damaliger ehemann nicht verlassen hätte, hätte ich das nie erlebt. ich wäre bei ihm geblieben, weil unser leben eben bequem, gut eingerichtet und situiert war. weil wir uns gut kannten, weil wir uns aufeinander verlassen konnten, weil wir ein gutes team waren (dachte ich immer). von meinem jetzigen leben habe ich nicht einmal geträumt, weil ich in meiner kühnsten phantasie mir nicht ausmalen hätte können, dass es so ein wunderbares leben überhaupt gibt.
ich bin meinen mann heute dankbar, dass er mich verlassen hat. das klingt für dich vll sehr seltsam. aber sowas gibts.
ich wünsch dir alles beste :trost:
lieben gruß von
Isabel
falls es also noch sinn macht, dass ich mich dazu melde: ich möchte dir gern schreiben, dass ich mit dir fühle und etwas ähnliches erlebt habe. mein langjähriger ehemann verließ mich auch hals über kopf und es traf mich wie ein keulenschlag. er hatte die trennung jahrelang geplant und hatte diese deshalb schon verarbeitet (so erklärt sich auch die kaltblütigkeit), ich wurde von einem moment zum anderen vor vollendete tatsachen gestellt. so etwas kommt einem trauma gleich.
es ist bitter, wenn man von jetzt auf nachher damit konfrontiert wird, dass das eigene leben auf dem kopf steht, ohne dass man selbst dafür verantwortlich ist im eigentlichen sinn und ohne dass man es ändern kann. das war etwas, das mich am meisten belastet hat: da ändert jemand mein leben - nämlich mein partner, auf den ich dachte, dass verlass wäre - und ich kann nichts anderes machen, als klein beigeben. das erschüttert einen selbstständigen menschen, der immer gewohnt war zu machen, zu organisieren, zu richten und zu steuern, massivst. diese untätigkeit ist die hölle. ich wünsch dir sehr, du hast den schock wirklich schon verdauen können.
bei mir hat das lang gedauert. ich musste meine wohnung aufgeben, meine arbeit (weil ich für mich allein zu wenig verdiente), stand vor dem finanziellen und vor dem emotionalen ruin und konnte nicht verstehen, warum es mich traf. dieses warum hat mich lange gequält. ich weiß, dass es wichtig ist, antworten zu bekommen.
@grillcat hat sicher recht: wenn man es akzeptieren kann und nicht mehr nach dem warum fragt, entspannt man sich erst wirklich und kommt zur ruhe und hat muse und kraft für das neue leben. aber das geht nicht von heute auf morgen, so etwas braucht zeit.
der vergleich mit der naturkatastrophe hat mir gefallen: dieses ereignis wird körperlich so ähnlich einem schweren unfall empfunden. du brauchst zeit zur regeneration.
eines ist mir noch aufgefallen, wenn ich das anmerken darf: dass deine frau im zuge der trennung mit vorwürfen kam, die sie jahrzehntelang nicht geäußert hat. falls du dafür noch eine erklärung suchen solltest: für mich liegt es auf der hand. wenn sie wirklich daran interessiert gewesen wäre, an eurer beziehung zu arbeiten und die mankos, die sie störten, aus der welt zu schaffen, dann hätte sie etwas gesagt. denke ich. aber dass sie nichts sagte, ist für mich ein synonym, dass sie ohnehin kein interesse daran hatte, die qualität eurer beziehung zu verbessern. sie hat es halt ertragen, was sie störte, wortlos und wahrscheinlich entsprechend frustriert, bis sie keine sinnhaftigkeit mehr in diesem ertragen sah.
ich vermute (und alles, was dir die user hier schreiben ist reine spekulation: immer nur entstanden aus den eigenen erfahrungen), sie wollte gar nicht "ihre ehe richten". sie liebt dich nicht mehr. ende. aus. vorbei. das ist die bittere wahrheit. sie hat sich entliebt.
ihre eigene untätigkeit, sich aktiv in ihre beziehung einzubringen, um diese zu erhalten und vll sogar zu verbessern, haben diese liebe sterben lassen. auch diese blumen-geschichte ist ein synonym. eines für fehlende aufmerksamkeit. aber was nützt aufmerksamkeit, wenn sie keine liebe empfindet? es ist nicht die liebe entscheidend, die man vom anderen bekommt - sie kann nicht das herz wärmen. es ist immer nur jene liebe entscheidend, die man selber empfindet. die spürt man und nach ihr richtet man sich. oder eben nicht, wenn keine liebe vorhanden ist.
lieber eagle, vll nützt es dir zum jetzigen zeitpunkt wenig, wenn ich dir erzähle, wie es bei mir weitergeging. aber vll kann es dich ein wenig trösten. ich war anfangs so sehr am boden zerstört und bin mühsam wieder hochgekrochen. ich habe mich gerädert gefühlt, verlassen, getreten, vernachlässigt. wie man einen alten räudigen hund verachtet, den keiner mehr will. ich habe mir selbst leid getan, weil ich niemandem mehr leid tat und meine wunden gepflegt.
irgendwann bin ich draufgekommen, dass ich selbst keine liebe mehr für meinen mann empfand. dass es nur die gewohnheit war, das gut eingerichtete leben, das blinde vertrauen und die verlässlichkeit, die mir fehlten. das hat so weh getan. aber liebevolle aufmerksamkeit und fürsorge gab es schon lange keine mehr zwischen uns. es war mir gar nicht aufgefallen.
heute lebe ich in einer liebevollen beziehung, in der jeder augenblick atemberaubend bezaubernd ist. wenn mich mein damaliger ehemann nicht verlassen hätte, hätte ich das nie erlebt. ich wäre bei ihm geblieben, weil unser leben eben bequem, gut eingerichtet und situiert war. weil wir uns gut kannten, weil wir uns aufeinander verlassen konnten, weil wir ein gutes team waren (dachte ich immer). von meinem jetzigen leben habe ich nicht einmal geträumt, weil ich in meiner kühnsten phantasie mir nicht ausmalen hätte können, dass es so ein wunderbares leben überhaupt gibt.
ich bin meinen mann heute dankbar, dass er mich verlassen hat. das klingt für dich vll sehr seltsam. aber sowas gibts.
ich wünsch dir alles beste :trost:
lieben gruß von
Isabel
nach nunmehr 3 Jahren ein "kurzer" Nachtrag -- vor allem gedacht für all diejenigen die sich heute in gleicher oder ähnlicher Situation und (Gefühls)lage befinde wie ich damals
wie bekannt haben meine Frau und ich uns Mitte 2011 getrennt und auch ich habe meine eigene Wohnung bezogen und ein "neues" Leben angefangen.........
Zum Ende des Jahres 2011 habe ich eine neue Frau kennen und lieben gelernt. Wir sind nun 2,5 Jahre zusammen und glücklich und verliebt wie am ersten Tag. Sie wohnt (mit ihrer 17 jährigen Tochter) in ihrem Haus, ich in meiner Wohnung. Sie hat seit Jahren den Schlüssel zu meiner Wohnung genau wie ich zu ihrem Haus.
(Wie haben zwar schon übers zusammenziehen gesprochen, aber da ich zu ihr ins (große) eigene Haus ziehen würde bin ich der Meinung es ist besser zu warten bis auch die letzte Tochter aus dem Haus ist. Ich wäre der "Neue" im Zuhause der Tochter und auch wenn ich mich mit der Tochter sehr gut verstehe sehe ich Konflikte für den Fall das ich da auch wohne. Zur Zeit gehe ich einfach raus wenn Tochter "ausflippt", denn ich bin nicht der Vater und will es auch niemals sein, unterlasse daher also jegliche "Disziplinarmaßnahmen" wie auch "verbale Zurechtweisungen". Würde ich da wohnen könnte ich nicht immer das Haus verlassen und es wären Konflikte programmiert die nicht sein müssen weil sie auch nicht sein sollen. Insbesondere wo meine Freundin und ich auch noch geringfügig unterschiedliche Auffassungen von Erziehung haben :-) Ich gebe ihr (wenn sie danach fragt - was sie öfter tut) "väterliche" Ratschläge aber mehr eben auch nicht. Und dabei soll es bleiben.
Wir sehen uns sehr häufig (4-5 mal die Woche) und verbringen abwechselnd die Zeit bei mir oder bei ihr oder in meinem Ferienhaus an der Nordsee. Ihre 3 Kinder (2 erwachsene Kinder wohnen ausserhalb) mögen mich sehr und ich sie, genau wie meine Tochter meine Freundin sehr sehr mag und als "große Freundin" sieht die sie (häufiger als ihre Mutter) um Rat fragt.
Meine Tochter geht im Haus meiner Freundin ein und aus und auch die "Kinder" untereinander verstehen sich mehr als gut.
Ich bin (nunmehr nach 24 Jahren) immer noch der gleiche wie früher, (was ja meine Exfrau mit als Grund zur Trennung angegeben hat) -- nur das meine Freundin mich genauso liebt wie ich bin. Meine Frau und ich sind mittlerweile geschieden, sehen uns sehr selten, haben aber weiterhin ein freundschaftliches Verhältnis zueinander und sind weiterhein beide jederzeit für unsere gemeinsame Tochter da. (Meine Tochter wohnt noch bei ihrer Mutter da jetzt nach Abitur in Ausbildung)
Ich bin glücklich und zufrieden wie selten zuvor in meinem Leben und kann mit voller Überzeugung sagen das die Entscheidung meiner Frau zur Trennung das Beste war was mir im Leben noch passieren konnte.
2 Dinge sind es jedoch die ich im Nachhinein faszinierend finde (und auch deshalb schreibe ich hier nochmal) - und die mich überzeugt haben an der Entscheidung meiner Exfrau weder Schuld gewesen zu sein noch daran etwas ändern hätte können.
Zum einen ist es meine Freundin.
So "lustig" es klingt, sie hat sich von ihrem Mann aus genau den gleichen (nicht vorhandenen) Gründen getrennt wie meine Frau sich von mir. Soll heißen, es gab keinen Streit, keine Geldnöte, keinen Alkoholismus, keine Schläge, keine Arbeitslosigkeit - kein nichts. Ihr Exmann (ich kenne ihn sehr gut mittlerweile weil wir uns schon oft getroffen und unterhalten haben) ist total lieb (ok für sie ZU lieb sagt sie auch selber), arbeitssam, nett, freundlich, Handwerksmeister also auch beruflich kein Looser, nicht hässlich, usw usw usw
Er ist ZU lieb - ok - denn meine neue Freundin ist sehr temperamentvoll und erwartet das man(n) bei Streitigkeiten nicht "wegläuft" sondern das die Fetzen fliegen. (ok kann sie haben :-) )
Ansonsten jedoch hat er nichts negatives und insofern hat er sich genau die gleiche Frage gestellt wie ich damals - Warum ?? was hab ich getan ??
Und wenn ich bei mir damals schon dachte das ich eigentlich nichts getan habe was diesen Schritt begründet -- ER hat wirklich NICHTS getan. Es ist einfach so passsiert. Die Liebe ist erloschen und "thats it".
Im Gegensatz zu meiner Exfrau hatte meine Freundin nicht den Wunsch jemand neues kennen zu lernen, jedoch war sie sich sicher lieber das Leben alleine zu verbringen als mit ihrem Exmann. Und mittlerweile glaube ich das wir Männer so etwas einfach nicht verstehen können. Trennung ohne "echte" Gründe scheint eine Domäne der Frauen zu sein und daher können wir noch solange nach Gründen suchen - es gibt einfach keine (richtigen aus unserer Sicht)
Zweiter Punkt ist meine Exfrau. Nach eigenen Aussagen (und Aussagen meiner Tochter) hat meine Exfrau mittlerweile 8 - 10 neue Beziehungen begonnen (und wieder beendet). 80% haben wohl die Männer das beendet, den Rest halt meine Ex-Frau. Ich freue mich nicht darüber sondern wünsche meiner Ex (und meiner Tochter) Glück, Zufriedenheit und ein geregeltes Leben (Beziehung) in der man Pläne machen kann und glücklich ist.
Doch kann es evtl. sein das Frauen (gerade in den Wechseljahren) "Flöhe" in den Kopf bekommen die keine Mann der Welt mehr erfüllen kann ????
insofern mein Resumee nach 3 Jahren: wir Männer werden die Beweggründe die Frauen zur Trennung bewegen nicht (immer) begreifen können. Manchmal weil einfach keine (echten) Gründe da sind, und manchmal weil Frau(en) Dinge ändern/sehen/haben wollen die einfach nicht realistisch sind.
Haltet die Köpfe hoch und schaut vorwärts -- manche Dinge die auf den ersten Blick seeeehhhhrrr schlecht aussehen können zum ALLERBESTEN in eurem Leben werden.
wie bekannt haben meine Frau und ich uns Mitte 2011 getrennt und auch ich habe meine eigene Wohnung bezogen und ein "neues" Leben angefangen.........
Zum Ende des Jahres 2011 habe ich eine neue Frau kennen und lieben gelernt. Wir sind nun 2,5 Jahre zusammen und glücklich und verliebt wie am ersten Tag. Sie wohnt (mit ihrer 17 jährigen Tochter) in ihrem Haus, ich in meiner Wohnung. Sie hat seit Jahren den Schlüssel zu meiner Wohnung genau wie ich zu ihrem Haus.
(Wie haben zwar schon übers zusammenziehen gesprochen, aber da ich zu ihr ins (große) eigene Haus ziehen würde bin ich der Meinung es ist besser zu warten bis auch die letzte Tochter aus dem Haus ist. Ich wäre der "Neue" im Zuhause der Tochter und auch wenn ich mich mit der Tochter sehr gut verstehe sehe ich Konflikte für den Fall das ich da auch wohne. Zur Zeit gehe ich einfach raus wenn Tochter "ausflippt", denn ich bin nicht der Vater und will es auch niemals sein, unterlasse daher also jegliche "Disziplinarmaßnahmen" wie auch "verbale Zurechtweisungen". Würde ich da wohnen könnte ich nicht immer das Haus verlassen und es wären Konflikte programmiert die nicht sein müssen weil sie auch nicht sein sollen. Insbesondere wo meine Freundin und ich auch noch geringfügig unterschiedliche Auffassungen von Erziehung haben :-) Ich gebe ihr (wenn sie danach fragt - was sie öfter tut) "väterliche" Ratschläge aber mehr eben auch nicht. Und dabei soll es bleiben.
Wir sehen uns sehr häufig (4-5 mal die Woche) und verbringen abwechselnd die Zeit bei mir oder bei ihr oder in meinem Ferienhaus an der Nordsee. Ihre 3 Kinder (2 erwachsene Kinder wohnen ausserhalb) mögen mich sehr und ich sie, genau wie meine Tochter meine Freundin sehr sehr mag und als "große Freundin" sieht die sie (häufiger als ihre Mutter) um Rat fragt.
Meine Tochter geht im Haus meiner Freundin ein und aus und auch die "Kinder" untereinander verstehen sich mehr als gut.
Ich bin (nunmehr nach 24 Jahren) immer noch der gleiche wie früher, (was ja meine Exfrau mit als Grund zur Trennung angegeben hat) -- nur das meine Freundin mich genauso liebt wie ich bin. Meine Frau und ich sind mittlerweile geschieden, sehen uns sehr selten, haben aber weiterhin ein freundschaftliches Verhältnis zueinander und sind weiterhein beide jederzeit für unsere gemeinsame Tochter da. (Meine Tochter wohnt noch bei ihrer Mutter da jetzt nach Abitur in Ausbildung)
Ich bin glücklich und zufrieden wie selten zuvor in meinem Leben und kann mit voller Überzeugung sagen das die Entscheidung meiner Frau zur Trennung das Beste war was mir im Leben noch passieren konnte.
2 Dinge sind es jedoch die ich im Nachhinein faszinierend finde (und auch deshalb schreibe ich hier nochmal) - und die mich überzeugt haben an der Entscheidung meiner Exfrau weder Schuld gewesen zu sein noch daran etwas ändern hätte können.
Zum einen ist es meine Freundin.
So "lustig" es klingt, sie hat sich von ihrem Mann aus genau den gleichen (nicht vorhandenen) Gründen getrennt wie meine Frau sich von mir. Soll heißen, es gab keinen Streit, keine Geldnöte, keinen Alkoholismus, keine Schläge, keine Arbeitslosigkeit - kein nichts. Ihr Exmann (ich kenne ihn sehr gut mittlerweile weil wir uns schon oft getroffen und unterhalten haben) ist total lieb (ok für sie ZU lieb sagt sie auch selber), arbeitssam, nett, freundlich, Handwerksmeister also auch beruflich kein Looser, nicht hässlich, usw usw usw
Er ist ZU lieb - ok - denn meine neue Freundin ist sehr temperamentvoll und erwartet das man(n) bei Streitigkeiten nicht "wegläuft" sondern das die Fetzen fliegen. (ok kann sie haben :-) )
Ansonsten jedoch hat er nichts negatives und insofern hat er sich genau die gleiche Frage gestellt wie ich damals - Warum ?? was hab ich getan ??
Und wenn ich bei mir damals schon dachte das ich eigentlich nichts getan habe was diesen Schritt begründet -- ER hat wirklich NICHTS getan. Es ist einfach so passsiert. Die Liebe ist erloschen und "thats it".
Im Gegensatz zu meiner Exfrau hatte meine Freundin nicht den Wunsch jemand neues kennen zu lernen, jedoch war sie sich sicher lieber das Leben alleine zu verbringen als mit ihrem Exmann. Und mittlerweile glaube ich das wir Männer so etwas einfach nicht verstehen können. Trennung ohne "echte" Gründe scheint eine Domäne der Frauen zu sein und daher können wir noch solange nach Gründen suchen - es gibt einfach keine (richtigen aus unserer Sicht)
Zweiter Punkt ist meine Exfrau. Nach eigenen Aussagen (und Aussagen meiner Tochter) hat meine Exfrau mittlerweile 8 - 10 neue Beziehungen begonnen (und wieder beendet). 80% haben wohl die Männer das beendet, den Rest halt meine Ex-Frau. Ich freue mich nicht darüber sondern wünsche meiner Ex (und meiner Tochter) Glück, Zufriedenheit und ein geregeltes Leben (Beziehung) in der man Pläne machen kann und glücklich ist.
Doch kann es evtl. sein das Frauen (gerade in den Wechseljahren) "Flöhe" in den Kopf bekommen die keine Mann der Welt mehr erfüllen kann ????
insofern mein Resumee nach 3 Jahren: wir Männer werden die Beweggründe die Frauen zur Trennung bewegen nicht (immer) begreifen können. Manchmal weil einfach keine (echten) Gründe da sind, und manchmal weil Frau(en) Dinge ändern/sehen/haben wollen die einfach nicht realistisch sind.
Haltet die Köpfe hoch und schaut vorwärts -- manche Dinge die auf den ersten Blick seeeehhhhrrr schlecht aussehen können zum ALLERBESTEN in eurem Leben werden.
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